Am Samstag, den 22. 8. findet das nächste Widersetzen-Plenum um 18 Uhr im Botopia statt, Die Einladung: »In Sachsen-Anhalt droht die AfD die absolute Mehrheit zu erlangen! Die Regierung rückt tagtäglich mehr nach Rechts! Die Landtagswahlen in NRW rücken auch immer näher…
Am Freitag, den 21. August um 16-18 Uhr lädt die Friedensinitiative Bochum-Süd auf dem : „Platz des Friedens und der Völkerverständigung“ zu einem kleinen Fest ein. Die Einladung. Wahrscheinlich werden viele Leser:innen gar nicht wissen, dass es einen Platz mit diesem Namen in Bochum gibt. Das ist nicht verwunderlich, weil kein Schild auf oder am Platz auf den Namen hinweist. Das Fest soll dazu beitragen, dass der Platz im Uni-Center zwischen den Studentenwohnheimen und dem Hallenbad wieder angemessen „ausgeschildert“ wird.
Die Anti-ableistische Aktion lädt am Freitag, den 21.08 um 18.30 Uhr im Fluid zu einem Vortrag mit Peter Emorinken-Donatus zu den gesundheitlichen Folgen des Klimawandels ein: »In einer Resolution mit überwältigender Mehrheit (nur 7 Enthaltungen) stufte die UN-Vollversammlung am 28. Juli 2022 das Recht auf eine saubere Umwelt als eigenständiges Menschenrecht ein. Das ist in der Tat ein Meilenstein. aber auch historisch-revolutionär.
Lebensgefährlicher Radstreifen auf der Dorstener Straße Foto: Klaus Kuliga
Am 12. August kam es erneut zu einem Fahrradunfall auf der Dorstener Straße. Nach Informationen der Polizei hat ein überholendes Müllfahrzeug den Fahrradfahrer mit dem Außenspiegel getroffen. Der Radfahrer stürzte und kam schwer verletzt ins Krankenhaus.
Der September wird ein Montag des Protestes und der Gegenbewegung gegen die marktradikale Politik der Bundesregierung: Am letzten Wochenende im September – 26.9. – sind bundesweite Proteste gegen den Sozialabbau geplant. In NRW wird die zentrale Aktion in Essen stattfinden. Angesichts der massiven Angriffe der Bundesregierung auf soziale Sicherungen hat nun auch der DGB sich für den Protest entschieden und ruft nun gemeinsam mit den Einzelgewerkschaften und der Sozialen Bewegung zum Widerstand auf. Und am Wochenende vorher – am 19.9. ruft die „Bildungswende jetzt“ zu einem bundesweiten Protesttag. In Bochum mobilisiert die Bezirksschülerinnenvertretung: »Am 19. September 2026 gehen wir gemeinsam auf die Straße – auch in Bochum!
heute ist kein neuer Beitrag auf bo-alternativ erschienen. (Wann gab es das schon einmal?) Und die eine oder der andere mag sich fragen, was passiert ist: Befindet sich die Redaktion geschlossen in Urlaub? Haben ihre Mitglieder den Hitzetod erlitten? (Bei unserem Durschschnittsalter keine abwegige Spekulation.) Gab es technische Probleme, vielleicht gar einen hybriden Angriff auf die vielseits genutzte, aber nicht allseits geschätzte Web-Site? Ist es denkbar, dass ihre Macher*innen keinen Bock auf die Arbeit oder Besseres zu tun hatten? Spielte vielleicht die Sonnenfinsternis gestern eine Rolle?
Die tatsächliche Erkärung ist unspannend. Aus unserer Sicht und nach unseren Kriterien gab es heute schlicht und einfach nichts zu vermelden.
Als zentraler Träger staatlicher Gewalt trägt die Polizei besondere Verantwortung für das gesellschaftliches Vertrauen in den Rechtsstaat. Wie sich diese Verantwortung historisch begründet, wie sich Rechtsextremismus innerhalb der Institution Polizei zeigt und welche strategischen Ansätze zur Verfügung stehen, um ihm entgegenzuwirken, ist Gegenstand einer Veranstaltung des Fritz Bauer Forums (FBF) mit Dr. Haydée Mareike Haass.
Zum Aufbau eines eines lesbisch/schwul/queeren Chors in Bochum sind noch Menschen, die mitsingen wollen, und eine musikalische Leitung gesucht. »Du singst unter der Dusche wie ein Superstar? Du triffst Töne… manchmal? Du bist lesbisch/schwul/queer? Dann haben wir was für dich.“ Das versprechen die Initiator*innen und heißen alle Stimmen willkommen: »Egal ob Sopran, Alt, Tenor, Bass oder was dazwischen – bei uns zählt nicht Perfektion, sondern Spaß, Vielfalt und ganz viel Herz.«
Erstmalig findet im Bochumer Osten am Samstag, 15. August 2026, von 11:00 bis 17:00 Uhr im LutherLAB ein Gesundheitstag statt. Dort wird der Verein Bochum Gesund und Solidarisch e.v. (BoGeSo) gleich mit fünf interessanten Vorträgen vertreten sein und schreibt dazu: »BoGeSo setzt sich im Bochumer Osten für die Schaffung eines solidarischen Stadtteilgesundheitszentrums ein und hat im letzten Jahr eine Reihe von Veranstaltungen durchgeführt, die eine kritische Perspektive gegenüber der aktuellen Gesundheitsversorgung entwickelt haben. Das wird auch in den Vorträgen am Samstag aufgegriffen. Die Vorträge von BoGeSo am kommenden Samstag:
Mitte Juli veröffentlichte der republikanische Anwältinnen- und Anwaltsverein e.V. (RAV) einen Offenen Brief an die Bundesregierung und die Abgeordneten des Bundestages mit der Forderung, ein AfD-Verbotsverfahren endlich einzuleiten
Inzwischen haben über 1000 Jurist*innen den Brief unterschrieben. Auch Bochumer Anwält*innen sind dabei:
Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt zur öffentlichen Begehung des Plangebiets für die „Erweiterung des Technologiequartiers“ durch die Initiative BITQ mit dem Biologen Martin Lensing: »Die in Planung befindliche Erweiterung des Technologiequartiers stößt seit der Bürgerversammlung im Januar 2026 auf Widerstand. Betroffene haben die „BürgerInitiative TechnologieQuartier“ (BITQ) gegründet.
Am kommenden Samstag wird im Bahnhof Langendreer ab 11 Uhr ein Workshop stattfinden, bei dem „Raum für Reflexion, Austausch und die kreative Umsetzung der Impulse aus den öffentlichen Lesungen“ entstehen soll: »Die Workshops laden dazu ein, Schreiben als etwas Einfaches, Freies und Gemeinschaftliches zu erleben. Du brauchst keine Vorkenntnisse – nur Lust aufs Erkunden, Erinnern und Gestalten.
Am gestrigen Samstagmittag liefen musizierende Menschen vom Hauptbahnhof, vom Bermuda-Dreieck und von der Drehscheibe zum Husemannplatz, um als Lebenslaute ihr Abschlusskonzert in Bochum zu geben. Lebenslaute gibt es seit 1986. Einmal im Jahr treffen sie sich, um an Unrechtsorten mit ihren konzertanten Auftritten für Aufmerksamkeit und Empörung zu sorgen. Diesmal war die Zentrale von Vonovia in Bochum ihr Ort und ihr Motto lautete „Viva la Musica – Enteignet Vonovia“.
Der Bochumer VCD thematisiert auf seiner Webseite, dass „die Rekordhitze des Sommers 2026 auch mit dem Verkehr zu tun hat. Nicht nur, dass Straßenbeläge aufplatzen und Wasserstraßen austrocknen, sondern auch an der Verursachung der Klimakatastrophe sind Benzin, Diesel und Kerosin wesentlich beteiligt. Viel zu wenig bekannt scheint aber der Zusammenhang zwischen Straßenbau und Hitze in unseren Städten zu sein.“
Bei der Mahnwache des Bochumer Friedensplenums am 81. Jahrestages des Atombombenabwurfs auf Hiroshima machten die Aktiven des Bochuner Friedensplenums in vielen Gesprächen klar: „Ein Atomkrieg zwischen USA, Nato und Russland wäre das Weltende. Trotzdem gehört der atomare Erstschlag zur NATO-Strategie. Die Atomwaffenabkommen sind gekündigt, es gibt keine Abrüstungsverhandlungen mehr und jetzt soll es auch noch eine eigene europäische Atommacht geben“.
Die Manifesta bezeichnet sich als „Europäische Nomadische Biennale, die alle zwei Jahre an einem anderen Ort in Europa stattfindet“. Näheres. Die Organisator:innen der manifesta16 Ruhr laden ein: »Am 14.08.2026, 19.00-21.00 Uhr organisieren wir im Garten der Gethsemane-Kirche in Bochum eine Lesung mit Judith Baumgärtner und moderiert von Sandra Karangwa. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe “Off Script”, in der es darum geht, postmigrantische Perspektiven in den Mittelpunkt zu stellen und einen Raum von Gemeinschaft, Austausch und Empowerment zu schaffen.
Am Donnerstag, den 13. August lädt das Fritz Bauer Forum um 19 Uhr zur Präsentation einer Keramikinstallation von Simone Neumann-Salva ein: »In einer Installation, Bildern und Texten machen wir weiblichen Widerstand sichtbar, Erinnerung wird in einem Trickfilm lebendig und lokale Widerstandsgeschichten werden aus einer aktuellen Perspektive erzählt. „Daten werden Farben, werden Perlen, werden sichtbar. Ich will, dass eure Hoffnung, euer Schmerz erinnert wird. Ich will, dass alle mutig werden.“ – Simone Neumann-Salva.«
Die Absage der Stadt Bochum des im Kunstmuseum geplanten Konzerts von „Lebenslaute“ hat dem Happening heute Abend einen regelrechten Popularitätsschub verliehen. Gut 200 Zuschauer:innen lauschten den Klängen des Orchesters, das nicht im, sondern neben dem Kunstmuseum Werke von Joseph Haydn über Clara Schumann und Bertolt Brecht bis zum „Baggerführer Willibald“ von Dieter Süverkrüp intonierte.
Die Absage des heute Abend im Kunstmuseum geplanten Konzerts „Viva la Musica – enteignet Vonovia“ des Orchesters „Lebenslaute“ durch die Stadt Bochum schlägt weiter Wellen. Die Ratsfraktion Die Linke hat dazu eine Anfrage im Ausschuss Kultur & Tourismus gestellt. Das Konzert findet wie geplant um 19 Uhr statt – allerdings nicht im, sondern vor dem Kunstmuseum auf dem Goetheplatz.
Vom 22. Juni bis 24. Juli 2026 hat die Verwaltung der Öffentlichkeit ihre Ideen für die Umgestaltung der Rottstraße vorgestellt. Mobile „Stadt-Terrassen“ boten einen Treffpunkt, um vor Ort die vorgeschlagenen Veränderungen kennenzulernen.
In den nächsten Wochen Startphase ins Berufsleben nutzen:
Bochum bietet 847 freie Ausbildungsplätze – auch Bäckereien suchen noch 10 Auszubildende
Gestern Schule, heute Ausbildung: Zum Start des neuen Ausbildungsjahres registriert die Arbeitsagentur noch 847 offene Ausbildungsplätze in Bochum. Die Lebensmittelindustrie in Bochum sucht 7 Auszubildende. Und auch Bäckereien bieten noch 10 Jugendlichen eine Ausbildung – am Backofen genauso wie am Verkaufstresen. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hingewiesen.
Die Musik- und Aktionsgruppe „Lebenslaute“ empfing seit 6 Uhr heute früh Beschäftigte und Besucher:innen der Vonovia-Zentrale an der Universitätsstraße mit Konzerten. Die Haupteingänge des Vonovia-Gebäudes waren besetzt.
»Wir wollen alle gut und sicher wohnen: Mietennotstand stoppen!« Unter diesem Titel hat die Linke in Bochum eine Petition an den Rat der Stadt verfasst, mit der die Anerkennung der bestehenden Wohnungsnot und als konkrete Gegenmaßnahmen eine kostenlose Mietberatung, Stärkung der Wohnaufsicht und ein städtisches Wohnungsunternehmen eingefordert werden, das dauerhaft bezahlbaren Wohnraum schafft.
Das Anfang diesen Jahres in Kraft getretene neue Wehrdienstgesetz schafft die Grundlagen zur Wiedereinführung der Wehrpflicht. Mit ihr soll nach Plänen der Bundesregierung auch der verpflichtende Zivildienst für Kriegsdienstverweigerer zurückkommen. Zu den vorbereitenden Maßnahmen zählt die kürzlich bekannt gewordene Anfrage an die großen Sozialverbände, welche Kapazitäten sie für Wehrdienstverweigerer zur Verfügung stellen können. Die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner NRW sieht in der Anfrage »eine Fortsetzung der Salamitaktik hin zur Wehrpflicht« und sagt »Nein zu zivilem Zwangsdienst«.
Das Bochumer Netzwerk »Stadt für Alle« kritisiert die Absage des Konzerts „Viva la Musica – enteignet Vonovia“ durch das Kunstmuseum Bochum und ruft dazu auf, sich an der musikalischen Ersatzkundgebung zu beteiligen. Die Kundgebung für die Kunstfreiheit findet am Freitag, 7. August um 19 Uhr vor dem Kunstmuseum auf dem Goetheplatz statt. Zur Stellungnahme des Netzwerks:
Am Samstag, den 15. August laden das Bezirksjugendwerk der AWO, der Rat von Unten und die Jusos um 18:30 Uhr in die KoFabrik zu einer Lesung mit Christopher Wimmer zu dessen im April erschienenem Buch „Alles muss man selber machen – Zur Geschichte der Rätebewegungen, von der Pariser Kommune bis Rojava“ ein:
Die Internationale Konferenz ‚Feminist Futures II: Feministisch vergesellschaften – Her mit dem ganzen Leben!‘, vom 25. bis 27.09. an der RUB, möchte die Themen von Feminismus und Vergesellschaftung miteinander in Verbindung bringen.
In Absprache mit Melanie Stitz – sie ist als Büroleiterin der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW an der Organisation beteiligt -bringen wir heute dazu eine gekürzte Fassung ihres Interviews mit dem Netzwerk Care Revolution.
Der ADFC Bochum ruft dazu auf, die Radfahrbedingungen in Bochum zu bewerten und sich an einer neuen Umfrage des ADFC zu beteiligen, die erstmals die Perspektive von Kindern und Jugendlichen auf das Radfahren in den Vordergrund rückt. Die Befragung startet am 1. September, um zu Beispiel ermitteln, wo Radwege zu schmal oder Kreuzungen zu unübersichtlich sind. Oder läuft vielleicht schon alles rund? Zur Pressemitteilung des ADFC Bochum:
Vor 81 Jahren starben in Hiroshima und Nagasaki durch den Massenmord der ersten beiden Atombomben 250 000 Menschen. Daran erinnert das Bochumer Friedensplenum und ruft am kommenden Donnerstag, den 6. August um 16 Uhr zu einer gemeinsamen Mahnwache am Hiroshimatag am Husemannplatz auf.