Um einen Einblick in die Arbeit des Kinder- und Jugendrings Bochum zu ermöglichen, hat der Vorstand das Jahrbuch 2023 herausgegeben. Wichtige Veranstaltungen, Aktionen und Projekte werden mit kurzen Texten, Presseberichten und Fotos vorgestellt.
»Die AGOT (Arbeitsgemeinschaft der Offenen Türen) und der Kinder- und Jugendring laden am Donnerstag, 25. April 2024 um 18.00 Uhr Jugendliche ab 14 Jahren und junge Erwachsene zur jugendpolitischen Veranstaltung zur Europawahl in die Stadtwerke Bochum Lounge im Vonovia Ruhrstadion (Castroper Straße 145, 44791 Bochum) ein.
Das Bündnis gegen Rechts lädt am Sonntag, den 28.04.24 zu einem weiteren Workshop in die KoFabrik ein: »Nach unseren beiden erfolgreichen Workshops „Wie können wir uns dem Rechtstrend entgegenstellen“ im Oktober 2023 sowie „AfD entlarven“ im März diesen Jahres wollen wir nun den Fokus auf unsere eigene Stadt Bochum legen. Am Sonntag, dem 28. April, wollen wir uns der Frage widmen: „Was droht Bochum, wenn die AfD Macht bekäme?“
Die Oval-Office-Bar im Schauspielhaus bietet am Freitag, den 19.4. um 19:00 Uhr einen Gesprächsabend mit Philosophin Eva von Redecker und Künstler*in Kathrin Ebmeier an: »Immer wieder wird queerfeministischen Theorien und Aktivismen vorgeworfen, sich nicht genügend um materialistische Fragen zu kümmern – auch von linker Seite. Gerät die Kritik des Kapitalismus im Angesicht komplexer Theoretisierungen von Geschlecht, Begehren sowie anderen Identitäts- oder auch Differenzkategorien in den Hintergrund?
Unter dem Titel „Arbeit und Demokratie“ beginnt am 23. April eine Ringvorlesung des Netzwerks der Arbeits- und Gewerkschaftsforschung an den Universitäten des Ruhrgebiets. Mitveranstalterin ist u.a. die Gemeinsame Arbeitsstelle der Ruhr-Uni/IG Metall. Die sechs Veranstaltungen zwischen April und Juni werden sich mit den Auswirkungen der aktuellen Transformationsprozesse in Wirtschaft, Ökologie und Arbeit beschäftigen. In der Ankündigung heißt es: „Die sozial-ökologische Transformation in Wirtschaft und Arbeit begründet aktuell breite Unsicherheiten in der Gesellschaft. Insbesondere, rechtsradikale, antidemokratische Strömungen verbreiten seit geraumer Zeit v.a. in den Sozialen Medien eine Katatrophenstimmung, wo keine Katastrophe ist“.
Das Bochumer Friedensplenum und die DFG -VK laden am Mittwoch, den 24. 4. um 19 Uhr im Bahnhof Langendreer zu einem Vortrag von Mechthild Leutner über China ein: »Zum Abschluss der kleinen Informationsreihe Reihe über China hat das Bochumer Friedensplenum Mechthild Leutner als Referentin gewinnen können. Während in den ersten beiden Vorträgen außenpolitische Aspekte im Mittelpunkt standen, wird China abschließend in seiner Verfasstheit als Entwicklungsland und zugleich als Hochtechnologie-Land betrachtet. Als rasant stärker werdende ökonomische Weltmacht entwickelt sich China zu einem ernstzunehmenden Systemkonkurrenten für die westlichen Staaten. Die politische Führung in China wird in den westlichen Medien immer drastischer als Feindbild gezeichnet.
Die aktuelle Pressemitteilung der Radwende zur kommenden Sitzung des Mobilitätsausschusses: »An diesem Mittwoch (17.4.) tagt der städtische Ausschuss für Mobilität und Infrastruktur. Auf der Tagesordnung stehen einige wichtige Themen für den Radverkehr in Bochum, die auch langfristig erhebliche Auswirkungen haben und mitentscheidend für die Frage sind, ob in Bochum die Verkehrswende gelingt.
In einer gemeinsamen Pressemitteilung des Grundrechtekomitees, des Solidaritätskreises Justice4Mouhamed und NSU-Watch wird auf die nächste Verhandlung zum Tod von Mouhamed Lamine Dramé eingegangen: »Am nun kommenden Mittwoch, den 17. April 2024, wird vor dem Landgericht Dortmund zum 11. Mal in der Anklage gegen fünf Polizist:innen verhandelt. Das Gericht um den vorsitzenden Landgerichtsrichter Thomas Kelm soll Recht sprechen in der Frage, wie der 16-jährige Mouhamed Lamine Dramé am 8. August 2022 von Polizist:innen der Dortmunder Nordstadtwache getötet wurde.
Des Mieterverein Bochum kritisiert in seiner aktuellen Pressemitteilung das rassistische und gewaltsame Eindringen in die Wohnung eines Mieters in Gelsenkirchen: »Der Mieterverein Bochum ist empört über das Eindringen in eine Gelsenkirchener Wohnung eines Mitglieds des Vereins durch Polizei und städtische Ämter am 11. Januar. Wie das Mitglied in einer Beratung berichtete, verschafften sich Polizist:innen sowie weitere sich nicht ausweisende Personen ohne Begründung mit Gewalt Zutritt zu einer Wohnung. Das Ordnungsamt sei während des Geschehens ebenfalls anwesend gewesen. Der zu Besuch weilende Ehemann der Mieterin wurde nicht nur unsanft geweckt, sondern auch geschubst und rassistisch beleidigt.
ONE LIFE | Trailer (Deutsch / German) | 2024 | Biographie / Drama
Im Programm vom Kino Endstation wird ab Donnerstag, den 18.04. der Spielfilm One Life gezeigt: »„Wenn etwas nicht unmöglich ist, dann muss es einen Weg geben!“ Mit dieser Lebenseinstellung schrieb Sir Nicholas ‚Nicky‘ Winton Geschichte, als er in einem Wettlauf gegen die Zeit kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs 669 Kinder vor den Nazis rettete: Dezember 1938. Der junge Londoner Börsenmakler Nicholas Winton erfährt über einen Freund von den entsetzlichen Zuständen in den tschechischen Flüchtlingslagern.
Am Donnerstag, den 18. April um 18.00 Uhr laden das Fritz Bauer Forum und die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum zu einem Vortrag von Dr. Esther Mujawayo-Keiner ein: »Der Genozid in Ruanda fand vom 7. April bis Mitte Juli 1994 statt. Etwa 1 Million Menschen wurden getötet, als Angehörige der Hutu-Mehrheit die Minderheit der Tutsi sowie widerständige Hutu verfolgten. Eine humanitäre Intervention von Seiten der UN gab es nicht, Frankreich wurde eine Beteiligung an den Verbrechen vorgeworfen. Zur juristischen Aufarbeitung der Verbrechen gab es Prozesse in Ruanda selbst, vor dem Internationalen Strafgerichtshof für Ruanda im tansanischen Arusha und von 2005 bis 2012 vor sogenannten Gacaca-Gerichten in Ruanda.
Die Omas gegen Rechts laden alle interessierten Senior:innen herzlich ein zum „Kneipenquiz“ im Seniorenbüro, Hattinger Str. 811 am 18.04.24 und im Freiraum Dahlhausen, Dr.-C.-Otto-Str. 126 am 26.04.24: »Das Quiz wurde gemeinsam mit Mitgliedern des Bochumer Bündnisses gegen Rechts entwickelt, um speziell Senior:innen vor der Europawahl zum Wählen von demokratischen Parteien zu motivieren, die sich für ein friedliches und solidarisches Europa einsetzen. Keine Stimme für die AfD!«
Das Antifa-Café im Sozialen Zentrum lädt am Mittwoch den 24. 4. um 19 Uhr zur Vorstellung der Recherche der Initiative TOPA ein: »Das Recherchekollektiv ‘Tode bei Polizeieinsätzen aufklären!’ (kurz: topa) hat zum zweiten Mal einen Jahresbericht erstellt. In diesem werden alle mehr oder weniger bekannten Todesfälle bei Polizeieinsätzen aus dem Jahr 2023 in Deutschland zusammengefasst. Die Liste legt die Fragen danach nahe:
Mit Beginn der morgigen Frühschicht (15. April ) legen Beschäftigte der Bogestra im Busdepot Weitmar bis zum Ende der Spätschicht die Arbeit nieder. Die Bogestra kündigt an, dass es „zu großen Störungen und massiven Fahrtausfällen im Busverkehr“ kommen wird. Der Straßenbahnverkehr und die in Gelsenkirchen eingesetzten Busse sind nicht vom Streik betroffen. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) »läutet zu Wochenbeginn die ersten Streikmaßnahmen des Erzwingungsstreiks ein, für den sich 97 Prozent der befragten Mitglieder in NRW zuletzt mehr als deutlich ausgesprochen hatten. Mit den Streikmaßnahmen solle nun erneut der Druck auf die Arbeitgeber erhöht werden.
Die Initiative Demokratischer Konföderalismus lädt zu einem offenen und regelmäßigen politischen Austausch ein. Jeden 3. Freitag im Monat um 18 Uhr im Sozialen Zentrum: »Der Demokratische Konföderalismus ist die Idee einer basisdemokratischen Organisierung in einer Welt der menschlichen Vielfalt entlang der lokalen Bedürfnisse, jenseits von Nationalstaaten. Wir, politisch interessierte Freund*innen aus Bochum, haben uns zusammengetan, weil wir im Demokratischen Konföderalismus eine starke Lösungskraft für die Probleme in der Welt, wie sie gerade ist, sehen.
Das Hattinger Forum für Demokratie lädt am Sonntag, den 21. April um 15:00 Uhr im Bürgerzentrum Holschentor im der Talstr. 8 in Hattingen zu einem Vortrag von Mildred Utku und Barbara Schürmann-Lang zu dem Netzwerk „Essbare Stadt“ und den „Ernährungsräten“ ein: »Die Initiativen der Essbaren Stadt erarbeiten ihre Konzepte basisdemokratisch und zielt somit auf die direkte Partizipation und Mitbestimmung der Menschen ab. Einher geht damit ein hoher Grad an gesellschaftlicher Inklusion und Bildung.« Der Einladungsflyer:
Die IPPNW Gruppe Bochum, lädt am Montag, dem 13.05 um 18.00 Uhr in der Fritz Bauer Bibliothek, Feldmark 107 zu einer Veranstaltung zur Europawahl ein. Das Thema: „Wohin steuert die EU – stärkt die Friedensnobelpreisträgerin von 2012 den Atomwaffenverbotsvertrag der UN oder treibt sie eine eigene atomare Aufrüstung voran?“ Es diskutieren: Dr. Dietmar Köster (Mitglied des Europaparlaments, SPD), Uta Zapf (MdB a.D., SPD, online zugeschaltet) und Dr. med. Ingrid Farzin (Internationale Ärzte zur Verhütung des Atomkriegs IPPNW Bochum).
Am Samstag, den 6. 4. nahmen bis zu 150 Menschen an einer Demonstration unter dem Motto „Zusammenhalt statt Zwangsräumung – Eine Stadt für Menschen und nicht für Büros und Betonklötze!“ teil. Mit Parolen wie „Die Häuser denen, die drin wohnen“ oder „One struggle, one fight – Wohnraum erhalten, Klaus bleibt!“ zog die bunt gemischte Truppe an Demonstrierenden durch die Bochumer Innenstadt, inklusive dem Bermudadreieck. Spät, aber nicht zu spät erreichte uns dieser Bericht des Solikreises:
Mehrere Akteure rufen für den 20.4.2024 um 16:00 zur Tanzdemo Bass gegen Hass auf.
»Gegenseitiger Respekt und Zusammenhalt sollten die Grundpfeiler unserer Gesellschaft sein und doch spüren wir alle den anwachsenden Hass im Alltag, ob beim Familientreffen, an der Supermarktkasse oder im Straßenverkehr.
Das Referat für politische Gremien, Bürgerbeteiligung und Kommunikation der Stadt Bochum informiert über eine Veranstaltung zum Thema Nachhaltigkeit:
»Am Mittwoch, 17. April, öffnet die Ruhr-Universität Bochum (RUB) ihre Türen für ein Stadtlabor zu Besuch zum Thema Nachhaltigkeit. Unter dem Motto „Reparieren statt wegwerfen – Wie wir durch kleine Veränderungen nachhaltiger leben und wirtschaften können“ lädt die Smart City Innovation Unit in Zusammenarbeit mit dem AStA-Repaircafé zu einer spannenden, kostenfreien Veranstaltung ein.
Eine Gedenkstele am Ufer der Ruhr an der Ruhrmühle 2 in Bochum-Dahlhausen erinnert seit November 2009 an das Schicksal von Zwangsarbeitern in Bochum in der Nazi-Zeit. Die OMAS GEGEN RECHTS Bochum & West erinnern in diesem Jahr gemeinsam mit dem Bezirksbürgermeister Marc Gräf und Mitgliedern des Internationalen Kulturvereins Dahlhausen am Sonntag, den 14.04.2024 um 14.00 Uhr mit einer kleinen musikalisch umrahmten Gedenkfeier und einer Kranzniederlegung der drei ukrainischen Zwangsarbeiter, die vier Tage nach der Befreiung Bochums durch die Alliierten am 14.04.1945 an der ehemaligen Flussbadeanstalt in Bochum-Dahlhausen von Hitlerjungen ermordet wurden.
Die Geschichtswerkstatt Bochum bietet am Samstag, den 20. April Erinnerungstour an den Kapp-Putsch und die Märzrevolution 1920 in Bochum und in Essen an: »Wie wird heute in Bochum und Essen an den Kapp-Putsch und die Märzrevolution im Jahr 1920 erinnert? Um diese Frage wird es während dieser Rundfahrt gehen. Der Ausgangspunkt dieser Rundfahrt wird der Springerplatz in Bochum sein, an dem am 13. März eine Kundgebung gegen Kapp-Putsch stattfand. Die zweite Station wird der ehemalige Hauptbahnhof in Bochum sein, der damals eine strategische Bedeutung hatte. Weitere Stationen sind der Friedhof an der Blumenstr., der Kommunalfriedhof in Bochum-Werne, der Wasserturm in Essen Steele und das ehemalige Freikorpsdenkmal in Essen-Horst.
Das atelier automatique lädt gemeinsam mit dem Netzwerk Stadt für Alle an zwei Samstagen,13. April und 11. Mai von 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr zu einem Demokratie Café in die Kortumstraße 54 ein: »Das Thema wird sein: Innenstadt zurückerobern – Demokratie praktisch machen. Wie viele andere Innenstädte steht der Innenstadt Bochum eine Transformation bevor. Klar ist, die Innenstadt funktioniert nicht mehr als Ort des Konsums. Ein Ladenlokal nach dem anderen schließt und die leeren Schaufensterscheiben schauen uns trübe an. Mehr und mehr verliert die Innenstadt an Lebendigkeit. Der Puls der Stadt wird schwächer. Aber muss das so sein.
Die VVN-BdA lädt am Dienstag, den 16. 4. 2024, um 19.00 Uhr in: der Zanke, Westring 41 zu einem Vortrag von Wolfgang Dominik ein zum Thema „Waren die Kirchen Vorbereiterinnen und Mittäterinnen des Faschismus in Deutschland?“: »Es ist schon erstaunlich, wie sich bis heute Legenden vom kirchlichen Widerstand gegen den Faschismus in Deutschland erhalten, „Bekennende Kirche“ und Bischof von Galen nur als Beispiele. Der Referent wird den Fragen nachgehen, wie es den Kirchen nach 1945 gelang, sich als unbefleckte Widerstandsorganisationen darzustellen. Aber ein Schwerpunkt wird auf der Frage liegen, wie sich die Kirchen eigentlich schon vor Machtübergabe an die Faschisten zum Faschismus verhalten haben und welche Rolle sie im Faschismus spielten.
Seit 1990 begehen Roma/Romnija und Sinti/Sintizze der ganzen Welt am 8. April ihren internationalen Tag. Das nahmen die OMAS GEGEN RECHTS Bochum & West zum Anlass, um an der von ihnen verlegten Stolperschwelle den von den Nazis ermordeten Roma und Sintis im Appolonia-Pfauss-Park in Bochum zu gedenken. Für sie steht fest: »Es ist unerträglich, dass diese Menschen noch immer rassistisch motivierte Diskriminierung in unserer Gesellschaft erfahren. Nie wieder ist jetzt!« Bilder von der Aktion:
In einer Pressemitteilung des Schauspielhauses wird im Rahmen des Klimaforums auf eine Veranstaltung am Sonntag unter dem Titel „Wir wollen wir hier Leben?“ hingewiesen, bei der offenbar auch Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke Antwort geben will, denn er ist als einer der Gäste für die Diskussion angekündigt. Eine Antwort auf die vom Klimaforum gestellt Frage könnte bei einer aktiven Bürgerbeteiligung vermutlich durchaus beantwortet werden. Nun ist aber Tatsache, dass in Sachen Bürgerbeteiligung in Bochum wenig passiert ist und vor allem Stadtbaurat Bradtke sich bisher dadurch hervorgetan hat, dass er Bürgerbeteiligung als Belästigung von Politik und Verwaltung betrachtet. Wie also will er dann eine Antwort auf die Frage geben? Mensch kann es erleben am Sonntag um 11:30 Uhr in den Kammerspielen. Die Ankündigung des Schauspielhauses zu der Veranstaltung
Dienstag 09.04.24, 09:38 Uhr
Seminar am kommenden Freitag im Bahnhof Langendreer
Im Bahnhof Langendreer wird am kommenden Freitag ab 14 Uhr im Rahmen eines Grundlagenseminars in drei Teilen der israelisch-palästinensischen Konflikt behandelt: »Der israelisch-palästinensische Konflikt berührt uns auf vielen Ebenen: Wir hören über ihn in den Nachrichten, er tangiert uns bei der Arbeit und er steht im Fokus zahlreicher Demonstrationen sowie politischer Diskussionsveranstaltungen. Darüber hinaus begegnet uns der Konflikt bei der Auseinandersetzung mit der familiären Geschichte, der eigenen Biografie oder der von Freund:innen. Aus diesen Gründen werden wir uns intensiv mit den aktuellen Ereignissen beschäftigen.
RADICAL - EINE KLASSE FÜR SICH | Trailer | deutsch/german
Über sein Programm für diese Woche schreibt das Kino Endstation: »ab Donnerstag, den 11.04. zeigt das endstation.kino den mexikanischen Spielfilm Radical. Die Sechstklässler der Jose Urbina Lopez-Grundschule in Matamoros staunen nicht schlecht als die erste Unterrichtsstunde ihres neuen Lehrers Sergio Juarez beginnt. Sie gelten als leistungsschwächste Schüler Mexikos und ihre Welt ist geprägt von Gewalt, Vernachlässigung und Korruption. Im Klassenzimmer herrscht eine Atmosphäre der Härte und Disziplin.
Anlässlich des heutigen Internationalen Tags der Romnja fordert der Flüchtlingsrat NRW von der nordrhein-westfälischen Landesregierung umfangreiche Unterstützungsmaßnahmen und schreibt dazu in seiner Pressemitteilung: »Romnja erfahren nicht nur vor, sondern auch während und nach ihrer Flucht massive Diskriminierung. Vor allem in den Westbalkanstaaten erleben sie alltägliche Ausgrenzung, Stigmatisierung sowie Anfeindungen bis hin zu gewalttätigen Übergriffen.
Der monatliche Infostand der Omas gegen Rechts auf dem Massenberg Boulevard hat am Samstag wieder sehr viel positive Resonanz gefunden. Das Resümee der Omas gegen Rechts: »Nicht nur die Informationen an der Brandmauer gegen die AfD und die neuen Materialien zur Europawahl boten zahlreiche Gesprächsanlässe mit den Passant*innen über die wahren Absichten der AfD und anderer rechtsextremer Gruppierungen, nämlich Abschaffung unserer Demokratie. Auch die mit viel Freude vorgetragenen Oma-Lieder sorgten für viel Applaus. Der Appell der OMAS an alle: Alle zusammen gegen den Faschismus! Gemeinsam unsere Demokratie verteidigen! Demokratische Parteien wählen!«
Sonntag 07.04.24, 14:20 Uhr
Kooperation von Endstation Kino, Amnesty International und Filmemacherin Solmaz Gholami
Im April startet im Endstation Kino eine monatliche Reihe von Spielfilmen und Dokumentationen, die sich mit Iran auseinandersetzen. Den Auftakt macht dabei am 24. April „Taxi Teheran“ von Jafar Panahi, der trotz Berufsverbotes weiter Filme macht. Im Mai gibt „Nilas Traum im Garten Eden“ von Niloufar Taghizadeh Einblicke in die Situation alleinerziehender Frauen im Iran. Im Juni berichtet Friedensnobelpreisträgerin Narges Mohammadi in „Weiße Folter“ über ihre Erfahrungen in iranischen Gefängnissen. In den nachfolgenden Monaten sind Shahid, Träume haben keinen Duft, Raving Iran, Teheran Tabu und Orca zu sehen.
Das Bochumer Museum erinnert mit einem großen Programm an das Festival Kemnade International: »Im Frühjahr und Sommer 2024 feiert das Kunstmuseum Bochum den 50. Geburtstag eines Experiments: 1974 rief das Kunstmuseum Bochum Kemnade International ins Leben. Mit Musik, Tanz, politischen Debatten, Kunst, Begegnungen und gutem Essen brachte das Festival über viele Jahrzehnte Menschen im und um das Haus Kemnade in Hattingen zusammen. Was einst als ein Experiment gedacht war, hinterließ nachhaltig Spuren und wurde zu einem herausragenden Beispiel der reichen, lange schon migrantisch geprägten Kultur unserer Region.
Am Samstag, den 13.4. lädt das Bündnis gegen Rechts in Kooperation mit der VHS zu einer Fahrradtour zu Stätten ehemaliger Zwangsarbeiterlager in Bochum. Die angefahrenen Stationen sind Stolperschwelle Kreisverkehr Kohlenstraße, Gedenkort und Installation KZ-Außenlager Brüllstraße (Foto), Gedenkort Saure Wiesen, Mahntafel Talstraße, Friedhof Höntrop und die ehemalige Zeche „Fröhliche Morgensonne“.
Am 6. April 1994 begann in Ruanda das Morden und damit eines der schwersten Menschenrechtsverbrechen der menschlichen Geschichte. In 100 Tagen wurden systematisch etwa 1 Millionen Menschen ermordet – alle 10 Sekunden wurden Tutsi von radikalen Hutu mit dem Ziel getötet, diese auszulöschen. 30 Jahre später wollen die MFH Bochum und das Fritz Bauer Forum an den Völkermord in Ruanda mit einer gemeinsamen Veranstaltungsreihe gedenken.