Archiv für den Monat: Februar 2012


Montag 20.02.12, 16:07 Uhr
Flüchtlingshilfe fordert Unterstützung für die Opposition in Syrien

Kampagne: „adopt a revolution“ 1

Die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum schreibt: »Die syrische Zivilgesellschaft zeigt aktuell eindrucksvoll, wie man sich gegen Unterdrückung, Ausbeutung, staatlichen Terror und massive Menschenrechtsverletzungen wehrt und verdient aus unserer Sicht jegliche Unterstützung der Weltöffentlichkeit in diesem Prozess. Die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum (MFH) ist eine sozialmedizinische Menschenrechtsorganisation und als Therapiezentrum für traumatisierte Flüchtlinge Mitglied des Internationalen Rehabilitationsrates zur Unterstützung von Folterüberlebenden IRCT. Seit Beginn der Unruhen in Syrien unterstützt die MFH die Kampagne „adopt a revolution“, die im Herbst 2011 angesichts der anhaltenden brutalen Verfolgung des friedlichen Aufstands gegen das Regime von Bashar Al-Assad von syrischen und deutschen AktivistInnen ins Leben gerufen wurde. mehr…


Montag 20.02.12, 06:00 Uhr

Compania Bataclan in der Sonne

Grundsätzlich ist bo-alternativ.de ziemlich beschränkt. Nämlich auf Bochum. Aber wenn die Compania Bataclan am kommenden Freitag, den 24.2. um 20:00 Uhr im Kulturzentrum Sonne in Herne auftritt, dann gibt es eine Ausnahme. Hier die Ankündigung:  »So bunt an Klängen aus (fast)aller Menschen Länder, so auch die Gastspiele und Tourverläufe der Compania Bataclan. Im September noch in Istanbul, dann im Bahnhof-Langendreer mit dem Antwerp Gipsy Ska Orkestra, zum Jahresende hin in Siegen und Jena. mehr…


Sonntag 19.02.12, 22:40 Uhr

Lese-Info-Show mit Zepp Oberpichler

Am Dienstag, 21. Februar gibt es um 20.15 Uhr im Biercafe gegenüber den Bochumer Kammerspielen Literatur und eine Info-Show mit Zepp Oberpichler. Der Eintritt ist frei.  Damit es keine reine Leseveranstaltung wird, werden zusätzlich Kulturnews, CD-, Buch- und Film-Besprechungen geboten und es gibt Livebeiträge mit dem Gast Zepp Oberpichler und Kneipenchef Bolle und Dieter Exter.  Wie die VeranstalterInnen schreiben, kommt der „Duisburger Autor Zepp Oberpichler von „Ganz unten“. Ende der 60er Jahre wurde er in einen grauen Hinterhof in Duisburg-Meiderich gespuckt und musste sich erst einmal zurecht finden. Recht schnell bot Musik Orientierung: Alexandra sang ihm von der „Sehnsucht“, Lindenberg zeigte ihm den „Daumen im Wind“, Sulke fragte nicht nur Lotte „wo gehen wir nun hin“ und Dylan hinterließ ihn gänzlich „tangled up in blue“. mehr…


Sonntag 19.02.12, 22:21 Uhr

Infomeeting der Anonymen Alkoholiker 3

Am Dienstag, 21. Februar findet von 19.30 – 21.30 Uhr im Hans-Ehrenberg- Haus in der Dibergstraße 46 in Bochum ein offener Informationsabend der Anonymen Alkoholiker (AA) statt. Bei diesem offenen Meeting will die AA Gruppe, die sich dienstags in diesen Räumlichkeiten trifft, über die Arbeit der Anonymen Alkoholiker informieren. Die Gruppenmitglieder beantworten auch die Fragen, was Alkoholismus ist und wo Alkoholismus beginnt. Individuell aus ihren eigenen Erfahrungen mit sich selbst. Dabei wird die endgültige Antwort – alkoholgefährdet oder nicht – jedem selbst überlassen. Die Anonymen Alkoholiker können und wollen nur Hilfestellung dabei geben, sich diese Frage selbst zu beantworten. mehr…


Sonntag 19.02.12, 12:35 Uhr

Eine bemerkenswerte Woche

Am Montagabend dieser Woche hatte der Paritätische Wohlfahrtsverband zum „Blauen Heinrich“ ins Museum geladen. Dies ist der jährliche Empfang des Paritätischen. Höhepunkt des Abends war ein Vortrag von Götz Werner, dem Gründer der Drogeriemarktkette DM. Es hat was, wenn so ein Multimillionär die Oberbürgermeisterin anlächelt und öffentlich feststellt, dass sie Dummheiten verbreitet, wenn sie in ihrer Begrüßungsrede davon spricht, dass die „finanziellen Ressourcen“ schwieriger geworden seien und für die städtische Sozialabbaupolitik wirbt. Werner: „Wir waren noch nie so reich wie heute.“ Er machte deutlich, dass die öffentliche Armut, aber auch z.B. die Kinderarmut Ergebnis von politischem Wollen sind. Eine weitere an die OB gerichtete Provokation: „Wie stände Bochum heute da, wenn die Millionen Euro nicht als Subvention an Nokia sondern in Bochumer Kindergärten geflossen wären.“ Sein Thema war „Zukunftsinvestitionen“.  Um die Zukunft ging es auch am Mittwochabend. Die Bochumer occupy-Initiative und das Schauspielhaus hatten zu einer Diskussion eingeladen: „In welcher Gesellschaft wollen wir leben?“ mehr…


Sonntag 19.02.12, 06:11 Uhr

Vorstellung der Zeitschrift Testcard

Am Freitag, den 24. Februar stellt  Christian Werthschulte um 19.30 Uhr im Sozialen Zentrum die Zeitschrift Testcard vor. Anschließend gibt es den Testcard DJ-Set. In der Ankündigung heißt es: »Popkultur, das war lange Zeit Rebellion gegen alles Bürgerliche – Rebellion lebte im und aus dem Überfluss. Junge und schöne Menschen führten vor, dass Leben intensiver, cooler, freier und glamouröser sein kann! Wer dabei zu Tode kam, starb als jugendlicher Märtyrer im Dienste des Vitalismus. »Live fast, die young«, wer dieses Ziel verfehlte, kaufte sich dann eben später doch eine Villa nebst Treppenaufgang für die Platinschallplatten. mehr…


Samstag 18.02.12, 18:43 Uhr
Stellungnahme der Grünen Hochschulgruppe

Keine Spaltung in der GHG 14

In einer Stellungnahme erklärt die Grüne Hochschulgruppe: »Wir möchten erklären, dass – entgegen öffentlicher Spekulationen – die Grüne Hochschulgruppe weder in sich gespalten ist noch vor einer Spaltung steht. Bisher ist die Grüne Hochschulgruppe noch in der Diskussionsphase und arbeitet unter Hochdruck an der für die Studierenden an der Ruhr-Universität besten Lösung. Die bisherige Unentschlossenheit bzgl. der Aufnahme von Koalitionsverhandlungen geht dabei quer durch die ganze Liste, egal, ob Mitglieder schon lange dabei sind oder nicht, ob Mitglieder in Funktionen innerhalb der Studierendenschaft sind oder nicht. Deswegen bitten wir noch um etwas Geduld und um eine Richtigstellung bzgl. einer heraufbeschworenen Spaltung zwischen der Internationalen Liste und anderen Teilen der Grünen Hochschulgruppe.«


Samstag 18.02.12, 16:29 Uhr

Die Lili zur AStA-Bildung an der RUB 13

Die Linke Liste schreibt auf ihrer Webseite: »Am Freitag haben sich 23 KandidatInnen der Grünen Hochschulgruppe (GHG) in einem offenen Brief an die gewählten SP-Mitglieder ihrer eigenen Liste gewandt. In dem Brief beklagen sie, dass die GHG auch drei Wochen nach der Wahlauszählung noch keine Koalitionsverhandlungen mit ihren bisherigen AStA-Partnerinnen Linke Liste und Schöner Wohnen in Bochum aufgenommen hat. Die Feststellung ist richtig, allerdings hat es zwischen den drei Koalitionslisten immerhin schon ein Sondierungstreffen gegeben. Das Gespräch ist aus Sicht der Linken Liste durchaus erfolgreich verlaufen. Jedenfalls sind keine plötzlichen Konflikte zwischen den bisher AStA-tragenden Listen aufgetaucht. Unserer Einschätzung nach spricht alles für eine Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit. mehr…


Freitag 17.02.12, 13:17 Uhr

DGB fordert Marshall-Plan
für Griechenland

Angesichts der dramatischen wirtschaftlichen und sozialen Lage in Griechenland fordert der DGB ein Umdenken und eine umfassende Investitions- und Modernisierungsoffensive. Die Sparorgien hätten bereits tiefe Spuren sozialer Verwerfungen hinterlassen. Jetzt fordert die Troika aus EU, IWF und EZB für weitere Finanzhilfen noch drastischere Lohn-, Renten- und Sozialkürzungen sowie Entlassungen von 150.000 Beschäftigten im öffentlichen Dienst. Auch im Privatsektor werden Tarifverträge außer Kraft gesetzt. Das ist ein Frontalangriff auch gegen die Tarifautonomie in Deutschland,“ so DGB Regionsvorsitzender Michael Hermund. Die wirtschaftliche und soziale Lage in Griechenland gleiche einem Pulverfass und dokumentiere zugleich das Versagen des Krisenmanagements unter der Federführung von Bundeskanzlerin Merkel und des französischen Präsidenten Sarkozy. mehr…


Freitag 17.02.12, 12:34 Uhr

Dagdelen: Gauck ist für Linke unwählbar 2

Die Bundestagsabgeordnete der Linken, Sevim Dagdelen, erklärt anlässlich des heutigen Rücktritts von Christian Wulff vom Amt des Bundespräsidenten: „Ich begrüße den Rücktritt von Christian Wulff. Der Rücktritt war überfällig. Offenbar hat die SPD immer noch nichts gelernt, wenn sie nun den einst gescheiterten Präsidentschaftskandidaten Joachim Gauck wieder ins Spiel bringt. Gauck ist für Linke unwählbar. Er steht für eine unsoziale Politik mit seinem Lob für die sozialen Einschnitte und der Förderung nach einer Neuauflage der Agenda 2010 und der Hartz IV-Gesetzgebung. Gauck steht noch immer hinter dem zehnjährigen Afghanistan-Krieg. Jemand, der wie Gauck dem Rechtspopulisten Sarrazin bezüglich seiner rassistischen und diskriminierenden Aussagen zu Migrantinnen und Migranten ‚Mut‘ bescheinigt, disqualifiziert sich für Linke im Besonderen. mehr…


Freitag 17.02.12, 11:48 Uhr
Offener Brief von enttäuschten Grünen KandidatInnen:

RUB: Grüne WählerInnentäuschung? 20

Heute um 16 Uhr findet an der Ruhr-Uni die erste Sitzung des neu gewählten Studierendenparlaments (SP) statt. Die linke AStA-Koalition hat die Wahl deutlich gewonnen. Für große Unruhe an der Uni sorgt allerdings folgende Nachricht: Auch drei Wochen nach der Wahl hat die Grüne Hochschulgruppe (GHG) noch keine Koalitionsverhandlungen mit ihren Partnerinnen Linke Liste und SWIB aufgenommen. Der Grund dafür scheinen einige ParlamentarierInnen zu sein, die über die Liste der Grünen ins Studierendenparlament eingezogen sind. Vor der Wahl haben die Grünen auf einer Mitgliederversammlung beschlossen, dass sie anstreben, die erfolgreiche linke Koalition fortzusetzen. Trotzdem denken diese SP-Mitglieder nun darüber nach, stattdessen der Liste „Nawi – Naturwissenschaftler und Ingenieure“ und den Jusos in den AStA zu verhelfen. Viele Aktive in der GHG halten die Idee für abwegig und setzen sich dafür ein, dass es weiterhin einen linken AStA gibt. Heute melden sich auch  23 KandidatInnen der Grünen in einem offenen Brief zu Wort. Sie schreiben, dass sie sich von den ParlamentarierInnen massiv getäuscht fühlen würden, sollten sie den Koalitionsbruch in die Tat umsetzen: „Es wäre auch ein massiver Vertrauensbruch uns gegenüber. Es wäre ein politisch untragbares Verhalten, sich auch mit unserer Unterstützung in Ämter wählen zu lassen, und dann das Gegenteil von dem zu tun, wovon im Vorfeld aufgrund der Beschlüsse und Informationslage alle ausgehen mussten.“ mehr…

Offener Brief an die gewählten Parlamentarier*innen der Grünen Hochschulgruppe im 45. Studierendenparlament (SP) der Ruhr-Uni Bochum
Freitag 17.02.12, 11:40 Uhr
Bochum, den 17. Februar 2012

Liebe Freundinnen und Freunde, 4

wir schreiben euch als Studierende der Ruhr-Uni, und als Kandidat*innen der Grünen Hochschulgruppe bei den vergangenen Wahlen zum Studierendenparlament. Wir sind auf der Liste der GHG angetreten und haben sie im Wahlkampf unterstützt, um die bestehende AStA-Koalition aus Grüner Hochschulgruppe, Linker Liste (LiLi) und der Liste Schöner Wohnen in Bochum (SWIB) zu stärken, und um dazu beizutragen, dass sie ihre erfolgreiche Arbeit fortsetzen kann. Wir haben uns im Bewusstsein dessen für eine Kandidatur entschieden, dass die Mitgliederversammlung der Grünen Hochschulgruppe beschlossen hat, dass die Fortsetzung des bestehenden Bündnisses angestrebt wird. Als wir am Abend der Wahlauszählung erfahren haben, dass die Wähler*innen die Arbeit der Koalition mit deutlichen Gewinnen der AStA-tragenden Listen belohnt haben, haben wir mit euch gefeiert.
Mit sehr großer Verwunderung haben wir nun allerdings erfahren, dass die Grüne Hochschulgruppe bis heute, drei Wochen nach der Wahlauszählung, noch immer keine Koalitionsverhandlungen mit ihren bisherigen Bündnispartnerinnen aufgenommen hat – und zwar, weil es in den Reihen der Grünen Hochschulgruppe offenbar Mitglieder gibt, die darüber nachdenken, die bestehende Zusammenarbeit aufzukündigen. Über diese Entwicklung sind wir mehr als bestürzt.
Solltet ihr, die das betrifft, jetzt tatsächlich darüber nachdenken, das Weiterbestehen eines grün-linken AStAs mit euren Stimmen im Parlament zu verhindern, und stattdessen der Liste NAWI und Juso HSG in den AStA zu verhelfen, dann hättet ihr das vor der Wahl sagen müssen.
Dann wären wir nicht mit euch gemeinsam angetreten. Wir hätten euch nicht im Wahlkampf unterstützt, und wir hätten auch nicht unseren Mitstudierenden und unseren Freund*innen empfohlen, diese Liste zu wählen. Hättet ihr euer jetziges Verhalten angekündigt, wären wir nicht auf die Idee gekommen, Leuten zu empfehlen, unserer gemeinsamen Liste ihre Stimme zu geben, wenn sie verhindern wollen, dass Gruppen wie die NAWI Einfluss auf die Ausrichtung der Studierendenschaft gewinnen.
Wir haben uns auf die Aussagen im Vorfeld der Wahl und die Beschlussfassung der Grünen Hochschulgruppe verlassen. Solltet ihr nun trotz alledem das bestehende und in unseren Augen gut funktionierende AStA-Bündnis aufkündigen – und zwar sogar noch bevor ihr ernsthafte Koalitionsverhandlungen mit LiLi und SWIB geführt habt – dann wäre das nicht nur eine massive Täuschung der Wählerinnen und Wähler. Es wäre auch ein massiver Vertrauensbruch uns gegenüber. Es wäre ein politisch untragbares Verhalten, sich auch mit unserer Unterstützung in Ämter wählen zu lassen, und dann das Gegenteil von dem zu tun, wovon im Vorfeld aufgrund der Beschlüsse und Informationslage alle ausgehen mussten. Ihr würdet dem Ansehen der Grünen Hochschulgruppe, allen mit uns verbundenen Gruppen und Initiativen sowie der Glaubwürdigkeit von Hochschulpolitik an der Ruhr-Uni insgesamt nachhaltig schaden.
Deswegen fordern wir euch eindringlich auf: Nehmt endlich Koalitionsverhandlungen mit unseren bisherigen Bündnispartnerinnen LiLi und SWIB auf, und verhandelt im Sinne der Studierenden und unserer inhaltlichen Wahlkampfaussagen. Sorgt mit dafür, dass es weiterhin einen grünen, linken, emanzipatorischen und internationalistischen AStA gibt. Alles andere hättet ihr im Vorfeld ankündigen müssen. Die Täuschung unserer Wähler*innen, unserer Wahlkampfhelfer*innen und nicht zuletzt auch die Irreführung von uns als euren Mitkandidierenden ist keine Option. Ihr habt es in der Hand.

Chantal Stauder, bsz-Redaktion, Listenplatz 23
Nadine Hemgesberg, bsz-Redaktion, Listenplatz 35
Antje Westhues, AStA-Sozialberaterin, Wahlausschussmitglied
Hauke Hoth, Interessengemeinschaft behinderter Studierender, Listenplatz 22
Deniz Bulan, Autonomes Schwulenreferat, Listenplatz 28
Dennis Paliga, Autonomes Schwulenreferat, Listenplatz 14
Anne Reisenweber, studentische Gleichstellungsbeauftragte, Listenplatz 31
Rita Thiessen, ehm. studentische Gleichstellungsbeauftragte, Listenplatz 27
Judith Schwittek, Haushaltsausschussmitglied, Listenplatz 25
Sophia Heinrich, Listenplatz 13
Benedikt Wildenhain, Listenplatz 58
Linda Dembowski, Listenplatz 57
Alexander Fall, Listenplatz 88
Ingmar Wichert, Listenplatz 44
Thorben Pelzer, Listenplatz 54
Lasse Wichert, Listenplatz 68
Tobias Müller, Listenplatz 70
Hendryk Hollbeck, Listenplatz 78
Ursula Dreier, Listenplatz 69
Nico Berg, Listenplatz 42
Daniel Paeben, Listenplatz 60
Patrick Behr, Listenplatz 56
Andrea Schaumlöffel, Listenplatz 63


Freitag 17.02.12, 09:16 Uhr

Piraten fordern Schulgipfel

Die Bochumer Piraten sind davon überzeugt, „dass sich eine leistungs- und zukunftsfähige Schullandschaft in Bochum nur im Konsens mit allen Betroffenen, Eltern, Lehrern und Schülern, entwickeln lässt.“ „Das Betriebssystem von Politik muss sich ändern“, so Monika Pieper von den Bochumer Piraten. „Man muss die Menschen in die Entscheidungen mehr einbeziehen.“ Weiter heißt es in einer Pressemitteilung: »Immer neue Grundschulen auf eine Streichliste zu setzen, nach erbittertem Widerstand diese wieder von der Liste zu nehmen, um dann weitere oder dieselben Schulen wieder auf eine neue Liste zu setzen, ist für die Entwicklung des Schulstandortes Bochum nicht förderlich. mehr…


Freitag 17.02.12, 07:10 Uhr
Ein Jugendschöffengericht fällt ein fragwürdiges Urteil:

Besoffener Rassismus ist nicht so schlimm 2

Sechs Stunden beriet gestern ein Jugendschöffengericht des Bochumer Amtsgericht über einen Überfall von vier jungen Männern, deren Familien aus Deutschland stammen auf drei junge Männer, deren Familien aus der Türkei stammen. Die Täter schlugen ihre Opfer teilweise krankenhausreif, riefen dabei „Heil Hitler“, zeigten den Hitlergruß, beschimpften die Opfer als Kanaken und lästerten über den Koran.  Zwei Zwillingsbrüder unter den Tätern standen zur Tatzeit unter Bewährungsvorbehalt und wiesen in ihren Vorstrafenregister 22 bzw 16 Eintragungen auf. Das Gericht attestierte den vier Rüpeln zur Überraschung der meisten ProzessbeobachterInnen, dass keine Fremdenfeindlichkeit zu der Tat geführt habe. Die Zwillinge erhielten eine Freiheitsstrafe von einem Jahr auf Bewährung, sie müssen 150 Sozialstunden ableisten. Ein dritter geständiger Erwachsener erhielt eine Freiheitsstrafe von neun Monaten auf Bewährung. Der angeklagte Jugendliche muss für drei Wochen in den Dauerarrest. Das Gericht begründete die milden Strafen damit, dass die Täter stark alkoholisiert gewesen seien. mehr…