Weltweit waren – und sind noch- viele Webseiten nicht erreichbar. Bo-alternativ konnte in einen „Notbetriebsmodus“ geschaltet werden, in dem die Seiten noch lesbar, aber nicht mehr aktualisierbar waren. Die Tagesschau hat einen recht verständlichen Text über die IT-Lücke geschrieben: „Sicherheitslücke bedroht weltweit Webseiten.“
»Gedichte sind langweilig und Schulbank-Folter? Weit gefehlt!Gedichte sind Emotionen und Unterhaltung, Rhythmus und Gefühl, Weltsicht und purer Rock’n Roll, Zärtlichkeit, Humor und Waffe.« Im Theater der Gezeiten treten die Sängerin und Songwriterin U.T.A. und Schauspieler Axel Holst den Beweis an.
Das diesjährige Erinnern an die Reichspogromnacht 1938 findet wieder seinen Höhepunkt am 9. November – in Bochum mit der Veranstaltung vor der Steele, in Wattenscheid zusätzlich mit einer Menschenkette. In diesem Jahr gibt es darüber hinaus ein umfangreiches Rahmenprogramm, an dem neben dem Kinder- und Jugendring eine Reihe weiterer Organisationen und Institutionen beteiligt sind, unter anderm vhs Bochum, der Evangelischen Stadtakademie und dem VVN-BdA. Überblick über die Veranstaltungen:
Neun Friseurinnen und Friseure der „Barber Angels Brotherhood e.V.“ haben am Sonntag, 18. Oktober, die Quartiershalle der Bochumer KoFabrik in Bochums größten Friseursalon verwandelt und bodo berichtet darüber: »53 wohnungslose und bedürftige Menschen erhielten einen kostenlosen Haarschnitt – und damit auch die Möglichkeit zu einer Begegnung auf Augenhöhe.
Am kommenden Dienstag liest die Kölner Autorin Marie Menke in der BASTION aus ihrem Debütroman Spielverderberin, der im Frühjahr bei Kiepenheuer & Witsch erschienen ist: »Marie Menke, 1997 im Sauerland geboren, hat Politik, Medien und Soziologie in Bonn, Taipeh, Köln und Paris studiert. Ihre Prosa wurde in Literaturzeitschriften veröffentlicht und unter anderem mit dem OffSpring Award der lit.Cologne ausgezeichnet.
In einer Pressemitteilung weist die Stadt Bochum darauf hin, dass die Stiftung «Gemeinsam für Bochum» ihre Arbeit aufnimmt, nachdem sich das Kuratorium konstituiert hat. Ab sofort können sich Privatpersonen, Vereine und Unternehmen aktiv für Bochum einsetzen; Motto der Stiftung ist «Gutes tun hat ein Zuhause: Bochum.»
Die Linke hatte einen Antrag zur Abschaffung der Gebühren für Straßenmusik in den Ausschuss für Sicherheit, Umwelt und Nachhaltigkeit (ASUN) eingebracht, der am vergangenen Donnerstag mit großer Mehrheit angenommen worden ist. Die Partei begrüßt, dass damit Straßenmusik in Bochum künftig ohne Antragstellung möglich und die kulturelle Vielfalt im öffentlichen Raum gestärkt wird.
Am 23.10.2026 führen Nene Okada (Tanz) und Marco Girardin (Musik) im Theater der Gezeiten «Cho-Cho-San» auf, ein Solo-Tanzstück nach der Erzählung «Madame Butterfly». Auf der intimen Bühne in Bochum Hamme (30 Sitzplätze) wird, so die Veranstalter:innen, aus großer Oper ganz wunderbar passend ein zeitgenössisches Tanz-Solo auf kleinstem Raum.
„Die Schul- und Unisstreikbewegung in Frankreich inspiriert auch in Deutschland immer mehr junge Menschen auf die Straße zu gehen. Aber was genau passiert eigentlich gerade in Frankreich?“ Mit dieser Fragestellung lädt der SDS, die Hochschulorganisation der Linken, am Mittwoch, den 21.10. bundesweit per Zoom zu einem Vernetzungstreffen ein. Treffpunkt in Bochum ist um 16 Uhr an der Ruhr-Uni vor dem Gebäude IA am Eingang auf der Ebene 02.
Heiko Koch erinnert an den Todestag von Josef Anton Gera: »Vor 29 Jahren, in der Nacht vom 16. auf den 17. Oktober 1997, verstarb der Frührentner Josef Anton Gera (Foto) an den Folgen eines gewalttätigen Überfalls zweier Rechtsradikaler auf ihn.
Am morgigen Montag, 19. Oktober, beginnt im Obergeschoss der Bochumer Zentralbücherei eine interaktive Ausstellung zum Thema „Anti-Feminismus“. Die Plakatausstellung lädt anhand von 11 Positionen nicht nur dazu ein, sich mit dem Thema zu beschäftigen, sondern spricht die Besucher*innen aktiv an und fordert zum Mitmachen und Meinungsaustausch auf.
Existiert sie noch, die Beziehung zwischen Mensch und Natur? Diese Frage stellt der Dokumentarfilm „humane, nature“ der am kommenden Sonntag um 16 Uhr im Kino Endstation gezeigt wird und in der Ankündigung des Kinos heißt es dazu:
Am Samstag, 31. Oktober veranstaltet die Rosa-Luxemburg-Stifung in der Quartiershalle der KoFabrik ein Klimaseminar. Eine Anmeldung ist erforderlich: »Hitzetote, Waldbrände, Trockenheit – die Klimakrise wird auch in Europa immer spürbarer. In vielen Ländern des Globalen Südens sind die Auswirkungen seit langem weitaus drastischer, obwohl diese Länder nur einen sehr kleinen Beitrag zum CO2-Ausstoß leisten.
Im Bahnhof Langendreer startet am kommenden Samstag wieder einmal ein workshop zum Thema „Gewaltfreie Komunikation“. Es handelt sich um den ersten Teil eines zweiteiligen Workshops. Auf der Webseite des Bahnhofs wird darauf hingewiesen, dass er zum jetzigen Zeitpunkt bereits ausgebucht ist, aber Anmeldungen auf einer Warteliste aufgenommen werden. Worum geht es:
Am kommenden Samstag ist im Prinz-Regent-Theater (prt) wieder dragtime: »Bless, Queen of prt is back! Wie immer bringt Ms. Foxy Bless großartige Künstler:innen nach Bochum und feiert die vielen Facetten des Drag: elegant, sinnlich, künstlerische Finesse mit einem Hauch von Grandezza – fernab von Klischees, aber voller Charme und Überraschung.
An die 100 Radfahrerinnen und Radfahrer haben heute für Sicherheitstrennstreifen an Parkstreifen demonstriert. Die Radwende berichtet über ihre Aktion: »Immer wieder werden in Bochum Radfahrende verletzt, wenn sich vor ihnen plötzlich eine Autotür öffnet. Deshalb sehen Vorschriften einen Sicherheitstrennstreifen von 75 cm neben Parkstreifen vor.
Das Bündnis gegen Rechts bietet in Kooperation mit der VHS am Samstag, den 24.10. eine Fahrradtour zu Stätten ehemaliger Zwangsarbeiterlager in Bochum an. Die Strecke führt vom Jahrhunderthaus über den Josef-Anton-Gera-Platz zur Stolperschwelle am Kreisverkehr Kohlenstrasse, dann an den Gedenkort für die jüdischen Häftlinge des KZ-Außenlagers Buchenwald an der Brüllstrasse, von dort zu den „Sauren Wiesen“ und zu der Gedenktafel für erschossene Zwangsarbeiter des Lagers Mariannenplatz an der Talstrasse.
Das Referat Gewerkschaftliche Bildung der GEW NRW lädt am 23.11. von 10.00 – 16.00 Uhr zu einem Workshoptag nach Bochum ein. Der Titel lautet „Der Charme des Autoritären. Erkennen. Einschreiten. Abwehren.“ In Workshops geht es um Umgangs- und Interventionsmöglichkeiten gegenüber dem erstarkenden Rechtsextremismus, z.B. im Klassenzimmer, Chatgruppen, im Kollegium etc.
Die Gründung des Rüstungs-Netzwerkes „Dual Use Rhein Ruhr“ durch die Wirtschaftsförderungen von vier Ruhrgebietsstädten stößt auf eindeutige Kritik der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner (DFG-VK) NRW.
Maria Pinińska-Bereś (1931 – 1999) ist eine der außergewöhnlichsten Persönlichkeiten der polnischen Kunst des 20. Jahrhunderts. Zu ihrem Werk zählen Skulpturen, Installationen und Performances.
Am 12. Juni 2026 trat die Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) in Kraft. Auf Einladung der Evangelischen Kirchengemeinde Hattingen-Sprockhövel erläutert Dr. Kerem Schamberger, Referent für Flucht und Migration bei medico international, die Folgen für Geflüchtete und das Recht auf Asyl.
Das PRINZ REGENT THEATER (PRT) bringt mit „Als wir Schwäne waren“ ein Stück nach dem gleichnamigen Roman von Behzad Karim Khani auf die Bühne.. »Für uns ein besonders wichtiges Projekt«, sagt Sabine Reich, künstlerische Leiterin des PRT.
In seiner Reihe zur Bochumer Stadtgeschichte lädt das Stadtarchiv zum Vortrag „Sterilisation und Euthanasie psychisch kranker Bochumer Bürger“ ein. Referent an diesem Abend ist Prof. Dr. Georg Juckel, Ärztlicher Direktor der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Präventivmedizin des LWL-Universitätsklinikum Bochum.
Der Mieterverein Bochum lädt zu einer Veranstaltung mit Christoph Trautvetter (Netzwerk Steuergerechtigkeit) ein, die sich mit problematischen Vermietern in Bochum beschäftigt.
Am kommenden Mittwoch findet in Bochum Dahlhausen der 2. Wandersalon statt und er orientiert sich an der Frage, wie ein Quartier gemeinsam und am Gemeinwohl orientiert gestaltet werden kann:
Die Ratsfraktion der Linken fordert, dass es in Sachen Straßenmusik keinen Bochumer Sonderweg geben soll und fordert die Abschaffung der Gebühren: »25 Euro für fünf Tage, dazu ein Gang ins Rathaus. Die Linke im Rat der Stadt Bochum will diese Gebührenpflicht für Straßenmusik abschaffen und stellt dazu einen Antrag im nächsten Ausschuss für Sicherheit, Umwelt und Nachhaltigkeit am kommenden Donnerstag.
Im Rahmen des Heimaten-Festivals finden im Bahnhof Langendreer und im Kino Endstation zwei Veranstaltungen statt: am Freitag, 16. Oktober werden zwei Filme „Children of Diaspora“ und „EUphoria“ und am Sonntag, 18. Oktober im Studio 108 eine Finissage. Was ist HeimA(R)Ten: »Ein dreitägiges Programm, das afro-diasporische Erfahrungen, Geschichten, Kulturen und Identitäten durch Film, bildende Kunst und gemeinsamen Austausch erkundet. Das Programm vereint eine Ausstellung, Filmvorführungen, eine Diskussion mit Fragerunde sowie eine Finissage und schafft so einen Raum, um verschiedene Frequenzen und Verbindungen innerhalb der afrikanischen Diaspora zu entdecken.
»Sollen sich die Betroffenen doch selber informieren!« So fasst das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung das Motto zusammen, nach dem Planungsamts der Stadt Bochum verfährt, wenn es um Bürgerbeteiligung geht.
Das Projekt Sego macht auf seiner Europatournee Station in der BASTION. Sie bieten »Art-Punk by non punk non artists« – so die Selbstbeschreibung der US-amerikanischen Band«