Das Oberlandesgericht Hamm hat das Urteil des Bochumer Amtsgericht bestätigt, wonach ein Mitglied der Initiative Religionsfrei im Revier 100 Euro Bußgeld zahlen soll, weil er gegen das Feiertagsgesetz NRW verstoßen hat. Die Initiative zeigt seit 2013 regelmäßig am Karfreitag den Film das „Leben des Brian“ gezeigt. Das Feiertagsgesetz NRW verbietet am Karfreitag jede Form von Unterhaltungsveranstaltung. Mehr als 750 Filmen stehen z. B. auf dem Index und dürfen nicht gezeigt werden. Die Filmvorführung war von Anfang an als gezielter Verstoß gegen das Feiertagsgesetz beabsichtigt. Die gesetzlich geregelte klerikale Bevormundung verstößt nach Ansicht der Initiative elementar gegen die Grundrechte auf Religions-, Kunst- und Meinungsfreiheit. Ziel ist es, das Feiertagsgesetz vor dem Bundesverfassungsgericht zu Fall zu bringen. Hierzu mussten zunächst die Möglichkeiten des normalen Rechtsweges ausgeschöpft werden. Das ist nun erreicht. Das Oberlandesgericht Hamm hat den „Antrag auf Zulassung der Rechtsbeschwerde“ gegen das Urteil „als unbegründet verworfen“. Die Initiative kann jetzt ihre Verfassungsbeschwerde einreichen. mehr…
Am Montag, den 20. Juni ist der internationale Gedenktag für Flüchtlinge. Am Wochenende davor findet in Hamburg, Berlin, Leipzig, München und Bochum eine bundesweite Aktion statt unter dem Motto: „Hand in Hand gegen Rassismus – für Menschenrechte und Vielfalt“. In den fünf Städten werden riesige Menschenketten gebildet, die ein Zeichen setzen gegen Fremdenhass und für Menschlichkeit, Vielfalt und Weltoffenheit. Ursprünglich sollten alle fünf Veranstaltungen am Sonntag den 19. Juni stattfinden. Da der Bochumer „Initiativkreis Flüchtlingsarbeit“ schon langfristig für den Samstag ein großes Fest geplant hatte wurden die Aktivitäten jetzt zusammengefasst. In Bochum findet daher am Samstag der Auftakt der bundesweiten Aktion statt. Mehr als 70 Initiativen und Organisationen unterstützen allein in Bochum den Aufruf für die Aktion. Mit der Bochumer Menschenkette werden die geplante landeszentrale Registrierungsstelle für Flüchtlinge am Gersteinring, der Hauptbahnhof und das Rathaus verbunden. Verschiedene Musikgruppen wirken bei der Menschenkette mit und begleiten die Teilnehmer_innen zur Kundgebung auf dem Dr.-Ruer-Platz. Auf der Kundgebung sprechen der Bundesvorsitzende von ver.di Frank Bsirske, Tareq Alaows als Vertreter des Bochumer Flüchtlingsstreiks, Birgit Naujoks vom Flüchtlingsrat NRW sowie Bianca Schmolze von der Medizinischen Flüchtlingshilfe. mehr…
Donnerstag 02.06.16, 19:52 Uhr
Die Soziale Liste zu den Zuständen bei den Bürgerbüros:
Die Soziale Liste schreibt: »Der gegenwärtige Zustand des Umgangs der Stadt Bochum mit ihren Bürgerinnen und Bürgern, die mit einem Anliegen oder Antrag das Einwohneramt (Bürgerbüro) nutzen wollen, ist völlig unhaltbar. „Die Behandlung der Bürgerinnen und Bürger als Bittsteller, die erst nach wochenlangen Wartezeiten ihre Anliegen vortragen bzw. erledigen können, erinnert an überwunden geglaubte obrigkeitsstaatliche Zustände“, kritisiert Günter Gleising, Ratssprecher der Sozialen Liste.
Bei den Dienstleitungen, die im Einwohneramt erledigt werden, handelt es sich um „kommunale Pflichtaufgaben“ im Rahmen der Trägerschaft der öffentlichen Verwaltung (GG, Artikel 78). Diese Pflichtaufgaben werden von den Bochumer Stadtspitzen seit Monaten vernachlässigt. Schon vor einem halben Jahr wurde ein Fehlbedarf von 19 Stellen beim Einwohneramt festgestellt. Für die Zukunft werden Wartezeiten bis zu 9 Wochen für möglich gehalten. Der Versuch, mit der Terminvergabe das Aufkommen zu steuern, ist gescheitert, produziert im Gegenteil einen großen Stau, der die Wartezeiten weiter anwachsen lässt. mehr…
Donnerstag 02.06.16, 16:58 Uhr
Die MFH zur Unterbringung der Flüchtlinge an der Querenburger Straße
Die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum (MFH) appelliert für eine gewaltfreie und gerechte Lösung des Konflikts um die Unterbringung der Geflüchteten in Bochum: »Die Ereignisse um die Turnhalle der Hans-Böckler-Schule, in der bisher etwa 200 Geflüchtete untergebracht waren, haben sich rasch zugespitzt. Die Stadt Bochum ist bemüht, Turnhallen wieder für den regulären Betrieb freizumachen und versucht deswegen die Geflüchteten in andere Massenunterkünfte unterzubringen. Die Geflüchteten ihrerseits sind dadurch, dass sie schon lange in solchen Unterkünften ausharren mussten, skeptisch gegenüber einem weiteren Aufenthalt in einer Massenunterkunft. Menschliche und soziale Grundbedürfnisse können in solchen Unterkünften kaum gewährleistet werden. mehr…
Donnerstag 02.06.16, 07:49 Uhr
Informationsveranstaltung zum Wissenschaftszeitvertragsgesetzes
Die Hochschulgruppe der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und der Wissenschaftliche Personalrat (WPR) der Ruhr-Uni laden am Donnerstag, den 09.06. um 18:00 Uhr in Raum GABF 04/511zu einer Veranstaltung ein unter dem Titel: „Surviving Mittelbau – was du wirklich wissen solltest, um dich erfolgreich durch den „Traumjob“ Wissenschaft zu kämpfen.“ in der Einladung heißt es: Derzeit haben neun von zehn wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an deutschen Hochschulen nur einen Fristvertrag, die Mehrzahl davon mit einer Laufzeit von unter einem Jahr, viele als schlecht bezahlte Lehrbeauftragte. Mit diesem Faktum wurde die Aktionswoche „Traumjob“ Wissenschaft der GEW im November 2015 angestoßen. mehr…
Auf der facebook-Seite von Refugee Strike Bochum wird berichtet: »Die Stadt Bochum ist – zumindest vorerst – mit ihrer Strategie gescheitert, die aktiven Geflüchteten in der Querenburger Straße mit Drohungen und Einschüchterungsversuchen dazu zu bringen, in die Industriezelte auf dem Kalwes umzuziehen. An der Turnhalle bei der Hans-Böckler-Schule wird weiterhin jede Menge Unterstützung benötigt. Ein Bericht über die Ereignisse am Mittwoch, den 1. Juni: Bis am frühen Nachmittag wurden die Aktiven von verschiedenen Instanzen bearbeitet: Vertreter des Sozialamtes, die Leiterin der Industriezelt-Unterkunft, und schließlich erneut Stadtdirektor Michael Townsend kamen zur Turnhalle. Die Drohungen vom Vortag standen weiterhin im Raum: Townsend hatte damit gedroht, die Turnhallen-Unterkunft gewaltsam durch die Polizei räumen zu lassen, und außerdem den Protestierenden sämtliche Leistungen zu entziehen, wenn sie nicht in die Zeltunterkunft weit außerhalb der Stadt umziehen. mehr…
Mittwoch 01.06.16, 21:54 Uhr
Die Linke zum Protest der Flüchtlinge in der Querenburger Straße
Zum Protest der Flüchtlinge, die bisher in der städtischen Turnhalle an der Querenburger Straße untergebracht waren, gegen ihre Verlegung in ein Zeltlager an der Kollegstraße erklärt Christian Leye, stellvertretender Sprecher Der Linken NRW: „Die Proteste der Geflüchteten in Bochum hätten nicht soweit eskalieren müssen, wenn NRW und seine Kommunen nicht seit Jahren bis zum Verschleiß kaputt gespart würden. Spätestens wenn ein junger Mann droht, sich aus Verzweiflung über seine Unterbringungssituation vom Dach zu stürzen, müssten auch SPD und Grüne in der Landesregierung merken, dass dringender Handlungsbedarf besteht. Der soziale Wohnungsbau wurde seit Jahrzehnten herunter gefahren, die angestoßenen Reförmchen der Landesregierung reichen für den Bedarf schlicht nicht aus. mehr…
Die Juni-Ausgabe des Straßenmagazins bodo bringt unter anderem Beiträge mit Frauen-Football in Bochum, Charlotte Brandis Band Me & My Drummer, angekommenen Flüchtlingen, sichtbarer und unsichtbarer Obdachlosigkeit, Kunst an der Emscher und im Dortmunder Unionviertel. Die bodo-Redaktion schreibt über die neue Ausgabe: »Schach mit Anlauf: Die Bochum Miners spielen American Football. Die Spielerinnen des Teams aus der zweiten Frauenbundesliga sind gewöhnt daran, ihre Motivation und ihren so harten wie hochkomplizierten Sport erklären zu müssen. Ein Besuch am Spieltag. mehr…
Die Linksfraktion im Bochumer Rat ruft die Stadt Bochum dazu auf, „besonnen auf die Geflüchteten-Proteste in der Querenburger Straße zu reagieren“. „Den von Krieg und Flucht traumatisierten Menschen wurde gestern mit Polizeigewalt und dem Entzug ihrer Lebensgrundlage gedroht – das ist ein No-Go“, sagt der Fraktionsvorsitzende der Linken im Bochumer Rat Ralf-D. Lange. „Die Stadt muss menschenwürdige Lösungen im Konflikt um die Unterbringung anbieten. Verwaltung, SPD und Grüne dürfen ihr Versagen in der Wohnungspolitik nicht auf dem Rücken der Geflüchteten austragen.“ mehr…
In einer heute Nacht veröffentlichten Pressemitteilung der Initiative „Refugee Strike Bochum“ heißt es: »70 Refugees, die in der Turnhalle der Hans-Böckler-Schule an der Querenburgstraße 35 in Bochum untergebracht sind, demonstrieren seit dem Abend des 30. Mai gegen ihre Verlegung in die Industriezelte an der Kollegstraße. Sie fordern eine menschenwürdige Unterbringung statt einer weiteren Verschlechterung ihrer sowieso schon unerträglichen Lebensverhältnisse. Die Stadt Bochum will möglichst schnell alle Turnhallen freiziehen – ohne den Betroffenen jedoch menschenwürdigere Alternativen anzubieten. Denn die neue Unterkunft an der Kollegstraße bedeutet für die Refugees die gleichen schlechten Bedingungen, unter denen sie bereits seit bis zu acht Monaten leben müssen. In Industriezelten sollen sie weiterhin auf weniger als sechs Quadratmeter pro Person zusammengepfercht leben – ohne Privatsphäre und ohne Möglichkeit für sich selbst zu kochen. Ein auch nur in Ansätzen selbstbestimmtes Leben ist unter solchen Bedingungen nicht möglich. Dazu liegt die Unterkunft an der Kollegstraße weit außerhalb der Stadt und es gibt fußläufig keine Infrastruktur für das tägliche Leben. mehr…
Das Infoportal Antifaschistischer Gruppen aus Bochum ruft auf: «Kommt am 4. Juni zum Bochumer Antifa-Treffpunkt, 8.45 Uhr (pünktlich) am Buddenbergplatz (HBF-Hintereingang). Von hier aus wollen wir gemeinsam mit möglichst vielen Menschen nach Dortmund fahren, um den von RUB-Student Michael Brück angemeldeten Nazi Großaufmarsch zu verhindern. Die Abendlandkrieger versuchen mit dem Verlegen des “Tag der deutschen Zukunft†nach Dortmund ihr letztes, alljährlich stattfindendes Event zu retten. Wir wollen ihnen dieses Event nehmen und unterstützen daher den Blockadeaufruf von NoTddZ. Da bis zu 1000 Nazis erwartet werden, wollen wir eine gemeinsame und solidarische Anreise organisieren.«
Dienstag 31.05.16, 20:53 Uhr
Immer mehr Menschen sind auf Grundsicherung angewiesen
Immer mehr RentnerInnen in Bochum sind auf staatliche Unterstützung angewiesen: 5.421 Menschen erhielten im vergangenen Jahr Grundsicherung („Alters-Hartz-IV“) im Alter oder bei Erwerbsminderung – 75 Prozent mehr als noch vor zehn Jahren. Das geht aus neuen Zahlen des Statistischen Landesamtes (IT.NRW) hervor, wie die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mitteilt. Die NGG Ruhrgebiet warnt vor einer weiteren Zunahme der Altersarmut und fordert eine Stärkung des gesetzlichen Rentenniveaus. Zudem dürften tarifliche und betriebliche Zusatzrenten nicht länger auf die Grundsicherung angerechnet werden. mehr…
Die Stadt Bochum hat heute versucht, das Flüchtlingslager in der Turnhalle an der Querenburger Straße zu räumen. Viele der Geflüchteten, die seit Monaten in diesem Lager wohnen, wollen sich nicht in das Lager an der Kollegstraße verlegen lassen. Auf der Webseite von Refugee Strike Bochum heißt es: „Die Unterkunft an der Kollegstraße ist weit außerhalb und verfügt über keine gute Anbindung zur Stadt, Einkaufsmöglichkeiten und anderen wichtigen Dingen des täglichen Bedarfs.“ Die Wachmannschaften des Lagers gehen sehr rabiat mit den Geflüchteten um. Die Stadt droht den Geflüchteten Strafanzeigen an und hat angekündigt, dass die Verpflegung und jede finanzielle Unterstützung eingestellt wird. Nach einem Selbstmordversuch eines Flüchtlings ist die Stimmung völlig verzweifelt. Gut ein ein Dutzend ehrenamtlicher HelferInnen versucht, so gut es geht zu helfen und wenigstens Essen für heute Abend zu organisieren.
Das Polit-Cafè Azzoncao berichtet auf indymedia: »Am 30. Mai 2016 standen drei junge Erwachsene eines rassistischen 4er Clique vor dem Bochumer Amtsgericht. Angeklagt waren die Bochumer Julia Krane und Sascha Pitsch, sowie der Duisburger Marvin Krispin. (29 Ls 33 Js 103/15 -212/15) Zusammen mit dem Mitangeklagten Christian Schemm waren sie am 23. Mai 2015 unterwegs zum Festival „Kemnade in Flammen“. Angetrunken und mit HoGeSa-Shirt versehen wurde dem Skinhead Marvin Krispin der Zugang verwehrt. Darauf randalierten er und Schemm. Er beschimpfte den migrantischen Sicherheitsmann als „Scheiß Kanacke“, man solle ihn vergasen und gröhlte mehrmals „Sieg Heil“. Bei der anschließenden Busfahrt in die Stadt beschimpfte die 4er Clique eine 17 jährige schwarze Schülerin als „Affen“, „Nigger“, „Baumwollplückerin“, wünschten sie auf die Plantage zurück, schubsten, bespuckten und schlugen sie und eine ihr zur Hilfe eilenden Freundin. mehr…
Angemerkt sei vorweg, dass es sich hierbei nicht um eine abschließende Stellungnahme zum Protest gegen den NPD-Aufmarsch am 1.Mai 2016 in Bochum handelt. Genauso wenig geht es darum, nach den Erklärungen div. Organisationen, Gruppen und Parteien jetzt noch den ultimativen Kommentar vom „Bündnis gegen Rechts“ abzuliefern. Vielmehr möchten wir -etwas verspätet zwar- als Organisator und Koordinator auch unsere Einschätzung zur öffentlichen Diskussion stellen. mehr…
Montag 30.05.16, 14:39 Uhr
Das Konzerthaus wird mit einem Streichkonzert eröffnet:
Die Linksfraktion kritisiert „unseriöse Finanzpolitik made in Bochum“: »Nur drei Wochen nach Genehmigung des städtischen Haushalts durch die Bezirksregierung hat Kämmerer Manfred Busch eine 20-prozentige Haushaltssperre erlassen, weil das eingeplante Geld doch nicht reicht. Wie im vergangenen Jahr hat die Stadt den harten und angeblich ungeplanten Einschnitt am Tag vor dem verlängerten Fronleichnamswochenende verkündet. Besonders dreist in diesem Jahr: In seinem Schreiben versucht Busch, ausgerechnet Geflüchteten die Schuld für seine Fehlplanung in die Schuhe zu schieben. mehr…
Zur Erinnerung an den 75. Jahrestag des faschistischen Überfalls auf die damalige Sowjetunion und zur Ehrung der in Bochum ermordeten Zwangsarbeiter aus den Sowjetrepubliken lädt das DDR-Kabinett zu einer Gedenkveranstaltung am 22. Juni um 18:00 Uhr auf dem Hauptfriedhof am Freigrafendamm ein. Treffpunkt ist um 17:45 Uhr am Haupteingang des Hauptfriedhofes. Es sprechen:Paul Schnittker, VVN-BdA, Andrej Seikow, Vizekonsul des Generalkonsulat der Russischen Föderation. Die Einladung.
Die Gruppe Treibgut – Literatur von der Ruhr lädt am 1. Juni ab 20 Uhr unter dem Motto Read&Roll ins KulturCafé der Ruhr-Uni ein: »Den RUB-Beton erzittern lassen will Micha-El Goehre, Jahrgang 1975, der als Autor, Poetry Slammer, DJ und Moderator in Essen lebt. Er ist regelmäßig auf Lese- und Poetry-Slam-Bühnen in Deutschland, Österreich, Luxemburg, Belgien und der Schweiz zu sehen. Bisher hat er acht Bücher veröffentlicht, zuletzt die Textsammlung „Wenn das Leben kein Ponyhof ist, warum liegt dann Stroh in der Ecke?“ mehr…
Am Freitag, den 10. Juni findet ab 19 Uhr im Foyer der Christuskirche ein Treffen zum Gedenken an den am 23. Januar 2016 gestorbenen Politiker und Schriftsteller Pedro Holz statt. (Näheres.) In der Einladung schreiben seine FreundInnen: „Gemeinsam mit seiner Frau Isabel Cárcamo wollen wir
einen kleinen Film mit einem Ausschnitt einer Lesung von ihm anschauen,
Geschichten und Gedichte von ihm lesen
und uns an gemeinsam Erlebtes erinnern.
Uli Simon wird Lieder vortragen, die er zu Gedichten von Pedro Holz komponiert hat.“ mehr…
Heute Nacht ist der Regionsgeschäftsführer des DGB Jochen Marquardt gestorben. Jochen Marquardt hat es uns leicht gemacht, vertrauensvoll mit dem DGB zusammenzuarbeiten. Wir haben gern über seine Aktivitäten berichtet. Sein ökonomischer Sachverstand, sein Engagement für soziale Gerechtigkeit, seine Bereitschaft sich kompromisslos Rassismus und Militarismus entgegen zu stellen, werden uns fehlen. Er hat sich für eine bessere Welt aufgerieben. Die Redaktion von bo-alternativ verliert einen geschätzten und liebenswerten Freund.
Die Grünen Jugend Bochum schreibt: »Auf dem dieswöchigen PEGIDA-Aufmarsch in Duisburg wurde eine Demonstration eines PEGIDA-nahen Ablegers namens “DaSKuT – Deutschland asylfreie Schulen, Kindergärten und Turnhallen†am 19.06 in Bochum angekündigt. Die Grüne Jugend Bochum ruft dazu auf die Verbreitung von rassistischer und nationalistischer Hetze zu unterbinden und die Nazidemonstration zu verhindern. mehr…
Am 1. Juni lädt das Bochumer Friedensplenum ein zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion mit Dominic Kloos ein unter dem Titel: »Stoppt Militarisierung und Waffenhandel! – Was steckt hinter den deutschen Waffenexporten? Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr im Studio 108 des Bahnhofs Langendreer. Es geht darum, dass die Empörung gegen den massiv gestiegenen Export von Rüstungsgütern groß ist. Doch reicht der moralische Aufschrei gegen das millionenfache Leid, das durch die deutschen Waffenexporte mitverursacht wird? mehr…
Die Bochumer Linksjugend [solid] schreibt: »In Dortmund wollen Nazis aus ganz Deutschland zum sogenannten „Tag der deutschen Zukunft“ aufmarschieren und ihrer rassistischen Propaganda freien Lauf lassen. Seit 2009 marschieren die Nazis in wechselnden Städten zum „TddZ“. In Neuruppin wurde er 2015 das erste Mal erfolgreich blockiert – Das wollen wir auch in Dortmund erreichen! Der diesjährige „TddZ“ wird von der Partei Die Rechte organisiert, welche aus dem verbotenen Nationalen Widerstand Dortmund und anderen Kameradschaften hervorging. Die Rechte ist bekannt für ihren offen Rassismus und Aggressivität. mehr…
Die Linksfraktion im Bochumer Rat hat ihren neuen Newsletter veröffentlicht. Darin berichtet sie von der Ratssitzung am Mittwoch – unter anderem darüber, dass SPD, CDU und Grüne im Rahmen ihrer Kürzungspolitik gemeinsam die Gebühren für die Grundschulbetreuung erhöhen. Außerdem geht es unter anderem um eine katastrophale Zwischenbilanz in Bezug auf den sozialen Wohnungsbau, Bochums angebliche Fahrradfreundlichkeit und Polizeigewalt. Die Themen im Einzelnen: mehr…
Am Samstag, den 28.05.2016 lädt der SchwarzRotenTresen um 20 Uhr im Sozialen Zentrum Bochum zu einem Grillabend gegen Repression ein: »Es gibt leckere Getränke, mit deren Einnahmen die Antirepressionsarbeit im Ruhrgebiet unterstützt wird: Bier für 1 Euro und Mate-Longdrinks. Gegen Spende in einer Höhe Eurer Wahl gibt es auch veganes Gegrilltes, z.B. Sojasteaks. mehr…
Die Humanitären Cubahilfe (HCH) wird in Bochum ein Wandbild zum Thema „Welt-Entwicklungsziele“ realisieren. Die Eröffnungsveranstaltung des Projektes findet im Bochumer Kulturrat am 17. Juni um 15.00 Uhr statt. In der Einladung heißt es: »Die Maler Rafael Campaña Ochoa, Abel Morejón Galá und Henning Dahlhaus aus Kuba und dem Ruhrgebiet gestalten vom 5. Juni bis 8. Juli 2016 das Mural in Bochum Gerthe, Castroper Hellweg/Ecke Schwerinstraße. Die 2015 von der UN-Generalversammlung beschlossenen „Sustainable Development Goals (SDG`s) sollen wichtige soziale Menschenrechte und ökologische Ziele bis 2030 einlösen. mehr…
Der Flüchtlingsrat NRW sagt Nein zur Entscheidung des Bundestages die Maghreb-Staaten als weiteren sicheren Herkunftsstaaten einzustufen und schreibt: »Mit großer Mehrheit wurde der Einstufung von Algerien, Marokko und Tunesien als sichere Herkunftsstaaten zugestimmt. Und das, obwohl selbst Bundesinnenminister De Maizière zugibt, dass es in den Maghreb-Staaten Menschenrechtsverletzungen gibt. Von Seiten der SPD heißt es gar, dass die Erweiterung der Liste sicherer Herkunftsstaaten keine Schwächung, sondern ganz im Gegenteil eine Stärkung des Rechts auf Asyl bedeuten würde! Diese Argumentation kann der Flüchtlingsrat NRW nicht nachvollziehen. Die Realität sieht anders aus: In Algerien, Marokko und Tunesien werden Menschenrechte verletzt. In allen drei Ländern ist Homosexualität strafbar und die Bedingungen in den Gefängnissen erfüllen nicht die Anforderungen an einen sicheren Herkunftsstaat. Staaten, in denen gefoltert wird, demokratische Grundrechte missachtet und Minderheiten systematisch verfolgt werden, sind keine sicheren Herkunftsstaaten! PRO ASYL hält den Gesetzesentwurf der Bundesregierung für verfassungswidrig. Dieser Einschätzung schließt sich der Flüchtlingsrat NRW an. mehr…
Das Infoportal Antifaschistischer Gruppen aus Bochum schreibt: »Beim Stelldichein von „Pegida NRW“ am vergangenen Montag in Duisburg wurde eine rassistische Kundgebung in Bochum angekündigt. Stattfinden soll diese am 19. Juni um 17 Uhr auf dem Husemannplatz. Als Organisator tritt der jüngste Pegida-Sprössling „DaSKuT“ („Deutschland asylfreie Schulen, Kindergärten und Turnhallen“) auf. „DaSKuT“ scheint organisatorisch zu großen Teilen von dem Mönchengladbacher HoGeSa-Mitbegründer Dominik Roeseler getragen zu werden, der nach dem Debakel bei „HoGeSa 2.0“ — bei dem er als Anmelder fungierte — und seinem Rauswurf bei „Pro-NRW“ offenbar neue Betätigungsfelder bei „Pegida NRW“ und dessen Umfeld. Administrator der “DaSKuT†Facebook-Gruppe ist Branco Barkic, der in Bochum-Weitmar die “Barkic-Mietwerkstatt†betreibt und hier mit gebrauchten KfZ-Teilen handelt. Auch Barkic ist Teilnehmer der „Pegida NRW“ Demonstrationen in Duisburg. mehr…
Am Samstag, den 11.06.2016 findet anlässlich des 62. Jahrestages des Massakers von Distomo ab 19.30 Uhr ein Filmabend im Sozialen Zentrum statt. Die Hellas Solidarität Bochum zeigt den Dokumentarfilm „Burning From The Inside“ von Marsia Tzivara und schreibt dazu: »Neo-Nazis erhalten nicht nur in Deutschland Zulauf, auch in Griechenland haben sie Aufwind: 2012 schaffte es die Partei Goldene Morgenröte dort sogar erstmals ins Parlament. In ihrem Dokumentarfilm „Burning From The Inside“ befragt Marsia Tzivara griechische Migranten in Berlin zu ihrer Sicht auf die politischen Entwicklungen in ihrer Heimat: auf die Wahlerfolge der Neo-Nazis in Griechenland, auf die faschistischen Strukturen, auf den sozialen Verfall. mehr…
Die GEW Bochum berichtet auf ihrer Webseite über ihrer Jahreshauptversammlung, bei der sie „auf ein Jahr voller schul-, bildungs- und gesellschaftspolitischer Aktivitäten“ zurück geblickt hat. Ein Schwerpunkt ist und bleibt für die GEW die Forderung nach weiteren Gesamtschulen. In dem Bericht heißt es weiter: »Dazu sehr passend referierte Thomas Groos zum Thema „Kinderarmut im Ruhrgebiet und in Bochum“. In dem Forschungsprojekt „Kein Kind zurücklassen“ wurde aufgezeigt, dass die (Kinder-)Armut im Ruhrgebiet in den letzten Jahren eklatant zugenommen hat. In Bochum sind die sozialen Schieflagen sehr gut im Sozialbericht nachzuvollziehen. mehr…
Ver.di weist die Vorwürfe in Richtung der Beschäftigten der Stadtverwaltung Bochum, ihre fehlende Leistungsbereitschaft sei Grund für den hohen Krankenstand, entschieden zurück. „Der Hinweis auf die fehlende Leistungsbereitschaft ist eine Ohrfeige für die Beschäftigten der Stadtverwaltung.“, so Wolfgang Knop, Vorsitzender des ver.di-Bezirks Bochum-Herne. „Es ist richtig, dass der Krankenstand innerhalb der Stadtverwaltung überdurchschnittlich hoch ist.“, sagt Knop. Grund sei jedoch nicht die fehlende Leistungsbereitschaft der Beschäftigten, wie Ratsherr Roland Mitschke von der CDU behauptet, sondern die seit Jahren fehl laufende Personal- und Ausbildungspolitik bei der Stadt. mehr…
Anlässlich des Tags der Befreiung vom Faschismus, gab es auch in diesem Jahr einen Rundgang auf dem Friedhof am Freigrafendamm zu den Gräbern der Opfer des Faschismus. Erschreckend für alle am Rundgang Beteiligten war der Anblick der wahrlich verwahrlosten Grabstätten. Mit einem offenen Brief an Oberbürgermeister Eiskirch soll dieser Zustand jetzt überhaupt erst mal publik gemacht werden. In diesem Brief heißt es u.a.: mehr…
Ab Donnerstag, den 26. 5. ist im endstation.kino Rokhsareh Ghaem Maghamis Dokumentarfilm Sonita zu sehen. Wenn die 18-jährige gleichnamige Protagonistin es sich aussuchen dürfte, dann wäre Michael Jackson ihr Vater und Rihanna ihre Mutter. Sonita stammt aus Afghanistan und lebt ohne ihre Familie in Teheran. Ihr sehnlichster Wunsch: eine berühmte Rapperin zu sein. Eine soziale Einrichtung unterstützt sie bei der Überwindung der Fluchttraumata und bei der Planung ihrer Zukunft, doch ihre Familie hat ganz andere Pläne: Sie plant, sie für 9000 $ an einen fremden Ehemann nach Afghanistan zu verkaufen und die Zeit drängt, da die Familie Geld braucht für die Hochzeit des Sohnes. mehr…
Das nächste „vegane Picknick“ findet am Sonntag, den 5.6. um 13 Uhr bei schönen Wetter im Westpark und wenn es regnet, Im Sozialen Zentrum statt. In der Einladung heißt es: »Wir werden dieses Mal bei gutem, trockenen und warmen Wetter im Westpark picknicken. Auch hier steht dann das Do-It-Yourself-Konzept besonders im Vordergrund: Getränke,G rills, Teller, Besteck, Picknickdecken und alle sonstigen benötigten Dinge werden selbstorganisiert von mitgebracht. mehr…