Das Soziale Zentrum Bochum ruft zur Teilnahme an der Demo AZ bleibt an der Gathe auf: »Das AZ Wuppertal hat eine lange Geschichte und ist aus der politischen Landschaft auch überregional nicht mehr weg zu denken. Es ist aber nicht nur ein Ort politischer Dynamik und Aktionen, sondern auch ein wichtiger kultureller Ort, nicht nur für die Stadt Wuppertal. Das AZ Wuppertal ist nun akut von der Schließung bedroht; das können wir nicht untätig verfolgen. Gleichzeitig wird es in Wuppertal eine Nazi Kundgebung für ein Nationales Jugendzentrum geben. Dies soll ihnen nicht gelingen. Darum rufen wir euch auf, die Nazikundgebung in Wuppertal zu verhindern und anschließend den Tag der autonomen Freiräume in Wuppertal mit einer Nachttanzdemo zu begehen. Ein gemeinsamer Treffpunkt für die Anreise wird um 12.30 Uhr am HBF-Hinterausgang (Buddenbergplatz) sein. Weitere Hintergründe zum AZ Wuppertal und aktuelle Informationen unter: www.az-wuppertal.de/«
Vom 19.- 23. November heißt es wieder Film ab beim22. blicke filmfestival des ruhrgebiets im Kino Endstation im Bahnhof Langendreer. An erstmals fünf (statt wie bisher vier) Festivaltagen „von Mittwoch bis Sonntag stolze Stotterer, wunderliche Tierfiguren, knallbunte Bits und Bytes und Pommes für 2,80 EUR ebenso eine Rolle wie verschwindende Namen, Aufstiegshoffnungen und Abstiegsängste junger Roma, Gebärdensprachenpoesie und das ungewöhnlichste Haus südlich von Wuppertal.“ Als ein Highlight hervorzuheben ist der am Freitagabend gezeigte und auf der Roten Couch diskutierte Stummfilm „S1“ von 1913. Das Besondere: Es handelt sich um eine Spionagegeschichte, die erstmalig Filmaufnahmen im Ruhrgebiet auf dem Flughafen(!) in Wanne zeigt. Eine Filmproduktion im Vorfeld des 1. Weltkriegs mit dem damaligen Star des Stummfilms, Asta Nielsen. mehr…
Am Samstag, den 18. 10. zeigt die SDAJ um 20:30 Uhr im Sozialen Zentrum den Film „Waltz with Bashir“ . In der Einladung heißt es: »Bei „Waltz with Bashir“ handelt es sich um einen dokumentarischen Trickfilm des Regisseurs Ari Folman aus dem Jahr 2008. Der Film behandelt die Erlebnisse eines jungen israelischen Soldaten, der 1982 im ersten Libanon-Krieg Zeuge, Täter und Opfer von Krieg und Massakern wurde. mehr…
Am 16. 9. veröffentlichte die Pressestelle der Stadt Bochum die Mitteilung: “ Zusätzlich werden voraussichtlich bis zu 140 Flüchtlinge untergebracht. Wir lassen die Flüchtlinge nicht allein. Ihre Schicksale berühren uns sehr.“ Stadtdirektor Michael Townsend ist ergriffen: „Angesichts der humanitären Katastrophen, die wir jeden Tag im Fernsehen erleben, müssen wir handeln.“« In einer Hauruck-Aktion wurde in der ehemaligen Lewackerschule ein Flüchtlingslager errichtet. Als die Übergriffe in anderen Flüchtlingslagern bekannt wurden, forderte Sevim Sarialtun für die Linksfraktion am 2. Oktober die sofortige Einberufung des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales. Astrid Platzmann schrieb in ihrer Antwort am 7. 10. als Vorsitzende des Sozialausschusses, dass es keine Hinweise auf Tatbestände gäbe, „die ein akutes Reagieren von Seiten der Politik erfordern“. Sie sehe „im Augenblick keine Veranlassung eine Sondersitzung einzuberufen. Diese Sichtweise wird auch von SPD und CDU geteilt.“ Zwei Tage später teilte sie dann mit: „Grüne und SPD werden im Sozialausschuss am 7. November einen Antrag auf Einrichtung einer Arbeitsgruppe Flüchtlinge stellen“. „Ziel ist es, eine gute Betreuung von Flüchtlingen in Bochum sicherzustellen, Probleme frühzeitig zu erkennen und miteinander – auf kurzem Wege – zu beraten und zu lösen.“ mehr…
DIDF – Bochum lädt am Samstag, den 18. September um 17 Uhr in das Herbert-Siebold-Haus der IFAK, Engelsberger Straße168 ein zur „Solidarität mit Kobane“. In der Einladung heißt es: »Die Terrormiliz IS ist in Kobane eingedrungen. Die YPG/YPJ KämpferInnen [Volksverteidigungseinheiten] versuchen heldenhaft ihre Stadt zu verteidigen. Wenn Kobane fallen sollte, wird der IS versuchen, dort ein Massaker anzurichten, genau wie in Sengal. 150.000 syrische Kurden sind auf der Flucht vor der Terrormiliz IS und versuchen die Grenze zu überqueren. Düzgün Altun und der Journalist Yücel Özdemir bei Hayat TV und Evrensel, waren mit einer Delegation vom 22.-26. September am türkisch-syrischen Grenzübergang, 200 Meter von Kobane entfernt. Sie werden über die aktuelle Situation vor Ort berichten.« Die Veranstaltung wird in türkischer Sprache stattfinden. DIDF wird sich um eine Übersetzung ins Deutsche bemühen. Die Einladung.
Das Theater Gegendruck bringt am Sonntag, den 26. Oktober um 19 Uhr John Bergers Roman „King. A street story“ als deutsche Erstaufführung im Bahnhof Langendreer auf die Bühne. Die Ankündigung: »Der 1999 erschienene Roman King von John Berger befasst sich mit Menschen am Rande der Gesellschaft; mit denjenigen, die aus dem System gefallen sind. Erzählt wird aus der Perspektive des Hundes King. Vielleicht ist King ein Hund, der denkt er sei ein Mensch. Vielleicht ist King auch ein Mensch, der denkt, er sei ein Hund. mehr…
Am Freitag, den 24. 10. findet um 19:30 im Sozialen Zentrum eine Veranstaltung zum Thema Berufsverbote mit Michael Csaszkóczy statt. In der Einladung heißt es: »Mit dem Berufsverbot wird in der Regel der sogenannte Radikalenerlass, der vor über 40 Jahren von der Ministerpräsidentenkonferenz unter dem Vorsitz von Willi Brand erlassen wurde, in Verbindung gebracht. Er ermöglichte es, „Personen, die nicht die Gewähr bieten, jederzeit für die freiheitlich-demokratische Grundordnung einzutreten“, die Einstellung im öffentlichen Dienst zu verweigern. mehr…
Am Dienstag, den 21.10., um 19.00 laden Bahnhof Langendreer und Exile Kulturkoordination e.V. (Essen) zu einem Abend mit Gästen aus Südafrika ein: Die Menschenrechtsaktivistin Nomarussia Bonase engagiert sich bei der Khulumani Support Group – der größten Organisation von Apartheid-Opfern – für die juristische und gesellschaftliche Aufarbeitung der Verbrechen des Apartheidregimes. Der Umweltaktivist Thomas Mnguni (Greater Middleburg Residents Association) kämpft als Bewohner der durch Kohleabbau besonders verschmutzten Highveld-Region für Landrechte, sauberes Wasser und gegen Umweltverschmutzung. In der Veranstaltung berichten die beiden Gäste über die soziale und politische Situation in Südafrika sowie über ihre Kämpfe um Rechte. Moderieren wird Gabriela Schmidt, Bildungsreferentin für Internationales bei „Arbeit und Leben NRW“.
In den AWO-Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen ist es am 9. und 10. Oktober landesweit zu erfolgreichen Warnstreiks gekommen. Über 2.500 KollegInnen folgten dem ver.di Aufruf zur zentralen Demo und Streikkundgebung in Bochum am 10. Oktober. Zwei unüberhörbare Demonstrationszüge trafen sich am Hauptbahnhof, um gemeinsam zur Abschlusskundgebung auf den Dr.-Ruer-Platz zu ziehen. Hier unsere umfangreiche Solidaritätsfotogalerie. mehr…
Am Donnerstag, den 16.10. um 16.00 Uhr lädt you-manity Bochum e.V. im Seminarraum GC03/42 an der Ruhr-Uni zu einem Workshop mit der Kölner Organisation Agisra e.V. ein. Hierbei sollen sich die TeilnehmenerInnen gemeinsam mit dem Thema „Gewalt an Frauen im Migrationsprozess“ beschäftigen und Ideen sammeln, „wie wir uns für Flüchtlinge in Europa, Deutschland und auch Bochum stark machen können“.
Der Bochumer Opel-Betriebsrat schreibt in einem Flugblatt: »Nach dem Schließungsbeschluss für das Bochumer Opel-Werk verbreitet das Unternehmen in einer Pressemitteilung Optimismus: „Es gibt erste Erfolge!“. Die Realität ist eine Andere: Für über 2.500 Beschäftigte bei Opel und weitere tausende Beschäftigte der Zulieferindustrie und im Dienstleistungsbereich bedeutet die Schließung von Opel-Bochum der soziale Kahlschlag und Arbeitslosigkeit. Opel hat eine Bringschuld. Versprochene Arbeitsplätze müssen her. Verträge müssen diesmal eingehalten werden.« Das Flugblatt mit einigen Klarstellungen.
Dienstag 14.10.14, 18:52 Uhr
Filmvorführung "Das Leben des Brian" am Karfreitag
Die Initiative Religionsfrei im Revier hat am Karfreitag dieses Jahres im Sozialen Zentrum in Bochum den Film „Das Leben des Brian“ gezeigt. Das Feiertagsgesetz NRW untersagt, dass an „stillen Feiertagen“ wie dem Karfreitag auch Menschen, die keiner christlichen Konfession angehören, irgend etwas Fröhliches oder Unterhaltsames unternehmen. Gegen die Initiative ist jetzt ein Verfahren eingeleitet worden, in dem ein Bußgeld in Höhe von bis zu 1.000 Euro angedroht wird. Die Initiative hat die Filmvorführung als bewusste Provokation gegen das Feiertagsgesetz durchgeführt, „um zu demonstrieren, dass auch mehr als 200 Jahre nach dem Beginn der Epoche der Aufklärung immer noch klerikale Bestimmungen in unserer Gesellschaft das Leben von Menschen gängeln“. mehr…
von Norbert Hermann, Bochum-Prekär „Nur in Einzelfällen“ sei das Verhalten des Jobcenters Bochum „so extrem“, dass es zu Wohnungslosigkeit führe, sagt die Geschäftsführerin der Wohnungslosenhilfe der Inneren Mission. Das Jobcenter widerspricht dem auf Anfrage nicht. Jeder einzelne solcher Fälle ist zu viel, lebensgefährdend und zudem zutiefst rechts- und verfassungswidrig. Bei der bekannten Qualifikation und den Informationsmöglichkeiten der Grundsatzabteilung des Jobcenters dürfte das bekannt sein. Warum tun sie es trotzdem? mehr…
Die Initiative Recht auf Stadt lädt am Sonntag, den 19 Oktober von 14 – 17.30 Uhr zu einem Workshop in den Bahnhof Langendreer ein: »Nachdem wir unser Manifest „Von Detroit lernen!“ schon in Dortmund, Duisburg und Bochum mit erfreulich vielen Leuten diskutieren konnten, möchten wir jetzt mit allen Interessierten gemeinsam schauen, wie es weiter gehen kann. Bei diesem ersten Kennenlern-Treffen wollen wir ausloten, wie so ein ruhrgebietsweites Netzwerk zu den vielfältigen Themen, die wir unter »Recht auf Stadt« summieren, Form annehmen könnte. mehr…
Die Verwaltung der Stadt hat eine Vorlage mit dem Titel „Sachstand Bochum Perspektive 2022“ veröffentlicht. Der industrielle Niedergang Bochums wird hierin kreativ uminterpretiert: „Bezogen auf den Wirtschaftsstandort definiert das Leitthema Bochum 4.0 die Weiterentwicklung einer neuen Ära in der industriellen Erfolgsgeschichte von Bochum: nach Kohle (Bochum 1.0), Stahl (Bochum 2.0) und Automobilprodukt ion (Bochum 3.0) wird nun die innovative, vernetzte mittelständische Industrie der Treiber für den Wirtschaftsstandort sein.“ Recht aufschlussreich wird in dem Papier auf sieben Seiten aufgezeigt, wie viele Arbeitsgruppen, Ausschüsse, Workshops und Gremien es mittlerweile gibt, die sich mit der Entwicklung und Vermarktung des Opelgeländes befassen. Ganz konkret wird an den Bebauungsplan für das Gelände des Opel-Werks I erinnert, dessen Ziel es war, dass hier „zukunftsfähigen Arbeitsplätze“ geschaffen und „Einzelhandelsbetriebe, Vergnügungsstätten und reine Logistik- oder Lagernutzungen ausgeschlossen werden“ sollen. In der Vorlage wird gleichzeitig bestätigt, dass das Logistikunternehmen DHL eine „große Teilfläche“ erwerben soll. Medienberichten zur Folge will DHL 180.000 Quadratmetern der Opel-Fläche erwerben. mehr…
Am Freitag, den 24.10. um 18:00 Uhr tritt Martin Fromme im Haus der Begegnung, Alsenstraße 19, mit seinem Programm auf. „Besser Arm ab als arm dran“. In der Einladung heißt es: »Martin Fromme ist Deutschlands einziger asymmetrischer Komiker. Er ist bundesweit der einzige Komiker mit Behinderung und seit neustem sogar der Humorbeauftragte der Aktion Mensch. Der Mann mit dem „appen“ Arm inkludiert in seinem ersten Solo-Programm was das Zeugs hält. Sein rabenschwarzer Humor macht auch vor dem letzten Tabu keinen Halt. Nicht -Behinderte werden auf die vorhandenen Arme genommen, Behinderte auch. Ein Blick auf Anormalitäten aller Couleur, die auch Blinde so noch nie gesehen haben. mehr…
Wer gestern die Kortumstraße entlang ging, konnte nicht übersehen, dass eine Aktion gegen die geplanten TTIP & Co-Abkommen läuft. Am Husemannplatz (Foto) beteiligten sich die occupy-Initiative, Attac, GEW, VVN-BdA und etliche weitere Aktive am europaweiten Aktionstag gegen TTIP, CETA und TiSA. Es wurden Streitgespräche inszeniert, die deutlich machten, dass Freihandelsabkommen nur für die Freiheit der Konzerne geplant sind und welche Gefahren diese Abkommen für Umweltstandards, Gesundheit, Daseinsvorsorge und demokratische Errungenschaften bedeuten. Symbolisch wurden TTIP & Co in die aufgestellte Tonne gehauen. Greenpeace, die Grünen, die Linke und die Soziale Liste sammelten an anderen Stellen in der FußgängerInnenzone ebenfalls Unterschriften für die Europäische Bürgerinitiative gegen TTIP und CETA. Am anderen Ende der Kortumstraße beteiligte sich der Fahrradladen Balance an der Aktion. Weitere Informationen zum Thema gibt es: mehr…
Die Humanitäre Cuba Hilfe lädt im Kino Endstation am Sonntag, den 19. Oktober um 17 Uhr ein zum Film „Bolivar, el hombre de las dificultades“. Der Regisseur Luis Alberto Lamata wird im Anschluss an den Film mit den BesucherInnen diskutieren. In der Einladung zu der Veranstaltung heißt es: »Die „Entdeckung“ Amerikas war alles andere als ein für beide Seiten erfreuliches Ereignis – so viel hat sich mittlerweile auch schon in Europa herum gesprochen. Doch so richtig bekannt ist die Geschichte Lateinamerikas noch immer nicht. Die Arbeiten unseres Gastes verheißen hier Abhilfe: Der venezolanische Historiker und Regisseur Luis Alberto Lamata widmet sich in spannender Weise der Geschichte seines Kontinents. mehr…
Die Bochumer Geschichtswerkstatt lädt am Sonntag, den 19.10. zu einer Stadtrundfahrt zu den Gedenkorten für die Opfer des Nationalsozialismus in Bochum ein. In der Ankündigung heißt es: »Wir machen Station an Orten außerhalb des Stadtzentrums von Bochum, die in der nationalsozialistischen Zeit von Bedeutung waren. Diese etwa 4- stündige Rundfahrt führt zu den Orten des Nazi-Terrors, zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung in Bochum. Ausgangspunkt ist der Springerplatz. Weitere Stationen sind die früheren Standorte der ehemaligen Zwangsarbeiterlager, der Gedenkort Saure Wiesen und als Endpunkt das ehemaliges Zechengebäude am Kemnader Stausee. mehr…
Die Zahl der EmpfängerInnen von Leistungen der sozialen Mindestsicherung in Bochum war Ende 2013 um 3,2 Prozent höher als ein Jahr zuvor und 5,7 % höher als Ende 2012.Darauf weist Norbert Hermann von Bochum Prekär hin. Ende 2013 erhielten 46.893 Menschen in Bochum Leistungen der sozialen Mindestsicherung; das waren 3,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, waren damit 13,0 Prozent der Menschen in Bochum auf existenzsichernde finanzielle Hilfen des Staates angewiesen. mehr…
Die Bochumer Linksfraktion unterstützt die Kundgebung von attac, der Occupy-Initiative, dem Bochumer Friedensplenum, der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-BdA Bochum und der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft, anlässlich des europaweiten Aktionstags gegen TTIP, CETA und TiSA am Samstag, 11. Oktober 2014. Die Linke wird mit einem eigenen Informationsstand an der Bongardstraße i.H. Drehscheibe, ab 11 Uhr vor Ort sein. Horst Hohmeier, Ratsmitglied für die Linke im Rat der Stadt Bochum erklärt dazu: „Bei den derzeit verhandelten ‘Freihandelsabkommen’ TTIP, CETA und TiSA handelt es sich um eine ‘neue Generation’ von Handelsverträgen. Ziel ist eine Machtverschiebung. Weg von demokratischen Entscheidungen hin zu multinationalen Konzernen. mehr…
Die Streiks bei der AWO werden auch am morgigen Freitag fortgesetzt. In Bochum findet die zentrale Streikkundgebung in NRW statt. In zwei Demonstrationszügen werden die AWO-Beschäftigten um 11:00 Uhr von der ver.die Geschäftsstelle an der Universitätsstraße und vom Kirmesplatz an der Castroper Straße durch die Innenstadt zum Dr.-Ruer-Platz ziehen. Dort beginnt um 12:00 die zentrale Streikkundgebung, wo unter anderem ver.di-Verhandlungsführer Wolfgang Cremer zu den Streikenden sprechen wird.
Am 1. November findet von 11.00 bis 17.00 Uhr im Bahnhof Langendreer eine Syrienkonferenz statt. VeranstalterInnen sind der Flüchtlingsrat NRW, die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum und die RosaLuxemburg Stiftung NRW. Zur Motivation für die Tagung heißt es in der Einladung: »Der „Arabische Frühling“ führte in Syrien im Jahr 2011 zu Protestkundgebungen. Die daraus resultierenden Kämpfe endeten in einem blutigen Bürgerkrieg, der bis heute anhält. Besonders erschütternd sind die humanitären Folgen dieses Krieges. Die Zahl der Binnenvertriebenen in Syrien wird inzwischen auf 6,5 Millionen geschätzt und über drei Millionen SyrerInnen befinden sich laut dem UN-Flüchtlingshilfswerk im Exil. Insbesondere die Nachbarländer Syriens nehmen einen großen Teil der Flüchtlinge auf und versuchen sie zu versorgen. mehr…
Der Stadtverband des Deutschen Gewerkschaftsbundes in Bochum begrüßt die Aktionen gegen das geplante Freihandelsabkommen TTIP, die europaweit am 11. Oktober stattfinden sollen. Für den DGB ist es nicht akzeptabel, dass ein solch wichtiges Dokument geheim verhandelt wird, obwohl es zentrale Fragen für die künftige Gestaltung von wirtschaftlichen und sozialen Beziehungen regeln soll. Für Eva Kerkemeier, DGB Stadtverbandsvorsitzende und 1. Bevollmächtigte der IG Metall Bochum/Herne ist TTIP in solcher Form nicht verhandelbar: „Solange sich die USA weigern die Kernarbeitsnormen zu unterschreiben, werden wir uns weiter wehren. Ansonsten ist das Recht auf gleiche Bezahlung von Frauen und Männern, sowie das Recht auf Bildung von Gewerkschaften in Gefahr.“ Auch die Überlegungen durch einen so genannten Investorenschutz den Rechtsstaat zu umgehen, werden auf den Widerstand der Gewerkschaften stoßen. Gleichermaßen haben die Gewerkschaften der Stadt große Sorgen, dass TTIP in seiner jetzigen Ausrichtung durch die Präferenz auf Privatisierungen erheblich in die Entscheidungsmöglichkeiten der kommunalen Politik zur Sicherung der Daseinsversorgung und –vorsorge eingreift.
Am Dienstag, den 14.10.findet um 19:30 Uhr im Hauses der Begegnung, Alsenstr. 19 ein Vortrag von Günter Semmler mit anschließender Diskussion statt zum Thema: Der Weg zur nationalsozialistischen „Rassenhygiene“. In der Einladung heißt es: »Wir möchten auf eine Veranstaltung aufmerksam machen, die eines der dunkelsten Kapitel der jüngeren deutschen Geschichte beleuchtet und die einen fatalen Kontrast in Bezug auf die Errungenschaften unserer gegenwärtigen Gesellschaft und den Formulierungen der UN-Behindertenrechtskonvention schildert. mehr…
Donnerstag 09.10.14, 06:02 Uhr
Amnesty International zum Internationalen Tag gegen die Todesstrafe
In Kooperation mit dem Studienkreis Film zeigt Amnesty International (ai) am Mittwoch, den 15.10. im HZO 20 an der Ruhr-Uni den Film Das Leben des David Gale. Einlass ab 19:00 Uhr, Kurzvortrag von ai ab 19:15 und dann ab 19:30 der Film. Der US-Spielfilm von Regisseur Alan Parker mit Kevin Spacey als Philosophieprofessor David Gale und Kate Winslet als Reporterin Bitsey Bloom ist eine Mischung aus Thriller und psychologischem Drama. Darin wird David Gale, ein bekannter Aktivist gegen die Todesstrafe, wegen Vergewaltigung selbst zum Tode verurteilt. Wenige Tage vor dem Hinrichtungstermin findet Journalistin Bloom jedoch Hinweise, die auf seine Unschuld hindeuten – doch kann sie das verhängnisvolle, unwiderrufliche Fehlurteil noch verhindern? Zum Internationalen Tag gegen die Todesstrafe am Freitag den 10. Oktober informiert ai in der Mensa der Ruhr-Uni mit einem Infostand über dieses Thema. Aktuelle Zahlen und gute Argumente gegen die Todesstrafe sind zu finden unter www.amnesty-todesstrafe.de.
DIDF ruft am morgigen Donnerstag, 9. 10. um 17 Uhr auf dem Husemannplatz zu einer „Kundgebung gegen die bestialische Terrormiliz IS“ auf. Im Aufruf heißt es: »Der Kanton Kobanê in Rojava, im Norden Syriens, wird seit mehr als drei Wochen von den Terrorbanden des IS belagert. Gegen ein drohendes Massaker an der kurdischen Bevölkerung Kobanês kämpfen zur Stunde Selbstverteidigungseinheiten der YPG/YPJ, in einem entschlossenen und mutigen Widerstand gegen die Panzer und eine schwere Artillerie des IS. Fast stündlich werden neue Angriffswellen des IS zurückgeschlagen. Die Gefahr eines Genozids ist offensichtlich und dürfte der Weltöffentlichkeit ausreichend bekannt sein. Die Enthauptungen von Journalisten und Helfern aus England und den USA sind dabei nur die Spitze des Eisbergs. mehr…
Die Soziale Liste Bochum unterstützt den europäischen Aktionstag und die Proteste gegen das geplante Handels- und Investitionsschutzabkommen TTIP und schreibt: »Am Samstag, 11. Oktober, zwischen 11.00 und 15.00 Uhr finden auf und um den Husemannplatz Aktionen und Infostände statt. Mit einer Flugblattaktion und der Sammlung von Unterschriften wird sich die Soziale Liste daran beteiligen. Außerdem lädt sie Soziale Liste zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema TTIP ein. Diese findet Donnerstag, 16. Oktober, 19.00 Uhr Gaststätte Le Clochard, Buscheyplatz 2, Bochum-Querenburg (U 35 Haltestelle: Lennershofstr.) statt. Referent ist Reiner Liebau (Mitglied in ver.di und Attac, langjähriger Gewerkschafter). mehr…
In Bochum und Herne werden alle Einrichtungen der AWO von ver.di aufgerufen, sich an dem Warnstreik morgen und übermorgen zu beteiligen. Die Streikenden aus Bochum und Herne werden morgenfrüh erst kleinere Aktionen vor ihren Einrichtungen veranstalten, um danach den Vormittag in der Geschäftstelle in Bochum zu verbringen und die letzten Vorbereitungen für die Großveranstaltung von ver.di NRW am Freitag treffen. ver.di fordert für die 36.000 Tarifbeschäftigten eine Erhöhung der monatlichen Einkommen um einen Sockelbetrag von 100 Euro zuzüglich 3,5 Prozent, die Erhöhung der Vergütungen für Auszubildende um 100 Euro sowie einen Tag mehr Urlaub. Die Linke unterstützt den Warnstreik der AWO-Beschäftigten. In einer übermittelten Solidaritätsbotschaft erklären die Bochumer Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen, die Linksfraktion im Rat der Stadt Bochum und der Kreisverband Die Linke Bochum gemeinsam ihre Solidarität mit den Streikenden und sprechen sich „gegen ein weiteres Verramschen sozialer Berufe aus“: mehr…