Der Besuch der Ausstellung im Polizeipräsidium findet am 30.7.26 um 15:00 statt. Organisiert wird dieser Besuch von der VVN-BdA Bochum. Er sollte eigentlich schon am 18.6.26 stattfinden, musste aber leider verlegt werden.
»Die Ausstellung soll die Rolle der Polizei Bochum zur NS-Zeit reflektieren. Auch sie wurde zur NS-Zeit zum Schüren von Ängsten, zur Anwendung von Gewalt und zur generellen Einschüchterung eingesetzt.
Anhand von heute noch vorhandenen Fundstücken soll dieser dunkle Teil der Geschichte schlagartig beleuchtet werden.
Die fehlende Rechtsstaatlichkeit, die nicht vorhandene Bürgernähe sowie der staatliche organisierte Terror stehen in absolutem Gegensatz zur heutigen Polizei im demokratischen Rechtssaat.
Das tagespolitische Geschehen in der Welt und vor allem auch in der Bundesrepublik Deutschland zeigen, in welchem Spannungsfeld sich der Rechtsstaat zurzeit befindet und wie verwundbar eine Demokratie sein kann.
Gerade deshalb ist es wichtig, den Blick nicht nur nach hinten, sondern auch nach vorne zu richten. Diese Aspekte sind in der Aus- und Fortbildung der Polizei NRW aufgenommen. Das Bewusstsein für eine erklärende, verantwortungsbewusste und sich legitimierende Polizei in der Bevölkerung ist gestärkt. Das Bestehen der freiheitlich demokratischen Grundordnung und die konsequente Verteidigung dieser Werte ist täglich unser Ziel.«*
* aus dem Infoflyer zur Ausstellung
Eine Anmeldung ist notwendig unter der Mail-Adresse der VVN-BdA: Anmeldung_Ausstellung_PPraesidium@web.de oder unter info@vvn-bda-bochum.de . Die Teilnahme ist kostenlos.
Treffpunkt ist am 30.7.26 um 14:45 vor dem Polizeipräsidium Bochum, Uhlandstraße 35
Die ursprüngliche Ankündigung findet man hier: https://www.bo-alternativ.de/2026/06/06/schlaglichter-von-verblendung-zu-veraenderung-2/
