Am 22. Januar diskutieren Jasmin Doğu, Manuel Kabis, Dr. Leyla Ferman und Max Lucks (MdB) über die aktuelle Situation der Jesid*innen im Irak und die Rolle Deutschlands beim Schutz der seit Jahrhunderten verfolgten Bevölkerungsgruppe.
Expert*innen aus den Bereichen Recht, Politik und Menschenrechte sowie Personen jesidischer Herkunft diskutieren über die rechtlichen, politischen und humanitären Herausforderungen, mit denen Geflüchtete konfrontiert sind. Dabei werden Wege aufgezeigt, wie Abschiebungen verhindert und Schutzmöglichkeiten gestärkt werden können. Dr. Leyla Ferman wird online zugeschaltet sein. Die Veranstaltung lädt zum Austausch und zu Fragen ein.
Antifa Kino im altehrwürdigen Metropolis Kino (im Hauptbahnhof Bochum) am Freitag, den 16.1.
Diesmal zeigt die Antifaschistische Linke Bochum den Dokumentarfilm
„POLIZEIGEWALT: KEIN FREUND, KEIN HELFER – LORENZ & DIE EINZELFÄLLE“
von Hubertus Koch. Die 18-Uhr-Vorstellung endet mit einer kurzen Podiumsdiskussion zum Fall in Bochum, bei dem ein 12-jähriges gehörloses Mädchen Ende letzten Jahres von Polizisten angeschossen und schwer verletzt wurde.
Eintritt Spendenvorschlag: 5-10 Euro. Die Hälfte des Geldes geht an die Betroffene.
Die Vorstellung ist auf knapp 200 Plätze beschränkt.
Die Abendkasse öffnet um 17.15 Uhr, begrenzte Plätze (ca. 200).
Der Flüchtlingsrat NRW fordert einen Abschiebungsstopp sowie Unterstützung der protestierenden Zivilgesellschaft im Iran. Die Pressemitteilung erinnert daran, dass die aktuellen Proteste im Iran Ausdruck eines jahrzehntelangen Kampfes um Freiheit sind, und dass die deutsche Regierung endlich klare Unterstützung zeigen und Konsequenzen ziehen muss.
Das Bündnis Bochum gemeinsam will in diesem Jahr das Konzept des „Guten Gesprächs“ starten und dabei auf Erfahrungen aus Köln bauen, wo mit dem Format erreicht werden konnte, dass die Blockade gegen mehr Bürgerbeteiligung aufgelöst werden konnte. Warum es dabei genau geht und welche Themen dabei behandelt werden sollen – siehe.
Das Bochumer Friedensplenum erinnert daran, dass vor fünf Jahren am 22. Januar 2021 der UN-Vertrag zum Verbot aller Atomwaffen völkerrechtlich verbindlich in Kraft getreten ist: »Mittlerweile haben ihn 73 Staaten ratifiziert, mehr als 600 Organisationen unterstützen ihn. Deutschland und alle anderen NATO-Ländern und die Atomwaffen besitzenden Länder weigern sich, den Vertrag mitzutragen. Der Rat der Stadt Bochum hat immerhin am 11. 7. 2019 in einer Resolution die Bundesregierung aufgerufen, dem UN-Verbotsantrag zuzustimmen.
Die Musikschule lädt ein: »Unter dem Titel „Herzensstücke“ präsentieren die Akkordeonensembles „Cisis“ und „D’accord“ der Musikschule Bochum am 18. Januar um 11 Uhr ein besonderes, kostenfreies Konzert im Anneliese Brost Forum Ruhr, Marienplatz 1.
Die Linke im Rat unterstützt Bürgeranregungen für ein Böllerverbot und schreibt dazu in ihrer aktuellen Pressemitteilung: »In der kommenden Sitzung des Ausschusses für Sicherheit, Umwelt und Nachhaltigkeit am Donnerstag werden Bürgeranregungen beraten, die ein Verbot von Pyrotechnik für den Privatgebrauch fordern. Während die Verwaltung empfiehlt, dieses Anliegen abzulehnen, wird die Fraktion Die Linke im Rat die Bürgeranregung unterstützen und eine Anfrage dazu stellen. Dazu Ratsmitglied Dr. Sonja Knobbe: „Die Anregungen spiegeln deutlich die Stimmung in Bochum wider und machen auf Missstände aufmerksam, die politisch ernst genommen werden müssen.
Im Kino Endstation gibt es wieder ein vielfältiges Wochenende, unter anderem mit einer Reihe von Kurzfilmen zum Thema Identität. Dazu schreibt das Kino: »„Wer bin ich?!“ „Wohin gehen wir?!“ Studierende des RUB-&-AMIR-Projekts haben eine Reihe von Kurzfilmen zum Thema IDENTITÄT realisiert, die im endstation.kino gezeigt werden. Im Anschluss an das Filmprogramm findet eine Frage-und-Antwort-Runde (Q&A) statt. Der Abend klingt bei leckeren Getränken und Gesprächen im neuen syrischen Same Same Café in der Bochumer Innenstadt aus.
Der Bahnhof Langendreer schreibt: »Wir organisieren eine Jam-Session für FLINTA* (Frauen, Lesben, Inter-, nichtbinäre, Trans- und Agender-Personen).Gemeinsam Musik zu machen bringt uns zusammen, löst Glück in uns aus und ist eine der ältesten Methoden, sich miteinander verbunden zu fühlen.«
Im Naturfreundezentrum in Langendreer findet am kommenden Freitag, 16.1., ein Hutkonzert statt: »Ihr Bandname lässt es schon erahnen: auf dem Programm von „The Ballytobin Gathering“ steht keltische Musik. Lieder aus Irland und Schottland erklingen neben bretonischen Tänzen. Darüber hinaus spielt die Gruppe, die seit 1994 zusammenspielt, auch immer häufiger eigene Kompositionen. Spaß an der Musik und der kreative, mitunter ironische Umgang mit Melodie und Text stehen bei „The Ballytobin Gathering“ im Vordergrund.
Am Sonntag, den 18. Januar findet um 16 Uhr in der KoFabrik der 29. politische Kaffeeklatsch von Attac statt: »Seit 5 Jahren ist der Atomwaffenverbotsvertrag völkerrechtlich verbindlich in Kraft – 73 Staaten haben ihn unterzeichnet und ratifiziert, über 600 NGOs unterstützen ihn. Deutschland ist nicht dabei, vertraut auf die nukleare Teilhabe in der NATO. Und doch ist gerade in den letzten Jahren die Atomkriegsgefahr enorm gestiegen, die „doomsday clock“ steht erstmals seit 1947 auf 89 Sekunden vor 12.
Am 3. Freitag im Monat um 18.30 Uhr, also dieses Mal am 16.01. findet das Anti-ableistisches Cafe um 18:30 statt: »Wie immer im schnuckligen Cafe Fluid in der Große Beckstraße 12. Diesmal haben wir kein übergeordnetes Thema, sondern treffen uns einfach nur zum entspannten quatschen, tee-trinken und anti-ablesieren. Alle behinderten, chronisch-kranken, psychisch-kranken und anderswie durch Ableismus betroffene Menschen sind willkommen! Egal ob mit oder ohne offizieller Diagnose, keine Sorge, ihr seid behindert genug.«
Die AbolishBar ist ein „regelmäßig in der Zanke stattfindender Tresen zu den Themen der Antirepression und Überwindung gewaltvollvoller Verhältnisse.“ Am 18.01.2026 um 16 Uhr lädt die AbolishBar zum Lesekreis in die ZANKE ein: »Bei köstlichem veganen Essen möchten wir über den Text „Was ist Polizeikritik?“ von Daniel Loick diskutieren. Mit diesem einleitenden Text zum Sammelband „Kritik der Polizei“ vermittelt Loick einen grundlegenden Überblick zur Geschichte und Entwicklung der Polizei sowie den verschiedenen Kritikansätzen an dieser Institution. Darauf aufbauend fragt er nach Alternativen zur Polizei und stellt dabei sowohl reformistische als auch abolitionistische Perspektiven dar.
An Donnerstag, 15.01. um 18 Uhr laden das Fritz-Bauer-Forum Bochum und das Bündnis „Solidarität für Rojava“ zu einem Vortrag von Rengin Ergül: ein »Das Isolationshaftsystem von Imrali, dessen bekanntester Gefangener Abdullah Öcalan ist, verletzt grundlegende Menschenrechte der Gefangenen, nach mehr als 25 Jahren Haft u.a. das Recht auf Hoffnung aus Art. 3 der Europäischen Menschenrechtskonvention. Die Referentin wird über die aktuelle Situation der politischen Gefangenen in der Türkei und die juristischen sowie politischen Kämpfe berichten, die sich aus dieser schweren Menschenrechtslage ergeben. Besondere Aufmerksamkeit gilt den Herausforderungen, mit denen sich die Gefangenen und ihre Familien konfrontiert sehen, sowie den internationalen Reaktionen auf diese Zustände.
Die Budapest-Solidarität Ruhr ruft am Sonntag, den 11.01. um 14:00 Uhr zu einer Solidaritäts-Kundgebung an der JVA Gelsenkirchen auf: »Kurz vor dem Prozessbeginn am 13.01.2025 in Düsseldorf, wurde die Antifaschistin Luca jetzt aus Bielefeld in die JVA Gelsenkirchen verlegt. Luca wird vorgeworfen, sich am sogenannten „Tag der Ehre“ in Budapest Anfang 2023 Faschist:innen in den Weg gestellt zu haben. Luca konnte sich den Repressionsbehörden zwei Jahre entziehen, stellte sich dann am 20. Januar 2025 gemeinsam mit anderen, aufgrund dieses Vorwurfs untergetauchten, Antifaschist:innen.
Die Antifaschistische Linke Bochum zeigt am Freitag, den 16.1. um 18 Uhr im Metropolis-Kino den Film „Polizeigewalt: Kein Freund, kein Helfer – Lorenz & die Einzelfälle“. Der Film von Hubertus Koch schaut auf mehrere Fälle tödlicher Polizeigewalt und fragt nach strukturellen Mustern. Im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion zum Film und zum aktuellen Fall in Bochum statt. Eintritt: Spende.
Amnesty International Bochum schreibt: »Letztes Jahr haben wir mit vielen Veranstaltungen auf die Situation der Menschenrechte im #Iran aufmerksam gemacht. In den drei Jahren seit den „FrauLebenFreiheit“-Protesten wurde die Hoffnung auf Besserung brutal niedergeschlagen, und doch sind die Menschen im Iran zur Zeit wieder auf der Straße und protestieren gegen das Regime. Dass der neue Film EinEinfacherUnfall von JafarPanahi gerade zu diesem Zeitpunkt in die Kinos kommt ist Zufall, aber nichtdestotrotz ein guter Anlass, sich erneut mit dem Land zu beschäftigen.
»Angesichts des angekündigten Sturms „Elli“ mit Schnee, Eis und extremer Kälte stellt Die Linke Bochum kurzfristig ihr Parteibüro zum Schutz vor der eisigen Kälte zur Verfügung. In den Räumen können sich die Menschen mit warmen Mahlzeiten und Getränken aufwärmen sowie an bestehende Hilfs- und Unterbringungsangebote vermittelt werden. Das Kältenotfallzentrum befindet sich im Parteibüro der Bochumer Linken: Universitätsstraße 39, 44789 Bochum
Die Bochumer GLS Bank und Sparkassen kündigten in den letzten Wochen und Monaten mehreren zivilgesellschaftlichen Organisationen die Bankkonten – darunter der Roten Hilfe e.V., der Deutschen Kommunistischen Partei und Anarchist Black Cross Dresden. Dieser „Debanking“ genannten Praxis stellen sich nun 4708 Erstunterzeichnende in einem offenen Brief an den Vorstand der GLS Bank entgegen. Damit hat die Initiative offensichtlich Eindruck gemacht: Die GLS reagierte in einer ebenfalls öffentlichen Stellungnahme.
Die Ratsfraktion Die Linke will sich nicht mit den rasant steigenden Mieten in Bochum abfinden, die seit 2015 um mehr als 50 Prozent gestiegen sind. Damit gehört Bochum mittlerweile zu den Spitzenreitern der Mietpreisentwicklung in Deutschland. Das liegt auch daran, dass das Bochumer Wohnungsunternehmen Vonovia in Städten ohne Mietpreisbremse laut Angaben des Mieterbundes NRW deutlich höhere Mieten verlangt.
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Bochum lädt zu einer Veranstaltung zu Einsamkeit unter jungen Menschen am 15.01.2026 um 18:30 in der KO-Fabrik (Stühmeyerstraße33, 44787 Bochum, Eintritt frei) ein.
»Auch immer mehr jüngere Menschen klagen über Einsamkeit. Zugleich liegen die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden der Kinder und Jugendlichen immer noch deutlich unter dem Niveau vor der Corona-Pandemie. Ein Viertel der Jugendlichen schätzt die eigene Lebensqualität als gering ein (Deutsches Schulbarometer 2024).
Mehr als 200 wetterfeste Menschen demonstrierten am gestrigen Mittwoch Abend in der Bochumer Innenstadt im „Zorn über den Angriffskrieg der US-Armee gegen Venezuela“, wie es Knut Rauchfuss von der Medizinischen Flüchtlingshilfe formulierte. Er kritisierte die auch die Bundesregierung: „Nun sei endlich die Tür zur Demokratisierung des Landes geöffnet, stammeln einige hochrangige Schönfärber aus den Reihen der Bundesregierung in Funk und Fernsehen. Ich aber frage Euch: Was bitteschön soll ausgerechnet die trumpistische USA zur Demokratisierung eines anderen Landes beitragen können? Ein Verbrecherstaat, dessen Regierung im eigenen Land mit aller Gewalt die Demokratie bekämpft, der durch behördlich organisierte Pogrome den rassistischen Staatsterror tagtäglich auf die Straße trägt, und der massenhaft Menschen in Haftlager deportiert, ist wohl kaum der demokratische Heilsbringer für Venezuela oder irgendeinen anderen Ort auf der Welt. Im Gegenteil, die rechtsradikale Regierung der USA führt ganz offensiv einen weltweiten Feldzug gegen die Demokratie.“ (zum Video und Redeskript)
Rede von: „Red de Apoyo a Inmigrantes Hispanohablantes (RAIH)“ “Es América Latina, la región de las venas abiertas. Desde el descubrimiento hasta nuestros días, todo se ha trasmutado siempre en capital europeo o, más tarde, norteamericano, y como tal se ha acumulado y se acumula en los lejanos centros de poder. Todo: la tierra, sus frutos y sus profundidades ricas en minerales, los hombres y su capacidad de trabajo y de consumo, los recursos naturales y los recursos humanos. El modo de producción y la estructura de clases de cada lugar han sido sucesivamente determinados, desde fuera, por su incorporación al engranaje universal del capitalismo.”
Schon wieder Krieg. Das Jahr hat gerade erst angefangen, aber schon wieder dreht ein Möchtegern Diktator durch. Und ja, schon wieder lügt uns die USA an und es gibt schon wieder keine Konsequenzen. Trump geht es nicht um angeblichen Drogenschmuggel oder Demokratie in Venezuela, sondern es geht schon wieder nur um Öl und Macht.
Die USA haben mit ihrem Militäreinsatz in Venezuela das Völkerrecht gebrochen. Das ist Fakt. Ein Fakt, der für unseren werten Bundeskanzler allerdings „komplex“ ist. Vielleicht sollte er also nochmal einen Blick in die UN-Charta werfen.
Artikel 2.4 besagt: Alle Mitglieder unterlassen in ihren internationalen Beziehungen jede gegen die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabhängigkeit eines Staates gerichtete oder sonst mit den Zielen der Vereinten Nationen unvereinbare Androhung oder Anwendung von Gewalt.
Liebe Freund:innen, liebe Gefährt:innen, liebe Mitmenschen, ich begrüße Euch und Sie und freue mich, dass so viele unserem Aufruf zur Verteidigung des Völkerrechts gefolgt sind. Für die, die mich nicht kennen, ich bin Knut Rauchfuss von der Medizinischen Flüchtlingshilfe hier in Bochum. Was uns heute hier zusammenführt, ist unser aller Zorn über den Angriffskrieg der US-Armee gegen Venezuela, unser aller Wut über den heimtückischen Überfall auf den Präsidentenpalast, die Ermordung der Leibwächterinnen und die Entführung des amtierenden Präsidenten und seiner Ehefrau.
Nach dem Kidnapping des venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro durch US-amerikanische Spezialeinheiten ist internationale Solidarität gegen Autoritarismus und dem Bruch des Völkerrechts gefragt.
Das Maduro Regime ist eine Autokratie und Maduro hielt sich durch Wahlfälschung an der Macht. Das legitimiert allerding keine ausländische Macht, unter Bruch des Völkerrechts diese Entführung durchzuführen. Viel weniger noch das Trump Regime, das weltweit ein Verbündeter von autokratischen und diktatorialen Regimen ist.
Stadtbücherei Querenburg zeigt Filmklassiker „Drei Männer im Schnee“ : >>Am Mittwoch, 14. Januar, zeigt die Bücherei Querenburg im UniCenter, Querenburger Höhe 270, ab 15.30 Uhr den Film „Drei Männer im Schnee“. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem „Freundeskreis der Bücherei Querenburg e.V.“ statt.
Das Bochumer Stadtarchiv bietet eine weitere Veranstaltung in der Reihe zur Bochumer Stadtgeschichte an : am Mittwoch, 14. Januar, um 19 Uhr referiert Hajo Salmen über „Theater in Bochum von Arnold Kortum bis Claus Peymann“.