Archiv für das Jahr: 2026


Dienstag 29.09.26, 08:25 Uhr
Donnerstag, 1. Oktober 13 Uhr

Treffen vor dem Ruhrcongress

Am Donnerstag dieser Woche tagt ab 14 Uhr der Rat der Stadt Bochum wieder im Ruhrcongress. Auf der Tagesordnung stehen „zur Kenntnisnahme“ Antworten der Verwaltung zu Angriffen der AfD auf die Quartiershalle der KoFabrik und auf den Bochumer Kinder- und Jugendring. Aus diesem Anlass rufen das Bochumer Bündnis gegen Rechts und der Verein der Quartiershalle der KoFabrik auf, um 13 Uhr zu einem Treffen vor dem Ruhrcongress zu kommen.

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Dienstag 29.09.26, 08:22 Uhr
Im Rahmen der Reihe "Sprechen & Zuhören – Bochum hört sich zu"

Was bedeutet Heimat?

Im Rahmen der Reihe „Sprechen & Zuhören – Bochum hört sich zu“ soll es beim nächsten Mal, 6.10. in der Stadtbücherei Querenburg um das Thema Heimat gehen: »Was bedeutet Heimat? Wann fühlen wir uns zu Hause und angekommen? Und was macht aus einem Land ein Zuhause – für Menschen, die hier verwurzelt sind, ebenso wie für jene, die gerade dabei sind, anzukommen?

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Montag 28.09.26, 19:49 Uhr
Jubiläumsveranstaltung der VVN-BdA

80 Jahre konsequent antifaschistisch, für Frieden und Antifaschismus

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimen – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) feierte unter dem Motto „80 Jahre konsequent für Frieden und Antifaschismus“ den 80. Jahrestag der Gründung ihrer Kreisvereinigung Bochum sowie der Landesvereinigung NRW mit einer großen Veranstaltung in der KoFabrik. In der Quartiershalle erinnerten Redner und Kulturschaffende an die Bedeutung der VVN-BdA in einer Zeit großer politischer und gesellschaftlicher Zuspitzungen.

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Montag 28.09.26, 19:48 Uhr
Zweimal Ferienspaß für Kinder und Jugendliche

Ausflug zum Moviepark – Workshop „Urbanes Tagebuch“

Die Stadt Bochum bietet in den Herbstferien zwei Herbstprogramme für Kinder und Jugendliche an:

In dem kostenlosen Workshop „Urbanes Tagebuch“ können sich Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 14 Jahren mit dem eigenen Stadtviertel kreativ auseinandersetzen. Der Workshop findet vom 5. bis 18. Oktober im Jugend- und Stadtteilzentrum Hamme (JuSH), Amtsstraße 10, statt und wird von den freischaffenden Künstlerinnen Sylvia Straub und Farina Fasse geleitet. Mehr Informationen gibt es hier; Anmeldungen sind per Mail an sylvia_straub@posteo.com möglich.

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Montag 28.09.26, 19:46 Uhr
Herbstferien bei den Falken

Spielen, Action, eigene Musik machen


In den Herbstferien bieten die Falken Bochum Kindern und Jugendlichen vom 19. bis 23. Oktober ein abwechslungsreiches Programm: «Vom gemeinsamen Spieletag über einen Videoworkshop bis hin zu einem mehrtägigen Musikworkshop ist für unterschiedliche Interessen und Altersgruppen etwas dabei. Um jedem Kind die Möglichkeit der Teilnahme zu bieten, sind alle Angebote kostenlos.»

Eine Anmeldung bis zum 12. Oktober 2026 ist jedoch erforderlich; möglich ist diese bei: Beatrice Röglin, Tel.: 0152 56170829, E-Mail: roeglin@falken-bochum.de


Montag 28.09.26, 19:44 Uhr
Kommunaler Wärmeplan

Linke: Sozial ungerecht, Klimaziele verfehlt

Der Kommunale Wärmeplan, der am kommenden Donnerstag soll im Bochumer Stadtrat verabschiedet werden soll, soll eine klimaneutrale und bezahlbare Wärmeversorgung garantieren. Aus Sicht der Fraktion der Linken ist jedoch gerade die Bezahlbarkeit eine große soziale Herausforderung: «Sie beantragt deshalb, den Wärmeplan um soziale Kriterien zu erweitern und zu prüfen, welche Auswirkungen die Wärmewende auf Mieter*innen und Haushalte mit niedrigen Einkommen hat. Wärmekosten, soziale Belastungen und Unterschiede sollen zwischen den Quartieren regelmäßig ausgewertet werden.»

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Montag 28.09.26, 19:38 Uhr
Zwei Veranstaltungen in der Zentralbücherei

„Lange Nacht der Demokratie“

Im Rahmen der bundesweiten Aktion „Lange Nacht der Demokratie“ lädt die Zentralbücherei im Bildungs- und Verwaltungszentrum, Gustav-Heinemann-Platz 2–6, am Freitag, dem 2. Oktober, von 18 bis 21 Uhr zu zwei Veranstaltungen ein:

«Von 18 bis 19 Uhr stellt Ulrich Sollmann, international tätiger Sozial- und Rechtswissenschaftler, Hochschuldozent, Publizist sowie Kommunikations- und Politikberater, sein neues Buch „Genau geschaut – Psychologie des Autoritarismus“ vor. Darin betrachtet er unter anderem aktuelle Programme und Parolen, die dem Autoritarismus in der Gegenwartspolitik Vorschub leisten.

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

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Sonntag 27.09.26, 16:33 Uhr

Kirchliches Sonderarbeitsrecht

Das Forum Gemeinsam für Integration – GEMI lädt am Dienstag, den 29. 9. um 18 Uhr im WATraum in Wattenscheid zu einer Veranstaltung ein zum Thema Kirchliches Sonderarbeitsrecht: »Im Mittelpunkt steht die Frage, welche besonderen arbeitsrechtlichen Regelungen für Kirchen und kirchliche Arbeitgebende gelten und welche Auswirkungen diese auf Beschäftigte haben können. Dabei werden unter anderem Themen wie Loyalitätspflichten, religiöse Zugehörigkeit, Diskriminierungsschutz und die Rechte von Arbeitnehmenden behandelt. Ziel ist es, über rechtliche Besonderheiten aufzuklären, Handlungsmöglichkeiten sichtbar zu machen und einen Raum für Fragen und Austausch zu schaffen.«

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Sonntag 27.09.26, 13:26 Uhr

Quartiershallenflohmarkt

Am Sonntag, den 04. Oktober, wird wieder gestöbert, gefeilscht, getrödelt und geschnackt! Von 15 bis 18 Uhr findet der nächste Quartiershallenflohmarkt statt. Alle sind eingeladen, vorbeizukommen, kleine Schätze zu entdecken, Nachbar*innen zu treffen und einen gemütlichen Sonntagnachmittag in der KoFabrik zu verbringen.


Samstag 26.09.26, 21:23 Uhr

Gegen Militarisierung und Wehrpflicht

Am vergangenen Freitagvormittag gingen 250 Schüler:innen erneut auf die Straße, um gegen die geplante Wiedereinführung der Wehrpflicht zu demonstrieren. Der Schulstreik richtete sich dabei nicht nur gegen die geplante Wiedereinführung der Wehrpflicht, sondern auch gegen die Aufrüstungspolitik der Bundesregierung und das politische Ziel einer „Kriegstüchtigkeit“ bis 2030.

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Samstag 26.09.26, 15:52 Uhr

Bochum ist männlich, München weiblich

Die Pressestelle der Stadt Bochum hat heute in einer Veröffentlichung mitgeteilt, dass Bochum von olympischen Spielen verschont bleibt. Bemerkenswert in dem Text ist, dass München als Siegerin im olympischen Schaulaufen ihren femininen Charakter behält: „München als nationale Kandidatin“. Bochum als Verliererin wird dagegen grammatikalisch entstellt und maskulin abgewertet: „unsere Stadt als Gastgeber“. Das hat die Stadt nicht verdient.


Samstag 26.09.26, 12:51 Uhr

Von Fußballgöttern und anderen Sündenböcken

Die Landesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte NRW lädt am Mittwoch, den 30. September um 18 Uhr in der Lutherkirche am Stadtpark zu einer Informationsveranstaltung ein mit dem Titel „Von Fußballgöttern und anderen Sündenböcken“: »Welche Rolle spielen evangelikale Netzwerke im Fußball? Wo verlaufen die Grenzen zwischen persönlichem Glauben, organisierter Einflussnahme und gesellschaftspolitischen Positionierungen? Und warum lohnt es sich, genauer hinzuschauen, wenn Religion, Fußball und politische Botschaften aufeinandertreffen?

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Samstag 26.09.26, 08:14 Uhr

Die Willkommenskultur lebt noch

Das Netzwerk Flüchtlinge Langendreer hat am gestrigen Freitag zu einem Friedensfest eingeladen. Es ist gelungen, eine Atmosphäre zu schaffen, die daran erinnerte, dass es vor gut zehn Jahren eine Willkommenskultur in Deutschland gab. Die Organisator:innen hatten dies in ihrer Begrüßung und Einladung beschrieben:

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Freitag 25.09.26, 19:15 Uhr
Aufruf zur Fahrrad-Demo

Weil Radfahren glücklich macht

Unter dem Motto „Weil Radfahren glücklich macht“ rufen der ADFC Bochum und Radwende am 3. Oktober zu einer großen Fahrraddemonstration auf. Mit ihr soll ein starkes Zeichen für eine moderne und nachhaltige Mobilität und eine sichere, lebenswerte Stadt gesetzt werden.

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Freitag 25.09.26, 11:36 Uhr
Für einen starken Sozialstaat - Informationen zum Aktionstag

Heute in Essen!

Heute findet in Essen die zentrale NRW-Demonstration und Kundgebung gegen den Sozialabbau statt und neben den DGB-Gewerkschaften mobilisieren auch die Linke und Attac Bochum für eine aktive Teilnahme. Dafür bietet der DGB Bochum einen kostenfreien Bustransfer vom Bochumer Hauptbahnhof an. Der Bus fährt am 26. September um 9:35 Uhr vom Kurt-Schumacher-Platz (Bochumer HBF). Siehe unten Informationen zu dem Ablauf der Aktion in Essen. Aus der Pressemitteilung des DGB: »„Das Motto ‚Hart verdient‘ macht deutlich, worum es uns geht“, erklären Marc Schneider und Claudia Bonan vom DGB Bochum. „Der Sozialstaat ist keine freiwillige Leistung des Staates.

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Freitag 25.09.26, 09:46 Uhr
Ratsfraktion der Linken fordert Aufklärung über

Einflussnahme auf kommunale Kultur

In einer aktuellen Pressemitteilung der Ratsfraktion des Linken wird auf die EMail von Vonovia an den Oberbürgermeister in Bezug auf das Lebenlaute-Konzert Anfang August eingegangen und Aufklärung gefordert: »Der veröffentlichte Mailverkehr zum abgesagten Konzert des Orchesters Lebenslaute im Kunstmuseum Bochum wirft Fragen zum Entscheidungsprozess auf. Dazu Batıkağan Pulat, Vorsitzender des Kulturausschusses und stellvertretender Vorsitzender der Ratsfraktion Die Linke: „Vonovia hat sich am 17. Juli direkt beim Oberbürgermeister Jörg Lukat über die geplante Veranstaltung beschwert. dass sich ein großer Wohnungskonzern unmittelbar beim Oberbürgermeister gegen eine kritische Veranstaltung in einem städtischen Museum wendet, ist aus unserer Sicht problematisch und nicht akzeptabel.

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Donnerstag 24.09.26, 15:15 Uhr
Die nächsten Termine

… der Kulturlinie 308/318

Hier sind die kommenden Veranstaltungen im Rahmen der Kulturlinie 2026:

Samstag, 26. September 2026, 20:00 Uhr: YENGA – Avant-Pop-Indie aus Bochum und Amsterdam mit anschließender Open Session, Bakery, Hattinger Str. 218 (Hinterhof)

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Donnerstag 24.09.26, 14:47 Uhr

Hart verdient!

Deine Arbeit. – Deine Gesundheit. – Deine Rente.

GEW und DGB rufen gemeinsam mit den Schwester-Gewerkschaften und Sozialverbänden für Samstag, 29. September zur NRW-weiten Demonstration „Für eine solidarische Gesellschaft und gegen sozialen Kahlschlag“ nach Essen ein.

Start ist um 11:00 auf dem Burgplatz.

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Donnerstag 24.09.26, 14:34 Uhr

Dorn und Röschen …

Foto Carlo Feick

… ein Wort-/Musikprogramm zum „WoWo“ Künstler Friedhelm Kändler.

Markus Kiefer, Rezitation, und Werner Volkner, Mundharmonika, präsentieren am 2. Oktober im Wiesmann’s in Wattenscheid Texte von Friedhelm Kändler und RöSCHEN.

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Mittwoch 23.09.26, 18:32 Uhr
Veranstaltung des Bochumer Mieterveins

Gemeinschaftliches Wohnen

Der Mieterverein Bochum, Hattingen und Umgebung lädt am 30.September zum Thema „Gemeinschaftliches Wohnen – Modelle, Bezahlbarkeit, Beispiele“ in die Quartiershalle der KoFabrik (Stühmeyerstr.33) ein. Vortragen und Fragen beantworten wird Manuel Färber, Berater bei der Wohnbundberatung Bochum.

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Mittwoch 23.09.26, 17:46 Uhr
Die Linke in Bochum bekräftigt Solidarität mit Cansın Köktürk

»Menschenfeindlichen Äußerungen muss widersprochen werden« 4

In einer Pressemitteilung von heute stellt sich die Linke in Bochum nochmal ausdrücklich hinter ihre Bundestagsabgeordnete Cansın Köktürk, deren entschiedener Protest gegen rassistische Tiraden im deutschen Parlament am 11. September mit einer Ordnungsstrafe belohnt wurde. Bereits kurz danach hatte der Kreisverband erklärt, »politisch und menschlich“ an ihrer Seite zu stehen. (Genaueres hier) Nun folgte die ausdrücklliche Anerkennung ihrer Haltung durch die Ratsfraktion.

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Mittwoch 23.09.26, 15:01 Uhr
Ausstellungsführung

Bochumer Polizei in der NS-Zeit

In Kooperation mit der Polizei Bochum bietet die Volkshochschule am Montag, den 28. September, von 16 bis 18 Uhr im Polizeipräsidium, Uhlandstraße 35, eine Führung durch die Ausstellung „Schlaglichter – von Verblendung zu Veränderung“ an, mit der die Bochumer Polizei die Rolle ihrer Institution in der NS-Zeit aufarbeitet.

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Mittwoch 23.09.26, 13:45 Uhr
Anlässlich des Safe Abortion Day

Filmvorführung von „Das Ereignis“

Am Mittwoch, den 30. 09., zeigt das Capitol-Kino, Kortumstraße 51, um 17 Uhr in Kooperation mit dem Referat für Gleichstellung, Familie und Inklusion der Stadt Bochum den Film „Das Ereignis“. Der Film basiert auf dem gleichnamigen autobiografisch geprägten Roman von Annie Ernaux. Er handelt von einer ungewollten Schwangerschaft und der darauffolgenden Abtreibung einer jungen Literaturstudentin in Frankreich der 1960er Jahre.

Die Vorführung erfolgt anlässlich des Safe Abortion Day, der international am 28. September begangen wird. Der Eintritt ist frei.


Mittwoch 23.09.26, 11:24 Uhr
Die Linke im Rat gegen Neuwahl der Ausschüsse

Schluss mit der Selbstbeschäftigung

Die Ratsfraktion Die Linke hat heute beantragt, den Punkt „Neuwahl der Ausschüsse“ von der Tagesordnung der Ratssitzung am kommenden Donnerstag zu nehmen. Aus ihrer Sicht besteht kein Anlass, die am 5. Mai 2026 beschlossene Ausschussbesetzung neu zu wählen, »nur weil die sich kurz davor gegründete Ratsgruppe FDP/UWG wegen der Abwesenheit eines Ratsmitgliedes nicht in jedem Ausschuss vertreten ist.«

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Dienstag 22.09.26, 18:52 Uhr
Neue Spielzeit im prt

Haunted House: Wir, die auszogen, das Fürchten zu (ver)lernen

Das Prinz-Regent-Theater (prt) startet in die nächste Spielzeit am kommenden Freitag, dem 25. September um 19:30 Uhr wieder mit der Bochumer Bürger*innenBühne und der Bürger:innen-Beirat des prt organisiert am 3. Oktober ein besonderes Programm. Zum Spielzeitstart schreibt das Theater: »Wir sind zurück aus der Theaterpause und freuen uns nach einem langen, heißen Sommer auf neue Premieren und Projekte. Theater für und von Bochumer:innen – das ist die Eröffnung der zweiten Spielzeit am prt, denn der Start der zweiten Spielzeit liegt ganz in den Händen der Bochumer:innen!

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Dienstag 22.09.26, 15:25 Uhr
Feier am Samstag in der KoFabrik Bochum

Viel Kultur zum 80. Geburtstag der VVN

Mit einer großen Kulturveranstaltung wird an die Gründung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN) 1946 in Bochum und in Nordrhein-Westfalen erinnert: »1972 wurde die Organisation für alle Antifaschistinnen und Antifaschisten geöffnet und um den Zusatz Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten ergänzt.

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Dienstag 22.09.26, 15:15 Uhr

„Dieser Tag darf nicht das Ende sein!“ 

von Sabrina Clarke

In Sachsen-Anhalt haben wir gerade gesehen, wohin dieses Land steuert, wenn wir nicht endlich handeln. Dieses Ergebnis steht am Ende einer Entwicklung, in der rassistische und rechtsextreme Positionen über Jahre hinweg immer weiter normalisiert worden sind.

Wir sehen seit vielen Jahren, wie Rassismus in unserem Alltag wieder salonfähiger wird. Wir sehen, wie rassistische und rechtsextreme Positionen zunehmend als legitime politische Positionen behandelt werden, obwohl sie auf Ausgrenzung, Ungleichwertigkeit und Entmenschlichung beruhen.

Wer heute die AfD wählt, wählt keine Protestpartei. Die AfD vertritt rassistische und ausgrenzende Positionen nicht nur rhetorisch, sondern macht sie zum politischen Programm. Sie richtet sich gegen Menschen aufgrund ihrer Herkunft, aufgrund ihrer Hautfarbe oder auch ihres Glaubens. Sie richtet sich gegen queere Menschen, gegen Frauen, gegen Menschen mit Behinderungen und gegen viele andere  marginalisierte Menschen, die von Diskriminierung und Ausschlüssen betroffen sind.

Das ist keine Meinung!

Rassismus ist keine Meinung!
Rechtsextremismus ist keine Meinung!
Faschismus ist keine Meinung!

Aber wir müssen auch ehrlich sein: Auch ohne die AfD in der Regierung ist Politik in diesem Land längst von rassistischen und menschenfeindlichen Strukturen geprägt.

Wenn Integrationsangebote eingeschränkt werden, während gleichzeitig Integration eingefordert wird. Wenn soziale Sicherungssysteme unter Druck geraten und diejenigen die Folgen zuerst spüren, die ohnehin am wenigsten haben. Wenn migrantisierte Menschen in politischen Debatten immer wieder zu Sündenböcken gemacht werden.

Dann müssen wir darüber sprechen, wer von dieser Politik profitiert und warum politische Debatten so geführt werden, dass nicht die Verteilung von Reichtum und Macht, sondern migrantisierte Menschen als Problem dargestellt werden und warum Menschen immer wieder gegeneinander ausgespielt werden.

Und wir müssen auch darüber sprechen, was diese Politik konkret bedeutet: für Menschen, die nachts aus ihren Wohnungen oder Unterkünften geholt werden. Für Familien, die auseinandergerissen werden. Für Kinder, die bei Abschiebungen aus dem Schlaf gerissen werden. Für Schwarze Menschen und People of Color, die Rassismus nicht als eine abstrakte politische Debatte kennen, sondern als eine gesellschaftliche Realität, die unseren Alltag, unsere Lebenswege und unsere Möglichkeiten prägt.

Das passiert hier. Und es betrifft ganz konkret das Leben von Menschen.

Deshalb ist jetzt die Zeit zu handeln.
Nicht irgendwann.
Sondern jetzt.

Denn es lohnt sich, für eine gerechtere und freiere Gesellschaft zu kämpfen – eine Gesellschaft, in der Herkunft nicht über Lebenschancen entscheidet und in der Sicherheit kein Privileg ist, sondern ein Recht, das für alle gilt.

Wir sind es leid.

Wir sind es Leid, jahrelang zu erklären, was Rassismus ist, und dann zu hören, wir würden übertreiben.

Wir sind es Leid, zuzusehen, wie über uns gesprochen wird, ohne dass mit uns gesprochen wird.

Wir sind es Leid, dass man uns erst dann zuhört, wenn es zu spät ist – wenn schon wieder jemand von unseren Brüdern und Schwestern getötet wurde.

Denn Schwarze Leben zählen.

Oury Jalloh.
Nelson
Mouhamed Lamine Dramé.

Ibrahima Barry

Lorenz A. 

Yosef

Priscille

Das sind nur wenige Namen unserer Schwarzen Brüder und Schwestern, die getötet wurden – und deren Tod uns jeden Tag daran erinnert, dass Rassismus nicht nur aus Worten besteht. Er kann über Leben und Tod entscheiden.

Schwarzes Leben zählt! Wir müssen dafür kämpfen, dass Schwarzes Leben und das Leben von People of Color geschützt wird – jeden Tag, in unseren Institutionen, in unseren Städten und in dieser Gesellschaft.

Wir sind es leid, immer wieder erklären zu müssen, dass Rassismus kein individuelles Missverständnis ist, sondern gesellschaftliche Macht hat.

Und trotzdem stehen wir heute hier.

Weil wir wissen: Wer aufhört zu kämpfen, überlässt das Feld denen, die menschenverachtende Ideologien verbreiten und weitertragen.

Lasst uns deshalb eine Sache klarstellen:

Rassismus ist kein Randphänomen!

Er ist kein Ausrutscher. Keine Entgleisung einzelner. Kein Problem, das irgendwo weit draußen am Rand dieser Gesellschaft stattfindet, sondern tief in unserer Mitte verankert ist.

Rassismus findet dort statt, wo Behörden darüber entscheiden, wer bleiben darf und wer nicht. In Personalabteilungen, die entscheiden, wer eingeladen wird und wer nicht. In Klassenzimmern, in den Nachrichten, in unseren Gesetzen und in den Blicken auf der Straße.

Und genau deshalb tragen wir alle Verantwortung.

Wir alle leben in diesen gesellschaftlichen Verhältnissen und entscheiden jeden Tag mit darüber, ob wir bestehende Verhältnisse reproduzieren oder anfangen, sie zu verändern. 

Verantwortung bedeutet nicht, dass wir alle dasselbe tun oder dieselben Möglichkeiten haben. Aber niemand kann sich darauf zurückziehen, und meinen mit Rassismus nichts zu tun zu haben. 

Wir – Schwarze Menschen und People of Color – sagen das nicht erst seit gestern.

Wir sagen es seit Jahrzehnten.

Unsere Eltern haben es gesagt.
Unsere Großeltern haben es gesagt.

Und trotzdem müssen wir es immer wieder neu beweisen, immer wieder neu belegen, immer wieder neu erklären, als müsste unsere Erfahrung erst durch Institutionen beglaubigt werden, bevor sie als Wissen ernst genommen wird.

Aber unsere Geschichte ist Wissen.
Unsere Erfahrungen sind Wissen.
Unsere Kämpfe sind Wissen.

Und dieses Wissen ist nicht dafür da, immer wieder nur zu erklären, warum diese Gesellschaft so ist, wie sie ist. Es ist auch eine Grundlage dafür, zu verändern, was ist.

Deshalb darf das, was heute hier passiert, nicht bei diesem einen Tag bleiben.

Wir müssen aus unserer Wut Organisation machen. Aus unserer Solidarität müssen Strukturen entstehen. Und aus diesen Strukturen muss die Kraft wachsen, mit der wir Veränderungen durchsetzen.

Denn niemand wird uns diese Veränderung schenken. Wir müssen sie gemeinsam erkämpfen.

Und an alle, die nicht selbst von Rassismus betroffen sind, aber heute hier stehen:

Solidarität ist kein Zuschauerplatz.

Solidarität heißt nicht, mitzulaufen und sich hinterher dabei gut zu fühlen.

Solidarität heißt, zuzuhören, Verantwortung zu übernehmen, Ressourcen zu teilen und Strukturen zu unterstützen. Die eigene Stimme dort einzusetzen, wo sie gebraucht wird. Raum abzugeben, statt ihn zu verwalten. Und nicht wegzusehen, wenn es unbequem wird, sondern gerade dann hinzusehen.

Wir werden diese Gesellschaft nicht verändern, indem wir einmal im Jahr laut sind und uns danach wieder zurückziehen.

Wir verändern sie, indem wir dranbleiben, uns organisieren und aus unserer Verbindung dauerhafte Handlungsmacht machen.

Deshalb: Unterstützt die Vereine, Organisationen und Schwarzen Initiativen, die seit Jahren für die Rechte von migrantisierten Menschen und für Gerechtigkeit kämpfen und heute stärker unter Druck stehen. Unterstützt diejenigen, die Anti-Schwarzen Rassismus sichtbar machen, Fälle dokumentieren, Betroffene beraten, politische Bildung leisten und Schwarze Menschen und People of Color organisieren.

Spendet, wenn ihr könnt.
Werdet Mitglied, wenn ihr könnt.
Gebt eure Zeit, wenn ihr sonst nichts geben könnt.

Aber lasst uns nicht nur bestehende Strukturen unterstützen. Lasst uns auch selbst Strukturen schaffen, in denen wir uns dauerhaft organisieren, Wissen weitergeben und gemeinsam handlungsfähig werden.

Wir sind heute hier, weil wir uns weigern, diese Entwicklung einfach hinzunehmen.

Aber dieser Tag darf nicht das Ende sein.

Er muss ein Anfang sein.

Für mehr Verbindung.
Für mehr Organisierung.
Für mehr Handlungsmacht.

Gegen Rassismus.
Gegen Rechtsextremismus.
Gegen jede Form von Unterdrückung.

Denn wir alle sind erst dann wirklich frei, wenn jeder Mensch wirklich frei leben kann.

Danke.


Dienstag 22.09.26, 15:13 Uhr
Viva la Musica - enteignet Vonovia

Vonovia schrieb an den „lieben Herrn Lukat“

Die Stadt Bochum hat im August diesen Jahres der Musik- und Aktionsgruppe „Lebenslaute“ verboten, im Kunstmuseum aufzutreten. Sie durfte den bereits gemieteten Saal des Museum nicht nutzen, weil sie nicht bereit war, von ihrer Aktion „Viva la Musica – enteignet Vonovia“ Abstriche zu machen. Bisher gingen die meisten Menschen davon aus, dass dies eine verunglückte Gefälligkeit der Stadtspitze gegenüber Vonovia war. Ein Milliarden schwerer DAX-Konzern sollte an seiner Spitze Leute haben, die wissen, dass Verbote – wie auch in diesem Fall – sehr oft genau zu der großen Öffentlichkeit führen, die verhindert werden soll. Weit gefehlt. Vonovia beschwerte sich beim „lieben Herrn Lukat“ über den auf der Webseite des Museum angekündigten Lebenslaute-Auftritt.

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Dienstag 22.09.26, 11:47 Uhr

Juno and their Future Sounds of Nowhere

Am 29. und 30. September 2026 feiert die Bochumer Künstlerin Juno die Veröffentlichung ihres Debütalbums „mit einer intimen Listening-Session-Premiere über Tonbandgerät“ in der BASTION, dem Kleinsten Kino Bochums“. Dazu schreibt das Kino: »Juno and their Future Sounds of Nowhere nimmt uns mit auf eine Reise an die Peripherien der Poplandschaft, irgendwo zwischen Post Rock, Minimal Music und Elektronica.

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Dienstag 22.09.26, 09:49 Uhr

Lass uns drüber reden

Am Freitag findet die nächste Veranstaltung der Reihe „HAMME IM GESPRÄCH – Die offene Dialogreihe im Stadtteil“ statt. Der Anspruch ist, dass es sich um einen „offenen Raum für Austausch, Fragen und unterschiedliche Perspektiven“ handelt. Zum Inhalt des nächsten Treffens: »Was bewegt uns politisch – hier im Stadtteil, in der Gesellschaft, in der Welt?

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Montag 21.09.26, 21:58 Uhr

Demonstration: Bildungswende jetzt!

Am vergangenen Samstag hatte die Bezirksschüler:innenvertretung (BSV) zu einer Demonstration und einer Kundgebung in der Bochumer Innenstadt aufgerufen. Eylül Tuana Öztürk von der BSV erklärte, wie sie das Versagen des Bildungssytems wahrnimmt: „Das System, das uns nur als Zahlen und nicht als Individuen sieht. Das System, das vor der Pubertät von uns verlangt, unseren Lebensweg zu entscheiden. Das System, das unsere Interessen nicht ernst nimmt und auch deswegen keine Flexibilitäten im Lehrplan erlaubt. Wir müssen zeigen, dass wir nicht dumm sind und uns wehren.“ Das vollständige Redeskript.

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Montag 21.09.26, 20:54 Uhr
Demonstration "Bildungswende jetzt! am 19.9. in Bochum

Dominik Bald, GEW Bochum

Ich möchte meine Rede mit einem Rückblick beginnen: 1957 gelang es der Sowjetunion, als erstem Staat einen Satelliten in die Erdumlaufbahn zu schießen. Damals, zur Hochzeiten des Kalten Krieges zwischen Ost und West, war dies ein Schock für die westlichen Staaten. Hatte der Westen doch immer gedacht, er sei technisch und wissenschaftlich führend.

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Montag 21.09.26, 20:52 Uhr
Demonstration "Bildungswende jetzt! am 19.9. in Bochum

Eylül Tuana Öztürk, Bezirksschüler:innenvertretung Bochum

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich bin es satt, nicht ernst genommen zu werden. Warum schafft es das Bildungsministerium nicht unsere Beschwerden einzusehen? Ich habe keine Lust, von morgens bis abends in der Schule zu sitzen und danach noch zich Hausaufgaben zu erledigen. Erstmal muss ich ja auch was essen, wenn ich zu Hause bin, weil in der Schule habe ich kein Essen zur Verfügung, sei es weder wegen Zeitstress oder Mangel an Möglichkeiten. Das Bildungsministerium hat ja auch gar nicht genug Geld, jedem Schüler eine kostenlose Mahlzeit anbieten zu können, aber Geld für eine Künstliche Intelligenz, die nicht mal vernünftig funktioniert, gibt es natürlich.

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