Redaktion


Dienstag 22.09.26, 15:25 Uhr
Feier am Samstag in der KoFabrik Bochum

Viel Kultur zum 80. Geburtstag der VVN

Mit einer großen Kulturveranstaltung wird an die Gründung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN) 1946 in Bochum und in Nordrhein-Westfalen erinnert: »1972 wurde die Organisation für alle Antifaschistinnen und Antifaschisten geöffnet und um den Zusatz Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten ergänzt.

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Dienstag 22.09.26, 15:15 Uhr

„Dieser Tag darf nicht das Ende sein!“ 

von Sabrina Clarke

In Sachsen-Anhalt haben wir gerade gesehen, wohin dieses Land steuert, wenn wir nicht endlich handeln. Dieses Ergebnis steht am Ende einer Entwicklung, in der rassistische und rechtsextreme Positionen über Jahre hinweg immer weiter normalisiert worden sind.

Wir sehen seit vielen Jahren, wie Rassismus in unserem Alltag wieder salonfähiger wird. Wir sehen, wie rassistische und rechtsextreme Positionen zunehmend als legitime politische Positionen behandelt werden, obwohl sie auf Ausgrenzung, Ungleichwertigkeit und Entmenschlichung beruhen.

Wer heute die AfD wählt, wählt keine Protestpartei. Die AfD vertritt rassistische und ausgrenzende Positionen nicht nur rhetorisch, sondern macht sie zum politischen Programm. Sie richtet sich gegen Menschen aufgrund ihrer Herkunft, aufgrund ihrer Hautfarbe oder auch ihres Glaubens. Sie richtet sich gegen queere Menschen, gegen Frauen, gegen Menschen mit Behinderungen und gegen viele andere  marginalisierte Menschen, die von Diskriminierung und Ausschlüssen betroffen sind.

Das ist keine Meinung!

Rassismus ist keine Meinung!
Rechtsextremismus ist keine Meinung!
Faschismus ist keine Meinung!

Aber wir müssen auch ehrlich sein: Auch ohne die AfD in der Regierung ist Politik in diesem Land längst von rassistischen und menschenfeindlichen Strukturen geprägt.

Wenn Integrationsangebote eingeschränkt werden, während gleichzeitig Integration eingefordert wird. Wenn soziale Sicherungssysteme unter Druck geraten und diejenigen die Folgen zuerst spüren, die ohnehin am wenigsten haben. Wenn migrantisierte Menschen in politischen Debatten immer wieder zu Sündenböcken gemacht werden.

Dann müssen wir darüber sprechen, wer von dieser Politik profitiert und warum politische Debatten so geführt werden, dass nicht die Verteilung von Reichtum und Macht, sondern migrantisierte Menschen als Problem dargestellt werden und warum Menschen immer wieder gegeneinander ausgespielt werden.

Und wir müssen auch darüber sprechen, was diese Politik konkret bedeutet: für Menschen, die nachts aus ihren Wohnungen oder Unterkünften geholt werden. Für Familien, die auseinandergerissen werden. Für Kinder, die bei Abschiebungen aus dem Schlaf gerissen werden. Für Schwarze Menschen und People of Color, die Rassismus nicht als eine abstrakte politische Debatte kennen, sondern als eine gesellschaftliche Realität, die unseren Alltag, unsere Lebenswege und unsere Möglichkeiten prägt.

Das passiert hier. Und es betrifft ganz konkret das Leben von Menschen.

Deshalb ist jetzt die Zeit zu handeln.
Nicht irgendwann.
Sondern jetzt.

Denn es lohnt sich, für eine gerechtere und freiere Gesellschaft zu kämpfen – eine Gesellschaft, in der Herkunft nicht über Lebenschancen entscheidet und in der Sicherheit kein Privileg ist, sondern ein Recht, das für alle gilt.

Wir sind es leid.

Wir sind es Leid, jahrelang zu erklären, was Rassismus ist, und dann zu hören, wir würden übertreiben.

Wir sind es Leid, zuzusehen, wie über uns gesprochen wird, ohne dass mit uns gesprochen wird.

Wir sind es Leid, dass man uns erst dann zuhört, wenn es zu spät ist – wenn schon wieder jemand von unseren Brüdern und Schwestern getötet wurde.

Denn Schwarze Leben zählen.

Oury Jalloh.
Nelson
Mouhamed Lamine Dramé.

Ibrahima Barry

Lorenz A. 

Yosef

Priscille

Das sind nur wenige Namen unserer Schwarzen Brüder und Schwestern, die getötet wurden – und deren Tod uns jeden Tag daran erinnert, dass Rassismus nicht nur aus Worten besteht. Er kann über Leben und Tod entscheiden.

Schwarzes Leben zählt! Wir müssen dafür kämpfen, dass Schwarzes Leben und das Leben von People of Color geschützt wird – jeden Tag, in unseren Institutionen, in unseren Städten und in dieser Gesellschaft.

Wir sind es leid, immer wieder erklären zu müssen, dass Rassismus kein individuelles Missverständnis ist, sondern gesellschaftliche Macht hat.

Und trotzdem stehen wir heute hier.

Weil wir wissen: Wer aufhört zu kämpfen, überlässt das Feld denen, die menschenverachtende Ideologien verbreiten und weitertragen.

Lasst uns deshalb eine Sache klarstellen:

Rassismus ist kein Randphänomen!

Er ist kein Ausrutscher. Keine Entgleisung einzelner. Kein Problem, das irgendwo weit draußen am Rand dieser Gesellschaft stattfindet, sondern tief in unserer Mitte verankert ist.

Rassismus findet dort statt, wo Behörden darüber entscheiden, wer bleiben darf und wer nicht. In Personalabteilungen, die entscheiden, wer eingeladen wird und wer nicht. In Klassenzimmern, in den Nachrichten, in unseren Gesetzen und in den Blicken auf der Straße.

Und genau deshalb tragen wir alle Verantwortung.

Wir alle leben in diesen gesellschaftlichen Verhältnissen und entscheiden jeden Tag mit darüber, ob wir bestehende Verhältnisse reproduzieren oder anfangen, sie zu verändern. 

Verantwortung bedeutet nicht, dass wir alle dasselbe tun oder dieselben Möglichkeiten haben. Aber niemand kann sich darauf zurückziehen, und meinen mit Rassismus nichts zu tun zu haben. 

Wir – Schwarze Menschen und People of Color – sagen das nicht erst seit gestern.

Wir sagen es seit Jahrzehnten.

Unsere Eltern haben es gesagt.
Unsere Großeltern haben es gesagt.

Und trotzdem müssen wir es immer wieder neu beweisen, immer wieder neu belegen, immer wieder neu erklären, als müsste unsere Erfahrung erst durch Institutionen beglaubigt werden, bevor sie als Wissen ernst genommen wird.

Aber unsere Geschichte ist Wissen.
Unsere Erfahrungen sind Wissen.
Unsere Kämpfe sind Wissen.

Und dieses Wissen ist nicht dafür da, immer wieder nur zu erklären, warum diese Gesellschaft so ist, wie sie ist. Es ist auch eine Grundlage dafür, zu verändern, was ist.

Deshalb darf das, was heute hier passiert, nicht bei diesem einen Tag bleiben.

Wir müssen aus unserer Wut Organisation machen. Aus unserer Solidarität müssen Strukturen entstehen. Und aus diesen Strukturen muss die Kraft wachsen, mit der wir Veränderungen durchsetzen.

Denn niemand wird uns diese Veränderung schenken. Wir müssen sie gemeinsam erkämpfen.

Und an alle, die nicht selbst von Rassismus betroffen sind, aber heute hier stehen:

Solidarität ist kein Zuschauerplatz.

Solidarität heißt nicht, mitzulaufen und sich hinterher dabei gut zu fühlen.

Solidarität heißt, zuzuhören, Verantwortung zu übernehmen, Ressourcen zu teilen und Strukturen zu unterstützen. Die eigene Stimme dort einzusetzen, wo sie gebraucht wird. Raum abzugeben, statt ihn zu verwalten. Und nicht wegzusehen, wenn es unbequem wird, sondern gerade dann hinzusehen.

Wir werden diese Gesellschaft nicht verändern, indem wir einmal im Jahr laut sind und uns danach wieder zurückziehen.

Wir verändern sie, indem wir dranbleiben, uns organisieren und aus unserer Verbindung dauerhafte Handlungsmacht machen.

Deshalb: Unterstützt die Vereine, Organisationen und Schwarzen Initiativen, die seit Jahren für die Rechte von migrantisierten Menschen und für Gerechtigkeit kämpfen und heute stärker unter Druck stehen. Unterstützt diejenigen, die Anti-Schwarzen Rassismus sichtbar machen, Fälle dokumentieren, Betroffene beraten, politische Bildung leisten und Schwarze Menschen und People of Color organisieren.

Spendet, wenn ihr könnt.
Werdet Mitglied, wenn ihr könnt.
Gebt eure Zeit, wenn ihr sonst nichts geben könnt.

Aber lasst uns nicht nur bestehende Strukturen unterstützen. Lasst uns auch selbst Strukturen schaffen, in denen wir uns dauerhaft organisieren, Wissen weitergeben und gemeinsam handlungsfähig werden.

Wir sind heute hier, weil wir uns weigern, diese Entwicklung einfach hinzunehmen.

Aber dieser Tag darf nicht das Ende sein.

Er muss ein Anfang sein.

Für mehr Verbindung.
Für mehr Organisierung.
Für mehr Handlungsmacht.

Gegen Rassismus.
Gegen Rechtsextremismus.
Gegen jede Form von Unterdrückung.

Denn wir alle sind erst dann wirklich frei, wenn jeder Mensch wirklich frei leben kann.

Danke.


Dienstag 22.09.26, 11:47 Uhr

Juno and their Future Sounds of Nowhere

Am 29. und 30. September 2026 feiert die Bochumer Künstlerin Juno die Veröffentlichung ihres Debütalbums „mit einer intimen Listening-Session-Premiere über Tonbandgerät“ in der BASTION, dem Kleinsten Kino Bochums“. Dazu schreibt das Kino: »Juno and their Future Sounds of Nowhere nimmt uns mit auf eine Reise an die Peripherien der Poplandschaft, irgendwo zwischen Post Rock, Minimal Music und Elektronica.

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Dienstag 22.09.26, 09:49 Uhr

Lass uns drüber reden

Am Freitag findet die nächste Veranstaltung der Reihe „HAMME IM GESPRÄCH – Die offene Dialogreihe im Stadtteil“ statt. Der Anspruch ist, dass es sich um einen „offenen Raum für Austausch, Fragen und unterschiedliche Perspektiven“ handelt. Zum Inhalt des nächsten Treffens: »Was bewegt uns politisch – hier im Stadtteil, in der Gesellschaft, in der Welt?

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Montag 21.09.26, 12:11 Uhr
3. Bochumer Dokumentarfilmfestival

UNLIMITED HOPE 2026

Am 4. Oktober werden die Gewinnerfilme des Fritz Bauer & Raphael Lemkin Menschenrechte Filmpreises bekannt gegeben. Dazu schreibt das Fritz Bauer Forum: »Vom 1. bis 4. Oktober erwartet die Gäste ein höchst spannendes, vielfältiges und internationales Programm, kuratiert von der Kölnerin Caroline Nokel. Gleich fünf Preise im Gesamtwert von 9.000 Euro werden von der BUXUS STIFTUNG, dem BERG INSTITUTE (Madrid) und Ruhrpott für Europa vergeben.

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Montag 21.09.26, 11:54 Uhr
endstation.kino

WAS HABEN WIR GELACHT

WAS HABEN WIR GELACHT (Trailer) | Ab dem 16. Juli im Kino

Am 26.09., 18.00 Uhr zeigt das Endstation.Kino den Film „Was haben wir gelacht“, bei dem jedenfalls der Einen – vielleicht aber auch dem Anderen – das Lachen im Hals stecken bleibt. »Der Film erzählt die Geschichte des Unterhaltungsfernsehens der 90er Jahre erstmals aus Frauenperspektive.

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Mittwoch 16.09.26, 14:08 Uhr

Wir verdienen mehr! Frauen im Profifußball

Das Bezirksjugendwerk der AWO Westliches Westfalen und das Fanprojekt Bochum laden im Rahmen der „Fußballkulturtage NRW“ am 23.09.2026 um 18:30 gemeinsam zu einer Lesung mit anschließender Podiumsdiskussion zum Thema „Wir verdienen mehr! Frauen im Profifußball“ in die KoFabrik Bochum ein und schreiben zum Inhalt:

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Dienstag 15.09.26, 09:55 Uhr
In der Veranstaltungsreihe "Bochum hört sich zu – Sprechen & Zuhören"

Wie weiter mit der Wehrpflicht?

Der DGB Region Ruhr-Mark führt die Veranstaltungsreihe „Bochum hört sich zu – Sprechen & Zuhören“ zu verschiedenen Themen durch und lädt am 22. September 2026 zur nächsten Ausgabe ins U27 nach Bochum-Gerthe ein. Im Mittelpunkt steht diesmal die Frage: „Wie geht es mir mit dem Thema Wehrpflicht?“

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Dienstag 15.09.26, 09:24 Uhr

Bochum bleibt bunt – für ein gutes Leben für alle!

„Bochum bleibt bunt für ein gutes Leben für alle – zusammen aktiv gegen Rechtsruck & Sozialabbau“ so lautet das Motto für eine Demonstration mit anschließendem Camp und Ständen am Rathaus für den kommenden Sonntag, 20. September. Der Aufruf der Aktion: »Weißt du schon, was du am 20.09. machst, wenn die AfD in Mecklenburg Vorpommern vermutlich stärkste Partei wird?

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Montag 14.09.26, 22:14 Uhr
Pressemitteilung der Linken zu den Ordnungsrufen gegen Cansin Köktürk

Haltung zeigen auch im Bundestag

Am vergangenen Freitag kam es im Bundestag zu einem heftigen Disput, in dessen Folge die Bochumer Abgeordnete der Linken, Cansin Köktürk, mit Ordnungsrufen dafür ausgezeichnet wurde, dass sie die gegen Migrant*innen gerichtete Rede des AfD Abgeordneten René Springer nicht kommentarlos hinnahm. Auf seine Aussage „… dann werden wir dafür sorgen, dass bei denjenigen 150 000 in unserem Land, die beispielsweise mit einem Haftbefehl gesucht werden, aber zugleich Anspruch auf Grundsicherungsleistung haben, nur noch eins passiert, wenn sie ins Jobcenter kommen, nämlich die Handschellen klicken und kein einziger Euro mehr bezahlt wird.“ antwortete laut Bundestagsprotokoll Cansin Köktürk: „Wer sind Sie, dass Sie von Handschellen sprechen?“ und „Was ist das? Was ist das für eine rassistische Scheiße?“

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Montag 14.09.26, 14:37 Uhr

Ferdinand von Schirachs Gott

Am kommenden Sonntag, 20. September, läuft im Kino Endstation um 11 Uhr ein Film zu Freitod und Sterbehilfe mit anschließendem Publikumsgespräch: »Der 78-jährige ehemalige Architekt Richard Gärtner möchte seinem Leben ein Ende setzen.

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Montag 14.09.26, 12:20 Uhr

Gemeinsam kochen und Erinnerungen teilen

Es wird geschnibbelt und geschnabbelt: Am Sonntag (20.9.) von 12 bis 18 Uhr lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zu einem Treffen in den Arbeitergarten seines Museums Zeche Hannover in Bochum ein. Dort erwartet die Gäste ein gemütlicher Nachmittag mit Gesprächen, Getränken und einem leckeren Eintopf:

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Montag 14.09.26, 11:07 Uhr
PISA-Schock - Bildungskrise 2026:

Genug geredet.  Bildungswende jetzt!

Die Bezirksschülerinnenvertretung ruft in ihrer heutigen Pressemitteilung im Rahmen des bundesweiten Aktionstags des Bündnisses Bildungswende jetzt zu der Demonstration in Bochum unter dem Motto „PISA-Schock – Bildungskrise 2026 – genug geredet. Bildungswende jetzt!“ auf:

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Freitag 11.09.26, 08:32 Uhr
Nachhaltige Landwirtschaft und die Rolle des Fairen Kaffeehandels

Kaffeebäuerinnen zu Gast

Am Donnerstag, 17. September 19:00 Uhr, geht es im Bahnhof Langendreer um die Fragen, wie eine nachhaltige und gerechte Landwirtschaft der Zukunft aussehen kann und welche Rolle dabei Kaffee-Kooperativen im Fairen Handel spielen, sowie die Frage, wie sie sich den Herausforderungen des Klimawandels stellen. Gemeinsam haben Bahnhof Langendreer, Informationsbüro Nicaragua, Bochumer Fairtrade-Steuerungsgruppe, Solidarische Landwirtschaft Bochum (SoLaWi) zwei Kaffeebäuerinnen aus Kolumbien und Nicaragua dazu eingeladen und schreiben:

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Mittwoch 02.09.26, 14:32 Uhr
Bürgerinitiative Technologiequartier (BITQ) kritisiert Planungsamt

Unzureichendes Verkehrsgutachten 1

Die Bürgerinitiative Technologiequartier (BITQ) kritisiert das Verkehrsgutachten des Planungsamtes, das eine Bewertung des Vorhabens vornehmen sollte, die Anbindung des Hustadtrings an die Universitätsstraße in Richtung A43 („Ohr“) aufzuheben und zu überbauen. BITQ kommt zu dem Schluss: „Umsetzbarkeit des Bebauungsplans 1039 kann so nicht gerechtfertigt werden – Gutachten zeigt uns: das Ohr muss bleiben!“ und schreibt dazu:

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Mittwoch 02.09.26, 10:31 Uhr

Wachstum ohne Grenzen?

Am kommenden Dienstag, 8. September, startet die Reihe „Wachstum ohne Grenzen“, über die wir hier bereits in der vergangenen Woche informiert (siehe hier) haben. Die dreiteilige Diskursreihe
zur ökonomischen Kategorie „Wachstum“? wird gemeinsam von dem Bochumer Klimaschutzbündnis boKlima und der GLS Bank durchgeführt. Am kommenden Dienstag wird die ehemalige Umweltministerin von NRW, Bärbel Höhn, zu Gast sein.


Mittwoch 02.09.26, 09:59 Uhr

Jeder Acker, jede Fabrik

Jeder Acker jede Fabrik - Trailer

Das Kino Endstation zeigt am kommenden Mittwoch um 18 Uhr in Kooperation mit der FAU Ruhr einen Film, der der Frage nachgeht, wie ein Übergang in eine post-kapitalistische Gesellschaft aussehen könnte. Im Anschluss findet ein Filmgespräch statt. Zum Inhalt schreibt das Kino:

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Mittwoch 02.09.26, 09:58 Uhr
Diskussionspapier zu einer antifaschistischen Perspektive im Ruhrgebiet

Vom Dagegen zum Wofür 3

Die Antifaschistiche Linke hat eine Diskussionspapier erstellt, das eine Auswertung aktueller strategischer Debatten darstellt und zur Diskussion um eine antifaschistische Perspektive im Ruhrgebiet beitragen möchte. Es stellt nach eigenem Bekunden ausdrücklich keinen Aufruf oder fertiges Programm dar, sondern soll ein Beitrag zur internen und öffentlichen Diskussion sein:

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Mittwoch 02.09.26, 08:32 Uhr

Gedenken an Betti Hartmann

Am Montag hatte das Kuratorium Stelen der Erinnerung zu einer Gedenkaktion zu Ehren von Betti Hartmann eingeladen. Hier der Bericht zu der Aktion: »Wenige Monate vor dem 100. Geburtstag erinnerte das Kuratorium Stelen der Erinnerung an Betti Hartmann. Sie wurde am 31. August 1942 als 15-jähriges jüdisches Mädchen in Auschwitz ermordet. Dieses Gedenken hat an Aktualität und Notwendigkeit nichts eingebüßt, wie die jüngsten Vorfälle mit Amtsträgern der AfD belegen.

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Dienstag 01.09.26, 14:00 Uhr
Attac-Bochum, NRW-Appell, PRT, Omas gg Rechts, Quartiershalle i.d. KoFabrik

Gemeinsam durchatmen – Alle gegen den Faschismus

Einladung zu einem Zusammensein nach der Wahl, Quartiershalle der KoFabrik, am 6.9. ab 18 Uhr
»Egal wie das Ergebnis der Landtagswahl in Sachsen – Anhalt nun wirklich und wahrhaftig ausfällt, es wird sicher eine Zäsur sein. Das mutmaßlich mindestens ein Drittel der Wähler*innen 81 Jahre nach Ende des zweiten Weltkrieges rechtsextreme Demokratiefeinde wählen,

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Dienstag 01.09.26, 12:07 Uhr

ADFC-Fahrradklima-Test 2026

Der ADFC Bochum informiert über den Start seines Fahrradklimatexts, der heute beginnt: »Vom 1. September bis zum 30. November können Radfahrer und Radfahrerinnen in ganz Deutschland bewerten, wie fahrradfreundlich ihr Ort und damit auch Bochum wirklich ist. Wie ist der Zustand der Radwege? Wie viel wird fürs Radfahren schon getan? Macht Radfahren Spaß oder ist es eher Stress? Zum ersten Mal stehen Kinder und Jugendliche mit einer eigenen Umfrage im Fokus. Das bundesweite Ranking der fahrradfreundlichsten Städte und weitere Ergebnisse der Befragung werden im Frühjahr 2027 vorgestellt.

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Dienstag 01.09.26, 11:56 Uhr

Bezahlbare Wohnungen ins C&A-Gebäude!

In einer aktuellen Pressemitteilung geht das Netzwerk Stadt für Alle auf die Meldungen ein, dass C&A seine Filiale in der Kortumstraße schließen wird und schreibt dazu: »Das Bochumer Netzwerk “Stadt für Alle” begrüßt den Vorstoß von Sandra Gagliardi, Geschäftsführerin von Bochum Marketing, das bisherige C&A-Gebäude in der Bochumer Innenstadt in Wohnraum umzubauen. Die Stadt soll Konzepte ausloten, wie das bisherige Kaufhausgebäude gemeinwohlorientiert entwickelt werden kann, schlägt das Netzwerk vor.

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Dienstag 01.09.26, 09:48 Uhr
Technologiequartier wird Thema im Bochumer Naturschutzbeirat!

Naturschutz und Technologiequartier

Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt zur Behandlung der „Erweiterung des Technologiequartiers“ im Naturschutzbeirat: »Die Planung für die „Erweiterung des Technologiequartiers“ steht am 02.09.2026 endlich auf der Tagesordnung des Bochumer Naturschutzbeirats. In der Bezirksvertretung Süd war bereits bei der Einleitung des Planverfahrens im August 2023 kritisiert worden, dass der Naturschutzbeirat, der bei der Unteren Naturschutzbehörde eingerichtet ist, nicht sofort beteiligt worden war.

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Dienstag 01.09.26, 08:18 Uhr
bodo im September

Im Zentrum der Widersprüche

Die Septemberausgabe des Straßenmagazins bodo zeigt unheimliche Verschiebungen, unerwartete Neuanfänge, unhaltbare Zustände, unvergessene Lebensgeschichten, unerlaubte Handlungen, überraschende Ehrungen. Die bodo-Redaktion schreibt zu den Inhalten dieser Ausgabe:

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Montag 31.08.26, 14:59 Uhr
35. politischer Kaffeeklatsch Attac Bochum

Krank gespart – wer profitiert, wer leidet?

Zu den Auswirkungen der Gesundheitsreformen, 6. September, 16 Uhr in der KoFabrik

„Bis man einen Termin beim Kardiologen bekommt, ist man längst tot“ – sagte kürzlich eine Kollegin und tatsächlich ist das monatelange Warten auf Facharzttermine für alle ein Ärgernis und für viele ein Krankheitsrisiko. Arztpraxen werden von Finanzinvestoren übernommen, Krankenhäuser – oft in privater Trägerschaft  – werden in erster Linie nach der Gewinnerzielung ausgerichtet und nicht an dem tatsächlichen Versorgungsbedarf vor Ort. Aber es soll noch schlimmer kommen, wenn die neusten „Reformen“ des Gesundheitssystems greifen.

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Montag 31.08.26, 09:45 Uhr
Hutkonzert im Naturfreundezentrum

Die Bochumer Straßenmusikanten

Im Naturfreundezentrum im Langendreer finden regelmäßig sogenannte Hutkonzerte statt und am kommenden Freitag wird in diesem Rahmen die vereinseigene Band auftreten: »Bevor unsere vereinseigene Band „Die Bochumer Straßenmusikanten“ auf unserem großen Sommerfest anlässlich des 70. Geburtstages unseres Ortsvereins auftreten wird, möchten die vier euch einladen, der Generalprobe beizuwohnen.

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Dienstag 25.08.26, 11:41 Uhr

Gedenken an Betti Hartmann

Das Kuratorium Stelen der Erinnerung erinnert am 31. August um 14:00 Uhr vor dem Wattenscheider Rathaus an den Todestag von Betti Hartmann und schreibt dazu: »Geboren am 19. Februar 1927 wurde sie nur 15 Jahre alt. Als jüdisches Mädchen wurde sie von Nazi-Deutschland ins KZ nach Auschwitz deportiert und dort am 31. August 1942 ermordet. 81 Jahre nach dem Ende der Herrschaft der Nazis sitzen wieder Faschisten in deutschen Parlamenten und Stadträten.

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Dienstag 25.08.26, 09:00 Uhr

Freie Wege zum Schulanfang

ADFC | Mädchen auf Rädern © Dirk Michael Deckbar | +491723108973 | mail@deckbar.de |

Der ADFC Bochum fordert aus Anlass der in einer Woche beginnenden neuen Schulzeit in seiner aktuellen Pressemitteilung, neue rechtliche Möglichkeiten zur Überwachung von Falschparkenden stärker zu nutzen und so die Schulwege der Kinder und Jugendlichen zu sichern: »In einer Woche starten rund 40.000 Schülerinnen und Schüler an etwa 100 Schulstandorten in Bochum ins neue Schuljahr. Ihre Schulwege legen sie zu Fuß, mit Bus und Bahn, mit dem Fahrrad – und noch immer viel zu häufig im Elterntaxi zurück.

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Montag 24.08.26, 12:09 Uhr

Programm des Klimacamps

Vom 25.8. (also morgen) bis Sonntag (30. August) findet das diesjährige Klimacamp von Friday for Future statt – nicht wie sonst in der Innenstadt, sondern auf den Wiesen vor dem Bergbaumuseum.

Details zum Programm liegen nun vor:

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