Das feministische Kollektiv Furore lädt im Rahmen der feministischen Aktionswochen am Donnerstag, den 19. 3. um 19 Uhr in der KoFabrik zu einer Podiumsdiskussion ein: »Aufrüstung, Wehrpflichtdebatten und Bundeswehrwerbung an Schulen – militärische Logiken dringen zunehmend in unseren Alltag ein. Was lange als Ausnahme galt, wird wieder als notwendig, normal oder alternativlos dargestellt. So wird staatlich organisierte Gewalt als legitimes Mittel politischer Gestaltung verharmlost und die Militarisierung wird zum Instrument einer zunehmenden autoritären Formierung der Gesellschaft.
Im Rahmen einer Podiumsdiskussion diskutieren wir diese Normalisierung des Militärischen und formulieren eine antimilitaristische Kritik aus unterschiedlichen Perspektiven. Im Zentrum stehen Fragen nach Zwangsdiensten, nach Militär und Geschlechterverhältnissen oder der Verbindung von Krieg, Kapitalismus und Staat. Gemeinsam wollen wir darüber sprechen, wie Militär und Gewalt gesellschaftlich legitimiert werden, wen diese Entwicklungen besonders betreffen und welche feministischen und solidarischen Alternativen es zur herrschenden Sicherheitslogik jenseits von Aufrüstung und Zwang gibt.
Es diskutieren:
– Ralf Buchterkichern (@verqueert)
– Britta Rabe (Komitee für Grundrechte und Demokratie e.V.)
– Eylül und Alhusene von der Bezirksschüler*innenvertretung«
Termin: Donnerstag, 19.03.
Beginn: 19:00 Uhr
Ort: Quartiershalle in der KoFabrik, Stühmeyerstraße 33, 44787 Bochum