Die Soziale Liste Bochum ruft dazu auf, sich an den Großdemonstrationen gegen Atomenergie am 26.3. in Köln (Deutzer Werft, 14 Uhr) und am 2.4. in Essen (Willy-Brandt-Platz,13 Uhr) zu beteiligen! In einer Pressemitteilung heißt es weiter: „Die Politik hat selbst nach dem Super-GAU von Tschernobyl weiterhin die Interessen der Atom-Lobby vertreten, die ihre Profitinteressen weit über das Leben und die Gesundheit von Millionen Menschen stellen! Die jetzigen Ereignisse in Fukushima müssen zu einem weltweiten Umdenken führen! Energiekonzerne müssen unter öffentliche Kontrolle gestellt werden, nur so wird der Atom-Ausstieg wirklich möglich!“, so Christoph Nitsch, Vorsitzender der Sozialen Liste Bochum.
Die Linksfraktion im Rat macht in einer Mitteilung darauf aufmerksam, dass die Erfolgsaussichten von Widersprüchen und Klagen gegen die ARGE Bochum (jetzt Jobcenter) weiterhin gut sind. Das wird in der Antwort der Stadtverwaltung auf eine Anfrage der Linksfraktion deutlich. In 44 % der Fälle waren Widersprüche gegen Bescheide der ARGE teilweise oder ganz erfolgreich (35 % vollumfänglich, 9 % teilweise). Verursacht wurde dies am häufigsten aufgrund einer fehlerhaften Rechtsanwendung seitens der ARGE. Wer mit seinem Widerspruch nicht erfolgreich ist, hat im zweiten Schritt die Möglichkeit, beim Sozialgericht Klage einzureichen. Von dieser Möglichkeit wurde im vergangen Jahr immerhin 596 Mal Gebrauch gemacht. In 41,5 % der Fälle, die 2010 entschieden wurden, gab die ARGE im Klageverfahren ganz oder teilweise nach oder sie wurden vom Gericht im Sinne der Klagenden entschieden. mehr…
Die BSZ-Redaktion schreibt über ihre neue Ausgabe: „Der AStA ruft zum Boykott auf: Seit diesem Semester erhebt die Ruhr-Uni Gebühren für den Hochschulsport. 15 Euro müssen pauschal alle zahlen, dazu kommen für die zuvor kostenlosen Kurse nochmal bis zu 60 Euro pro Semester. Gemeinsam mit studentischen Leiterinnen und Leitern der Sportkurse rufen die Studierendenvertreterinnen und -vertreter dazu auf, praktisch etwas gegen die Gebühren tun und nicht zu zahlen. Weitere Themen in der bsz sind: mehr…
Da es tatsächlich auch Menschen gibt, die www.bo-alternativ.de nicht mögen, verfolgt die Redaktion sehr aufmerksam die Auswertung der Logfiles dieser Seite. So können Angriffe, mit denen die Seite lahm gelegt oder gehackt werden soll, erkannt werden. Bei diesen statistischen Angaben ist z. B. zu erkennen, von welchen Rechnern mit welcher IP-Adresse auf bo-alternativ.de zugegriffen wird, über welche Links LeserInnen zu bo-alternativ.de kommen oder über welche Suchbegriffe jemand auf der Seite landet. Vorgestern gab es eine gewisse Verunsicherung. Etliche Tausend Rechnerzugriffe ließen sich zunächst nicht erklären. mehr…
Dienstag 22.03.11, 12:24 Uhr
Diskussionsveranstaltung des Bochumer Friedensplenums:
Eigentlich wollte das Bochumer Friedensplenum am morgigen Mittwochabend, den 23. 3. um 19.30 Uhr im Bahnhof Langendreer über die neue NATO-Strategie diskutieren. Thema sollte sein, wie die NATO zukünftige Kriege führen will. Als Referent ist Jürgen Wagner von der Informationsstelle Militarismus (IMI) aus Tübingen eingeladen. Das Friedensplenum hat nun das Thema des Abends geändert. Jürgen Wagner wird nun eine Einschätzung der westliche Intervention in Libyen geben. In einem „Standpunkt“ mit dem Titel: „Krieg gegen Libyen: Etikettenschwindel ‚Flugverbotszone‘ und mögliche Eskalationsszenarien“ zieht er folgendes Fazit: „Betrachtet man zudem die verschiedenen möglichen Szenarien, so bestätigt sich die Befürchtung, dass eine Ausweitung der westlichen Kriegshandlungen und damit eine weitere Eskalation zum gegenwärtigen Zeitpunkt sehr wahrscheinlich ist – bis hin zum möglichen Einsatz von Bodentruppen. Der Westen ist schon jetzt eine aktive Kriegspartei, mit einer Flugverbotszone hat dies rein gar nichts mehr zu tun. Eine solche Flugverbotszone war jedoch eigentlich die äußerste Maßnahme, die von der libyschen Opposition als akzeptable äußere Einmischung in diesen internen Konflikt erachtet wurde, dem Akteur, in dessen Namen der Westen gerade Krieg zugunsten seiner Ölinteressen führt.“
Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Ruhr-Universität Bochum ruft zum Boykott der Gebühren für den Hochschulsport auf. Diese wurden im Wintersemester 2010/2011 eingeführt. Seitdem müssen sich die Studierenden eine Sportkarte für 15 Euro und zusätzlich eine Kurskarte kaufen, um am Sportangebot teilnehmen zu können. In einer Pressemitteilung heißt es: »Noch vor einem Jahr waren die meisten Kurse für alle Studierenden kostenlos, die Anmeldung erfolgte problemlos in der ersten Woche des Kurses direkt bei den Kursleitern. Auch Nicht-Studierende waren in den Kursen willkommen. Durch die Umstrukturierung des Hochschulsports hat sich einiges geändert: Um an einem Kurs teilzunehmen, müssen sich die Interessierten eine Sportkarte kaufen, die 15 Euro kostet und eine Art Semesterausweis darstellt. Die einzelnen Kurse kosten zusätzlich, die Gebühren reichen von fünf Euro für Aerobic bis hin zu 70 Euro für einen Tauchkurs. mehr…
„Am heutigen Abend haben sich unter dem Motto „Fukushima ist überall – Atomausstieg jetzt!“ bundesweit 141.612 Menschen in 726 Orten an Mahnwachen zum Gedenken an die Opfer der japanischen Katastrophen und gegen den Weiterbetrieb der Atomkraftwerke beteiligt“, berichtet „ausgestrahlt„. In Bochum versammelten sich ca. 250 AKW-GegnerInnen vor dem Hauptbahnhof, um für die Stilllegung aller Atomanlagen zu demonstrieren. Ein ausführlicher Bericht ist bei Pottblog zu finden.
Montag 21.03.11, 14:17 Uhr
Hohe Nachfrage bei Rechtsberatung der IG BAU Bochum-Dortmund
Die IG BAU schreibt, dass ein Juristischer Schutzschirm für die Beschäftigten stark gefragt ist: »Im vergangenen Jahr unterstützte die Rechtsberatung der IG BAU Bochum-Dortmund rund 2070 Arbeitnehmer aus der Region in Streitfällen. Dabei ging es nach Angaben der Gewerkschaft in erster Linie um Kündigungen, nicht gezahlte Löhne, Überstunden und vorenthaltenes Urlaubsgeld. Einen besonderen Beratungs-Schwerpunkt bildeten fehlerhafte Hartz-IV-Bescheide. Darüber hinaus sorgten Fragen zu Rente, Krankenkasse und Unfallversicherung für randvolle Terminkalender bei den Rechtsberatern. „Nach wie vor gibt es in der Gebäudereinigung, auf dem Bau und im Dachdecker-Handwerk die meisten Konflikte. In diesen Branchen registrieren wir die meisten Verstöße gegen Arbeitnehmerrechte. Hier gibt es immer wieder Chefs, die glauben, ihre Arbeitnehmer nach ‚Gutsherrenart‘ behandeln zu können“, sagte der IG – BAU – Bezirksvorsitzende Gerhard Kampschulte. mehr…
Vom 20. März bis 15. April 2011 finden landesweit die Jüdischen Kulturtage statt, bei denen jüdische Kunst und Kultur der Gegenwart präsentiert wird. Mit einem Klavierkonzert in der jüdischen Gemeinde beginnt am Mittwoch, den 23. März um 18.30 Uhr in diesem Rahmen eine umfang- und facettenreiche Veranstaltungsreihe in Bochum. Neben der Jüdischen Gemeinde beteiligen sich 18 weitere VeranstalterInnen an diesem Programm.
Das Bochumer Programm als PDF-Datei und die Pressemitteilung der Stadt Bochum zu der Veranstaltungsreihe.
Am Samstag, den 26. März gibt es um 20.00 Uhr im Bahnhof Langendreer ein ungewöhnliches Konzert von Radio El Zapote in Zusammenarbeit mit dem Bochumer Bündnis gegen Rechts und der VVN – BdA. Zu hören sind: Esther Bejarano & Microphone Mafia. In der Ankündigung heißt es: „Wenn die Rapper der Microphone Mafia und die Bejarano Familie miteinander musizieren, ist das in jeder Beziehung multikulturell: Orient trifft Okzident, der Moslem trifft die Jüdin, der Christ die Atheistin, Süd trifft Nord, alt trifft jung, Frau trifft Mann, Tradition trifft Moderne, jiddische Folklore trifft HipHop, ausdrucksstarke Stimmen treffen auf geniale Musiker. mehr…
Montag 21.03.11, 06:00 Uhr
Anti-Atom-Mahnwache: Heute 18.00 Uhr am Hauptbahnhof
Das Bochumer Anti-Atomplenum ruft zusammen mit vielen anderen Gruppen und Initiativen am heutigen Montag, 21. März um 18.00 Uhr zu einer Anti-Atom-Mahnwache am Bochumer Hauptbahnhof auf. Wegen der gleichzeitig eintreffenden Fußballfans zum Spiel des VfL Bochum gegen Energie Cottbus wird die Mahnwache auf der anderen Straßenseite, also am Ende der Huestraße stattfinden. Insgesamt wird es bundesweit wieder mehrere Hundert Mahnwachen am Montagabend geben. Die Initiative „ausgestrahlt“ ruft hierzu auf: „In großer Betroffenheit über die Ereignisse in Japan und mit dem festen Willen, dafür zu streiten, dass die Atomkraftwerke in der Bundesrepublik endlich stillgelegt werden, werden wir die Mahnwachen am Montag abhalten. Mit unseren Mahnwachen möchten wir unsere Solidarität mit den Menschen in Japan bekunden und gleichzeitig zeigen, dass wir nicht bereit sind, das Risiko einer nuklearen Katastrophe noch länger zu tragen. Wir lassen uns mit leeren Versprechungen und Moratorien der Regierung Merkel nicht abspeisen. Die Atomkraftwerke in der Bundesrepublik müssen jetzt abgeschaltet werden!“
Rund 3.000 Menschen demonstrierten heute vor dem Bochumer Rathaus für den Ausstieg aus der Atomenergie. Stefan Laurin schreibt in einem Beitrag bei den Ruhrbaronen über die Rede der Oberbürgermeisterin: »Bochums Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz (SPD) forderte in einer Rede die Bundesregierung auf, „eher schneller als langsamer“ aus der Atomkraft auszusteigen. Sie erinnerte an die 70 in Bochum lebenden Japaner und die Partnerschaft der Ruhr Universität mit der Hochschule in Fukushima. Heute, sagte Scholz, sei eine Stunde der Trauer und der Demut. Über die Beteiligung der Stadt Bochum am Stromkonzern RWE, der auch Kernkraftwerke betreibt, sagte sie nichts. Auch zum Kauf von Steag-Anteilen durch die Stadtwerke, die auch im Nuklearbereich tätig ist, fiel kein Wort. Und auch nicht darüber, dass die Stadtwerke noch immer fast 20 Prozent Atomstrom nutzen. Aber das wäre ja nicht demütig gewesen, sondern politisches Handeln.« Im überregionalen Teil der WAZ wird auf den Redebeitrag des DGB-Vorsitzende in NRW Andreas Meyer-Lauber eingegangen: »Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften seien „entsetzt über die Katastrophe in Japan“. Die Ereignisse in dem Kraftwerk Fukushima zeigten, dass „Atomenergie niemals sicher sein kann“. mehr…
Auf einem Treffen von verschieden Gruppen und Initiativen aus dem Ruhrgebiet ist heute Nachmittag im Bahnhof Langendreer beschlossen worden, am 2. April eine große Anti-AKW-Demo zu RWE & Co in Essen zu organisieren. In Essen steht bekanntlich der „Schreibtisch der Atomlobby“. Die weitere Planung dieser Demonstration findet am Dienstag Abend im Greenpeace Büro in Essen statt. Der RWE-Konzern ist übrigens nicht nur in Deutschland einer der übelsten AKW-Betreiber. Weil der Bau neuer Atomkraftwerke in Deutschland als schwer durchsetzbar eingeschätzt wird, plant RWE z. B. den Neubau von AKW in Großbritannien.
Die Soziale Liste Bochum zeigt sich solidarisch mit den Opel-Beschäftigten. In einer Pressemitteilung heißt es: „Das Bestreben den Stellenabbau mit allen Mitteln durchzusetzten ist nichts anderes als der Versuch, den Mutterkonzern General Motors auf Kosten des Bochumer Opel-Werkes zu sanieren und den Profit weiter zu maximieren. „Statt die Bochumer Opel-Betriebsstätte in Frage zu stellen, muss deren Bestand durch die Entwicklung von umweltverträglichen, ökonomisch sinnvollen und zukunftsträchtigen Produkten gesichert werden“, fordert Günter Gleising, Ratssprecher der Soziale Liste. Hierzu könnte auch die Produktionsvergabe des Elektroautos Ampera ins Bochumer Werk beitragen, so Gleising. Die Soziale Liste betont erneut das Verfassungsgebot, wonach in Art. 14 Grundgesetz bestimmt wird: „Eigentum verpflichtet, sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen“.
Heute findet um 15.00 Uhr ein Treffen im Bahnhof Langendreer statt, zu dem das Anti-Atom-Plenum eingeladen hat. Hier soll u. a. überlegt werden, ob es eine größere Demonstration zur RWE-Zentrale und anderen AKW-Befürwortern in Essen geben soll. Am morgigen Sonntag lädt der DGB zu einer Kundgebung um 13.00 Uhr vor dem Rathaus ein. Diese Kundgebung wird so ziemlich von allen Bochumer gesellschaftlichen Kräften unterstützt außer CDU, FDP und IHK. Am Montag ruft dann wieder ausgestrahlt um 18.00 Uhr bundesweit zu Mahnwachen auf. In Bochum wird dies am Kurt Schumacherplatz gegenüber vom Haupteingang des Bahnhofs am Ende der Huestraße stattfinden. Am kommenden Samstag, dem 26. März wird es schließlich vier Großdemonstrationen für den Atomausstieg in Berlin, Hamburg, München und Köln geben.
Freitag 18.03.11, 15:29 Uhr
Betriebsbedingte Kündigungen bei Opel in Bochum verhindern!
Zu den aktuellen Verlautbarungen über den Abbau der Arbeitsplätze bei Opel Bochum schreibt MdB Sevim Dagdelen: „Das ist ein Tritt in die Kniekehle der Belegschaft. Am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, soll der neue Opel-Chef Karl-Friedrich Stracke nach dem Willen der Opel-Mutter General Motors 1.200 Beschäftigten im Bochumer Opel-Werk kündigen. Nicht hinnehmbar ist, dass der Abbau notfalls auch über betriebsbedingte Kündigungen erfolgen soll. Skandalös ist auch, dass Opel mit Zwangsversetzungen die Beschäftigten mürbe machen will, damit sie eine Abfindung unterschreiben“, erklärt Sevim Dagdelen, Bochumer Bundestagsabgeordnete der Linkspartei. „Den Bochumer Opel-Beschäftigten gehört meine volle Solidarität. Ein weiterer Stellenabbau im Bochumer Opel-Werk ist weder für die Belegschaft noch für die Stadt Bochum zu verkraften. Ich unterstütze den Appell des Betriebsrates des Bochumer Opel-Werks und der IG Metall an die Belegschaften aller Opel-Standorte, gemeinsam Stellung zu beziehen und gemeinsam gegen betriebsbedingte Kündigungen zu kämpfen.“
Auch die Soziale Liste Bochum ruft zur Teilnahme an der von den Gewerkschaften initiierten Kundgebung „Solidarität mit den Menschen in Japan – Atomausstieg jetzt“ am Sonntag, 20. März um 13.00 Uhr am Rathausplatz auf und unterstützt den Aufruf des DGB. In der Pressemitteilung heißt es weiter: „Unsere ganze Solidarität gilt dem japanischen Volk, das derzeit nicht nur die Folgen von zwei Naturkatastrophen, sondern auch die Auswirkungen einer fahrlässigen und verfehlten Energiepolitik erleiden muss. Energiekonzerne spielen weltweit aus Profitgier mit dem Leben von Menschen. Ein Ausstieg aus der Kerngewinnung wird aus unserer Sicht nur gelingen, wenn die Macht der Atomindustrie gebrochen und die Stromkonzerne in öffentliches Eigentum bei demokratischer Kontrolle, gemäß Artikel 15 Grundgesetz und Artikel 27 der Landesverfassung, überführt werden“
Am Mittwoch, dem 23. März wird Jürgen Wagner von der Tübinger Informationsstelle Militarisierung um 19.30 Uhr im Bahnhof Langendreer einen Vortrag über die modernisierten Strategien der NATO halten. Der Vortrag beschäftigt sich mit dem Mythos, die NATO sei, in den Worten von NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen, „die erfolgreichste Friedensbewegung der Welt.†Vielmehr sei, schreibt Jürgen Wagner, “die Hauptaufgabe des westlichen Militärbündnisses seit je her die militärische Aufrechterhaltung der westlichen Vorherrschaft – und sie ist es bis heute. Deshalb sollen die hierbei wesentlichen Interessen und Strategien der NATO beleuchtet werden, insbesondere, weil sich diese Vorherrschaft in jüngster Zeit mannigfaltigen „Angriffen†ausgesetzt sieht. Gerade der machtpolitische Aufstieg neuer Rivalen sowie die offensichtlichen Krisentendenzen des neoliberalen Weltwirtschaftssystems stellen eine grundlegende Herausforderung für den westlichen Dominanzanspruch dar. Da kein Wille besteht, von diesem Vormachtstreben abzurücken, wird nun mit der neuen NATO-Strategie, die im November 2010 verabschiedet wurde, versucht, das Militärbündnis effektiver einsetzen zu können, wie im Vortrag dargestellt werden soll.â€
Am Samstag, 19. März, 15.00 Uhr referiert Volker Gerwers von der Bochumer Geschichtswerkstatt im Sozialen Zentrum zum Thema: Der NATO-Doppelbeschluss und die Friedensbewegung in den achtziger Jahren. In der Einladung heißt es: “Am 12.12.1979, wurde in Brüssel von den Außen- und Verteidigungsministern der NATO-Staaten der NATO-Doppelbeschluss verabschiedet. Mit diesem Beschluss wurde die Stationierung neuer Mittelstreckenraketen in West-Europa angedroht. Der NATO-Doppelbeschluss führte in vielen westeuropäischen Ländern zu einem Erstarken der Friedensbewegung, die gegen die„Nach“-Rüstung Stellung bezog. Hunderttausende Menschen gingen damals auf die Straßen, um gegen die Stationierung neuer Mittelstreckenraketen zu demonstrieren.â€
Anmeldung per E-Mail an: geschichtswerkstatt[at]bo-alternativ.de
Die Linkspartei in Bochum schreibt: »„Schaltet Atomanlagen endlich für immer ab!“, das war schon seit jeher eine Forderung Der Linken. Daher begrüßt Die Linke Bochum gemeinsam mit den Bochumer Bundestagsabgeordneten Sevim Dagdelen und Ingrid Remmers sowie der Ratsfraktion die Aktionen in Bochum gegen Atomenergie. Die Linke Bochum solidarisiert sich mit der Kundgebung des DGB und seiner Einzelgewerkschaften am Sonntag, 20. März um 13.00 Uhr vor dem Rathaus mit der klaren Forderung „Atomausstieg jetzt“. Wir begrüßen ebenfalls die Mahnwache der Bochumer Anti-Atom-Bewegungen am Montag, 21.03. um 18.00 Uhr vor dem Bochumer Hauptbahnhof. mehr…
Die WAZ berichtet heute unter der Überschrift „Kauf des Justizgeländes prüfen“ über die Konzeptplanungen für das Justiz- und Telekomgelände an der Viktoriastraße. Dort heißt es: „Die Viktoriastraße sollte ebenfalls [wie die Kortumstraße] zur Fußgängerzone werden, die auf Telekom-Höhe verschmälert werden könnte.“ Der Vorsitzende des Bochumer ADFC Klaus Kuliga erklärt dazu: »Bei den Planungen muss selbstverständlich vorrangig berücksichtigt werden, dass die Viktoriastraße eine unverzichtbare Achse des Fahrradverkehrs von und zur Innenstadt darstellt – ganz besonders in Anbetracht der Tatsache, dass die Stadt Bochum sich bis heute weigert, den Innenring fahrradfreundlich zu gestalten. Zur Viktoriastraße gibt es im Radverkehrsnetz keine Alternative. mehr…
Heute Abend trifft sich das Bochumer Bündnis gegen Rechts um 19.30 Uhr im ver.di Haus an der Universitätsstraße. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem eine Veranstaltungsreihe „Argumente gegen Sarrazynismus„, die Veranstaltung am 25. März in Wattenscheid über die NPD und die geplanten Aktionen gegen die Aktivitäten der Grauen Wölfe in Bochum.
Der Bochumer Mieterverein schreibt: »Der Noch-Misch-Konzern Evonik strotzt vor Selbstbewusstsein, will an die Börse und nach der Steag auch die Immobilien-Tochter abstoßen. An der Basis aber regt sich Widerstand gegen die geplante Fusion von Evonik-Immobilien und THS nebst anschließendem Verkauf. Im Februar trafen sich in Dortmund Mieterbeiräte der beiden Unternehmen aus Ahlen, Gelsenkirchen und Dortmund und gründeten die „Mieter-Interessen-Gemeinschaft (MIG) THS&Evonik“. Ihr Ziel ist ohne Wenn und Aber: „Wir wollen nicht verkauft werden!“ mehr…
Auf der Anti-Atom-Demonstration des DGB an kommenden Sonntag um 13.00 Uhr vor dem Rathaus werden der DGB-Vorsitzende in NRW Andreas Meyer-Lauber, Dr. Ingo Bonde von IPPNW und der Superintendent der ev. Kirche in Bochum Peter Scheffler reden. Die Oberbürgermeisterin wird ein Grußwort halten.
Die SPD scheint Nachhilfe in Sachen Parteiegoismus bei der MLPD genommen zu haben. Sie hat ein Flugblatt u. a. auf ihrer Webseite veröffentlicht, in dem sie die Kundgebung für sich und die Grünen vereinnahmt und den DGB nicht einmal als Veranstalter erwähnt. Die Grünen machen diese Peinlichkeit nicht mit und verweisen auf ihrer Webseite auf das Flugblatt des DGB. Auch die Linksfraktion im Rat verzichtet auf Parteipropaganda und wirbt mit dem Gewerkschaftsaufruf.
Am Sonntag, den 20. März findet um 20.00 Uhr im Sozialen Zenrum eine Infoveranstaltung zu den Blockaden gegen den Naziaufmarsch in Stolberg statt. In der Einladung heißt es: »Am 8. und 9. April 2011 ist es wieder soweit: Im vierten Jahr in Folge wollen Nazis aus dem gesamten Bundesgebiet, Belgien und den Niederlanden in Stolberg zwei Aufmärsche an einem Wochenende durchführen. Seit 2008 instrumentalisieren sie den Tod eines Jugenlichen in Stolberg für ihre rassistische Propaganda. Vor allem für die braune Szene in NRW entwickelt sich Stolberg zu der Großveranstaltung neben dem sog. „Nationalen Antikriegstag“ in Dortmund – jedes Jahr im April nehmen zwischen 500 und 800 Nazis an den Aufmärschen teil. mehr…
Heute fand eine Kundgebung der streikenden Hebammen auf dem Dr.-Ruer-Platz statt. Siehe Ankündigung vom 14. März. Ingrid Remmers, Bundestagsabgeordnete der Linken, hat in einem Brief an die Streikenden die Arbeit der Hebammen gewürdigt: »Der Beruf der Hebamme ist ein Beispiel für die „Arbeit von Frauen für Frauen“, die hier aber auch den Vätern zu Gute kommt. Eure Arbeit ist der Garant, dass werdende und junge Mütter eine intensive Betreuung erfahren und die Fragen rund um die Geburt gut beraten und versorgt entscheiden können. Um so erschreckender ist, dass für Eure Berufsgruppe die Einkommensverhältnisse immer prekärer werden. Die Notwendigkeit besserer Bezahlung und Euer legitimer Widerstand, wurde im letzten Jahr deutlich. mehr…
Die Soziale Liste schreibt: »Ein neues Projekt „Stadtteilmütter NRW – Aktiv für Arbeit und Integration“ ist von der Bundesagentur für Arbeit und dem Arbeitsministerium NRW vor wenigen Tagen gestartet worden. Neben Essen und Dortmund ist auch Bochum Standort des Projektes. 55 Frauen mit „Migrationshintergrund“ aus den „Modellstädten“ sollen in innerhalb von sechs Monaten zu „Stadtteilmüttern“ qualifiziert werden und anschließend als soziale Ansprechpartnerinnen, Kummerkästen und Begleiterinnen bei Behördengängen für ihre Nachbarschaft tätig werden. Die Soziale Liste im Rat hat zu dem Projekt zahlreiche Fragen und Kritikpunkte. Zum Beispiel, dass ein konventionelles und konservatives „Frauen- und Mutterbild“ gefördert wird. mehr…
Am kommenden Dienstag, den 22. März wird die Sozialwissenschaftlerin Gisela Notz um 19.30 Uhr im Bahnhof Langendreer über das Konzept der Bürgerarbeit referieren. In der Einladung heißt es: »Anders als bei den 1-Euro-Jobs geht es bei der Bürgerarbeit um sozialversicherungspflichtige Arbeit und eine Perspektive für drei Jahre. Die „Bürgerarbeiter“ gelten nicht mehr als Erwerbslose, sondern als Arbeitnehmer. Sie erhalten einen Bruttolohn von 900 Euro, für den sie 30 Stunden arbeiten müssen.„Zwangsarbeit zu Niedriglöhnen“, schimpfen viele Betroffene. Dr. Gisela Notz, Sozialwissenschaftlerin und Historikerin, ist Redakteurin der Zeitschrift „Lunapark21“ und Lehrbeauftragte an verschiedenen Universitäten. Soeben erschien von ihr das Buch Theorien alternativen Wirtschaftens. Fenster in eine andere Welt, Stuttgart: Schmetterling Verlag 2011.«
Das Bochumer Anti-Atom-Plenum hat bei seinem heutigen Treffen die Demonstration am letzten Sonntag als erfreulichen Auftakt bewertet und die gestrige Mahnwache als deutlich verbesserungswürdig angesehen. Die Mahnwache am nächsten Montag wird vor dem Hauptbahnhof stattfinden und es wird keine Parteiveranstaltung sein. Geplant ist ferner eine große ruhrgebietsweite Demonstration in Essen. Sie soll am 26. März u. a. zur RWE-Zentrale führen. Hierüber wird am kommenden Samstag um 15.00 Uhr im Bahnhof Langendreer diskutiert. Für die von Gewerkschaften, Parteien und Kirche veranstaltete Demonstration am Sonntag wird mobilisiert. Auch wenn viele Anwesende die Gewerkschaften, Parteien und Kirchen in Sachen Atomausstieg nicht für besonders glaubwürdig halten, ist es gut, wenn sie jetzt einhellig den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie fordern.
Dienstag 15.03.11, 19:26 Uhr
"Man muss in die Scheiße gegriffen haben, um zu wissen, wie sie riecht"
Der Profet gilt nix im eigenen Land. Dabei ist die Wattenscheider Schule für den Großraum Bochum von der gleichen Bedeutung wie die Frankfurter Schule für das gesamte literarische Bundesgebiet. Am Mittwoch, 16. März kommt das Autorenduo aus ihrer Heimat Wattenscheid, um im Bochumer Rottstr5 Theater ab 19.30 Uhr zu performen. Das Ganze kostet 5 Euro und wird wie folgt angekündigt: „Literary Lifestyle Terrorism: Die Wattenscheider Schule macht Guerilla-Journalismus im Großstadt-Dschungel des Ruhrpotts. Eintauchen, abtauchen, auftauchen. Das Autorenduo Herr Schlange und Herr Joswig hat sich seit April 2009 dem Straßenkampf mit Stift und Notizblock verschrieben. In ihren unkonventionellen Undercover-Reportagen berichten sie von sozialistischen Bootcamps, heilsversprechenden Sektenmessen, herzlichen Liebesagenturen und natürlich von jeder Menge Alkohol und Zigaretten. mehr…
Am Sonntag, den 20. März findet um 13.00 Uhr auf dem Rathausvorplatz eine Demo statt unter dem Motto: Solidarität mit den Menschen in Japan. Im Aufruftext heißt es: „Wir sind entsetzt über die Katastrophe in Japan. Mit unseren Gedanken sind wir bei den Opfern und deren Familien und Angehörigen. […] Auch in Deutschland stehen wir vor der Aufgabe, für uns Lehren aus den erschütternden Ereignissen zu ziehen. Die Vorkommnisse in den japanischen Atomkraftwerken zeigen erneut, dass diese Energieform niemals sicher sein kann und verheerende Gefahren für Menschen und Umwelt mit sich bringt. Darum wollen wir uns gemeinsam versammeln, um unsere Solidarität mit den Menschen in Japan zu bekunden, aber auch unsere Befürchtungen über die Situation in unserem Land zu Ausdruck zu bringen. Gemeinsam fordern wir: Atomausstieg jetzt!“ Anmelder der Demo ist der DBG. Auf einem Mobilisierungsflugblatt sind auch nur der DGB und seine Einzelgewerkschaften erwähnt. In der WAZ heißt es, dass der DGB mit SPD und Grünen zu der Demo aufruft. Dann wäre die SPD für den „Atomausstieg jetzt!“. Immerhin!
Am 28.03. ist es soweit, im Kinder- & Jugendtheater im Kultur Magazin in Gerthe wird die Sommerpause eingeläutet. Das heißt aber nicht, dass Bochumer Schulen bis zum Oktober auf schulgerechtes thematisches Kinder- und Jugendtheater verzichten müssen. Wie es in einer Mitteilug heißt, kann das Theater Traumbaum auch in diesem Jahr trotz fehlender öffentlicher Förderung das Projekt „Theater kommt in Schule“ anbieten. „Im Rahmen dieses Projektes können Bochumer Grund- und weiterführenden Schulen aus einem Repertoire von zwölf verschiedenen Theaterstücken sich für ihre Schüler das Geeignetste auswählen. mehr…
Das Anti-Atom-Plenum hat heute Abend um 20.00 Uhr zu einem Treffen ins Soziale Zentrum eingeladen. Hier sollen die weiteren Aktivitäten der Anti-AKW-Bewegung geplant und koordiniert werden. Im Gespräch ist u. a. eine Ruhrgebiets-weite Demonstration in Essen, wo RWE und andere besonders üble Atomprofiteure ihre Zentralen haben. Der DGB plant für Sonntag um 13.00 Uhr in Bochum eine Anti-AKW-Demonstration in Zusammenarbeit mit den Kirchen und Parteien.