Das Fritz Bauer Forum lädt am 11. Juni, 18 Uhr zu „weiterwirken-Frauen im Widerstand“ ins Café Historias ein. Die Veranstaltung widmet sich den oft übersehenen Lebensgeschichten von Frauen aus Bochum, die während der Zeit des Nationalsozialismus Widerstand geleistet haben – politisch, zivil, kulturell und meist im Verborgenen.
Ein Jahr nach dem Verkauf der denkmalgeschützten Wohnsiedlung am Röderschacht an einen Investor ziehen die Mieter:innen der ehemaligen Zechenkolonie eine ernüchternde Bilanz. Nach ihrer Einschätzung hat sich die Wohnsituation seit dem Eigentümerwechsel deutlich verschlechtert. Als Gründe nennen sie das aus ihrer Sicht aggressive Auftreten des neuen Vermieters, die wiederholt geäußerte Drohung eines Einzelverkaufs der Häuser mit möglichen Eigenbedarfskündigungen, die Sperrung von Gärten und Parkplätzen sowie überhöhte Mietforderungen.
Am kommenden Mittwoch, 10. Juni, ab 19 Uhr findet in Hamme am Bürgerplatz eine Veranstaltung der Reihe ‚Flimmern und Lauschen‘ statt, die ungewöhnlich in Format und Inhalt ist und deshalb auch über die Nachbarschaft Hamme hinaus interessant sein könnte.
Das Motto ist: Höre den Klang meiner Sprache. Die Idee ist, einen Text in Muttersprache vorzutragen und darüber mit dem Publikum ins Gespräch zu kommen.
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di NRW) weitet die Warnstreiks im Handel aus. Bereits seit Wochenbeginn befinden sich die drei Edeka-Lagerstandorte in Oberhausen, Hamm und Meckenheim im Streik. ver.di geht davon aus, dass sich die Arbeitskampfmaßnahmen zum Ende der Woche auch im Warensortiment einzelner Märkte bemerkbar machen werden. Am Freitag, den 05. Juni, ruft ver.di die Beschäftigten weiterer Betriebe zu ganztägigen Warnstreiks auf. In Bochum werden mehrere hundert Streikende zu einer zentralen Kundgebung und Demonstration vor dem Rathaus erwartet.
Das gestrige Treffen von jungen Bochumer:innen mit Kommunalpolitiker:innen war gut besucht. In einer Nachlese der Veranstaltung schreibt der Kinder- und Jugendring: »125 Jugendliche und junge Erwachsene haben am 02. Juni 2026 an der jugendpolitischen Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft der Offenen Türen und des Kinder- und Jugendrings „Jugend trifft Politik – Politik trifft Jugend“ im O-Werk teilgenommen und mit 25 Bezirkspolitikern von der SPD, der CDU, den Grünen, den Linken, der FDP und der UWG diskutiert, wie Bochum noch attraktiver für junge Menschen werden kann. Das direkte soziale Umfeld, vielfältige Freizeitangebote in den Stadtteilen, ein leistungsfähiger und kostengünstiger ÖPNV, gute und sichere Radwege, bezahlbare Wohnungen und ein solidarisches Miteinander sind für Jugendliche und junge Erwachsene besonders wichtig. Damit auch in Zukunft gute politische Bildungsarbeit möglich ist, fordern sie zusätzliche finanzielle Mittel für die Bochumer Kinder- und Jugendarbeit.«
Wanda (offizieller Trailer) | Ein Film von Barbara Loden | Ab 09. April zum ersten Mal im Kino
Am kommenden Dienstag zeigt das Kino Endstation den Spielfilm „Wanda“ und schreibt dazu: »Der einzige Spielfilm von Regisseurin und Hauptdarstellerin Barbara Loden erzählt vom Leben einer Frau in der Kohlebergbauregion von Pennsylvania. Als sie in einer Bar auf einen Kleinkriminellen trifft, nimmt ihr Leben eine folgenschwere Wendung.
In einer Pressemitteilung beklagt der Mieterverein Bochum erhebliche Behinderungen bei dem Versuch, die zahlreichen Mängel zu dokumentieren und sieht den Eigentümer Grand City Property in der Pflicht: »Das Bochumer Uni-Center ist bereits seit Langem für Leerstände und mangelnde Instandhaltung der Wohnungen bekannt. Sogar das Bürgerbüro musste wegen Feuchtigkeitsschäden und Schimmel ausziehen. Dagegen wehren sich seit letztem Jahr verstärkt Anwohner:innen mit Unterstützung der AG Pro Uni-Center, in der sich Einzelpersonen, Vertreter:innen aus der Bezirksvertretung, Mieterverein und Vertreterinnen des Stadtteillabors ( Stadtteilforscherinnen) der Hochschule Bochum in Kooperation mit dem Stadtteilgesundheitszentrum Querenburg e.V. engagieren.
Am Wochenende 13. und 14. Juni findet an und in der Jahrhunderthalle „Ruhr International – das Fest der Kulturen“ statt. Mehr als 350 Künstler:innen und 70 interkulturelle Vereine und Initiativen prägen das Programm. Auf je einer großen Bühne in und vor der Halle sowie auf mehreren kleineren Aufführungsplätzen werden Live-Musik, Tanz, Theater, Artistik und Streetart angeboten. In verschiedenen Formaten wird parallel zur Auseinandersetzung mit kulturpolitischen und gesellschaftlich relevanten Themen angeregt. Der Eintritt ist frei.
Am kommenden Montag wird in Bochum die nächste Stolperschwelle verlegt. Diese soll den Bochumer Opfern der NS „Euthanasie“ gedenken. Vor der Verlegung am kommenden Montag durch den Künstler Günter Demnig werden die Ergebnisse der Recherche-Gruppe „Euthanasie im Nationalsozialismus“ morgen, 2. Juni um 17:30 Uhr im Stadtarchiv Bochum vorgestellt. Und am kommenden Samstag, 6. Juni findet im Prinz-Regent-Theater, eine Lesung und Diskussion aus diesem Anlass statt. Dazu schreibt das Theater: »Zwei Jahre hat die Arbeitsgruppe Stolperschwelle der OMASGEGENRECHTS Bochum und West zu den Bochumer Opfer des „Euthanasie“-Programms der Nazis geforscht.
Der Ernährungsrat Bochum EssBo veranstaltet am kommenden Samstag einen kulinarischen Na(s)chmittagsworkshop: »„Husch husch husch unterm Hollerbusch“, heißt es in einem berühmten deutschen Kinderlied. Was es mit dem Lied, mit der berühmten Frau Holle und dem alten Volksglauben auf sich hat, erfahrt ihr am 6. JUNI um 15 Uhr im Gemeindesaal der Melanchthonkirche.
Dienstag, 02 Juni 2026, 10:00 – 12:00, Ruhr-Universität Bochum, Rondell vor dem GB-Gebäude
Kritische Forschung & Lehre angesichts von Kürzung und Rechtsruck
Podiumsdiskussion mit Julia Bee, Stephanie Heimgartner, Morten Paul und Jan Schedler, moderiert von Dilan Çelik. Bei schlechtem Wetter: Foyer GB bzw. GB 4/33
Mittwoch, 3. Juni 2026, 10 Uhr (c.t.), HGA 30
Kunstbildung für das Volk, völkische Kunstbildung – populäre Kunstgeschichte zwischen NS, DDR und BRD [geöffnete Lehrveranstaltung]
Prof. Dr. Sebastian Fitzner, kgi, RUB Bildung für das Volk war eine zentrale Errungenschaft der Weimarer Republik, die die NS-Diktatur – mit oder ohne Zustimmung der Autor*innen – für sich vereinnahmte. Doch wie kommt es, dass solche Ideologien noch lange in die Nachkriegszeit hinein überlebten? Und wie ging man in DDR und BRD mit solchen Büchern um? Wir nehmen in der Vorlesung ausgewählte Klassiker der populären Kunstgeschichte, vermeintlich unpolitische Publikationen, in den Blick und befragen Sie nach deren Inhalten und Standpunkten.
Mittwoch, 3. Juni 2026, 12:00 -14.00 Uhr Ruhr-Universität Bochum, Rondell vor dem GB-Gebäude
Teach-In: Lektüre von Dagmar Herzog: „Der neue faschistische Körper“
Wir besprechen das Buch von Dagmar Herzog, um uns über das Begehren nach Faschismus auszutauschen. Ein pdf kann zur Verfügung gestellt werden.
Mittwoch, 3. Juni 2026, 14.00 – 16.00 Uhr Ruhr-Universität Bochum, Rondell vor dem GB-Gebäude
How to Resist an der Uni (mit Sowi)
Im World-Café Format werden wir ein Diskussionsforum bilden, bei dem wir der Frage nachgehen: „How to resist an der Uni“. Wir werden an unterschiedlichen Tischen spezifische Topics & Inhalte besprechen.
Mittwoch, 3. Juni 2026,14 Uhr (s.t.), Kunstsammlungen, Forumsplatz
Wie sieht Faschismus aus? Versuch einer Ikonographie [Sonderveranstaltung]
Prof. Dr. Karen van den Berg, kgi, RUB Faschisten treten in sehr unterschiedlichem Gewand auf, nutzen ganz unterschiedliche Bildsprachen, Ikonographien und Codes, die teilweise nur für Eingeweihte als faschistisch gelesen werden. Der Kurzvortrag stellt einige dieser Codes und Ikonographien vor.
Mittwoch, 3. Juni 2026,15 Uhr (s.t.), Kunstsammlungen, Forumsplatz
Das Erbe der Täter. Baudenkmäler der NS-Zeit [Sonderveranstaltung]
Hans H. Hanke, Architekturhistoriker, Denkmalpfleger und Lehrbeauftragter am Kunstgeschichtliches Institut, RUB Die NS-Zeit hat zahlreiche politisch kontaminierte Bauwerke in Westfalen hinterlassen – die Wewelsburg als Mittelpunkt des SS-Imperiums, Propagandabauten in den ehemaligen Gauhauptstädten Münster und Bochum, Schulungsstätten, Bunker und Zwangsarbeiterlager. Viele dieser Orte stehen heute unter Denkmalschutz, um das Wirken der Täter anhand der Wirkung der Gebäude nachvollziehbar zu machen.
Mittwoch, 3. Juni 2026, 16 Uhr (s.t.). Kunstsammlungen, Forumsplatz
Kunsthistorisches Schreiben gegen Rechts
Dr. Fiona McGovern (Ulmer Verein AG Kunstgeschichte mit links) im Gespräch mit Clara Heggemann, Jelka Schäfer und Wim Zimmermann (leftarthistories.org) über den Themenkomplex Kunst und (Neue) Rechte und Fragen der Verantwortung und Handlungsspielräume der Kunstgeschichte.
Heute beginnt an vielen Universitäten und Hochschulen die Woche „Wissenschaft gegen Faschismus“, die unter dem Motto steht „Verantwortung der Wissenschaft in Zeiten der faschistischen Gefahr„. Auch an der Ruhr Uni Bochum finden dazu Veranstaltungen statt, heute eine „Diskussion zum Zusammenhang von Neoliberalismus und Demokratiefeindlichkeit“ (13:00 – 13:45 Rondell vor dem GB-Gebäude).
Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt zum aktuellen Stand der „Erweiterung des Technologiequartiers“: »Wenn auch Bezirksbürgermeister Olaf Peters in der Sitzung im Bezirk Süd Ende April 2026 keine mündlichen Fragen der „BürgerInitiative TechnologieQuartier“ (BITQ) zuließ, entwickelte sich die Debatte um die Erweiterung des Technologiequartiers doch zu einer Sternstunde der Bezirkspolitik.
Am nächsten Samstag, den 6.6. findet in der Bochumer Jahrhunderthalle die Generalversammlung der GLS Bank statt. Umrahmt wird die Veranstaltung am Samstag und Sonntag durch ein „Gutes Morgen Festival“. Die Bank verspricht: „Beim Gutes Morgen Festival feiern wir Menschen und Projekte, die zeigen, wie ein gutes Morgen aussehen kann – sozial, ökologisch und gemeinsam.“ „Das Gutes Morgen Festival ist Deutschlands neuer Ort für Zukunftsmut.“ Stargast ist Robert Habeck mit dem Vortrag: „Wer kein Morgen hat, wählt gestern.“ 23 Workshops werden angeboten. Die Themen reichen von „Banking für die Zivilgesellschaft“ bis „Kriegstüchtig? – Es geht auch anders!“
Am nächsten Sonntag findet wieder das vegane Mitbring-Picknick im Sozialen Zentrum (Josephstrasse 2) statt: »Am 07.06. ab 13 Uhr wird im SZ wieder geschlemmt. Egal ob süß oder herzhaft: alle bringen was Leckeres mit – natürlich vegan – und so entsteht ein schönes Buffet. Bei schönem Wetter picknicken wir im Hof.«
Am kommenden Dienstag, den 02.06.2026, findet nachträglich zum Internationalen Diversity Day (19.05.) auf dem Forum von 11.30 bis 16.30 Uhr vor der Uni-Bibliothek der Ruhr Uni eine Aktion statt: »Gemeinsam möchten wir Raum einnehmen, uns vernetzen und ein Zeichen gegen die autoritäre Wende, steigenden Antifeminismus, Rechtsextremismus und Rassismus setzen.
Am 4. und 5. Juli will die AfD in Erfurt ihren Bundesparteitag abhalten. Keine 30 km entfernt in Weimar fand vor genau 100 Jahren der 2. Parteitag der NSDAP statt. Diese Parallelität ist kein Zufall, sondern unterstreicht, wofür diese Partei steht. Wie bereits zu den AfD-Parteitagen in Essen und Gießen wird es auch in Erfurt viele Tausend Menschen geben, die sich demonstrativ der AfD widersetzen. Der AfD-Parteitag soll verhindert werden bzw. zumindest nicht normal ablaufen. In Bochum wird es in der nächsten Woche die ersten Höhepunkte der Mobilisierung für das Widersetzen in Erfurt geben.
Im Bochumer Kulturstammtisch und in der 10%-Initiative kommen freie Kulturakteur:innen und Künstler:innen miteinander in den Austausch — über Förderung, Ressourcen und die Bedingungen kultureller Arbeit in Bochum. Am Dienstag, dem 2. Juni um 19 Uhr wird dieses Gespräch in der Rotunde öffentlich fortgeführt und um Perspektiven aus Kulturverwaltung und Kulturpolitik erweitert.
Das Marie Jahoda Center for International Gender Studies an der Ruhr-Uni begrüßt am 3. Juni um 18.15 Uhr Lailah Atzenroth, im MaJaColloquium. Sie wird in ihrem Vortrag „Zwischen Sichtbarmachung, Aneignung und Verdrängung: Frauenbewegte (Gegen-)Erinnerung an den Nationalsozialismus“ zentrale Ergebnisse ihrer Masterarbeit Master Arbeit vorstellen: »Für die Neue Frauenbewegung, die mit ihrem Leitspruch „Das Private ist politisch“ die Marginalisierungserfahrungen von Frauen als Form kollektiver Unterdrückung verstand, wurde der Blick in die Vergangenheit zu einem konstitutiven Element der Bewegung.
Am 1. Juni finden deutschlandweit verschiedene Demonstrationen und Kundgebungen unter dem Motto „Es reicht!“ statt, darunter auch eine zentrale Demonstration für das Ruhrgebiet in Essen. Nach der Auftaktveranstaltung sind weitere Demonstrationen in anderen Ruhrgebietsstädten geplant. Gemeinsam mit zahlreichen Initiativen, Jugendverbänden, sozialen Organisationen und Die Linke Kreisverbänden aus dem Ruhrgebiet wird gegen die geplanten Sozialkürzungen der Bundesregierung protestiert.
»Die Juniausgabe des Straßenmagazins erzählt, wie 30 Frauen auf Dortmunds Beginenhof leben, wie Bodo Wartke Lieder schreibt, wie Karl-Heinz Granitza aus Lünen den US-Fußball dominierte, was sich junge IranerInnen in Deutschland wünschen, wie Ely mit 16 auf der Straße landete und warum sie heute Sozialarbeit studiert.
Am 30. Mai treten in Bochum weitere Grillverbote in Kraft. Das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung sieht darin eine weitere Übergehung der Bezirksvertretungen.
Die Initiative „OMAS GEGEN RECHTS Bochum & West“ erinnert an Bochumer Opfer des nationalsozialistischen „Euthanasie“-Programms. Höhepunkt ist die Verlegung einer Stolperschwelle durch den Künstler Gunter Demnig am 8. Juni 2026, ca. 14:00 Uhr vor dem Bochumer Rathaus.
Für das Projekt recherchierte die Arbeitsgruppe „Euthanasie im Nationalsozialismus“ in Archiven und Gedenkstätten und arbeitete dabei mit Schulen, sozialen Einrichtungen und Kulturpartnern zusammen. Ziel ist es, den Opfern ihre Namen und Geschichten zurückzugeben und ein sichtbares Zeichen gegen das Vergessen zu setzen.
Du wohnst in Bochum und willst deine Stadt nicht einfach anderen überlassen? Du hast das Gefühl, dass politische Entscheidungen oft an den Interessen der Menschen vorbeigehen? Oder suchst nach Möglichkeiten, dich mit anderen zu vernetzen, gemeinsam aktiv zu werden und solidarische Alternativen aufzubauen?
Mit einem Änderungsantrag will die Ratsgruppe STADTGESTALTER/Volt die Planungen der Verwaltung zur Sanierung des August-Bebel-Platz verbessern. »Das Minimalziel, sich mit der Autofreiheit überhaupt in eine hoffnungsfrohe Situation zu bringen, ist zwar erreicht«, so ihr verkehrspolitischer Sprecher Nikolas Lange. „Aber der große Wurf bleibt aus.«
Die kulturelle und politische Bedeutung von Frisuren beleuchtet ein Vortrag von Prof. Dr. Pradeep Chakkarath am 2. Juni in der Zanke. Mit besonderem Schwerpunkt auf afro-texturiertem Haar widmet sich der Kultur- und Sozialpsychologe unter anderem Fragen nach Geschichte, Wahrnehmung und gesellschaftlicher Bewertung von Haarpraktiken sowie ihrer Rolle in Zusammenhang mit Erfahrungen von Rassismus und Selbstermächtigung.
Die Radwende Bochum lädt zum Sommerfest: »am Mittwoch, 03.06.2026, ist Weltfahrradtag. Das soll gemeinsam gefeiert werden: Statt der regulären Vollversammlung findet an diesem Tag ein kleines Sommerfest vor der KoFabrik statt. Los gehts um 19:00 Uhr.
In einer aktuellen Presemitteilung des Kinder- und Jugendrings wird über eine jugendpolitische Veranstaltung am kommenden Dienstag informiert: »Die AGOT (Arbeitsgemeinschaft der Offenen Türen) und der Kinder- und Jugendring Bochum laden Jugendliche ab 14 Jahren und junge Erwachsene am Dienstag, 02. Juni 2026 um 18.00 Uhr zur jugendpolitischen Veranstaltung „Jugend trifft Politik – Politik trifft Jugend“ in das O-Werk (Suttner-Nobel-Allee 4, 44803 Bochum) ein.
In einer Veranstaltung im Fritz Bauer Forum am kommenden Dienstag, 2. Juni um 18 Uhr, gibt Alexander Fichtner im Gespräch mit Hella Sinnhuber Einblick in seine fotografische Praxis zwischen Journalismus und Kunst: »Ausgehend von Überleben im Zelt spricht er über seine Arbeit im Flüchtlingscamp Sheikhan und seine reduzierte Bildsprache, die Orte und Spuren für sich sprechen lässt.
Am Mittwoch, dem 3. Juni um 19 Uhr wird das Theaterstück „Blutiger Januar“ online als Live-Aufführung auf Deutsch und Persisch gezeigt. Im Kontext der Niederschlagung der Proteste im Iran im Januar 2026 erzählt es von Erinnerung, Schmerz, Exil und dem Kampf um Gerechtigkeit. Im Mittelpunkt stehen Menschen, die Opfer von Gewalt und Hinrichtungen wurden, sowie deren Angehörige. Der Eintritt ist frei, aber es müssen vorab Karten reserviert werden, um den Zugangslink zu erhalten.
In ihrem aktuellen Beitrag gehen die Stadtgestalter auf das zehnjährige Jubiläum des Musikforums ein und erinnern an die Erwartungen und Versprechungen, die mit der Eröffnung einhergingen: »Um an Geld und Fördermittel zum Bau des Musikforums, damals noch “Musikzentrum” genannt, zu kommen und dessen Bau zu rechtfertigen, hat man den Menschen in Bochum viel versprochen, wie vielfältig das Forum in Zukunft genutzt werden könne. Zentrales Versprechen war, das Musikforum werde kein Konzerthaus für die Bochumer Symphoniker (BoSy), sondern es werde sehr viel mehr.
Am Samstag, den 30. Mai 2026 um 19 Uhr zeigt der Leihladen im Botopia den Film “Six Inches of Soil“ von Colin Ramsay: »Dieser erzählt die inspirierende Geschichte junger britischer Landwirt:innen, die sich gegen das industrielle Ernährungssystem stellen und mit regenerativer Landwirtschaft Böden, Gesundheit und lokale Gemeinschaften stärken. An dem Wochenende wird der Film an fast 100 Orten in Deutschland und der Schweiz gezeigt.