Archiv für den Monat: März 2013


Donnerstag 21.03.13, 14:30 Uhr
Die Bezirksregierung stellt fest: Karfreitag ist alles verboten

Selbst private Filmvorführung verboten 9

Die Initiative Religionsfrei im Revier hatte bei der Landes- und Bezirksregierung und der Stadt Bochum nachgefragt, ob es erlaubt sei, den Film das „Leben des Brian“am Karfreitag vorzuführen. (Näheres.) Die Bezirksregierung Arnsberg hat der Initiative Religionsfrei im Revier mitgeteilt, dass selbst eine private geschlossene Veranstaltung mit einer Filmvorführung verboten ist. Wörtlich: „Soweit ein nicht geeigneter Film außerhalb von Wohnungen vorgeführt wird, ist dies nach § 6 Abs.3 Nr. 2 FTG NW  auch bei privaten unterhaltenden Veranstaltungen  an Karfreitag nicht erlaubt.“ Die Initiative Religionsfrei im Revier wird den Film trotz dieses Verbotes vorführen, um dagegen zu protestieren, dass es nach wie vor eine Vielzahl von überkommenen klerikalen Vorschriften in deutschen Gesetzen und Verordnungen gibt. Es sei eigentlich ein Merkmal von fundamentalistisch religiös geprägten Staaten, dass religiöse Vorschriften für das private Verhalten von Bürgerinnen und Bürger verbindlich gemacht werden. mehr…


Donnerstag 21.03.13, 14:05 Uhr

Sozialismus inside

Am Mittwoch, den 27. März wirbt die SDAJ um 19:00 Uhr im Bahnhof Langendreer für ihr Kuba-Solidaritäts-Projekt. Das Ganze findet im Rahmen einer bundesweite Veranstaltungsreihe der SDAJ zum sozialistischen Kuba statt, auf der  ReferentInnen über Kuba, die Aktualisierungen in der Wirtschaft und die Situation der Cuban 5, der fünf in den USA inhaftierten kubanischen „Antiterroristas“, berichten. Die SDAJ schreibt: »Gemeinsam wollen wir uns darüber informieren, wie die Situation Kubas ist, wie Mitbestimmung und Demokratie in einem sozialistischen Staat aussehen und wie es um die Verwirklichung der Grundrechte der Jugend auf Bildung und Arbeit steht.« mehr…


Mittwoch 20.03.13, 15:01 Uhr

Aktionstag UmFAIRteilen am 13. April

Aktionstag umFAIRteilen am 13. 4. 2013 in Bochum

Der Sprecherkreis des „Bochumer Bündnis für Arbeit und soziale Gerechtigkeit“ will am 13. April in der Stadt mit kreativen Aktionen und einer Demonstration mit abschließender Kundgebung die Forderungen nach UmFAIRteilung deutlich unterstreichen. Dabei haben sich die InitiatorInnen entschlossen, nach einer Auftaktveranstaltung vor dem ver.di-Sitz in der Universitätsstraße mit einem Demonstrationszug in die Innenstadt zu ziehen. Abmarsch wird die symbolische Zeit „5 vor 12“ sein. Gestaltet werden soll der Auftakt durch Beiträge aus dem öffentlichen Sektor und einem Vertreter des Betriebsrates von Opel. Für Jochen Marquardt, Sprecher des Bündnisses werden damit schon zu Beginn zwei der zentralen Herausforderungen der Stadt dokumentiert. mehr…


Mittwoch 20.03.13, 14:05 Uhr

Abstimmung bei Opel

Der Betriebsrat der Bochumer Opel-Werke für den morgigen Donnerstag zu einer zusätzlichen Betriebsversammlung eingeladen. In einer Information für die Belegschaft wird noch einmal vorgestellt, was in dem Mastervertrag (Deutschlandplan) der Opel-Führung vorgesehen ist und welche Punkte bisher ungeklärt sind. In der Information heißt es: „Die Unternehmensleitung ist eifrig bemüht, mit irreführenden Informationen die Belegschaft und besonders die Führungskräfte zu verunsichern, wie uns zahlreiche Führungskräfte berichten.“ Und weiter: „Mit dem in dieser Form vorliegenden Tarifvertrag und dem Deutschlandplan droht die Gefahr einer Abwicklung statt einer Entwicklung des Bochumer Werkes. Wir sollen weiter verzichten, den Verlust tausender Arbeitsplätze akzeptieren – und das ohne  verbindliche Zusagen, wie es der Betriebsrat und die IG Metall-NRW fordern.“ Der Betriebsratsflyer als PDF-Datei.


Mittwoch 20.03.13, 13:45 Uhr

Morgen: Equal Pay Day

Anlässlich des morgigen Equal Pay Day erklärt Mehriban Özdogan, Kreissprecherin Der Linken in Bochum „Wir rufen unsere Mitglieder zur Beteiligung an Aktionen vor Ort für gleiche Bezahlung von Frauen und Männern auf. Der Aktionstag markiert symbolisch den letzten Tag des Zeitraumes, den Frauen über den Jahreswechsel hinaus länger arbeiten müssen, um auf das durchschnittliche Jahresgehalt von Männern zu kommen. Frauen müssen also im Schnitt knapp drei Monate länger arbeiten, um die Gehaltsdifferenz von aktuell 22 Prozent auszugleichen“, so die Kreissprecherin weiter. „Um auf diesen Missstand aufmerksam zu machen, rufen wir unsere Mitglieder dazu auf, sich an Aktionen vor Ort zu beteiligen. Am 22. März wird der SoVD ab 11 Uhr einen Stand in der Bochumer Innenstadt haben und dort rote Taschen verteilen. Rote Taschen sind zum Symbol des Protestes geworden. Wir erklären uns solidarisch mit der Aktion des SoVD.“
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Dienstag 19.03.13, 14:44 Uhr
Veranstaltung von Occupy Bochum mit Prof. Niko Paech in der Rotunde

Gesellschaft ohne Wachstum? 1

Am Mittwoch, den 27. 3. lädt die Bochumer Occupy Initiative um 19:30 Uhr in der „Rotunde“ zu einer Veranstaltung mit Prof. Niko Paech. Es geht um das Thema „Leben in der Postwachstumsgesellschaft“ und die Frage, wie kann eine Gesellschaft ohne Wachstum aussehen und realisiert werden. In der Einladung heißt es: »Wirtschaftswachstum gilt quer durch alle Parteien als Voraussetzung für die Entwicklung der Gesellschaft und die Lösung von Problemen. Dabei ist stetiges Wachstum auf einem endlichen Planeten unmöglich. Bereits jetzt werden die wichtigsten Ressourcen weltweit knapp: Energie, Wasser, Rohstoffe, Nahrungsmittel. Hilft uns hier eine „grüne Ökonomie“ oder ist das alter Wachstums-Wein in grünen Schläuchen? Wie können wir den Wechsel in eine tatsächlich nachhaltige Gesellschaft schaffen? Und was bedeutet das für uns alle und unser „gutes Leben“?
Der Volkswirtschaftler Niko Paech ist seit 2010 Gastprofessor am Lehrstuhl für Produktion und Umwelt der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg. Seine Forschungsschwerpunkte sind Umweltökonomie, ökologische Ökonomie sowie Nachhaltigkeitsforschung. Hierbei hat sich Paech insbesondere mit der Frage auseinandergesetzt, warum eine Entkopplung von Wertschöpfung einerseits und Umwelt- und Energieverbrauch andererseits nicht gelingen kann und was dies für jeden einzelnen und die gesamte Gesellschaft bedeutet.«


Dienstag 19.03.13, 14:36 Uhr
Die Herausforderungen des doppelten Abiturjahrgangs

Lange bekannt und doch versemmelt?

Der DGB Ruhr Mark schreibt: »Obwohl alle Beteiligten seit langem wissen, dass in diesem Jahr ein doppelter Abiturjahrgang ansteht, droht nach bisheriger Lage ein Desaster. Nach aktuellem Stand ist die Anzahl der angebotenen Ausbildungsplätze weit hinter den Erfordernissen zurück und nun zeichnet sich auch noch ab, dass viele Universitäten und Hochschulen Zulassungsbeschränkungen für das kommende Wintersemester umsetzen wollen. Zum Beispiel ist laut Presseberichten die Anzahl der Studienplätze für Lehramtsanwärter an der TU Dortmund um 30 Prozent reduziert. Für den DGB in der Region Ruhr Mark eine Entwicklung, die große Besorgnis auslöst. mehr…


Dienstag 19.03.13, 13:55 Uhr
Die Linke: "Wirtschaftsförderung soll städtisch bleiben"

Hinterzimmerpolitik

Die Linksfraktion im Rat schreibt in einer Pressemitteilung: »Den Spekulationen über eine Privatisierung oder Überführung der städtischen Wirtschaftsförderung in eine GmbH erteilt Die Linke im Rat eine klare Absage, ebenso wie der Hinterzimmerpolitik, die zurzeit betrieben wird. „Vor einiger Zeit hat der SPD-Landtagsabgeordnete und potentielle OB-Kandidat Eiskirch eine Neuordnung der Wirtschaftsförderung gefordert und heute entnehme ich der Zeitung, dass die Oberbürgermeisterin Gespräche mit SPD, CDU und Grünen über die Zukunft der Wirtschaftsförderung führt“, ärgert sich der Vorsitzende der Linksfraktion, Uwe Vorberg über die Beratungsabläufe. „Die Debatte gehört aber in den Rat und nicht in irgendwelche Hinterzimmer!“  Die Wirtschaftsförderung wird in Bochum in einem städtischen Amt koordiniert. Über die Neuorganisation wird seit Jahren gestritten. Aus Sicht der Linksfraktion leider oft ideologisch nach dem Motto „Privat vor Staat“. Bereits 2007 hatte die Unternehmensberatung ExperConsult darauf verwiesen, dass die Organisationsform gar nicht so entscheidend sei, sondern vielmehr die Qualität des Personals und die zur Verfügung stehenden Ressourcen. „In einer GmbH wird doch nicht per se besser gearbeitet als in einem städtischen Amt“, so Vorberg. mehr…


Dienstag 19.03.13, 12:04 Uhr

Das Geschäft mit dem Wasser

Zum Welttag des Wassers veranstalten die Piraten Bochum am Freitag, den 22. 3. ab 19 Uhr einen Themenabend im Casa Cuba, Metzstrasse 13 zum Trinkwasser und zeigen den Dokumentarfilm „Water makes Money“ von Leslie Franke und Herdolor Lorenz. In der Einladung heißt es:  »Die Piraten treten der erzwungenen Liberalisierung und Privatisierung des Wassersektors und der damit verbundenen Herauslösung aus dem Bereich der kommunalen Daseinsvorsorge entschieden entgegen. „Preiserhöhungen für den Verbraucher und eine Verschlechterung der Qualität der Infrastruktur sind fast immer eine Folgeerscheinung, da oft nur Geld rausgezogen, aber nichts zurück investiert wird. mehr…


Dienstag 19.03.13, 08:16 Uhr

Ruhrbarone: Initiative möchte “Leben des Brian“ an Karfreitag zeigen

Die Ruhrbarone schreiben am 19. 3.: »Monty Pythons “Das Leben des Brian” wäre auf einer Liste der lustigsten Filme aller Zeiten sicher ganz weit oben. Ein guter Grund, diesen Film immer mal wieder zu zeigen. Zum Beispiel am 29. März. Das ist ein Freitag und  weil zwei Tage später der Osterhase kommt, ist es ein ganz besonderer Freitag: Karfreitag. Die Initiative “Religionsfrei im Revier“ (RiR) hat beantragt, an Karfreitag “Das Leben des Brian” zeigen zu dürfen – denn Filme, die an diesem Tag öffentlich aufgeführt werden, unterliegen der Zensur, wie RiR schreibt und ob sie denn den Film in einer geschlossenen Gesellschaft zeigen dürfen: mehr…


Montag 18.03.13, 14:06 Uhr
200 Jahre nach der Aufklärung:

Bevormundung muss endlich aufhören 1

Die Initiative Religionsfrei im Revier hat bei der Landesregierung, der Bezirksregierung und der Stadt Bochum nachgefragt, welche Zensurbestimmungen am Karfreitag für das Zeigen von Filmen gelten. Hiermit will die Initiative darauf aufmerksam machen, dass staatliche Gesetze auch 200 Jahre nach Beginn der Aufklärung immer noch BürgerInnen mit zahlreichen kirchlichen Normen schikanieren. Ein Beispiel hierfür sei die Lärmbelästigung durch Glockengeläut. Keine andere Organisation dürfe mit derartigen Ruhestörungen auf ihre Mitgliederversammlungen oder die Wahl ihres Führungspersonals aufmerksam machen. Ein anderes von vielen Beispielen sei das Feiertagsgesetz in NRW. Dieses Gesetz verbietet z. B. auch Menschen, die mit den christlichen Kirchen nichts zu tun haben, am Karfreitag jede Form von gemeinsamem Spaß und Unterhaltung („alle der Unterhaltung dienenden Veranstaltungen“). mehr…


Samstag 16.03.13, 18:48 Uhr

Ein Radverkehrskonzept für Bochum?

Der ADFC schreibt auf seiner Webseite: »Bochum bewirbt sich noch in diesem Jahr bei der AGFS. Aber mit welchem Konzept? Der Ratsausschuss für Umwelt, Ordnung, Sicherheit und Verkehr hat im November 2012 einstimmig beschlossen, dass Bochum sich noch in diesem Jahr bei der AGFS bewirbt. SPD und Grüne haben im Januar den Leitantrag zur „Verbesserung der ‚Fußgänger- und Fahrradfreundlichkeit‘ im Rahmen eines modernen Mobilitätsmanagements“ beschlossen. Aber wo ist das Konzept dafür?
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Freitag 15.03.13, 15:37 Uhr
Aufruf zur Beteiligung am Aktionstag am 13. April in Bochum

Jugendring fordert: UmFAIRteilen!

Der Vorstand des Bochumer Kinder- und Jugendrings ruft dazu auf, sich zahlreich am dezentralen Aktionstag „umFAIRteilen“ am 13. April in Bochum zu beteiligen und schreibt: »Die öffentliche Armut trifft immer auch Kinder, Jugendliche und ihre Familien und die Träger der Kinder- und Jugendarbeit, die notwendige Leistungen nicht mehr in ausreichendem Umfang erbringen können. Wenige Reiche in unserem Land werden reicher und viele Arme werden ärmer. Großem privaten Reichtum steht folgenreiche öffentliche Armut gegenüber. Gerade die Menschen in den Ruhrgebietsstädten bekommen hautnah zu spüren, was öffentliche Armut für sie heißt. Die Öffnungszeiten von Bibliotheken sind in Bochum eingeschränkt worden. Der Besuch von Schwimmbädern oder städtischen Kulturveranstaltungen ist teurer geworden. Dienstleistungen der Stadt werden reduziert. In den Jugendfreizeithäusern gibt es einen riesigen Investitionsstau und zahlreiche Schulen vermitteln unseren Kindern und Jugendlichen nicht gerade Lust aufs Lernen. Der Berufseinstieg für viele Jugendliche wird immer schwieriger und die Stadt Bochum baut Ausbildungsplätze ab. mehr…


Freitag 15.03.13, 15:36 Uhr

Gedenken an den Kapp-Putsch

Am Sonntag, den 24. März findet die traditionelle  Gedenkkundgebung der VVN-BdA an den Kapp-Putsch auf dem Werner Friedhof statt. Jochen Marquardt Geschäftsführer der DGB Region Ruhr Mark wird eine Ansprache halten. Die VVN erinnert an „die Kämpfer gegen den rechten Kapp-Lüttwitz-Putsch von 1920 und der antifaschistischen Widerstandskämpfer gegen Faschismus und Krieg“ und schreibt: „Ihr Einsatz und Mut, ihr Idealismus und Kampfeswillen sollte für uns heute Verpflichtung sein, soziale und politische Errungenschaften zu bewahren, den reaktionären Kräften von heute den Weg zu versperren und in ihrem Sinn für Frieden, Freiheit, Solidarität und sozialen Fortschritt einzutreten. Wir wollen, dass das Rad der Geschichte nicht zurück gedreht werden kann und neue Geschichtslügen auf unfruchtbaren Boden treffen. Wir wollen, dass das Anwachsen des Neonazismus und die Rechtsentwicklung in der Bundesrepublik gestoppt wird.“ Treffpunkt: 11:00 Uhr auf dem Marktplatz in Bochum-Werne


Donnerstag 14.03.13, 18:12 Uhr
Kritik an den Alleingängen der anderen Opel-Belegschaften

Rainer Einenkel zum aktuellen Verhandlungsstand bei Opel

Heute Nachmittag wurde eine Information des Betriebsratsvorsitzenden der Bochumer Opel-Werke Rainer Einenkel an die Beschäftigten verteilt. Darin heißt es: »Am Dienstag wurde in den Verhandlungen ein Tarifvertrag zur Zukunft der Opel-Werke vorgelegt. Veränderungen an diesem Vertrag hatte der Opel-Vorstand abgelehnt. Der Bochumer Betriebsrat und die IG Metall-NRW haben diesem Tarifvertrag nicht zugestimmt und fordern weitere Verhandlungen. In einem Schreiben an die Belegschaft und in einer Presseerklärung hat die Rüsselsheimer Kommunikationsabteilung dazu Stellung genommen. Unterzeichnet wurde das Schreiben von dem Bochumer Werksdirektor Manfred Gellrich. Fakt ist: An den Verhandlungen ist kein Bochumer Vertreter der Unternehmensleitung beteiligt. Das mag als Erklärung dienen, dass im Schreiben des Unternehmens und in den Führungskräftesitzungen viele irreführende Informationen verbreitet werden. Dahinter scheint eine bewusste Absicht zu stecken. mehr…


Donnerstag 14.03.13, 14:54 Uhr
Bündnis für Arbeit und soziale Gerechtigkeit ruft auf:

13. April: Aktionstag in Bochum

Die Verfälschungen des 4. Reichtums- und Armutsberichtes durch die Bundesregierung empören die Organisationen und Mitglieder des Bündnisses für Arbeit und soziale Gerechtigkeit. Der Sprecher des Bündnisses und Geschäftsführer der DGB Region Ruhr-Mark, Jochen Marquardt, hält die vorgenommen Änderungen für völlig unakzeptabel. „Es darf nicht durchgehen, dass die Regierung unter dem Druck von Wirtschaftsminister Philip Rösler gegen vorhandene Erkenntnisse, die Realitäten nach eigenem Gutdünken einfach ignoriert.“ Das Bündnis will sich in den kommenden Wochen und Monaten weiterhin aktiv gegen diese Politik aufstellen und ruft dazu auf, am 13.4. einen Aktionstag in Bochum durchzuführen. Anstatt sich die Welt schön schreiben zu lassen, wird es immer notwendiger die Politik im Land und in den Städten zu verändern. Zum aktuellen 10. Jahrestag der Agenda 2010 gilt es eine ehrliche Analyse der Auswirkungen wahrzunehmen. Der Niedriglohnsektor und prekäre Arbeit sind erheblich gewachsen und die Stadt ist aufgrund fehlender Finanzmittel immer weniger in der Lage die Bedingungen für gute, soziale und kulturelle Lebensbedingungen zu sichern. mehr…


Donnerstag 14.03.13, 14:48 Uhr

Stadtwerke-Sponsoring

Die Linksfraktion im Rat erklärt: »Die Stadtwerke Bochum überarbeiten ihr Sponsoringkonzept und kürzen dabei ihre Mittel von 4,5 Millionen Euro bis 2016 um fast die Hälfte auf voraussichtlich 2,4 Millionen Euro. Dabei sollen aber Kleinspenden an Vereine unberührt bleiben. Die Kürzung geht vor allem zu Lasten der großen Zuwendungsempfänger VfL Bochum und TV Wattenscheid. Aus Sicht der Linksfraktion eine mehr als überfällige Entwicklung. Die Linksfraktion begrüßt es auch, dass mehr Transparenz und eine Bürgerbeteiligung beim Sponsoring eingeführt werden sollen. mehr…


Donnerstag 14.03.13, 14:40 Uhr
Soziale Liste kritisiert mangelnde Information

Der Abgang der Rechtsdezernentin

In einem Bericht über die gestrige Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses moniert Günter Gleising, Ratssprecher der Sozialen Liste, „die fehlende Information der Ratsmitglieder über den beabsichtigten Abgang der Rechtsdezernentin Diane Jägers nach Dortmund.“ Weiter heißt es in dem Bericht: »Die Rechtsdezernentin wurde 2007 vom Rat für die Dauer von acht Jahren gewählt, hat sich aber für eine Stelle als Rechtsdezernentin im Verwaltungsvorstand in Dortmund beworben und durchläuft derzeit die Vorstellungsrunden bei den einzelnen Fraktionen. Gleising monierte, dass „wir Ratsmitglieder“ von dem Vorgang aus der Presse erfahren haben.
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Mittwoch 13.03.13, 21:18 Uhr

10 Jahre Agenda 2010

Die Bochumer Linkspartei schreibt: »Am 14. März 2013 jährt sich zum zehnten Mal die Regierungserklärung von Bundeskanzler Gerhard Schröder, mit der die damalige rot-grüne Bundesregierung ihre „Agenda 2010“ einläutete und einen massiven Abbau sozialer Rechte vorantrieb. Dazu erklärt David Staercke, Sprecher Der Linken in Bochum: „Hartz IV hat dazu geführt, dass Erwerbslose drangsaliert werden und Beschäftigte viel leichter zu erpressen sind. Das spüren wir auch in Bochum. Auch bei uns verdienen immer mehr Menschen nur noch Niedriglöhne und müssen als Leiharbeiterinnen und Leiharbeiter oder in anderen unsicheren Beschäftigungsverhältnissen arbeiten. Die meisten Erwerbslosen erleben von den Jobcentern nur Druck und Schikanen statt der versprochenen Förderung.“ mehr…


Mittwoch 13.03.13, 19:11 Uhr

„Für Helga“

Das feministische Archiv ausZeiten zeigt am Mittwoch, den 20. März um 19.00 Uhr den Film „Für Helga“. Die Filmbeschreibung: Aus der „Opelfrauengruppe“ entstand Ende der 1970er Jahre in Bochum ein Film, der das Leben insbesondere einer der Frauen aus dieser Gruppe zum Thema hatte: Helga. Der Film zeigt Szenen aus dem Leben der Bochumerin, verheiratet, zwei Söhne. Sie arbeitet in einer Wäscherei, ihr Mann bei Opel. Die Opelfrauengruppe besteht damals vier Jahre und neben Helga kommen noch weitere Frauen aus der Gruppe zu Wort. Die Filmemacherin Christa Donner drehte den Film „Für Helga“ 1979 und schrieb 1980 über den Film: „Helgas Leben ist durchschnittlich, gleichzeitig ist es besonders. In ihrem Leben spiegeln sich die Bedingungen vieler Frauen wider, arbeiten für wenig Lohn draußen, arbeiten zu Hause, in der Familie. Verantwortung tragen. Gleichmaß, Kaputtsein. Das läuft nicht glatt. Da sind Misstöne und offene Fragen. Gleichzeitig wird Kraft sichtbar …« mehr…


Dienstag 12.03.13, 17:13 Uhr
Vivawest soll 650 Millionen Euro an EVONIK Industries zahlen

Negative Folgen für MieterInnen?

Die THS (die Abkürzung stand früher für Treuhandstelle) hat in Bochum – vor allem in Dahlhausen – einige hundert Wohnungen.
Der Konzern EVONIK Industries hat heute in einer Presseveröffentlichung mitgeteilt, dass „die Vivawest GmbH und die THS GmbH gesellschaftsrechtlich zusammengeführt und in eine neue, stabile Eigentümerstruktur überführt werden“ sollen. Das MieterForum Ruhr kommentiert die Pläne wie folgt: »Die RAG-Stiftung beabsichtigt 30% der Anteile am Wohnungsunternehmen Vivawest zu übernehmen. Weitere 25% der Vivawest-Unternehmensanteile soll der Evonik Treuhandfond übernehmen. Die verbleibenden 18,2% der Vivawest -Anteile im Eigentum von EVONIK sollen an verantwortungsvolle, langfristig orientierte Investoren abgeben werden. Die restlichen 26,8% Anteile würde die Gewerkschaft IGBCE halten, Sie war bisher zu 50% am Wohnungsunternehmen THS beteiligt. mehr…


Dienstag 12.03.13, 14:13 Uhr
Linksfraktion fordert Agenda Sozial statt Agenda 2010

Klagen hilft – Hartz IV nicht

Am Donnerstag ist es genau 10 Jahre her, dass Gerhard Schröder mit der Agenda 2010 die Hartz-Reformen ankündigte. „Wir ziehen durchweg eine negative Bilanz“, erklärt Ratsmitglied Ernst Lange von der Linksfraktion. „Hartz IV sichert für die Betroffenen gerade nicht die gesellschaftliche und kulturelle Teilhabe. Die Regelsätze sind viel zu niedrig und den Arbeitslosen werden vielfach Leistungen rechtswidrig von den Jobcentern vorenthalten.“ Das ergibt u.a. die Antwort auf eine Anfrage der Linksfraktion zu Widersprüchen und Klagen gegen das Jobcenter. Danach hat das Jobcenter Bochum 1.300 Widersprüchen ganz oder teilweise stattgegeben. Das ist eine Erfolgsquote von über 46 %. Bei den eingereichten Klagen gab das Jobcenter in 231 Fällen (40 %) ganz oder teilweise nach. mehr…


Dienstag 12.03.13, 13:12 Uhr

Modell Skandinavien

„Arbeit und Leben“ eine Weiterbildungsplattform von VHS und DGB lädt am Donnerstag, den 14. März um 18.00 Uhr im Clubraum der VHS zu einer Veranstaltung ein unter dem Titel:  Modell Skandinavien – Soziale Dienstleistungen – Realitäten und Möglichkeiten. Referentin ist Dr. Cornelia Heintze, Stadtkämmerin a. D.,Politologin, Autorin und Coach, In der Ankündigung hieß es: »Öffentliche Beschäftigung erreicht in Deutschland nur ein Drittel des Umfangs skandinavischer Länder und liegt auch erheblich unter dem Niveau anderer führender Industrieländer wie etwa Großbritannien.
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Montag 11.03.13, 14:11 Uhr

Film: Verboten – Verfolgt – Vergessen

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Die Rote Hilfe Ortsgruppe Bochum / Dortmund, zeigt anlässlich des diesjährigen Internationalen Tages der politischen Gefangenen am Sonntag, den 17.3. um 18.00 Uhr im Sozialen Zentrum den Film „Verboten – Verfolgt – Vergessen Die Verfolgung der politischen Opposition in der Adenauerzeit“ von Daniel Burkholz. Die Filmbeschreibung: »Bereits kurz nach Ende des 2. Weltkriegs begann der Kalte Krieg. Vor diesem Hintergrund plante die Bundesregierung unter Kanzler Adenauer schon 1950 den Aufbau einer Armee. Gegen dieses Vorhaben gab es in der Bevölkerung große Proteste. Die Regierung Adenauer reagierte schnell. Innerhalb weniger Wochen wurde ein politisches Strafrecht eingeführt, das seine Wurzeln im Strafrecht der Nazizeit hatte.
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Montag 11.03.13, 12:57 Uhr
Soziale Liste kritisiert:

Überzogener Polizeieinsatz 1

Die Soziale Liste Bochum kritisiert den Einsatz der Polizei anlässlich des „Aufmarsches“ von 25 Anhängern der rechtsextremen Partei „Pro NRW“ am vergangenen Samstag in Wattenscheid-Leithe „als völlig überzogen“ und erklärt weiter: »Erneut wurde in Bochum ein schwerbewaffnetes Aufgebot verschiedener Polizeieinheiten mobilisiert, um den rechten rassistischen Hetzern den Weg und Kundgebungsplatz freizuhalten und die Gegendemonstrationen auf einen großen Abstand zu halten. Unter dem Schutz und mit Geleit der Polizei waren 25 Rechtsextreme in 2 Kleinbussen und mehreren Autos angereist, um vor der Hollandschule, die als Flüchtlingsunterkunft genutzt wird, rassistische Hetze zu betreiben. War es in NRW zuletzt gängige Praxis Demonstrationen vor Wohnungen nicht mehr zuzulassen, wurde dies in Wattenscheid möglich gemacht. Die Polizeibehörden missachteten damit das Gebot der „Unverletzlichkeit der Wohnung“ nach GG, Art. 13. mehr…


Montag 11.03.13, 10:49 Uhr
Der Polizeipressesprecher war beim Einsatz in Leithe nicht alkoholisiert

Polizei blieb weitgehend friedlich

Die Pressestelle der Polizei hat ihren Bericht über die Demonstrationen am Samstag in Leithe mit der Überschrift versehen: „Demonstrationen in Wattenscheid verliefen friedlich“. Auch diese Überschrift entspricht der Wahrheit. Manchmal suggerieren wahre Überschriften eine ganz andere Botschaft.


Montag 11.03.13, 09:51 Uhr

Frauenstadtrundgang

Die Abgeordnete Lore Agnes aus Bochum (links) mit Clara Zetkin und Mathilde Wurms 1920 vor dem Reichstag

Das Frauenarchiv ausZeiten lädt am Sonntag, den 17. März ab 14.00 Uhr ein zu einem Bochumer Frauenstadtrundgang mit Linda Wotzlaw: »Sie haben die Gelegenheit, historische Frauen aus dem Bochum des 19. und 20. Jh. und früher kennen zu lernen. So erfahren Sie, welche Spuren Frauen wie Nora Platiel und Ottilie Schoenewald, beide Anwältin und Politikerin, oder die Pastorin Ursula Schafmeister hinterlassen haben – in der Stadt, aber auch in der Geschichte der Frauenbewegung.« Der Stadtrundgang dauert gut zwei Stunden. Treffpunkt ist der Rathausvorplatz, an der Glocke. Teilnahmegebühr: 5,- EUR; Anmeldung 0234/910-1555. Am Sonntag, den 21. April wird der Rundgang wiederholt, dann können auch Männer daran teilnehmen.


Sonntag 10.03.13, 18:48 Uhr

n.a.t.u.r. 3.0

Im Rahmen der Vorbereitungen für das diesjährige n.a.t.u.r.-Festival findet am kommenden Mittwoch ein Treffen statt,  um das Programm für 2013 konkret anzugehen. Die TeilnehmerInnen des Treffens haben sich allesamt an der Ausschreibung von n.a.t.u.r. 3.0 beteiligt: Von knapp 100 Projektvorschlägen werden über 50 Akteure aus dem gesamten Ruhrgebiet und darüber hinaus anwesend sein. Die InitiatorInnen schreiben: „Wir sehen dieses als einen Beweis für die regionale Strahlkraft, die das Festival in den letzten beiden Jahren so sehr hat wachsen lassen und für die Notwendigkeit, stärker regionale Vernetzungsarbeit zu leisten. Das Festival-Team wird den Termin nutzen, um die wesentlichen Programmpunkte aus den Einsendungen vorzustellen. Es wird einen Ausblick auf die neuen Ziele und Möglichkeiten geben. Den teilnehmenden Akteuren wird die Gelegenheit gegeben, in Arbeitsgruppen neue Ideen für das Festival anzugehen. Nicht zuletzt aber soll der Abend auch ein netter Termin zum Kennenlernen und Zusammenkommen sein.“