Am Dienstag, den 14. Januar findet um 19 Uhr im Haus der Begegnung, Alsenstraße 19 das 4. RechtAufStadt-Ruhr-Treffen statt. Geplant ist u. a. bis zum März einen Text zur Frage zu formulieren, was Recht auf Stadt im Ruhrgebiet bedeutet und welche Forderungen sich daraus ergeben. In der Einladung heißt es: „Dazu diskutieren wir nun auf jedem Treffen ein Schwerpunktthema. Beim letzten Mal hatten wir über Freiräume und Leerstände geredet, woraus ein erster Textentwurf entstanden ist. Beim Treffen im Januar nehmen wir uns das Themenfeld Armut, Einwanderung und Segregation vor. Dazu wird es wieder einen Input geben. Des weiteren werden wir über die weitere Umsetzung unser Map alternativer und unkommerzieller Orte reden. Daneben wird auf dem Treffen Zeit zum Austauschen aktueller Ereignisse und kommender Termine sein.“
Am Donnerstag, den 16.1. wird Werner Rätz um 19 Uhr im Bahnhof Langendreer, über die europäische Krise, soziale Kürzungen und die in 2014 geplanten Proteste diskutieren. In der Einladung heißt es: „2010 wurde der öffentliche Diskurs über die Krise massiv verändert, aus der Weltwirtschaftskrise wurde die Eurokrise. Zur Bekämpfung dieser Krise wurde ein europäisches Institutionengefüge aus ESM, Fiskalpakt und den Pakten für Wettbewerbsfähigkeit geschaffen, das massiv soziale Kürzungen und Verarmungen durchsetzt. Dagegen hilft nur offener und kompromissloser Widerstand. Blockupy ist ein Versuch, diesen für 2014 europaweit zu organisieren. Werner Rätz gehört zum bundesweiten Koordinierungskreis von Attac Deutschland.“ Veranstalter sind Occupy Bochum und der Bahnhof Langendreer
Am heutigen Samstag-Nachmittag haben bereits 43.454 Menschen eine Online-Petition an den Deutschen Bundestag unterzeichnet, mit der gefordert wird: „Der Deutsche Bundestag möge beschließen, die Paragrafen im Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (Grundsicherung für Arbeitsuchende, § 31 bis § 32 SGB II) und im Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (Sozialhilfe, §39a SGB XII) ersatzlos zu streichen, die die Möglichkeit von Sanktionen bzw. Leistungseinschränkungen beinhalten.“ Die Petition muss vom Bundestag behandelt werden, wenn sie bis zum 23. 12. 2013 von 50.000 oder mehr Menschen unterzeichnet wurde. In Bochum rufen viele Initiativen zur Unterstützung dieser Aktion auf. mehr…
Am Dienstag, den 10.12. zeigt die „Libertäre Gruppe aus Bochum“ um 19.30 Uhr im Alsenwohnzimmer, Alsenstrasse 27 den Dokumentarfilm von Juan Gamero „Die Utopie Leben“ (Original: „Vivir la utopÃa El anarquismo en Espana“) aus dem Jahr 1997. Die Ankündigung der Gruppe: »Das Thema dieser eindrucksvollen Dokumentation ist der spanische Bürgerkrieg von 1936-39 aus anarchistischer Sicht. Es wird viel über die kollektive Selbstverwaltung berichtet, womit sich der Film auch inhaltlich als Fortsetzung an unsere letzten Veranstaltung „Kollektivbetriebe“ anschließt. Im Anschluss kann natürlich wieder über den Film und thematisch verwandte Inhalte diskutiert werden. Es gibt selbstverständlich auch leckere Filmsnacks wie Knabbereien, Popcorn und andere Gaumenfreuden.«
Am Sonntag, den 8. Dezember findet um 18 Uhr in ROTTSTR5 H.O.F. (5. Halle), „ein inszeniertes Zusammenkommen von Menschen verschiedener Sprachen, die neugierig auf eine andere Kultur sind, die durch die Begegnung etwas über Familientraditionen, Kultur, Essen, Trinken, Musik, Sprache in sehr persönlicher Weise erfahren möchten.“
Am Montag, den 9. 12. fällt das wöchentliche Treffen der Bochumer Occupy-Gruppe im Sozialen Zentrum aus. An diesem Abend ist das Schauspielhaus angesagt. Im Tanas läuft die Reihe „Das Detroit-Projekt“, in der der Niedergang der Stadt nach dem Weggang von General Motors thematisiert wird. Der Bochumer Dokumentarfilmer Claus Bredenbrock zeigt einen Film über das verrottete Detroit und die dort aufblühende Musikszene. Ein Vorbild für Bochum? Der Eintritt bei der Veranstaltung ist frei.
Donnerstag 05.12.13, 17:24 Uhr
Zum Themenkomplex Flüchtlinge und Grenzschutz in Europa:
Trailer: BLACK BROWN WHITE - ein erwin wagenhofer film
you-manity Bochum e.V. zeigt anlässlich des Tags der Menschenrechte am 10.12. um 19 Uhr im Sozialen Zentrum den Film „Black Brown White“: Der Film von Erwin Wagenhofer („We feed the World“, „Let’s make money“) handelt von einem LKW-Fahrer, der neben seiner Fracht regelmäßig Menschen nach Europa schleust. mehr…
Im Endstation Kino ist ab Samstag, den 7. Dezember Joshua Oppenheimers Dokumentarfilm The Act of Killing zu sehen. Die Ankündigung des Films: »In einem Land, das Mörder als Helden feiert, wagt es der Regisseur, sich Tabu und Terror zu stellen. Um die Geschichte des Genozids an fast einer Million tatsächlicher wie vermeintlicher Kommunisten in Indonesien nach dem Militärputsch 1965 zu erzählen, entscheidet er sich, mit den Mördern zu sprechen. Stolz und reuelos erzählen diese und sind freudig bereit, ihre Taten nach zu spielen, sich selbst filmisch zu inszenieren. So reden sie über Taten, über die sie nie reflektiert haben. Ein filmischer Fiebertraum, eine verstörende Reise in die Psyche der Mörder und ein schockierend banale Regime von Korruption und Propaganda. Altmeister Werner Herzog über Oppenheimers Film: „Einen derart kraftvollen, surrealen und erschreckenden Film habe ich seit mindestens einem Jahrzehnt nicht gesehen… Beispiellos in der Geschichte des Kinos.“«
Freitag 29.11.13, 15:13 Uhr
Zur Genese und Gegenwart der Raumpolitik in Istanbul
Am Mittwoch, den 4.12. lädt die linke liste an der Ruhr Uni um 18:00 Uhr zu einem Vortrag mit Orhan Esen in den Raum GB 02/160 an der Ruhr Uni. Die Ankündigung: »Der Taksimplatz ist stadtgeschichtlich relativ jung, und doch stets in Veränderung. Ambitionen von Generationen von Politikern galten der Umformung sowie der Kontrolle dieses sonderbaren Stücks städtischen Bodens. Er entwickelte sich stadtgeschichtlich relativ rasch zum symbolträchtigsten Ort der Bosphorusmetropole, zum goldenen Apfel. Der Vortrag mit Dias will die Diskussion zur städtebaulichen Geschichte des Taksimplatzes, dem Hintergrund des aktuellen Projektes, der Geschichte und Perspektiven des Widerstands, sowie zur Analyse politischer Perspektiven anregen. mehr…
In einer Pressemitteilung äußern sich die OrganisatorInnen der antirassistische Demonstration am kommenden Samstag in Bochum recht zufrieden: „In den vergangenen Tagen wurde viel für die Demo geworben. An verschiedenen Stellen im Stadtgebiet hängen große Transparente, die auf die Demonstration hinweisen. Auch bei Konzerten u.a. in Dortmund riefen die Künstler zur Teilnahme auf.“ Pia Müller, Sprecherin des Bündnisses, zur Bewerbung der Demonstration: „Wir sind total begeistert, super viele Leute führen kleine Aktionen aus, um auf die Demo hinzuweisen.“ Mittlerweile steht das inhaltliche Programm der Demonstration auch fest. Es wird Redebeiträge von verschiedenen Organisationen geben. Eine Vertreterin der „Medizinischen Flüchtlingshilfe“ wird zum Grenzschutzsystem „Eurosur“ sprechen. Der Flüchtlingsrat NRW zur aktuellen Situation von Geflüchteten in der Region. Ein Aktivist aus Berlin wird über die rassistische Hetze in Berlin-Hellersdorf berichten. mehr…
Am Freitag, den 29. November findet um 19.30 Uhr im Umweltzentrum, Alsenstraße 27 eine Veranstaltung des Verkehrsclub Deutschland statt zum Thema: „Verkehrsplanung für den Umweltverbund“. Referent ist Winfried Sagolla, der in der Stadtverwaltung Dortmund für den Bereich Mobilitätsplanung zuständig ist. Der Hintergrund der Veranstaltung: In Dortmund ist in den letzten Jahren einiges an Verbesserungen zugunsten des Radverkehrs umgesetzt werden. Ein Thema der Diskussion wird sicher die Frage sein, inwieweit das auch für Bochum umgesetzt werden kann, das ja gemäß Beschluss nun fußgänger- und fahrradfreundlich werden will.
Am Samstag, den 30. November ist ab 20 Uhr im Kulturrat in Gerthe Chorrosion zu hören und zu sehen. Die Ankündigung: »In seinem Programm betreibt Chorrosion, der gemischte Chor der IG Metall Bochum, das Restaurant „Zur Himmelfahrt“, in dem es ein aussergewöhnliches Aufgebot an Speisen gibt. Das Publikum darf einen Blick in die Küche werfen, in der emsige Vorbereitungen getroffen werden, damit sich die teils prominenten Gäste wohlfühlen. Allerdings gerät auch die eine oder andere dubiose Zutat in die Suppe. mehr…
Die Vorbereitungsgruppe für die antirassistische Demonstration am Samstag, lädt für Freitag, den 28. 11. um 20 Uhr ins Soziale Zentrum ein: »Wer Lust hat, für die Antira-Demo am Samstag noch ein paar Schilder zu basteln, Transparente zu malen oder einfach nur schwatzen möchte, ist am Freitag im Sozialen Zentrum herzlich willkommen. Für Materialien ist gesorgt. Damit die Kreativität nicht auf dem Trocken bleibt, wird es Glühwein geben. Natürlich darf auch diskutiert werden. Wer Lust hat, dies entlang aktueller Debatten um den neuen Koalitionsvertrag zu tun, dem sei das Lesen ab Seite 105 empfohlen. Dort wird deutlich, dass es noch viel zu tun gibt…«
Am Sonntag, den 1. Dezember uraufführt das Theater Traumbaum um 15 Uhr im Kinder- und Jugendtheater im Kulturmagazin Lothringendas Stück „Cybermobb – in´s Netz gegangen“. Die Ankündigung: »Eine Menagerie aus alltägliche & grotesken Szenen rund um das Thema Internet, Handy, verloren gegangene Kommunikation, die Lust andere anonym fertig zu machen, so lange es einen nicht selbst erwischt, aber das geht schnell, wie alles im Netz: verführerisch, rasant und unwiderrufbar. Bis an`s Ende aller Tage auf dem Goggle-Server. Eigentlich könnte das Internet die Vorstufe zum Paradies sein! mehr…
Am Donnerstag, den 28. November tritt um 19:30 Uhr die Band Compania Bataclan im Cafe Blondies, Nordring/Ecke Kortumstr. auf. In der Ankündigung heißt es: »Nach vielen Konzerten/Festivals im bundesweiten In – und Ausland, einhergehend mit wachsendem Symphatiebonus, spielt Compania Bataclan wieder ein kleineres Konzert auf besondere Einladung an der Basis in Bochum. Die persönlichen musikalischen Affinitäten der MusikerInnen spiegeln sich in Balkanbeats, Klezmer, ReggaeSka,Afro-Rhythmen und franz. Musette. Auch kabarettistische Einsprengsel und Tanzeinlagen finden Einlass in das Programm.« Der Eintritt ist frei.
Am Montag, den 25. November findet um 18:00 Uhr eine Veranstaltung des Autonomen FrauenLesbenReferats an der Ruhr Uni im Frauenraum (in GA 04/61 Süd) statt. Das Thema: Wie geht Sex sexy?. In der Einladung heißt es: »Der 25. November ist der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen. Gewalt kennt hierbei viele Ausdrucksformen und kommt statistisch gesehen sogar übermäßig oft innerhalb von Beziehungen, insbesondere in sogenannten romantischen Zweierbeziehungen, vor. Auch sexuelle Beziehungen sind hiervon nicht ausgenommen. Aus diesem Grund haben wir Madeline Doneit für diesen Tag eingeladen, um mit uns über Sex zu reden. mehr…
Der 25. November wird weltweit als Tag gegen Gewalt gegen Frauen begangen. Die Frauenrechtsorganisation terre des femmes (tdf) führt seit 2001 dazu eine Fahnenaktion durch. In diesem Jahr nimmt sich tdf des Themas Vergewaltigung an. Die Linke im Rat wird als Zeichen der Solidarität am 25. November die Fahne von terre des femmes im Fenster des Fraktionsbüros aufhängen. Dazu erklärt Ratsfrau Aygül Nokta: „Gewalt gegen Frauen ist leider noch immer traurige tägliche Realität in unserem Land. Nach Angaben von tdf wird in Deutschland alle 3 Minuten eine Frau vergewaltigt. mehr…
Am Sonntag, den 24.11. wird um 15 Uhr im Wohnprojekt Buntstift, Stiftstraße 20 der Film „Café Rebeldia“ gezeigt, der die Geschichte zweier Kaffeekooperativen in Chiapas/Mexiko zeigt sowie den Widerstand gegen das Nestlé Robustakaffee-Anbauprojekt. Zum Gespräch kommt jemand vom Kaffeekollektiv „Café Libertad“ (Hamburg), das seit Langem solidarischen Handel u.a. mit Kaffeekooperativen aus Chipas betreibt. Im buntStift wird Kaffee dieses Kollektivs schon unter den Bewohner*innen vertrieben. Bei der Veranstaltung wird der Kaffee natürlich ausgeschenkt und es gibt Kuchen. mehr…
Am Sonntag, den 24. November findet um 18:30 Uhr im Sozialen Zentrum eine Info- und Mobilisierungsveranstaltung statt zur bundesweiten Demonstration am 21.12. in Hamburg. In der Einladung heißt es: »In Hamburg überschlagen sich derzeit die Ereignisse. In mehreren ungelösten Konflikten setzt der Senat auf eine harte Linie und Auseinandersetzungen. Besonders dramatisch stellt sich die Situation für die Geflüchteten aus Lampedusa dar, die sich ohne Aufenthaltsstatus in Hamburg befinden und die der Senat abschieben will. Seit Monaten kämpfen sie und tausende Unterstützer*innen für ihr Bleiberecht und gegen die Abschiebepolitik. Die Bewohner*innen der „Esso-Häuser“ auf St. Pauli kämpfen um ihren Wohnraum, in dem viele von ihnen schon seit Jahrzehnten leben: mehr…
Das Bochumer Friedensplenum schreibt auf seiner Webseite: »Am Rande des Dr.Ruer-Platzes steht die überlebensgroße Figur der “Trauernden Altenâ€. Hilflos und verloren wirkend, erinnert sie an das Elend des Krieges. Die Skulptur ist offen für viele Interpretationen, nur für eine nicht!: Für die Verherrlichung von Krieg, Militär und Soldatentum. Und doch marschieren am Sonntag, 17. November um 15.00 Uhr vor ihr uniformierte Soldaten der Bundeswehr und Vertreter von revanchistischen Vertriebenenverbänden auf, und der evangelische Posaunenchor Linden intoniert das Lied vom “Guten Kameradenâ€, dem “guten†weiterkämpfenden Soldaten. Weil die steinerne Alte ihren Krückstock nicht nehmen kann, um die ewigen Krieger zu verjagen, damit sie endlich lernen, müssen wir daran erinnern, dass es keinen Sinn macht, um die Opfer zu trauern, wenn man die Täter nicht anklagt. Wir hoffen dabei auf viel Unterstützung.« Ein Video vom „Heldengedenken“ 2012 in Bochum.
Am Montag, den 18.10., um 19.00 wird im Bahnhof Langendreer der Dokumentarfilm „Da.Sein†gezeigt. Im Anschluss findet ein Filmgespräch mit den FilmemacherInnen Aylin Basaran und Hans-Georg Eberl statt. In der Ankündigung heißt es: »Im Mittelpunkt des Films stehen die Schicksale von Menschen, die “da†– also in Deutschland – gelebt haben und abgeschoben wurden. Ihre Geschichten werden in Dialog gesetzt mit denen von Freunden und Angehörigen, die “daâ€gelieben sind. mehr…
Am Samstag, den 16. November gibt es ein Herren-Fußballspiel zwischen Mannschaften des Vereins für Leibesübungen Bochum (VfL) und Fortuna Düsseldorf im Stadion an der Castroper Straße unter dem Motto: „Eine Region steht auf.“ Der DGB Ruhr-Mark erklärt dazu, dass er sich über die Initiative des VFL Bochum und Fortuna Düsseldorf am kommenden Samstag freut, „ihre Solidarität mit den Arbeitnehmern in einem Freundschaftsspiel zu zeigen“. Weiter heißt es: mehr…
Auf ein viertel Jahrhundert Kinogeschichte blickt der Bahnhof Langendreer am kommenden Sonntag zurück. Das Endstation Kino existiert im November seit 25 Jahren und schreibt: »Am 17.11. im Programm ein Film, der untrennbar mit dem Kino in Langendreer verbunden ist: Buster Keatons einflussreiches Meisterwerk The General eröffnete 1988 das Endstation Kino, am Klavier saß damals Helge Schneider. Zum Jubiläum veredelt The General erneut die Leinwand des Programmkinos. Am Klavier sitzt diesmal Joachim Bärenz, der seit über 40 Jahren Stummfilme begleitet und internationales Renommee genießt. mehr…
Im Begleitprogramm des Gedenktages zur Reichspogromnacht vor 75 Jahren bietet die VHS am Sonntag, den 17. 11. um 14.00 Uhr einen Stadtrundgang an. In der Ankündigung heißt es: »An bestimmten Orten und Stolpersteinen der Innenstadt finden sich Hinweise, wie jüdisches Leben in der Weimarer Republik, während und nach der faschistischen Herrschaft in Bochum ausgesehen hat. Es soll gezeigt werden, wie Diskriminierung, Verfolgung, Ausgrenzung, Flucht und Deportation und schließlich Ermordung jüdischer Mitbürger abgelaufen sind. mehr…
Am Donnerstag, den 14. November berichtet Michael Mörth um 19 Uhr im Bahnhof Langendreer über den Völkermordprozess in Guatemala. In der Ankündigung heißt es: »Im Frühjahr 2013 kam es in Guatemala zum ersten Völkermordprozess weltweit gegen einen Ex- Staatspräsidenten vor einem nationalen Gericht. Der Prozess erzählt eine Geschichte von Betrug, Manipulierung und Hass, aber auch von Hartnäckigkeit und Solidarität. Die Opfer kämpfen weiter für eine Verurteilung von Rios Montt und versuchen so Geschichte zu schreiben. Michael Mörth ist beratender Anwalt der internationalen Juristenkommission und eines Anwaltsbüro für Menschenrechtenrechte in Guatemala und begleitet Opfer in diesem und anderen Prozessen.«
Das FrauenLesben-Referat an der Ruhr-Uni macht auf eine Veranstaltung des Internationalen Frauen-Forums, Migra! aufmerksam: »Der Vortrag „Sexarbeit und Migration“ am 12. November um 18 Uhr im Kulturcafé greift das, auch aktuell in den Koalitionsverhandlungen besprochene Thema der Zwangsprostitution, insbesondere von Frauen aus dem osteuropäischen Ausland, auf. Dabei soll zunächst über die vorherrschenden und durch die Medien transportierten Vorurteile über Sexarbeiterinnen aufgeklärt werden. Im Fokus steht letztlich aber die Situation und die konkreten Bedürfnisse der Frauen, die in der Sexindustrie tätig sind. Im gemeinsamen Austausch mit einer Vertreterin von Madonna e.V. gehen wir Fragen nach, wie: Warum kommen die Frauen nach Deutschland und warum arbeiten so viele von ihnen in der Sexindustrie? Was können wir (bzw. die Politik) tun, damit die Frauen einen sicheren und selbstbestimmten Arbeitsplatz bekommen?« Referentin ist Mechthild Eickel von Madonna.
Am Montag, den 11. November findet von 13 bis 16.30 Uhr im Clubraum der Volkshochschule eine Veranstaltung statt zum Thema: „Häusliche Gewalt gegen Menschen mit geistigem oder körperlichem Handicap“. Referentin ist Beate Biederbick, Beraterin beim Wildwasser e. V. Freiburg. Sie gibt einen Überblick zur Lebenssituation von Mädchen und Frauen mit Behinderung, die sexuelle Gewalt erfahren haben. Sie betrachtet dabei auch die Anforderungen an die UnterstützerInnen aus der Beratungspraxis. Die Veranstaltung wird vom Netzwerk gegen Häusliche Gewalt in Kooperation mit Wildwasser e. V. Bochum organisiert.
„Am kommenden Samstag, 9. November 2013, jährt sich zum 75. Mal die sogenannte Reichspogromnacht 1938 mit schwersten Gewaltakten gegen jüdische Bürgerinnen und Bürger und ihr Eigentum in Deutschland. Diese Gewaltakte waren das Fanal zum millionenfachen Massenmord in den Konzentrationslagern und bilden mit das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte. Der menschenverachtende Ungeist des Faschismus ist auch Jahrzehnte danach nicht beseitigt. Die Mordserie des NSU und die beispiellose Kumpanei der Sicherheitsbehörden mit Rechtsterroristen mahnen uns zur Vorsicht vor der andauernden Gefahr“, erklärt Die Bochumer Bundestagsabgeordnete der Linksfraktion Sevim Dagdelen. mehr…
Die Literaturinitiative Treibgut lädt ein zu gestrandet 34: »Der (laut Selbstdiagnose) chronisch-ironisch infizierte Wahl-Göttinger Bastian Mayerhofer alias Baasztian ist am Mittwoch, den 6. November, ab 20 Uhr im KulturCafé der Ruhr-Uni Bochum zu Gast. Wer wie der Comedy-Singer-Songwriter schon barfuß durch den Himalaya gewandert ist, am Amazonas unterwegs war und sich zeitweilig nur von Licht ernährt, weiß sicherlich gegen jedes Wehwehchen einen Rat – und sei es, dass man Genesung in seiner selbst gegründeten Religion Gin-and-Tonicism findet… Mit Antonia Rumpf, Tim Kollande, Katharina Mraz und Johannes Opfermann rundet ein Treibgut-Quartett den ersten Teil von „Endlich Ruhrlaub!“ ab. mehr…
Am Freitag fand eine gut besuchte und äußerst interessante Veranstaltung des Bochumer Forums für Antirassismus und Kultur zum Thema NSU statt. Wolf Wetzel, einer der Referenten, äußerte erhebliche Zweifel an der bisherigen Darstellung des Bundeskrimalamtes (BKA) über den Fall. Er erläuterte, warum seiner Ansicht nach das an den Morden beteiligte Umfeld erheblich größer ist, als bisher behauptet. Er deutete an, dass hier offensichtlich die Beteiligung von V-Leuten vertuscht werden soll. Er wies auf die Sendung „Der NSU – Eine Spurensuche“ hin, die am morgigen Montag um 20.10 Uhr bei N24 ausgestrahlt wird. In dem Beitrag wird u. a. in Zweifel gezogen, dass Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos Selbstmord begangen haben, wie es bisher vom BKA dargestellt wird. Näheres.