Die NPD kündigt ihre Wahlkampfauftritte nicht mehr öffentlich an. Sie weiß, dass sie dann im Protest untergeht. Stattdessen gibt es Kurzauftritte. So etwas fand gestern in Bochum vor dem ehemaligen Stadtbadgebäude statt. Die Polizei hatte einen umgitterten Laufstall (linkes Foto) für die Nazis eingerichtet. Unter der Führung von NPD- Chef Claus Cremer rückte dann das Landeswahlkampfteam samt mächtigem Reklame-LKW an. mehr…
Wegen des vermutlich schlechten Wetters wird das vegane Picknick am morgigen Sonntag, den 7. 5. in das Soziale Zentrum verlegt! Beginn ist 13 Uhr Die Spielregel der Teilnehmenden: »Wir schlemmen nach dem DIY (Do It Yourself) – Prinzip: Bringt mit, worauf Ihr Lust habt, für Euch und für alle anderen! So entsteht ein großes Buffet. Egal ob süß oder herzhaft, warm oder kalt – alles ist erlaubt, Hauptsache es ist vegan.«
Mehr als 150 KünstlerInnen und VeranstalterInnen haben sich für die erste BoBiennale zusammengetan. Präsentiert werden vom 8. – 18. Juni Ausstellungen, Konzerte, Lesungen, Tanz- und Theater-Aufführungen, Performances und die aktuellen hybriden Formen transdisziplinärer Kunst. Es gibt jetzt eine erste Übersicht mit weit mehr als 100 Ereignissen der BoBienale.
Am Sonntag, den 7. 5. zeigt das endstation.kino um 17 Uhr den Dokumentarfilm Titicaca und die verschwundenen Gesichter. Der peruanische Filmemacher Heeder Soto zeigt die extremen sozialen und Umwelt-Konflikte in der peruanischen Region Puno sowie auf der bolivianischen Seite des Titicacasees: Der exportorientierte Bergbau vergiftet hier die Flüsse, verursacht schwere Krankheiten und befördert den Menschenhandel. Der Film macht auch einen Schwenk nach Deutschland: Zu den den Aktivist*innen im Widerstand gegen den Braunkohleabbau. Zum anschließenden Filmgespräch ist Filmemacher Heeder Soto zu Gast. Die Veranstaltung findet im Rahmen einer Filmtour statt, die von der Kampagne Bergwerk Peru organisiert wurde
Die Initiative Botopia lädt zusammen mit dem Bahnhof Langendreer am Dienstag, 16.5. um 19 Uhr in den Bahnhof Langendreer zu einer Buchvorstellung mit Nikolai Huke ein. In seinem Buch Krisenproteste in Spanien gibt er einen Überblick über die Entwicklung sozialer Protestbewegungen in Spanien im Kontext der Eurokrise. Er zeigt am Beispiel gewerkschaftlicher Strategien, der Bewegung des 15M, der Protestbewegungen im Bildungs- und Gesundheitsbereich sowie linken Parteiprojekten wie Podemos, wie im Kampf gegen Arbeitslosigkeit, Verarmung und Prekarisierung neue Formen der radikaldemokratischen Selbstorganisation, des (zivilen) Ungehorsams und alternative parteipolitische Strategien entwickelt werden.
Am Donnerstag, dem 11. Mai 2017 lädt die Volkshochschule Bochum in Kooperation mit der Rosa Strippe und der Bundesinteressenvertretung schwuler Senioren um 19.00 Uhr zu einem Gesprächs- und Diskussionsabend in den Clubraum des Bildungs- und Verwaltungszentrums ein. Im Mittelpunkt des Abends steht die Verfolgung schwuler Männer nach 1945. In der jungen Bundesrepublik galt der § 175 StGB in der von den Nationalsozialisten verschärften Fassung bis 1969 weiter. Endgültig abgeschafft wurde er erst 1994. Schwule Männer wurden von Polizei und Justiz auch nach Ende der nationalsozialistischen Terrorherrschaft unerbittlich verfolgt. Die Polizei führte sog. „Rosa Listen“. Bis 1969 wurden 100.000 Ermittlungsverfahren eingeleitet und 50.000 Männer verurteilt. Reinhard Klenke und Georg Roth von der Bundesinteressenvertretung schwuler Senioren zeichnen im Gespräch mit Markus Chmielorz von der Rosa Strippe die Lebensgeschichten verfolgter Männer nach, die bis heute unter den Folgen leiden und berichten über den aktuellen Stand der Maßnahmen zur Rehabilitierung und Entschädigung der Opfer. mehr…
Die Volkshochschule bietet am Sonntag, den 7. Mai einen Stadtrundgang mit Michael Niggemann zum Thema Bochum im Faschismus an. Treffpunkt ist um 14.00 Uhr an der Glocke am Rathausplatz. Dieser Stadtrundgang informiert über wichtige historische Fakten aus der Zeit, als Bochum braun war. Wie hat 1933 alles angefangen? Wie sah Bochum 12 Jahre später aus? An etlichen Orten in der Innenstadt, die an „damals“ erinnern, wird ein Einblick gegeben, was Alltag unterm „Hakenkreuz“ konkret für die Menschen in Bochum bedeutete. Wer freute sich über die neuen politischen Herren? Wer hatte zu leiden? An Gebäuden, Straßen, Plätzen der Innenstadt wird gezeigt, wie der Faschismus in Bochum von 1933 bis 1945 aussah, auf welche Ablehnung, Widerstand oder Akzeptanz er in Bochum stieß, wie die Bochumer Bevölkerung auf die Entrechtlichung, Verfolgung und Vernichtung jüdischer Bochumer, auf Bücherverbrennungen, Verhaftung und Ermordung von Widerstandskämpfern reagierte. mehr…
Der Bochumer grünen Landtagskandidat Stefan Pewny (Foto links) verschickte heute eine Pressemitteilung mit Foto. Es zeigt, wie er gestern mit der stellv. Ministerpräsidentin von NRW (Foto rechts), dem Ministerpräsidenten von Baden Würtemberg und der grünen Landtagskandidatin Barbara Jessel „Currywurst-Pommes-Majo“ im Bermuda-Dreieck zu sich nahm. Zuvor waren sie bei der GLS-Bank. Ungewöhnlich ist, dass die Grünen ihren prominenten Gast aus den Südstaaten nicht vorher öffentlich angekündigt haben. So etwas machen Parteien im Wahlkampf nur, wenn sie Angst davor haben, dass ihr Promi für den Wahlkampf schädliche Proteste auf sich ziehen wird. mehr…
Zusammen mit dem Bochumer Friedensplenum, terre des hommes, der GEW und weiteren Aktiven hat die Bochumer Linke bei der Berufsinformationsmesse in der Jahrhunderthalle Bochum gegen Bundeswehr-Werbung unter Jugendlichen ab 14 Jahren protestiert. Amid Rabieh, Kandidat für Bochum II zur Landtagswahl und Kreissprecher der Bochumer Linken kritisiert das harte Vorgehen gegen den friedlichen zivilgesellschaftlichen Protest: „Dass Herr Andreas Kuchajda, Geschäftsführer der Bochumer Veranstaltungs-GmbH, Hausverbote gegen die Aktiven verteilt und sie aus der Jahrhunderthalle geworfen hat, ist nicht tragbar. Die Demonstrierenden hatten sich gerade mit der Polizei auf einen Kompromiss geeinigt. Wer wie die Stadt Bochum mit der Bundeswehr kooperiert, um die Anwerbung von Jugendlichen für das Militär zu ermöglichen, muss zumindest Kritik dafür aushalten. Dieser völlig unnötige Rauswurf war nicht nur unprofessionell, sondern ist auch ein politisches Problem.“ mehr…
Die Antifaschistische Linke Bochum berichtet über die Revolutionäre Vorabenddemo vom letzten Sonntag: »Am Abend des 30. April versammelten sich in Bochum 400 Menschen zur Revolutionären Vorabenddemo. Themen waren der Rechtsruck in Europa, die AfD, die Geschichte und Gegenwart des Tages der Arbeit. Aber auch die Solidarität mit emanzipatorischen Kräften in Kurdistan und der Türkei, die (re)Organistation linksradikaler und feministischer Strukturen bildeten die Inhalte von Redebeiträgen, Transparenten und Schildern. mehr…
Der Protest gegen die Anwesenheit der Bundeswehr auf der Berufsinformationsmesse wurde heute in der Jahrhunderthalle von den Veranstaltern durch Hausverbote und Polizeieinsatz untersagt. Während bei der letzten Berufsbildungsmesse der Protest der Friedensbewegung vom Geschäftsführer der Bochumer Veranstaltungs-GmbH Andreas Kuchajda akzeptiert wurde, lehnte er dieses Mal ein Vermittlungsangebot der Polizei ab und setzte ein Hausverbot durch. Oberbürgermeister Thomas Eiskirch, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der Veranstaltungs-GmbH ist, hielt sich die ganze Zeit über in der Nähe auf und unterstützte offensichtlich das rigorose Vorgehen der Veranstalter gegenüber der Friedensbewegung. mehr…
Die Initiative gegen Rechts und die DGB Jugend Bochum laden für heute Abend (5.5) um 19 Uhr zu einer Veranstaltung ins Alsenwohnzimmer, Alsenstr. 27 ein. Das Thema lautet: »“Desaster“ oder „Impulsgeber“ Zur Bedeutung der juristischen Aufarbeitung der NS-Verbrechen für die Erinnerungskultur der Bundesrepublik«. Referent ist der Historiker Michael Sturm aus Münster. In der Einladung heißt es: »Die juristische Ahndung von NS-Verbrechen verlief in der Bundesrepublik enttäuschend. Umfangreiche Amnestiegesetze, Desinteresse und oftmals auch regelrechte Komplizenschaft überwiegender Teile der Justiz trugen dazu bei, dass zahllose Funktionseliten, Vordenker*Innen und Mittäter*Innen des NS sich gar nicht erst vor Gericht verantworten mussten, freigesprochen wurden oder alenfals geringe Sanktionen befürchten mussten. mehr…
Donnerstag 04.05.17, 15:07 Uhr
Linksfraktion zur Militärwerbung auf der Berufsinformationsmesse:
Die Bochumer Linksfraktion unterstützt die Proteste gegen die Beteiligung der Bundeswehr an der Berufsinformationsmesse am 5. und 6. Mai in der Jahrhunderthalle und erklärt: » Auf der Messe will das deutsche Militär erneut bei Schüler*innen ab 14 Jahren Werbung machen. Zusammen mit dem Bochumer Friedensplenum, der GEW, terre des hommes und weiteren Organisationen wird Die Linke im Rat vor Ort gegen den Bundeswehrstand protestieren. Seit Jahren ist die Zusammenarbeit der Stadt Bochum mit der Bundeswehr heftig umstritten. „Der Versuch, Jugendliche für das Militär anzuwerben, verstößt gegen die UN-Kinderrechtskonvention“, kritisiert Horst Hohmeier, Mitglied der Linken im Rat. „Der UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes hat gefordert, Werbeaktivitäten der Bundeswehr bei unter 18-Jährigen zu verbieten. Und trotzdem weigert sich die rot-grüne Rathauskoalition in Bochum seit Jahren, diesem Treiben ein Ende zu setzen. Die Messe wird von der stadteigenen Veranstaltungs-GmbH durchgeführt, für die Aquise ist sogar das Jugendamt zuständig. Das halten wir für nicht akzeptabel. Es ist Aufgabe des Jugendamtes, die Rechte von Jugendlichen zu schützen, und nicht, sie Militärwerbung auszusetzen.“ mehr…
Die Soziale Liste Bochum wirft den Behörden der Stadt Bochum eine Unterschätzung der Tätigkeit der Reichsbürger vor und schreibt: »Eine entsprechende Anfrage der Sozialen Liste beantwortete die Stadt kürzlich mit nichtssagenden und ausweichenden Antworten. Immerhin gibt die Stadt zu: „Das Auftreten von Reichsbürgern sind der Polizei und der Stadtverwaltung bekannt“. Ob allerdings die „Mitarbeiterschaft“ für dieses Thema „sensibilisiert“ wurde bezweifelt Günter Gleising, Ratssprecher der Sozialen Liste. Kein von ihm befragter Mitarbeiter war über die Tätigkeit der Reichsbürger in Kenntnis gesetzt worden. Ein aktuelles Beispiel wie Anhänger aus dem Umfeld der Reichsbürger in Bochum aktiv werden sind die Versuche mit dem Thema Kindeswohlgefährdung Anhänger zu gewinnen. Unter den Titel „Kinderklau durch das Jugendamt“ werden seit Wochen Flugblätter verbreitet und Kleinkundgebungen abgehalten. Ein Aktivist aus Gelsenkirchen, der lt. Wikipedia „fast alle gängigen Theorien der sogenannten Reichsbürger“ vertritt, fungiert mit seinem Internet-Blog „beamtendumm“ als Organisator für die „Aktionen gegen den Kinderklau“. mehr…
Am morgigen Freitag, den 5.5., startet in der Jahrhunderthalle in Bochum eine Berufsinformationsmesse (BIM), auf der mehr als 10.000 SchülerInnen erwartet werden. Den größten Stand auf dieser Messe hat die Bundeswehr. Trotz aller Appelle von Terre des Hommes, GEW, Friedensplenum und anderen an SPD und Grüne, die im Bochumer Stadtrat die Mehrheit haben, diese Militärpropaganda zu unterbinden, stößt die Friedensbewegung auf taube Ohren. SPD und Grüne sind halt für Bundeswehreinsätze weltweit und haben Schwierigkeiten hierfür Akzeptanz und Nachwuchs zu finden. Sie unterscheiden sich in dieser Frage kein Deut von der CDU. Das Bochumer Friedensplenum ruft zum Protest gegen die Anwesenheit der Bundeswehr auf der Messe auf. Treffpunkt ist am Freitagmorgen um 8.30 Uhr vor der Jahrhunderthalle, um dann gemeinsam vor dem Bundeswehrstand deutlich zu machen, wie unerwünscht die Militärpräsenz ist. Die Protestierenden sind in der komfortablen Position, dass sie dabei auf die Kinderkonvention der Vereinten Nationen verweisen können, die Militärwerbung bei Minderjährigen ächtet. mehr…
Vom 8. bis 18. Juni 2017 findet zum ersten Mal die BoBiennale, ein Kunst- und Kulturfestival der Bochumer Freien Szene, statt. Die MacherInnen kündigen an: »Im gesamten Stadtgebiet wird den Besuchern 10 Tage lang ein prallgefülltes Programm mit verschiedenen künstlerischen Genres, u.a. Bildender Kunst, Film, Musik, Malerei, Lichtkunst, Marionettentheater (auch Disziplinen übergreifend) in unterschiedlichsten Formaten wie, Ausstellungen, Screenings, Workshops etc. geboten. Beinahe die ganze Freie Kunst- und Kulturszene Bochums engagiert sich bei dem neu ins Leben gerufenen Festival. Über 100 Beteiligte (Bochumer KünstlerInnen mit ihren jeweiligen KooperationspartnerInnen und Gästen aus der Stadt, der Region und dem Ausland) präsentieren ihre Projekte an über 40 Standorten. mehr…
Das „Bündnis gegen Rechts“ ruft auf zum Jahrestag der Befreiung: «Der 8.Mai ist für uns der Tag der Befreiung von Krieg und Faschismus. Auch 72 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs dürfen die ungeheuerlichen Verbrechen der faschistischen Hitler-Regierung nicht vergessen werden. Die Bilanz dieses Krieges waren mehr als 50 Millionen Tote, der Völkermord an den europäischen Juden, Verschleppung und Zwangsarbeit für Millionen Frauen und Männer. Von der Zwangsarbeit sowjetischer Kriegsgefangener profitierten in Bochum insbesondere die Eigentümer der Stahlindustrie.Die Erinnerung an die Opfer schließt auch diejenigen ein, die gegen den Faschismus Widerstand geleistet haben. Heute ist Widerstand gegen die Rechtsentwicklung im Lande besonders dringend. Militante rechtsextreme Strukturen -nicht erst seit Aufdeckung des „Nationalsozialistischen Untergrunds-NSU“- sind keine Seltenheit, besonders die AfD betreibt spalterische Hetze und Verleumdung. mehr…
Nach Angaben von SchülerInnen der Nelson-Mandela-Schule sind im Schulsekretariat große Mengen an Collegeblöcken von der Bundeswehr angekommen. „Wahrscheinlich sollen diese bald an uns die SchülerInnen ausgeteilt werden“, vermutete eine Schülerin der Sekundarschule. Auf der Titelseite des Collegeblocks wirbt die Bundeswehr mit dem Slogan: „Nach der Schule liegt dir die Welt zu Füssen. Mach sie sicherer.“ Auf der Innenseite wird spekuliert ob ein echter Kamerad nicht mehr wiegen würde als 1.000 Freunde im Netz. mehr…
39.900 Beschäftigte in Bochum haben derzeit eine Teilzeit-Stelle. Das sind 17 Prozent mehr als noch vor vier Jahren, wie die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mitteilt. Die NGG beruft sich dabei auf aktuelle Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA). Zum Vergleich: Im selben Zeitraum stieg die Zahl aller sozialversicherungspflichtigen Jobs in der Stadt um zwei Prozent. Vor dem Hintergrund der Debatte um prekäre Arbeit fordert die Gewerkschaft ein verbrieftes Rückkehrrecht auf Vollzeit. mehr…
Die DGB-Jugend Ruhr-Mark und die Fakultät für Sozialwissenschaft der RUB laden am 9. Mai um 18.00 Uhr im Blue Square zu einer Veranstaltung ein zum Thema: Zwischen völkischem Rassismus und Neoliberalismus – Oder warum die AfD keine Arbeitnehmer*innen-Partei ist. Referent ist Alexander Häusler, Sozialwissenschaftler an der Hochschule Düsseldorf mit dem Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus / Neonazismus.In der Einladung heißt es: »Die AfD begann als Euro-kritische wirtschaftsliberale Partei, die zugleich die Thesen des Buchautors Thilo Sarrazin in ihre politische Agenda aufnahm. Im Laufe ihres vierjährigen Werdegangs wandelte sich die AfD hin zu einer radikal rechten Anti-Einwanderungspartei. Zugleich versucht die AfD, sich populistisch als Partei der „kleinen Leute“ zu verkaufen. In dem Vortrag werden der Entwicklungsgang und die politischen Positionen der AfD einer kritischen Betrachtung unterzogen. mehr…
Der Bund der Alevitischen Studierenden Bochum und Dortmund sowie Die Linke Bochum laden am Mittwoch, den 3. Mai um 18:00 Uhr ein zu einer Veranstaltung an der Ruhr-Uni, Hörsaal HZO 40 mit der Bundestagsabgeordneten Sevim Dagdelen. Thema der Veranstaltung ist der Titel ihres Buches „Der Fall Erdogan. Wie uns Merkel an einen Autokraten verkauft“. In der Einladung heißt es:» Nach dem Scheitern des gegen ihn gerichteten Militärputsches ist der türkische Präsident Erdogan dabei, das NATO-Mitgliedsland Türkei systematisch in einen islamistischen Unterdrückungsstaat umzubauen. Rigoros geht er gegen Andersdenkende vor. Zehntausende Menschen wurden aus dem Staatsdienst entlassen, Massenverhaftungen sind an der Tagesordnung. Im Südosten dauert der Krieg gegen die Kurden an, in Syrien werden islamistische Terrorgruppen unterstützt. mehr…
Antifaschistische Aktion Bochum, Antifaschistische Linke Bochum, Autonome Antifaschist*Innen rufen zur Teilnahme an der Demonstration am kommenden Samstag auf und schreiben: »Am Samstag, den 6. Mai findet in Bochum eine Bündnisdemonstration von Gewerkschaften und anderen sozialen Initiativen unter dem Motto „Gemeinsam gegen Rechts – Gemeinsam für soziale Gerechtigkeit“ statt. Bochumer Antifa-Gruppen rufen zur Teilnahme an der Demonstration auf und beteiligen sich mit einem eigenen Aufruf und einem Antifa Block. Los geht’s um 11:30 Uhr am Schauspielhaus. mehr…
Das Netzwerk »Stadt für Alle« ruft am Freitag, den 19. Mai, um 18:30 Uhr zu einer Tanzdemo unter den Motto „Reclaim the City! Her mit der Stadt! Réclamez la ville!“ auf, die vor dem Konzerthaus startet: »Steigende Mieten, Wohnungsnot bei gleichzeitigem Leerstand, eine Stadt, die wie ein Unternehmen geführt wird? Das wollen wir nicht! Wir fordern ein Bochum für alle, das heißt eine Stadt, in der alle Menschen unabhängig vom Einkommen gut wohnen und leben können. Wir wollen unser soziales und kulturelles Leben dabei selbstorganisiert in die Hand nehmen. Wir wollen uns tanzend die Stadt zurückerobern! mehr…
Die DGB-Jugend hat sich bei ihrem Jugendblock bei der diesjährigen 1. Mai Demo in Bochum das Thema Solidarität auf die Fahnen geschrieben. Mit ihrem bunten LKW und lautstarker Musik zogen sie in dem Demozug vom Bergbaumuseum zum Rathaus, wo sie das Thema Solidarität auch in ihrer Rede stark machten. mehr…
Die Schwarze Ruhr Uni schreibt: »Oft wirkt die Universität wie ein unpolitischer Raum, an dem nicht viel änderbar ist und keine Perspektiven für emanzipatorische Politik bestehen. Auch kritische Menschen sehen und haben oft wenig Ansatzpunkte, um hier aktiv ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen anstatt sich für ein Berufsleben zurichten zu lassen. Daher laden wir von der Schwarzen Ruhr-Uni auch dieses Semester wieder zu einem anarchistischen Kennlerntreffen, wo wir uns als Gruppe vorstellen und allen Interessent*innen an antiautoritärer Politik eine Möglichkeit bieten wollen sich auszutauschen und kennenzulernen. mehr…
Der Flüchtlingsrat NRW lädt am Freitag, dem 5. Mai um 18 Uhr zu einem „Basis-Seminar Asylrecht“ in den Bahnhof Langendreer ein: «Im Basis-Seminar Asylrecht geht es zunächst um Fluchtursachen, Zahlen und Daten sowie asylrechtlich relevante Begriffe. Das Asylverfahren wird anhand der einzelnen Stationen erläutert, die ein Mensch durchlaufen muss, wenn er Schutz in Deutschland sucht. Abschließend werden die sozialen Rechte von Asylsuchenden in NRW je nach Aufenthaltsstatus beleuchtet. Diese Schulung vermittelt wichtiges Hintergrundwissen für die Arbeit mit Flüchtlingen und dient darüber hinaus als Basis, geflüchteten Menschen während ihres Asylverfahrens und auch im Anschluss daran als kompetente Ansprechperson zu betreuen. Referentin ist Birgit Naujoks, die Geschäftsführerin des Flüchtlingsrats NRW. Da die Zahl der TeilnehmerInnen auf 25 begrenzt ist, ist eine Anmeldung an info@frnrw.de erforderlich.«
Am 5. Mai lädt die VVN-BdA um 19:00 im Kulturzentrum von DIDF, Rottstraße 30 zu einer Veranstaltung anlässlich des Jahrestages der Befreiung vom Faschismus ein. Es rezitieren und singen Peter Sturm (Foto: rechts) und Andreas Weißert Texte und Lieder wider das Vergessen. Der Eintritt ist frei.
Am Donnerstag, den 04.05. veranstalten das endstation.kino und die Goldkante zusammen mit dem Kölner Tanzkollektiven nutrospektif und der Dirty Mamas Crew einen Lese- und Videoabend zu Female Hip Hop Inspiration. Anhand von Videos, Texten und Bewegungen zeigen zwei der Tänzerinnen, was und wer sie beeinflusst hat. Die Lecture Performance ist Teil der Reihe endstation.goldkante präs. Female Hip Hop Culture, die sich einer explizit weiblichen Perspektive auf die unterschiedlichen Szenen der Hip Hop Culture widmet. Die Veranstaltung findet bei freiem Eintritt in der Goldkante, Alte Hattinger Str. 22.
Das Frauenarchiv ausZeiten macht in seinem newsletter darauf aufmerksam, dass es zur Walpurgisnacht in Bochum am Sonntag, dem 30. April einem WOMENS RAVE – „open for alle gender“ geben wird. In der Pressemitteilung der Veranstalterin heißt es:» Am 30.4.2017 findet von 22-24h ein Tanzevent vor dem Musikforum an der Viktoriastrasse in Bochum statt, um die Präsenz von Frauen im öffentlichen Raum auch nachts sichtbar zu machen und so ein Zeichen gegen Sexismus zu setzen. Eingeladen sind alle, die gegen Sexismus und Gewalt demonstrieren und tanzen wollen. All gender welcome! Pussyhats, Perücken und Plakate können gerne mitgebracht werden! Es gibt auch einen Aufruf: mehr…
Gut 70 Zuhörer verfolgten gestern Abend die Diskussion der wohnungspolitischen Sprecher im Düsseldorfer Landtag im Haus der Begegnung in der Bochumer Alsenstraße. Unter dem Titel „Her mit den billigen Wohnungen“ hatten Mieterforum Ruhr und ver.di FB 13 zu einer Podiumsdiskussion zur Landtagswahl eingeladen. Zuvor schilderten betroffene MieterInnen, Wohnungssuchende, Flüchtlinge und MietervertreterInnen in drei Talkrunden ihre Probleme mit Wohnungsmängeln bei GroßvermieterInnen oder bei der Wohnungssuche. Andrea Becker von ver.di berichtete, unter welchem Druck die Beschäftigten börsennotierter Wohnungsunternehmen stünden, die Instandhaltungskosten zu deckeln. mehr…