Archiv - Dezember 2016

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Samstag 31.12.16, 17:15 Uhr

Ruhr-Uni: Es soll ein Wunder geschehen

Die spannendste Meldung im Jahr 2016 kam von der Ruhr-Uni. Am 2. Mai teilte die Uni in einer Presseerklärung mit, dass sich Forscher der Uni daran begeben, ein Wunder zu vollbringen. In einem lediglich mit 1,6 Millionen Euro ausgestattetem Forschungsprojekt soll an der katholischen Fakultät nachgewiesen werden, dass Theologie eine Wissenschaft ist. Das ganze wird zwar als offene Fragestellung formuliert. Aber, so Projektleiter  Benedikt Göcke: „wenn sich zeigen lässt, dass katholische Theologie keine Wissenschaft ist, dann muss auch die Rolle der Theologie an der Universität neu überdacht werden. Theologische Fakultäten samt ihrer Abschlüsse liefen Gefahr, aus dem universitären Kanon ausgeschlossen zu werden.“ Ein solches Forschungsergebnis an einer katholischen Fakultät ist nicht einmal als Wunder vorstellbar. Es wird also zu einem normalen religiösen Wunder kommen. Die katholischen Theologen finden in ihrer fünfjährigen Selbstergründung heraus, dass sie Wissenschaft betreiben. Dann, so die Presseverlautbarung der RUB, “müsse nach Göckes Verständnis geprüft werden, welche konfessionsgebundenen theologischen Fakultäten zusätzlich zu den bereits bestehenden Fakultäten an staatlichen Universitäten neu eröffnet werden sollten.” (weiterlesen)

Freitag 30.12.16, 19:33 Uhr
Nachdenken nach Fukushima im PrinzRegentTheater

Elfriede Jelineks “Kein Licht.”

Foto: Sandra Schuck

Das PrinzRegentTheater startet am 7. Januar mit der Premiere von Elfriede Jelineks „Kein Licht.“ in das neue Jahr. Der Rowohlt Verlag schreibt über das Werk: »Ohne dass die Worte Fukushima oder Atomkraft fallen, ist Kein Licht. ein Geisterszenario nach dem Super-GAU, ein Beckett-haftes Endspiel, das abrechnet mit unserem bedingungslosen Glauben an die Beherrschbarkeit der Technik und in dem die Schreie der totgeschwiegenen Opfer gespenstisch widerhallen.« Der Verlag schreibt über das Stück auch: »Besetzung variabel, mindestens 3 Darsteller/innen.« Regisseur Daniel Kunze inszeniert im PRT mit zwei SchauspielerInnen: Helge Salnikau und Corinna Pohlmann. Die Uraufführung von Kein Licht. im Jahr 2011 erhielt hervorragende Kritiken. Elfriede Jelinek hat ihre Beschäftigung mit dem Super-GAU in Fukushima fortgesetzt und ihr Stück um Prolog? und Epilog? erweitert. Alles spricht dafür, dass die Bochumer Inszenierung sich erheblich von der Uraufführung unterscheiden wird. (weiterlesen)

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Donnerstag 29.12.16, 12:24 Uhr

Anti-Repressionssprechstunde

Die offene Sprechstunde der Roten Hilfe Ortsgruppe Bochum-Dortmund findet normaler Weise am ersten Montag des Monats statt.  Die  erste Sprechstunde des neuen Jahres ist auf Montag, den 9. 1. von 19.30 bis 20.30 Uhr im Sozialen Zentrum verlegt.

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Mittwoch 28.12.16, 20:37 Uhr

OpenStage – „aus dem off 14“

FRIDA ist ein Netzwerk aus theaterschaffenden Leuten, die zweimal im Jahr eine OpenStage – „aus dem off“ – organisieren. FRIDA lädt am  Sonntag, den 5. Februar 2017 auf der Studiobühne am Figurentheater-Kolleg Hohe Eiche 27 zum „aus dem off 14“ ein: »Eine offene Bühne für alle und alles, Figuren-, Objekt- und Materialtheater, Clowns, Schauspiel, Musik, Tanz, Texte oder was Euer Herz begehrt. „aus dem off 14“,44892 Bochum Zeige Dich, Zeige Dein Projekt vor Publikum Wir laden Euch herzlich ein, Eure Projekte vor Publikum zu bringen. Meldet Euch an – oder auch bei Fragen – unter figurentheaterstammtisch@gmx.de Sagt, was Ihr plant, braucht und wie lange Euer Beitrag ungefähr dauert. (weiterlesen)

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Mittwoch 28.12.16, 14:37 Uhr

DaSKuT will am 7.1. wieder auflaufen

Branco Barkic hat für den 7. Januar von 14 – 17 Uhr wieder eine DaSKuT-Kleinkundgebung vor dem Kuhhrten angemeldet. Er kündigt im Internet erneut RednerInnen aus der Naziszene an.

Dienstag 27.12.16, 19:50 Uhr

Ein Grafik Design Experiment als Film

Ab Donnerstag, den 5. 1. ist im endstation.kino der Dokumentarfilm The Happy Film – Ein Grafik Design Experiment zu sehen. Der österreichische Designer Stefan Sagmeister lebt in seiner Traumstadt New York und ist in seinem Beruf, der unter anderem darin besteht, Album-Cover für Pop-Stars zu gestalten, sehr erfolgreich. Aber in seinem Kopf geistert die Frage herum, ob das wirklich alles ist. Er entschließt sich dazu, ein Design-Projekt aus sich selbst zu machen. Kann er seine Persönlichkeit umgestalten und so ein besserer Mensch werden? Kann er durch Übung und kontrollierte Selbst-Experimente lernen, glücklich zu sein? (weiterlesen)

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Dienstag 27.12.16, 12:05 Uhr

Moment des Kennenlernens
Alles im Wunderland!

United Voices und der Initiativkreis Flüchtlingsarbeit laden am 20.1. von 18.30 bis 21.30 Uhr zu einem Abend der Begegnung und des Kennenlernens in die Christuskirche ein: »Hauptakt ist das anrührende Theaterstück “Alles im Wunderland”, indem sich 20 geflüchtete Menschen auf ihren Weg machen. Sie begegnen sich im Wunderland, suchen und entdecken die eigene Identität und Träume. Ein Stück vom Entdecken, Finden, Suchen nach….Alles im Wunderland. Dazu gibt es Musikdarbietungen vom United Voices Chor, der Bochumer Gruppe Yakamos, verschiedenen Einzelmusikern, sowie Wortbeiträgen von Treffpunkt Asyl und Refugee Strike Bochum. Verschiedene Organisationen aus der Flüchtlingsarbeit bieten zudem Infotische und kulinarische Spezialitäten an. Der Eintritt ist frei und jede(r) ist herzlich eingeladen. Bringen Sie Ihre Freunde und Familienmitglieder mit.«

Montag 26.12.16, 17:44 Uhr

Treffpunkt Asyl zur menschenunwürdigen Flüchtlingspolitik

Weihnachten: Ein guter Anlass, um einen Redebeitrag der Initiative “Treffpunkt Asyl” zu dokumentieren, den die Initiative Anfang Dezember in Essen vor dem Bundesparteitag der Christlich Demokratischen Union Deutschlands gehalten hat: »Wir sind heute hier vor dem CDU-Parteitag, um gegen die menschenunwürdige Flüchtlingspolitik der Union zu protestieren. Es gibt unzählige Gründe heute und hier für Menschen einzustehen: Die CDU hat gestern angekündigt, mehr Menschen härter denn je abzuschieben. Sie nennen es „neue Konsequenz“ – dabei bleibt jede Abschiebung ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Menschenwürde und gegenüber Menschen, die von physischer und phsychischer Gewalt ihnen und ihren Familien gegenüber bedroht sind. Dazu kommt der EU-Türkei-Deal, der EU-Afghanistan-Deal, der mögliche EU-Ägypten-Deal. Die weitere Abschottung durch Frontex. Immer weniger Menschen können ihr Recht auf Asyl in Europa und Deutschland wahrnehmen. (weiterlesen)

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Sonntag 25.12.16, 07:15 Uhr

Ostermarsch 2017

Die Friedensversammlung Rhein Ruhr hat den Aufruf zum Ostermarsch 2017 veröffentlicht. Das Bochumer Friedensplenum fordert dazu auf, den Aufruf zu unterzeichnen. In dem Aufruf fordert die Friedensbewegung kurzfristig den Stopp sämtlicher Auslandseinsätze der Bundeswehr, die Einstellung aller Rüstungsexporte und das Einfrieren des deutschen Rüstungshaushalts, den Verzicht auf Neuanschaffungen und den ersatzlosen sofortiger Abzug der US-Atomwaffen. Der vollständige Aufruf.

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Samstag 24.12.16, 16:24 Uhr

Kritische Masse

An jedem vierten Freitag im Monat um 19 Uhr startet vor dem Rathaus die critical mass. Auch bei ziemlich kaltem Wind trafen sich gestern Abend etwa 50 RadfahrerInnen, um sich die Straßen der Stadt zu erobern. Die Initiative findet immer mehr Zuspruch und die örtliche CDU läuft Amok gegen alles, was die Stadt auch nur ein bisschen fahradfreundlicher macht. “Ziel der Bochumer Verkehrspolitik sei es, Staus zu erzeugen. Denn wer im Stau stehe, solle dafür bestraft werden, dass er ein Auto benutze. So würden die Ausfallstraßen permanent zugunsten von Fahrradstreifen zurückgebaut”, so die CDU laut WAZ. Einen schönen Eindruck vom Ablauf einer critical mass bietet ein Video über die September CM.

Freitag 23.12.16, 19:46 Uhr

Aktion Aufschrei –
Stoppt den Waffenhandel

Das Bochumer Friedensplenum weist auf seiner Webseite  auf den gestern erschienenen Newsletter der “Aktion Aufschrei-Stoppt den Waffenhandel” hin: »Enthalten sind Meldungen über erfolgreiche Aktionen, neue Informationen zum Thema Rüstungsexporte und der Verweis auf einen Artikel von Jürgen Grässlin in der “Zivilcourage”, der sich mit der Verantwortung des geheim tagenden Bundessicherheitsrats beschäftigt. Ihm gehören unter anderem Kanzlerin Merkel und Wirtschaftsminister Gabriel an. Häufig genehmigen sie Waffenlieferungen an menschenrechtsverletzende oder kriegführende Staaten. Grässlin benennt dabei auch die Profiteure dieser Entscheidungen, wie etwa Rheinmetall, Kraus-Maffei Wegmann oder Heckler & Koch.«
Der ZivilCourage-Artikel als PDF: Oft ist Rüstungsexport Beihilfe zum Mord

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Donnerstag 22.12.16, 19:51 Uhr

Brandanschlag in der Krachtstraße

Die Bochumer Polizei teilt mit: »In den Abendstunden des gestrigen 21. Dezembers wurden die Feuerwehr und die Polizei zu der leer stehenden und zum Abriss bestimmten Asylbewerberunterkunft an der Krachtstraße 19 in Bochum gerufen. Dort hatte ein Anwohner gegen 19.45 Uhr zunächst drei Knallgeräusche gehört und ging von Silvesterknallern aus. Gegen 20.25 Uhr vernahm der Bochumer erneut einen lauten Knall und bemerkte einen Feuerschein direkt vor dem Gebäude. Die Polizeibeamten entdeckten eine abgebrannte Lunte, die von einer Grünfläche in das Haus führte. Der hintere Teil dieser Lunte war nicht in Brand geraten, ein Feuer im Flur bereits erloschen. Darüber hinaus stellten die Polizisten eine eingeschlagene Fensterscheibe sowie eine beschädigte Gasleitung fest.«

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Donnerstag 22.12.16, 17:19 Uhr
Es geht ja nur um alleinstehende Flüchtlinge

Die Stadt Bochum teilt eben mal mit, dass sie rechtswidrig handeln will

In einer beeindruckenden Dreistigkeit teilt die Stadt  Bochum in einer Presseerklärung mit, dass sie gewillt ist, rechtswidrig zu handeln.  Alleinstehende Flüchtlinge, die in einer Sammelunterkunft leben und Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz  erhalten, sollen ab Januar einen um zehn Prozent – 30 Euro – reduzierten Regelbedarf bekommen. Das hatte die Bundesregierung geplant, der Bundesrat hatte das gestoppt. Die Stadt sagt, sie hätte das in vorauseilendem Gehorsam schon vorbereitet und könne das nicht mehr stoppen. Der Bundesrat hatte am 16. Dezember entschieden. Man stelle sich vor, hier ginge es um die Bezüge der Beschäftigten der Stadt…

Donnerstag 22.12.16, 16:15 Uhr

Silvesterparty im Sozialen Zentrum

Zum Jahresabschluss lädt das Soziale Zentrum zur großen Silvesterparty ein: “Es wird ein veganes Mitbring-Buffett geben und günstige Soli-Getränke zugunsten des Erhaltes des Sozialen Zentrums. Außerdem sammeln wir auch fleißig weiter für die Repressionsbetroffenen der Anti-Nazi-Aktionen am 01.05. und 19.06.2016 in Bochum. Für tanzbare Musik ist ebenfalls gesorgt, also kommt ab 20 Uhr im Sozialen Zentrum vorbei!”

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Donnerstag 22.12.16, 16:07 Uhr

Der Diskurs über den Anschlag in Berlin

Die VVN-BdA Bochum schreibt: »Alle möglichen rechtskonservativen und neofaschistischen Personen und Organisationen versuchen, den grauenhaften Anschlag in Berlin zu instrumentalisieren, indem sie Hass und menschenverachtende Parolen gegen Flüchtlinge verbreiten! Eine sensationslüsternde Boulevardpresse, aber auch andere Medienvertreter, machen mit.  Die VVN-BdA Bochum verurteilt jegliche Art des Terrors, ob es sich nun um den faschistischen NSU-Terror der vergangenen Jahre oder den Terror und die Anschläge im Namen irgendeiner Religion handelt. Wir sehen in Menschlichkeit, Solidarität, nationaler und internationaler sozialer Gerechtigkeit und Toleranz die Mittel, auch mit schwierigen Situationen umzugehen. Allgemeine Verdächtigungen und Hetzjagden auf Flüchtlinge dürfen nicht die Folgen des Anschlags einiger weniger oder sogar nur eines einzelnen sein. Zum jetzigen Zeitpunkt sind Hintergründe und Täter noch völlig unklar. (weiterlesen)

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Donnerstag 22.12.16, 15:41 Uhr

Es muss nicht immer Hamburg sein!

Live-Schaltung zum Chaos Communication Congress

Auch in diesem Jahr lädt space left, der Hacker-Club im Sozialen Zentrum, dazu ein, den aktuellen Chaos Communication Congress per Live-Stream mitzuerleben: »Worum gehts? Wir starten um 14 Uhr. Wir streamen direkt vom Congress auf zwei Beamern und haben 120 MBit/Down, genug Mate und das wichtigste: auch wir sind Nerds. Verpflegung mit Kalorien, Strom und Daten ist verfügbar.
Die Veranstaltung findet täglich vom 27. bis 30.12.2016 im Sozialen Zentrum (SZ) in Bochum statt. Wenn du Lust hast, über die Themen des Chaos Communication Congress zu diskutieren oder einfach nerdige Gesellschaft wünschst, dann bist du bei uns genau richtig.«

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Mittwoch 21.12.16, 20:52 Uhr

Bilder für den Rückblick erbeten


Am Sonntag, den 15. Januar, findet der traditionelle “Rückblick auf ein Jahr Bewegung” in Bochum statt. Hierbei wird u. a. über Aktionen, Demonstrationen etc berichtet, die 2016 in Bochum statt gefunden haben. Das Friedensplenum bittet die LeserInnen, Fotos und Filme für den Rückblick zur Verfügung zu stellen. Adresse: rueckblick@bo-alternativ.de.

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