Am 22. März 2025 fand in der Ko-Fabrik das dritte NRW-Superblocks-Treffen statt und in einer Pressemitteilung zu den Ergebnissen heißt es: »Über 40 Teilnehmende aus Superblock-Initiativen und Fachinstituten aus ganz Nordrhein-Westfalen, und auch Interessierte aus Bochum kamen zusammen um die Frage zu diskutieren: Wie können Stadtquartiere lebenswerter gestaltet werden?
Die Naturfreunde Langendreer kündigen für den kommenden Freitag um 19:30 ein weiteres Konzert in ihren Räumen in der Hohen Eiche 20 an: »Diesmal gastiert im Offenen Treff im NaturFreundeZentrum Hohe Eiche 20 das Blues & Boogie Duo GROOVE & SNOOP. Die beiden Vollblutmusiker zählen zu den angesagten Blues-Duos in Deutschland und präsentieren ein umfangreiches Repertoire aus eigenwillig interpretierten Blues-Evergreens, Boogies und Jazz & Blues-Songs in der Besetzung Piano/Gesang und Mundharmonika!
Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki- Mohnhaupt zur Bürgerversammlung zur Opeltrassen-Umleitung am 24.03 2025: »Nur zwei Monate nach der Bürgerbeteiligung zur Freigabe der Trasse der ehemaligen Julius-Philipp-Bahn muss die Verwaltung erneut über eine Radwegeplanung informieren. Am 24.03.2025 geht es ab 17.30 Uhr im Thomas-Zentrum (Girondelle 82) in Bochum-Steinkuhl um die bis zum Bau der Brücke über die A448 „temporäre“ Wegeführung der Opeltrasse über die Markstraße bis zur A448-Böschung.
Die VVN/BdA informiert in ihrer aktuellen Pressemitteilung: »Am Sonntag, 30. März findet die traditionelle Kranzniederlegung für die durch faschistische Freikorps-Soldaten ermordeten Arbeiter statt. Diese hatten sich 1920 dem rechtsradikal/ militaristischen Kapp-Putsch entgegengestellt. Durch einen Generalstreik wurde der Putsch beendet.
Treffpunkt ist um 11.00 Uhr wieder der Marktplatz in Bochum-Werne. Die Kranzniederlegung findet am Denkmal für die Märzgefallenen vom 1921/22 auf dem Kommunalfriedhof statt.«
Die Oval Office Bar lädt im Rahmen der feministischen Aktionswochen am 30.3. von 12 – 16 Uhr in der Zanke zu einem Workshop mit Michelle Croissant ein: »Dieser Workshop ist für alle da, die Lust haben sich einen – sicherlich nicht vollständigen – historischen Überblick über feministische Bewegung und Theorie zu verschaffen. Ihr könnt mit, aber auch ohne Vorwissen teilnehmen: Nach einer Kennenlernrunde wird es einen kurzen Input über feministische (Bewegungs-)Geschichte und deren gesellschaftspolitischen Hintergründe geben, auf den ihr während des Workshops zurückgreifen könnt. In dem Input wird auch ein wenig auf (theoretische) Kontinuitäten und Brüche in der Frauen- und feministischen Bewegung seit 1789 bis in die 1980er Jahre eingegangen.
Die Antifaschistische Linke Bochum lädt am 25.03. um 16:00 – 20:00 Uhr im Atelier Gruppe 11, Velsstraße 19 ein zur Eröffnung der Ausstellung „Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“: „Wie viele Frauen sind bekannt, die sich gegen das NS-Regime gestellt haben? Die Ausstellung stellt achtzehn Frauen vor, die jüdischen Bürgerinnen und Bürgern halfen, gefälschte Papiere besorgten, Widerstandsaktionen organisierten oder Schriften verteilten. Sie präsentiert prominente und weniger bekannte Frauen aus verschiedenen sozialen Gruppen und politischen Lagern, zeigt die Vielschichtigkeit des Widerstands und dessen heutige Bedeutung.
Am gestrigen Freitag fand auf dem Gelände der Zeche Holland in Wattenscheid ein großes Fest anlässlich des kurdischen Newroz-Feiertages statt. Neben den vielen bedrückenden, nachdenklichen aber auch kämpferischen Wortbeiträgen bestimmten Musik, Tanz und Fröhlichkeit das Fest. Die Stadt Bochum war in der langen Liste der Einlader:innen auf dem Werbeplakat aufgeführt. Sechs Mitarbeiter ihres Ordnungsamtes sorgten für eine Peinlichkeit. Sie hatten offensichtlich den Auftrag, aufzupassen, dass keine Fahnen mit verbotenen Darstellungen gezeigt werden.
DAS VARIETÉ DER UNGLEICHHEIT | Offizieller Trailer | OK.WOW Kollektiv 2024 | German (deutsch)
Das atelier automatique präsentiert am 27.3. um 20 Uhr noch einmal das Varieté der Ungleichheit: »Kommen Sie, kommen Sie…wenn Daten und Fakten der sozio-ökonomischen Ungleichheit sich leichtfüßig über den Schwingboden des Varietés bewegen. Mit Musik, Zauberkunst und Artistik wird die Fallhöhe der (unangenehmen) Wahrheiten vergrößert.
Der ADFC schreibt: »Die Planenden des Tiefbauamts der Stadt haben einen Plan für die Strecke der Veloroute 2 veröffentlicht. Darüber müssen jetzt die politischen Gremien entscheiden. Der ADFC Bochum begrüßt den Plan. Einige Engstellen stellen noch Herausforderungen dar. Für mehr Sicherheit im Straßenverkehr müssen in Teilbereichen der Route, die wegen dauerparkender Autos nicht nutzbar sind, Fahrbahnen freigegeben werden. Damit wird ein staufreies Durchfahren durch enge Straßen für alle Verkehrsteilnehmenden ermöglicht. Die bisherige Parkplatznutzung kann in bisher zweckentfremdete Garagen, Car-Sharing und neue Quartiersparkhäuser verlegt werden.
Die Initiative Gedenkort Bochum-Bergen lädt am Sonntag 30.3. 2025 um 14 Uhr zu ei einer Führung im ehemaligen Zwangsarbeiter-Lager an der Bergener Straße ein: »Bei einem Rundgang auf dem noch bewohnten Gelände werden anhand von anschaulichen Dokumenten die Geschichte der Entstehung des Lagers, die Herkunft und das Leben der hier untergebrachten Zwangsarbeiter sowie die besonders harten Arbeits- und Lebensbedingungen auf der Krupp-Zeche „Constantin der Große“ erfahrbar. Die Teilnehmenden bekommen einen deutlichen Einblick in das verbrecherische System der Zwangsarbeit während der Zeit des Nationalsozialismus, das von Menschenraub, Ausbeutung und Unterdrückung geprägt war.
Die Volkshochschule (vhs) bietet am Montag, 24. März von 18 bis 19.30 Uhr im BVZ einen kostenlosen Vortrag an. Es geht um das Thema „Rassismus? Gibt es bei uns nicht! Umgang mit Ideologien der Ungleichwertigkeit“ (Kursnummer: K13002): »Im Lore-Agnes-Raum wirft der Referent zunächst einen kurzen Blick in die Geschichte, um die unterschiedlichen Funktionen und die Wandlungsprozesse zu beleuchten. Danach werden folgende Fragen diskutiert: Was hat Rassismus mit mir zu tun? Welchen Beitrag kann ich in meinem Alltag leisten zur kritischen Hinterfragung von rassistischen Ordnungen und Wissensbeständen? Wie setze ich Veränderungsimpulse für ein diskriminierungskritisches und demokratisches Zusammenleben in einer Einwanderungsgesellschaft?«
Die IG BAU fordert in ihrer aktuellen Pressemitteilung eindeutige Signale aus Bochum nach Berlin in die dortigen Koalitionsverhandlungen: »Ob aus Stein, Beton oder Holz: In Bochum gibt es rund 59.500 Häuser mit rund 197.500 Wohnungen. Ein Großteil davon ist längst in die Jahre gekommen: Rund 45.800 der Gebäude wurden vor 1980 gebaut. Das geht aus einer statistischen Auswertung zum Gebäudebestand hervor, die das Pestel-Institut für die IG BAU Bochum-Dortmund gemacht hat. Die Bau-Gewerkschaft will damit den Wohnungsbau in den Fokus rücken – den Neubau genauso wie die Sanierung älterer Gebäude: „Damit da in Bochum mehr passiert, muss die neue Bundesregierung für den Wohnungsbau eine Offensive starten. Genau danach sieht es im Moment aber nicht aus“, sagt Gabriele Henter. Die Vorsitzende der IG BAU Bochum-Dortmund warnt CDU/CSU und SPD davor, den Wohnungsbau bei den Koalitionsverhandlungen zu vernachlässigen.
In einer aktuellen Pressemitteilung formuliert der Mieterverein Bochum, Hattingen und Umgebung seine entschiedene Ablehnung der Installation „neuartiger“ Rauchmelder: »Deutschlands größtes Wohnungsunternehmen, die Vonovia SE, stattet ihre Bestände mit neuartigen Rauchwarnmelder aus. Diese warnen nicht nur vor Rauch, sondern auch vor Kohlenmonoxid, Hitze und zu hoher Luftfeuchtigkeit in der Wohnung. Expertinnen und Experten sehen in der Vielzahl der Warnfunktionen ein Sicherheitsrisiko. Mieterinnen und Mieter berichten von blinkenden Geräten im Schlafzimmer und ärgern sich über erhöhte Mieten. Der Mieterverein Bochum sieht die Persönlichkeitsrechte der Mieterinnen und Mieter verletzt und bezweifelt, dass der Einbau der Geräte eine Modernisierung rechtfertigt.
Im Freiraum Dahlhausen findet am Mittwoch, den 26. März ab 18 Uhr folgende Veranstaltung statt:
»Volker Schneider von der Mei-Foodcoop aus Bochum berichtet aus 40 Jahren Erfahrung der Selbstorganisation: Foodcoops kaufen gemeinsam für ihre Mitglieder ein. Dabei steht der Handel mit ökologischen Lebensmitteln, regionaler und fair gehandelter Ware im Vordergrund.
BASTION startet eine neue Staffel der langjährigen, interaktiven Veranstaltungsreihe Zirkeltraining und sucht dafür weitere Mitstreiter*innen. »Im Mittelpunkt der Reihe steht faktenbasierte, kollektive Wissenvermittlung. Das Zirkeltraining wirkt damit der um sich greifenden Desinformation entgegen. In einem demokratischen Prozess bestimmen die Teilnehmenden ein gemeinsames Thema, für das jede:r einen eigenen Veranstaltungsabend in selbstgewählter Form entwickelt. Die Themen sind deutungsoffen angelegt – die Reihe beschäftigte sich z.B. mit Schichten oder Metamorphosen – was oft zu sehr erstaunlichen und erkenntnisreichen Abenden führt.
Am Dienstag, den 25. März lädt das Fritz Bauer Forum im Justizzentrum Bochum zu einer Veranstaltung zu den aktuellen Herausforderungen für die internationale Gerichtsbarkeit ein: »Das Thema ist angesichts der politischen Entwicklungen in der Welt auch immer wieder neu zu bewerten. Diese Bewertung wird durch zwei Referent*innen erfolgen, die sich mit dem Thema nicht nur in politischer Hinsicht, sondern auch unter dem Blickwinkel des Völkerrechts auseinandersetzen. Beide Referent*innen werden anlässlich des Vortrags auch ihre aktuellen Bücher vorstellen.
Die Verwaltung schlägt dem Rat der Stadt Bochum vor, auf die Einführung einer Bezahlkarte für Geflüchtete zu verzichten. (Vorlage 20250437) Das Ziel der von Bundes- und Landesregierung geförderten Karte ist, es geflüchteten Schutzsuchenden zu erschweren, an Bargeld zu kommen und es in die Heimat zu schicken. Eine völlig sinnlose und ineffektive Maßnahme. In Bochum wären sicherlich genügend Menschen bereit gewesen, sich mit schikanierten Geflüchteten zu verabreden, den eigenen Einkauf mit der Karte bezahlen zu lassen und dafür das Bargeld zu erstatten. Der Initiativkreis Flüchtlingsarbeit Bochum, Die Linken und Die Grünen haben den Vorschlag der Verwaltung begrüßt.
Das Bochumer Klimaschutzbündnis wurde am 04.09.2019 auf Initiative des Arbeitskreises Umweltschutz Bochum (AkU) gegründet.
Es beschäftigt sich mit einer ganzen Reihe von brennend aktuellen Themen: Aufgrund von Hochbau- oder Tiefbaumaßnahmen stehen in der gesamten Stadt permanent Bäume unter Druck, gefällt zu werden. Deshalb haben wir jetzt auch eine Dauerpetition eingerichtet und bitten euch ganz herzlich, diese zu unterstützen https://openpetition.de/!rbb.
Das Fritz Bauer Forum lädt am Montag, 24. März um 18 Uhr zu einem Infoabend und Gespräch mit Pedro Crovetto und Germán Wiener ein. Thema ist der Umgang mit der Erinnerung an die Militärdiktatur in Argentinien: »Während der argentinischen Militärdiktatur von 1976 bis 1983 wurden Tausende Menschen gefoltert und ermordet. Die Aufarbeitung dauert an und gilt als vorbildlich – ein Großteil der Täter wurde juristisch belangt, die Opfer entschädigt und an vielen Orten sind Gedenkstätten errichtet worden, die an die vielen Opfer und ihre Schicksale erinnern. Doch all das ist unter Präsident Javier Milei stark unter Beschuss.
Das offene AntifaCafé im Sozialen Zentrum lädt am 26.3. um 18.30 Uhr zum nächsten Treffen ein: »Ihr habt ihn euch noch mal gewünscht: ein zweites Mal wiederholen wir den Silvia Federici Vortrag über ihre Theorie aus dem Buch “Caliban und die Hexe”! Was zur Hölle war die ursprüngliche Akkumulation? Wat soll Hexenverbrennung mit Kapitalismus am Hut haben? Kritisch betrachten wir diese Fragen und Fredericis Antworten und setzen uns erneut mit dem Thema auseinander, im Rahmen der feministischen Aktionswochen und in Zusammenarbeit mit dem OACB. Schaut vorbei, traut euch, wir versuchen euch einen niedrigschwelligen Input darzulegen.«
Die NaturFreunde Langendreer laden am Donnerstag, den 27. März um 19.30 Uhr zu einer Veranstaltung mit Michael Müller in ihr Zentrum, Hohe Eiche 20 ein: »Die Klimaveränderung schreitet voran. Der Krieg in der Ukraine nimmt kein Ende. Wie können wir einen Untergang der Welt verhindern? Wie können wir eine Klimawende und eine Friedenswende erreichen? Michael Müller, ehemaliger Umweltstaatssekretär, ist der Bundesvorsitzende der NaturFreude Deutschlands und gehört zu den 38 Personen, die den Berliner Appell erstellt haben.«
Religionsfrei im Revier zeigt am Dienstag, der 25.03.2025 um 19:00 im Endstation.kino den Dokumentarfilm „Sterben ohne Gott“. Anschließend ist der Regisseur Moritz Terwesten für ein Gespräch über den Film anwesend! Die Filmbeschreibung: Der Tod, das unausweichliche Ende des Lebens, ist in einer modernen Welt, in der er zunehmend aus dem alltäglichen Bewusstsein verschwunden ist, zu einem Thema der Unterhaltungskultur geworden. In Krimis, Horrorfilmen und Actionthrillern suchen wir den Nervenkitzel, die „kontrollierte Angst“. Doch wie gehen wir mit unserem eigenen Tod um, der uns irgendwann einholt?
Am 20. bis 22. März findet in den Flottmann-Hallen in Herne das 19. International Cycling Film Festival statt. Startpunkt des Festivals ist am Donnerstag um 19 Uhr an der Glocke vor dem Bochumer Rathaus auf dem Rad. Auf der Fahrt nach Herne werden „fantastische Fahrradfilme auf Fassaden“ gezeigt. Die Ankündigung für das 19. International Cycling Film Festival (ICFF): »Im Hauptprogramm des 19. ICFF treten elf Filme aus fünf Ländern an, um die renommierte Goldene Kurbel zu gewinnen – den weltweit ältesten Filmpreis für Fahrradfilme. Das diesjährige Festival feiert die Vielfalt der Gesellschaft und das Fahrrad als muskelbetriebenen Motor des Fortschritts und der Kunst. Es präsentiert eine breite Palette an Themen: von Kampf- und Alltagsradeln über Radsport und entspanntes Cruisen bis hin zu radelndem Gesang als Ausdruck von Kunst und Protest.
Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki- Mohnhaupt: »Am 18.03.2025 wird in der Bezirksvertretung Süd entschieden, ob die Julius-Philipp-Trasse zwischen Universitätsstraße und Steinkuhlstraße zum Radfahren frei gegeben wird. Die Verwaltung hat ihre Vorlage unter dem Eindruck der im Januar 2025 durchgeführten Bürgerversammlung zwischenzeitlich aktualisiert: Sie schlägt nun vor, die Trasse nicht freizugeben. Neben der Verwaltungsvorlage stehen in der Sitzung im Bezirk Süd noch zwei Einwohner-Eingaben zur Entscheidung an – eine für eine Freigabe und eine dagegen. Die auch in der Bürgerversammlung geltend gemachten unterschiedlichen Belange bestätigen: Öffentlichkeitsbeteiligung ist erforderlich!
Das Bündnis gegen Rechts hatte auf seiner Sitzung im Februar beschlossen am 26. März zu einem Treffen einzuladen, um zu besprechen, welche Aktivitäten zur Kommunalwahl im September gestartet werden sollen. Wenige Tage später gab es ein ebenfalls recht großes Treffen von Menschen, die sich an den Aktivitäten der Kampagne „Widersetzen“ gegen die AfD-Parteitage in Essen und Riesa beteiligt hatten. Hier entwickelte sich die Idee, das Treffen am 26. März zu einer Tagung zu machen, bei der gemeinsam über die weitere Antifa-Arbeit in Bochum beraten werden soll. Es wurde eine gemeinsame Vorbereitungsgruppe gebildet, die jetzt für den 26. März alle interessierten Gruppen und alle nicht organisierten Interessent:innen zu einer Beratung in der Ko-Fabrik einlädt: »Was tun: Aufstehen und Widersetzen
Die Antifaschistische Linke Bochum berichtet auf dem Infoportal Antifaschistischer Gruppen über ein Treffen am Samstag den 15.03. in einer an der Universitätsstraße gelegenen Bäckerei. Ziel des Treffens sei die Gründung eines NPD-Kreisverbandes gewesen. Fotos dokumentieren die Zusammenkunft. Ein Video zeigt, wie die/der Fotograf:in von zwei Personen, die mit Hammer und Schlagstock bewaffnet sind, bedroht wird.
Am Sonntag, den 23.3. um 14.00 Uhr laden Volkshochschule und VVN-BdA zu einem Stadtrundgang ein, der über jüdisches Leben vor, während und nach dem Faschismus in Bochum informiert: »Angesichts der Ereignisse um Israel-Gaza-Westjordanland-Libanon und kurz vor dem 1. April („Juden-Boykott“ 1933) nimmt dieser Stadtrundgang einen besonderen Stellenwert ein. Wie war das eigentlich mit dem jüdischen Leben „damals“ in Bochum? Es soll an etlichen Gebäuden, Stolpersteinen, Stelen, Plätzen folgenden Leitfragen nachgegangen werden:
Am Freitag, den 21.März findet von 15 Uhr – 21 Uhr in der Zeche Holland in Wattenscheid das diesjährige Newroz Fest statt. Die Einlader:innen schreiben: »Wir freuen uns auf Newroz! Seit über 3000 Jahren wird dieses Fest gefeiert -ei nSymbol für den Neuanfang,für Licht und Hoffnung. Der 21. März ist der Tag der Wiederkehr des Lichts, der Tag der Vielfalt in der Natur und unter den Menschen. Er ist der Tag der Freiheit, des Widerstands gegen die Tyrannei und ein Tag, an dem weltweit Menschen für Vielfalt und Gerechtigkeit zusammenkommen. Auch in diesem Jahr möchten wir in Bochum Newroz feiern – trotz der Kriege, trotz der Zerstörung unserer Umwelt, trotz des fortschreitenden Rassismus in der Welt. Deshalb rufen wir alle Menschen in Bochum und Umgebung dazu auf, gemeinsam diesen „neuen Tag“, Newroz, zu begehen.
Im Rahmen der feministischen Aktionswochen lädt die Seebrücke Bochum am Sonntag, den 22. März um 18 Uhr gemeinsam mit dem Fachschaftsrat Sozialwissenschaften zu einer Podiumsdiskussion ins Blue Square ein. Vor dem Hintergrund der Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) wird die Situation von Flinta* auf der Flucht thematisiert. Es diskutieren Andrea Kothen (Pro Asyl, Schwerpunkt Frauen und Istanbul Konvention), Rebecca Gotthilf (Rosa Luxemburg Stiftung, Schwerpunkt Migration, Antirassismus sowie (Queer-)Feminismus) und politische Aktivistinnen der Seebrücke Bochum. Moderation: Fachschaftsrat Sozialwissenschaft. Als Rahmenprogramm wird eine Ausstellung der Bochumer Fotojournalistin Judith Büthe gezeigt.
Am Freitag, den 11. April findet auf Einladung der Föderation Demokratischer Arbeitervereine (DIDF) und dem Institut für Soziale Bewegungen der Ruhr-Universität Bochum von 12-17 Uhr eine Migrationskonferenz mit Vorträgen, Podiumsdiskussion und Kulturbeiträgen im Kunstmuseum Bochum statt. Die Konferenz soll Initiativen, Wissenschaftler:innen, Kulturschaffende und Interessierte zusammenbringen, die sich mit dem Thema Migration beschäftigen und das Zusammenleben stärken wollen. Die Anmeldung ist bis zum 4. April 2025 möglich.
Am Freitag, den 21. März ab 19.30 Uhr gibt es im Freiraum Dahlhausen, Dr.-C.-Otto-Straße 126, einen Radreise-Bericht mit Bildern und Texten von und mit Klaus Kuliga: »Das Jedermannsrecht in Skandinavien erlaubt zu Fuß und mit dem Rad (fast) alles. Wie weit kommt man damit in vier Wochen – und vor allem – wieder zurück? Ein Monat ohne Steckdose und ohne Dach über dem Kopf. Klaus kam bis Gällivare und berichtet von dieser und weiteren Reisen mit dem Rad quer durch Europa.«
Am 18.03.25 ist Tag der Politischen Gefangenen. Die Oval Office Bar lädt am 18.03 um 19 Uhr zusammen mit der Roten Hilfe zu Input, Gespäch und Diskussion ein: »Diesen Tag möchten wir mit Inhalt füllen und einen Blick in die Vergangenheit werfen und über aktuelle antifaschistische und queer-feministische Perspektiven sprechen. Die Veranstaltung, die ursprünglich mit Jako Wende und einem Vortrag über Adele Haas geplant war, wurde kurzfristig umgestaltet. Der Vortrag über Adele Haas wird nicht wie geplant stattfinden. Wir laden euch stattdessen ein zu einem Abend, an dem wir antifaschistische und queer-feministische Perspektiven historisch und zeitgenössisch betrachten und diskutieren können.
Am kommenden Freitag, den 21. März 2025 wird die Partnerschaft für Demokratie Hattingen im Rathaus Hattingen von 16:00 bis 20:00 Uhr ihre Demokratiekonferenz abhalten. Die Organisator:innen schreiben: »Wir freuen uns, dass wir dazu den renommierten Soziologen Prof. Dr. Wilhelm Heitmeyer für einen Vortrag über den Rechtsruck in Deutschland gewinnen konnten. Professor Dr. Wilhelm Heitmeyer leitete von 1996 bis 2013 das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung an der Universität Bielefeld und arbeitet dort noch als Senior Professor. Seine Forschungsschwerpunkte sind Rechtsextremismus, Gewalt und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. (https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Heitmeyer)«
Die CDU hat die Anwohnerschaft Castroper Straße aufgerufen, sich gegen drohende Parkplatz-Streichungen durch Ausübung des ihnen zustehenden kommunalen Petitionsrechts zu wehren. Wie kam es dazu?
Heute stand in der Frankfurter Rundschau: „Porsche fährt hohen Verlust ein“. Mensch denkt also – sei es mit Freude oder mit Gram -, Porsche habe im letzten Jahr Miese gemacht. Tatsächlich erzielte das Unternehmen einen Gewinn von 3,6 Milliarden Euro. Weniger als im Vorjahr, aber auch nicht gerade Peanuts. Mit einem eben solchen Täuschungsmanöver hat uns der VW (Mutter-)Konzern vor Kurzem beglückt. VW gehe es so schlecht, hieß es da, dass man Beschäftigte entlassen, Werke schließen, Betriebsvereinbarungen und Tarifverträge kündigen müsse. Dabei hat VW einen Gewinn von 12, 4 Milliarden erzielt, das operative Ergebnis betrug 19,1 Milliarden Euro. Dazu kommen 3 Milliarden Rückstellungen für „Restrukturierungsmaßnahmen“, was dann insgesamt – wie Oliver Blume bei NTV verkündet hat – fast dem Ergebnis des Vorjahres entspricht.