Am vergangenen Freitag kam es im Bundestag zu einem heftigen Disput, in dessen Folge die Bochumer Abgeordnete der Linken, Cansin Köktürk, mit Ordnungsrufen dafür ausgezeichnet wurde, dass sie die gegen Migrant*innen gerichtete Rede des AfD Abgeordneten René Springer nicht kommentarlos hinnahm. Auf seine Aussage „… dann werden wir dafür sorgen, dass bei denjenigen 150 000 in unserem Land, die beispielsweise mit einem Haftbefehl gesucht werden, aber zugleich Anspruch auf Grundsicherungsleistung haben, nur noch eins passiert, wenn sie ins Jobcenter kommen, nämlich die Handschellen klicken und kein einziger Euro mehr bezahlt wird.“ antwortete laut Bundestagsprotokoll Cansin Köktürk: „Wer sind Sie, dass Sie von Handschellen sprechen?“ und „Was ist das? Was ist das für eine rassistische Scheiße?“
Einladung zu einem Zusammensein nach der Wahl,Quartiershalle der KoFabrik, am 6.9. ab 18 Uhr »Egal wie das Ergebnis der Landtagswahl in Sachsen – Anhalt nun wirklich und wahrhaftig ausfällt, es wird sicher eine Zäsur sein. Das mutmaßlich mindestens ein Drittel der Wähler*innen 81 Jahre nach Ende des zweiten Weltkrieges rechtsextreme Demokratiefeinde wählen,
Der Verein „Quartiershalle in der KoFabrik“ hat kurzfristig aufgerufen Haltung und Gesicht gegen Rechts zu zeigen und viele, viele kamen. Wir dokumentieren eine Bildergalerie der beeindruckenden Aktion und die Beiträge, die auf der Kundgebung verlesen wurden: den offenen Brief der Initiatorinnen und den Solidaritätsbeitrag von Nutzer*innen.
4.7.26 massive Polizeigewalt in Erfurt gegen friedliche Menschen
Die Polizei ging letzte Woche bei dem Protest gegen die AfD in Erfurt nicht sonderlich freundlich mit den Demonstrant:innen um. Radio Bochum berichtet heute: „Nach Kritik der Linken Bochum bestätigt die Polizei: Ein umstrittener Einsatzbefehl einer Bochumer BFH-Einheit beim AfD-Parteitag in Erfurt wurde tatsächlich gegeben. Umgesetzt worden sei er aber nicht.“
Der „NRW-Appell für ein AfD -Verbot“ hat das Ziel erreicht: »In nur 3 Monaten hat ein Netzwerk von 120 Organisationen und Bündnissen gegen Rechts in NRW 100 000 Unterschriften gesammelt, zwei Monate vor der geplanten Übergabe der Petition. Ziel des NRW Appells: Die NRW-Landesregierung soll sich im Bundesrat für ein Verbotsverfahren gegen die AFD einsetzen.
Am Dienstag, 20. Januar 2026 fand vor dem Rathaus Wattenscheid, auf dem Betti-Hartmann-Platz eine Mahnwache auf Initiative der VVN-BdA Bochum statt.
Ziel der Mahnwache war es, auf die Situation hinzuweisen, dass es in der Bezirksvertretung einen 2. Stellvertretenden Bürgermeister aus den Reihen der AfD gibt. Der Wunsch an die Wattenscheider Bezirksvertretung ist es, diese Wahl rückgängig zu machen. Trotz des kalten Wetters und der – für Demonstrationen und Mahnwachen eher ungünstigen Uhrzeit – trafen sich gegen 14:45 ca. 25 Mitstreiter*innen, um ihren Unmut über diese Situation zum Ausdruck zu bringen. Unter ihnen Vertreter*innen der Grünen, der Linken und – man höre und staune – der CDU.