aktuell


Samstag 13.07.24, 11:15 Uhr

„Mission solar“ auf städtischen Gebäuden

In einem Pressegespräch hat die Stadt Bochum ihr Photovoltaik-Projekt „Mission solar“ vorgestellt. Holger Rüsberg berichtet: Schon lange hatten Initiativen, wie das Bochumer Klimaschutzbündnis BoKlima, gefordert, dass die Stadt Bochum die Dächer ihrer eigenen Gebäude für Photovoltaik (PV) nutzen solle. Bis jetzt gingen die städtischen Bemühungen hierzu nur schleppend voran. Knapp 30 PV-Anlagen sind bisher in Betrieb gegangen – bei 750 Gebäuden, die sich im Eigentum der Stadt befinden. „Wir wollen und müssen nachhaltiger werden“ erklärte Oberbürgermeister Thomas Eiskirch bei der Vorstellung eines Rahmenvertrags, den die Stadt hierzu mit den Stadtwerken Bochum geschlossen hat. Der lokale Energieversorger soll alle notwendigen Arbeiten übernehmen oder entsprechende Dienstleister koordinieren.

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Samstag 13.07.24, 08:49 Uhr

Spenden-Sammlung nach Säure-Attacke

Die AWO ruft zu Spenden für den Studenten Dhia auf, der bei einer Säure-Attacke in einem Bochumer Café schwerste Verletzungen davon getragen hat. Die Hintergründe des Angriffs sind noch unklar. Die AWO will wenigstens die finanziellen Folgen lindern und übernimmt die Kosten für einen kurzfristigen Besuch von Dhias Eltern, die zu seiner Unterstützung nach Deutschland kommen.

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Freitag 12.07.24, 15:31 Uhr

Positive Bilanz bei Bürgerbegehren – nur nicht in Bochum

Seit im Jahre 1994 die Bürgerbegehren und Bürgerentscheide in NRW eingeführt wurden, hat an Rhein und Ruhr rund 1.000 Begehren und 300 Entscheide gegeben. Das hat der Verein „Mehr Demokratie e. V.“ nachgezählt. Der Trend hält an: Im ersten Halbjahr 2024 hat es in NRW bereits 7 Bürgerentscheide gegeben. Die automatische Zusendung der Abstimmungsunterlagen erhöhe dabei die Wahlbeteiligung

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Freitag 12.07.24, 13:09 Uhr
Beratung zur Kriegsdienstverweigerung

Aufforderung zur Kriegsuntüchtigkeit

Das Bochum Friedensplenum und die DFG-VK Bochum bieten am Dienstag, den 16. Juli um 19 Uhr in der KoFabrik, Stühmeyerstraße 33 eine Beratung über die Möglichkeit der Kriegsdienstverweigerung an und schreiben: »Einen steigenden Bedarf an Beratung verzeichnet die Friedensbewegung insbesondere bei Reservisten, also Männern, die bereits ihren Kriegsdienst geleistet haben. Viele von ihnen waren im Glauben zur Bundeswehr gegangen, sich auf die Bestimmung im Grundgesetz  verlassen zu können, dass die Bundeswehr nur zu Verteidigungszwecken existiert. Die zahlreichen Auslandseinsätze mit ihren desaströsen Ausgängen in Afghanistan und Mali haben viele Reservisten nachdenklich gestimmt. Die aktuelle Aufforderung der Bundesregierung zur Kriegsbereitschaft bedeutet für sie nun endgültig, den Kriegsdienst zu verweigern. Das im Grundgesetz verankerte Recht auf Kriegsdienstverweigerung gilt auch für Reservisten.

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Freitag 12.07.24, 10:38 Uhr

Grüne kritisieren eigenen Verkehsminister

Auch den Grünen ist nicht immer alles grün. Im Ruhrgebiet gibt es gerade Zoff zwischen verschiedenen grünen Ratsfraktionen und dem genauso grünen Verkehsminister des Landes NRW, Oliver Krischer. Der steht in der Kritik, weil er einem von den Kommunen entwickelten ÖPNV-Maßnahmenpaket eine Absage erteilt hat. Damit, so schimpfen auch die Bochumer Grünen, verzögere er die Verkehswende.

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Donnerstag 11.07.24, 16:54 Uhr
Bericht von der Ratssitzung:

Phantomdebatte über Landmarken in Autobahnkreuzen

Horst Hohmeier von den Linken im Rat berichtet über die Ratssitzung in der vergangenen Woche: »Die längsten Diskussionen gab es über ein Projekt mit dem Titel „Landmarken – Wir sehen Bochum“. Hier will die Verwaltung für ca. zwei Mio Euro die Stadt „sichtbarer“ machen. An den drei Autobahnkreuzen, die als Stadteingänge angesehen werden, sollen große Kunstwerke für die Stadt werben. Ein Änderungsantrag der CDU war deutlich bescheidener, hier sollten nur 100.000 Euro für die Installation eines übergroßen Bochum Schriftzugs, analog zu dem vor dem Rathaus, im Westkreuz der Autobahnen investiert werden.

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Donnerstag 11.07.24, 07:30 Uhr

Erstattungsansprüche für Mieter:innen aus der CO2-Abgabe

Der Bochumer Mieterverein informiert: »Seit dem Jahr 2021 werden für die Beheizung und die Wassererwärmung mit fossilen Brennstoffen Kohlendioxidkosten fällig. Die Mieterinnen und Mieter mussten diese CO2-Kosten bisher allein schultern. Dies ist nunmehr anders. „Mieterinnen und Mieter besitzen erstmalig für Abrechnungszeiträume, die ab dem 01.01.2023 oder später beginnen, einen Erstattungsanspruch aus der CO2-Abgabe gegenüber ihren Vermietern“, erklärt Sabine Mosler-Kühr, die stellvertretende Geschäftsführerin des Mieterverein Bochum, Hattingen und Umgegend e.V. .

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Mittwoch 10.07.24, 11:19 Uhr

bodo macht Schule – Angebot für Schulen will jungen Menschen Wohnungslosigkeit nahebringen

bodo stellt ein neues Projekt vor und geht in Schulen: >>Wie wird man eigentlich wohnungslos? Und was bedeutet es überhaupt, auf der Straße zu leben? Jüngere Menschen haben viele Fragen zu Wohnungs- und Obdachlosigkeit. Diese Wissenslücken will der bodo e.V. schließen und ist mit Vorträgen und Workshops an Schulen unterwegs ‑ zum Beispiel beim Demokratietag der Geschwister-Scholl-Gesamtschule in Brackel.

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Mittwoch 10.07.24, 10:22 Uhr

AkU sucht Helferinnen und Helfer : Neophytenbekämpfung

Der AKU (ArbeitKreis Umweltschutz Bochum e.V.) braucht dringend Unterstützung und sucht HelferInnen : >> Herkulesstauden, auch Riesenbärenklau genannt, das rosa-violett blühende Indische Springkraut und die Viel Blättrige blau blühende Lupine liefern Nektar für Insekten. Sie breiten sich bei uns invasiv aus und nehmen heimischen Pflanzen den Lebensraum. Die Larven der Insekten finden dann nicht genügend von den Pflanzen die sie zu ihrer Ernährung benötigen und können sich nicht vermehren.

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Dienstag 09.07.24, 16:40 Uhr
Atomwaffenverbot & Bürgermeister für Frieden

Schwieriges Flaggezeigen

Im Bochumer Friedensplenum gibt es ein paar recht Politik erfahrene Menschen. Angesichts der von SPD und Grünen geforderten und geförderten Kriegsbereitschaft machten sie sich Gedanken, ob Oberbürgermeister Thomas Eiskirch am 8. Juli wohl am Rathaus die Friedensfahne der Mayors for Peace hissen lassen würde. Mit diesem symbolischen Akt wird in mehr als 8.000 Städten weltweit ein Verbot und die Vernichtung der Atomwaffen gefordert. Das Friedensplenum befand, dass es besser sei, den OB mit einem Appell an den „Flaggentag“ zu erinnern.

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Dienstag 09.07.24, 09:00 Uhr
Attac Bochum

„Gehsteigbelästigung“ von Schwangeren verboten

Attac Bochum hat darauf aufmerksam gemacht, dass am 06.07. das überfällige Gesetz zum Schutz von Schwangeren vor Belästigungen an Bera­tungsstellen im Bundestag beschlossen wurde (Änderung des Schwangerschaftskonfliktgesetzes). Das ist sicherlich begrüßenswert. Noch besser wäre es allerdings gewesen, wenn der Bundestag, nachdem selbst das EU-Parlament mehrheitlich Abtreibungen als Menschenrecht eingestuft hat, den § 218 endlich aus dem Strafgesetzbuch gestrichen hätte. Sind 150 Jahre Widerstand der Frauenbewegungen noch immer nicht genug? Zum Attac Artikel


Montag 08.07.24, 17:14 Uhr
Act together! Setz dich für einen demokratischen Klimadiskurs ein

Summer School 2024: jetzt anmelden

Ab sofort läuft die Anmeldung zu der diesjährigen Summer School, einem kooperativen Angebot von vhs Bochum, UniverCity Bochum, Kulturzentrum Bahnhof Langendreer, Fraunhofer IEG, Hochschule Bochum, Hochschule für Gesundheit, Evangelischer Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe und der Ruhr-Universität Bochum. Zum Zeitpunkt und Inhalt schreiben die Organisator*innen: »Sich für Demokratie und Klima einsetzen, Raum für Begegnung schaffen und Veränderungen anstoßen – wie das am besten gelingt und Ideen dazu zu teilen ist Thema der Summer School vom 16.-20. September 2024 im Bahnhof Langendreer. Die Veranstaltung findet jeweils von 9:30-17:30 Uhr statt und richtet sich an Studierende aller Fachrichtungen. Anmeldeschluss ist der 31. Juli 2024.

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Montag 08.07.24, 08:19 Uhr
HCH e.V. Bochum

Kuba braucht Herzschrittmacher

Die Humanitäre Cuba Hilfe e.V. teilt mit, dass am 28.6.2024, die erste Tranche von Herzschrittmachern dem Nationalen Kardiologischen und Kardiochirurgischem Institut in Havanna übergeben wurde. »Dies wurde möglich, weil gerade auch in Deutschland viele mit Kuba solidarische Menschen hierfür  spendeten. In diesem kritischen Moment braucht Kuba dringend Herzschrittmacher und Medikamente. Derzeit fehlen etwa 1.500 dieser lebensrettenden Geräte.

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Sonntag 07.07.24, 17:36 Uhr

Flagge zeigen für das Atomwaffenverbot

Friedensplenum, DFG-VK und IPPNW in Bochum fordern Oberbürgermeister Thomas Eiskirch in einem gemeinsamen Appell auf, sich für die Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrag durch die Bundesregierung einzusetzen. Anlass ist der Flaggentag der Bürgermeister für den Frieden (Mayors for Peace) am morgigen Montag, 8. Juli. Der Appell: »Mehrere hundert Städte beteiligen sich am 8. Juli allein in Deutschland im Netzwerk der „Mayors for Peace“ beim Hissen der Friedensflagge vor den Rathäusern, um ein Zeichen gegen Atomwaffen zu setzen. Sie werden für Bochum dabei sein. Das weltweite Netzwerk mit über 8 000 Städten wurde 1982 vom Bürgermeister der Stadt Hiroshima gegründet. Die Opfer der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki, die 1945 von zwei Atombomben der USA verwüstet, verbrannt und verstrahlt wurden, mahnen uns, alles zu tun, dass dies nie wieder geschieht.

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Sonntag 07.07.24, 14:52 Uhr

Odyssee-Start mit Tanzorchester Paschulke 4

An den nächsten drei Samstagen läuft in der Freilichtbühne Wattenscheid die 26. Odyssee: Musik der Metropolen. Alles umsonst und draußen. Zum Start tritt das Tanzorchester Paschulke an. Der Bahnhof Langendreer als Veranstalter wirbt: »Mit Balkanrhythmen “made im Pott“ startet furios und energiereich die erste Staffel des diesjährigen Festivals. Getreu dem Ruhrgebiets-Motto “was nicht passt, wird passend gemacht“ präsentiert das zwölfköpfige Tanzorchester Paschulke ab 10. Juli einen explosiven Stilmix.

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Samstag 06.07.24, 14:03 Uhr

Rythms of Resistance

Am Sonntag, den 07.07. um 16:00 Uhr geht es beim Klimacamp um Rhythms of Resistance. Die Einladung: »RoR – ist ein queer-feministisches, transnationales, antikapitalistisches, antihierarchisches und antirassitisches Netzwerk aus Trommelgruppen, welche Demonstrationen und Aktionen für ökologische und soziale Gleichberechtigung unterstützen. In pink- und silber-clowneskem Look trommeln und tanzen sie für eine gerechtere Welt durch die Straßen. Die Tunes (Lieder) und Signs (Handzeichen) sind universell – werden von allen RoR-Gruppen weltweit verwendet – und ermöglichen ein spontanes Zusammenspielen unterschiedlicher Gruppen.

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Samstag 06.07.24, 12:32 Uhr

Zur Gesundheits- und Menschenrechtslage in Gaza 4

Das Forum für Demokratie in Hattingen lädt am Sonntag, den 14. Juli um 16 Uhr zu einer Informationsveranstaltung im Bürgerzentrum Holschentor zum Thema „Gesundheits- und Menschenrechtslage in Gaza“ ein. Riad Ortman von „medico international“ wird über die Situation in dieser Krisenregion berichten: »Am 7. Oktober 2023 starteten die Hamas und andere bewaffnete palästinensische Gruppen einen Über­raschungsangriff auf Israel, dem über 1.000 Menschen zum Opfer fielen, Als Antwort begann das israelische Militär die verheerendsten und tödlichsten Angriffe auf Gaza in der Geschichte der seit bald zwei Jahrzehnten abgeriegelten Enklave.

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Samstag 06.07.24, 11:13 Uhr

Aktivistische Stadtkarte

Das Foto zeigt eine „aktivistische Stadtkarte“ von Bochum. Erstellt wurde sie auf dem Klimacamp, Erfahrene aus der linken Szene haben ihr Wissen eingebracht, während weniger Erfahrene eine gute Gelegenheit hatten, sich einzubringen und einen Einstieg zu finden. Es gab keinen Ehrgeiz in Bezug auf Vollständigkeit oder Richtigkeit. Es war einfach eine gute Gelegenheit sich auf kreative Art und Weise über die Szene auszutauschen.


Freitag 05.07.24, 19:51 Uhr

Das Monster von Höntrop

Das Bauwerk des ehemaligen Sprungturms im Höntroper Südparkbad bleibt bestehen. „Der markante Turm bleibt Höntrop erhalten und in Zukunft sollen Kinder und Jugendliche die Anlage wieder spielerisch nutzen. Da das Bäderkonzept keinen Freibadbereich für den Neubau des Garten-Hallenbades am Standort in Höntrop vorsieht, haben wir dem Aufsichtsrat die Idee vorgestellt, den Sprungturm in einen Rutschenturm umzuwandeln, was wir nun weiterverfolgen werden“, erklärt Marcus Müller, Geschäftsführer der WasserWelten Bochum. Bei den „Freundinnen und Freunden des Hallenfreibads Höntrop e. V.“ löst die Idee Entsetzen aus.

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