Die IG Metall ruft Beschäftigten und Auszubildenden im Kfz-Handwerk in der Region zu Warnstreiks auf und erläutert in ihrer aktuellen Pressemitteilung: »Hintergrund sind die ergebnislosen Tarifverhandlungen mit den Arbeitgebern. Diese haben in der ersten Verhandlungsrunde am 28. März 2025 in Düsseldorf kein Angebot vorgelegt – trotz guter wirtschaftlicher Lage vieler Betriebe.
Die Volkshochschule (vhs) bietet in Kooperation mit dem Bochumer „Bündnis gegen Rechts“ am Samstag, 12. April, von 14 bis 16.15 Uhr eine kostenfreie Radtour zum Thema „Zwangsarbeitslager“ in Bochum an und schreibt dazu: »Interessierte können sich unter der Telefonnummer 02 34 / 910 – 15 55 oder über die Webseite der Volkshochschule Bochum https://vhs.bochum.de anmelden. Der Treffpunkt für die Radtour mit der Kursnummer K12007 ist am Westpark/Parkplatz am Gewerkschaftshaus, Alleestraße 80.
Im Theater der Gezeiten am Donnerstag Satire und Musik: »Autor Christian Huppert liest am 10.04.2025 um 19:00 Uhr in der Reihe „lauschBar“ im Theater der Gezeiten Auszüge aus seinem satirischen Smartphone-Reiseromänchen (so der selbstgewählte Gattungsbegriff) „Unkraut auf Rügen“.
Die Bochumer Geschichtswerkstatt bietet am Samstag,dem 12. April eine Tour an zu Erinnerungsorten an den Kapp-Putsch und die Märzrevolution im Jahr 1920. Die Fahrt führt mit dem ÖPNV von Bochum nach Essen. Der Ausgangspunkt dieser Rundfahrt wird der Springerplatz in Bochum sein, an dem am 13. März 1920 eine Kundgebung gegen den Kapp-Putsch stattfand. Danach fahren wir zum ehemaligen Hauptbahnhof in Bochum, der damals eine strategische Bedeutung hatte. Weitere Stationen sind der Friedhof an der Blumenstr., der Kommunalfriedhof in Bochum-Werne, der Wasserturm in Essen Steele und das ehemalige Freikorpsdenkmal in Essen-Horst.
Am Donnerstag, den 10. April laden die Naturfreunde Langendreer zu einer Diskussion mit dem ehemaligen Bundestagsabgeordneten Axel Schäfer ein: »2026 möchten die USA in Deutschland neue Waffensysteme stationieren, die nach der Meldung der Tagesschau vom 12.7.2024, weit nach Russland hinein Ziele angreifen können. Nur wenige Politiker der großen Parteien in Deutschland kritisieren dieses Vorhaben. Axel Schäfer gehört zu den Kritikern der Stationierung. Axel Schäfer war von 2002 -2025 Mitglied des deutschen Bundestags.«
Die Initiative Religionsfrei im Revier wird auch dieses Jahr am Karfreitag gegen „die kirchliche Bevormundung durch das Feiertagsgesetz in Nordrhein-Westfalen“ protestieren und erneut u. a. mit „Das Leben des Brian“ eine unterhaltsame Filmveranstaltung im Bahnhof Langendreer anbieten. Nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes genehmigt die Bezirksregierung Arnsberg dies seit 2018 in einer Ausnahmegenehmigung.
Attac lädt am Sonntag, dem 13. April um 16 Uhr in der KoFabrik zum 21.Kaffeeklatsch ein: Rojava ist eine weitgehend autonome Region im Nordosten von Syrien. Viele fortschrittliche Menschen beobachten mit großen Interesse, wie in diesem Gebiet das Konzept des Demokratische Konföderalismus realisiert wird. Gleichzeitig muss mit großer Sorge zugesehen werden, mit welcher Brutalität das NATO-Mitglied Türkei in Rojava wütet.
Die Antifaschistische Linke Bochum lädt am Donnerstag. den 10 April ab 18 Uhr zu einem netten Abend ein: »Anlässlich des 80. Jahrestag der Befreiung von Bochum vom Faschismus, möchten wir trotz der aktuellen politischen Lage in der Zanke zusammen kommen und einen netten Abend verbringen. Mit Kleinigkeiten zu Essen, kühlen Getränken und guter Mucke, wollen wir all denjenigen Gedenken, die gegen den Faschismus kämpften und uns die Grundlage für ein besseres Leben bieten sollten. Open doors: 18:00 Uhr | Zanke | Westring 41«
Zum 80. Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Hiroshima ruft eine bundesweite Initiative verschiedener Friedengruppen dazu auf, Papier-Origami-Kraniche zu falten und als Friedenszeichen nach Hiroshima zu schicken. In Bochum wird dazu an verschiedenen Tagen zum gemeinsamen Origami-Falten aufgerufen, beginnend am Mittwoch, dem 9. April ab 18 Uhr im Seniorenbüro Nord, auf Einladung der Gruppe „Gerthe für Amnesty“ mit einer Referentin der IPPNW (Internationale Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges). Die Einladenden weisen dabei auch auf die besondere Verbindung zwischen Bochum und Hiroshima hin.
Das Hattinger Forum für Demokratie zeigt am Sonntag, den 13. April um 14.30 Uhr im Bürgerzentrum Holschentor den Dokumentarfilms „JAMEL – Lauter Widerstand“ von Martin Groß über das Ehepaar Lohmeyer, das im rechtsextrem geprägten Dorf Jamel mit dem Musikfestival „Jamel rockt den Förster“ ein starkes Zeichen für Demokratie und Toleranz setzt. Im Anschluss zur Präsentation besteht die Möglichkeit mit Birgit Lohmeyer aus Jamel über Jamel und den aktuellen Rechtsrutsch in unserem Land zu diskutieren.
Vor Kurzem erschien der neue Bochumer Wohnungsmarktbericht, der schwerpunktmäßig die Daten des Jahres 2023 zusammenfasst. Diese zweijährlich erscheinende Broschüre der Stadt gibt einen sehr guten Überblick über die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen auf dem Bochumer Wohnungsmarkt. Der Mieterverein Bochum fasst die wichtigsten Ergebnisse zusammen.
Nach dem Bericht über die Sperrung der einzigen Nord-Süd-Durchfahrt der Innenstadt (WAZ vom 4. 4. 2025: „Radweg in der City unterbrochen: ADFC fordert schnelle Lösung“) weist die Radwende darauf hin, dass für Lastenräder oder schwere Dreiräder ein Schieben über mehr als wenige Meter meist gar nicht möglich ist.
Der Bochumer Antifa Treff lädt ein: »Mit unserem Parkourworkshop am 05.04. um 13:00 Uhr an der Parkouranlage am Hustadtring (Haltestelle Hustadtring, Linie 344) wollen wir sportlich und aktiv in die Kampagne „Wenn nicht jetzt, wann dann“ starten! Dazu treffen wir uns um 12:30 auf der Ruhr-Uni-Brücke, um gemeinsam hin zu laufen. Du springst gerne, aber noch nicht auf Beton? Du kennst vielleicht Parkour-Videos aus dem Netz, hast es aber nie selbst ausprobiert? Du hast Lust etwas Neues zu lernen, und möchtest über deine Grenzen gehen? Dann haben wir hier genau das Richtige für dich!
In seiner Reihe zur Bochumer Stadtgeschichte präsentiert das Stadtarchiv – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, Wittener Straße 47, den Vortrag „Das Fotoalbum der Salomons – eine jüdische Kaufmannsfamilie“. Am Mittwoch, 9. April, um 19 Uhr referiert Dr. Franz-Josef Wittstamm zu diesem Thema. Der Eintritt ist frei.
Im Rahmen des Tresenabends der VVN-BdA Bochum am 8. April 2025 ab 19:30 in der Zanke gibt es auch eine kleine Lesung von Lina Kempchen: „Die Legende vom toten Soldaten“.
Zwischen Trauerprozess und Propaganda stehen die historischen Zeitdokumente, die in einer künstlerischen Lesung verwoben werden. Auch nach dem Tod des Wehrmachtssoldaten bleibt die Denkwelt des Nationalsozialismus omnipräsent. Er schleicht sich im Wechselspiel zwischen Individuum und Gesamtgesellschaft in die Sprache ein und wohnt scheinbar jedem inne. Doch welche Stimmen finden kein Gehör? Und wieviel Mitgefühl darf man mit Nazis haben?
Er wurde erstellt vom Arbeitskreis Mietspiegel, dem neben der Stadt Bochum Interessenvertretungen von Eigentümerinnen und Eigentümern sowie Mieterinnen und Mietern angehören.
Am Sonntag, 30. März 2025, fand am ehemaligen Zwangsarbeiterlager für „Ostarbeiter“ der Zeche Constantin die erste diesjährige Führung in Bochum-Bergen durch die Initiative Gedenkort Bochum-Bergen statt. Der Bericht dazu: »Die Veranstaltung, an der ca. 20 Interessierte teilnahmen, stand unter dem Motto „80 Jahre danach ….und wieder Krieg in Europa“. Viele der ehemaligen Zwangsarbeiter kamen aus der heutigen Ukraine und Russland, der damaligen Sowjetunion, und haben unter den sehr harten Arbeits- und Lebensbedingungen auf der Krupp-Zeche Vereinigte Constantin der Große während der NS-Zeit gelitten. Sie teilten dieses Schicksal miteinander. Sie lebten im Lager über Monate hinweg eng beieinander und mussten dieselben Demütigungen bei der Knochenarbeit im Bergbau erleiden … und nun stehen sich seit 3 Jahren Russen und Ukrainer im russischen Angriffskrieg unversöhnlich gegenüber.
Am Sonntag, den 06.04. findet ab 13 Uhr der monatliche vegane Brunch im Sozialen Zentrum statt. Es wird nach dem DIY (Do It Yourself) – Prinzip organusiert: »Bringt mit, worauf Ihr Lust habt, für euch und für alle anderen! So entsteht ein großes Buffet.« Ab 15 Uhr wird der Film „Die Q ist ein Tier“ gezeigt:
Das Offene Antifa Café lädt zum nächsten Treffen am kommenden Mittwoch, dem 9. April: »Am 10. April 1945 wurde Bochum durch die Alliierten vom Nationalsozialismus befreit. Dies wollen wir zum Anlass nehmen, die Geschichten von Frauen im Widerstand zu erzählen. „Dass ich noch lebe, verdanke ich jenen Menschen, die bereit waren, einen Verfolgten aufzunehmen. In der Mehrzahl waren es Frauen.“ Überlebender
Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki- Mohnhaupt zur Bürgerversammlung für die Umleitung der Opeltrasse: »Das hatte das Grünflächenamt als Veranstalter wohl nicht erwartet: Der Austausch in der Bürgerversammlung am 24.03.2025 zu der bis zum Brückenschlag über die A448 geplanten Umleitung der Opeltrasse brachte in erster Linie dem Fachamt selbst neue Erkenntnisse!
Zur Aprilausgabe von bodo schreibt die Redaktion: »Nadine Bönninger ist Gerüstbauerin und Unternehmerin mit Haltung. Ariane Kareev inszeniert bundesweit an Theatern – ihr bereits viertes Künstlerinnenleben. Tobias Backers forscht an der Ruhr-Universität zu Geothermie. Arne Nobel eröffnet eine Eckkneipe für Leute mit Anstand. Jeremiah Hayden berichtet aus Grants Pass, USA, wo auf die Kriminalisierung die Verfolgung Obdachloser folgt. Das Straßenmagazin im April
Am 11. April ist wieder bundesweiter Klimastreik und Fridays for Future Bochum ist natürlich dabei und schreibt dazu: »am 11.04. werden statt Autos Bobbycars, Laufräder und Inliner über den Bochumer Südring rollen! Die Bochumer Ortsgruppe von Fridays for Future organisiert im Rahmen des Globalen Klimastreiks eine Demonstration, die sich diesmal insbesondere an Kinder und deren Eltern richtet. Dazu ist FFF gezielt in den Austausch mit Kindergärten getreten. Um 16 Uhr geht es am Bochumer Hauptbahnhof los.
In einer Pressemitteilung geht die Bezirksschüler*innenvertretung Bochum auf die geplante Änderung von Kita-Gebühren ein und erklärt ihre Freude darüber, »dass der Rat der Stadt Bochum am 03.04.2025 über eine neue Elternbeitragssatzung abstimmen wird. Die Gebühren für KiTa, Kindertagespflege und OGS sollen eine neue Beitragsfreigrenze von 40.000 Euro erhalten. Außerdem sollen die Beiträge insgesamt um 25 Prozent gesenkt werden.
Bereits seit drei Jahren laufen die Vorbereitungen für die Umsetzung der Krankenhausplanung in Nordrhein-Westfalen. Heute nun tritt sie in Kraft und die Gewerkschaft Verdi schreibt dazu in einer Pressemitteilung: »Viele Perspektiven auf diesen Paradigmenwechsel der Landesregierung wurden bereits betrachtet, doch die Sicht der Beschäftigten kommt bisher zu kurz – sie bleibt mahnend bis besorgt. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) begrüßt das Ziel einer flächendeckenden, wohnortsnahen und bedarfsorientierten Krankenhausversorgung grundsätzlich, befürchtet jedoch aufgrund erheblicher Mängel, dass der Systemumbau auf dem Rücken der Beschäftigten erfolgt.