Freitag 11.09.26, 08:32 Uhr
Nachhaltige Landwirtschaft und die Rolle des Fairen Kaffeehandels

Kaffeebäuerinnen zu Gast


Am Donnerstag, 17. September 19:00 Uhr, geht es im Bahnhof Langendreer um die Fragen, wie eine nachhaltige und gerechte Landwirtschaft der Zukunft aussehen kann und welche Rolle dabei Kaffee-Kooperativen im Fairen Handel spielen, sowie die Frage, wie sie sich den Herausforderungen des Klimawandels stellen. Gemeinsam haben Bahnhof Langendreer, Informationsbüro Nicaragua, Bochumer Fairtrade-Steuerungsgruppe, Solidarische Landwirtschaft Bochum (SoLaWi) zwei Kaffeebäuerinnen aus Kolumbien und Nicaragua dazu eingeladen und schreiben:

»Diese Veranstaltung ist Teil einer bundesweiten Rundreise von Vertreter: Innen von 11 Kaffeekooperativen aus Nicaragua, El Salvador, Honduras, Guatemala, Mexiko und Kolumbien, die sich vorher 3 Tage in Berlin zu einem Handelspartner*innen Treffen mit der MITKA (Mittelamerika Kaffeegenossenschaft) getroffen haben. Gemeinsam werden u.a. Anpassungen des Preismodells des solidarischen Kaffeehandels und die Etablierung einer Klima-Prämie diskutiert und entschieden – aktiv gelebter solidarischer Kaffeehandel.

MITKA ist ein Zusammenschluss von 9 lokalen und regionalen Handelsorganisationen (z.B. El Rojito, El Puente, Ökotopia …) und importiert fair und solidarisch gehandelten Kaffee.

Sie arbeiten nach den Prinzipien des solidarischen Handels wie z.B.:

  • Gemeinsame Definition der Handelsprinzipien – in direktem und regelmäßigem Austausch mit den Kooperativen
  • Kooperation mit gleichgesinnten Partner*innen – auf der Suche nach einer solidarischeren Form der Ökonomie
  • Transparente Handelsbeziehungen – aktuelle Informationen über die gesamte Handelskette, unsere Kriterien und Preisgestaltung. Information der Partnerkooperativen zur Situation auf den Absatzmärkten und zu den Vertriebsstrategien.
  • Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit – über das Produkt Kaffee und den Handel, über Alternativen zum jetzigen Weltwirtschaftssystem. Kampf für Veränderung
  • Politisches Engagement und Vernetzung – mit Akteuren der solidarischen Ökonomie und mit der Bewegung des Solidarischen und Fairen Handels. Unterstützung politischer Kampagnen für einen Gerechten Welthandel und Projekte zum Aufbau einer solidarischeren Welt.

Die Veranstaltungen in NRW werden zwischen dem 14. und 21. September vom Informationsbüro Nicaragua organisiert und begleitet.

In diesem Kontext arbeitet das Informationsbüro Nicaragua mit El Rojito in Hamburg zusammen, unterstützt die Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit zu solidarischem Kaffeehandel, Alternativen zum jetzigen Weltwirtschaftssystem und für eine solidarische und gemeinwohlorientierte Ökonomie.«

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