Am morgigen Samstag, 18. Juli, findet von 12 Uhr bis maximal 14 Uhr eine naturkundliche Begehung statt auf der Wiese, auf der die Erweiterung des Technologiequartiers (östlich der Fachhochschule) errichtet werden soll. Herr Martin Lensing, Biologe, wird auf die biologischen Besonderheiten der Wiese und des angrenzenden Königsbuscher Wäldchens hinweisen.
»Im Begleitprogramm der Ausstellung „Das öffentliche Grün“ präsentiert das junge Kurator*innen-Kollektiv kino.for you am 24. Juli ein kostenloses Open-Air Kurzfilmprogramm im Kunstmuseum Bochum. Inspiriert von der Gruppenausstellung zum 150. Geburtstag des Bochumer Stadtparks werden sechs Kurzfilme über dokumentarische Horrorszenarien der Natur präsentiert: Aufwachsen in „grünen“ Städten, umhüllt von Bäumen, Parks und sorgfältig gepflegter Vegetation, vertraut, üppig und voller Leben. Inmitten all dieses Grüns stellt sich eine stille Frage: Haben wir den Wald selbst längst vergessen?
Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Bochumerinnen und Bochumer, wir stehen heute hier auf dem Dr.-Ruer-Platz in Bochum — mitten im Ruhrgebiet. Und wenn es eine Region gibt, die weiß, was Arbeit bedeutet, dann ist es diese Region. Hier wurde geschuftet. Hier wurde aufgebaut. Hier wurden Familien ernährt. Hier wurden Betriebe stark gemacht. Und hier wissen die Menschen ganz genau: Gute Arbeit fällt nicht vom Himmel. Gute Arbeit wurde immer erkämpft.
Wie aus einer Pressemitteilung der Stadt Bochum hervorgeht, lädt sie zur Ferienpasseröffnungsparty ein.
»Kinder und Jugendliche feiern am Freitag, 17. Juli, die sommerliche Ferienpasseröffnungsparty im Kinder- und Jugendfreizeithaus „Inpoint“, Hohe Eiche 50.
Der Besuch der Ausstellung im Polizeipräsidium findet am 30.7.26 um 15:00 statt. Organisiert wird dieser Besuch von der VVN-BdA Bochum. Er sollte eigentlich schon am 18.6.26 stattfinden, musste aber leider verlegt werden.
»Die Ausstellung soll die Rolle der Polizei Bochum zur NS-Zeit reflektieren. Auch sie wurde zur NS-Zeit zum Schüren von Ängsten, zur Anwendung von Gewalt und zur generellen Einschüchterung eingesetzt.
Der Vorstand des Kinder- und Jugendrings sagt ganz herzlich DANKE und wünscht wunderschöne Ferientage!
»Für das Projekt „Bochumer Ferienpate“ sind 2026 29.700 Euro von Firmen, Institutionen und vielen Privatpersonen gespendet worden. Alle Familien, die sich in diesem Jahr an den Kinder- und Jugendring gewandt und ihre Bedürftigkeit nachgewiesen haben, können unterstützt werden.
Angesichts der schrecklichen Kriege in der Ukraine und in Nahost will die Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) NRW mit ihrer diesjährigen Friedensfahrradtour für Frieden, eine neue Entspannungspolitik und Abrüstung werben.
Im Vordergrund steht die Forderung nach einem stabilen Waffenstillstand in der Ukraine und in Gaza. Unter dem Motto „Gemeinsam für unsere Zukunft“geht die Tour entlang der Sieg, des Rheins und der Ruhr. Sie beginn am 18. Juli in Siegen und endet am 25. Juli mit Kundgebungen in Bochum und Dortmund, in deren Mittelpunkt die Erinnerung an die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki und der Protest gegen die Pläne einer europäischen Atombewaffnung im Mittelpunkt stehen werden.
Der Geologische Garten soll auf Bitte des ehemaligen Bundestagspräsidenten Norbert Lammert (CDU) um den Namen des ehemaligen Bochumer SPD-Abgeordneten Karl Liedtke ergänzt werden. Die Bochumer Linke meint dazu »Jetzt sind die Frauen dran« und schlägt den Namenzusatz Erna Philipp vor. „Karl Liedtke wäre sicher ein würdiger Namensgeber«, so Carolin Paskuda, Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Bochumer Stadtrat. »Doch bei neuen Benennungen von Straßen, Plätzen oder Gärten sind in Bochum jetzt die Frauen an der Reihe. Schließlich liegt zum Beispiel das Verhältnis bei den Straßen bei ungefähr 1:10.«
Die NaturFreunde Langendreer bieten von Sonntag 23. bis Donnerstag 27.08.2026 eine Sommerfreizeit für Kinder von 10 bis 14 Jahren im Arnsberger Wald an. 10 Plätze stehen noch zur Verfügung. Die Teilnahmegebühr beträgt 90 Euro. Dafür versprechen die NaturFreunde: »Es gibt viele, tolle neue Programmpunkte von verschiedenen Bastelangeboten über Lagerfeuer mit Stockbrot und wechselndem Abendprogramm bis hin zu unserem „großen Ausflug“. Man munkelt, dass es wieder in den Freizeitpark „Fort fun“ gehen würde…«
Die Kriesenhilfe Bochum lädt in Kooperation mit der Aidshilfe Bochum zu einer Veranstaltung anlässlich des jährlichen Gedenktags für verstorbene Drogengebraucher*innen am 21.07 ins Cafe auf der Viktorisstraße 67 ein. Das diesjährige Motto des Gedenktages lautet: Verändern, um Leben zu retten!
Im Rahmen der Reihe „Gegen das Vergessen“ zeigt der Stadtteilverein Langendreer hat’s am 16. Juli um 18 Uhr den Film „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ im endstation.kino. Der Eintritt ist frei.
Die neue „Grundsicherung“ ist seit dem 1. Juli in Kraft getreten. Die Linke im Rat hat das zum Anlass genommen, in der Rat der Stadt eine Resolution einzubringen um die sozialen Folgen dessen abzumildern. Bisher hat diese Initiative nur die Unterstützung durch die „Partei“ erfahren. In der Pressemitteilung der Ratsfraktion dazu heißt es:
Mein Name ist Dirk Stahlschmidt und ich bin seit 39 Jahren in der Stahlindustrie beschäftigt. Als Betriebsrat und Schwerbehindertenvertretung beschäftige ich mich seit über 20 Jahren intensiv mit allen Themen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes und ich glaube hier ein sehr deutliches Bild über die Auswirkungen unterschiedlichster Arbeit auf den Menschen zu haben.
Der Verein „Quartiershalle in der KoFabrik“ hat kurzfristig aufgerufen Haltung und Gesicht gegen Rechts zu zeigen und viele, viele kamen. Wir dokumentieren eine Bildergalerie der beeindruckenden Aktion und die Beiträge, die auf der Kundgebung verlesen wurden: den offenen Brief der Initiatorinnen und den Solidaritätsbeitrag von Nutzer*innen.
Monatlich trifft sich der Stammtisch „Feministisch leben mit Kind in Bochum“ zu einem Austausch im Café Eden in der Herner Straße 13. Der nächste Stammtisch findet am kommenden Montag um 17 Uhr statt.
Die IG Metall hat zur Ruhrpottrebellion aufgerufen und fand viel Resonanz. Eine derart kämpferische Stimmung, wie am letzten Freitag auf dem Dr.-Ruer-Platz hat es seit den Demonstrationen gegen die Einführung von Hartz IV nicht mehr gegeben. Ulrike Hölter, die 1. Bevollmächtigte der IG Metall im mittleren Ruhrgebiet machte zu Beginn der Kundgebung klar, worum es den Gewerkschaften geht: Die Regierenden sollen einfach Respekt vor den Leuten aufbringen, die den Laden am Laufen halten.
Wir von Attac schließen uns der Ruhrpott-Rebellion an, weil wir davon überzeugt sind, dass der Sozialstaat das Fundament unserer Solidargemeinschaft ist. Dennoch erleben wir Politiker*innen, die uns erzählen, wir könnten uns den Sozialstaat nicht mehr leisten.
Hier wollen wir erwidern: Können wir uns in einer Demokratie, die auf Vielfallt und Solidarität basiert, den unanständigen Reichtum einzelner noch leisten? Können wir es uns leisten, dass die Übereichen weiterhin nicht angemessen zur Solidargemeinschaft beitragen?
Liebe Kolleg:innen, ihr habt heute schon einiges gehört. Ich stehe heute hier nicht, weil mir Haushaltszahlen Spaß machen. Ich stehe hier nicht, weil ich gerne über Defizite, Zuschüsse und Einsparszenarien rede. Ganz ehrlich: Wenn ich abends entspannen will, lese ich keinen kommunalen Haushaltsentwurf. Ich stehe hier, weil ich mir Sorgen mache. Sorgen um unsere Arbeitsplätze. Sorgen um unsere Kolleg:innen. Sorgen um den öffentlichen Dienst. Sorgen um die BOGESTRA. Und Sorgen darum, was aus unserer Stadt wird, wenn immer weiter gekürzt wird. Und ja: Ich stehe hier auch mit Wut.
Ich möchte in paar Sätze zur abgeräumten BaföG-Novelle sagen.
Ich möchte das einmal am Alltag eines Studenten festmachen. Nicht an einem Klischee vom entspannten Studierendenleben mit Party und Faulenzen, sondern an einem ziemlich normalen Alltag: Vollzeitstudium, WG-Zimmer, Nebenjob, BAföG-Antrag, Monatsende.
Denn die Kürzungen beim Sozialstaat entscheiden ganz konkret, wer sich Bildung leisten kann und wer in die Röhre schaut.
Rede: Hände weg von unseren Rechten! Liebe Kolleginnen, liebe Mitstreiterinnen und Genosinnen, es tut unglaublich gut zu sehen, wie viele wir heute hier sind! Wir stehen hier nicht alleine. Wir stehen hier Schulter an Schulter mit unseren Schwestergewerkschaften, weil Wir alle eines ganz genau Wissen: Es reicht! Wir blicken auf die Pläne der Politik und der Arbeitgeber und müssen feststellen: Es wird an den völlig falschen Stellen gekürzt. Anstatt in die Zukunft zu investieren, anstatt die zu unterstüzen, die den Laden am Laufen halten, Bei den Menschen, die tagtäglich die harte Arbeit leisten. Und dazu sagen Wir heute laut und deutlich: Nicht mit uns!
Das Hattinger Forum für Demokratie begrüßt Lucius Teidelbaum mit dem Thema „Die christliche Rechte in Deutschland“ zu unserem nächsten Demokratieforum und schreibt dazu: »Wenig beachtet von einer kritischen Öffentlichkeit, existieren auch in NRW Organisationen und Netzwerke, die aus religiös-christlichen Motiven eine andere Gesellschaft anstreben.
Heute um 17 Uhr wird vor der Quartiershalle der KoFabrik ein Schild angebracht mit dem Hinweis: „Ort, den die AfD für nicht gut befindet! Hereinspaziert und mitgemacht!“. Anlass ist eine Anfrage der AfD-Fraktion im Rat, mit der sie ihren Feldzug gegen die lebendige Zivilgesellschaft in Bochum fortsetzt. Mit 15 Fragen zu ihrer fälschlicherweise unterstellten Förderung durch die Stadt Bochum soll der pluralistische Anspruch der KoFabrik diffamiert werden.
Kommt heute um 17 Uhr zur Quartiershalle der KoFabrik, Stühmeyerstr. 33
Sonntag 12.07.26, 20:11 Uhr
Film über über Menschenrechte und Frauenrechte in Pakistan
In Kooperation mit dem Seminar „Film und Frauenrechte in Indien, Pakistan und Bangladesch“ zeigt Amnesty International am Mittwoch, den 15. Juli um 18 Uhr im Kino Endstation den Spielfilm „Was werden die Leute sagen“ von Iram Haq über die fünfzehnjährige Nisha, die in Norwegen ein Doppelleben zwischen zwei Kulturen lebt:
Mit der Aufstellung zum Peace-Zeichen unter dem Büro des Oberbürgermeisters demonstrierten IPPNW und Friedensplenum für die Ächtung von Atomwaffen.
Mit einer Aktion vor dem Bochumer Rathaus erinnerten IPPNW und Friedensplenum am Mittwoch dieser Woche an den „Mayors for Peace“-Tag. Bochum ist Mitglied der Organisation Mayors for Peace. Sie wurde 1982 vom Bürgermeister von Hiroshima gegründet – aus der grundsätzlichen Überlegung heraus, dass Bürgermeister:innen für die Sicherheit und das Leben ihrer Bürger:innen und Bürger verantwortlich sind. Arno Lohmann erläuterte in seiner Begrüßungsrede die Bedeutung der Kampagne.
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, sehr geehrte Damen und Herren,
ich begrüße Sie herzlich zum heutigen „Mayors for Peace“-Tag und freue mich, dass wir uns anlässlich dieses besonderen Gedenkens hier versammelt haben.
Von links nach rechts: Bianca Schmolze (Moderation, Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum e.V.); Shole Pakravan (Schauspielerin, Aktivistin, Mutter von Reyhaneh Jabbari und Stimme der Bewegung der Dadkhah-Mütter); Solmaz Gholami (Regisseurin, Doktorandin der Gender Studies an der Ruhr-Universität Bochum und Aktivistin); Maximiliane Brand (Ruhr-Universität Bochum); Hans Christoph Hudde (Amnesty International Bochum)
Anlässlich der heutigen Uraufführung des Theaterstücks „Blutiger Januar“ im Schauspielhaus Bochum fand am Freitag eine bewegende Pressekonferenz statt. Im Mittelpunkt standen Berichte über Menschenrechtsverletzungen im Iran, die dramatische Zunahme politisch motivierter Hinrichtungen sowie die Rolle von Kunst und Kultur als Mittel des Widerstands und der Erinnerung.
4.7.26 massive Polizeigewalt in Erfurt gegen friedliche Menschen
Die Polizei ging letzte Woche bei dem Protest gegen die AfD in Erfurt nicht sonderlich freundlich mit den Demonstrant:innen um. Radio Bochum berichtet heute: „Nach Kritik der Linken Bochum bestätigt die Polizei: Ein umstrittener Einsatzbefehl einer Bochumer BFH-Einheit beim AfD-Parteitag in Erfurt wurde tatsächlich gegeben. Umgesetzt worden sei er aber nicht.“
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) weist darauf hin dass von den rund 4.530 Bauarbeitern in Bochum nach aktuellen Angaben der Arbeitsagentur gerade einmal rund 160 Beschäftigte älter als 63 Jahre sind. „Ob Maurer, Dachdecker, Kanal- oder Straßenbauer: Sie machen harte körperliche Arbeit. Und das bei Wind und Wetter – bei Hitze und Frost“, sagt Gabriele Henter, Vorsitzende der IG BAU Bochum-Dortmund. Sie sieht dabei eine kritische Altersgrenze: „Für die meisten ist schon Schluss, bevor sie 60 sind. Sie packen die Arbeit auf dem Bau gesundheitlich dann einfach nicht mehr“.
»Behinderte, Menschis mit Behinderung, Handicapped !? Warum fühlen sich einige Begriffe besser an als andere? Ist Krüppel bereits ein zurück-erkämpftes Wort oder immer noch eine Beleidigung? Und wie erkämpft man sich Worte überhaupt zurück? Wann wird Sprache zur Waffe? Und wie kann man die für sich nutzen?
Auch in Bochum wachsen eine Reihe von Pflanzen die sich stark ausbreiten, aus anderen Erdteilen stammen und die heimische Natur schädigen. Es handelt sich um invasive Neophyten. Allgemein bekannt sind die Herkulesstauden, auch Riesenbärenklau genannt und das rosa-violett blühende Indische Springkraut. Bei Berührung kann der Saft der Herkulesstauden unter dem Einfluss von Sonnenlicht schmerzhafte Verbrennungen verursachen. Der Arbeitskreis Umweltschutz will jetzt aktiv dagegen werden.