„Bundestag ist kein Zirkuszelt“, hat der Kanzler gesagt. Keine Regenbogenfahne auf dem Reichstag, sagt die Bundestagspräsidentin. Ich schaue mich um und wundere mich, dass ich mich als queerer Mensch darüber empören soll. Warum streiten wir dafür, dass der deutsche Bundestag sich mit unserer Flagge schmückt, verlangen, dass er sich unsere Geschichte und unsere Kämpfe aneignet? Ein Parlament, das ein Selbstbestimmungsgesetz erlässt, von dem Asylsuchende ausgeschlossen sind. Das eine Kostenübernahme medizinischer Transitionen durch die Krankenkasse für nonbinäre Menschen nicht vorsieht. Ein Parlament, das den Familiennachzug subsidiär Schutzbedürftiger aussetzt. Das Menschen ohne Lohnarbeit eigentlich gerne verhungern lassen würde. Ein Parlament, in den rechte Politiker*innen in ihren Reden ungehindert die widerlichsten Lügen über queere Menschen verbreiten können. Ein Parlament, das auf Drängen der CDU ein neues Gewaltschutzgesetz nur verabschiedet, nachdem jeder Hinweis auf trans, inter und nicht binäre Personen aus dem Text gestrichen wurde, also jenen Gruppen, die besonders von Gewalt bedroht sind, sagt:
Andrea Behnke liest am Donnerstag, den 11.9. um 18.30 Uhr im Nordbahnhof aus „Bahnhof Nord – Ein Kurzroman aus dem Ruhrgebiet“: »Am Bahnhof Nord stehen Menschen am Gleis. Über die Jahrzehnte hinweg halten hier Züge, Menschen steigen aus und ein, kommen an und fahren weg. Ihre Herkunftsorte unterscheiden sich ebenso wie die Zielorte ihrer Reisen – und mit ihnen die Gefühle und Gedanken, die die unterschiedlichen Passagiere auf diesem Bahnhof begleiten.
Wir sind erfreut darüber, dass heute hier so viele stehen, um für unsere Zukunft, die der Kinder und Jugend in Bochum einzustehen. Und, dass so viele Leute gegen Rassismus und für soziale Rechte in unserer Stadt kämpfen!
Wir stehen hier heute, weil wir nicht tatenlos zusehen, wie der immer steigende Rechtsruck, Ängste schürt, und unsere Stadtgesellschaft gegeneinander ausspielt!
Und wir stehen heute hier, weil wir unsere sozialen Nöte nicht instrumentalisieren lassen wollen!
viele Entscheidungen zum Asyl- und Aufenthaltsrecht werden auf europäischer-, Bundes- und Landesebene getroffen. Aber auch in Städten und Gemeinden wird Politik gemacht, die das Leben Geflüchteter unmittelbar prägt: Kommunen entscheiden darüber, ob Menschen würdig untergebracht werden, ob das Aufenthaltsrecht human angewandt wird und wie gut der Zugang zu Bildung und Teilhabe gelingt.
Wir sind heute hier, um klarzumachen: Bochum muss nach den Kommunalwahlen für eine menschenwürdige Fluchtpolitik stehen!
Bis auf den letzten Platz gefüllt war die Rotunde am Freitagabend, als das Initiativenbündnis „Bochum gemeinsam“ zum „Perspektivenwechsel“ eingeladen hatte. Eine Podiumsdiskussion zur Kommunalwahl sollte es werden, aber der anderen Art: Die Zivilgesellschaft, vertreten durch verschiedene Verbände und Initiativen, formulieren in drei Themenforen (Wohnen und Stadtentwicklung; Mobilität, Klima und Umwelt sowie Bürgerbeteiligung, Demokratie und soziale Gerechtigkeit) ihre Ideen und Anforderungen an die künftige Legislaturperiode, die Politik sitzt im Zuschauerraum, hört zu und stellt Fragen. Das Experiment hat geklappt – es war ein spannender Abend.
Früher bestimmte der Opel-Blitz das Stadtbild in Bochum, heute ist es das rote DHL-Logo auf gelbem Grund – und nicht nur aufgrund der durch alle Stadtteile kurvenden Auslieferungswagen. An immer mehreren öffentlichen Straßen stehen LKWs, die erkennbar für DHL anliefern. Angefangen hat alles mit der Inbetriebnahme eines der größten DHL-Paketverteilungszentren im ganzen Bundesgebiet auf der Fläche des ehemaligen Opel-Werk 1 in Laer. Verwaltung und Politik im Rathaus wollten den Betrieb unbedingt als Anker-Investor für das dort geplante Infrastrukturprojekt Mark 51°7.
Im Rahmen des 10-jährigen Jubiläums des Netzwerks Flüchtlinge Langendreer wird im Kino Endstation die Ausstellung gezeigt: „Wie meine Hoffnung überlebt hat – Frauengeschichten von Flucht und Vertreibung“. Am Mittwoch, den 11. 9. um 18.00 Uhr wird die Ausstellung eröffnet. Die Einladung: »Sie leben mitten unter uns: Frauen, die in ihrem Leben zur Flucht gezwungen waren – junge und alte Frauen, Frauen, die ihre Wurzeln in Deutschland haben ebenso wie solche, die aus vielen anderen Ländern hierher geflüchtet sind. Ihre Kraft schöpfen sie aus Musik, Tanz – und vor allem aus der Hilfe und Unterstützung durch andere Menschen.
Die Initiative „Demokratie Feiern“ lädt am am 12. September 2025 von 18:00 bis 22:00 Uhr ein, „an der Kap Bühne im Herzen des Bochumer Bermuda-Dreiecks ein Zeichen für die Demokratie zu setzen“: »Gerade im Vorfeld der zwei Tage später stattfindenden Kommunalwahl will die Initiative aufmerksam machen auf die Bedeutung demokratischer Werte in unserer diversen und lebendigen Stadtgesellschaft und zur Beteiligung an der Wahl animieren. Gleichzeitig wissen wir, dass viele von euch unermüdlich Aktionen gegen Rechts organisieren. Seien es die ganzen Mahnwachen in der Innenstadt, die Menschenkette am Bahnhof oder der CSD am vergangenen Samstag.
Unter dem Motto „Solidarität statt Rechtsruck!“ ruft die Seebrücke Bochum für den heutigen Samstag zu einer Demonstration auf. Hinter dem Aufruf steht ein Bündnis von mittlerweile mehr als 15 Organisationen aus Bochum, die damit kurz vor der Kommunalwahl ein Zeichen gegen rechte Stimmungsmache, Rassismus, Queerfeindlichkeit und soziale Ausgrenzung setzen wollen.
Auf dem Gelände der ehemaligen Erich Kästner-Schule soll ein Wohnquartier mit u.a. 40 % dringend benötigtem preisgebundenem Wohnraum entstehen. Das Quartier soll hohen Ansprüchen an klimaschützendes und klimaresilientes Bauen, Wohnen und Leben gerecht werden. Für die erwartete Reduzierung von CO2-Emissionen hat eine Fachjury unter Leitung des NRW-Wirtschaftsministeriums das Wohnprojekt im Juni 2024 als „KlimaQuartier. NRW“ ausgezeichnet. Ob die Jury nicht darüber informiert war, dass neben dringend benötigten Wohnungen auch ein Gewerbeblock und eine Stellplatzanlage geplant sind, für die ca. 6000 m² Wald gerodet werden mussten? Müsste für eine Klima-Auszeichnung nicht das Bauvorhaben mit allen Auswirkungen als Ganzes bewertet werden?
Anja Liedtke wird am Mittwoch, den 10. September um 18 Uhr Auszüge aus ihrem Buch „Blumenwiesen und Minenfelder. Reiseerzählungen aus Israel.“ im Fritz Bauer Forum lesen, Annette Rettich untermalt die Veranstaltung musikalisch. Das Buch ist eine Auftragsarbeit der Holocaustüberlebenden Ester Golan. “Du hast uns Israelis in deinem Tagebuch so bunt und vielfältig dargestellt, wie wir wirklich sind. So will ich uns bei euch in Deutschland vermittelt sehen, verstehst du?” Anja Liedtke arbeitete als Freiwillige von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste in Jerusalem. Während dieser Zeit macht sie eine paradoxe Erfahrung: statt den Opfern zu helfen, wird ihr geholfen.
Am Dienstag, den 9. September lädt die Zentralbücherei im BVZ um 19:00 – 20:30 Uhr zu einem Literaturkonzert mit Rima Ideguchi (Musik) und Fabian Liedtke (Text): »Shigemi Ideguchi (1919-2001) hat den Atombombenabwurf am 6. August 1945 auf Hiroshima aus nur 500 Metern Entfernung erlebt und überlebt. In dem Buch „Singvögel und Raben waren auch nicht mehr da – Bericht aus dem Zentrum der Atombombenexplosion“ hielt er seine Erinnerungen fest. Shigemi Ideguchi schildert nicht nur die Zerstörung von Gebäuden und Natur, sondern auch die Auswirkungen der atomaren Verstrahlung auf Körper und Seelen der Opfer. Angesichts der eingestellten Abrüstung und Drohungen mit Kernwaffen hat das Buch an Aktualität nicht verloren. 2015 haben seine in Bochum lebende Enkeltochter Rima Ideguchi und ihr Ehemann Fabian Liedtke das verstörend poetische Buch ins Deutsche übertragen.
In der Interviewreihe auf bochum-gemeinsam.de gibt es heute ein Gespräch mit Günter Scholten, ehrenamtlicher Organisator des von Künstler*innen selbst organisierten Showrooms, Oskar-Hoffmann-Straße 46, über die Situation der Freien Kultur in Bochum und was besser werden muss. Hier.
„Am 10. Oktober 2024 haben SPD, Grüne und CDU im Stadtrat das Sprungvergnügen von Bochums einzigem 10-m-Turm für immer beendet. Trotz des breiten Votums der Bürgerschaft verliert Bochum damit nicht nur das Höntroper Freibad.“ schrieben die ‚Freundinnen und Freunde des Hallenfreibads Höntrop‘ (FuF) nach der alles entscheidenden Ratssitzung.
Jörg Lukat ist Oberbürgermeisterkandidat von SPD und Grünen. Er war zuvor Polizeipräsident in Bochum und wurde im letzten Jahr in den vorzeitigen Ruhestand geschickt. Von 2001 bis 2006 war er Leiter des polizeilichen Staatsschutzes in Dortmund. In dieser Zeit ist Dortmund zu einer Nazi-Hochburg in NRW geworden und es kam zu zwei Morden durch Rechtsextreme in Dortmund. Im Jahr 2005 wurde Thomas Schulz von einem Mitglied der örtlichen Neonazi-Szene, getötet. Ein Jahr später wurde Mehmet Kubaşık von der Terrorgruppe „NSU“ erschossen. Die Polizei hat in diesem Fall völlig versagt und das Opfer verdächtigt, in kriminelle Machenschaften verwickelt gewesen zu sein. Hinweisen auf rechte Täter wurde nicht nachgegangen. Ein Recherche Team hat das damalige Verhalten von Lukat und die Aussagen von ihm vor den NSU-Untersuchungsausschuss des Landtages untersucht und berichtet darüber auf Indymedia: Jörg Lukat & der NSU.
Zur Demo am 29.8.25 übersendet uns der Mieterverein Bochum, Hattingen und Umgegend e.V. folgenden Bericht:
»Im Rahmen des landesweiten Aktionstages des Bündnisses „Wir wollen wohnen“ folgten am 29.August über 80 Menschen dem Aufruf zu einer Kundgebung. Die Bochumer Veranstalter:innen sehen in Bezahlbarem Wohnen eine der zentralen sozialen Fragen unserer Zeit. Die Mieten steigen, Sozialwohnungen verschwinden, und Menschen mit geringem Einkommen werden verdrängt oder gar wohnungslos. Allein seit 2021 sind die Angebotsmieten in Bochum um mehr als 20 Prozent gestiegen.
Unter dem Motto „Solidarität statt Rechtsruck!“ ruft die Seebrücke Bochum für Samstag zu einer Demonstration auf. Hinter dem Aufruf steht ein Bündnis von mittlerweile mehr als 15 Organisationen aus Bochum, die damit kurz vor der Kommunalwahl ein Zeichen gegen rechte Stimmungsmache, Rassismus, Queerfeindlichkeit und soziale Ausgrenzung setzen wollen.
Gut zwei Jahre ist es her, dass VVN-BdA und Bündnis gegen Rechts eine Anregung. wie sie in der Gemeindeordnung vorgesehen ist, an den Kulturausschuss der Stadt Bochum gerichtet haben. Die Anregung, endlich an der Stelle der ehemaligen Pluto-Garagen am Nordring eine Erinnerungstafel anzubringen, wurde fünf Monate später bis auf eine Gegenstimme abgelehnt. In den Gebäude befand sich die Zentrale der Bochumer SS. Hierher wurden widerständische Menschen verschleppt, gefoltert und ermordet. Begründet wurde die Ablehnung der Gedenktafel „zum gegenwärtigen Zeitpunkt“ mit dem Verweis auf die Bochum Strategie 2030, in der die Kernaktivität „Erinnern statt Vergessen“ einen Platz zumindest als Absichtserklärung gefunden hat.
Kein Land für Niemand - Abschottung eines Einwanderungslandes (Trailer)
Am morgigen Donnerstag, startet das Unlimited Hope Filmfestival 2025. Der besonders beeindruckende Dokumentarfilm „Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes“ ist morgen Abend im Fritz Bauer Forum zu sehen. Zum vollständigen Programm des Festivals.
Die Aktionen der Naturfreunde Langendreer im September — ein kleiner Ausschnitt bis Mitte September Alle Infos zu den Veranstaltungen auch : hier >> * Nachhaltigkeitstag der Bezirksvertretung Bochum-Ost, Fr. 05 Sep. 2025 @ 16:00 Uhr – 20:00 Uhr Wir beteiligen uns mit einem Infostand und kleineren Aktion am Nachhaltigkeitstag der Bezirksvertretung. Der Nachhaltigkeitstag findet am Schulhof der Bezirksmusikschule, Alte Bahnhofstr. 12, Bochum. Über Mithilfe würden wir uns freuen. Wir wollen unter anderem selbstgemachte Lebensmittel aus Langendreer zum Probieren anbieten: Brennnessel-Pesto etc. weitere Informationen
Das Offene Antifa Café im Sozialen Zentrum lädt am 10. 9. ein zur Podiumsdiskussion mit den Gruppen *Stadt für Alle* und *Rat von unten/IDK*: »Gemeinsam wollen wir diskutieren, wie zivilgesellschaftliche, außerparlamentarische Initiativen konkrete politische Handlungsspielräume eröffnen – und warum diese für eine solidarische und gerechte Gesellschaft unverzichtbar sind. Wie können wir von unten Veränderungen anstoßen, statt auf Entscheidungen von oben zu warten? Welche Strategien und Erfahrungen gibt es bereits – und wie lassen sie sich weiterentwickeln?
Wer genauer wissen möchte, was und wer am Freitag zu erwarten ist, der wird durch das aktuelle Interview auf der Seite von Bochum gemeinsam aufgeklärt. Dort erläutern Andrea Wirtz und Törk Hansen wie die „andere Wahldiskussion“ ablaufen soll. Wer dabei sein wird: „Zuerst natürlich die Menschen aus der Zivilgesellschaft und wir hoffen, dass – trotz der vielen anderen Veranstaltungen im Moment – Viele kommen. Dann die OB-Kandidat*innen der demokratischen Parteien. Zugesagt haben die Kandidat*innen von SPD/Grüne, Linke, Volt/Stadtgestalter, UWG, Die Partei und die FDP mit einem Vertreter. Und schließlich Kandidierende für Rat und Bezirksvertretungen – da gibt es bisher Rückmeldungen von allen außer SPD und CDU.“ Weitere Informationen zum Ablauf und den Spielregeln in dem Interview auf der Seite von Bochum gemeinsam.
An der Overdyker Straße soll ein Wohngebiet entstehen. Hierfür müsste der dortige Wald gerodet werden. Aufgrund von Änderung der Planungsziele in dem seit mehr als 10 Jahren laufenden Bebauungsplanverfahren musste im Mai 2025 erneut eine Informationsveranstaltung im Rahmen einer frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung erfolgen. Einen Tag vor der Bürgerversammlung ließ die SPD durch ihre Ratsmitglieder Simone Gottschlich und Jörg Laftsidis die vorzustellenden Pläne positiv auf der Webseite der SPD bewerten. Die von der Verwaltung vorgelegten Pläne sähen vielversprechend aus. Die Planung klinge nach einem guten Rundum-Paket. Auf die nach den Plänen erforderlichen Totalrodung des Waldes an der Overdyker Straße gingen die SPD-Mitglieder in ihrer Verlautbarung mit keinem Wort ein.
Unter der Unterüberschrift „Was haben die Menschenrechte in der Türkei mit Deutschland zu tun?“ findet am kommenden Donnerstag eine Veranstaltung im Bahnhof Langendreer statt. Zum Inhalt heißt es: »Die Menschenrechtslage in der Türkei verschlechtert sich zunehmend. Besonders kurdische zivilgesellschaftliche Netzwerke und aktivistische Gruppen sind vor Menschenrechtsverletzungen in der Türkei nicht geschützt. Auch in Deutschland beobachten wir einen Zuwachs an Gewalt und Entmenschlichung, nicht nur auf kurdische Aktivist*innen. Im Rahmen eines immer autoritärer werdenden geopolitischen Klimas wollen wir unter Freunden ins Gespräch kommen und voneinander lernen um unsere politischen Ziele sowohl in der Türkei als auch in Deutschland zu verwirklichen.
Uns erreichte der Leserbrief von Werner Meyer-Deters, der den gestrigen Artikel in der WAZ zu der AfD zum Thema macht und er schreibt: »Ich bin sehr beunruhigt und halte es für grundfalsch, dass die im Artikel gestellte Frage zur Selbstverortung der AfD dieser Gelegenheit gab, ihre eigentliche demokratie- und fremdenfeindliche Haltung hinter einem verharmlosenden Selbstbild und Ablehnung von wichtigen umweltrelevanten Maßnahmen zu verstecken, und ich kritisiere, dass der AFD in dieser Weise mit einer neutralen Attitüde prominent Platz auf der ersten Lokalseite eingeräumt wurde.
Zu Beginn die positive Nachricht: das Handlungsfeld 31 „Stärkung und Ausbau der Literatur im Kulturleben der Stadt“ startete Ende 2022 und mittlerweile kooperiert hier die Freie Kulturszene Hand in Hand mit der VHS, der Stadtbücherei und dem Kulturbüro Bochum – Literaturszene Bochum. Partizipation ist also möglich, wenn es die Verwaltung will. Trotz sehr unterschiedlicher Interessen reden alle miteinander und in 2026 soll eine Art virtuelles Literaturhaus entstehen. Sofern Menschen zusammenkommen, die an echte Partizipation glauben, funktioniert das auch in Bochum.
Die reaktionären Proteste gegen die Corona-Beschränkungen und ihr weiterer Verlauf Eine gemeinsame Veranstaltung der Geschichtswerkstatt Bochum und des offenen Antifa Café Bochum mit dem Buchautor Lucius Teidelbaum
Das „Offene Antifa Café“ schreibt dazu: »Seit Mitte April 2020 wurde bundesweit gegen die Corona-Beschränkungen der Regierung protestiert. Von Anfang an beteiligten sich extreme Rechte an den Demonstrationen, zum kleineren Teil organisierten sie diese auch. Aber auch (Ex-)Linke waren beteiligt.
Die Omas gegen Rechts haben zur Kommunalwahl am 14.9. ein Kneipenquiz konzipiert, das in verschiedenen Lokalen stattfindet. Die nächsten (und letzten) Termine sind: 03.09., 19.00 Uhr, KoFabrik, Stühmeyerstr. 33, 04.09., 19.00 Uhr, FreiRaum, Dr. C.-Otto-Str. 126, Bochum Dahlhausen, 10.09., 19.00 Uhr, Wiesmanns, Hochstr. 65, Bochum Wattenscheid 12.09., 19.00 Uhr, Naturfreunde, Höhe Eiche 20, Bochum Langendreer
Montag 01.09.25, 10:14 Uhr
Kundgebung des „Wir wollen wohnen“-Bündnisses Bochum am 29. 8. 2025
Sehr geehrte Mitstreiter und -Innen, Liebe Kolleginnen und Kollegen, Eigentlich sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, die Aussage: Wohnen ist ein Menschenrecht Denn Wohnraum gehört zu den lebensnotwendigen Gemeingütern, die staatlich zu gewährleisten sind – jedenfalls dann, wenn der Markt versagt. Die Lage auf dem Wohnungsmarkt spitzt sich immer weiter zu. Bezahlbarer Wohnraum ist kaum noch zu finden; die Bautätigkeit hält mit der Nachfrage nicht Schritt. Wenn aber der Markt versagt, muss der Staat regulierend eingreifen, um ungerechtfertigte Gewinne zu Lasten breiter Bevölkerungsschichten zu verhindern. Wenn der Markt es nicht schafft, genügend Sozialwohnungen zu bauen, ist es Aufgabe des Staates, das elementare Menschenrecht auf Wohnen zu sichern.
Der Kinder- und Jugendring informiert über eine Veranstaltung am 9. September, zu der er gemeinsam mit der AGOT (Arbeitsgemeinschaft der Offenen Türen) laden. Jugendliche ab 14 Jahren und junge Erwachsene sind ab 18.00 Uhr eingeladen zur jugendpolitischen Veranstaltung zur Kommunalwahl in das Atrium der Stadtwerke (Ostring 28, 44787 Bochum) und zum Inhalt schreibt er: »damit sie die Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl und Kandidaten für den Rat und die Bezirksvertretungen persönlich kennenlernen können.