„Die NRW-Landesregierung sabotiert mit der Räumung des Protestcamps im Hambacher Forst die Arbeit der Kohlekommission und sichert mit der Räumung des Protestcamps im Hambacher Forst allein die Profitinteressen des Energiekonzerns RWE. Ministerpräsident Armin Laschet und seine schwarz-gelbe Koalition tragen die Verantwortung für den völlig unverhältnismäßigen Einsatz und eine drohende Eskalation“, erklärt Sevim Dagdelen, Bochumer Bundestagsabgeordnete der Fraktion Die Linke. Dagdelen weiter: „Die Sorge der politisch Verantwortlichen um die Sicherheit der Braunkohlegegner im Hambacher Forst ist billig. Wer am einen Tag alle Feuerlöscher im Wald beschlagnahmen lässt und am nächsten aus Brandschutzgründen Gefahr im Verzug anmeldet, führt den Rechtsstaat vor und verhöhnt die Öffentlichkeit. mehr…
Im Rahmen der Kampagne „Pflegenotstand stoppen“ lädt Die Linke NRW für den 22. September zu einer Tagung nach Bochum ein: »In sechs Workshops mit Beschäftigten aus der Pflege, Vertreterinnen und Vertretern von Verbänden, Initiativen und der Gewerkschaft ver.di will Die Linke beraten, wie es weiter gehen soll, wie der Pflegenotstand beendet und die Gesundheitsversorgung der Patientinnen und Patienten verbessert werden kann. Die Themen sind dabei so vielfältig wie die Probleme im Pflegebereich: Ob häusliche Pflege, Personalbemessung, Altenpflege, Privatisierung im Gesundheitssystem, prekäre Beschäftigung oder das noch prekärere Leben ohne Krankenversicherung. mehr…
Am Donnerstag, den 20. 9. um 19:30 Uhr zeigen die Naturfreunde Bochum-Langendreer in ihrem Zentrum in den Alten Bahnhofstr. 175 den Dokumentarfilm „Brüchige Biografien“. Er begleitet fünf VerkäuferInnen des Straßenmagazins bodo bei ihrer Arbeit und danach Sehr offen erzählen die Fünf ihre Geschichte, aus ihrem Alltag, von ihren Wünschen und Zielen. Eine von ihnen ist Monika K.. Sie verkauft seit 1997 das Straßenmagazin und ist seit Jahren in Altenbochum unterwegs. „Für mich begann eine schwere Zeit, als ich Ende der 90er Jahre durch meine Krankheit meine Arbeit verloren habe“, berichtet die gelernte Sozialversicherungsfachangestellte. mehr…
Am Samstag, den 15. September lädt das Thealozzi ab 16 Uhr zu Fest ein: Hier kommen alle Akteure zusammen, stellen sich und ihre Projekte vor und zeigen die endlichen Unmöglichkeiten, äh die unendlichen Möglichkeiten der Arbeit im, am und für das Haus. Programme die es noch nicht und solche die es nicht mehr gibt stehen neben aktuellen Vorhaben und Aufführungen. Wurde im letzten Jahr der „Blauen Stunde“ mit extraschichtfähigen Performances gehuldigt, gehen wir dieses Jahr „Der Zeit entgegen“,
zeigen unsere Kinder- und Jugendlichen-Projekte: 16.00 Uhr – 20.00 Uhr
Standards und Visionen für alle: 18.00 – 22.00 Uhr
und schlagen die Brücke zur freien Szene Bochum: 16.00 Uhr – 22.00 Uhr. mehr…
Die Kinder- und Jugendfreizeithäuser, die Jugendverbände und der Kinder- und Jugendring präsentieren am Samstag, 22. September 2018 von 12.00 bis 16.30 Uhr auf dem Dr.-Ruer-Platz das „12. YOUTH OPEN / Weltkindertag“, um die Angebote und Möglichkeiten der Kinder- und Jugendarbeit in Bochum vorzustellen. Beim YOUTH OPEN wird es in diesem Jahr zusätzliche Angebote für Kinder und Jugendliche geben und deshalb ist ein Umzug vom Husemannplatz zum Dr.-Ruer-Platz notwendig. mehr…
Am Montag, den 17. September um 19 Uhr zeigt das endstationKino den Dokumentarfilm „Das Wunder von Mals“ von Alexander Schieber: Wir befinden uns im Jahr 2015. Ganz Südtirol wird von Monokulturen überrollt und in Pestizid-Wolken gehüllt… Ganz Südtirol? Nein! Ein von unbeugsamen Vinschgern bewohntes Dorf kämpft mit einem Feuerwerk der Ideen gegen eine Übermacht aus Bauernbund, Landesregierung und Pharmaindustrie. Mals im Obervinschgau soll die erste pestizidfreie Gemeinde Europas werden. mehr…
Gemeinsam mit der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) sowie weiteren Unterstützer*innen ermöglicht die Bochumer Linksfraktion die Verlegung der ersten Stolperschwelle in Bochum und erklärt dazu: »Es gibt Orte, an denen eigentlich hunderte oder tausende Stolpersteine verlegt werden müssten, um an das Schicksal der Menschen zu erinnern, die in der NS-Zeit dort verfolgt, ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Ein solcher Ort ist der Kreisverkehr an der heutigen Kohlenstraße (früher Brüllstraße) in Bochum-Stahlhausen. Hier existierte in den Jahren 1944/45 ein Außenlager des KZ Buchenwald. Bis zu 2.000 Häftlinge wurden dort von der SS bewacht und mussten Zwangsarbeit in der Rüstungsproduktion des Bochumer Vereins leisten. Viele fanden den Tod. mehr…
Am Freitag, den 14. 9. um 19:30 läuft im Festivalzentrum Third Space der Ruhrtriennale vor der Jahrhunderthalle ein „Date mit dem Ruhrgebiet mit Feminismus im Pott, Recht auf Stadt Ruhr, Neu in Deutschland“. Die Einladung verspricht: »Gesellschaftliche Teilhabe – ein sperriger Begriff, ein hehres Ziel. Was genau dieser Begriff meint, für wen er gilt und wie er sich umsetzt, soll erforscht werden. Im Zentrum steht hierbei das Ruhrgebiet mit drei ganz unterschiedlichen Akteur*innen und Initiativen, die sich alle durch ihr besonderes Engagement auszeichnen, um diesem Begriff Leben einzuhauchen: Feminismus im Pott, Recht auf Stadt Ruhr und Neu in Deutschland. mehr…
Das interkulturelle Integrationsprojekt mund:ART von defakto führt am Dienstag, den 18. September um 20 Uhr im Bahnhof Langendreer das Stück „Das Floß der Medusa“ auf. In der Ankündigung heißt es: »1940 soll ein Dampfer Kinder aus bombardierten Städten von England nach Kanada bringen, doch er wird torpediert. Nur wenige Kinder überleben auf Booten und werden gerettet. Georg Kaiser beschreibt in seinem Drama die Zeit auf einem dieser Boote. Kaiser, selbst vor den Nazis geflüchtet, schrieb „Das Floß der Medusa“ 1945 im Exil. Trotz oder gerade wegen der immerwährenden Hoffnung auf ein Leben in Sicherheit befindet sich der Mensch in einem Spannungsfeld zwischen Überlebenskampf, Angst, Solidarität und Egoismus. 2018 stellen sich dem Geflüchtete aus Syrien, dem Irak und dem Iran.« Der Eintritt ist frei.
Vom 14. bis 30. September findet in Bochum die Faire Woche statt. Das Motto lautet „Gemeinsam für ein gutes Klima.“ Der regionalen Eine-Welt-Promotor Markus Heißler erklärt dazu: Erstmals gibt es für die Stadt Bochum ein eigenes Programm zur Fairen Woche mit rund 20 Aktionen und Veranstaltungen. Getragen wird der Veranstaltungsreigen von der Fairtrade Towns Initiative Bochum. Die Initiative aus Eine-Welt-Engagierten gründete sich mit dem Ziel, dass Bochum auch weiterhin internationale Fairtrade-Stadt bleiben soll und erreichte, dass der Rat der Stadt im Mai 2018 beschloss, dass sich die Stadt 2019 für die Titelerneuerung erneut bewerben soll. Das Programm enthält auch Hinweise, wo fair gehandelte Produkte zu erhalten sind, z.B. in den Bochumer Weltläden, aber auch den Hinweis auf Läden, die sich auf fair gehandelte und ökologisch-nachhaltige Mode spezialisiert haben. Der Programm-Flyer.
Kinotrailer "Das Prinzip Montessori — Die Lust am Selber-Lernen" - Kinostart: 06.09.2018
endstation.kino in Langendreer zeigt ab Donnerstag, den 13.09. den Dokumentarfilm Das Prinzip Montessori – Die Lust am Selber-Lernen. Als der Filmemacher Alexandre Mourot zum ersten Mal Vater wird, kommen eine ganze Menge neuer Fragen auf ihn zu. Sobald sie laufen kann, möchte seine Tochter alles entdecken und vor allem – auf eigene Faust und ohne Hilfe. mehr…
Die Antifaschistische Linke Bochum hat einen Antifa Report Bochum veröffentlicht und schreibt: »Seit einigen Wochen sind wieder vermehrt Naziaktivitäten in Bochum zu verzeichnen. Nachdem es im Jahr 2017 häufiger zu Propaganda Aktionen der sogenannten „Identitäre Bewegung“ gekommen ist, kommt es nun vermehrt zu Aktivitäten, welche sich dem klassischen Neonazispektrum zuordnen lassen. Der Artikel gibt einen dokumentarischen Überblick über bekannt gewordene Naziaktivitäten in Bochum der letzten Monate.« Zum Antifa-Report.
„Die militärische Luftleitzentrale für den hightech-Krieg in Kalkar und Konferenzen in Essen zu NATO- Kriegsstrategien“ lautet der Titel eines Vortrags von Bernhard Trautvetter vom Essener Friedensforum, zu dem das Bochumer Friedensplenum am Mittwoch, den 12. September um 18 Uhr im Haus der Begegnung, Alsenstraße 19 einlädt: »Vom 9. bis 11. 10. 2018 findet in der Messe Essen die 4. Kriegsstrategie-Konferenz hochrangigster Nato-Militärs und -Strategen mit Politikern und Vertretern der Rüstungsindustrie statt. In den zurückliegenden Konferenzen ging es u.a. um „Luftwaffe und Weltraum gestützte Militärmacht“ sowie um eine nukleare Eskalation in Europa. Bernhard Trautvetter hat sich mit Unterlagen der Konferenzen des Joint Air Power Competence Centre (JAPCC) vertraut gemacht und stellt deren besorgniserregende Inhalte dar, die den Protest und Widerstand der Friedensbewegung herausfordern. Diese Konferenzen nennt die Friedensbewegung zu Recht Kriegsrat. Das wird Bernhard Trautvetter begründen. Er informiert darüber und über die Aktionen der Friedensbewegung am 3.10. in Kalkar und am 6.10. in Essen.«
Am Mittwoch, den 12. 9. findet ab 18.00 Uhr in der Gaststätte „Grunewald in Steinkuhl“, Markstr. 71a eine Bürgerversammlung statt. In der Einladung heißt es: »Wir wollen uns dort mit dem Wohnbauflächenprogramm der Stadt Bochum und der darin ausgewiesenen Fläche – 5.03 Schadowstraße – beschäftigen, zu der eine Ortsbegehung am Montag, 3.9.18 auf Einladung des Vereins Pro Steinkuhl e.V stattfand. Dort wurden ca. 80 interessierten Bürger/innen Informationen über die Planung der möglichen Bebauung des Feldes und die damit verbundenen Nachteile für die Natur und den Stadtteil gegeben. Die anwesenden Bürger stimmten einstimmig gegen eine zukünftige wohnwirtschaftliche Bebauung des Feldes. mehr…
Antifaschistische Linke Bochum schreibt: Am heutigen 9. 9. 2018, dem Tag der Opfer des Faschismus, gedachten Antifaschist*innen den Bochumer Widerstandskämpfer*innen auf dem Zentralfriedhof. Rund 30 Menschen fanden sich dazu am Vormittag am Haupteingang des Friedhofs am Freigrafendamm in Altenbochum ein, um gemeinsam zum Denkmal der Widerstandskämpfer*innen auf dem Ehrenrundplatz zu gehen. Namentlich nennt das Denkmal die Bochumer Friedrich Hömberg, Josef Langner, Bernhard Nast, Moritz Pöppe, Johann Schmidtfranz, Wilhelm Schpenk und Wilhelm Thiesbürger. Alle waren im Widerstand aktiv und wurden 1943/44 in Konzentrationslagern ermordet. An dem Gedenken nahmen in diesem Jahr neben den Initiator*innen der VVN–BDA Bochum, Antifaschist*innen verschiedenster Spektren und Gruppierungen teil. mehr…
„Ich bin sicher, es wird irgendwann in ein paar Jahren Urteile von Menschenrechtsgerichtshöfen geben, die uns Recht geben, aber in der Zwischenzeit ertrinken die Menschen trotzdem.“ Das sagt Markus von „Mission Lifeline“ im Interview mit der Bochumer Ärztin Daniela Collette und dem Schüler Aaron Collette, die im August nach Malta flogen, um die Seenotretter_innen zu unterstützen. Zum Zeitpunkt der Interviews rettet das Schiff „Aquarius“ von „SOS Mediteranée“ und „Ärzte ohne Grenzen“ 141 Menschen aus Seenot und musste anschließend tagelang im Mittelmeer irren, bis Malta es erlaubte, im Hafen von La Valetta an Land zu gehen. Die Menschen auf dem Schiff waren schwer traumatisiert und berichteten über Folter und unmenschliche Bedingungen in den libyschen Lagern. Die „Lifeline“ und andere Rettungsschiffe werden weiterhin in den Häfen festgehalten. Der Fritz Bauer Blog der Buxus-Stiftung hat das Interview veröffentlicht.
Der BUND Bochum nimmt ab diesem Jahr in Kooperation mit dem Streuobstkollektiv Äpfel entgegen, um daraus naturtrüben Apfelsaft pressen zu lassen. Voraussetzung ist, dass die Früchte von hochstämmigen Obstbäumen stammen und Bäume und Unterwuchs nicht mit Pflanzenschutzmitteln behandelt wurden. Angenommen werde frisches Fall- und Schüttelobst und reife gepflückte Äpfel. Obst aus Kleingartenanlagen wird nicht angenommen. Der erste Termin zur Apfelannahme findet am 15. September 2018 zwischen 12 und 16 Uhr an der Rombacher Hütte 16 a statt. mehr…
Am Samstag, den 6. Oktober findet in Bochum eine größere Demonstration gegen das Sterben im Mittelmeer und in der Wüste statt. Sie startet um 11:30 Uhr vor dem Hauptbahnhof und endet um 12.45 Uhr mit einer Kundgebung auf dem Dr.-Ruer-Platz. Der Aufruf: »Seebrücke Bochum – Stoppt das Sterben im Mittelmeer und in der Wüste! Menschen auf dem Mittelmeer sterben zu lassen, um die Abschottung Europas weiter voranzubringen, ist unerträglich und spricht gegen jegliche Humanität. Anstatt Grenzen dicht zu machen und Seenotretter*innen zu kriminalisieren, brauchen wir sichere Fluchtwege und Häfen und solidarische Städte, die bereit sind, Geflüchtete aufzunehmen. mehr…
Die Initiative Religionsfrei im Revier lädt am Sonntag, den 9. September um 11 Uhr im Sozialen Zentrum zu ihrem monatlichem ketzerischen Treffen ein. Thema ist die Fülle der Privilegien, die der Staat den beiden großen Kirchen einräumt. Den staatlichen Kirchensteuereinzug als phantastischen Geldbeschaffungsmethode kennen alle. Andere Geschenke wie diverse Steuer- und Gebührenbefreiungen oder die staatliche Finanzierung der Militär-, Polizei und Gefängnisseelsorge sind weitgehend unbekannt. Auch die Sonderrechte der Kirchen im Arbeitsrecht oder im Betriebsverfassungsgesetz werden in ihrer Bedeutung von der Öffentlichkeit unterschätzt. Angekündigt ist für Sonntag ein Schnelldurchgang durch die 30 wichtigsten Kirchenprivilegien.
Amtsrichter a. D. Ralf Feldmann kommentiert in einem Brief an den Oberbürgermeister und die Grüne Ratsfraktion deren jüngsten Äußerungen zur Abschiebung von Sami A.: »Sie stimmen nun – unterschiedlich entschieden – darin überein: das Vorgehen der Abschiebepartner BAMF, Flüchtlingsminister Stamp und Stadt Bochum im Fall Sami A. war rechtswidrig, verstieß sogar gegen elementare Verfassungsprinzipien. Schuld daran waren jedoch allein das BAMF und Minister Stamp, während sich das Ausländeramt der Stadt nur an zwingende Weisungen des Ministers als oberster Ausländerbehörde des Landes gehalten habe. Sie, Herr Oberbürgermeister, bezeichnen diesen Gehorsam als unausweichlich. Die grüne Ratsfraktion hält ihn für „nachvollziehbar“. Das Schweigen der SPD-Fraktion ist bemerkenswert. mehr…
15.900 Vollzeit-Beschäftigte in Bochum verdienen weniger als 2.200 Euro brutto im Monat. Das sind 20 Prozent aller Menschen, die hier sozialversicherungspflichtig die volle Stundenzahl arbeiten. Darauf hat die IG Bauen-Agrar- Umwelt hingewiesen. Die IG BAU Bochum-Dortmund beruft sich dabei auf eine aktuelle Statistik der Arbeitsagentur. Gewerkschafterin Gabriele Henter warnt: „Wer heute in Vollzeit weniger als 2.200 Euro verdient, der ist mit hoher Wahrscheinlichkeit im Alter auf staatliche Stütze angewiesen.“ Das ergebe sich aus Berechnungen der Bundesregierung. Danach müssen ein Vollzeit- ArbeitnehmerInnen im Schnitt mindestens 12,63 Euro pro Stunde verdienen, um nach 45 Beitragsjahren bei der Rente oberhalb der staatlichen Grundsicherung zu landen. mehr…
Ab dem 15. September findet an jedem 3. Samstag im Monat von 12 bis 16 Uhr im Keller von botopia, Griesenbruchstr.9 eine offene Radwerkstatt statt. Velotopia ist ein neue Gruppe in Bochum, die sich für mehr Radverkehr in Bochum engagiert. Als Ergänzung zu Critical Mass sowie den existierenden Gruppen und Verbänden, soll die Radwerkstatt dazu beitragen:
– mit Raddefekten selber zurecht zu kommen,
– Räder länger nutzbar zu halten,
– dies nicht vom Geldbeutel abhängig zu machen.
Die Aktiven von Velotopia „wollen innerhalb der Radwerkstatt auch eine gute Zeit verbringen, quatschen und zusammen Essen. Daher wird neben dem Radbasteln auch gemeinsam gekocht“.
Das Antifaschistische Café im Sozialen Zentrum lädt am Mittwoch, den 12. 9. um 19 Uhr zu einem Vortrag zum Thema „Sind wir noch zu retten? – Systemwandel statt Klimawandel“ ein: »Plastikstrudel im Meer, Tauwetter in der Arktis, Dürren auch bei uns, Überflutungen anderenorts, massives Artensterben weltweit. Der Klimawandel ist kein Gespenst am Hoirzont – er ist da. Es dämmert den Letzten, dass unser Klima einen extrem schnellen Wandel durchläuft und turbulente Zeiten bevorstehen. Die Weltgemeinschaft hat sich 2015 in Paris auf die Begrenzung der Erderwärmung auf „deutlich unter 2°C“ geeinigt. Trotzdem werden weiter Landstriche und wertvolle Ökosysteme unwiederbringlich zerstört um den fossilen Kapitalismus und die davon profitierenden Konzerne noch ein bisschen künstlich am Leben zu halten – auf Kosten unserer Zukunft. Die Zeit drängt, jeder Aufschub und jede Verzögerung wird noch mehr Ressourcen, Stabilität und letztlich Leben kosten. mehr…
Die Bochumer Geschichtswerkstatt lädt am Samstag, den 15. September zur Teinahme an einer historisch-politischen Radtour von Kleve nach Xanten ein: »Im Jahr 1974 wurde mit dem Bau des Schnellen Brüters begonnen, eines wegen seiner Plutonium-Produktion und seiner eklatanten Sicherheitsmängel hochgefährlichen Reaktortyps. Seit Mitte der siebziger Jahre formierte sich in dieser Region eine breite Widerstandsbewegung. Es fanden in Kalkar in den siebziger und achtziger Jahren Großdemonstrationen gegen den Bau des Schnellen Brüters statt. Der Bau des Schnellen Brüters wurde 1991 eingestellt, das Projekt wurde aufgegeben. mehr…
Am Dienstag, den 11. September um 19:00 Uhr zeigt die Humanitären Cubahilfe im Bahnhof Langendreer am 45. Jahrestag des Putschs in Chile den Film Salvador Allende. Am 11. September 1973 wurde der demokratisch gewählte Präsident Chiles, Salvador Allende durch einen Putsch gestürzt und die Demokratie durch eine brutale Militärdiktatur ersetzt. Allende war die Leitfigur eines demokratischen Experiments. Chiles friedlicher Weg zu einer gerechteren Gesellschaft bedeutete für einen großen Teil der Chilen*innen die gelebte Utopie. Der Dokumentarfilm von Patricio Guzmán ist ein sehr persönliches Porträt Salvador Allendes. Der Eintritt ist frei. OmU.
Bereits zum achtzehnten Mal lädt das Figurentheater-Netzwerk FRIDA zu einer offenen Bühne am Figurentheater-Kolleg Bochum, Hohe Eiche 27, ein.: »Am Sonntag, den 9. 9. um 18 Uhr öffnen Figurenspieler, Schauspieler, Musiker und Märchenerzähler die Pforten zu einem Theater-Erlebnis im Zehn-Minuten-Rhythmus und versprechen wieder einen bunten und kurzweiligen Abend. Der Eintritt ist frei. Das Figurentheater-Netzwerk FRIDA besteht seit 2008 und setzt sich aus verschiedenen Theaterschaffenden zusammen. Das Netzwerk organisiert zweimal im Jahr die OpenStage. Ebenfalls erschafft und bespielt FRIDA Rauminstallationen zu verschiedenen Themen zum jährlichen Tag der Offenen Tür am Figurentheater-Kolleg Bochum.«
Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes– Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) dazu auf, am Sonntag, den 9. September der ermordeten Widerstandskämpfer gegen den Faschismus und Krieg zu gedenken: »Die Kranzniederlegung und Gedenkveranstaltung findet am zweiten Sonntag im September statt, dem traditionellen Gedenktag für die Opfer des Faschismus, der 1946 von Überlebenden der Konzentrationslager und Haftstätten ins Leben gerufen wurde. Treffpunkt ist um 11.00 Uhr am Haupteingang des Friedhofs Freigrafendamm statt. An den Gräbern am Denkmal auf dem Ehrenrundplatz spricht: Silvia Rölle, Landessprecherin der VVN-BdA in NRW. mehr…
Der Rat der Stadt Bochum hat sich auf seiner heutigen Sitzung mit dem Fall Sami A. befasst. Die Linksfraktion konstatiert in einer Stellungnahme: „Die Beteiligung der Stadt Bochum an der Abschiebung von Sami A. war illegal und verfassungswidrig. Und das war auch schon so, bevor das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen dies im Nachhinein noch einmal ausdrücklich klargestellt hat.“ Die Fraktionsvorsitzenden Gültaze Aksevi erklärt: „Es erfüllt uns mit Sorge, dass Oberbürgermeister Thomas Eiskirch und die anderen Verantwortlichen das Fehlverhalten der Stadt Bochum bis heute nicht zugeben.“ Die Grüne Ratsfraktion rechtfertigt dagegen das Verhalten der Bochumer Verwaltung und erklärt: „Die Ausländerbehörde in Bochum wird unter Druck gesetzt indem Landes- und Bundesbehörden (MKFFI, BAMF, Polizei) überdeutlich machen, dass sie über Erkenntnisse verfügen, die einer Information des Gerichts entgegenstehen. Es ist nachvollziehbar, dass die Ausländerbehörde in Bochum, die nicht über eigene Sicherheitserkenntnisse verfügte, dieser Weisung nachgekommen ist.“ mehr…
Am Samstag, den 8. 9. feiert das endstation.kino im Bahnhof Langendreer seinen 30. Geburtstag. Es werden ab 15.00 Uhr in vier Vorstellungen verschiedene Filme gezeigt, Eintritt gegen Spende. Für leibliches Wohl, u.a. mit senegalesischem Essen, ist den ganzen Tag über gesorgt. Als Programm kündigt das endstation.kino an: 15.00 Uhr, Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer Jim Knopf, sein Freund Lukas der Lokomotivführer und die Dampflok Emma ziehen von der kleinen Insel Lummerland hinaus in die Welt. Ihre Reise führt sie in das Reich des Kaisers von Mandala und auf die abenteuerliche Suche nach seiner entführten Tochter Li Si. Gemeinsam wagen sich die drei in die Stadt der Drachen, um die Prinzessin zu befreien und das Rätsel um Jim Knopfs Herkunft zu lösen. mehr…
Im vierzehnten Jahr schon bietet das Projekt „Arbeit und Leben“ von DGB und Volkshochschule an sieben Donnerstagen einen fortlaufenden kostenfreien Kurs zum Thema „Hartz IV“ an. Der Kurs beginnt am Donnerstag, 13. 9. 18.00 Uhr bis 20.30 Uhr., in der Volkshochschule hinter dem Rathaus. In diesen sieben Wochen werden Infos über die allgemeine Rechtslage und für besondere Lebenslagen geboten. Vermittelt wird das Wichtigste aus Hartz IV und der Grundsicherung im Alter, auch die aktuellen Auseinandersetzungen um die zulässige Miethöhe und die oftmals zu Unrecht erfolgenden Kürzungen („Sanktionen“). Dazu werden Möglichkeiten der Selbstbehauptung und des Rechtsweges (Begleitung beim Amt, Beschwerde, Widerspruch, Klage) besprochen. Die Welle an Widersprüchen und Klagen reißt nicht ab.
Um Anmeldung über Tel.: 910 – 1555 wird gebeten, ist aber nicht unbedingt notwendig.