Anlässlich des fünften Jahrestages der Gründung der Band Compania Bataclan hat sie eine Live-CD produziert und stellt sie bei einem ihrer Heimspiele nun auch in Witten vor. Noch im Oktober wurde die Bühne während eines fast ausverkauften Konzertes im Bhf.-Langendreer mit ihrer Schwesterband Bandista aus Istanbul bespielt. Über bekanntes weltmusikalisches Repertoire hinaus fand auch ein neues Hörspiel namens „Planeta Autonomia“ Einlass, welches den Focus auf eine gesellschaftliche Utopie richtet. Tanzeinlagen wie bei „Sonsonet“, einem afrikanischen, rhythmusbetonten und zumeist percussivem Track, fanden gleichwohl Zuneigung und Applaus, gleichwohl wie die anderen Songs vom Balkan über ReggaeSka bis hin zu Klezmer und franz. Musette. mehr…
Die Bochumer Stadtverwaltung hat eine Beschlussvorlage erstellt, die vorsieht, dass es 2013 neun Sonntage geben soll, an denen Geschäfte in Bochum geöffnet sind. Die „Allianz für den freien Sonntag“, ein Bündnis aus den Bereichen Gewerkschaften und Kirchen ist über Inhalt und Zustandekommen dieses Vorschlages empört und schreibt in einer Erklärung: »Mit großem Bedauern und enttäuscht nehmen wir die aktuelle Beschlussvorlage für den Rat der Stadt Bochum zur diesjährigen Ausrichtung der Sonntagsarbeit im Einzelhandel in unserer Stadt zur Kenntnis. Wir können weder der praktizierten Erarbeitungsform noch der vorgeschlagenen Ausgestaltung der Ladenöffnungen an Sonntagen in Bochum unsere Zustimmung geben. Für uns bleibt es dabei, dass der Sonntag kein Tag wie jeder andere ist und sich seine Bedeutung in seiner Beständigkeit für die individuelle Lebensgestaltung der Menschen ausdrückt. Die Sonntagsgestaltung darf nach unserer Auffassung nicht immer stärker wirtschaftlichen Interessen untergeordnet werden. mehr…
„Das Geschriebene ist dem Tod entrissen. Der Tod wird durch jedes geschriebene und gelesene Gedicht, durch jedes Buch verstümmelt.“ (Marguerite Duras)
Installation des Künstlers Andrzej Kuczminski
Am Vorabend des offiziellen Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus und der Befreiung des KZ Auschwitz laden die KUNSThallen ROTTSTR5 zu einer außergewöhnlichen Nacht ein. Unter dem Titel „Fäden ins Nichts gespannt“ entwickelt sich ein szenisches Enviroment aus Raum, Licht, Film, Texten, Musik und Installation. Um 21:00 Uhr öffnen die KUNSThallen ROTTSTR5 für eine Erinnerung in der Gegenwart, die „Negativität und Zweifel nicht leugnen“. „Ziel ist es“, so die Veranstalter, „Räume zu öffnen – auch für ein anderes Leben.“ Die Romanfigur „Aurelia Steiner“ der Autorin Marguerite Duras hat ihr reales Vorbild in Kindern, die im Lager zur Welt kamen, während ihre Mütter starben. Claire Devarrieux notierte im November 1979 (Le Monde, Paris): „Aurelia Steiner schreibt Briefe einer unmöglichen Liebe an einen Mann, der alle nur denkbaren Tode gestorben ist und den sie in den Körpern der anderen sucht. Sie ist ‚instruiert über die Existenz des Schmerzes‘, wie Anne-Marie Stretter, wie Alissa in Detruire, dit-elle. Sie spricht die Wahrheit wie die Frau in Le camion, sie ist gefährlich und wahnsinnig, denn sie kennt das Vergessen nicht. Marguerite Duras ist wie sie. Sie liebt, sie wird sich bis in alle Ewigkeit des Massakers an den Juden erinnern.“ „Was bedeutet es,“ fragen das Team und die KünstlerInnen, „nach 58 Jahren hier in der ROTTSTR5 der Befreiung von Auschwitz zu gedenken? mehr…
Der 27. Januar ist der Holocaust-Gedenktag. Aus diesem Anlass ruft eine Reihe von Organisationen zu einer Kundgebung in Bochum-Langendreer am Samstag, 26. Januar ab 13 Uhr am S-Bahnhof Langendreer auf. Der Aufruf wird unterstützt bzw Reden werden gehalten von VertreterInnen von linksjugend [´solid], SDAJ, rebell, Opel-Jugend, Soziale Liste, VVN-BdA und BoFo e.V. In einer Mitteilung der VeranstalterInnen heißt es: »In erster Linie soll an die Millionen Menschen erinnert werden, die von den FaschistInnen ermordet wurden. An diesem S-Bahnhof kam es in der vergangenen Zeit zu diversen Übergriffen von Nazi-Schlägern. In Bochum-Langendreer gibt es seit Jahren eine erschreckende faschistische Bewegung. Nachdem es nach der großen Demonstration im Herbst 2011 zunächst etwas ruhiger geworden war, machen die Nazis inzwischen wieder verstärkt durch Gewalt, Randale und Provokationen auf sich aufmerksam. mehr…
Der DGB Ruhr-Mark schreibt: »Bereits die bisherigen Drohungen zur Schließung des Opel-Werkes in Bochum zum Ende 2016 stießen auf den deutlichen Protest des DGB in der Region. Der aktuelle Einschüchterungsversuch durch das Management wird mit Empörung aufgenommen. Für den Geschäftsführer des DGB Ruhr Mark wird auch dieser Versuch am Widerstand der Belegschaft, der Gewerkschaften und der breiten Öffentlichkeit scheitern. Jochen Marquardt: „Anstatt endlich zukunftsorientierte und zukunftsfeste Vorschläge vorzulegen, wie die Arbeit bei Opel weitergehen kann und dies im breiten Konsens mit allen Beteiligten und Betroffenen zu erörtern, versucht Herr Girsky Druck aufzubauen und die Verantwortung den Beschäftigten zu übertragen. mehr…
Die Linksfraktion im Rat schreibt: »Angesichts der Ankündigung des Aufsichtsratsvorsitzenden der Adam Opel AG, Steven Girsky, die Autoproduktion bei Opel Bochum jetzt schon 2015 einzustellen, erklärt sich die Linksfraktion Bochum solidarisch mit den Beschäftigten und unterstützt deren Widerstand gegen die Schließung. „Friss oder stirb! – das ist die Devise der Opel-Manager“, empört sich Ratsherr Ernst Lange. „Die Belegschaft soll auf tarifliche Lohnerhöhungen verzichten, damit die ursprüngliche Zusage auf Schließung erst Ende 2016 eingehalten wird. Das sind frühkapitalistische Methoden und glatte Erpressung! mehr…
Die VVN-BdA Bochum und ver-di Bochum laden am Donnerstag, den 31. 1. um 19.30 Uhr zu einer Veranstaltung mit Prof. Dr. Georg Fülberth im ver-di-Haus, Universitätsstr. 76 ein. Das Thema: Achtzig Jahre „Machtübertragung“. Ein Lehrstück. In der Einladung heißt es: »Am 30. Januar 1933 ernannte der monarchistische Reichspräsident Paul von Hindenburg Adolf Hitler zum Reichskanzler. Vorangegangen war die Entscheidung des Großkapitals für die Machtübergabe an die NSDAP. Im Rückblick erscheinen vielen diese Umstände als einmalig und unwiederholbar. Sind sie es wirklich? Seit dem Ausbruch der neuen Weltwirtschaftskrise 2007 ff. stellt sich erneut die Frage nach dem Verhältnis von Kapitalismus und Demokratie. Ob sie auf Dauer miteinander vereinbar sind, ist nicht ausgemacht. Insofern hat die Rückbesinnung auf den 30. Januar 1933 auch eine aktuelle Bedeutung. «
Der Betriebsratsvorsitzende der Bochumer Opelwerke Rainer Einenkel hat heute Nachmittag die Belegschaft und anschließend die Medien über die heutigen Gespräche zwischen Betriebsrat und Opel-Management informiert. [Fotos vom Protest] Er berichtete, dass die Information des Opel Aufsichtsratsvorsitzenden Steven Girsky, dass nach 2014 keine Fahrzeuge mehr in Bochum gebaut werden, völlig überraschend gekommen sei. Das Vorgehen von General Motors betrachtet Einenkel als „Kriegserklärung“. Er zählte auf, gegen welche gesetzliche Bestimmungen die Opel-Geschäftsführung zur Zeit alles verstoße. Fast alle wichtigen Entscheidungen in letzter Zeit – so auch die heutige – seien nicht vom Aufsichtsrat gefällt worden, der dafür zuständig ist. Das Opel-Management breche z. B. auch ständig Tarifverträge, wenn es die vereinbarten Zukunftsgespräche von weiteren Zugeständnisses abhängig machen wolle. Einenkel war anzumerken, wie wenig er damit gerechnet hat, dass General Motors als größter Konzern der Welt derart unverhohlen deutlich macht, sich um gesetzliche Vorschriften nicht weiter zu kümmern. mehr…
Die Soziale Liste Bochum wendet sich „strikt gegen die am 14.12.2012 erfolgte Aberkennung der Gemeinnützigkeit des unabhängigen und demokratischen Frauenverbandes „Courage“ durch das Finanzamt Wuppertal.“ Die Soziale Liste schreibt: »Diese erfolgte aufgrund der Einstufung von „Courage“ als „extremistisch“ in einem Verfassungsschutzbericht aus dem Jahre 2010. mehr…
Die Bochumer Bundestagsabgeordnete der Linken, Sevim Dagdelen erklärte heute: „Aufsichtsratsvorsitzender Steven Girsky hat die Opel-Beschäftigten heute darüber informiert, dass jetzt schon 2014 mit der Autoproduktion in Bochum Schluss sein soll. Brutale Renditesteigerung auf dem Rücken der Beschäftigten ist die einzige Maxime des Managements. Dieses Vorgehen gefährdet nicht nur die über 5000 Beschäftigten in Bochumer Opelwerk, sondern die Zukunft des gesamten Ruhrgebiets. Gegen diese Pläne ist Widerstand gefordert.Ich fordere für Opel Bochum endlich einen öffentlichen und gewerkschaftlichen Einfluss, um die Kahlschlagssanierer zu stoppen. Das Ruhrgebiet darf nicht zur Armutszone verkommen. SPD, Grüne, CDU und FDP verweisen auf einen gelungenen Strukturwandel und spielen auf Zeit. Die Zeit läuft uns aber im Ruhrgebiet davon. mehr…
Der Aufsichtsratsvorsitzende der Adam Opel AG, Steven Girsky hat heute alle Mitarbeiter informiert, dass nach 2014 keine Fahrzeuge mehr in Bochum gebaut werden. Aktuell finden Verhandlungen im Bochumer Renaissance-Hotel statt. Der Betriebsratsvorsitzende Rainer Einenkel wird um 14.00 Uhr die Belegschaften in Bochum am Tor 4 (Wittener Straße) über den Verlauf und Inhalt der Verhandlungen informieren. Die Mitteilung im Wortlaut.
Ab Donnerstag, den 24. 1. findet im Endstation Kino das Dokumentarfilmfestival Stranger than Fiction statt. Neben Münster und Köln ist Bochum einer der drei Veranstaltungsorte in NRW. Das Festival bietet einen Überblick über die internationale Dokumentarfilmszene und zeigt das aktuelle Spektrum an Themen und Formen. Zu einigen der Filme sind die Regisseure und Regisseurinnen im Anschluss zu einem Filmgespräch zu Gast.
Die Filme im Überblick: mehr…
Das Mieterforum Ruhr schreibt: »Am heutigen Montag, den 21.01.2013 beginnt nach unternehmenseigenen Angaben der LEG NRW GmbH der Börsengang für das größte Wohnungsunternehmen in Nordrhein-Westfalen. Die Eigentümer – Private Equity Fonds der US-Investment-Bank Goldman Sachs (u.a. Whitehall) sowie die Perry Luxco RE S.Ã r.l. wollen im ersten Schritt 57,5 % ihrer Anteile an die Börse bringen. Die Eigentümer rechnen mit einem Erlös von bis zu 1,431 Mrd. Euro bei vollständiger Platzierung der Aktien für die LEG Immobilien AG mit über 90.000 Wohnungen und 250.000 betroffenen Mieterinnen und Mietern, fast ausschließlich in Nordrhein-Westfalen. mehr…
Die Soziale Liste schreibt: »Durch Kürzungen im Landeshaushalt kommen weitere finanzielle Schwierigkeiten auf die Stadt Bochum zu. So hat die Landesregierung bereits angekündigt ab 2013 bei den Förderprogrammen 152 Mio. Euro pro Jahr einzusparen. Kürzungen sollen beispielsweise im Arbeits- und Sozialressort von 13 Mio. erfolgen. Der Zuschuss für das Mittagsessen bedürftiger Kinder soll um 2,5 Mio. Euro reduziert werden. Die Mittel für Stadterneuerung und Landeszuweisung an Gemeinden für Fördermaßnahmen soll um 20 Mio. gekürzt werden. Weiterhin sollen im Verkehrs- und Bauressort 48 Mio. Euro und 36 Mio. Euro im Bereich Umweltschutz gekürzt werden. Da diese Streichungen in hohem Maße die Kommunen treffen werden, stellt die Soziale Liste zur Haupt- und Finanzausschusssitzung am 6.2.2013 eine Anfrage mehr…
Montag 21.01.13, 11:24 Uhr
Ermittlungserfolge über Nazi-Straftaten in Langendreer?
Am kommenden Donnerstag trifft sich zum dritten Mal der „Runde Tisch Langendreer gegen Rechts“. Hier sitzen staatliche Einrichtungen mit Organisationen und Initiativen zusammen, um zu beraten, was gegen die Nazi-Aktivitäten in Langendreer zu tun ist. Die Initiative Langendreer gegen Nazis hat auf ihrer Webseite „Feststellungen und Fragen“ zu den Ermittlungen von Polizei und Justiz veröffentlicht und schreibt: „Soweit die Öffentlichkeit dies bislang an Presseberichten über Gerichtsprozesse ablesen konnte, sind bislang für den Zeitraum 2011 und 2012 im Raum Langendreer lediglich zwei polizeiliche Ermittlungserfolge im Zusammenhang mit rechtsradikal motivierten Straftaten zu verbuchen. Bis dato nicht veröffentlicht sind die Ergebnisse bezüglich vieler anderer Fälle von Straftaten, die im genannten Zeitraum großenteils zweifelsfrei von Neonazis in Langendreer begangen worden sind. Von daher hat „Langendreer gegen Nazis“ Fragen von allgemeinem, öffentlichem Interesse zusammengetragen, die wir hier als dreiteiligen Fragenkatalog veröffentlichen.“ Zum Fragenkatalog.
Die Bochumer Piraten laden im Vorfeld der Aufstellung ihrer Landesliste zur Bundestagswahl am Mittwoch, den 23. 1. um 18.30 Uhr zu einem „Kandidatengrillen“ ins Casa Cuba, Metzstraße 13 ein und schreiben: »Mindestens 20 Kandidaten für die Landesliste werden von den Gästen befragt werden. Die Bochumer Piraten erwarten eine breite Mischung aus bekannten und weniger bekannten Anwärtern, u.a. Udo Vetter, Autor des Lawblogs und Jens Seipenbusch, einer der Gründer der Piratenpartei. „Wir freuen uns über den großen Zuspruch. Es ist eine tolle Möglichkeit, sich sowohl den Mitpiraten als auch den Bochumer Bürgern vorzustellen.“ sagt Christina Worm, Kandidatin aus Bochum-Wattenscheid. „Das Grillen ist manchmal schon gnadenlos – aber wer da nicht besteht, sollte erst gar nicht für den Bundestag kandidieren.“«
Die Koalition, die den jetzigen rechten AStA an der Ruhr-Uni stellt, verfügt auch weiterhin über eine Mehrheit im Studierendenparlament. Dies war allgemein erwartet worden, nachdem die Linke Liste nicht mehr zur Wahl angetreten war. Die Grüne Hochschulgruppe blieb stärkste Liste. Die CDU- und FDP-Hochschulgruppen hatten keine Chancen sich gegenüber dem rechten AStA zu profilieren und erhielten jeweils nur einen der 35 Sitze. Das vorläufige Endergebnis.
Am Samstag, den 26. Januar findet um 13:00 Uhr am S-Bahnhof Bochum-Langendreer eine Kundgebung im Gedenken der Opfer des Holocaust statt. Im Aufruf heißt es: »Kein Vergeben! Kein Vergessen! Wir gedenken der Holocaust-Opfer
Der 27. Januar ist der Holocaust-Gedenktag. Aus diesem Anlass ruft ein breites antifaschistisches Bochumer Bündnis zu einer Kundgebung in Bochum-Langendreer am Samstag, 26. Januar auf. In erster Linie soll an die Millionen Menschen erinnert werden, die von den Faschist*innen ermordet wurden. Die Kundgebung mit verschiedenen Redebeiträgen findet ab 13:00 Uhr am S-Bahnhof Langendreer statt. An diesem S-Bahnhof kam es in der vergangenen Zeit zu diversen Übergriffen von Nazi-Schlägern. In Bochum-Langendreer gibt es seit Jahren eine erschreckende faschistische Bewegung. mehr…
Die Initiative für das Bürgerbegehren „Musikzentrum“ kündigt für den morgigen Samstag eine Aktion an und schreibt: »Wir wollen den Bürgern danken, so Gregor Sommer vom Bürgerbegehren „Musikzentrum“. Fast 15.000 haben unterschrieben und viele haben sich sehr engagiert und selbst fleißig Unterschriften gesammelt. Die Bochumer Bürger haben ein deutliches Zeichen, gesetzt, dass sie an Stelle des Rates über das Vorhaben “Musikzentrum†entscheiden wollen!“ Dass der Rat den Willen der Bürger ignoriert hat, ändert nichts daran, dass die Bochumer Bürger klar gemacht haben, dass ihnen die Art und Weise wie Politik und Verwaltung über ihre Köpfe hinweg entscheiden, missfällt. Wenn sich schon die Stadt nicht das Engagement der Bürger nicht zu schätzen weiß, so wollen wir wenigstens „Danke!“ sagen, so Christoph Nitsch. mehr…
Heute endet die Wahl für das Studierendenparlament (SP) an der Ruhr-Uni. Die Wahlbeteiligung betrug bis gestern 9,95 Prozent. Die Auszählung findet heute Abend öffentlich im großen Hörsaal im GB-Gebäude statt. Wie immer in den letzten Jahrzehnten wird die Bekanntgabe der Zwischenergebnisse mit lautstarken Kommentierungen begleitet. Insgesamt herrscht Party-Stimmung und die erstmals kandidierende Liste B.I.E.R. wird voll in ihrem Element sein. Sie hat die Fête schon als ihren Erfolg gebucht: Sensation – Liste B.I.E.R. holt Unipartys zurück! Wahlsiegerin wird die Grüne Hochschulgruppe sein, die sicherlich viele der Stimmen einsammelt, die in den letzten Jahren die linke und die alternative Liste erhielten und die dieses Mal nicht mehr zur Wahl antreten. Damit wird sie sicherlich die Abspaltung der Internationalen Liste verkraften, die mit ihrer Wählertäuschung den jetzigen amtierenden rechten AStA ermöglicht hat. Fraglich ist, ob die CDU-Liste RCDS ihren kümmerlichen einen Sitz – von 35 – im SP verteidigen kann. Neben dem rechten AStA war es kaum möglich, sich als erzkonservativer Verein zu profilieren.
„Neuer Mindestlohn fürs Putzen: Ab sofort darf keine der rund 2.940 Reinigungskräfte in Bochum unter 9 Euro pro Stunde verdienen. „Darauf hat der IG BAU-Bezirksverband Bochum-Dortmund hingewiesen. Seit Anfang Januar gelte in der Gebäudereiniger-Branche ein höheres Lohn-Limit. „Egal, ob Unternehmen oder Privathaushalt – für alle heißt es: Wenn Chefs jetzt noch Stundenlöhne von unter 9 Euro zahlen, ist das illegal und sogar strafbar“, sagt Gerhard Kampschulte. Das gelte, so der IG BAU-Bezirksvorsitzende, auch für Tricksereien, mit denen der Mindestlohn unterlaufen werde. So verlangten Arbeitgeber von ihren Angestellten in der Praxis nicht selten, immer größere Flächen in immer weniger bezahlter Arbeitszeit zu reinigen. Tatsächlich leisteten die Beschäftigten dabei Mehrarbeit zum Nulltarif. Dadurch werde der Lohn durch die Hintertür gekürzt. mehr…
Zu ihrem Neujahrsempfang lädt Die Linke im Rat ein. Er findet statt am Donnerstag, den 24. Januar um 18.00 Uhr im Museum Bochum, Kortumstr. 147. Vor dem Empfang bietet Museumsleiter Hans Günter Golinski eine kostenlose Einführung in die Ausstellung „Werke aus der eigenen Sammlung“ an. Die Führung beginnt um 17.00 Uhr. In der Einladung heißt es: »Die Linke freut sich Yvonne Sachtje (Geschäftsführerin der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten, Region Ruhrgebiet) als Gastrednerin begrüßen zu können. mehr…
Das Antifa-Referat der ev. Fachhochschule zeigt vom 21. bis zum 31. Januar im Foyer der Fachhochschule die Ausstellung „Wohnungslose im Nationalsozialismus“. Diese Wanderausstellung wurde von der Bielefelder Arbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e.V. konzipiert. Am Dienstag, den 22. Januar wird Dirk Stegemann vom Berliner Arbeitskreis „Marginalisierte gestern und heute“ um 18.00 Uhr im Raum 111 der Fachhochschule einen Vortrag halten. In der Ankündigung heißt es: mehr…
Am Freitag, dem 18. Januar findet ab 10:00 Uhr im RuhrCongress die Hauptversammlung der ThyssenKrupp AG statt. Der Dachverband der Kritischen Aktionäre, medico international und weitere Organisationen rufen ab 8.30 Uhr zur Demonstration vor dem Tagungszentrum auf. Die Gruppen wollen darauf aufmerksam machen, was ThyssenKrupp mit seinem brasilianischen Stahlwerkkomplex an der Bucht von Sepetiba in der Nähe von Rio de Janeiro anrichtet. In einem Aufruf zum Protest am Freitag heißt es: »Die Fischer der Bucht von Sepetiba klagen seit 2007 über Einbußen von bis zu 80% beim Fischfang. Die Fischer werfen ThyssenKrupp und CSA (Brasilien) vor, den Bau des Stahlwerks unsachgemäß betrieben zu haben und für den Rückgang des Fischfangs verantwortlich zu sein. Unabhängige Wissenschaftler haben in dem Stahlwerkstaub entgegen der Beteuerung des ThyssenKrupp-Vorstands (Schulz 2011: „Nur Graphit“) giftige Schwermetalle gemessen. mehr…
Die SDAJ Bochum lädt jeden dritten Samstag im Monat ins „Soziale Zentrum“ in Bochum ein und kündigt den Termin am 19.1. wie folgt an: »Es gibt eine offene Theke, Kicker, Stöbern im Buchladen und ein nettes Zusammensitzen. Diesen Monat wollen wir außerdem einen Film zeigen.“Der gewöhnliche Faschismus„. Anlässlich des 80. Jahrestages der Machtübertragung an die Faschisten im Januar 1933 zeigen wir den Film „Der gewöhnliche Faschismus“ (1965). In seinem Dokumentarfilm beleuchtet Regisseur Michail Romm die Hintergründe und die Entstehung des Faschismus, aber auch den antifaschistischen Widerstand dagegen. Der teils satirisch, teils bitterernst kommentierte Film geht dabei auch der Frage nach, wie sich die Weimarer Republik in eine uniformierte Gesellschaft entwickeln konnte und ob das Kapitel des Faschismus wirklich so abgeschlossen ist, wie es viele glauben. Die Türen sind ab 19.30 Uhr geöffnet, der Film geht um 20.30 Uhr los.«
Die Linke im Bundestag lädt am Montag, den 21. Januar um 19 Uhr zu einer Diskussionsveranstaltung unter dem Titel „Solidarität statt Armut – Opel Bochum muss bleiben“ im Jahrhunderthaus Bochum auf der Alleestraße 80 ein. Nach einer Einführung und unter der Moderation der Bochumer Bundestagsabgeordneten Sevim Dagdelen werden die stellvertretende Vorsitzende der linken Bundestagsfraktion Sahra Wagenknecht, der Betriebsratsvorsitzende von Opel Bochum, Rainer Einenkel, die 1. Bevollmächtigte der IG Metall in Bochum, Eva Kerkemeier, und Holger Schelte vom Paritätischen Wohlfahrtsverband nach kurzen Einstiegsreferaten sich dem Publikum zur Diskussion stellen. mehr…
Dagmar Wolf vom Eine-Welt-Büro des Bahnhof Langendreer macht auf einen Film aufmerksam, der heute um 23.30 Uhr in der ARD läuft: »Gefährliche Helfer – Sexuelle Gewalt durch UN-Soldaten von Pagonis Pagonakis und Marcel Kolvenbach. Die Autoren sind vielen bereits bekannt durch ihren engagierten Film „Tod in der Zelle“ über Oury Jalloh, mit dem sie seinerzeit auch von mir in den Bahnhof Langendreer eingeladen und für den sie mit dem Deutschen Menschenrechts-Filmpreis 2005 ausgezeichnet wurden. Pagonakis und Kolvenbach haben drei Jahre für die ARD über die Situation von Flüchtlingen in Afrika recherchiert. Die beiden Autoren haben in der Zeit 12 Länder Afrikas bereist, haben Flüchtlinge in den Camps im Kongo (DRC), Uganda und Kenia besucht und mit ihnen lange Gespräche geführt. Die aktuelle Dokumentation beleuchtet die besonders schockierende Tatsache der sexualisierten Gewalt durch UN-Soldaten. Neben deren Opfern, die zum ersten Mal offen vor einer Kamera sprechen, dokumentiert der Film auch, dass der UN-Zentrale in New York das Problem der sexuellen Gewalt von Blauhelmsoldaten seit langem bekannt ist.«
Das Protestplenum an der Ruhr Uni veröffentlicht auf seiner Webseite eine Dokumentation des Scheiterns des derzeitigen AStA an der Ruhr-Uni und bezieht damit Position zur heute begonnenen Wahl des Studierendenparlaments an der RUB: »Der momentane mitte-rechts AStA aus NAWI, Juso HSG, IL und GEWI behauptet stets, besonders Fachschaftenfreundlich zu agieren. Jedoch sprechen Aussagen in StuPa- und FSVK-Sitzungen dagegen. Ein Realitätscheck: Wie steht es mit der Beziehung zwischen dem AStA und der FSVK wirklich? Hier an der RUB organisieren sich die Fachschaftsräte zentral in der FachschaftenvertreterInnenkonferenz . Die von Ihnen gewählten FSVK-SprecherInnen übernehmen spezielle Verwaltungsaufgaben, präsentieren die FSVK nach außen und fechten politische Debatten für das Plenum z.B. mit dem Rektorat aus. mehr…
Einmal im Monat gibt es im Biercafe einen Mix aus Literatur, CD- und Filmtipps, aktuellen Kinotrailern und Akustikmusik von Kneipenchef Bolle. Zu jedem Termin werden LiteratInnen aus der Region geladen, um einen kurzen Ausschnitt aus ihren Werken zu präsentieren. Am kommenden Mittwoch, den 16. 1. wird Mitveranstalter Dirk „Olly“ Oltersdorf um 20.15 Uhr zu Gast sein. In der Einladung heißt es: »Seine letzte Buchveröffentlichung trug den Titel: „Wer jetzt nicht zugreift, spart bares Geld!: Einsichten eines Außenstehenden in den ganz normalen Alltagswahnsinn“. Aus diesem Buch aber auch neu Geschriebenem wird Herr Oltersdorf vortragen. Kommen Sie mit auf eine Reise durch Verrücktes und Ungereimtes aus dem täglichen Leben. Kurze Geschichten aus absichtlichem, zufälligem oder provoziertem Beobachten, Zuhören und Erleben. mehr…
„Die völkerrechtswidrigen Luftangriffe Frankreichs in Mali sind entschieden zu verurteilen und tragen deutliche Züge eines ‚Krieg gegen den Terror‘, an dem sich Deutschland auf keinen Fall beteiligen darf“, so Sevim Dagdelen, Bochumer Bundestagsabgeordnete der Linkspartei, zur am Freitag begonnen Militärintervention Frankreichs in Mali und der hierzu heute geplanten Sitzung des UN-Sicherheitsrates. Dagdelen weiter: „Frankreich macht bei seinen Angriffen keine Unterschiede zwischen Kämpfern und Zivilisten, viele ‚Islamisten‘ wurden getötet, vermeldete es lediglich. Zugleich verschärfte die Regierung wegen einer vermeintlich gestiegenen Terrorgefahr die Sicherheitsmaßnahmen im Inland. Anstatt aus der Libyen-Intervention seines Vorgängers Sarkozy zu lernen, setzt Hollande dessen verheerende Außenpolitik fort und verwandelt die Sahara-Region vollends in ein Aufmarschgebiet im Krieg gegen den Terror. mehr…
Bereits zum zehnten Mal gibt es am 27. Januar um 11 Uhr im Bahnhof Langendreer einen Neujahrsempfang verschiedenster Gruppen aus der sozialen Bewegung. Auf Anregung des Friedensplenums laden politische Initiativen aus Bochum dazu ein, mit Bildern, Filmen und Geschichten vor Augen und Ohren geführt zu bekommen, was sich im Jahr 2012 in Bochum sozial bewegt hat. Der Brunch bietet wieder Gelegenheit, völlig losgelöst von irgendeiner politischen Tagesordnung zu plaudern, das reichhaltige Buffet zu genießen, Huggy am Piano zu lauschen und dabei Kraft zu sammeln und Ideen auszutauschen für viel Bewegung im Jahr 2013.
Die Linke Liste an der Ruhr-Uni begründet auf ihrer Webseite noch einmal, warum sie zur diesjährigen Studierendenparlamentswahl nicht antritt. Sie fordert allerdings dazu auf, die KandidatInnen aus ihren Reihen, die bei der Grünen Hochschulgruppe kandidieren, zu wählen: »Viele von Euch haben es mit Sicherheit mitbekommen: In dieser Woche, also vom 14. – 18. Januar findet wieder die Wahl zum Studierendenparlament (SP) statt. Vermutlich haben einige von Euch sich auch schon gewundert, warum diesmal bisher keine Flyer und Plakate der Linken Liste zu sehen sind. Manche Jusos an der Uni wünschen sich zwar unser Ende herbei, aber die Linke Liste wird auch weiterhin die versteinerten Verhältnisse zum Tanzen bringen. mehr…
Am Mittwoch, den 16. Januar lädt der Flüchtlingsrat NRW um 19 Uhr zu einer Diskussion in den Bahnhof Langendreer ein. Das Thema: Was tun gegen Abschiebungen? Die Ankündigung: »Rund 8.000 Menschen wurden im Jahr 2011 aus Deutschland abgeschoben. Eine Maßnahme, die für die Betroffenen ein traumatisches Ereignis und eine menschliche Katastrophe darstellt. Nach oftmals jahrelangem Aufenthalt in Deutschland werden sie über Nacht von Freunden und Verwandten getrennt und in eine ungewisse Zukunft geschickt. Besonders schlimm ist eine Abschiebung meist für junge Menschen, die in Deutschland aufgewachsen sind und keine andere Heimat kennen. Doch immer wieder regt sich auch Protest und Widerstand gegen die Abschiebung von Flüchtlingen. Freunde, Verwandte oder Mitschüler informieren die Öffentlichkeit, Gemeinden gewähren Kirchenasyl, politische Initiativen begleiten Sammelabschiebungen mit Demonstrationen und Kundgebungen. mehr…
Am Freitag, den 1. Februar präsentiert dasConSorTium um 20 Uhr im Thealozzi „einen „zweieinhalbstündigen MusikTheaterabend mit gespielter Prosa und Gedichten des bekannten und des unbekannten Bertolt Brecht“ und verspricht: Acht Schauspieler und fünf Musiker entführen den Zuschauer in eine wilde, feuchtfröhliche Welt. Texte, wie der „von dem ertrunkenen Mädchen“ oder der Anweisung einer alten Fose an eine Junge gesellen sich zu Balladen und Liedern. In einer „Spelunke“ namens Brechts. Ein Abend, der menschlich, dogmatisch, vulgär, grob aber auch feinsinnig daherkommt. Man beschäftigt lautstark sich mit der Liebe, der Fleischeslust, dem Ende und der Ungerechtigkeit des Lebens. Und wo wäre es besser aufgehoben, als in einer „Kneipe am Ende der Welt“ in die sich manchmal auch der Ein- oder Andere musizierende Gast verirrt? mehr…