Jahresarchiv für 2018

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Donnerstag 05.04.18, 10:27 Uhr
Erste legale Brian-Filmvorführung am Karfreitag

“Das Leben des Brian” Bochum 2018

Daniella Wakonigg berichtet im Humanistischen Pressedienst über die Veranstaltung der Initiative Religionsfrei im Revier am Karfreitag im Bochumer Riff: »Bereits im sechsten Jahr in Folge zeigte die Initiative Religionsfrei im Revier am Karfreitag den Film “Das Leben des Brian”, dessen öffentliche Vorführung am Karfreitag deutschlandweit verboten ist. In diesem Jahr war die Filmvorführung in Bochum erstmals legal. Für die Organisatoren ist das jedoch kein Erfolg, da sie den Film nur wegen einer Ausnahmegenehmigung, nicht jedoch aufgrund einer Änderung des Feiertagsgesetzes legal aufführen durften. (weiterlesen)

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Mittwoch 04.04.18, 13:13 Uhr

Infos über die „Identitäre Bewegung“

Das Bochumer Bündnis gegen Rechts und die DGB-Hochschulgruppe an der RUB laden am Mittwoch, den 11. April um 19.30 Uhr im „Blue Square“, Kortumstr. 90  Raum 2/202 zu einer Veranstaltung über die „Identitäre Bewegung“ ein: »Die „Identitäre Bewegung“ ist eine recht neue und bisher klein gebliebene Gruppierung. Ursprünglich aus Frankreich stammend und der „Neuen Rechten“ zuzuordnen, ist sie seit 2012 auch in Deutschland aktiv. Die „Identitären“ sind Teil des europäischen „rechten“ Netzwerks. Sie zeichnen sich aus durch ein selbstbewusstes Auftreten und betonen den „hippen“ Lifestyle. Trotz des rechtsintellektuellen Gestus und mit geschickter Propaganda haben sie reichlich mediale Aufmerksamkeit erringen können. Sie wollen eine Art „Greenpeace von rechts“ sein und erheben den Anspruch, ganz anders als vorangegangene rechte Gruppierungen zu sein. Dabei klingen die von den „Identitären“ gebrauchten Thesen vom „christlichen Europa“, dem notwendigen Abwehrkampf gegen „den“ Islam oder ihre Kampagne vom „Großen Austausch“ doch auch wie PEGIDA und die AfD. (weiterlesen)

Mittwoch 04.04.18, 07:57 Uhr
Die Antifaschistische Linke ruft zu Protesten am Samstag auf..

Gegen die Nazikundgebung am 7. April

Die Antifaschistische Linke Bochum erklärt: »Am Samstag, den 7. April möchten die Dortmunder Nazistrukturen für ihre Großdemonstartion unter dem Motto “Europa Erwache” eine Woche später in Dortmund werben. Dazu haben sie vor dem Bochumer Hauptbahnhof, mit Hilfe des NPD Landesvorsitzenden und Bochumer Stadtratabgeordneten Claus Cremer, eine Kundgebung um 16:00 Uhr angekündigt. Wir als Bochumer Antifaschist*innen werden diese Provokation nicht unbeantwortet lassen und kündigen Gegenproteste an! (weiterlesen)

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Mittwoch 04.04.18, 07:01 Uhr

Fahrradbörse von Terre des Hommes

Terre des hommes lädt am Samstag, den 14. April zur jährlichen Fahrradbörse auf dem Schulhof der Liselotte-Rauner-Schule in Wattenscheid ein. Die Einnahmen der Aktion kommen dem Projekt „Meninos de Mozambique – MDM“ zugute. Das Projekt hilft durch eine mobile Schule und durch vielfältige Maßnahmen Straßenkindern in Maputo, die aus prekären Verhältnissen stammen. Auf der Fahrradbörse werden gut erhaltene Räder, Roller, Bobbycars oder Dreiräder angeboten. Für VerkäuferInnen gilt: Wer ein Fahrrad, Roller, Bobbycar oder Dreirad zum Kauf anbieten möchte, bringt es zwischen 09.30 und 12.00 Uhr zum Schulhof in Wattenscheid (Zugang über Swidbertstraße/ Postgasse, Rewe-Parkplatz) und gibt es in Kommission. Die Annahmegebühr pro Rad beträgt 5 €, für alles andere 3 €. Anbieter von Fahrrädern werden gebeten, ihren Ausweis oder Kaufbelege mitzubringen. (weiterlesen)

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Dienstag 03.04.18, 15:04 Uhr

Karsten Finke wieder Parlamentarier

Vor zwei Jahren hatte das grüne Ratsmitglied Karsten Finke sein Mandat niedergelegt und erklärt, dass er seine radikalen Ansichten nicht länger mit der Grünen Mainstreampolitik in Einklang bringen könne. Jetzt ist er als Mitglied der Bezirksvertretung Mitte nachgerückt.

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Dienstag 03.04.18, 14:45 Uhr

Crash-Kurs Hartz IV

Am 19. April startet ein Crash-Kurs Hartz IV in der Volkshochschule. In der Einladung heißt es: »Auf Hartz IV bist Du schneller als Du denkst. Da gilt es zu wissen, welche Rechte bestehen und wo Fallstricke drohen: Ersparnisse und Lebensversicherungen sind rechtzeitig “hartz-fest” zu machen, die Wohnungskosten ebenso. Mit Lebenspartner/in drohen Überraschungen, ebenso in Haushaltsgemeinschaft mit Verwandten, ohne tatsächlich diesen gegenüber einen Unterhaltsanspruch zu haben. Im Alter bleibt nur die rentenergänzende Grundsicherung. Viele Menschen erleiden Kürzungen oder nehmen ihnen zustehende Leistun­gen, auch ergänzende laufende oder einmalige Unterstützung bei Niedriglohn oder kleiner Rente, nicht in Anspruch. (Wer arbeitet, hat durch Freibeträge immer mehr als Hartz IV). Wird ein Darlehen gewährt z.B. für Anschaffungen oder Stromrückstände werden häufig zu hohe Raten abgezogen. Die Ober-grenzen für die Wohnungsmieten sind gekürzt worden (außer bei Singles). (weiterlesen)

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Dienstag 03.04.18, 12:48 Uhr

Atomares Wettrüsten stoppen!


Auf der Abschlussveranstaltung der sonntäglichen Etappe des Ostermarsches in Bochum warnte die Bundessprecherin der Deutschen Friedensgesellschaft, Katharina Müller, vor einem neuen atomaren Wettrüsten angesichts der neuen Atomkriegstrategie der USA. Sie betonte, dass sich alte und junge Friedensaktivisten gegenseitig motivieren könnten, sich der neuen Atomkriegesgefahr entgegenzustellen.

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Montag 02.04.18, 16:39 Uhr

Gegen die Kriegstreiberei der Regierung

Zum Auftakt der letzten Ostermarschetappe am heutigen Montag in Werne sprach der DGB Vorsitzende aus Dülmen Ortwin Bickhove-Swiderski. Hiermit wollte der Ostermarsch ein Zeichen der Solidarität mit der neuen Friedensinitiative in Dülmen setzen. Die us-amerikanischen Streitkräfte haben ein neues Logistik-Depot in Dülmen eröffnet. Es ist auf dem Gelände der vom britischen Militär verlassenen “Tower Barracks” untergebracht. Die US-Armee will in Dülmen eine Nachschubbasis für ihre Konfrontation mit Russland aufbauen. Die neue Friedensinitiative protestiert gegen diese lokale Militarisierung. Ortwin Bickhove-Swiderski ging in seiner Rede vor allem darauf ein, was die Aufrüstungspläne und die “Kriegstreiberei” der Bundesregierung für gesellschaftliche Auswirkungen haben. Seine Rede im Wortlaut: (weiterlesen)

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Montag 02.04.18, 14:54 Uhr

Abrüsten statt Aufrüsten

Norbert Arndt begrüßte als ver.di-Sekretär und Sprecher der GewerkschafterInnen für Frieden und Solidarität am Ostersonntag die Teilnehmenden des Ostermarsches zur Tagesabschlussveranstaltung im ver.di-Hause an der Universitätsstraße. Dabei ging er insbesondere auf die von der Bundesregierung geplante gigantische Steigerung der Militärausgaben ein und Warb für die Initiative Abrüsten statt Aufrüsten. Sein Grußwort im Wortlaut: Seid alle herzlich willkommen, hier in der Bochumer Zentrale des ver.di-Bezirks Mittleres Ruhrgebiet. Wieder seid ihr, sind wir, über die Osterfeiertage –als Teil der bundesweiten Friedensbewegung-unterwegs um auf ein Kernanliegen unserer Zeit aufmerksam zu machen. Auf den Frieden in Europa und der Welt, der schon lange nicht mehr so bedroht war, wie gegenwärtig. (weiterlesen)

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Montag 02.04.18, 13:11 Uhr

Rote Karte für die MLPD

Die Marxistisch Leninistische Partei Deutschlands sorgte am heutigen Montag bei der Auftaktkundgebung der letzten Ostermarschetappe für einen Eklat. Obwohl das Ostermarschkomitee als auch das Bochumer Friedensplenum ihr mitgeteilt hatte, dass es ihr untersagt ist, einen Infostand aufzubauen, setzte sie sich darüber hinweg. Diskussionen halfen nichts. Auch als die Polizei auf Bitten der Veranstalter die Partei aufforderte, den Stand zu räumen, bestand die MLPD darauf, dass die Polizei Stand und Materialien einsammelte. (weiterlesen)

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Sonntag 01.04.18, 19:56 Uhr

Rassismus hat System

Auch in diesem Jahr machte der Ostermarsch in Bochum seinen ersten Zwischenhalt in Wattenscheid. Die Vorsitzende des Bochumer Forums für Antirassismus und Kultur Cigdem Deniz Sert (Foto) sprach über den Zusammenhang von Krieg und Migration, Flucht und Fluchtursachen. Die Rede im Wortlaut: »Ich möchte meinen heutigen Redebeitrag mit einer kurze Szene aus einem Buch beginnen. Elie Wiesel hat als kleiner Junge den Faschismus erfahren und die Deportation seiner Familie und seiner Person nach Auschwitz erlebt. In seinem autobiographischen Buch „Die Nacht“ beschreibt er sehr eindrucksvoll seine Gedanken auf dem Weg nach Auschwitz. Er beschreibt seine Fassungslosigkeit und sagt: „Es kann doch nicht sein, dass die Menschheit zuschaut; die Menschheit wird doch jeden Augenblick kommen und uns retten. Das werden die Menschen doch niemals zulassen“ Sein Vater antwortet: „Doch mein Junge, wir leben in einer Zeit, in der die Menschheit zuschaut“. (weiterlesen)

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Samstag 31.03.18, 17:20 Uhr

Protest gegen Nazi-Aufmarsch

Die NPD will am Samstag, den 7. April um 16 Uhr eine Demonstration vor dem Bochumer Hauptbahnhof durchführen, um damit für eine weitere Demonstration eine Woche später am 14. April in Dortmund zu werben, zu der die ultra rechte Nazi-Partei “Die Rechte” angeblich europaweit mobilisiert. Die Bochumer NPD ist seit dem Aufkommen der AFD völlig bedeutungslos geworden und war bei vergleichbaren Kundgebungen kaum in der Lage, mehr als ein Dutzend Leute zu mobilisieren. Trotzdem wird es voraussichtlich eine größere Gegendemonstration geben. Die antifaschistische Linke wird eine Kundgebung anmelden, das Bündnis gegen Rechts wird ebenfalls gegen den Nazi-Aufmarsch mobilisieren. Nähere Einzelheiten werden Anfang nächster Woche geklärt.

Samstag 31.03.18, 10:16 Uhr

Ostermarsch 2018

Die Bochumer Linkspartei und die Soziale Liste rufen zur Teilnahme am Ostermarsch auf. Benny Krutschinna, Vorstandsmitglied der Bochumer Linken erklärt: „Für uns Linke sind die Ostermärsche eine wichtige Tradition. Wir sind die einzige Partei im Bundestag mit klaren friedenspolitischen Positionen und haben konsequent gegen alle Auslandseinsätze der Bundeswehr gestimmt. Und eine friedliche Außenpolitik wird heute dringend gebraucht: Das Säbelrasseln der NATO ist zurzeit die größte Bedrohung für den Frieden in Europa und der Welt. Aktuell gibt es 12 Mandate für Auslandseinsätze der Bundeswehr, darunter Afghanistan mit 980 Soldaten. Ein Ende des sechszehnjährigen Einsatzes ist nicht abzusehen und die Sicherheitslage verbessert sich ebenso wenig. (weiterlesen)

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Donnerstag 29.03.18, 10:28 Uhr
Die Initiative Religionsfrei im Revier lädt ein:

Antiklerikaler Schmäh im RIFF

Der österreichische Kabarettist und Musiker Günther »Gunkl« Paal ist am Freitag in Bochum zu Gast bei der Karfreitagsveranstaltung von Religionsfrei im Revier. Wie in den letzten Jahren wird zum Abschluss des Abends der Film “Das Leben des Brian” gezeigt. Vorher erlebt das Bochumer Publikum erstmals den antiklerikalen Schmäh des Wiener Kabarettisten. Zum Star der deutschen humanistisch-atheistischen Szene wurde Gunkl vor allem mit seinem Auftritt über Wüsten-Religionen, Wissen, Respekt und Kränkungen aus seinem Programm »Die großen Kränkungen der Menschheit«. (weiterlesen)

Donnerstag 29.03.18, 10:15 Uhr
Bochum verzichtet auf Fördermittel für den Radwegebau

Grüne kritisieren Stadtverwaltung

Die grüne Ratsfraktion kritisiert, dass die Stadtverwaltung offensichtlich keine Fördermittel für den Radwegebau abruft: »Über das Landesprogramm Nahmobilität 2018 können die Städte in NRW Fördermittel für den Rad- und Fußwegebau an kommunalen Straßen beantragen. Insgesamt 16,1 Millionen Euro stellt das Land den Städten und Gemeinden dafür zur Verfügung. Nachdem die Grünen unlängst kritisiert haben, dass ein beantragtes und bewilligtes Projekt als Zubringer zum Springorumradweg letztes Jahr nicht realisiert wurde, zeigen sie sich nun erneut irritiert. „Wie jetzt im Ruhrparlament bekannt wurde, hat die Stadt Bochum auf eine Beantragung von Fördermitteln für den Rad- und Fußwegebau im Rahmen des Förderprogramms Nahmobilität 2018 gänzlich verzichtet. Lediglich für Öffentlichkeitsarbeit sei ein kleiner Betrag beantragt worden. (weiterlesen)

Donnerstag 29.03.18, 10:04 Uhr

Zahl der Sozialwohnungen sinkt weiter, die der Obdachlosen steigt

Im Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat die Verwaltung neue Zahlen zum sozialen Wohnungsbau und zu den untergebrachten Obdachlosen in Bochum vorgelegt. Die Linke im Rat sieht einen Zusammenhang zwischen beiden Entwicklungen und schreibt: »Zum Jahresanfang gab es in Bochum nur noch 13.565 Sozialwohnungen, im Jahr 2003 waren es noch fast 30.000. Dagegen hat sich die Zahl der untergebrachten Obdachlosen innerhalb von weniger als zwei Jahren mehr als verdreifacht. Zum Stichtag 8. Februar 2018 waren insgesamt 237 Menschen wegen Obdachlosigkeit auf städtische Unterbringung angewiesen, im Jahr 2016 waren nur 75 untergebracht. Statt der vorgesehenen Verweildauer von bis zu vier Wochen leben die Betroffenen inzwischen durchschnittlich mehr als sechs Monate in den Unterkünften. Dies berichtete die Verwaltung in der Sitzung am 21. März. (weiterlesen)

 
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