Das Kommunale Integrationszentrum und der Kinder- und Jugendring laden Kinder- und Jugendgruppen herzlich zur Sommeraktion „Ein Zeichen setzen für Vielfalt und Toleranz“ ein. Für die Aktion haben die Stadtwerke Bochum über 100 Stromkästen in den Stadtteilen Altenbochum, Langendreer und Wattenscheid zur Verfügung gestellt. Die Stromkästen sollen von Kinder- und Jugendgruppen verschönert und mit Motiven zu den Themen Toleranz und Vielfalt neugestaltet werden.
»La Batalla de Chile ist Ausdruck und Höhepunkt einer produktiven Periode im chilenischen Dokumentarfilm, die eng mit der Präsidentschaft Salvador Allendes zusammenhing und mit dem Militärputsch am 11. September 1973 jäh beendet wurde.
Am 23.08. kommt das Antifa Café aus der Sommerpause zurück. Wie gewohnt wird das Soziale Zentrum (SZ) ab 18:30 geöffnet und der inhaltliche Teil beginnt um ca. 19 Uhr. Thematisch wird es um „Repression und wie können wir damit umgehen“ gehen. Eine Veranstaltung mit der Roten Hilfe und Out of Action. Dabei beantwortet die Rote Hilfe die Frage: »Was ist Repression und wie gehen wir damit um? Repression ist vielfältig und oft nicht sofort als solche erkennbar. Anhand von Definitionen und Beispielen wollen wir uns dem Thema nähern.« Im Anschluss wird es dann einen Input von Out of Action zum Thema Vorbereitung auf Demonstrationen und psychische Folgen von Polizeigewalt geben. Link auf twitter (für dort angemeldete Nutzer) zum Thema: Polizeigewalt
Am 9.9.2023 führt ein Bündnis aus verschiedenen Aktionsgruppen eine Wandermahnwache in der Bochumer Innenstadt durch. Mit dem nachfolgenden Text informieren die Aktivist*innen über die aktuelle Situation von geflüchteten Menschen und Menschen, die flüchten wollen: »Im Koalitionsvertrag der Ampelregierung wurde unter anderem festgehalten, dass man sich für bessere Standards in den Asylverfahren der EU-Staaten einsetzen und das Leid und die illegalen gewaltsamen Pull- und Push-Backs an den EU-Außengrenzen beenden wolle. Außerdem sollte die zivile Seenotrettung finanziell unterstützt und eine staatlich organisierte Seenotrettung aufgebaut werden.
Herzenslust Bochum, das schwule Präventionsteam der Aidshilfe Bochum, teilt einen offenen Aufruf mit dem Ziel, das Veranstaltungsangebot im queeren Kulturzentrum FLUID zu erweitern. Zu diesem Zweck wird nach interessierten Männern*, die Sex mit Männern* haben (MSM), gesucht:
Die Linksfraktion hat einen Antrag zum Sozialticket gestellt: »Das Sozialticket ist in Bochum nur geringfügig günstiger als das Deutschlandticket und das trotz deutlich kleinerem Geltungsbereich. Die Bochumer Linksfraktion will das ändern und fordert eine Preissenkung beim Sozialticket („Mein Ticket“). Hierzu soll auch eine übergangsweise Finanzierung aus Fördermitteln des Stärkungspaktes NRW geprüft werden. Über einen entsprechenden Antrag wird der Bochumer Rat auf seiner Sitzung am 24. August beraten.
Die IG Bau aus Bochum-Dortmund schreibt in Ihrer Presse-Mitteilung: »Senioren vor großen Problemen beim Wohnen – Baby-Boomer-Generation droht „Wohn-Altersarmut“
„Graue Wohnungsnot“ droht: In zwanzig Jahren werden in Bochum rund 79.200 Menschen zur Altersgruppe „67plus“ gehören – gut 4.800 mehr als heute. Darauf hat die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hingewiesen und befürchtet durch die kommende Rentnergeneration der Baby-Boomer einen zunehmenden Mangel an altersgerechten Wohnungen. Die Gewerkschaft beruft sich dabei auf neueste Zahlen, die das Pestel-Institut bundesweit für Städte und Kreise ermittelt hat. Die Wissenschaftler haben die Bevölkerungsentwicklung im Rahmen einer Studie zur künftigen Wohnsituation von Senioren für den Bundesverband des Deutschen Baustofffachhandels (BDB) untersucht.
Ende Gelände berichtet vom nächsten Klimatresen an diesem Samstag, 19.08. um 18:00 und schreibt dazu: »Wir wollen zusammen den Film „Ella“ gucken, wo es um die Willkür staatlicher Repressionen in einem Fall aus dem Danni geht. Danach gibt es noch KüfA.«
Wir hatten schon darauf higewiesen, dass für das MURX Festival in Bochum Repair-Stories gesucht wurden. Das Reparaturfestival, das vom 24. bis 27. August im atelier automatique in der Rottsraße stattfindet, »verknüpft … bereits zum dritten Mal auf originelle Weise Nachhaltigkeit mit Kunst und Kultur. In Workshops, Ausstellungen, Filmscreenings, Vorträgen und Performances werden vielfältige, verblüffende und kreative Wege aus der Wegwerfgesellschaft aufgezeigt. Das Festival lädt Jung und Alt zum gemeinsamen Ausprobieren und Staunen ein.
Die Linksfraktion hat eine Anfrage an die Verwaltung gerichtet, um Aufschluss über das Reiseverhalten der Verwaltung zu bekommen und schreibt dazu in der aktuellen Pressemitteilung: »Angestellte der Stadt Bochum unternahmen im Jahr 2022 22 dienstliche Flugreisen mit insgesamt 76.510 Flugkilometern. Darunter befanden sich offenbar auch Kurzstreckenflüge. Grundsätzlich erfolgte keine CO2- Kompensation. Das geht aus einer nun veröffentlichten Antwort der Verwaltung auf eine Anfrage der Bochumer Linksfraktion hervor.
Die Regionalgruppe von Attac in Bochum unterstützt den Protest gegen den „Marsch für das Leben“ in Köln und Berlin:
»Für den 16. September mobilisieren christlich-fundamentalistische und rechtsnationale Gegner*innen des Rechts auf sexuelle Selbstbestimmung zum so genannten „Marsch für das Leben“ in Köln. Die Veranstaltung richtet sich hauptsächlich gegen Schwangerschaftsabbrüche. Darüber hinaus hetzt die Anti-Choice-Bewegung (Abtreibungsgegner*innen) gegen alle nicht heterosexuellen Beziehungen und die Vielfalt geschlechtlicher Identitäten.
Am Sonntag, den 20.08. zeigt das endstation.kino beim endstation.familienkino Kurzfilme für Kinder ab vier Jahren und ihre Familien und schreibt dazu: »Unter dem Titel Film ohne Kamera – bunte Farben, Möhren und Musik geht es um experimentelle Kurzfilme. Im Anschluss entsteht zusammen mit allen Kinogästen ein eigener Analogfilm. Für gewöhnlich werden Filme mit einer Kamera gedreht. Es gibt aber auch Filme, die ohne eine Kamera hergestellt werden. Solche Filme sind zum Beispiel handgemalte Filme, bei denen die Filmemacher:innen direkt mit Farben auf die Filmstreifen malen.
Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt zum erstmals im Ratsinformationssystem ausgewiesenen Thema der Fragestunde für Einwohner*innen in einer Bezirksvertretung: »Zur letzten Sitzung der Bezirksvertretung Südwest vor der Sommerpause im Mai 2023 hat das Netzwerk noch kritisieren müssen, dass in der im Ratsinformationssystem der Stadt Bochum öffentlich zugänglichen Tagesordnung ganz oben zwar die „Einwohnerfragestunde“ angekündigt war, dort aber nicht vermerkt war, ob überhaupt Fragen gestellt wurden und auch nicht von wem und zu welchem Thema.
Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) fordert: »Wer in Bochum in Hotels, Biergärten, Restaurants oder anderen Betrieben in den Ferien jobbt, soll künftig wenigstens den gesetzlichen Mindestlohn verdienen. „Bislang können Betriebe Jugendliche unter 18 Jahren auch für weniger als 12 Euro beschäftigen. Mit dieser Ausnahme beim gesetzlichen Mindestlohn muss Schluss sein – in der Gastronomie genauso wie in allen anderen Branchen. Dass im Moment eine Art ‚Alters-Lohn-Diskriminierung‘ für Unter-18-Jährige überhaupt möglich ist, ist schon ein Unding“, sagt der Geschäftsführer der NGG-Region Ruhrgebiet, Martin Mura.
Wir freuen uns heute über die Fertigstellung unserer Fritz Bauer Bibliothek und ich begrüße Sie und Euch alle herzlich hier auf unserem Baugrundstück. Ich freue mich sehr über diesen großen Schritt auf dem Weg zum Bochumer Fritz Bauer Forum. Es ist dies gewiss ein Moment, um innezuhalten und Dank zu sagen. Dank an alle Beteiligten, die mir und uns seit der Grundsteinlegung vor zwei Jahren weitergeholfen und uns ermutigt haben, in diesen Zeiten weiterzugehen, uns Gedanken über die Gestaltung des Forums und seine Aufgaben zu machen. Gerade unter dem äußeren Druck, der einen manchmal ermüden lassen will. Ermüden deswegen, weil man das Gefühl bekommt, dass dieses Fritz Bauer Forum angesichts wachsender Menschenfeindlichkeit im politischen Tagesgeschäft ebenso wie im Alltag auf die lange Dauer notwendiger denn je gebraucht wird. Da kann man sich schonmal fragen, wie schaffen wir das eigentlich?
An ein paar wunderbar sommerlichen Stunden präsentierte am gestrigen Abend das Fritz Bauer Forum seine fertiggestellte Bibliothek und gab mit einen großen kulturellen Programm ein Versprechen, was an diesem Ort in Zukunft zu erwarten ist. In ihrer Begrüßung sagte Irmtrud Wojak, die Leiterin des Forums u.a.: »Fritz Bauer kehrte zurück, um dem Recht und der Pflicht zum Widerstand zu neuer Geltung zu verhelfen. Das klingt so unwahrscheinlich, wie es wagemutig war. Widerstand galt auch nach 1945 in Deutschland als Landesverrat. Remigranten, die wie Bauer von Anfang an gegen den nationalsozialistischen Ungeist gekämpft hatten, wurden als Verräter verunglimpft.
Die Initiative „Genug ist Genug“ lädt am Freitag, dem 18.08. um 19:30 Uhr ins Soziale Zentrum zu einem Barabend ein: Um 20 Uhr beginnt der Input zum Thema Basisorganisation im Stadtteil. »Alles bleibt teuer und trotzdem ist die Proteststimmung abgeflacht. Schlechter Lohn, unsichere Beschäftigung oder Schikanen durch das Jobcenter lösen Ohnmacht aus. Als Linke muss es unser Ziel sein, Wege aus dieser aufzuzeigen. Die Erfahrung hat aber gezeigt, dass unsere bisherigen Strategien nicht genug Menschen dazu bewegt haben, für ihre Interessen einzustehen und ein gutes Leben für Alle zu erkämpfen.
Das „Bündnis Zukunftsfähiges Bochum“ ruft am Freitag, den 18.8. zu einer Demonstration für eine Mobilitätswende in Bochum auf: »Beginn ist um 15 Uhr mit Musik und Reden auf dem Willi-Brandt-Platz (vor dem Rathaus). Um 16 Uhr startet dann eine große Fahrraddemonstration über den City-Ring. Anschließend wird das Bühnenprogramm fortgesetzt und vielfältige Gruppierungen beleben die Asphaltwüste Innenstadt mit ihren Infoständen.
Die politische Auseinandersetzung/Diskussion um das GEG (Gebäudeenergiegesetz) wurde/wird von zahlreichen Falsch- und Desinformationen begleitet. Das führt bei einem großen Teil der Bevölkerung zur Verunsicherung. Daher bieten die NaturFreunde Bochum-Langendreer einen Bildungsabend zu diesem Thema an.
… unter diesem Titel wird am 19.8.2023 wieder auf den Dr.-Ruer-Platz und die Grabenstraße eingeladen.
Die Veranstalter*innen schreiben dazu: »… denn der Vegan Street Day im Ruhrgebiet findet zum 16ten mal am 19.08.23 von 11-19 Uhr in Bochum auf dem Dr.-Ruer-Platz und Grabenstr. statt und erwartet wieder tausende Besucher*innen.
Die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum kritisiert den Umgang mit einer Mahnwache für den getöteten Mouhamed Lamine Dramé und ruft zur Teilnahme an einer Gedenkkundgebung am 12.08.2023 auf.
Die Initiative für Nachbarschaft und Nachhailtigkeit aus Dahhausen hat sich um einen Klimaschutzpreis beworben und bittet um Unterstützung: »Seit 2021 pflegen und entwickeln die Aktiven der „Initiative für Nachbarschaft und Nachhaltigkeit Bochum-Dahlhausen e.V.“, kurz IfNuN, 19 Baumbeete in der Eiberger Straße. Hierfür wurde uns freundlicherweise auch von der Stadt Bochum Saatgut zur Verfügung gestellt. So entstanden blühende Beete, die nicht nur uns, sondern auch viele Anwohnende, die mittlerweile zum Teil selber aktiv geworden sind, erfreuen. In der sommerlichen Hitzeperiode haben wir Gießaktionen mit Brunnen- oder Ruhrwasser durchgeführt, um Bäume und Blumen vor dem Verdursten zu retten. WAZ und ARD-Mittagsmagazin berichteten bereits
(*MIV: Motorisierter Individual-Verkehr) Wie hier dargestellt gibt Bochum keine Mitteilung zu den MIV – Zahlen mehr heraus, sondern speichert diese nur noch hier ab. Dabei werden die Zahlen zu den eher umwelt-schädlichen E-Hybrid-Fahrzeugen nicht mehr gepflegt, tauchen daher auch nicht mehr in unserer Darstellung auf. Die Juli zahlen zeigen keine Verbesserung sondern bestätigen den Trend: Das Sinken des MIV ist KEIN Trend — es gibt wieder erheblich mehr Blechkisten: Die Anzahl zugelassener Fahrzeuge im Vergleich zum Juni ’23 stieg um 217 und das, obwohl die Anzahl zugelassener LKW im 3. Monat in Folge gesungen ist , von Juni zu Juli um 49. — Die Hoffnung auf eine Verkehrswende für Bochum schwindet trotzdem.
In Erinnerung an den Opel-Streik 1973 veranstaltet die Rosa-Luxemburg Stiftung im endstation.kinoam 15.08.2023, um 19:00 – 21:00 Uhr eine Filmvorführung mit anschließendem Gespräch mit Zeitzeug*innen aus der GOG und dem Opel-Solidaritätskomitee Bochum.
In einem offenen Brief haben der Kinder- und Jugendring und die Arbeitsgemeinschaft Offene Türen die Ergebnisse der zweiten Bochum Jugendbefragung vorgestellt und bewertet. Es wurden in der Befragung sehr viele Themen behandelt, von Freizeitverhalten über die Einschätzung von ÖPNV und Fahrradverkehr bis zur Frage, ob die Jugendlichen in Bochum auch nach einem Schulabschluss wohnen bleiben möchten (zum offenen Brief).
Die Stadtgestalter werten in einem aktuellen Beitrag die Daten des Statistikatlas NRW aus und fordern angesichts der zunehmenden Versiegelung durch Wohnungs- und Straßenbau einen Flächenentwicklungsplan: »Die zwischen 2016 und 2021 in Bochum versiegelte Fläche ist so groß wie 70 % des Gleisdreiecks.
DIE UNSCHÄRFERELATION DER LIEBE Trailer German Deutsch (2023)
Das endstation.kino zeigt ab Donnerstag, den 10. August Lars Kraumes Liebes Komödie Die Unschärferelation der Liebe und schreibt dazu und zu dem übrigen Programm: »Greta ist eine notorisch lügende Schulsekretärin und nebenbei laut, spontan und unberechenbar. Alexander ist ein pleitegehender Metzger, nebenbei Musikliebhaber und verkappter Intellektueller, der stets auf seine strikte Ordnung bedacht ist.
Die Führungen im ehemaligen Zwangsarbeiterlager finden große Resonanz
Die Initiative „Gedenkort Bergen“ im Bündnis gegen Rechts hat einen Webauftritt gestaltet, mit dem sie über das ehemalige Zwangsarbeiterlager der Krupp-Zeche Constantin der Große an der Bergener Straße informiert. Die Initiative setzt sich dafür an, dass dieser Gebäudekomplex, der seit 20 Jahren unter Denkmalschutz steht, endlich zu einem würdigen Gedenkort wird, der an das Schicksal von mehr als 100.000 Zwangsarbeiter:innen allein im Krupp-Konzern erinnert. Auch die dritte Führung (Foto), die die Initiative in diesem Jahr mit Unterstützung des Stadtarchivs und der VHS in dem Lager organisierte, stieß mit fast 50 Teilnehmer:innen am vergangenen Sonntag auf ein beachtliches Interesse.
Auf dem Sommerfest der Fritz Bauer Bibliothek am Freitag, den 11. August 2023 ist die Grupo Manzanar zu Gast. Sie schöpft aus dem Reichtum der lateinamerikanischen Musik, Flamenco-, Jazz-, Pop- und klassische Elemente fließen ein. Mit ihren Konzerten unterstützen sie die „Escuela Popular de Artes“, eine Musikschule am Rande in der chilenischen Stadt Viña del Mar, in der Kinder und Jugendliche aus armen Verhältnissen Musikunterricht erhalten und gefördert werden.
Vom 24. bis 27. August 2023 findet in Bochum das Reparaturfestival MURX statt. Getreu dem Motto „Repariert, was euch kaputt macht“ verknüpft das Festival bereits zum dritten Mal auf originelle Weise Nachhaltigkeit mit Kunst und Kultur. Dabei werden kreative Wege aus der Wegwerfgesellschaft aufgezeigt. Für die Ausstellung REPAIRSTORIES im atelier automatique werden noch kurze Geschichten zu Reparaturen gesucht. Unter allen Einreichungen wird ein Überraschungspaket verlost.
Die Pressestelle der Ruhr Uni macht auf ein Forschungsprojekt aufmerksam: »Konflikte gehören zu unserem alltäglichen Leben. Doch wie entstehen Konflikte? Und was sind ihre Auswirkungen auf Individuen und Gemeinschaften? Im Forschungsseminar „Soziale Konflikte: Anerkennung, Kompromiss und das Leben im Dissens“ untersuchen Masterstudierende der Sozialwissenschaft seit dem Wintersemester 2022/2023 unterschiedliche soziale Konflikte, die sie in ihren Nachbarstädten und ihrer Umgebung wahrgenommen haben. Erste Ergebnisse und Einblicke in die Forschung stellen sie am 9. August 2023 ab 17 Uhr in einer Ausstellung im Kunstmuseum Bochum vor. Der Eintritt ist frei.
»Am kommenden Montag, den 07.08.2023, beginnt für Kinder und Jugendliche in Nordrhein-Westfalen das neue Schuljahr – eigentlich«, schränkt der Flüchtlingsrat NRW ein, »denn nicht allen steht der Zugang zu Bildung gleichermaßen offen: Insbesondere Flüchtlinge sehen sich mit diversen Teilhabebarrieren konfrontiert. Dabei stellt Bildung eine wichtige Grundlage für die (berufliche) Entwicklung dar und der Schulbesuch trägt nicht zuletzt durch den Kontakt zu Gleichaltrigen maßgeblich zum wirklichen Ankommen in Deutschland bei.
Wegen großer Nachfrage spielen die Omas gegen Rechts wieder Theater und bringen ihr Theaterstück „Die Einladung der Madame S.“ unter der Regie von Hendrik Becker erneut auf die Bühne: Am Freitag, den 11. 8. und Samstag, den 12. 8. jeweils um 19.00 Uhr in der Quartiershalle der KoFabrik, Stühmeyerstraße 33. Der Eintritt ist frei. Platzreservierung unter Tel. 0173 75 79 431 oder becker@theater-loewenherz.de.
„Wie schaffen wir mit Schüler:innen eine lebendige Erinnerungskultur? Wie können neue Unterrichtsmodelle wie das Deeper Learning die Schüle:rinnen zu einem eigenständigen und authentischen Beitrag zu Erinnerungskultur bewegen?“ Zu diesen Fragestellungen bietet die GEW Bochum am Freitag, den 8. September um 15 – 18 Uhr, KO-Fabrik ein Seminar an: »In fünf Workshops mit praktischen Unterrichts- und Projektbeispielen möchten wir uns mit Lehrer:innen, Lehramtsanwärter:innen, Studierenden und Multiplikator:innen darüber austauschen.
Ich begrüße Sie und Euch auf unserem Halt unserer Friedensfahrradtour NRW in Bochum. Wir sind auf Achse für Frieden, Entspannungspolitik und Abrüstung, für Klima- und Umweltschutz, das ist unser Motto. Von Paderborn über Bielefeld, Münster, das Ruhrgebiet und Düsseldorf führt die Tour nach Köln, einmal quer durch NRW. Immer noch dauert der Krieg in der Ukraine an, werden weite Teile des Landes zerstört, sterben Tag für Tag hunderte Menschen, Zivilsten aber vor allem Soldaten auf beiden Seiten. Der US-Generalstabschef Marc Milley bezifferte die Zahl der Opfer im November bereits auf ein viertel Million, inzwischen werden es deutlich mehr sein. Der Krieg hat seine Vorgeschichte in der über Jahre gewachsenen Konfrontation zwischen Russland und der NATO, vor der wir als Teil der Friedensbewegung gewarnt haben.