Freitag 25.07.25, 12:38 Uhr

Kundgebung gegen den Einsatz von Hunger als Waffe in Gaza 2


Auch Cansin Köktürk, Bochumer Bundestagsabgeordnete der Fraktion Die Linke, ruft angesichts der dramatischen humanitären Lage im Gazastreifen für Freitag, den 25. Juli, von 19:00 bis 20:00 Uhr zur öffentlichen Kundgebung am Bochumer Hauptbahnhof auf. Ziel ist es, auf die katastrophale Situation der Zivilbevölkerung in Gaza aufmerksam zu machen und die Bundesregierung aufzufordern, ihre diplomatischen und politischen Möglichkeiten zu nutzen, um den anhaltenden Völkerrechtsbruch zu beenden.

Köktürk: „Die Lage im Gazastreifen ist unerträglich – die gesamte Zivilbevölkerung ist mitten im Hungertod.  Kinder sterben innerhalb weniger Tage an Hunger. Lebensmittel, Trinkwasser und Medizin fehlen: Hilfsgüter wie Nahrung, sauberes Wasser, Medikamente oder Treibstoff sind blockiert oder unzugänglich.“

„Krankenhäuser kollabieren, Hunger wird als Waffe eingesetzt – systematisch. Die israelische Regierung nutzt Hunger gezielt als Kriegswaffe gegen die palästinensische Bevölkerung. UN-Gremien und der Internationale Strafgerichtshof haben mehrfach festgestellt, dass dieses Vorgehen gegen das humanitäre Völkerrecht sowie gegen die Bestimmungen zur Verhinderung von Völkermord verstößt.“

„Deutschland muss sich den über 28 Staaten anschließen – darunter Frankreich, Spanien, Norwegen, Österreich und Belgien –, die öffentlich ein Ende des Vernichtungskrieges in Gaza fordern. Die Bundesregierung darf nicht länger schweigen. Sie muss ihre diplomatischen Hebel nutzen, Waffenexporte aussetzen und die Blockaden an den Grenzübergängen aktiv mit aufheben helfen.“


2 Gedanken zu “Kundgebung gegen den Einsatz von Hunger als Waffe in Gaza

  • Angelica Urrutia

    Die Bundesregierung muss alles dafür tun um die wenigen Überlebenden zu helfen und die israelische Regierung stoppen..sie geht über Leichen mit deutschen Waffen..früher oder später werden sich für das Verbrechen an den Palästinensern stellen müssen. Verbrechen gegen die Menschlichkeit kann man nicht gut heißen. Und die Bundesregierung macht sich schuldig. Ich bin empört, verärgert aber vor allem sehr traurig wegen den vielen Toten und Verletzte in Palästina.. sie frieren, sie haben kaum Wasser und Lebensmittel. Ihre Häuser sind fast komplett zerstört. Dort riecht es nach Tod. Die Kinder, die Frauen, die
    wenigen berufstätigen Menschen sind die Verlierer Krieges. Das Töten wird von ein paar wenige Männer befohlen und darüber müssen wir reden, den sie gebären nicht das Leben. Dann sollte die Welt ihnen keine Macht erlauben.

  • Emil

    „Die israelische Regierung nutzt Hunger gezielt als Kriegswaffe gegen die palästinensische Bevölkerung“ Israel-kritische Nachrichten? Ausgerechnet auf dieser durch-und-durch pro-jüdischen Seite???

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