Archiv für den Tag: 1. November 2025


Samstag 01.11.25, 16:42 Uhr
Demonstration am Montag den 3. Novemeber

Solidarität mit der Villa Kunterbunt 2

Die Villa Kunterbunt ruft auf ihrem Instagramkanal mit dem nebenstehenden Plakat zu einer Demonstration am Montag, den 3. November um 18 Uhr vor dem Bochumer Hauptbahnhof auf.

Solidarität von der Linken

Die Bochumer Linke »erklärt sich angesichts der jüngsten Räumungsandrohungen mit den Bewohner:innen der Villa Kunterbunt in Bochum-Werne solidarisch. Angesichts des herrschenden Wohnungsmangels, vor allem an günstigem Wohnraum, ist es das völlig falsche Signal, die 15 Bewohner:innen des denkmalgeschützten Hauses in die drohende Obdachlosigkeit zu schicken. Die Villa „Auf den Holln“, die im Eigentum der Stadt Bochum ist und früher von der VBW verwaltet wurde, ist seit über 40 Jahren besetzt. Den Bewohner:innen wurde die Nutzung jahrzehntelang gestattet.

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Samstag 01.11.25, 14:05 Uhr
Stadtrundgang zu ausgewählten Stolpersteinen und Stelen:

Erinnerung an jüdisches Leben vor dem Holocaust

Vor der Gedenkveranstaltung am 9. November bietet die VVN-BdA Bochum einen Rundgang zu ausgewählten Stolpersteinen und Stelen an: »Der Rundgang beginnt um 13.00 Uhr am Nordbahnhof und endet pünktlich um 15 Uhr zur Gedenkveranstaltung auf dem Dr. Ruer-Platz. Der Nordbahnhof ist ein Gedenkort zur Erinnerung an die Deportationen von Bochumer Bürger*innen, die entsprechend der faschistischen Rassegesetzgebung nicht „arisch“ waren. An einigen Stolpersteinen und Stelen lässt sich exemplarisch die faschistische Vernichtungspolitik erklären. Wer unterstützte eigentlich diese rassistische Politik? Wer leistete eigentlich Widerstand dagegen?

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Samstag 01.11.25, 13:56 Uhr
Naturfreunde Langendreer solidarisch mit Villa Kunterbunt

Ein Ort für Kultur, soziales Zusammenleben und gegen Faschismus 1

Die Naturfreunde Langendreer schreiben: »Die Nachricht, dass die Villa Kunterbunt (Auf den Holln 3) geräumt werden soll, hat uns erschüttert. Mit einer Frist von nur 10 Tagen soll die Villa aufgrund von in einem Gutachten festgestellten Baumängeln, die das Haus angeblich unbewohnbar machen, freigezogen werden. Eigentümer der denkmalgeschützen Immobilie ist die Stadt Bochum, der der Zustand des Gebäudes und die Sicherheit der zurzeit 19 Bewohnerinnen und Bewohner offensichtlich bisher egal war. Nachdem das Gutachten vorlag, vergingen 5 Wochen, bis die Räumung angedroht wurde.

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Samstag 01.11.25, 11:25 Uhr
Kundgebung: Bochums Töchter werden laut – das Stadtbild ist bunt am 26.10.25 in Bochum

Redebeitrag von Julia

Ich gehöre zu keiner Organisation, sondern bin einfach eine der Töchter, die wütend sind und ihre Stimme nutzen möchten. Ich bin einfach irgendeine Frau, die im Kampf gegen Ungleichheit und Diskriminierung ihr Bestes gibt. Damit bin ich Teil der Gesellschaft, in der wir leben. Als solcher möchte ich mich hier gegen den Rassismus aussprechen. Die Rechten werden mehr und lauter. Also müssen wir mehr und lauter werden. Das hier ist mein erster Redebeitrag für eine politische Kundgebung. Auch wenn ich wahrscheinlich genau das sage, was ihr euch alle auch denkt, ist es mir wichtig, als weiße Frau eine antirassistische Einstellung sichtbar zu machen.

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Samstag 01.11.25, 09:01 Uhr
Der NSU-Komplex und seine (Nicht-)Auflösung in NRW

Darum kein Schlussstrich

Die AbolishBar ist ein regelmäßig in der Zanke stattfindender Tresen zu den Themen der Antirepression und Überwindung gewaltvoller Verhältnisse. Der nächste Termin: »Am Samstag, den 08.11. um 19 Uhr wollen wir den NSU-Komplex und seine unvollständige Aufarbeitung genauer betrachten – am Beispiel des Untersuchungsausschusses in NRW. Wie der Ausschuss in Düsseldorf gearbeitet hat und warum am Ende (immer noch) kein Schlussstrich stehen kann, diskutieren wir mit NSU Watch, der unabhängigen Recherche- und Dokumentationsinitiative, die den Ausschuss beobachtet und seine Arbeit in die (Nicht-)Aufklärung des NSU-Komplexes einordnet. Dabei werfen wir auch einen Blick auf die Rolle des Dortmunder Staatsschutzes, der von 2001-2006 von Jörg Lukat geleitet wurde.

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