Vor Kurzem erschien der neue Bochumer Wohnungsmarktbericht, der schwerpunktmäßig die Daten des Jahres 2023 zusammenfasst. Diese zweijährlich erscheinende Broschüre der Stadt gibt einen sehr guten Überblick über die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen auf dem Bochumer Wohnungsmarkt. Der Mieterverein Bochum fasst die wichtigsten Ergebnisse zusammen.
Nach dem Bericht über die Sperrung der einzigen Nord-Süd-Durchfahrt der Innenstadt (WAZ vom 4. 4. 2025: „Radweg in der City unterbrochen: ADFC fordert schnelle Lösung“) weist die Radwende darauf hin, dass für Lastenräder oder schwere Dreiräder ein Schieben über mehr als wenige Meter meist gar nicht möglich ist.
Der Bochumer Antifa Treff lädt ein: »Mit unserem Parkourworkshop am 05.04. um 13:00 Uhr an der Parkouranlage am Hustadtring (Haltestelle Hustadtring, Linie 344) wollen wir sportlich und aktiv in die Kampagne „Wenn nicht jetzt, wann dann“ starten! Dazu treffen wir uns um 12:30 auf der Ruhr-Uni-Brücke, um gemeinsam hin zu laufen. Du springst gerne, aber noch nicht auf Beton? Du kennst vielleicht Parkour-Videos aus dem Netz, hast es aber nie selbst ausprobiert? Du hast Lust etwas Neues zu lernen, und möchtest über deine Grenzen gehen? Dann haben wir hier genau das Richtige für dich!
In seiner Reihe zur Bochumer Stadtgeschichte präsentiert das Stadtarchiv – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, Wittener Straße 47, den Vortrag „Das Fotoalbum der Salomons – eine jüdische Kaufmannsfamilie“. Am Mittwoch, 9. April, um 19 Uhr referiert Dr. Franz-Josef Wittstamm zu diesem Thema. Der Eintritt ist frei.
Im Rahmen des Tresenabends der VVN-BdA Bochum am 8. April 2025 ab 19:30 in der Zanke gibt es auch eine kleine Lesung von Lina Kempchen: „Die Legende vom toten Soldaten“.
Zwischen Trauerprozess und Propaganda stehen die historischen Zeitdokumente, die in einer künstlerischen Lesung verwoben werden. Auch nach dem Tod des Wehrmachtssoldaten bleibt die Denkwelt des Nationalsozialismus omnipräsent. Er schleicht sich im Wechselspiel zwischen Individuum und Gesamtgesellschaft in die Sprache ein und wohnt scheinbar jedem inne. Doch welche Stimmen finden kein Gehör? Und wieviel Mitgefühl darf man mit Nazis haben?
Er wurde erstellt vom Arbeitskreis Mietspiegel, dem neben der Stadt Bochum Interessenvertretungen von Eigentümerinnen und Eigentümern sowie Mieterinnen und Mietern angehören.
Am Sonntag, 30. März 2025, fand am ehemaligen Zwangsarbeiterlager für „Ostarbeiter“ der Zeche Constantin die erste diesjährige Führung in Bochum-Bergen durch die Initiative Gedenkort Bochum-Bergen statt. Der Bericht dazu: »Die Veranstaltung, an der ca. 20 Interessierte teilnahmen, stand unter dem Motto „80 Jahre danach ….und wieder Krieg in Europa“. Viele der ehemaligen Zwangsarbeiter kamen aus der heutigen Ukraine und Russland, der damaligen Sowjetunion, und haben unter den sehr harten Arbeits- und Lebensbedingungen auf der Krupp-Zeche Vereinigte Constantin der Große während der NS-Zeit gelitten. Sie teilten dieses Schicksal miteinander. Sie lebten im Lager über Monate hinweg eng beieinander und mussten dieselben Demütigungen bei der Knochenarbeit im Bergbau erleiden … und nun stehen sich seit 3 Jahren Russen und Ukrainer im russischen Angriffskrieg unversöhnlich gegenüber.
Am Sonntag, den 06.04. findet ab 13 Uhr der monatliche vegane Brunch im Sozialen Zentrum statt. Es wird nach dem DIY (Do It Yourself) – Prinzip organusiert: »Bringt mit, worauf Ihr Lust habt, für euch und für alle anderen! So entsteht ein großes Buffet.« Ab 15 Uhr wird der Film „Die Q ist ein Tier“ gezeigt:
Das Offene Antifa Café lädt zum nächsten Treffen am kommenden Mittwoch, dem 9. April: »Am 10. April 1945 wurde Bochum durch die Alliierten vom Nationalsozialismus befreit. Dies wollen wir zum Anlass nehmen, die Geschichten von Frauen im Widerstand zu erzählen. „Dass ich noch lebe, verdanke ich jenen Menschen, die bereit waren, einen Verfolgten aufzunehmen. In der Mehrzahl waren es Frauen.“ Überlebender
Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki- Mohnhaupt zur Bürgerversammlung für die Umleitung der Opeltrasse: »Das hatte das Grünflächenamt als Veranstalter wohl nicht erwartet: Der Austausch in der Bürgerversammlung am 24.03.2025 zu der bis zum Brückenschlag über die A448 geplanten Umleitung der Opeltrasse brachte in erster Linie dem Fachamt selbst neue Erkenntnisse!
Zur Aprilausgabe von bodo schreibt die Redaktion: »Nadine Bönninger ist Gerüstbauerin und Unternehmerin mit Haltung. Ariane Kareev inszeniert bundesweit an Theatern – ihr bereits viertes Künstlerinnenleben. Tobias Backers forscht an der Ruhr-Universität zu Geothermie. Arne Nobel eröffnet eine Eckkneipe für Leute mit Anstand. Jeremiah Hayden berichtet aus Grants Pass, USA, wo auf die Kriminalisierung die Verfolgung Obdachloser folgt. Das Straßenmagazin im April
Am 11. April ist wieder bundesweiter Klimastreik und Fridays for Future Bochum ist natürlich dabei und schreibt dazu: »am 11.04. werden statt Autos Bobbycars, Laufräder und Inliner über den Bochumer Südring rollen! Die Bochumer Ortsgruppe von Fridays for Future organisiert im Rahmen des Globalen Klimastreiks eine Demonstration, die sich diesmal insbesondere an Kinder und deren Eltern richtet. Dazu ist FFF gezielt in den Austausch mit Kindergärten getreten. Um 16 Uhr geht es am Bochumer Hauptbahnhof los.
In einer Pressemitteilung geht die Bezirksschüler*innenvertretung Bochum auf die geplante Änderung von Kita-Gebühren ein und erklärt ihre Freude darüber, »dass der Rat der Stadt Bochum am 03.04.2025 über eine neue Elternbeitragssatzung abstimmen wird. Die Gebühren für KiTa, Kindertagespflege und OGS sollen eine neue Beitragsfreigrenze von 40.000 Euro erhalten. Außerdem sollen die Beiträge insgesamt um 25 Prozent gesenkt werden.
Bereits seit drei Jahren laufen die Vorbereitungen für die Umsetzung der Krankenhausplanung in Nordrhein-Westfalen. Heute nun tritt sie in Kraft und die Gewerkschaft Verdi schreibt dazu in einer Pressemitteilung: »Viele Perspektiven auf diesen Paradigmenwechsel der Landesregierung wurden bereits betrachtet, doch die Sicht der Beschäftigten kommt bisher zu kurz – sie bleibt mahnend bis besorgt. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) begrüßt das Ziel einer flächendeckenden, wohnortsnahen und bedarfsorientierten Krankenhausversorgung grundsätzlich, befürchtet jedoch aufgrund erheblicher Mängel, dass der Systemumbau auf dem Rücken der Beschäftigten erfolgt.