Die Initiative Demokratischer Konföderalismus lädt am 13.08 um 19h ins sozialen Zentrum ein und schreibt zu der Veranstaltung: »Prosfygika, die größte Besetzung Griechenlands mit circa 500 Bewohnenden, lebt seit 15 Jahren ein widerständiges, selbstorganisiertes Leben im Zentrum von Athen und erschafft Lösungsansätze für eine Gesellschaft jenseits von Staat, Macht und Gewalt. Die Bewohnenden organisieren und versorgen sich selbst und sind ein fundamentaler Bestandteil der anarchistischen Bewegung in Griechenland. Prosfygika ist ein Beispiel für gelebten Internationalismus, Basisorganisation und praktische Solidarität mit Geflüchteten.
Die Gemeinschaft ist als kollektiver Körper organisiert, der auf einem gemeinsamen Rahmenvertrag basiert. Hauptmerkmale sind das gemeinschaftliche Eigentum an Ressourcen, Strukturen und Infrastrukturen, und eine gemeinsame politische Kultur und Perspektive. Bedürfnisse aller Bewohner*innen werden kollektiviert und gemeinschaftlich basierend auf den Fähigkeiten und Möglichkeiten selbst-institutionalisiert erfüllt.
Dabei orientiert sich Prosfygika am Modell des Demokratischen Konföderalismus, der im kurdischen Befreiungskampf entwickelt wurde. Doch Demokratischer Konföderalismus beschränkt sich nicht auf Rojava, sondern muss in jeder Lokalität entsprechend der lokalen Gegebenheiten entwickelt werden. So ist Prosfygika ein weiteres Beispiel für gelebten Demokratischen Konföderalismus und die Initiative Demokratischer Konföderalismus, die sich an dem Abend ebenfalls vorstellen wird, befasst sich mit dem Aufbau eines Demokratischen Konföderalismus in Deutschland.
Wir wollen euch keinen Vortrag halten, sondern laden viel mehr zur gemeinsamen Diskussion und Reflexion ein, denn Prosfygika ist nicht nur eine selbst-verwaltete Besetzung sondern eher ein Vorschlag zum Leben.
Am 13. August im Sozialen Zentrum Bochum, Josephstrasse 2
Einlass ab 18:30 Uhr, Beginn ab 19 Uhr
Anschließend Tresen und vegane Küfa gegen Spende
Wir freuen uns auf euch!«

Frage: Wer präsentiert dieses Projekt?
Menschen, die dort leben und eins zu eins Rede und Antwort stehen können? Oder Menschen, die dazu (nur) was gelesen haben und ihre Interprätationen zum Besten geben?
Ich war in Frankreich, Italien, Irland, Baskenkand, usw. unterwegs. Alles Was ich gesehen habe wich, teils stark, von dem erzeugten linken Mythos ab. Ich war auch mehrmals in Athen. Der angeblich so anarchistische Stadtteil Exarchia ist nur noch einen Schatten seiner Eigenerzählung. Viele Zentren, besetzte Häuser und Strukturen gibt es nicht mehr. Selbst auf dem eigentlichen Platz baut jetzt die Stadtverwaltung einen U-Bahn-Station in einer großen Baustelle und als Treffpunkt existiert er nicht mehr.
Also: Gibt es reale Erzählungen oder Mythen in Tüten?
Und dann noch: Was soll diese biologistische Sprache? „Die Gemeinschaft ist als kollektiver Körper organisiert“
Gemeinschaft als Körper? Wow, da darf dann die Hand das tuen und der Mund das sagen, was der Kopf so denkt? So wie in der Bibel, dass aus Adams Rippe Eva gemacht wurde und sie dann ihm zu folgen hat?
So wie im NS der Volkskörper aus dem Fremde aus der Volksgemeinschaft zu entfernen war?
Ihr habt eine schräge Art Anarchismus zu verbalisieren.
Lol, geh doch einfach hin und finds raus