Die VVN-BdA lädt ein: »Am 26. September 1946 gründete sich die VVN-Kreisvereinigung Bochum. Kurz darauf, am 26. Oktober 1946, bildeten 500 Delegierte und Gäste in Düsseldorf die nordrhein-westfälische Landesvereinigung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN). In der VVN organisierten sich mehr als 50.000 Frauen und Männer, die während der Naziherrschaft verfolgt wurden, den Holocaust überlebt, Widerstand geleistet haben oder vor dem Hitlerfaschismus fliehen mussten. Sie ist die älteste antifaschistische Organisation Deutschlands und verbindet Antifaschistinnen und Antifaschisten aller Generationen.
Mit ihrer umfangreichen Anfrage „Zusammenarbeit der Stadt mit dem anscheinend linksextremistischen Verein Quartiershalle in der KoFabrik e.V.“ hatte die AfD bekanntlich im Juni-Rat ihren Kulturkampf gegen die demokratische Zivilgesellschaft fortgesetzt. Dahinter steckt – so die Linke Ratsfraktion – eine bundesweite Strategie. Vereine, Initiativen und engagierte Menschen, die sich für Demokratie, Vielfalt und Solidarität einsetzen, sollen unter Generalverdacht gestellt und mit parlamentarischen Anfragen unter Druck gesetzt werden.
Klaus Kuliga blickt auf der Webseite bovelo zurück auf die Radverkehrsplanung der letzten Jahrzehnte in Bochum: „Direkt nach der 90-prozentigen Zerstörung der Innenstadt hatte Stadtbaurat Clemens Massenberg (†1954) ein sehr fortschrittliches Verkehrskonzept entwickelt. Es orientierte sich an Fußgängern, ÖPNV und Fahrrädern. Der erst 1963 fertiggestellte Innenstadtring hatte an beiden Seiten Radwege. Aber schon 1959 begann die schrittweise Freigabe der Radwege zum Parken.“ Zum Beitrag.
An den ersten drei Samstagen im August bietet der Bahnhof Langendreer eine Workshopreihe „Körper im Widerstand an mit den Fragestellungen: „Wie bin ich mit meinem Körper in einer kapitalistischen Welt? Wie fühle ich meinen Körper (wieder)?“ Die Einladung: »In Workshopreihe „Körper im Widerstand“ gehen wir davon aus, dass gesellschaftliche Anforderungen und politische Entwicklungen uns als Individuen auf körperlicher, emotionaler und mentaler Ebenen beeinflussen.
Nach einer Veranstaltungspause wird wieder zu einer weiteren Runde von „Mächtig Geklatscht“ eingeladen: »Der feministische Kaffeeklatsch findet am 26. Juli um 15 Uhr in der Zanke, Westring 41 statt. Wir freuen uns auf regen feministischen Austausch und ein gemütliches Beisammensein in kühlen Räumlichkeiten.
Die Linksfraktion berichtet in ihrem aktuellen Newsletter über die Ratssitzung vom Donnerstag dieser Woche. Thema war u. a. der umstrittene Bau eines weiteren Gymnasiums in der Innenstadt. Ferner wurde Bericht des Rechnungsprüfungsamtes über die skandalösen Vorfälle beim Kommunalen Ordnungsdienst diskutiert. Zum Newsletter.
Der Bochumer Antifa-Treff lädt zum Stolperstein-Gedenkspaziergang ein am Dienstag, den 21. Juli, ab 18:30 Uhr. Das ganze dauert circa 1,5 Stunden. Die kurzen Inputs haben Menschen der Bildungs-AG vorbereitet. Treffpunkt ist an der Pauluskirche und das Ganze ist natürlich kostenlos.
Am morgigen Samstag, 18. Juli, findet von 12 Uhr bis maximal 14 Uhr eine naturkundliche Begehung statt auf der Wiese, auf der die Erweiterung des Technologiequartiers (östlich der Fachhochschule) errichtet werden soll. Herr Martin Lensing, Biologe, wird auf die biologischen Besonderheiten der Wiese und des angrenzenden Königsbuscher Wäldchens hinweisen.
»Im Begleitprogramm der Ausstellung „Das öffentliche Grün“ präsentiert das junge Kurator*innen-Kollektiv kino.for you am 24. Juli ein kostenloses Open-Air Kurzfilmprogramm im Kunstmuseum Bochum. Inspiriert von der Gruppenausstellung zum 150. Geburtstag des Bochumer Stadtparks werden sechs Kurzfilme über dokumentarische Horrorszenarien der Natur präsentiert: Aufwachsen in „grünen“ Städten, umhüllt von Bäumen, Parks und sorgfältig gepflegter Vegetation, vertraut, üppig und voller Leben. Inmitten all dieses Grüns stellt sich eine stille Frage: Haben wir den Wald selbst längst vergessen?
Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Bochumerinnen und Bochumer, wir stehen heute hier auf dem Dr.-Ruer-Platz in Bochum — mitten im Ruhrgebiet. Und wenn es eine Region gibt, die weiß, was Arbeit bedeutet, dann ist es diese Region. Hier wurde geschuftet. Hier wurde aufgebaut. Hier wurden Familien ernährt. Hier wurden Betriebe stark gemacht. Und hier wissen die Menschen ganz genau: Gute Arbeit fällt nicht vom Himmel. Gute Arbeit wurde immer erkämpft.
Wie aus einer Pressemitteilung der Stadt Bochum hervorgeht, lädt sie zur Ferienpasseröffnungsparty ein.
»Kinder und Jugendliche feiern am Freitag, 17. Juli, die sommerliche Ferienpasseröffnungsparty im Kinder- und Jugendfreizeithaus „Inpoint“, Hohe Eiche 50.
Der Besuch der Ausstellung im Polizeipräsidium findet am 30.7.26 um 15:00 statt. Organisiert wird dieser Besuch von der VVN-BdA Bochum. Er sollte eigentlich schon am 18.6.26 stattfinden, musste aber leider verlegt werden.
»Die Ausstellung soll die Rolle der Polizei Bochum zur NS-Zeit reflektieren. Auch sie wurde zur NS-Zeit zum Schüren von Ängsten, zur Anwendung von Gewalt und zur generellen Einschüchterung eingesetzt.
Der Vorstand des Kinder- und Jugendrings sagt ganz herzlich DANKE und wünscht wunderschöne Ferientage!
»Für das Projekt „Bochumer Ferienpate“ sind 2026 29.700 Euro von Firmen, Institutionen und vielen Privatpersonen gespendet worden. Alle Familien, die sich in diesem Jahr an den Kinder- und Jugendring gewandt und ihre Bedürftigkeit nachgewiesen haben, können unterstützt werden.
Angesichts der schrecklichen Kriege in der Ukraine und in Nahost will die Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) NRW mit ihrer diesjährigen Friedensfahrradtour für Frieden, eine neue Entspannungspolitik und Abrüstung werben.
Im Vordergrund steht die Forderung nach einem stabilen Waffenstillstand in der Ukraine und in Gaza. Unter dem Motto „Gemeinsam für unsere Zukunft“geht die Tour entlang der Sieg, des Rheins und der Ruhr. Sie beginn am 18. Juli in Siegen und endet am 25. Juli mit Kundgebungen in Bochum und Dortmund, in deren Mittelpunkt die Erinnerung an die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki und der Protest gegen die Pläne einer europäischen Atombewaffnung im Mittelpunkt stehen werden.
Der Geologische Garten soll auf Bitte des ehemaligen Bundestagspräsidenten Norbert Lammert (CDU) um den Namen des ehemaligen Bochumer SPD-Abgeordneten Karl Liedtke ergänzt werden. Die Bochumer Linke meint dazu »Jetzt sind die Frauen dran« und schlägt den Namenzusatz Erna Philipp vor. „Karl Liedtke wäre sicher ein würdiger Namensgeber«, so Carolin Paskuda, Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Bochumer Stadtrat. »Doch bei neuen Benennungen von Straßen, Plätzen oder Gärten sind in Bochum jetzt die Frauen an der Reihe. Schließlich liegt zum Beispiel das Verhältnis bei den Straßen bei ungefähr 1:10.«
Die NaturFreunde Langendreer bieten von Sonntag 23. bis Donnerstag 27.08.2026 eine Sommerfreizeit für Kinder von 10 bis 14 Jahren im Arnsberger Wald an. 10 Plätze stehen noch zur Verfügung. Die Teilnahmegebühr beträgt 90 Euro. Dafür versprechen die NaturFreunde: »Es gibt viele, tolle neue Programmpunkte von verschiedenen Bastelangeboten über Lagerfeuer mit Stockbrot und wechselndem Abendprogramm bis hin zu unserem „großen Ausflug“. Man munkelt, dass es wieder in den Freizeitpark „Fort fun“ gehen würde…«
Die Kriesenhilfe Bochum lädt in Kooperation mit der Aidshilfe Bochum zu einer Veranstaltung anlässlich des jährlichen Gedenktags für verstorbene Drogengebraucher*innen am 21.07 ins Cafe auf der Viktorisstraße 67 ein. Das diesjährige Motto des Gedenktages lautet: Verändern, um Leben zu retten!
Im Rahmen der Reihe „Gegen das Vergessen“ zeigt der Stadtteilverein Langendreer hat’s am 16. Juli um 18 Uhr den Film „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ im endstation.kino. Der Eintritt ist frei.
Die neue „Grundsicherung“ ist seit dem 1. Juli in Kraft getreten. Die Linke im Rat hat das zum Anlass genommen, in der Rat der Stadt eine Resolution einzubringen um die sozialen Folgen dessen abzumildern. Bisher hat diese Initiative nur die Unterstützung durch die „Partei“ erfahren. In der Pressemitteilung der Ratsfraktion dazu heißt es:
Mein Name ist Dirk Stahlschmidt und ich bin seit 39 Jahren in der Stahlindustrie beschäftigt. Als Betriebsrat und Schwerbehindertenvertretung beschäftige ich mich seit über 20 Jahren intensiv mit allen Themen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes und ich glaube hier ein sehr deutliches Bild über die Auswirkungen unterschiedlichster Arbeit auf den Menschen zu haben.
Der Verein „Quartiershalle in der KoFabrik“ hat kurzfristig aufgerufen Haltung und Gesicht gegen Rechts zu zeigen und viele, viele kamen. Wir dokumentieren eine Bildergalerie der beeindruckenden Aktion und die Beiträge, die auf der Kundgebung verlesen wurden: den offenen Brief der Initiatorinnen und den Solidaritätsbeitrag von Nutzer*innen.
Monatlich trifft sich der Stammtisch „Feministisch leben mit Kind in Bochum“ zu einem Austausch im Café Eden in der Herner Straße 13. Der nächste Stammtisch findet am kommenden Montag um 17 Uhr statt.
Die IG Metall hat zur Ruhrpottrebellion aufgerufen und fand viel Resonanz. Eine derart kämpferische Stimmung, wie am letzten Freitag auf dem Dr.-Ruer-Platz hat es seit den Demonstrationen gegen die Einführung von Hartz IV nicht mehr gegeben. Ulrike Hölter, die 1. Bevollmächtigte der IG Metall im mittleren Ruhrgebiet machte zu Beginn der Kundgebung klar, worum es den Gewerkschaften geht: Die Regierenden sollen einfach Respekt vor den Leuten aufbringen, die den Laden am Laufen halten.
Wir von Attac schließen uns der Ruhrpott-Rebellion an, weil wir davon überzeugt sind, dass der Sozialstaat das Fundament unserer Solidargemeinschaft ist. Dennoch erleben wir Politiker*innen, die uns erzählen, wir könnten uns den Sozialstaat nicht mehr leisten.
Hier wollen wir erwidern: Können wir uns in einer Demokratie, die auf Vielfallt und Solidarität basiert, den unanständigen Reichtum einzelner noch leisten? Können wir es uns leisten, dass die Übereichen weiterhin nicht angemessen zur Solidargemeinschaft beitragen?
Ich möchte in paar Sätze zur abgeräumten BaföG-Novelle sagen.
Ich möchte das einmal am Alltag eines Studenten festmachen. Nicht an einem Klischee vom entspannten Studierendenleben mit Party und Faulenzen, sondern an einem ziemlich normalen Alltag: Vollzeitstudium, WG-Zimmer, Nebenjob, BAföG-Antrag, Monatsende.
Denn die Kürzungen beim Sozialstaat entscheiden ganz konkret, wer sich Bildung leisten kann und wer in die Röhre schaut.
Liebe Kolleg:innen, ihr habt heute schon einiges gehört. Ich stehe heute hier nicht, weil mir Haushaltszahlen Spaß machen. Ich stehe hier nicht, weil ich gerne über Defizite, Zuschüsse und Einsparszenarien rede. Ganz ehrlich: Wenn ich abends entspannen will, lese ich keinen kommunalen Haushaltsentwurf. Ich stehe hier, weil ich mir Sorgen mache. Sorgen um unsere Arbeitsplätze. Sorgen um unsere Kolleg:innen. Sorgen um den öffentlichen Dienst. Sorgen um die BOGESTRA. Und Sorgen darum, was aus unserer Stadt wird, wenn immer weiter gekürzt wird. Und ja: Ich stehe hier auch mit Wut.
Rede: Hände weg von unseren Rechten! Liebe Kolleginnen, liebe Mitstreiterinnen und Genosinnen, es tut unglaublich gut zu sehen, wie viele wir heute hier sind! Wir stehen hier nicht alleine. Wir stehen hier Schulter an Schulter mit unseren Schwestergewerkschaften, weil Wir alle eines ganz genau Wissen: Es reicht! Wir blicken auf die Pläne der Politik und der Arbeitgeber und müssen feststellen: Es wird an den völlig falschen Stellen gekürzt. Anstatt in die Zukunft zu investieren, anstatt die zu unterstüzen, die den Laden am Laufen halten, Bei den Menschen, die tagtäglich die harte Arbeit leisten. Und dazu sagen Wir heute laut und deutlich: Nicht mit uns!
Das Hattinger Forum für Demokratie begrüßt Lucius Teidelbaum mit dem Thema „Die christliche Rechte in Deutschland“ zu unserem nächsten Demokratieforum und schreibt dazu: »Wenig beachtet von einer kritischen Öffentlichkeit, existieren auch in NRW Organisationen und Netzwerke, die aus religiös-christlichen Motiven eine andere Gesellschaft anstreben.
Heute um 17 Uhr wird vor der Quartiershalle der KoFabrik ein Schild angebracht mit dem Hinweis: „Ort, den die AfD für nicht gut befindet! Hereinspaziert und mitgemacht!“. Anlass ist eine Anfrage der AfD-Fraktion im Rat, mit der sie ihren Feldzug gegen die lebendige Zivilgesellschaft in Bochum fortsetzt. Mit 15 Fragen zu ihrer fälschlicherweise unterstellten Förderung durch die Stadt Bochum soll der pluralistische Anspruch der KoFabrik diffamiert werden.
Kommt heute um 17 Uhr zur Quartiershalle der KoFabrik, Stühmeyerstr. 33
Sonntag 12.07.26, 20:11 Uhr
Film über über Menschenrechte und Frauenrechte in Pakistan
In Kooperation mit dem Seminar „Film und Frauenrechte in Indien, Pakistan und Bangladesch“ zeigt Amnesty International am Mittwoch, den 15. Juli um 18 Uhr im Kino Endstation den Spielfilm „Was werden die Leute sagen“ von Iram Haq über die fünfzehnjährige Nisha, die in Norwegen ein Doppelleben zwischen zwei Kulturen lebt: