Archiv für das Jahr: 2017


Montag 11.12.17, 19:35 Uhr

Shopping-Center auf dem Justizgelände?

Das ehemalige Justizgebäude am Husemannplatz ist leer gezogen und wird demnächst abgerissen.  Die aktuelle Planung sieht vor, dass ein Investor dort ein Einkaufszentrum baut und die Stadt zur Unterstützung dieses Projektes erhebliche Flächen langfristig mietet. Hierfür würde Bedarf entstehen, wenn die Verwaltung auch ihre Pläne umsetzt, die den Abriss von BVZ, Musikschule und Gesundheitsamt vorsehen. Begeistert ist niemand von dieser Planung. Wofür  300 Meter neben Drehscheibe und Citypoint ein ähnliches Shopping-Center benötigt wird, ist völlig unklar. FDP und Stadtgestalter hatten in der letzten Woche eingeladen, ein Bürgerbegehren zu starten, mit dem das Einkaufszentrum verhindert und stattdessen eine Markthalle gebaut werden soll. Die Einladung fand kaum Resonanz. Nur zwei Interessentinnen waren neben einigen Aktiven von FDP und Stadtgestaltern erschienen. Einige besonders liberale FDP-Mitglieder äußerten dabei auch Bedenken, ob man einen interessierten Investor überhaupt behindern sollte. Die Soziale Liste hat jetzt ihre Kritik an der Stadtplanung erneuert und Skepsis gegenüber einen Bürgerbegehren formuliert: mehr…


Montag 11.12.17, 18:22 Uhr

VBW wird städtischer –
Mieterverein vorsichtig optimistisch

„Das könnte eine gute Nachricht werden“, kommentiert der Mieterverein Bochum die Meldung, die Stadtwerke würden ihren Anteil an der VBW erhöhen. „Wir fordern schon lange eine vollständige Kommunalisierung der VBW“, sagt Vereinssprecher Aichard Hoffmann mit Blick auf den ALLBAU in Essen und die DOGEWO in Dortmund, beides 100-prozentige Stadttöchter. „Für die Mieter ist ein öffentliches Wohnungsunternehmen aber nur dann ein Vorteil, wenn daraus eine Politik folgt, die sich deutlich von der der profitorientierten Privatunternehmen unterscheidet.“ Hier war der Mieterverein in den letzten Jahren nicht immer mit der VBW zufrieden. So erinnert Hoffmann daran, dass nicht nur die börsennotierte LEG, sondern auch die kommunalverbundene VBW versucht hat, Mieten an der Oberbrenze der Preisspanne des Mietspiegels zu kassieren, ohne dass es inhaltliche Gründe dafür gab: „Von einem  kommunalen Unternehmen erwarten wir nicht nur ein starkes Engagement im Sozialen Wohnungsbau, sondern auch eine zurückhaltende Mietenpolitik. Nur dann kann es das Korrektiv auf dem Wohnungsmarkt sein, dass wir angesichts des immer größeren Einflusses finanzmarktorientierter Immobilienunternehmen so dringend brauchen.“ mehr…


Sonntag 10.12.17, 21:54 Uhr

Genial: Stadt senkt Leerstandsquote

Die Bochumer SPD und ihre Stadtverwaltung haben sich geweigert, eine Zweckentfrendungsordnung zu beschließen, mit der die Immobilien-Leerstände reduziert werden könnten. SPD und Verwaltung sahen dabei in ihren Begründungsversuchen ziemlich schlecht aus. Doch dann hatten sie eine Idee, luden zur Pressekonferenz und verfassten auch noch einen Bericht darüber. Die Überschrift lautete: »Wohnungsmarktbarometer: „Wenig Leerstand in Bochum“.« Der Beitrag beginnt mit den Zeilen: »Das neue Wohnungsmarktbarometer der Stadt Bochum zeigt das Bild eines sich kontinuierlich anspannenden Wohnungsmarktes. Bei einem Leerstand in der Stadt von 2,9 Prozent lautet die gute Nachricht, dass das Investitionsklima im Immobilienbereich positiv ist.« Die WAZ übernahm diese Erfolgsmeldung. Die Leerstandsquote war quasi über Nacht von 3,9 auf 2,9 Prozent gesunken. Die Verwaltung hatte dabei ein Erfolgskonzept der Bundesregierung und der Bundesanstalt für Arbeit übernommen. Die hatten nämlich vor einigen Jahren ein ähnliches Problem. Es war absehbar, dass die Massenarbeitslosigkeit auf überschaubare Zeit nicht überwunden werden kann. Die Lösung des Problems war schlicht und einfach: Arbeitslosigkeit wurde einfach statistisch neu definiert. Wer an einer Schulung teilnimmt oder wer einen 1-Euro- oder auch nur einen Mini-Job hat, wird nicht mehr als arbeitslos erfasst. mehr…


Freitag 08.12.17, 19:24 Uhr

Soziale Liste zur Dezernentenwahl

Die Soziale Liste Bochum begrüßt, dass in der Ratssitzung am 16. Dezember erstmals eine echte Wahl für die Position eines/ einer Beigeordneten stattfinden wird: »Wir erwarten, dass die beiden Vorgeschlagenen in der Ratssitzung die Möglichkeit erhalten sich vorzustellen. Bei der, alternativ zum SPD/Grünen Beschlussvorschlag, nominierten Kandidatin Regina-Dolores Stieler-Hinz ist festzustellen, dass sie bereits in Minden die Funktion einer Dezernentin für Bildung, Kultur und Freizeit ausgefüllt hat, auch im sozialen Bereich tätig war und aus Bochum kommt.« „Eine respektable Kandidatin“, so Günter Gleising, Ratssprecher der Sozialen Liste. Außerdem stellt die Soziale Liste zur Ratssitzung eine Anfrage zur Besetzung der Funktion eines Stadtdirektors: Am 26. September 2013 wurde der Kulturdezernent Michael Townsend einstimmig zum Stadtdirektor und Allgemeinen Vertreter der Oberbürgermeisterin bzw. des Oberbürgermeisters gewählt. Die Amtszeit des Stadtdirektors endet am 30. April 2018. Zur Ratssitzung am 14. Dezember 2017 soll jetzt die „Wahl einer/eines Beigeordneten für Bildung, Kultur und Sport“ stattfinden. Vor diesem Hintergrund fragt die Soziale Liste an: mehr…


Donnerstag 07.12.17, 17:04 Uhr

Jüdische Lokalgeschichte

Am Donnerstag, den 14. Dezember um 18 Uhr laden der Archivar Andreas Halwer, der Historiker Dr. Hubert Schneider und die Leiterin Dr. Ingrid Wölk in das Stadtarchiv, Wittener Straße 47, ein. In der Reihe „Bochumer Geschichte in Objekten und Archivalien“ bieten sie einen thematischen Rundgang durch die Ausstellung „Hundert und sieben Sachen. Bochumer Geschichte in Objekten und Archivalien“ an. Der Schwerpunkt liegt dabei auf sieben „Sachen“, die einen direkten Bezug zur jüdischen Geschichte aufweisen. Tatsächlich weisen nicht nur sieben, sondern zehn „Sachen“ in der Ausstellung einen direkten Bezug zur jüdischen Geschichte auf. mehr…


Donnerstag 07.12.17, 15:02 Uhr
Nachwuchs-Projekte gegen Fremdenhass und Diskriminierung gesucht

Wettbewerb „Gelbe Hand“

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) rugt auf: »Die Rote Karte im Fußball – die „gelbe Hand“ im Betrieb: Junge Beschäftigte, die sich in Bochum für Gleichbehandlung, gegen Rassismus und Diskriminierung am Arbeitsplatz einsetzen, sollen an dem bundesweiten Wettbewerb „Mach meinen Kumpel nicht an!“ teilnehmen. Noch bis zum 16. Januar können sich Azubis und Berufsschüler mit ihrem Projekt bewerben. Alle Infos gibt es unter www.gelbehand.de. „Von der Social-Media-Kampagne bis zur Flüchtlingsinitiative – Zivilcourage am Arbeitsplatz hat viele Gesichter“, sagt Yvonne Sachtje, Geschäftsführerin der NGG Ruhrgebiet. mehr…


Donnerstag 07.12.17, 11:34 Uhr
Li(e)beration auf's Ohr I:

Total Liberation I – eine Einführung

Die Tierbefreier Bochum schreiben: „Wir freuen uns, unsere Li(e)beration-auf’s-ohr-tour am Samstag, den 09.12. ab 18.00 Uhr im Sozialen Zentrum im Rahmen der regelmässig stattfindenden Solikneipe der Tierbefreier zu starten. Wir möchten gerne in unserem ersten Vortrag „total Liberation I – eine Einführung“ einen Überblick geben, welche Befreiungskämpfe aus unserer Sicht alle miteinander verknüpft sind oder sein müss(t)en, um den Zustand einer für alle umfassenden Befreiung zu erreichen. Single-Issue-Themen sind enorm wichtig, um Tiefe, Wissen und Know-how zu erhalten und im Rahmen von Skill-sharing auch weiterzugeben. Diese zu verknüpfen, ebenso.“


Mittwoch 06.12.17, 09:42 Uhr

Vortrag zur „Identitären Bewegung“ II

Das Offene Antifa Café im Sozialen Zentrum lädt am Mittwoch, den 13.12. zu einem Vortrag zum Thema „Die »Identitäre Bewegung«. Zwischen Social Media Hype und Jugendbewegung der Neuen Rechten“ ein: „Die »Identitäre Bewegung« ist die jüngste subkulturelle Jugendszene der extremen Rechten in Deutschland. Sie hat im vergangenen Jahr den Sprung aus den Sozialen Netzwerken auf die »Straße« geschafft und ist zunehmend über öffentlich wahrnehmbare Aktionen präsent. Mit ihrem modernen und aktionistischen Auftreten sowie einer zeitgemäßen Sprache gelingt es ihr, völkischen Nationalismus wie Rassismus stilistisch hip zu verpacken und Jugendliche wie junge Erwachsene anzusprechen. Auch in Bochum hat sich eine lokale Gruppe der »Identitären Bewegung« gebildet, die versucht, ihre extrem rechte Ideologie zu verbreiten. Immer wieder tauchen Aufkleber, Plakate, Flugblätter und Transparente der Gruppe an der Uni und in der Stadt auf. mehr…


Mittwoch 06.12.17, 09:41 Uhr

Vortrag zur „Identitären Bewegung“ I

Im Rahmen der „Initiative gegen Rechtsextremismus“ des Runden Tischs Weiterbildung Bochum hält Prof. Dr. Micha Brumlik am 13. Dezember von 16 bis 17.30 Uhr an der Ev. Hochschule einen Vortrag zum Thema „Eine rechtsradikale Internationale? Die Identitäre Bewegung in Europa“. In der Ankündigung heißt es: »Rechtsradikale Positionen und Aktionen mobilisieren vermeintlich unterdrückte Gruppen und Meinungen für eine autoritäre Staatlichkeit, gegen Einwanderung und gegen eine plurale, multikulturelle Bevölkerungsstruktur.
Der von den „Identitären“ gegen Geflüchtete gerichtete Slogan „Pro Border – Pro Nation – Grenzen schützen Leben“ zeigt den Versuch einer moralischen Legitimation, menschenrechtliche Grundsätze zu missachten. Ihre gemeinsame Vorstellung ethnisch geschlossener Nationalstaaten erzeugt paradoxerweise eine Internationalisierung ihrer Ideologie, die sich auch in westlichen Demokratien breit macht. In Verbindung ihrer nationalistischen Ideologie mit einer Kritik an einer kapitalistischen Globalisierung beansprucht die neue Rechte außerdem moralisches Kapital für sich. mehr…


Dienstag 05.12.17, 19:56 Uhr

Abrisspolitik stoppen!

Die Soziale Liste Bochum spricht sich erneut für den Erhalt des BVZ aus. „Die Abrisspolitik in Bochum muss gestoppt werden“, sagt Günter Gleising, Ratssprecher der Sozialen Liste. Weiter heißt es in der Presseerklärung: »Mit einer Sanierung könne der Gebäudekomplex für viele weitere Jahre seinen Zweck als zentrales öffentliches städtische Verwaltungs- und Dienstleistungsgebäude erfüllen. Für die Soziale Listen stellt sich die Frage was die Stadt Bochum zum Erhalt der Funktionsfähigkeit und des Wertes des BVZ in den vergangenen 20 Jahren unternommen hat. Das kommunale Wahlbündnis stellt deshalb zur 34. Ratssitzung am 16. Dezember 2017 eine Anfrage mit folgendem Text: mehr…


Dienstag 05.12.17, 19:54 Uhr

Jugendforum für Wattenscheid

Die Arbeitsgemeinschaft der Offenen Türen und der Kinder- und Jugendring laden am Sonntag, 10. Dezember zu einem Jugendforum für den Stadtbezirk Wattenscheid in das Falkenheim „Klecks“ ein: »Das Jugendforum ist eine Plattform für Kinder und Jugendliche und soll einen Austausch über die Lebensqualität von jungen Menschen im Stadtbezirk ermöglichen. Ihre Erfahrungen, Vorstellungen und Ideen zur Gestaltung und zur Veränderung sind gefragt. Zentrale Fragestellungen beim Jugendforum sind: Gefällt Euch Wattenscheid? – Ist der Stadtbezirk attraktiv für Kinder und Jugendliche? – Gibt es gute Angebote für die Freizeit und spannende Bildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten? – Was gefällt Euch nicht, läuft schief und sollte unbedingt geändert werden? – Was wünscht Ihr Euch ganz besonders für Euren Stadtbezirk? mehr…


Dienstag 05.12.17, 16:46 Uhr
Sevin Dagdelen fordert:

Neustart in der Wohnungspolitik

„Es ist gut, wenn sich die steigenden Probleme auf dem Wohnungsmarkt nach und nach bis in die Verwaltung der Stadt Bochum herumsprechen. Dass sich die Wohnungssuche gerade für Bochumerinnen und Bochumer mit schwachem Einkommen seit Jahren immer schwieriger gestaltet, ist die Folge einer Politik, die bewusst auf den Rückzug des Staates gesetzt hat. Das Wohnungsmarktbarometer 2017 zeigt deutlich, dass dieser Privatisierungswahn gescheitert ist. Die Antwort darauf darf nicht weiter aus Lippenbekenntnissen bestehen. Es braucht einen sozialen Neustart in der Wohnungspolitik.“ erklärt Sevim Dagdelen, Bochumer Bundestagsabgeordnete der Linken anlässlich des Wohnungsmarktbarometers 2017 und der sich verschlechternden Wohnungssituation in Bochum. Dagdelen weiter: mehr…


Dienstag 05.12.17, 15:18 Uhr

König Ubu von Alfred Jarry

Am Sonntag, den 10.Dezember zeigt das freie Theater Gegendruck seine aktuelle Produktion „König Ubu“ von Alfred Jarry um 19 Uhr auf der Bühne des Bahnhof Langendreer. Père Ubu, habsüchtig und feige, wird von seiner machtversessenen Gattin zum Königsmord angestiftet. Auf dem Thron verfolgt Ubu weiter seine Ziele: Reichtum und Macht. Alfred Jarry schuf in seiner 1896 uraufgeführten bitterbösen Groteske König Ubu die unsterbliche Gestalt bürgerlicher Omnipotenzwünsche. Die Spur des dummdreisten Tyrannen zieht sich bis in die heutigen Tage. Jarrys prophetischer Geniestreich demonstriert zwerchfellerschütternd, auf welch dünnem Eis sich demokratische Gesellschaften bewegen. Das Werk des französischen Schriftstellers Alfred Jarry (1873-1907) hat die europäische Literatur des 20. Jahrhunderts entscheidend beeinflusst. Er war Vorbild für die französischen Surrealisten und gilt als Wegbereiter des modernen Theaters. Jarry hinterließ zahlreiche Theaterstücke, Romane und Prosawerke. mehr…


Montag 04.12.17, 11:21 Uhr

Bundesverfassungsgericht lehnt Entscheidung über Feiertagsgesetz ab

In ungewöhnlich kurzer Zeit hat das Bundesverfassungsgericht über eine Verfassungsbeschwerde der Initiative Religionsfrei im Revier entschieden. Gegenstand der Beschwerde war das Feiertagsgesetz NRW, das Unterhaltungsveranstaltungen an stillen Feiertagen verbietet. Die Initiative hatte dagegen protestiert, dass auch Nicht-Christen am Karfreitag nicht kollektiv fröhlich sein dürfen und hatte verbotener Weise den Film „Das Leben des Brian gezeigt“. Die Stadt Bochum verhängte daraufhin ein Bußgeld. Das Gericht hat nun eine Entscheidung darüber abgelehnt, ob die Freiheitsbeschränkungen des Feiertagsgesetzes mit den Normen des Grundgesetzes vereinbar sind. Die Initiative hätte zunächst vergeblich eine Ausnahmegenehmigung zur Durchführung der Veranstaltung beantragen und dann dagegen über alle Instanzen klagen müssen, um eine Verfassungsbeschwerde einreichen zu können. mehr…


Montag 04.12.17, 11:14 Uhr

Abgang eines Richters

Der 30. 11. 2017 war für die Initiative Religionsfrei im Revier ein spannender Termin. Es war klar, wenn es bis dahin keine Entscheidung über die Verfassungsbeschwerde gegen das Feiertagsgesetz NRW gibt, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Sache einen positiven Ausgang nimmt. Berichterstatter (also federführend verantwortlich) für die Verfassungsbeschwerde war nämlich Bundesverfassungsrichter Dr. h. c. Wilhelm Schluckebier – ein äußerst konservatives CDU-Mitglied, das u. a. unter Helmut Kohl im Bundeskanzleramt gearbeitet hat. Es war klar, dass er auf keinem Fall der  Verfassungsbeschwerde statt geben würde. Am 30.11. ging er in Ruhestand. Und er schaffte es als Abschluss seiner Tätigkeit beim obersten deutschen Gericht, die  Verfassungsbeschwerde verfahrenstechnisch auszuhebeln. Der Kompromiss mit seinen KollegInnen: Grundsätzlich darf auch am Karfreitag etwas Unterhaltsames stattfinden – dies aber nur als beantragungspflichtige Ausnahme. Ob in diesem Fall ein Bußgeld angemessen ist, wenn keine Ausnahmegenehmigung beantragt wird, wurde erst gar nicht mehr erörtert.


Sonntag 03.12.17, 07:11 Uhr
Benefizveranstaltung in der Rotunde

Internationaler Tag der Menschenrechte

Wie auch in den vergangenen Jahren feiert der Initiativkreis der Flüchtlingshilfen Bochum am Sonntag, dem 10. Dezember den „Internationalen Tag der Menschenrechte“. In diesem Jahr lädt der Initiativkreis von 16 – 20 Uhr in die Rotunde ein. Es wird ein buntes Rahmenprogramm mit Musik, Tanz und Theater geben, unter anderem mit Roma Arts, Canan Güzel, OSTWEST sowie mit dem Kabarettisten Christoph Sieber, der neben Auszügen aus seinem Programm, den Verein RESQSHIP auf der Bühne präsentiert. Gemeinsam mit Ingo Werth (RESQSHIP | Hamburg) werden im Anschluss Aspekte der Fluchtroute über das Mittelmeer nach Europa erläutert. Der Eintritt ist frei. Es werden Spenden gesammelt, die dem in Bochum mitgegründeten Verein für zivile Seenotrettung RESQSHIP zugute kommen.


Sonntag 03.12.17, 07:06 Uhr
Filmabend über die Abschiebe-Odysee der Roma Brüder Prizreni

Trapped by Law

Trapped by Law - Trailer

Am Samstag, den 9. Dezember ist um 19 Uhr im Bahnhof Langendreer der Dokumentarfilm „Trapped by Law“ zu sehen. In dem Film wird die Abschiebung der Roma Kefaet und Selami Prizreni in den Kosovo geschildert. Der Regisseur Sami Mustafa hat die Brüder über mehrere Jahre mit der Kamera begleitet. Der Film entstand aus einem Interview, das der Regisseur 2010 für ProAsyl mit den Brüdern am Flughafen von PriÅ¡tina führte. Es ist die Geschichte einer jahrelangen Odyssee von Essen über den Balkan und zurück. mehr…

Samstag 02.12.17, 19:33 Uhr

Der Krieg im Kongo um Rohstoffe

DAS KONGO TRIBUNAL - Offizieller Trailer

In Kooperation mit der Medizinischen Flüchtlingshilfe Bochum (MFH) zeigt das endstation.kino am Montag, den 11.12. um 18.00 Uhr den Dokumentarfilm Das Kongo Tribunal.An den Film des diesjährigen Peter-Weiss-Preisträgers Milo Rau schließt sich ein Gespräch mit Bianca Schmolze von der MFH an. Das Kongo Tribunal versammelte die zentralen Akteure und Analytiker des seit bald 20 Jahren andauernden Kongo-Kriegs vor Ort in Bukavu und wenig später in Berlin, zu einem großen zivilen Volkstribunal, das der Passivität der Internationalen Gemeinschaft entgegenwirken sollte. Längst geht es nicht mehr um ethnische Gegensätze, sondern um die Kontrolle über Rohstoffe. Die Zahl der Toten geht in die Millionen, die Täter bleiben straffrei. Unter großem Zuspruch der regionalen Bevölkerung entstand ein einzigartiges künstlerisches Großereignis.

Samstag 02.12.17, 19:24 Uhr

Aktion zum Friedensnobelpreis

Am Sonntag, dem 10. Dezember macht das Friedensplenum mit einer Flugblattaktion auf die Verleihung des Friedensnobelpreises an diesem Tag an ICAN aufmerksam. ICAN ist ein internationaler Zusammenschluss von AtomwaffengegnerInnen, der darauf gedrängt hat, dass ein Atomwaffen-Verbotsantrag im Juni dieses Jahres von 122 Mitgliedsstaaten der UNO unterzeichnet wurde. Die deutsche Bundesregierung boykottiert dieses Abkommen noch. Treffpunkt für die Aktion ist um 16 Uhr am Glascafé am Husemannplatz.


Samstag 02.12.17, 19:19 Uhr

Vollversammlung des Jugendrings

Der Bochumer- Kinder und Jugendring führte in dieser Woche seine Vollversammlung durch. Zentrale Themen für den Vorstand sind der Einsatz für mehr soziale Gerechtigkeit, die Stärkung der antirassistischen Arbeit und der Ausbau von Partizipationsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen. Die Jugendverbände und Jugendinitiativen engagieren sich besonders stark bei der Arbeit mit jungen Geflüchteten. Für sie gibt es vielfältige Freizeitaktivitäten und regelmäßige Unterstützungsangebote.  In den Schulferien haben Flüchtlingskinder an Jugendfreizeiten, an der Stadtranderholung und am Ferienpassprogramm teilgenommen. Die Integration von jungen Geflüchteten in die Regelangebote der Jugendverbände und Jugendinitiativen ist auf einem guten Weg. Erheblich erschwert wird diese Arbeit jedoch durch den unsicheren Aufenthaltsstatus von vielen Geflüchteten. Der Kinder- und Jugendring engagiert sich für eine solidarische Stadt, in der alle Menschen in Frieden leben können und dauerhaft – ohne Angst vor Abschiebung – eine neue Heimat finden. mehr…


Freitag 01.12.17, 19:58 Uhr

Die RUB lädt zum Luther-Event


Die Ruhr-Uni lädt am Dienstag, den 4. Dezember unter dem Motto „Hier stehe ich, ich kann nicht anders“ ein und schreibt: „Zum Abschluss des Lutherjahrs gibt es im Audimax der Ruhr-Universität ein besonderes Event: Reformation fachübergreifend mit Beiträgen aus vielen Bereichen der Wissenschaft.“ 17 ProfessorInnen treten dabei auf die Bühne. Wahrscheinlich wissen sie nicht, was die Bundeszentrale für politische Bildung über „Populäre Irrtümer rund um die Reformation“ schreibt: »“Hier stehe ich, ich kann nicht anders“? Das ist immerhin gut erfunden.« Dass Luther vor dem Faschismus der konkurrenzlos größte deutsche Judenhasser war, müsste die ProfessorInnen-Riege inzwischen mitbekommen haben. Die Feststellung von Karl Jaspers aus dem Jahr 1958 „Was Hitler getan, hat Luther geraten, mit Ausnahme der direkten Tötung durch Gaskammern“, ist durch die Lutherfeierlichkeiten schließlich wieder ins öffentliche Bewusstsein gekommen. mehr…


Freitag 01.12.17, 19:51 Uhr

Film: Die Füße, die uns tragen

Am Sonntag, den 10.12. feiert um 17.00 Uhr Irfan Akcadags Dokumentarfilm Die Füße, die uns tragen im endstation.kino Premiere. Menschen halten ihr Leben in ihrem Land nicht mehr aus. Sie flüchten. Diese Flucht ist meist eine dramatische Zeit, die das Leid eher vertieft. Der Filmemacher Irfan Akcadag hat schon einige Filme gedreht über das Zurücklassen von Heimat und über das Leben in einem neuen Land. Beides ist schwer. Es ist ein poetischer Film geworden, der fünf Leben in Umbruch präzise beschreibt. Und das in Wahrung der Würde der Protagonisten. Alle fünf Porträtierten vereint eine Fußballmannschaft in Bochum: FC Viktoria Bochum.


Donnerstag 30.11.17, 14:34 Uhr
Von der Willkommenskultur zur Notstandsstimmung

Der Fluchtdiskurs in deutschen Medien

Der Bahnhof Langendreer lädt am kommenden Dienstag, den 5.12. um 19 Uhr zu einem Referat von Regina Wamper über den Fluchtdiskurs in deutschen Medien ein: »In den letzten Jahren bedienten deutsche Leitmedien Bilder von Flucht und Migration, die dazu geeignet sind, Menschen als Massen wahrzunehmen und weitere Entrechtungen von Geflüchteten zu legitimieren. Zwar wurde im Sommer 2015 in den Leitmedien noch positiv auf eine “Willkommenskultur“ verwiesen, aber bereits zu dieser Zeit auch die Aufteilung in legitime und illegitime Flüchtlinge bedient. Mit der voranschreitenden Krisenrhetorik änderte sich auch der Fluchtdiskurs. Aussagen, die noch vor einigen Jahren als extrem rechts oder rassistisch bewertet wurden, gehören heute zur Normalität auch in den deutschen Medien. Es scheint so, als haben sich auch „progressive“ Positionen innerhalb dieses Diskurses mit ihm nach rechts bewegt. Kritische Positionen sind dagegen in die Defensive geraten. Die Politologin Regina Wamper ist Mitarbeiterin des Duisburger Instituts für Sprach- und Sozialforschung und Lehrbeauftragte an der Hochschule Düsseldorf.«


Donnerstag 30.11.17, 14:29 Uhr

Widerstand gegen sinnlose Rodungen!

Die Bochumer Grüne Jugend schreibt: »Die am Montag von RWE fortgesetzte Zerstörung des Hambacher Waldes, einem der ältesten Urwälder Europas, wurde Dienstag um 18:00 Uhr durch eine Beschwerde des BUNDs vorübergehend gestoppt. Die erheblichen Schäden für das außerordentliche Biotop stellen allerdings nicht das einzige Problem dar: Die Kohleverstromung im Rheinland ist der zweitgrößte CO²-Emitter in Europa und ein maßgeblicher Grund dafür, dass Deutschland seine selbst gesteckten Klimaziele bis 2020 verfehlen wird. Wir, die Grüne Jugend Bochum, solidarisieren uns ausnahmslos mit den Aktivist*innen, die sich dem in den vergangenen Tagen entschieden in den Weg gestellt haben. Zudem verurteilen wir die eskalative Strategie der privaten Sicherheitskräfte von RWE und der Polizei. mehr…


Mittwoch 29.11.17, 21:57 Uhr

Der Sonnenkönig von Bochum



Unter dem Titel »Der Sonnenkönig von Bochum« ist auf dem Blog von »Recht auf Stadt – Ruhr« eine Glosse zum Bochumer Oberbürgermeister Thomas Eiskirch und seiner Personalpolitik erschienen: »Seit 2011 ist die Stadt Bochum mit der Bezirksregierung Arnsberg eine Beratungskooperation eingegangen, unter Abgesang des Liedes von der Alternativlosigkeit durch die Bochumer SPD. Seitdem werden alljährlich in Haushaltssicherungskonzepten Kürzungen für die Bürgerinnen und Bürger beschlossen. Diese merken das an der Erhöhung der Eintrittspreise oder Nutzungsgebühren in Musikschule, VHS, Planetarium, Bäder, bei der Reduzierung der Reinigung in Schulen oder den Verzicht auf Schulhausmeister*innen. mehr…


Mittwoch 29.11.17, 21:02 Uhr
Über einen Auftritt der Bochumer Ausländerbehörde

Roma-Familie abgeschoben

Radio El Zapote schreibt: »Aus gesicherter Quelle haben wir von der gestrigen Abschiebung einer Roma-Familie aus kommunaler Unterkunft in Bochum erfahren. Zum Auftritt der Herren & Damen des Morgengrauens, hier die Bochumer Behörde: Gegen 3:50 suchte ein Trupp von 15 MitarbeiterInnen des Morgengrauens eine lokale Geflüchtetenunterkunft auf. Ziel war es, eine 5-köpfige serbische Familie, die sich seit längerer Zeit in Bochum aufhielt und vor Ort wohl fühlte sowie mit guten Deutschkenntnissen ausgestattet war, mit lautem Gepolter aus dem Schlaf zu reißen, um sie dem Abschiebeflug nach Serbien zu zu führen. Die Mutter dreier schulpflichtiger Kinder, selbst durch Pogrome gegen Rom in Serbien traumatisiert (wie auch die gesamte Familie), gelang es mittels einer Psychotherapie langsam die schrecklichen Erlebnisse zu verarbeiten. mehr…


Dienstag 28.11.17, 21:46 Uhr
SPD und Grüne haben 240 000 Euro übrig:

Mehr Komfort bei der Parkplatzsuche

Nachdem die Bochumer Grünen sich zuletzt in mehreren Erklärungen darum gesorgt haben, ob zukünftig noch Dieselkraftfahrzeuge in der Bochumer Innenstadt fahren dürfen, haben sie nun ihr Herz für weitere Sorgenkinder entdeckt: Die ParkplatzsucherInnen. Sabine Lehmann, sachkundige Bürgerin der Linksfraktion im Ausschuss für Infrastruktur und Mobilität berichtet: »SPD und Grüne beantragten im heutigen Ausschuss für Infrastruktur und Mobilität einen Modellversuch, bei dem öffentliche Parkplätze mit Sensoren auszustatten wären, die in einer App oder einem Navi freie Stellplätze melden sollen. Dies soll finanziert werden im Rahmen der sogenannten Bochum Strategie 2030 (Kompetenzfeld „Großstadt mit Lebensgefühl“, Kernaktivität „Smart Living – intelligente Stadt“), für die in 2018 und 2019 insgesamt 240.000 Euro ausgegeben werden. mehr…


Dienstag 28.11.17, 18:59 Uhr

Nachhaltig ist das neue schwarz!

Am 3. Dezember von 12-16 Uhr lädt Greenpeace in das Umweltzentrum an der Alsenstraße 27 ein: »Shopping-Glück ohne schlechtes Gewissen, dafür mit der Freude am Teilen: bei der Kleider-Tausch-Party von Greenpeace in Bochum wird der erste Advent jetzt noch fröhlicher! Das Ganze ist denkbar einfach: jeder darf bis zu zehn aussortierte, aber saubere und gut erhaltene Stücke aus dem eigenen Kleiderschrank mitbringen – und im Gegenzug ohne Limit bei den Restposten der Anderen zuschlagen. Bei der ersten Kleider-Tausch-Party von Greenpeace in Bochum wird dabei ausdrücklich nur Erwachsenenkleidung gesucht… und am besten natürlich etwas für die kommenden kalten Monate. mehr…


Dienstag 28.11.17, 18:40 Uhr
Die Sturmkatastrophe Irma

Klimawandel auf Kuba

Am Donnerstag, den 30.11. um 19:30 findet im NaturfreundeZentrum Lanendreer eine Veranstaltung statt zum Thema „Klimawandel auf Kuba: Die Sturmkatastrophe.“ In der Ankündigung heißt es: »Kuba ist vom Sturm Irma schwer betroffen worden. Es geht um die Auswirkungen, aber auch um den Umgang mit Naturkatastrophen auf Kuba. Wie wird angesichts der Klimaveränderungen die Perspektive für den Karibikstaat sein. Vortrag der Kubahilfe. „Die verheerenden Folgen des Super-Hurrikans IRMA auf mehreren Inseln der Karibik sind ein schwerer Schlag für die betroffenen Menschen. Die Bilder und Berichte über die Schäden und Verwüstungen sind schockierend. Der Hurrikan hat trotz der aufwändigen Schutzvorkehrungen gerade auch im Osten und der gesamten Nordküste Kubas immense Schäden angerichtet, die regionale Infrastruktur beschädigt und einige Wohnbezirke zerstört. Das Eindringen des Meeres und über fünf Meter hohe Wellen verursachten schwere Schäden an den Ufern der gesamten Küstenregion.“


Dienstag 28.11.17, 18:31 Uhr

Spendenflohmarkt der Initiativen

Am kommenden Sonntag, den 3.12. findet von 11 bis 15 Uhr im Bahnhof Langendreer zum neunten Mal der Spendenflohmarkt der Initiativen statt, bei dem verschiedene lokale Initiativen mit Flohmarktständen Geld für ihre Arbeit sammeln. Mit dabei sind diesmal unter anderem Aktion Pro Afrika Mali, Afas +, Bodo e.V., Hamme hilft, Humanitäre Solidarität Middle East, Netzwerke Querenburg und Werne, Occupy Bochum, Resqship und der WorldBeatClub. Dazu legen zwei Djanes Musik auf und es gibt ein Kuchenbuffet, das ebenfalls den Initiativen zugute kommt. Der Flohmarkt ist auch eine gute Gelegenheit zum Kennenlernen der Initiativen. Der Eintritt ist frei.


Montag 27.11.17, 16:19 Uhr

Schulwegsicherung

Die Bochumer Linksfraktion setzt sich dafür ein, „dass sich die Verkehrssituation rund um die Bochumer Schulen verbessert“. Ein Antrag an den Ausschuss für Infrastruktur und Mobilität soll morgen darüber beraten. Die Linksfraktion beantragt, „dass das städtische Mobilitätskonzept bis Ende des kommenden Jahres um entsprechende Kapitel erweitert wird“. „Das vor drei Jahren vorgestellte Mobiltätskonzept ist so aufgebaut, dass es ergänzt und vervollständigt werden kann“, sagt Sabine Lehmann, Vertreterin der Linksfraktion im Mobilitätsausschuss. „Die Stadt sollte das Jahr 2018 dazu nutzen, um Gefahrenstellen für Fußgänger*innen und Fahrradfahrer*innen rund um die Schulen zu identifizieren. mehr…


Montag 27.11.17, 12:39 Uhr
Michael Hermund für den DGB im Landtag:

Aus für Sozialticket: peinlich für die CDU

Der Bochumer Gewerkschafter Michael Hermund war bis 2012 als Regionsvorsitzender des DGB Ruhr-Mark einer der Initiatoren des Sozialtickets in NRW.  Heute ist er beim DGB in Düsseldorf für den Bereich Arbeitsmarktpolitik verantwortlich. Sein alter Arbeitsschwerpunkt holte ihn heute wieder ein, als er in der Anhörung des Haushalts- und Finanzausschusses zum Landeshaushalt 2018 als Vertreter des DGB NRW erklärte: „Ein ausgeglichener Haushalt ist nichts wert, wenn er auf Kosten der Schwächsten unserer Gesellschaft geht. Vor dem Hintergrund zunehmender Armut und sozialer Spaltung in NRW ist es der falsche Weg, den Zuschuss zum Sozialticket zu kürzen und nach 2020 sogar ganz abzuschaffen. Als Mitinitiator des Sozialtickets bin ich entsetzt über Gleichgültigkeit von Verkehrsministers Wüst. Das ist peinlich für eine CDU-geführten Regierung. Herr Laschet, zeigen sie was sie mit „Maß und Mitte“ in ihrer Regierungserklärung meinen und streichen sie diese unsoziale Kürzung. mehr…


Montag 27.11.17, 07:57 Uhr

Quo vadis Katalonien?

In Zusammenarbeit mit dem Seminar „Soziale Arbeit und Sozialpolitik im internationalen Vergleich“ findet am Mittwoch, den 6. 12. um 19.00 Uhr im Raum 112 der Evangelischen Hochschule, Immanuel-Kant-Straße 18 eine Veranstaltung mit dem Journalisten Ralf Streck mit dem Thema „Quo vadis Katalonien? – Wohin gehst Du Katalonien?“ statt. In der Ankündigung heißt es: »Für viele in Deutschland waren die Entwicklungen in Katalonien/Spanien in den letzten Wochen und Monaten sehr überraschend. Den Meisten waren sicherlich in ihren Ferien an der Costa Brava schon die Zweisprachigkeit im öffentlichen Leben, bei den Behörden und in den Medien aufgefallen. Aber viel mehr als eine regionale Besonderheit und Pflege kultureller Traditionen einer Region dürften die Wenigsten damit verbunden haben. mehr…


Montag 27.11.17, 07:39 Uhr

Kunstauktion von Amnesty International

Zum 46. Mal lädt Amnesty International Bochum in diesem Jahr zu einer Kunstauktion am Sonntag, dem 3. Dezember von 12 – 17 Uhr in den Bochumer Kammerspielen ein: »180 Werke von mehr als 80 verschiedenen Künstlerinnen und Künstlern aus dem Ruhrgebiet und darüber hinaus kommen  unter den Hammer. Vorab werden die Kunstwerke in einer Online-Galerie präsentiert. Geht man die lange Liste von Künstlerinnen und Künstler durch, trifft man auf viele bekannte Namen aus der Bochumer Kunstszene, die etwa die Hälfte der Exponate beisteuert. Wie stets ist zum Beispiel der Bochumer Künstlerbund mit seinem jährlich neu aufgelegten Kunstkalender vertreten. Neben Acryl-Gemälden, Aquarellen, Fotografien und Zeichnungen findet man aber auch einige ungewöhnliche Kunstwerke, wie etwa Häkelarbeiten, Streichholz-Skulpturen und Collagen aus diversen Materialien. mehr…


Samstag 25.11.17, 18:08 Uhr

Geflüchtet und was jetzt?

Der Zonta Club Bochum lädt am Montag, den 4.12. um 19 Uhr im Stadtwerkehaus, Ostring 28 zu einer Podiumsdiskussion ein mit dem Thema „ In die Freiheit geflohen und was jetzt – Wege zur Integration geflüchteter Frauen“: Wir, der Zonta Club Bochum, sind Mitglied von Zonta International , die eine führende weltweit agierende Service-Organisation berufstätiger Frauen ist, welche benachteiligte Frauen unterstützt, begabte Frauen fördert und für die Rechte von Frauen in aller Welt eintritt. Seit vielen Jahren beteiligt sich der ZONTA Club Bochum an der weltweit durchgeführten Aktion Zonta-Says-No . In diesem Jahr wollen wir uns in diesem Rahmen, anlässlich der „Woche der Gewalt gegen Frauen“, mit der besonderen Situation von Frauen mit einer Fluchtgeschichte auseinandersetzen und gemeinsam über Möglichkeiten der Verbesserung der Lebenssituation dieser Frauen diskutieren. Unter der Moderation von Katja Leistenschneider, Radio Bochum, werden uns Frau Prof. Dr. Ghaderi von der Ev. Hochschule Rheinland Westfalen Lippe, Frau Katja Jähnel vom eine Welt Zentrum in Herne und Frau Silvia Stutzmann von MIRA e.V. in die Thematik einführen und aus dem Beratungsalltag mit den betroffenen Frauen berichten.“ Der Eintritt ist frei.