Mittwoch 15.07.26, 12:43 Uhr
Gedenken an verstorbene Drogengebraucher*innen

Verändern, um Leben zu retten!


Die Kriesenhilfe Bochum lädt in Kooperation mit der Aidshilfe Bochum zu einer Veranstaltung anlässlich des jährlichen Gedenktags für verstorbene Drogengebraucher*innen am 21.07 ins Cafe auf der Viktorisstraße 67 ein. Das diesjährige Motto des Gedenktages lautet: Verändern, um Leben zu retten!

Über den Ablauf der Veranstaltung informiert die Krisenhilfe: »Ab 12:00 Uhr öffnen wir das Café und um 12:15 beginnt das offizielle Programm. U.a. werden wir gemeinsam einen Gottesdienst abhalten und wir bieten verschiedene Aktionen wie Kreativangebote, Informationsstände und eine Schmetterlings-Sprühaktion im Vorfeld zum Gedenktag an. Zusätzlich gibt es nach den Programmpunkten ein reichhaltiges Kuchen- und Brötchenbüffet.«

Am 21. Juli 1994 starb in Gladbeck der junge Drogengebraucher Ingo Marten. Seiner Mutter gelang es unter Mithilfe der Stadt, eine Gedenkstätte für Ingo und andere verstorbene Drogengebraucher*innen zu installieren. Ihr folgten in vielen anderen Städten öffentliche Orte des Mahnens und Erinnerns. Der erste bundesweite Gedenktag für verstorbene Drogengebraucherinnen wurde 1998 begangen.

Seitdem ,erinnern Einrichtungen der Aids- und Drogenhilfe, Eltern und Angehörige, Partner*innen, Freund*innen und solidarische Personen an Menschen, die infolge ihres Drogenkonsums verstorben sind. Zugleich nutzen sie Diskussionsrunden, Demonstrationen, Kunstaktionen, Gottesdienste, Infostände und andere Aktionen, um Ideen und Maßnahmen für eine wirksamere Drogenpolitik vorzustellen.