Am Donnerstag, 17. September 19:00 Uhr, geht es im Bahnhof Langendreer um die Fragen, wie eine nachhaltige und gerechte Landwirtschaft der Zukunft aussehen kann und welche Rolle dabei Kaffee-Kooperativen im Fairen Handel spielen, sowie die Frage, wie sie sich den Herausforderungen des Klimawandels stellen. Gemeinsam haben Bahnhof Langendreer, Informationsbüro Nicaragua, Bochumer Fairtrade-Steuerungsgruppe, Solidarische Landwirtschaft Bochum (SoLaWi) zwei Kaffeebäuerinnen aus Kolumbien und Nicaragua dazu eingeladen und schreiben:
Von links nach rechts: Bianca Schmolze (Moderation, Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum e.V.); Shole Pakravan (Schauspielerin, Aktivistin, Mutter von Reyhaneh Jabbari und Stimme der Bewegung der Dadkhah-Mütter); Solmaz Gholami (Regisseurin, Doktorandin der Gender Studies an der Ruhr-Universität Bochum und Aktivistin); Maximiliane Brand (Ruhr-Universität Bochum); Hans Christoph Hudde (Amnesty International Bochum)
Anlässlich der heutigen Uraufführung des Theaterstücks „Blutiger Januar“ im Schauspielhaus Bochum fand am Freitag eine bewegende Pressekonferenz statt. Im Mittelpunkt standen Berichte über Menschenrechtsverletzungen im Iran, die dramatische Zunahme politisch motivierter Hinrichtungen sowie die Rolle von Kunst und Kultur als Mittel des Widerstands und der Erinnerung.
Am Sonntag, den 12. Juli findet im Oval Office im Schauspielhaus Bochum die Uraufführung des Theaterstücks „Blutiger Januar“ statt. Es erzählt eindringlich von Erinnerung, Schmerz, Exil und dem Kampf um Gerechtigkeit im Iran. Zu den Mitwirkenden zählen Shole Pakravan, die Mutter von Reyhaneh Jabbari, deren Schicksal durch den Film „Sieben Winter in Teheran“ und das Buch „Wie man zum Schmetterling wird“ bekannt wurde, und die Bochumer Medienwissenschaftlerin und Filmemacherin Solmaz Gholami.
Das Schauspielhaus Bochum lädt zu einem Solidaritäts-Abend für Iran ein: »Wir sind erschüttert angesichts der Brutalität, mit der das iranische Regime gegen die eigene Bevölkerung vorgeht. Um unsere Solidarität mit den Menschen im Iran und ihren Angehörigen auszudrücken, laden wir am Sonntag, den 15.02. um 18 Uhr ins Oval Office ein zu einem Soli-Abend – mit Musik, Texten, künstlerischen Beiträgen von Freund*innen und einer Gesprächsrunde bei freiem Eintritt. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, im Tanas bei persischem Essen das Gespräch weiterzuführen.
Bochumer*innen haben angesichts der Angriffe auf die demokratische Selbstverwaltung in Nordsyrien einen Appell initiiert „Menschlichkeit ist nicht verhandelbar“. Der Appell mit der Liste der Unterstützer:innen. Stand: Donnerstag, den 30. 1. 2026., 08.15 Uhr:
Jin Jiyan Azadi NRW, das Roud Media Collective und Die Linke Bochum rufen für morgen (Samstag, 17.01.2026) zu einer Demonstration in Solidarität mit den Menschen im Iran und Rojava auf. Die Demo startet um 14:30 Uhr am Bochumer Rathaus. Der Aufruf auf Deutsch, Englisch und Farsi:
Studierende der Ruhr-Universität rufen für morgen zur Teilnahme an einer Mahnwache für Iran auf. Die Mahnwache wird am Freitag, dem 16. Januar von 12-13:30 Uhr auf der Brücke der Ruhr-Universität stattfinden. Seit Ende Dezember sind im Iran nach offiziellen Angaben über 2.000 Menschen bei Protesten getötet worden. Die Dunkelziffer liegt vermutlich deutlich höher.
Der Flüchtlingsrat NRW fordert einen Abschiebungsstopp sowie Unterstützung der protestierenden Zivilgesellschaft im Iran. Die Pressemitteilung erinnert daran, dass die aktuellen Proteste im Iran Ausdruck eines jahrzehntelangen Kampfes um Freiheit sind, und dass die deutsche Regierung endlich klare Unterstützung zeigen und Konsequenzen ziehen muss.