Archiv für den Monat: Oktober 2015


Montag 26.10.15, 14:42 Uhr
Beim Bochumer Konzerthaus läuft alles wie erwartet

Der Bau wird teurer und später fertig

Die Eröffnung des Bochumer Konzerthauses (Ruhr-Symphonie) verschiebt sich wegen großer Probleme um mindestens ein weiteres Vierteljahr – Baufirmen haben bereits im September die Arbeit eingestellt. Die vom Land NRW und der EU zugesagten Fördergelder in Höhe von 16,53 Millionen Euro sind ernsthaft in Gefahr. Die Linkspartei wirft der Stadtverwaltung inakzeptable Geheimniskrämerei vor und schreibt: »Durch einen Verfahrenstrick hat Stadtdirektor Michael Townsend dafür gesorgt, dass die Mitglieder des Rats über diese Fakten bis zum heutigen Tag nicht öffentlich sprechen durften. Die Linksfraktion im Bochumer Rat kritisiert Townsend scharf und fordert eine neue Kultur der Transparenz und Offenheit von der Bochumer Verwaltungsspitze. mehr…


Montag 26.10.15, 13:19 Uhr

Mehr Geld für die Bildung?

Am kommenden Donnerstag, 29. Oktober stellt die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Bochum zusammen mit Gunter Quaißer (Memo-Gruppe) das Versprechen der Regierung einer „Bildungsrepublik Deutschland“ auf den Prüfstand. Informiert und diskutiert werden soll von 18 – 20 Uhr im Bahnhof Langendreer. In der Einladung heißt es:  »Jahr für Jahr stellt die OECD fest, dass die Bildungsreformen in Deutschland im Vergleich zu anderen Industrienationen nur langsam vorwärts kommen. Während andere Länder kontinuierlich und konsequent in Bildung investieren, wird in einem der reichsten Länder in diesem Bereich gegeizt. Dabei geht es nicht nur um ein Mehr an Bildung bzw. um ein Mehr an höherwertigen Abschlüssen. Auch die Qualität dieser Bildung steht auf dem Prüfstand. mehr…


Montag 26.10.15, 08:11 Uhr
Filmgespräch mit der Fritz-Bauer-Biografin Irmtrud Wojak

Der Staat gegen Fritz Bauer


Ab Donnerstag, den 29. Oktober 2015 läuft im endstationKino der Film „Der Staat gegen Fritz Bauer“. Der Film zeigt, wie der hessische Generalstaatsanwalt Fritz Bauer Mitte der 50-er Jahre des letzten Jahrhunderts darum kämpft, dass die Verantwortlichen für die Verbrechen des Nazi-Regimes juristisch zur Verantwortung gezogen werden. Seine GegnerInnen waren in den meisten Fällen bis 1945 Mitglied der NSDAP. Sie sitzen in der Adenauerrepublik wieder an den Hebeln der Macht. Der Film gewann beim diesjährigen Filmfestival in Locarno den begehrten Publikumspreis. Die meisten Kritiken beurteilen den Film äußerst positiv. Die Jungle World, die TAZ, die FAZ oder die Zeit empfehlen z. B. den Film. Die Süddeutsche Zeitung charakterisiert ihn als spannenden Politik-Thriller. Der Film ist kein Dokumentarfilm. Er bedient eher das Tatort-Format. Für einige KritikerInnen z. B. in der Frankfurter Rundschau oder im Ossietzky überschattet die Methode „Sex and Crime“ dann auch den Inhalt einer Würdigung von Fritz Bauer. mehr…


Montag 26.10.15, 06:53 Uhr
Kundgebung heute um 17 Uhr in Langendreer

Migration is not a crime

Am heutigen Montag findet um 17 Uhr eine Kundgebung in Langendreer am Stern, Alte Bahnhofstr. 180, unter dem Motto statt: Migration is not a crime. Initiiert ist die Kundgebung von mehreren Jugendverbänden und weiteren UnterstützerInnen. In einer Mitteilung heißt es: »Wir rufen zu einer Kundgebung auf, um gemeinsam mit Flüchtenden gegen die unmenschliche Asylpolitik zu demonstrieren. Anstatt die Einwanderung zu illegalisieren müssen die Fluchtursachen erkannt und bekämpft werden. Stattdessen verschärft die Politik Deutschlands und der EU weiterhin die Situation in den Herkunftsregionen und versucht, die Flucht aus diesen zu verhindern. Diese Kundgebung ist der Auftakt zur größeren Demonstration am 14.11. in der Bochumer Innenstadt.«


Sonntag 25.10.15, 20:33 Uhr

Gedenk- statt Heldengedenktag? 1

Eine der peinlichsten Veranstaltungen in Bochum stellte seit vielen Jahren das Heldengedenken dar, das die Stadt Bochum am Volkstrauertag gemeinsam mit dem Volksbund der deutschen Kriegsgräberfürsorge inszenierte. Siehe Video.  Das soll sich in diesem Jahr ändern. Schauplatz war bisher die Fläche vor dem Mahnmal der „Trauernden Alten“ zwischen Kortumhaus und Mode Baltz. Ein Posaunenchor spielte das Lied vom guten Kameraden, die Bundeswehr und die Vertriebenenverbände marschierten auf, Kränze wurde niedergelegt und schließlich schritten die Volkstrauernden mit Soldaten an der Spitze des Zuges in die Kirche. Das Friedensplenum fand dieses Schauspiel unerträglich und protestierte zunächst mit Transparenten gegen diese Form des Heldengedenkens. In den beiden letzten Jahren erinnerten das Friedensplenum mit Plakaten daran, dass Soldaten in erster Linie Täter und nicht Opfer sind und zeigte Fotos der Ausstellung „Verbrechen der Wehrmacht“ und Bilder von Kriegsverbrechen der Bundeswehr. mehr…


Sonntag 25.10.15, 18:15 Uhr

GLS kündigt Bandbreite-Konto

Die Bochumer GLS-Bank hat das Konto der Duisburger Band „Die Bandbreite“ gekündigt. Die Band sucht immer wieder die Nähe zu ultra rechten Projekten. Gewerkschaften, Friedens- und Antifagruppen und der Linkspartei distanzieren sich von der Bandbreite. Die Falken haben den Bandleader als Mitglied ausgeschlossen. Außerdem propagiert die Band die unterschiedlichsten Verschwörungstheorien. Man darf gespannt sein, welche Verschwörung die Band hinter der Konto-Kündigung vermutet.


Samstag 24.10.15, 18:52 Uhr

Perspektive der Euro-Schuldenkrise

Die Initiative You-manity lädt am Montag, den 26. Oktober um 19 Uhr zu einem Vortrag im BlueSquare der Ruhr Uni an der Kortumstraße 90 ein. Das Thema lautet: „Wirtschaftswissenschaftliche Perspektive der Euro-Schuldenkrise“. Referent ist Heiner Flassbeck. Er war von 1998 bis 1999 beamteter Staatssekretär im Bundesministerium für Finanzen und von Januar 2003 bis Ende 2012 Chef-Volkswirt bei der UNO-Organisation für Welthandel und Entwicklung. In der Einladung heißt es: »Deutschland kommt seit einigen Jahren in Europa eine enorme Macht zu. Eine Macht, die vor allem durch Lohnsenkungen im eigenen Land erkauft wurde und die letztlich zu der großen Krise des Euro führte, die auch heute nicht überwunden ist. Sparpolitik und Lohnkürzungen, die den Schuldnerländern vom Gläubigerland Deutschland aufgezwungen wurde, haben in ganz Südeuropa und insbesondere in Griechenland eine große Rezession ausgelöst und die Idee eines gemeinsamen »europäischen Projekts« ausgelöscht. In seinem Vortrag skizziert Heiner Flassbeck die wirtschaftlichen Bedingungen, die zur Schuldenkrise in Europa führen konnten und zeigt auf, welche weiteren Perspektiven für die Währungsunion aus wirtschaftswissenschaftlicher Perspektive überhaupt bestehen.«


Samstag 24.10.15, 09:37 Uhr
In der Film- und Diskussionsreihe „Junge Selbsthilfe“:

„Geht’s dir gut, Ruth?“

Die Paritätische Akademie NRW und das Haus der Begegnung zeigen am Mittwoch, den 28.10. um 18:30 Uhr im Haus der Begegnung den Film „Geht’s dir gut, Ruth?“. Das Filmgeschehen: Ruth K. (57 Jahre), Hans-Dieter T. (68) und Rino G. (76) leben in drei Einrichtungen für Menschen mit Behinderung in Gangelt, Hamburg und München. Sie sind alt und haben eine Komplexe Behinderung, d.h. schwerste mehrfache Behinderungen. Der Film porträtiert ihren Lebensalltag im Zusammenleben mit anderen in den Wohngruppen und in Abhängigkeit zu den PflegerInnen. Gezeigt wird, was das Leben für die BewohnerInnen ausmacht: Pflege, Essen, Religionsausübung, Kontakte mit der Außenwelt beim Spaziergang oder Einkauf, Kommunikation mit Pflegenden und anderen BewohnerInnen, Therapien (u.a. Wassergymnastik, Krankengymnastik, Logopädie, Ergotherapie), Medienkonsum und Abhängen in der Gruppe. Im Zentrum steht die Frage der Lebensqualität und die Veränderungen durch den Alterungsprozess der BewohnerInnen, welche von ihnen selbst und ihrer Umgebung gemeistert werden müssen. mehr…


Samstag 24.10.15, 08:33 Uhr

Ideen für kreativen Protest

Der Landesverband Psychiatrie-Erfahrener NRW (LPE NRW) lädt am Wochenende 14. und 15. November jeweils um 10 – 17 Uhr in der LPE-Anlaufstelle Bochum, Wittener Str. 87 zu einem Wochenend-Workshop mit Jörg Bergstedt ein unter der Überschrift: „Direct Action – Ideen für kreativen Protest“ Schwerpunkt dieses Trainings sollen der Schutz vor Psychiatrisierung, die Kritik an Zwangsbehandlungen (Einsperren, Fixieren, Medikamentierung usw.) und der Protest gegen die Einteilung in Krank-Gesund sein. Die Einladung.


Samstag 24.10.15, 08:26 Uhr

Religionsunterricht – noch zeitgemäß? 3

Der Ortsverein Stiepel der SPD lädt am Donnerstag, den 29. 10. um 19 Uhr im Restaurant Alt-Piräus, Gräfin-Imma-Straße 48 zu einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung zum Thema „Konfessionsgebundener schulischer Religionsunterricht – noch zeitgemäß?“ Das Pro und Contra wird erläutert von Dirk Gellesch, Schulleiter Graf-Engelbert-Gymnasium, zugleich Mitglied der Kirchenleitung der evangelischen Kirche von Westfalen und Erwin Kress, Präsident des Humanistischen Verbandes NRW. In der Einladung heißt es: »Am nach Konfessionen getrennten Religionsunterricht – dem einzigen Schulfach mit Verfassungsgarantie – scheiden sich schon lange die Geister. Kritiker fordern seine ersatzlose Abschaffung oder wenigstens die freie, an allen Schulen mögliche Anwahl von Alternativfächern wie Ethik, praktische Philosophie, humanistische Lebenskunde oder Religionskunde/-wissenschaft ohne kirchliche Aufsicht. Auch einige kirchliche Kreise plädieren zu mindestens für einen ökumenischen Religionsunterricht. mehr…


Freitag 23.10.15, 20:55 Uhr

Pro NRW contra geben

Pro NRW hat für Samstag, den 31. Oktober eine Kundgebung auf dem Husemannplatz angemeldet. Mit 10 – 15 Teilnehmenden soll von 11 – 13 Uhr gegen „Asylmißbrauch“ gehetzt werden. Anschließend veranstalten die Pro NRW Demonstranten dann noch gleichartige Auftritte in Bottrop und Gelsenkirchen. Das Bündnis gegen Rechts wird in Bochum eine Gegendemonstration anmelden.


Freitag 23.10.15, 18:36 Uhr
Die Linksfraktion fordert :

Autofreies Quartier an der Wielandstraße

Auf dem Gelände der ehemaligen RWE-Verwaltung an der Wielandstraße im Stadtparkviertel soll ein neues Wohnviertel entstehen. Weil für diesen Bereich noch kein Bebauungsplan existiert, hat die Stadt die einmalige Gelegenheit, ein innovatives und ökologisches Gesamtkonzept durchzusetzen. Die Linke im Rat der Stadt Bochum fordert, dass die Verwaltung prüfen soll, ob das Wielandquartier als autofreies oder autoreduziertes Wohngebiet geplant werden kann. mehr…


Freitag 23.10.15, 18:31 Uhr
Da wo es anfing, soll es auch enden!

Kein HoGeSa 2.0

Die Antifaschistische Nachrichten aus Bochum rufen für das kommende Wochenende zur Teilnahme an den Antifa-Demonstrationen in Köln auf: »Genau ein Jahr nachdem etwa 5.000 Neonazis und rechte Hooligans in Köln randalierten, rufen mehrere extrem rechte Hooligan-Gruppen für den 25.10.2015 erneut zum Großaufmarsch in Köln auf. Für die schwächelnden HoGeSa-Strukturen könnte die Neuauflage von “Köln 1.0” ein letzter Versuch sein, die durch Abspaltungen und interne Querelen gebeutelte Szene wieder zusammenzuführen. mehr…


Freitag 23.10.15, 17:38 Uhr

Radverkehr an Radialstraßen

Die Grünen bekräftigen ihre Absicht, Bochum fahrradfreundlicher zu machen und schreiben: »Vor allem an den Radialstraßen wie der Alleestraße und der Hattinger Straße muss schnell Platz für Radfahrer geschaffen werden.  Der grüne Verkehrspolitiker Sebastian Pewny will an die bisherigen Erfolge anknüpfen: „An der Wittener Straße hat sich der Radverkehr verdoppelt, seit es dort die Radfahrstreifen gibt – ohne dass es zu nennenswerten Staus kommt. mehr…


Donnerstag 22.10.15, 21:15 Uhr

„Der Weg nach Aleppo“


Am Mittwoch, den 28.10., um 19.00 laden das Endstation Kino und der Bahnhof Langendreer zum Film «Der Weg nach Aleppo» ein, im Anschluss an den Film ist der Hauptdarsteller Roni Schamlian zum Gespräch zu Gast. Zum Film: Rony möchte nach langer Zeit seine Mutter wiedersehen, die er für tot gehalten hat. mehr…


Donnerstag 22.10.15, 19:02 Uhr
Rot-Grün senkt Standards zur Flüchtlingsunterbringung

Schlimmer geht immer 1

Die Linksfraktion im Rat berichtet:» Am Mittwoch fand eine Ratssitzung statt, um den neuen Oberbürgermeister Thomas Eiskirch ins Amt einzuführen. Es blieb allerdings nicht bei dieser Formalie. Ganz kurzfristig, nur wenige Stunden vor der Ratssitzung, hat die Verwaltung eine Beschlussvorlage vorgelegt, die es in sich hatte: Statt Schritte vorzuschlagen, wie die Stadt Bochum ihre eigenen Standards zur menschenwürdigen Unterbringung von Flüchtlingen einhalten kann, hat die Verwaltung beantragt, die Standards weiter abzusenken. Bei der Unterbringung in Turnhallen – zum Beispiel an der Akademiestraße – sollen zukünftig Doppelstockbetten aufgestellt und durch Trennwände hindurch verbunden werden. So sollen die Turnhallen mit doppelt so vielen Menschen belegt werden wie bisher. mehr…


Donnerstag 22.10.15, 08:58 Uhr
Gedenken an die Opfer der NS-Zeit statt Heldengedenken

Kein Ort den FaschistInnen 1

Am 2. April 2015 zerstörte ein Sturm das Wattenscheider „Ehrenmal“. Die Grüne Jugend erklärt dazu: »Das Denkmal wurde 1933/34 im Rahmen nationalsozialistischer Kriegspropaganda errichtet und sollte an die Gefallenen des 1. Weltkrieges erinnern.  Mehrfach zog die neonazistische Partei NPD vor das Denkmal und hat ein „Heldengedenken“ zelebriert – dies hat auch die Änderung der Stadt, die Täter des 2. Weltkriegs miteinzubeziehen, nur noch bekräftigt. Es ist ein Unding, dass ein NS-Relikt bislang mitten in Wattenscheid Bestand hatte und somit auch ein Ort  faschistischen Gedankenguts bereit gestellt wurde. Ist das diese „deutsche Erinnerungskultur“? Auch wenn ein in Schutt liegendes NS-Relikt eine gewissen Ästhetik besitzt, zerstört dies das Stadtbild in Wattenscheid und das Naherholungsgebiet im Park. Daher fordert die GJ Bochum die Bezirksvertretung und die Stadt Bochum auf, ihre Untätigkeit in diesem Bereich zu beenden und das faschistische Denkmal nicht wiederaufzubauen, sondern einen Ort des antifaschistischen Gedenkens daraus zu machen.«


Mittwoch 21.10.15, 17:39 Uhr

Von wegen „Willkommenskultur“

Das Anti-Rassismus-Referat (AStA) der ev. FH lädt am 27. 10. um 19:00 Uhr im Raum 119 der ev. FH, Immanuel-Kant-Straße 18-20 zu einer Veranstaltung ein. Der Titel: »Von wegen „Willkommenskultur“ – Der steinige Weg zum Asyl in Deutschland«. In der Ankündigung heißt es: » Die Entwicklungen haben sich in den letzten Monaten überschlagen. Tausenden Refugees ist es in beeindruckender Weise gelungen, trotz abgeschotteter Grenzen und Stacheldraht die „Festung Europa“ zu erklimmen. Was sie hier vorfinden, ist nicht immer das erhoffte bessere Leben. Täglich werden Anschläge auf Geflüchtetenunterkünfte verübt. Der deutsche Staat inszeniert(e) medial eine „Willkommenskultur“ und hebt sich als besonders humanitäre Kraft gegenüber anderen europäischen Staaten hervor, während er gleichzeitig neue und weitreichende Verschärfungen des Asylrechts in Richtung Leid beschließt, die für noch mehr Asylsuchende eine generelle Ablehnung ihrer Anträge bedeuten, ihnen die lebensnotwendigen Mittel versagen und Flucht weiter kriminalisieren sollen. mehr…


Mittwoch 21.10.15, 15:31 Uhr
Die dunkle, unbekannte Seite des Campus kennenlernen

Party und alternativer Uni-Rundgang

Die schwarze Ruhr-Uni lädt am Donnerstag, dem 29. Oktober erst zu einem alternativen Rundgang über den Campus und anschließend zu einer Semesterstartparty ein: »Am Donnerstag, den 29. Oktober veranstalten wir einen alternativen Erstirundgang, bei dem wir Euch die wirklich spannenden Ecken des Campus zeigen wollen. Der Treffpunkt ist um 18 Uhr vor der Univerwaltung. mehr…


Dienstag 20.10.15, 10:09 Uhr

Falle für RadfahrerInnen am Opelring?

Dem Ausschuss des Stadtrates für Infrastruktur und Mobilität liegt am 20. 10. eine Vorlage der Verwaltung vor, deren Beschluss nach Ansicht des ADFC und der Linksfraktion gefährliche Konsequenzen haben kann. In einer Mitteilung der Linksfraktion heißt es: »Auf dem Opelring, dessen Sanierung geplant ist, sollen Radwege im Zweirichtungsverkehr angelegt werden. Radfahrer würden also auch entgegen der Fahrtrichtung im Kreisverkehr fahren und an jeder Einmündung Gefahr laufen, von den einbiegenden Kraftfahrern, die gewohnheitsmäßig im Kreisverkehr nur nach Links schauen, übersehen zu werden. Die Linke im Bochumer Rat beantragt, dass bei dem Umbau des Opelrings die Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA 2010) beachtet werden und die vom ADFC Bochum eingereichten Anregungen Berücksichtigung finden. mehr…