Archiv für den Monat: März 2019


Dienstag 05.03.19, 16:59 Uhr

Zug von Bochum nach Recklinghausen?

Die Grüne Ratsfraktion teilt mit: »Laut Presseberichten plant der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) eine Bahnverbindung zwischen Recklinghausen und Bochum. „Wir Grünen stehen für den Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel im Ruhrgebiet und sind sehr an den Überlegungen des VRR interessiert“, erklärt Sebastian Pewny, verkehrspolitischer Sprecher der Ratsfraktion. Gleichzeitig zeigt er sich erstaunt darüber, dass weder die Verwaltung noch der VRR bisher zum aktuellen Projektstand informiert hat. In einer Anfrage zur nächsten Ratssitzung bittet die Grüne Ratsfraktion die Verwaltung daher nun Stellung zu nehmen. „Wenn der VRR im Recklinghäuser Stadtrat bereits vorstellig war, möchten wir hier in Bochum ebenso erfahren, welche Perspektiven es für die Realisierung einer der wichtigsten Nord-Süd-Verkehrsachsen des ÖPNV im Ruhrgebiet gibt“, so Pewny. Laut Presseberichten liegen derzeit angeblich zwei Planungsvarianten vor. Zudem soll die Verbindung gegebenenfalls bis nach Witten verlängert werden, was unmittelbare Konsequenzen für den Aus- und Umbau von Gleisen und Bahnsteigen in Bochum hätte.«


Dienstag 05.03.19, 08:03 Uhr

Jineolojî – die gesellschaftliche
Wissenschaft der Frauen/-revolution

Am Mittwoch, den 13. 3.um 19 Uhr lädt das AntifaCafé im Sozialen Zentrum zu einem Vortrag von Mechthild Ego vom Jineolojî Center Brüssel ein: Die Jineolojî als neue Form von Wissenschaft und als ein gesellschaftliches Projekt wird aus den Erfahrungen von mehr als 30 Jahren kurdischer Frauenbewegung entwickelt. Mit der Frauenrevolution und der ökologisch-basisdemokratischen Selbstverwaltung in Rojava/Nordost-Syrien wird die Jineolojî zunehmend als neue Bildungs-, Analyse und Lebensweise verankert. Auch in vielen europäischen und lateinamerikanischen Ländern verbinden sich Frauen mit der Jineolojî als revolutionärer und feministischer Wissenschaft vom Frauenstandpunkt. Die Staatsbezogenheit und der Verlust einer radikal verändernden Praxis werden am westlichen Feminismus kritisiert. Kann es eine Wissenschaft geben, die nicht am Erhalt des Status Quo mitwirkt, sondern ein Projekt der Überwindung des kapitalistischen Patriarchats ist? Was hat das mit uns als nichtakademischen Basisaktivist*innen zu tun? mehr…


Dienstag 05.03.19, 07:50 Uhr

Mobbing unter Schüler*innen

Das Stück „Mobfer-f“ wendet sich in der Familienvorstellung am Sonntag, dem 10.03. um 15.oo Uhr im Theater Traumbaum im Kultur Magazin, Lothringer Str. 36 c, ganz bewusst an eine etwas ältere Zielgruppe, Menschen ab 10 Jahren. Denn in „Mobfer-f“ geht es um ein Problem, von dem mittlerweile immer mehr Schüler*innen und deren Familien betroffen sind: Mobbing unter Schüler*innen. In der Ankündigung heißt es: Dass das Stück  brandaktuell ist, erkennt man schon daran, dass alle Schulvorstellungen ausverkauft sind. „Mobfer -f “ bringt zwei gestrandete Außenseiter auf die Bühne, genau genommen auf ein Dach, denn hier spielt das Stück. mehr…


Montag 04.03.19, 20:35 Uhr

Der DGB zum Internationalen Frauentag

Der DGB Bochum lädt ein: »Am Samstag, den 9. März um 11:00 Uhr unterstützen wir die Veranstaltung „Frauen eine Stimme geben“ der Gleichstellungsstelle auf dem Boulevard. „Wir stellen kreativ die Hindernisse in der weiblichen Lebensbiografie dar und stützen uns dabei auf Bochumer Zahlen“, erklärt Bettina Gantenberg. „Um die Chancengleichheit von Frauen in der Arbeitswelt ist es in Bochum schlecht bestellt. In den knapp 42.000 gemeldeten Teilzeitstellen arbeiten 75% Frauen. Auch der Anteil der in Leiharbeit beschäftigten Frauen hat sich im Laufe der letzten 10 Jahre verdoppelt (2009 waren es 642). Von den 3.399 allein erziehenden Hartz IV Empfänger*innen, sind das mit 94 % fast ausschließlich Frauen. Weiter gibt es unter den insgesamt 21.315 Frauen, die Leistungen nach SGB II beziehen, knapp 3.500 sogenannte Aufstockerinnen.“ mehr…


Montag 04.03.19, 19:24 Uhr
Unterstützung von repressionsbetroffenen Schüler*innen

Solidarität mit Fridays for Future

Die Schwarze Ruhr-Uni lädt ein: »Deine Lehrer*innen/die Schule macht Dir Stress, weil Du wegen dem Klimastreik fehlst? Oder Du willst Andere unterstützen, denen es so geht? Am kommenden Donnerstag, dem 07.03. organisieren wir ein offenes Treffen, um Schüler*innen zu unterstützen, die wegen ihrer Teilnahme am Klimastreik Probleme bekommen. Das Treffen findet in der zukünftigen Cafeteria von Gebäude GD an der Ruhr-Uni um 18.00 Uhr statt. Einen Plan der Ruhr-Uni findest Du hier.«


Montag 04.03.19, 08:41 Uhr

China – Was jetzt?

Die Bochum occupy Initiative lädt am Montag, den 11. März um 19 Uhr im Sozialen Zentrum zu einer Veranstaltung mit Peter Franke und Wolfgang Schaumberg zur aktuellen Situation in China ein: »Sind die Arbeitskämpfe in China, die Soli-Aktionen von Studierenden und Nichtregierungsorganisationen eine Bedrohung für die chinesische Regierung bzw. für die Kommunistische Partei in China? Seitdem Xi Jinping 2012 die Führung der Partei übernommen hat, diszipliniert er Land und Partei und baut sich eine unumschränkte Machtposition auf. Die materiellen Lebensbedingungen haben sich für die Mehrheit der Bevölkerung verbessert, aber gleichzeitig wird offiziell zugegeben, dass die Kluft zwischen Arm und Reich immer größer wird. Es gibt mehr Arbeitskämpfe und Soli-Aktionen, gegen die hart vorgegangen wird, wenn sie die Herrschaft der KP in Frage stellen. Die Wachstumsrate sinkt und ist so niedrig wie zuletzt vor 28 Jahren. Können Rieseninvestitionsprogramme im Land und massive wirtschaftliche Expansionsbestrebungen ins Ausland einen weiteren Rückgang des wirtschaftlichen Wachstums stoppen? mehr…


Sonntag 03.03.19, 21:43 Uhr

Verzerrte Wahrnehmung?
Todesopfer rechter Gewalt in NRW

Am Montag, den 11. März findet um 18.00 Uhr im Blue Square, Kortumstraße 90, eine Podiumsdiskussion statt zum Thema „Verzerrte Wahrnehmung? Todesopfer rechter Gewalt in NRW“. DiskussionsteilnehmerInnen sind: Prof. Dr. Christoph Kopke, Hochschule für Wissenschaft und Recht Berlin; Dr. Michael Kohlstruck, Technische Universität Berlin; Ceren Türkmen, Justus-Liebig-Universität Gießen; Hendrik Puls, Ruhr-Universität Bochum. Moderation: Heike Kleffner, Geschäftsführerin des Verbands der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e.V. (VBRG). In der Einladung wird der Hintergrund des Themas erläutert: In den zurückliegenden Jahrzehnten sind in Deutschland weit mehr als 100 Menschen durch rechtsextrem oder rassistisch motivierte Straftaten ums Leben gekommen. In den polizeilichen Statistiken ist nur ein Teil dieser Fälle als „politisch motiviert“ eingestuft worden. Häufig werden die Motive der Täter/innen nicht hinreichend aufgeklärt, unter den Teppich gekehrt oder schlicht nicht erfasst. Ein Langzeitrechercheprojekt von „Tagesspiegel“ und „ZEIT Online“ geht von mehr als 169 Todesopfern rechter Gewalt seit 1990 in Deutschland aus, wovon lediglich 83 offiziell anerkannt sind. mehr…


Sonntag 03.03.19, 19:33 Uhr

Olympia auf einer Atommüllkippe?

Das Bochumer Friedensplenum unterstützt die Dortmunder Gruppe der IPPNW (Internationale Ärzte gegen Atomtod), die zu einer Protestaktion gegen die Austragung von Olympischen Spielen in Fukushima 2020 aufrufen. Der verheerende Atomkatastrophe in Fokushima begann am 11. 3. 2011 und hält bis heute an (siehe Aufruf). Das Olympische Komitee hat entschieden die Baseball-und Softballspiele in der Stadt Fukushima auszutragen. Ein Aufenthalt in Fukushima ist mit einer erhöhten Strahlenbelastung für alle TeilnehmerInnen verbunden. IPPNW sieht „ein großes Interesse der Atomindustrie das Fukushima-Desaster zu verharmlosen –auch auf Kosten der Gesundheit der Teilnehmer und der Olympischen Idee“. Die Protestaktion am Samstag, dem 9. März, 14.00 Uhr, vor dem Gerhard Hauptmann Haus in Düsseldorf, Bismarkstr.90 wird dann am Montag, 11.März, ab 16.00 Uhr in Dortmund an der Reinoldikirche fortgesetzt.


Sonntag 03.03.19, 09:45 Uhr

„Pop goes the world“

Im Rahmen der Feministischen Wochen 2019 findet am Donnerstag, den 7. März um 19:00 Uhr in der Oval Office Bar im Schauspielhaus, Saladin-Schmitt-Straße 2, ein Vortrag von Anna Seidel statt zum Thema „Pop goes the world – für einen emphatischen Feminismus“. Die Einladung: »Pop und Feminismus gehen längst Hand in Hand. Von den Riot Grrrls in den USA Anfang der 90er-Jahre bis zum zehnten Geburtstag vom popfeministischen Missy Magazine ist einiges passiert: die Spice Girls, Kerstin Grethers Zuckerbabys, Beyoncé flawless bei den MTV Video Music Awards…
Anna Seidel wird anhand dieser und anderer Schlaglichter einführend über die Verknüpfung von Pop und Feminismus sprechen und der Frage nachspüren, wie das eigentlich zusammengeht. mehr…


Sonntag 03.03.19, 09:15 Uhr
Zwischen Privilegien und solidarischem Handeln

„Globale Gerechtigkeit“ von hier aus?

Am Freitag, den 8. 3.  findet von 17:00-20.30 Uhr im Bahnhof Langendreer der nächste Salon: Orte der Solidarität statt. Das Thema dieses Mal: „Globale Gerechtigkeit „von hier aus“? :: Zwischen Privilegien und solidarischem Handeln. Inputs zur Diskussion geben: Markus Wissen (Professor für Gesellschaftswissenschaften an der HWR Berlin, Ko-Autor von „Imperiale Lebensweise“) und Maria Fernanda Herrera Palomo (Bürgerinitiative Importkohlegespräche Dortmund). In der Ankündigung heißt es: »In einem der reichsten Länder des globalen Nordens leben wir durch unsere Lebensweise zwangsläufig auf Kosten der Menschen im globalen Süden. Wie gehen wir mit dieser Einsicht um? Welche Handlungsmöglichkeiten gibt es für uns angesichts der gewaltigen globalen Ungleichheit? Können wir „von hier aus“ etwas tun? Und was bedeutet eigentlich solidarisches Handeln in diesem Kontext? mehr…


Samstag 02.03.19, 20:44 Uhr

AfD hetzt am Hauptbahnhof

Azzoncao, ein Polit-Cafè, schreibt: »Die Bochumer AfD schreibt auf ihrer Facebook-Seite, dass am Samstag letzter Woche am frühen Morgen Kaffee, Brötchen und Schlafsäcke an Obdachlose im Bereich des Bochumer Hauptbahnhofs verteilt habe. Mit dabei das Ex-AWO – und Ex-SPD – Mitglied Guido Reil aus der Nachbarstadt Essen mit seinem Wärmebus. Reil ist AfD-Kandidat für die kommende Europawahl im Mai 2019. Die AfD nutzte ihre Aktion dazu, gegen Flüchtlinge Stimmung zu machen. Nicht in einer direkten, sondern in einer indirekten Art und Weise, indem sie Flüchtlings-Unterstützer*innen Tatenlosigkeit angesichts der Wohnungslosigkeit vorwirft. So heißt es wahrheitswidrig von der Bochumer AfD: „Momentan ist es nur populär, Migranten zu helfen. Wer von den Flüchtlingshelfern, war vorher in der Obdachlosenhilfe tätig, wer für vernachlässigte Kinder, wer für einsame Menschen in Altenheimen/Hospiz? Wer es ehrlich meint, der hilft Menschen und nicht einzelnen Gruppen.“ mehr…


Samstag 02.03.19, 07:28 Uhr

Yours in Sisterhood

Am Mittwoch, den  6. 3.  läuft anlässlich des internationalen Frauentags um 20.00 Uhr im Endstation.kino  der Film „Yours in Sisterhood“ Die Regisseurin Irene Lusztig reist zwei Jahre quer durch die USA und bittet Frauen, Leserbriefe aus den 70er Jahren an die liberal-feministische Zeitschrift „Ms.“ vorzulesen und zu kommentieren. Meist von Frauen geschrieben, die in der Zeitschrift erschienene Artikel zum Anlass nahmen, von sich zu erzählen – offenherzig, privat, oft erleichtert, manchmal erbost. In den Briefen geht es um Schwangerschaftsabbrüche, lesbische Liebesaffären von verheirateten Frauen, die Ignoranz des Magazins gegenüber Lebenswirklichkeiten schwarzer Frauen und vieles mehr. Mit „Yours in Sisterhood“ gelingt es Irene Lusztig einen Fundus der Frauenbewegung der 70er Jahre in eine vielschichtige Beziehung zur Gegenwart zu bringen. Anschließend ein Gespräch statt mit Eva Busch und Julia Nitzsche vom atelier automatique über ihr laufendes Projekt „Emanzenexpress“, das ein ganz ähnliches Anliegen verfolgt.


Freitag 01.03.19, 18:24 Uhr

For Future


Die heutige Fridays For Future Demo lief nicht durch die Innenstadt, sondern startete am Schauspielhaus und ging über die Königsallee zur Schillerschule, wo sich etliche SchülerInnen der Aktion anschlossen. Weiter ging es zum Neuen Gymnasium und da wurde die Demo auf dem Schulhof richtig laut. Schulleiter Oliver Bauer ließ die Polizei auffordern, das Schulgelände zu räumen. Das bekamen die SchülerInnen allerdings nicht mit. Sie waren schon weiter gezogen und beendeten ihre 6. Demonstration. Eine Handvoll SeniorInnen begleitete die Aktion. Eine Teilnehmerin hielt ein Schild hoch „Parents for Future“. Zur Fotogalarie,


Freitag 01.03.19, 18:03 Uhr

Women on the move

Im Rahmen der Feministischen Wochen 2019 findet am Mittwoch, den 6. März um 19:00 Uhr in der Goldkante, Alte Hattinger Straße 22 ein Vortrag von Jun.-Prof. Dr. Karolina Barglowski (TU Dortmund) statt zum Thema „Women on the move. Kontinuität, Transformation und Ungleichheit in der Migration von Frauen in der EU“. Dabei soll die europäische Freizügigkeit aus geschlechtsspezifischer Perspektive beleuchtet werden. In der Einladung heißt es: »Alle Staatsangehörige eines europäischen Mitgliedsstaates haben das Recht, sich innerhalb der EU frei zu bewegen. Das bedeutet, dass sie ohne Visum für einen begrenzten Zeitraum in die EU-Mitgliedsstaaten einreisen und sich dort für einen bestimmten Zeitraum aufhalten dürfen. Weiterhin steht ihnen die Möglichkeit offen, sich dort wirtschaftlich zu betätigen. Dieses Gesetz der Freizügigkeit von Unionsbürger*innen gilt als eine der zentralen Errungenschaften der EU und stellt ein fundamentales Recht von EU- Bürger*innen dar. mehr…