Archiv für das Jahr: 2025


Freitag 12.09.25, 21:30 Uhr
Das war Rot-Grün in Bochum (40)

Großer Erfolg vor Gericht – Einschränkung des kommunalen Petitionsrechts unwirksam!

Satzungen sind eine trockene und meist schwer verständliche Materie, aber wie wichtig die Beschäftigung damit ist, hat das „Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung“ in eigener Sache erfahren – geht es den in Bochum aktiven Initiativen doch so gut wie immer um mehr Bürgerbeteiligung. Dazu Vorschläge in den kommunalen Gremien machen zu dürfen, regelt § 24 Gemeindeordnung NRW. Dieser Paragraph gibt allen Einwohner*innen ein kommunales Petitionsrecht. Anregungen können damit ohne Umweg über Parteien direkt in die kommunalen Gremien gebracht werden. Das angerufene Gremium muss die Eingabe entgegennehmen, sich mit ihr sachlich befassen und das Ergebnis dieser Prüfung mitteilen. In Bochum gilt dies nach der Hauptsatzung aber durchaus nicht immer!

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Freitag 12.09.25, 19:33 Uhr

Volt kritisiert Ablehnung von Frauen-Nacht-Taxis

Auf eine aktuelle Anfrage von Radio Bochum hin hat die Verwaltung am 10. September erklärt, dass es weiterhin keine Pläne für die Einführung eines „Frauen-Nacht-Taxis“ in Bochum gibt. Verkehrspolitikerin Judith Wiemers von Volt fordert ein schnelles Umdenken der Verantwortlichen.

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Freitag 12.09.25, 19:18 Uhr
Bochumer Linke

50 Fälle von Mietpreisüberhöhung

Seit dem Start der Mietwucher-App der Linken im Juni sind in Bochum bereits knapp 50 Fälle an das zuständige Wohnungsamt gemeldet worden. Nach der Auswertung liegt die durchschnittliche Überschreitung der ortsüblichen Vergleichsmiete bei 48 Prozent. In über einem Dutzend der Fälle lag die Überschreitung sogar bei mehr als 50 Prozent – ein klarer Hinweis auf Mietwucher nach § 291 StGB.

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Freitag 12.09.25, 12:28 Uhr
Bo Klima

Der Wald an der Overdyker Straße muss nicht sterben

Mit seinem 21. Klimanotstandsbrief wendet sich das Bochumer Klimaschutzbündnis „BO Klima“ an die SPD Fraktion. Thema ist das Bebauungsplanverfahren 0294 „Overdycker Straße“ in Hamme. Dort sollen 65 Wohneinheiten und eine KiTa entstehen. Opfer dieser Pläne ist wie so oft eine Waldfläche. Die SPD hat die Pläne bereits gutgeheißen. BO Klima hat jedoch Ideen, wie das Wäldchen gerettet werden könnte, ohne die Baupläne auzugeben. Hier im Wortlaut.


Donnerstag 11.09.25, 20:47 Uhr
Das war Rot-Grün in Bochum (39)

Der Weg zur Nachhaltigkeitsstrategie: Global nachhaltig – lokal intransparent, wortbrüchig und nicht verlässlich

Die Entscheidung im Rathaus, Bochum zu einer global nachhaltigen Kommune (kurz GNK) zu machen, bot die große Chance, mit zahlreichen Akteur*innen einen guten Plan zu erarbeiten: Im Frühjahr 2021 wurden Politiker*innen, Verwaltungsmitarbeitende und Aktive aus verschiedenen zivilgesellschaftlichen Initiativen eingeladen, gemeinsam eine Nachhaltigkeitsstrategie zu formulieren. Die Arbeitsergebnisse waren nach vielen anstrengenden, aber produktiven Sitzungen nach 1 ½ Jahren konsensual abgestimmt – ein insgesamt für alle Beteiligten spannender und lehrreicher Prozess, der zeigte: Wir kriegen zusammen echt viel hin!

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Donnerstag 11.09.25, 08:23 Uhr
Klimagerechtigkeit

Fridays for Future protestiert vor den Kommunalwahlen

Fridays for Future gehen wieder auf die Straße, kurz vor der Kommunalwahl, um Klimagerechtigkeit von der Politik einzufordern. Denn die Kommunalwahl hat großen Einfluss auf die konkrete Umsetzung der Klimaschutzmaßnahmen vor Ort in Bochum und die nächsten Jahre sind entscheidend! Das ganze startet am morgigen Freitag, den 12. September um 15 Uhr vor dem Bochumer Hauptbahnhof.

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Donnerstag 11.09.25, 07:52 Uhr
Tax the Rich

Demokratie geht nur gerecht

Die NaturFreunde Bochum Langendreer laden ein zur Diskussion über die attac-Kampagne „Tax the rich“
TERMIN: 18.09.2025 19:30h
ORT:, NaturFreundeZentrum Hohe Eiche 20

»In Deutschland besitzt das reichste Prozent der Bevölkerung ein Drittel des Vermögens. Die ärmere Hälfte hat zusammen nicht einmal zwei Prozent.

Vor allem seit der Corona-Krise können wir beobachten, wie Milliardäre immer reicher werden. 10 % der Haushalte in Deutschland besitzen 60 % des Vermögens in Deutschland. Die obersten 1 % besitzen dabei, laut Hans-Böckler-Stiftung, rund 30% des Vermögens. Für sie sind weitere Steuersenkungen geplant, obwohl sie übermäßig von den Investitionen des Staates profitieren.

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Donnerstag 11.09.25, 07:31 Uhr

Neustart am Prinz Regent Theater

Herzliche Einladung zum Eröffnungsfest! Wir freuen uns, mit Euch gemeinsam in die neue Spielzeit am PRT Bochum zu starten.

Marktplatz für utopisches Theater – vier Tage internationaler Neuer Zirkus am PRT umsonst und draußen, für Groß und Klein vom 18. – 21.09.2025

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Mittwoch 10.09.25, 22:19 Uhr

Statements beim Perspektivenwechsel

Das Initiativenbündnis „Bochum gemeinsam“ hat die Statements der einzelnen Initiativen, die in den drei inhaltlichen Podien gehalten wurden, veröffentlicht. Zu finden hier.


Mittwoch 10.09.25, 22:02 Uhr
Das war Rot-Grün in Bochum (38)

Warum Wald erhalten, wenn man teure Wohnungen bauen kann?  1

Nur 7,5 % Wald gibt es auf Bochumer Stadtgebiet – bald ist es geschafft, mit weiteren Abholzungen von Platz 2 auf den traurigen Spitzenplatz der waldärmsten Kommune NRWs zu vorzurücken. Vor allem zum Ende der Legislatur hatte es die Verwaltung eilig, so viele Bauvorhaben wie möglich von den Gremien abnicken zu lassen, frei nach der Devise: Bauen vor Klima! Brisantes Dauerthema: das Fällen von altem Baumbestand, das Versiegeln ökologisch wertvoller Freiflächen, das Geringschätzen von Frischluftschneisen und Kaltluftsammelbecken, der Verlust von Lebensräumen für Tiere und Pflanzen.

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Mittwoch 10.09.25, 17:41 Uhr

Mit Neugier durchs Quartier

Die Initiative Fuss e.V. Bochum hat mit ihrem Projekt „Mit Neugier durchs Quartier“ den 5. Platz beim Wettbewerb Nachbarschaftsheld:innen 2025 errungen. Ziel des Projekts ist es, »gemeinschaftliche Sparziergänge in unserer Nachbarschaft zu organisieren. Indem wir unsere eigene Wahrnehmung schärfen, möchten wir unser Viertel aus einer neuen Perspektive kennenlernen. Nach dem Motto Dialog im Gang stehen bei den Spaziergängen Gespräche und das soziale Miteinander im Vordergrund. Zum Ausklang möchten wir auf eine Tasse Kaffee und Kuchen zusammenkommen.

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Mittwoch 10.09.25, 11:17 Uhr
Kinder Veranstaltungen der Falken

Vielfältige Angebote für Kinder und Jugendliche im September 2025

Die Falken organisieren eine Reihe von Veranstaltungen und schreiben : >> Der September bringt in Hamme, Hofstede und Riemke spannende und kostenlose Angebote für Kinder und Jugendliche. Verschiedene Partnerorganisationen laden ein, gemeinsam kreativ zu werden, Sport zu treiben, zu spielen und neue Fähigkeiten zu erlernen. Kostenloses Kunstprojekt ab 1. September Gemeinsam mit dem Kinder- und Jugendfreizeithaus Riemke sowie einem professionellen Künstler startet am Montag, den 1. September 2025, ein kreatives Kunstprojekt für Jugendliche ab 12 Jahren. Das Projekt ist kostenfrei und bietet Jugendlichen die Möglichkeit, ihre eigenen Ideen künstlerisch umzusetzen.

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Mittwoch 10.09.25, 10:06 Uhr

Schnuppern bei Chorrosion

Nach der erfolgreichen Premiere seines neuen Stückes vor einer Woche im Bahnhof Langendreer ist nun etwas Zeit zum Durchatmen. Der September bietet Zeit für Stimmbildung und um neue Stücke zu probieren – also Gelegenheit zum Kennenlernen und Schnuppern. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – einfach kommen und mitmachen.

Jeden Freitag ab 17 Uhr in der KoFabrik.


Dienstag 09.09.25, 21:29 Uhr
Das war Rot-Grün in Bochum (37)

Planloser Flickenteppich statt verlässlicher Anlaufstellen in den Quartieren

‚Bezirke stärken‘ war im Jubiläumsjahr der Gemeindereform 2025 ein bei Rot-Grün gern gepflegter Anspruch. Leider warten die Bürger*innen in den Quartieren bis heute meist vergeblich auf die segensreichen Auswirkungen dieser stärkenden Politik. Dabei hatte die SPD sich im April 2024 für den Ausbau des bürgernahen Angebots durch möglichst flächendeckend niedrigschwellige Treffpunkte ausgesprochen und fragte die Verwaltung sogar nach der Entwicklung von Mindest- und Qualitätsstandards.  (Die Anfrage) 

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Dienstag 09.09.25, 16:28 Uhr
Freitag: Aufruf gegen die Kundgebung der "Heimat"

Gemeinsam gegen die Nazikundgebung

In einer Mitteilung der Antifaschistischen Linken wird zum Protest gegen eine geplante Kundgebung der „Heimat“ aufgerufen: »Am Freitag, dem 12. September, führt die neonazistische Partei „Die Heimat“ (ehemals NPD) ihre zweite „Tour de Ruhr“ zur Ruhrparlamentswahl 2025 durch. In diesem Rahmen haben die Faschisten, getarnt als „bürgernahe Wahlkämpfer“, eine Kundgebung neben dem Dr. Ruer-Platz in Bochum angekündigt. Wir als Bochumer Antifaschist*innen werden diese Provokation nicht unbeantwortet lassen und rufen zu Gegenprotesten auf. Kommt am Freitag um 12:30 Uhr zur Harmoniestraße in der Bochumer Innenstadt!

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Dienstag 09.09.25, 10:32 Uhr

Erinnerung an Widerstandskämpfer

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA Bochum) ruft zur Teilnahme an der traditionellen Kranzniederlegung zur Ehrung und zum Gedenken an die ermordeten Widerstandskämpfer gegen den Faschismus und Krieg auf: »Treffpunkt ist am Sonntag, 14. September 2025, um 11.00 Uhr, am Haupteingang des Friedhofes Freigrafendamm.

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Dienstag 09.09.25, 08:30 Uhr
ADFC

ADFC Bochum kritisiert Umsetzung der Veloroute1

Sichere Fahradwege sind für die Stadt Bochum anscheinend ein unlösbares Problem. Die 2 Teilstücke der Veloroute 1, die jetzt freigegeben wurden, wurden umgehend vom ADFC kritisiert:

»2023 wurden Velorouten als zentrales Konzept für Radfahren in Bochum beschlossen, um den Radverkehr zeitnah sicherer und attraktiver abseits der Hauptrouten zu gestalten. Die ersten Teilstücke Route zwischen nun freigeben. Mit enttäuschenden Ergebnis

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Montag 08.09.25, 21:30 Uhr
Fahrraddemo am 6. September Fair mobil in Bochum

Abschlussrede am Rathaus

Liebe Bochumerinnen und Bochumer!
Wir haben die Strecke geschafft – gemeinsam sind wir durch die Stadt gefahren, vorbei an all den Stellen, wo Radfahren noch immer gefährlich ist.

Jetzt stehen wir hier – vor dem Rathaus.
Der richtige Ort, um an das neue Stadtparlament und an die zukünftige Oberbürgermeisterin oder den Oberbürgermeister zu sagen:
Wir erwarten: Radfahren in Bochum muss sicher werden – und zwar sofort!

Bochum soll vom Nachzügler zum Vorreiter werden.
Sicherheit und Gerechtigkeit im Straßenverkehr dürfen keine Träumerei sein – sie müssen Realität werden.


Und genau dafür fahren wir weiter – am 20. September bei der Kidical Mass, bei der es um die Sicherheit unserer Kinder im Straßenverkehr geht.


„Bis dahin gilt: Bleibt weiterhin sichtbar. Bleibt auf dem Fahrrad. Und bleibt aktiv – am besten gleich bei der Podiumsdiskussion.

Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub lädt euch ein – heute von 13 bis 15 Uhr in die Quartiershalle der Ko-Fabrik. Zu Fuß nur 5 Minuten von hier und mit dem Fahrrad sogar doppelt so schnell.


Dort diskutieren fünf OB-Kandidat:innen über die Radpolitik. Geht hin, stellt Fragen – und zeigt, dass wir Veränderung wollen.“


„Danke, dass ihr dabei wart – und hoffentlich: bis gleich!


Montag 08.09.25, 21:22 Uhr
Fahrraddemo am 6. September Fair mobil in Bochum

Auftaktrede am Schauspielhaus

Liebe Freundinnen und Freunde des Fahrrads,

Schön dass ihr so zahlreich erschienen seid bei diesem perfekten FahrradFahrWetter.


Wir stehen hier vor dem Schauspielhaus – einem Ort für Kultur, für neue Perspektiven, für Begegnung.

Heute nehmen wir diese Idee mit auf die Straße.
Denn auch Bochums Straßen brauchen neue Perspektiven:
Sicherheit. Gerechtigkeit. Platz für alle.

Aus diesem Grund hat die Radwende Bochum, zusammen mit dem VCD und dem ADFC Bochum, diese Demo organisiert – unter dem Titel: „Fair mobil in Bochum.“

Wir demonstrieren heute, weil:
– Radwege noch immer abrupt enden.
– Autos – meist ohne Konsequenzen – auf Radspuren parken.
– Kinder nicht sicher mit dem Fahrrad zur Schule fahren können.
– und weil Tempo 50 für Autos auf Straßen mit schlechten Radwegen erlaubt ist.

Das ist lebensgefährlich!

Wir wollen eine fehlerverzeihende Infrastruktur – eine, in der auch unerfahrene Radfahrende und Kinder unversehrt ans Ziel kommen und in der sich alle sicher fühlen können. Solche Bedingungen hat Bochum noch nicht. Bochum ist noch keine Fahrradstadt.

Aber das kann sich ändern. Indem Menschen wie ihr gemeinsam zeigen, dass es euch wichtig ist. Genau deshalb ist diese Demo heute ein starkes Zeichen.

Und einen besseren Zeitpunkt für so ein Zeichen gibt es nicht. Die Kommunalwahl ist in acht Tagen.
Deshalb ist
jetzt der richtige Moment, sichtbar zu sein und zu zeigen, was uns wichtig ist.

Wir appellieren an alle Bochumerinnen und Bochumer,
und wir appellieren an das zukünftige Stadtparlament und an die neue Oberbürgermeisterin oder den neuen Oberbürgermeister:

Bochum muss bei den Radfahrbedingungen vom Nachzügler zum Vorreiter werden!

Um diesem Ziel näher zu kommen sind u.a. 3 unserer Forderungen, an das neue Stadtparlament:
–1. ein durchgängiges, sicheres und komfortables Radwegenetz,
–2. Tempo 30 und Sicherheitstrennstreifen überall dort, wo sie fehlen,
–3. und mehr Platz für Rad-, Fußverkehr und ÖPNV – also
echte Flächengerechtigkeit!

Bevor wir gleich losfahren, noch drei kurze organisatorische Hinweise:“

  • „Im Anschluss an die Demo findet für alle, die noch nicht genug haben, in der Ko-Fabrik eine Podiumsdiskussion des ADFC mit 5 Oberbürgermeister-Kandidat*innen statt
  • „Gleich zu Beginn biegen wir von der Hattinger Straße links in die Friederikastraße ab. Achtet dort besonders auf die Straßenbahnschienen, passt bitte auf eure Kinder auf. An der Stelle stehen Ordner, die euch zusätzlich warnen werden.“
  • „Und falls Kinder mitfahren und nicht die ganze Strecke fahren möchten: Ein guter Punkt zum Aussteigen ist der Stadtpark. Dort halten wir ohnehin noch einmal für eine kurze Kundgebung.“


„So – genug der Worte: Jetzt lasst uns für ein fahrradfreundliches Bochum demonstrieren. Danke, dass ihr dabei seid und ein Zeichen setzt für sichere und gerechte Mobilität.

Lasst uns gemeinsam losfahren, sichtbar und laut sein –
Lasst eure Klingeln erklingen – los gehts!


Montag 08.09.25, 21:21 Uhr
Das war Rot-Grün in Bochum (36)

Stopp für das Radkreuz am Husemannplatz?

„Das Radkreuz ist der innerstädtische Verteiler für den gesamtstädtischen Radverkehr. Der direkte Weg quer durch die Innenstadt ist schneller, komfortabler und zugleich sicherer als der Weg über den Ring.“ So stellte OB Eiskirch am 27. 9. 2023 in einer Pressemitteilung die zukünftige Radverkehrsplanung in der Innenstadt vor. Weiter versprach die Stadt damals – also vor 24 Monaten: „In den nächsten 18 Monaten wird sich die Innenstadt zugunsten des Rad- und Fußverkehrs sichtbar verändern.“ Davon ist wenig zu sehen. Angekündigt wird allerdings, dass der geplante Radweg am Husemannplatz unterbrochen werden soll. Die Ankündigung „schneller, komfortabler und direkter Weg“ ist vergessen. Das Radkreuz-Konzept wird zwei Jahre nach seiner Verkündung völlig in Frage gestellt.

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Montag 08.09.25, 16:18 Uhr

Musik machen ohne Macker!

Der Bahnhof Langendreer weist darauf hin:

»Wir organisieren eine Jam-Session für FLINTA* (Frauen, Lesben, Inter-, nichtbinäre, Trans- und Agender-Personen).

Freitag, 12.09.2025, 19.00 Uhr, Bahnhof Langendreer, Studio 108, Eintritt frei

Gemeinsam Musik zu machen bringt uns zusammen, löst Glück in uns aus und ist eine der ältesten Methoden, sich miteinander verbunden zu fühlen. Deshalb wollen wir einen Raum schaffen, indem wir unsere Musikalität fördern und bestärken, aber auch vernetzen und uns besser kennenlernen.

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Montag 08.09.25, 14:28 Uhr
Demonstration "Solidarität statt Rechtsruck" am 06.09.2025

Redebeitrag der Medizinischen Flüchtlingshilfe

Gesundheit ist ein Menschenrecht – psychosoziale Versorgung von Geflüchteten stärken!

Danke für die Möglichkeit, heute hier sprechen zu dürfen.
Wir alle stehen heute hier, um uns Bochum als solidarische Stadt zu erkämpfen – als einen sicheren Hafen für Schutzsuchende, auch und gerade in Zeiten von einer immer unmenschlicher werdenden Asylpolitik und dem Rechtsruck, der bis in die sogenannte Mitte der Gesellschaft reicht. Wir sagen: Jetzt erst recht! Wir sind gekommen um zu bleiben!

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Montag 08.09.25, 12:28 Uhr

Weitere Kneipenquiz-Termine

Weitere Termine des Kneipenquiz der Omas gegen Rechts in dieser Woche in Wattenscheid und in Langendreer:

Mittwoch, 10. September – Wiesmann’s, Hochstraße 65

Freitag, 12. September – Naturfreundezentrum, Hohe Eiche 20


Montag 08.09.25, 11:33 Uhr
Bilder und Eindrücke von der Fahrraddemo

Fair mobil in Bochum

Kurz vor der Kommunalwahl rief die Radwende Bochum in Kooperation mit dem ADFC Bochum zur großen Fahrraddemo auf. Trotz einiger Fortschritte bleibt Radfahren, besonders für Kinder und unsichere Radfahrer*innen, oft gefährlich und umständlich. Radwege enden abrupt. Das wurde auf den Stationen der Demonstration praktisch sichtbar und in den Reden die Erfahrungen mit der aktuellen Situation beschrieben.

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Montag 08.09.25, 11:32 Uhr
Radwende Demo „Fair mobil in Bochum“ am 6. September 2025 Rede 2 Stadtpark

Rede von Karl-Heinz Hüsing

Liebe Demonstrantinnen und Demonstranten, liebe Zuschauer und Interessierte

Schön, dass ihr so zahlreich dabei seid!

Wir haben jetzt ungefähr die Hälfte unserer Fahrraddemonstration erreicht und schon einige Stellen gesehen, auf denen das Fahrradfahren gefährlich ist.
Vor allem weil die Infrastruktur für Radfahrende lückenhaft ist.
Hier ein paar Beispiele:

  • Gleich am Anfang unserer Demo sind wir auf der Hattinger Straße gefahren. Hier hat die Stadt beim Umbau der Straße einen Radweg angelegt. In Richtung Linden wurden Trennelemente eingebaut, die parkenden Autos die Möglichkeit geben über den Radweg zu fahren um die Parkplätze zu erreichen oder illegal auf dem Radweg zu parken. Dies wurde dann als Protected Bikelane verkauft, war aber in Wahrheit eine gefährliche Semi-Protected-Bikelane.
    Erst nach mehreren Unfällen und massivem Protest unter anderem von der Radwende sind die gefährlichen Trennsteine dann entfernt worden.
  • Am Ende der Umbaumaßnahme hört der Radweg dann einfach auf.
    Wir haben selbst erfahren, wie gefährlich das Abbiegen von der Hattinger Straße auf die Friederikastraße ist. Straßenbahnschienen stellen eine große Gefahr für Radfahrende dar, wenn man sie nicht in einem steilen Winkel überfahren kann.
  • Die Königsallee hat jetzt endlich Radwege bekommen. Aber wieso enden sie schon wieder hinter dem Park?
    Zwischen Innenstadtring und Arnikastraße finden wir nur fehlende oder vollkommen unzureichende Radwege vor.
  • Mit großem TamTam wurde das Radkreuz durch die Bochumer Innenstadt vorgestellt. Jetzt wird eine der wichtigsten Radialen durch die Innenstadt mit dem Husemannplatz unterbrochen.
    Wie hier RadfahrerInnen den Husemannplatz mit wahrscheinlich viel Fußgängerverkehr kreuzen sollen wurde wohl nicht bedacht und ist bis heute nicht klar.
  • Wir sind über den Nordring gefahren. Nachher werden wir den Ring komplett fahren. Die Stadt Bochum weigert sich über einen Fahrradweg auf dem Ring nachzudenken. Auch ein Bürgerantrag für Tempo 30 wegen zu hoher Lärmemissionen wurde abgelehnt.
    Hier soll also weiterhin Freie Fahrt mit 4 Spuren für den Autoverkehr gelten.
    Ist das fair?
    Ein gutes Beispiel aus unserer Nachbarstadt Dortmund: Hier wird der Ring, der hier Wall heißt, komplett beidseitige Radwege bekommen. Dortmund hat auch auf fast allen lärmkritischen Hauptverkehrsstraßen Tempo 30 angeordnet.
  • Wir sind hier an der Bergstraße. Hier ist der viel zu schmale Schutzstreifen für den Radverkehr vollkommen unzureichend.
    Bereits in 2020 hat die Radwende einen Bürgerantrag für Tempo 30 auf der gesamten Bergstraße gestellt. Der Antrag wurde natürlich abgelehnt.
  • Auf die schlechte Fahrradinfrastruktur auf der Herner und Dorstener Straße haben wir auf unserer Demonstration im Mai hingewiesen. Die Radwege sind hier zu schmal und es fehlen Sicherheitstrennstreifen zu parkenden Autos.
    An 2 Stellen gab es hier im letzten Jahr Dooring-Unfälle, auf die wir mit einer Aktion aufmerksam gemacht haben.

So jetzt aber Schluss mit den schlechten Nachrichten. Wir machen uns jetzt wieder auf den Weg und fahren über die Freiligrathstraße auf die Herner Straße.
Dabei kreuzen wir am Bergbaumuseum die geplante Veloroute 1.
Dann geht es über die Herner Straße auf den Ring, den wir komplett fahren und dann geht es zum Rathaus. Hier endet unsere Demonstration.

Ich möchte noch auf zwei Gefahrenpunkte auf unserer Demonstration hinweisen:
Wenn wir vom Ring in die Dorstener Straße fahren, ist es hier teilweise eng bis zu den Straßenbahnschienen.
Noch enger wird es auf dem letzten Stück zum Rathaus auf der Hans-Böckler-Straße. Hier können wir die Schienen dann in einem guten Winkel queren. Es sind hier aber 2 enge Kurven zu fahren.
Passt auf euch auf!!

Ich wünsche euch weiterhin eine gute Demonstration


Montag 08.09.25, 09:34 Uhr
Auf der Demo "Solidarität statt Rechtsruch"

Rede Mina aus dem Iran

Mein Name ist … .

Guten Tag,

Heute spreche ich hier nicht nur für mich, sondern auch für viele andere Geflüchtete.

Wir alle mussten unsere Heimat verlassen.

In unseren Ländern gibt es Gewalt, Unterdrückung und keine Menschenrechte.

Ich komme aus dem Iran.

Dort werden Menschen verfolgt, verhaftet oder sogar getötet, nur weil sie Freiheit wollen oder ihre Meinung sagen.

Frauen und Männer, die für Gerechtigkeit kämpfen, haben dort keine Sicherheit.

Darum sind viele von uns hierher geflohen.

Wir haben unsere Familien, Freunde und unser altes Leben zurückgelassen.

Wir hatten nur einen Wunsch: Sicherheit und ein Leben in Würde.

Deutschland hat uns diese Chance gegeben.

Hier fühlen wir uns sicherer.

Hier gibt es mehr Respekt, mehr Freiheit und mehr Möglichkeiten.

Das ist für uns sehr wichtig – auch wenn wir noch keinen festen Aufenthalt haben.

Ich glaube, die Menschen werden in Zukunft stolz auf Deutschland sein.

Stolz, weil dieses Land seine Türen geöffnet hat.

Stolz, weil es Menschen geholfen hat, die Schutz brauchen.

Jetzt möchte ich sagen:

Wenn Sie Geflüchtete schützen, schützen Sie auch die Menschenrechte.

Und Menschenrechte sind für alle wichtig.

Im Namen vieler Geflüchteter sage ich:

Danke, Deutschland, für diese Chance.

Wir hoffen, dass wir eines Tages auch etwas zurückgeben können – mit unserer Arbeit, mit unserer Dankbarkeit und mit unserem Beitrag für diese Gesellschaft.

Vielen Dank.


Montag 08.09.25, 08:48 Uhr

Führung im ehemaligen Zwangsarbeiterlager, Bergener Straße

Saniertes Kommandanturgebäude – kurz vor der Eröffnung? – Foto: Myra Kaiser

Am Tag des Denkmals am 14. September lädt die Initiative Gedenkort Bochum-Bergen um 14 Uhr zu einem Rundgang auf dem Gelände des ehemaligen Zwangsarbeiterlagers ein: »Bei dem Rundgang auf dem noch bewohnten Gelände werden anhand von anschaulichen Dokumenten die Geschichte der Entstehung des Lagers, die Herkunft und das Leben der hier untergebrachten Zwangsarbeiter sowie die besonders harten Arbeits- und Lebensbedingungen auf der Krupp-Zeche „Constantin der Große“ erfahrbar.

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Sonntag 07.09.25, 21:15 Uhr
Demonstration "Solidarität statt Rechtsruck" am 06.09.2025

Redebeitrag der Omas gegen Rechts

Ich stehe hier für die Omas gegen Rechts, genauer die Arbeitsgruppe Flucht und Migration.

Wir sind besorgt –

besorgt um Menschen, denen bereits an der Grenze verwehrt wird, einen Asylantrag zu stellen und die direkt zurückgewiesen werden;

besorgt um Geflüchtete, deren Freiheit beschränkt wird, die gezwungen sind, bis zu 24 Monate lang in Massenunterkünften zu leben oder die bereits an der Grenze inhaftiert werden.

Wir sind entsetzt über die Toten im Mittelmeer oder in der Wüste, die auf der Flucht vor Verfolgung, Krieg oder Klimakatastrophen ums Leben kommen, denn ihre Rettung wird nicht zugelassen;

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Sonntag 07.09.25, 21:11 Uhr
Das war Rot-Grün in Bochum (35)

Erweiterung Technologie-Quartier: Ohne Wald in die Zukunft!

Ende der 1970er Jahre wollte eine damals noch mit absoluter Mehrheit ausgestattete SPD schon einmal die unmittelbar an das Königsbüscher Wäldchen angrenzende Grünfläche nordöstlich der Kläranlage Ölbachtal bebauen. Das stieß auf erheblichen Widerstand. Das Oberverwaltungsgericht in Münster erklärte den vom Rat beschlossenen Bebauungsplan damals nach eingehender Ortsbesichtigung für nichtig. Entscheidend für das Gericht war die besondere Bedeutung der Gegend u.a. zur Erholung für die in der Hustadt Wohnenden.  

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Sonntag 07.09.25, 18:56 Uhr
Update!

Laute Demo für Solidarität statt Rechtsruck

Mit dem Aufruf „Solidarität statt Rechtsruck“ hatte die Seebrücke, unterstützt von vielen Initiativen und Organisationen, am gestrigen Samstag zu einer Demonstration durch die Bochumer Innenstadt aufgerufen. Die Polizei zählte 600 Teilnehmende. Sie selbst war mit einem völlig überdimensionierte Aufgebot erschienen. Vier Beamt:innen reichten, um eine Gruppe von AfD-Anhänger:innen abzudrängen, die die Demonstration stören wollten. Auf der Demonstration wurden sehr hörenswerte Reden vorgetragen.

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Sonntag 07.09.25, 14:21 Uhr
Demonstration "Solidarität statt Rechtsruck" am 06.09.2025

Redebeitrag von Katharina Schwabedissen

Liebe Bochumer*innen,

mein Name ist Katharina Schwabedissen.
Ich arbeite als Gewerkschaftssekretärin mit den Menschen, die jeden Tag in Kitas und Krankenhäusern erleben müssen, was es heißt, wenn Sozialpolitik in den Hintergrund tritt. Was es heißt, wenn für Kranke und Kinder nicht das Geld und die Strukturen da sind, die es braucht, um gut versorgt zu werden, frühkindliche Bildung für alle selbstverständlich gut und umfassend möglich zu machen und nicht krank bei der Arbeit zu werden.

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Sonntag 07.09.25, 11:24 Uhr

Beteiligungsbeauftragte antworten

Das Initiativenbündnis „Bochum gemeinsam“ hat die Bochumer Parteien gebeten, Bürgerbeteiligungsbeauftragte zu benennen und diesen Fragen gestellt. Fünf Parteien haben uns geantwortet. Die Antworten wurden Freitag Abend auf der Veranstaltung „Perspektivenwechsel“ vorgestellt und sind jetzt auch hier zu finden.


Sonntag 07.09.25, 10:38 Uhr

Redebeitrag der FLINTA* AG Bochum

„Bundestag ist kein Zirkuszelt“, hat der Kanzler gesagt. Keine Regenbogenfahne auf dem Reichstag, sagt die Bundestagspräsidentin. Ich schaue mich um und wundere mich, dass ich mich als queerer Mensch darüber empören soll. Warum streiten wir dafür, dass der deutsche Bundestag sich mit unserer Flagge schmückt, verlangen, dass er sich unsere Geschichte und unsere Kämpfe aneignet? Ein Parlament, das ein Selbstbestimmungsgesetz erlässt, von dem Asylsuchende ausgeschlossen sind. Das eine Kostenübernahme medizinischer Transitionen durch die Krankenkasse für nonbinäre Menschen nicht vorsieht. Ein Parlament, das den Familiennachzug subsidiär Schutzbedürftiger aussetzt. Das Menschen ohne Lohnarbeit eigentlich gerne verhungern lassen würde. Ein Parlament, in den rechte Politiker*innen in ihren Reden ungehindert die widerlichsten Lügen über queere Menschen verbreiten können. Ein Parlament, das auf Drängen der CDU ein neues Gewaltschutzgesetz nur verabschiedet, nachdem jeder Hinweis auf trans, inter und nicht binäre Personen aus dem Text gestrichen wurde, also jenen Gruppen, die besonders von Gewalt bedroht sind, sagt:

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Sonntag 07.09.25, 09:08 Uhr
Ein Kurzroman aus dem Ruhrgebiet - Lesung

Andrea Behnke: Bahnhof Nord

Andrea Behnke liest am Donnerstag, den 11.9. um 18.30 Uhr im Nordbahnhof aus „Bahnhof Nord – Ein Kurzroman aus dem Ruhrgebiet“:
»Am Bahnhof Nord stehen Menschen am Gleis. Über die Jahrzehnte hinweg halten hier Züge, Menschen steigen aus und ein, kommen an und fahren weg. Ihre Herkunftsorte unterscheiden sich ebenso wie die Zielorte ihrer Reisen – und mit ihnen die Gefühle und Gedanken, die die unterschiedlichen Passagiere auf diesem Bahnhof begleiten.

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Samstag 06.09.25, 22:06 Uhr
Demonstration "Solidarität statt Rechtsruck" am 06.09.2025

Redebeitrag der DIDF-Jugend Bochum

Hi, ich bin Rosaria von der DIDF-Jugend Bochum.

Wir sind erfreut darüber, dass heute hier so viele stehen, um für unsere Zukunft, die der Kinder und Jugend in Bochum einzustehen. Und, dass so viele Leute gegen Rassismus und für soziale Rechte in unserer Stadt kämpfen!

Wir stehen hier heute, weil wir nicht tatenlos zusehen, wie der immer steigende Rechtsruck, Ängste schürt, und unsere Stadtgesellschaft gegeneinander ausspielt!

Und wir stehen heute hier, weil wir unsere sozialen Nöte nicht instrumentalisieren lassen wollen!

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