Archiv - April 2017

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Donnerstag 20.04.17, 07:00 Uhr

Mohamed Amjahid „Unter Weißen“

Am Dienstag, den 25. 4., um 19.00 lädt der Bahnhof Langendreer zu einer Buchvorstellung mit dem politischen Reporter und Redakteur des ZEITmagazins Mohamed Amjahid ein: »In seinem Buch „Unter Weißen“ schreibt er anhand von eigenen Erfahrungen, Beobachtungen und Analysen darüber, wie sich Rassismus im Alltag äußert und nach welchen Mechanismen er funktioniert. Dabei zeichnet er genau nach, wie Menschen zu „Anderen“, zu „Fremden“ gemacht werden. Als Sohn marokkanischer Gastarbeiter und als Journalist bei einer deutschen Zeitung unfreiwillig “Integrationsvorbild”, wird  Mohamed Amjahid täglich mit der Tatsache konfrontiert, dass er nicht-weiß ist. Er hält der weißen Mehrheitsgesellschaft den Spiegel vor und zeigt, dass sich diskriminierendes Verhalten und rassistische Vorurteile keineswegs bloß bei unverbesserlichen Rechten finden, sondern auch bei denen, die sich für aufgeklärt und tolerant halten. Pointiert und selbstironisch macht er deutlich, dass Rassismus viel mit Privilegien zu tun hat – gerade wenn man sich ihrer nicht bewusst ist.«

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Mittwoch 19.04.17, 21:14 Uhr

Radikale Bildungskurse

Die schwarze Ruhr-Uni schreibt über ihr Programm für das Sommersemester 2017: »Wir wollen eine vollkommen andere Welt schaffen, in der jede*r über sich selbst bestimmt: Dafür braucht es aber Wissen und die Fähigkeit, sich dieses ohne Zwang anzueignen. Staatliche und kapitalistische Schulen, Universitäten und Ausbildungsstellen trainieren uns diese durch ihre Hierarchien, Vorgaben, Prüfungen und Noten ab. Anstatt, dass wir ein Angebot erhalten aus dem wir frei wählen, geben uns Autoritäten wie das Bildungsministerium, Lehrer*innen und Dozent*innen vor, was wir lernen sollen. Das hat auch die Funktion Wissen zu kontrollieren, so sind viele freiheitliche Inhalte wie z.B. Revolutionen und Erfolge der Geschichte in Vergessenheit geraten. Wenn wir aber eine Welt ohne Kapitalismus, Staat, Patriarchat und jede andere Herrschaftsform anstreben, müssen wir aus der Geschichte lernen und uns ganz praktisch die Fähigkeiten aneignen, die uns selbst über unser Leben bestimmen lassen. (weiterlesen)

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Mittwoch 19.04.17, 20:53 Uhr

Anreise zu den Protesten gegen die AfD

Die Bochumer Antifa ruft für nächsten Samstag dazu auf, nach Köln zu fahren: »Die AfD will am 22. April 2017 in Köln ihren Bundesparteitag abhalten, um sich als normale Partei darzustellen und Werbung in eigener Sache für die Landtagswahl in NRW im Mai und die Bundestagswahl im September zu machen. Dagegen regt sich breiter Protest, zum Beispiel lässt sich der Aufruf der Kampagne „Nationalismus ist keine Alternative“ hier nachlesen. Deshalb rufen Antifaschist*Innen aus Bochum für den kommenden Samstag zur gemeinsamen Anreise nach Köln auf. Treffpunkt ist um 5:40 Uhrauf dem Buddenbergplatz hinter dem Hauptbahnhof.  Weitere Infos zu den geplanten Blockaden, der Großdemonstration sowie Infrastruktur für den Tag in Köln findet ihr zum Beispiel beim Bündnis Solidarität statt Hetze. Antifa heißt Frühaufstehen!«

Mittwoch 19.04.17, 07:16 Uhr
Veranstaltung zur Wasserprivatisierung in Griechenland

Wasser ist Menschenrecht!

Am Samstag, den 29. 4. lädt die Hellas Solidarität Bochum um 19.00 Uhr bei ver.di Bochum, Universitätsstraße 76 zu eine Diskussionsveranstaltung zum Thema: “Wasser ist Menschenrecht! Wasserprivatisierung in Griechenland” ein: »Während sich viele deutsche Städte und Gemeinden für die Rekommunalisierung ihrer öffentlichen Betriebe und Güter einsetzen, soll die kommunale Wasserversorgung in Griechenland auf Druck der internationalen Gläubiger in Athen und Thessaloniki privatisiert werden. Schon 2014 war das in Thessaloniki durch ein Referendum mit 98% der abgegebenen Stimmen verhindert worden. Auch gegenwärtig kämpfen GewerkschafterInnen und BürgerInnen gegen den Ausverkauf der öffentlichen Wasserversorgung und fordern ihr Recht auf Zugang zu Wasser. Wir wollen über die heutige Situation in Griechenland und die Privatisierung von öffentlichen Ressourcen informieren und gemeinsam beraten. Es diskutieren der Präsident der Gewerkschaft der Wasserwerker von Thessaloniki Georgios Archontopoulosund und die ver.di-Gewerkschaftssekretärin Bettina Gantenberg.« Der Einladungsflyer.

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Dienstag 18.04.17, 19:05 Uhr

Treffen des Netzwerks Recht auf Stadt

Das Netzwerk Recht auf Stadt schreibt: »Seitdem unser Film “Das Gegenteil von Grau” gezeigt wurde, erreichten uns viele Nachfragen, wie mensch bei uns mitmachen kann. Daher laden wir euch nun herzlich zu einem offenen Treffen am morgigen Mittwoch 19. April. 2017 um 19:00 Uhr im Bhf. Langendreer ein. Unter dem Titel »Interventionen – Stadt für alle« organisierten wir im September 2013 in Bochum eine ruhrgebietsweite Konferenz, die sich die Frage stellte, was ein Recht auf Stadt im Ruhrgebiet bedeuten kann. Gemeinsam mit lokalen Initiativen thematisierten wir die vielfältigen Praxen, die dieses Recht auf unterschiedliche Weise einfordern. Wir untersuchten, wie sich unsere Städte verändern, welche Probleme und Konflikte mit diesem Wandel entstehen und welche politischen Strategien eine Antwort sein könnten. Einige TeilnehmerInnen setzten die Diskussion über die Konferenz hinaus fort.  Aus dieser gemeinsamen Debatte entstand die Initiative »Recht auf Stadt – Ruhr«. (weiterlesen)

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Dienstag 18.04.17, 15:47 Uhr

Fairhandel statt Freihandel

Occupy Bochum lädt ein zu Veranstaltung mit Eva-Ma­ria Rein­wald

Am Montag, den 24.4.2017 ist Eva-Maria Reinwald vom SÜDWIND-Institut in Bonn zu Gast im Saal an der Christuskirche. Ab 19.30 Uhr wird sie über den Weg zu einem UN-Treaty zu Wirtschaft und Menschenrechten referieren. Eingeladen wurde sie dazu von der Bochumer Occupy-Gruppe. Hier ein Auszug aus der Einladung: »Freihandels- und Investitionsschutzabkommen erleichtern weltweit tätigen Unternehmen den Zugang zu Märkten und Rohstoffen und schützen ihre Interessen mit verbindlichen und einklagbaren Rechten. Für den Schutz der Menschenrechte bei diesen weltweiten Unternehmenstätigkeiten gibt es hingegen keine internationalen Durchsetzungsmechanismen. (weiterlesen)

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Dienstag 18.04.17, 08:15 Uhr
Schon weit mehr als 100.00 Bochumer*innen auf Hartz IV

Neuer Crash-Kurs Hartz IV ab 27. April

Bochum-Prekär schreibt: Schon Ende 2009 sind nach Angaben der damaligen ARGE “weit über 100.000 arbeitslose Bochumerinnen und Bochumer” in den Genuss von Hartz IV-Leistungen gekommen. Hinzu kommt eine nicht genannte Zahl von Angehörigen – Kinder oder nicht erwerbsfähige Partner*innen oder junge Menschen. Vorsichtig fortgeschrieben dürften es inzwischen etwa 30.000 Leute mehr sein. 280.000 Aktenbände lagern momentan in den Katakomben des Molochs, wohl mitgezählt die vielen wieder “Zurückgekehrten”. Bei der rasanten Entwicklung des Arbeitsmarktes in den Modus “prekär” müssen wohl zwei Drittel aller Erwerbstätigen befürchten, mindestens ein Mal im Leben der Hartz IV-Mühle ausgeliefert zu sein. Opel, Nokia, Schlecker, KruppThyssen, Johnsoncontrols usw. lassen grüssen. Da kann es vor großem Unheil bewahren, sich rechtzeitig über die Regeln des Hartz IV-Gesetzes zu informieren, Vorsorge zu treffen und die Lebensplanung entsprechend auszurichten. Im dreizehnten Jahr schon bietet das Projekt „Arbeit und Leben“ von DGB und Volkshochschule an sieben Donnerstagen einen fortlaufenden kostenfreien Kurs an. Die  Ankündigung der VHS: (weiterlesen)

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Dienstag 18.04.17, 07:43 Uhr

Esther Bejarano im Bahnhof Langendreer

Konzert mit Microphone Mafia und Compania Bataclan

Am Freitag, dem 21.4. heißt es um 20 Uhr (Einlass: 19.15 Uhr) im Bahnhof Langendreer: “Esther Bejarano trifft auf Microphone Mafia und Compania Bataclan”. Esther Bejarano, heute 92 jährig, war Mitglied im sog. Mädchen-Orchester von Ravensbrück und Auschwitz. Mittels ihrer Kenntnis des Akkordeonspiels hat sie die Shoa überlebt. Bei einem Todesmarsch konnte sie fliehen. Esther Bejarano ist die heute letzte Überlebende aus dem besagten Orchester. (weiterlesen)

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Montag 17.04.17, 20:47 Uhr
Ostermarschauftakt am Ostermontag in Bochum Werne

Ermutigungen für die Friedensbewegung

Am Montag begann der Ostermarsch mit einer sehr engagierten Predigt in der ev. Kirche in Bochum-Werne. Die Pfarrerinnen Susanne Kuhles und Eva -Maria Ranft gingen von einer irreführenden Übersetzung im Johannesevangelium aus. Richtig heiße es nicht “Selig sind die Friedfertigen..” sondern “Selig sind die Friedensstifter..” Nicht die Menschen, die friedlich stillhalten, sondern die, die sich aktiv für Frieden und Gerechtigkeit einsetzen, handelten zu allen Zeiten im Sinne des Evangeliums.  Anne Sandner, (Foto) DGB-Sekretärin und Verantwortliche in der Gewerkschaftsinitiative für Frieden und Solidarität ermutigte auf der anschließenden Auftaktkundgebung den Bochumer Widerstand gegen die Bundeswehrpräsenz auf der Bochumer Berufsbildungsmesse Anfang Mai. Sie sagte: “Doch ich glaube nicht, dass Auszubildende z.B. als Bürokaufleute bei der Bundeswehr sich darüber im Klaren waren, dass sie im Laufe ihrer Verpflichtungszeit als Soldat ihre Waffe auf Menschen richten müssen. Die Bundeswehr ist kein Arbeitgeber wie jeder andere und deshalb muss die Werbung von geschulten Personal in den Klassen und von bunten Trucks mit flimmernden Videoshows und -spielen auf Berufsmessen verboten werden.” Die Rede von Anne Sandner im Wortlaut.

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Montag 17.04.17, 18:26 Uhr
Ostermarsch in Bochum

Gegen die Militärpropaganda gegeigt

Die Abschluss-Veranstaltung der Sonntags-Etappe des Ostermarsches eröffnete Klaus der Geiger (Foto). Seine Lieder gegen Krieg, Ausbeutung und die Zerstörung der Erde beeindruckten durch ihre Ausdrucksstärke. Die ca. 150 ZuhörerInnen im ver.di-Haus erlebten, wie Protest und Kunst virtuos harmonieren können. Das heißt nicht, dass Klaus der Geiger darauf verzichtete, gezielt Dissonanzen einzusetzen, wenn er den Zustand der Welt beschrieb. Den zweiten Part gestaltete Norbert Arndt,  stellv. Geschäftsführer von ver.di in Bochum und Herne, mit einer kämpferischen Rede. Seine Hauptthese: Kriege werden nie für Menschenrechte oder für irgendwelche sonst vorgeschobenen Rechtfertigungen geführt. Es geht immer um Interessen. Kapitalismus und Krieg müssen immer im Zusammenhang gesehen werden. (weiterlesen)

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Montag 17.04.17, 18:25 Uhr

Bilder vom Ostermarsch in Bochum

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Montag 17.04.17, 09:02 Uhr
Ostermarsch in Wattenscheid

„Für einen Hannes Bienert Friedenspark“

Die Sonntagsetappe des Ostermarsch Ruhr führte per Fahrrad von Essen über Gelsenkirchen, Wattenscheid und Herne nach Bochum. Der traditionelle Halt in Wattenscheid ist an der Friedenskirche mit der legendären Bohnensuppe zur Mittagszeit. Organisator der Kundgebung in Wattenscheid ist seit letztem Jahr das Kuratorium „Stelen der Erinnerung“,  das den Ostermarsch zum Auftakt seiner Kampagne „Für einen Hannes-Bienert Friedenspark“ gewählt hat. (weiterlesen)

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Samstag 15.04.17, 21:27 Uhr

Mit Brian gegen klerikale Bevormundung

Hartmann Schimpf (links) und Armin Schreiner präsentierten am gestrigen Freitag in der Riff-Bermudahalle Zitate von Martin Luther. Es war die fünfte Veranstaltung der Initiative Religionsfrei im Revier, mit der seit 2013 jeweils am Karfreitag gegen die klerikale Bevormundung durch das Landesfeiertagsgesetz protestiert wird. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand wie in den Vorjahren die Aufführung des Films “Das Lebens des Brians”. Dieser Film gehört zu den mehr als 750 Filmen, die am Karfreitag nicht gezeigt werden dürfen.  Auch Tanzen und alle anderen öffentlichen Veranstaltung, die Spaß machen, verbietet das Gesetz am “stillen Feiertag”. (weiterlesen)

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Freitag 14.04.17, 21:53 Uhr

Rechten Wahlkampf unmöglich machen!

Die  Bochumer Antifa ruft dazu auf, sich dem rechten Wahlkampf in Bochum entgegen zu stellen: »Die ersten Plakate hängen (und einige sind bereits wieder verschwunden). Am 14. Mai 2017 findet die Wahl zum NRW-Landtag statt. Aus dem rechten Spektrum tritt neben der offen neonazistischen NPD erstmals die AfD an, die sich als parlamentarischer Arm der neuen Rechten im Land zu etablieren versucht. Den rechten Wahlkampf sabotieren! Dem Wahlkampf der rassistischen, homophoben und sozialchauvinistischen Parteien werden wir entschlossen entgegen treten. Rechte Propaganda ist weder auf der Straße noch in den Parlamenten willkommen. Wir rufen alle auf, den Wahlkampf von Nazis und Rechtspopulist_innen kritisch zu begleiten und ihnen keine Möglichkeit zu lassen, sich im öffentlichen Raum zu präsentieren. Ob offen nazistisch oder unter einem bürgerlichen Deckmantel: Faschismus ist immer noch keine Meinung, sondern ein Verbrechen! Jeden Samstag in die City! (weiterlesen)

Freitag 14.04.17, 13:08 Uhr

Ostermarsch in Bochum

Der Ostermarsch Ruhr endet in diesem Jahr in seiner Sonntagsetappe nicht wie in den vergangenen Jahren im Bahnhof Langendeer sondern bei ver.di an der Universitätsstraße. Damit führt auch die Fahretappe dieses Mal durch die Innenstadt. Das Bochumer Friedensplenum ruft dazu auf, dass alle, die die Fahrradetappe auf den letzten Kilometern begleiten wollen, sich um 15.45 Uhr an der Trinkhalle, Herner Str. 8 treffen und dort zum Fahrradkorso dazu stoßen. Anschließend ab 16 Uhr wird Klaus der Geiger alle Besucherinnen und Besucher bei ver.di empfangen. Anschließend wird der stellv. Bundesgeschäftsführer der DFG-VK Michael Schulze von Glaßer einen Vortrag über das Thema „Bundeswehr: der neue Werbefeldzug“ halten. Hierbei geht es darum, dass es in Deutschland im Vergleich zu anderen NATO-Staaten immer noch eine erfreulich großes Skepsis gegenüber dem Militär und gegenüber dem weltweiten Treiben der Bundeswehr gibt. (weiterlesen)

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Donnerstag 13.04.17, 20:11 Uhr

Ostermarsch in Wattenscheid

Das Wattenscheider Kuratorium „Stelen der Erinnerung“ ruft zur Teilnahme am diesjährigen Ostermarsch unter dem Motto „Nein zu Krieg und Terror“ auf und schreibt: Während der dreitägigen Aktion wird auch dieses Jahr der Ostermarsch wieder in Wattenscheid an der Friedenskirche Halt machen, wo am Ostersonntag einer der Höhepunkte der Fahrradetappe Essen-Bochum sein wird. An diesem Ostersonntag wird das Kuratorium die Kampagne „Für einen Hannes-Bienert-Friedenspark“ ins Leben rufen. Nach Auffassung des Kuratoriums verdient der Wattenscheider Park um das Ehrenmal diese Umbenennung, um gebührend an den Wattenscheider Friedensaktivisten und Antifaschisten Hannes Bienert (verstorben im Oktober 2015) zu erinnern, der über Jahrzehnte die Verantwortung für den Ostermarsch-Halt in Wattenscheid getragen hat. (weiterlesen)

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