Am Donnerstag trafen sich an der Kreuzung der Alsenstraße/Düppelstraße Mitglieder und Fans der Initiative „Klare Linie gegen Rechts“ zum cornern. Bekannterweise hatte ja die Initiative für das Aus der rechten Linie 5 gesorgt. Die Neuausrichtung der Kneipe unter dem Namen Komet 97 ist den neuen Pächtern leider nicht gelungen. Die Initiative macht aber weiter und klärt über rechte Aktivitäten im Viertel und darüber hinaus auf. Im Vorfeld wurden die Bewohner*innen mit Flyern und Plakaten zur Teilnahme am cornern aufgefordert …
… und viele sind gekommen: in der Spitze waren es sicherlich 100 Teilnehmer*innen, die trotz des Regenwetters dabei waren um sich zu informieren und mit anderen Aktivist*innen ins Gespräch zu kommen.
Stimmen zum cornern:
… ich würde sagen das cornern war ein voller Erfolg!
… Jo – wir waren viele beim cornern aus der näheren und weiteren Gegend. Haben einfach zusammen gestanden, was aus der Trinkhalle geholt und mit Bekannten und neuen Leuten gequatscht. Lasst uns weiter gegen Rechts zusammenhalten und das öffentlich zeigen. Beim nächsten cornern und anderen Aktionen.
Mit dieser Zusammenkunft sollte auch Menschen in andere Stadtteilen Mut gemacht werden, sich zusammen zu schließen und ähnliche Aktionen in ihren Vierteln durchzuführen um den Kampf gegen Rechts in ganz Bochum sichtbarer werden zu lassen.
Das nächstes Treffen der Klaren Linie gegen Rechts findet am Freitag, 08.08.25 um 19 Uhr im Alsenwohnzimmer statt.
Kommt rum!


hä ? soll das sowas sein wie mit den nachbarn klönen oder quatschen ? das geht auch locker umme ecke !
Was ist verkehrt am Klönen & Quatschen – mit anderen Worte: „gemeinsam ins Gespräch kommen“? Sich mit Bekannten und neuen gleichgesinnten Leuten unter dem Motto „Cornern gegen Rechts“ zu treffen, ist eben nicht so selbstverständlich, wie es scheint. Öffentlichkeit gegen Rechtsextremismus schaffen, aus Vereinzelung herauskommen, sich vernetzen, Aktionen planen.. ist die Idee hinter dem unkomplizierten und gleichzeitig zielorientierten Cornern im Stadtteil. Um die Ecke in der Alsenstraße trifft sich regelmäßig die Initiative „Klare Linie gegen Rechts“ – immer offen für interessierte Leute.
es ging mir nur um den überflüssigerweise englischsprachigen Begriff . Unter cornern kann ich mir alles mögliche vorstellen, auch ziemlich übles und siehe auch den neuen Beitrag zum Fahrradfahren :Wenn man nicht weiß, was „protected“ heißt …
Mal eine Erklärung ais dem linksradikalen Kampfblatt „Focus“:
https://praxistipps.focus.de/cornern-bedeutung-und-verwendung-des-begriffs_183559
Oder bei Wikipedia:
Als Cornern (englisch corner ‚Ecke‘) wird im Deutschen seit den 2010er Jahren das Beisammensein und Trinken an einer Straßenecke bezeichnet. Es handelt sich um einen Scheinanglizismus. Verwandt mit dem Cornern ist Botellón, das aber meist auf größeren Plätzen und mit einer größeren Anzahl an Teilnehmern stattfindet. Großgemacht wurde das Cornern besonders in Münster.
…aus der Vereinzelung und Privatisierung herauskommen…beim Corner niederschwellig möglich…
vielversprechendes Format…
‚Cornern‘ ist ein Scheinanglizismus, so wie ‚public viewing‘. Beides kann aber Spaß machen.
Uli