Ein erfreulich breites Spektrum an Gruppen, Organisationen und Bündnissen unterstützt inzwischen die vom “Treffpunkt Asyl†am Samstag, den 9. September organisierte Demonstration “Solidarität gegen Abschottung – Menschlichkeit gegen Rechtsruckâ€. Die Liste der UnterstützerInnen. Wer den Aufruf zur Demonstration unterzeichnen möchte, kann dies online machen.
KLARtext e.V. und die Soziale Liste im Rat laden am Mittwoch, dem 6. September um 19.30 Uhr im Bahnhof Langendreer zu einer Veranstaltung zum Thema „Rentenlügen in Zeiten des Wahlkampfs“ mit Tobias Weißert ein: »Rentenkürzungen und die Verlängerung der Lebensarbeitszeit werden oft mit der demografischen Entwicklung begründet, die keine Alternativen zuließe. Die Alten, die immer länger lebten, könnten von den Jungen nicht mehr finanziert werden. Führend dabei ist die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), die von den Konzernen der Metall- und Elektroindustrie finanziert wird. Mit dieser Propaganda wird vertuscht, dass die Profitinteressen von Unternehmen und nicht zuletzt die der Versicherungskonzerne die wichtigste Ursache für Rentenkürzungen sind. Armutsrenten sind auch Ergebnis von Armutslöhnen. mehr…
Die Bochumer Linksfraktion kritisiert die Pläne der Verwaltung, eine neue Sonntagsöffnungs-Verordnung zu erlassen: „Mit ihr sollen die drei in diesem Jahr noch geplanten verkaufsoffenen Sonntage gerettet werden. Um das zu ermöglichen, soll der räumliche Bereich eingeschränkt werden, in dem Geschäfte öffnen dürfen“, schreibt die Linke im Rat. Am 31. August soll der Rat darüber abstimmen. „Die aktuelle Verordnung, die SPD, CDU und Grüne im März gegen unsere Stimmen durchgesetzt haben, ist eindeutig rechtswidrig“, sagt der Fraktionsvorsitzende Der Linken Ralf-D. Lange. Es ist gut, dass die Verantwortlichen das nun endlich zugeben. Aber es bleibt ein Armutszeugnis für Bochum, dass die Gewerkschaft ver.di dafür erst vor Gericht ziehen musste. Wir wünschen uns eine Politik und Verwaltung, die Arbeitnehmer*innenrechte von Anfang an ernst nimmt.“ Die Linksfraktion fordert weiterhin, die bestehende Verordnung ersatzlos zu streichen. Dies hatte sie bereits auf der vergangenen Ratssitzung beantragt. mehr…
Die HusemannTafel im Original (links) und im aktuellen Zustand
Die VVN-BdA Bochum hat mit großem Erstaunen und Unverständnis wahrgenommen, dass die Gedenktafel an Fritz Husemann auf dem Husemann-Platz nach der „Renovierung“ unvollständig und damit unverständlich geworden ist und schreibt: »Zwar haben wir dauernd bemängelt, dass bestimmte Buchstaben im Text immer wieder fehlen. [Siehe Beitrag: Antifaschistische Erinnerung zerfällt] Jetzt sind diese Buchstaben zwar ersetzt, dafür fehlt der eigentlich entscheidende Hinweis: „Ermordet von den Nationalsozialisten im KZ Esterwegen am 15.4. 1935.“ Die VVN-BdA Bochum erwartet, dass dieser Teil des Textes schnellstens wieder auf der Gedenktafel erscheint. Ohne diesen Teil des Textes ist nicht ersichtlich, dass der Gewerkschaftsführer einer der ersten durch den deutschen Faschismus Ermordeten war.«
Vom 5. bis 16. September 2017 treffen sich bis zu 30 junge Menschen aus Serbien, Frankreich und Deutschland auf dem internationalen Workcamp „Urban Nature“ auf dem Hof Bergmann in Bochum Laer. Die Jugendbegegnung beschäftigt sich mit dem Thema Nachhaltigkeit und während des Projekts wird direkt ganz praktisch angepackt: Die Jugendlichen legen ein Feuchtbiotop an und helfen im Gemeinschaftsgarten mit. Hierfür werden noch Teilnehmende im Alter von 18-29 Jahren aus NRW gesucht. Initiiert wurde das Projekt von zwei Bochumer Vereinen, mit dem Ziel, die internationale Bildungsarbeit im Revier voranzubringen. mehr…
Im Web-Portal „RP-Online“ der Rheinischen Post schreibt Julia Rathcke unter der Überschrift „Gewalttat gegen AfDler zeigt Verbindung der AfD-Jugend zu ‚Identitärer Bewegung'“: »Eine Gewalttat, die sich am Wochenende in Bochum ereignet hat, zeigt die Nähe zwischen dem jungen Verband der Alternative für Deutschland (JA) und der rechtsradikalen „Identitären Bewegung NRW“, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Ausgangspunkt ist ein brutaler Überfall auf einen 24-Jährigen am Bochumer Hauptbahnhof in der Nacht zu Sonntag. Der junge Mann, der eine Bochumer Diskothek nach einem Streit mit anderen Gästen Richtung Bahnhof verlassen hatte, wurde von zwei Unbekannten überfallen, die „mehrfach massiv“ auf ihn einschlugen. So steht es in der Mitteilung der Polizei Bochum, mit der sie nach den Tätern fahndet. mehr…
…ich bin mit dir groß geworden.
Doch als ich heute einen Artikel im Lokalteil Bochum-Ost der WAZ gelesen habe, musste ich ganz schwer schlucken…
Warum förderst du in Zeiten der Kriege und der Kriegsgefahr, dass Kinder (ab 10 Jahren) am Maustüröffnungstag den Umgang mit Waffen bei der Kyffhäuser Sportschützenkameradschaft in Bochum ausprobieren können?
Vor der Eintragung in das Vereinsregister hieß dieser am 09.09.1871 gegründete Schützenverein „Krieger und Landwehrverein Bochum-Werne†und zelebriert seit langen schon sein kriegerisches Selbstverständnis an einem „Kriegerehrenmal“ in Langendreer. mehr…
Das „Netzwerk Stadt für Alle Bochum“ lädt am Montag, den 21. August um 19.30 Uhr in den Räumen des Mietervereins Bochum, Brückstraße 58, zu einem Treffen ein: »Wie viele mitbekommen haben, haben eine Reihe von Akteuren in dieser Stadt außergewöhnlicherweise erreicht, dass die offizielle Politik ins Nachdenken kommt. Seit einiger Zeit wird der Wohnungsmarkt im enger. Insbesondere Menschen mit weniger Geld und Geflüchtete haben immer mehr Schwierigkeiten, eine bezahlbare Wohnung zu finden. Dies immerhin ist auch von der Politik erkannt. Nur setzt diese mit ihrem Handlungskonzept eher auf privaten Neubau, was wir kritisch sehen. Viel schneller wären mehr Wohnungen zu finden, wenn die vielen Leerstände wieder als Wohnungen nutzbar sind. Dafür wäre ein Zweckentfremdungssatzung eine Möglichkeit, Vermieter zum Handeln zu bringen. Bis Juni lehnte der OB Eiskirch trotz der Forderungen u.a. vom Mieterverein und Stadt für Alle das entschieden ab. Erst die Hausbesetzung in der Herner Straße brachte Bewegung in die Sache, sodass eine Mehrheit im Rat auf Antrag der Linken die Verwaltung aufforderte, eine Satzung zu erarbeiten. mehr…
Die Initiative Treffpunkt Asyl Bochum, das Unterstützer*innen-Plenum des Refugee Strike Bochum und die Kampagne Flucht ist kein Verbrechen laden zum offenen flüchtlingspolitischen Treffen am Donnerstag, den 17. 8. um 19:00 Uhr in das Soziale Zentrum Bochum ein. Im Mittelpunkt des Treffens steht die Planung der Demonstration Solidarität gegen Abschottung – Menschlichkeit gegen Rechtsruck am 9.9. in Bochum. „Alle, die sich solidarisch mit den Refugees in die flüchtlingspolitischen Debatten in Bochum einbringen wollen, sind ganz herzlich eingeladen!“
Das endstation.kino zeigt ab Donnerstag, den 17.08. den Dokumentarfilm Robert Doisneau: Das Auge von Paris. Am Freitag, den 18.06. wird der Film mit kunstgeschichtlicher Einführung durch die Bochumer Kunsthistorikerin Anna Storm gezeigt. Regisseurin Clémentine Deroudille erzählt, wie ein Kind aus einer Vorstadt von Paris zu einem Superstar der Fotografie wurde. Ein intimes Porträt von Doisneaus Leben und seiner Arbeit – die so eng mit einander verwoben waren, dass er sein leidenschaftliches Künstlersein als Quelle seines Glücks verstand. Die Regisseurin Clémentine Deroudille ist eine Enkelin von Robert Doisneau (14.4.1912 – 1.4.1994), der Film hat daher einen sehr privaten und familiären Zugang zu bisher unveröffentlichten Materialien aus dem Nachlass. Daneben stehen Interviews mit Doisneau, seinen Freunden und Kollegen und natürlich sein Werk. Seinem Werk entsprechend aber ist Clémentine Deroudilles Film nicht nur ein Film über Robert Doisneau geworden, sondern auch ein Film über Doisneaus wichtigste Sujets, Paris und seine Menschen. mehr…
Am kommenden Freitag, den 18. August besucht die Fahrradtour Cooperide ab 18 Uhr das Bochumer Soziale Zentrum. Die RadlerInnen aus Göteborg, Schweden, machen einen Zwischenstopp auf ihrer knapp 1000 km langen Tour zum Klimacamp Ende Gelände im Rheinischen Braunkohlerevier. Das Soziale Zentrum bietet den Gästen einen Schlafplatz und ein ordentliches Abendessen an, zu dem auch alle InteressentInnen eingeladen sind. Die AktivistInnen aus Schweden laden zu einen Workshop zum Thema „The True Cost of Coal“ ein. Sie würden sich sicherlich freuen, wenn Leute, die Zeit und ein funktionsfähiges Fahrrad haben, sich ihnen anschließen und zum Klimacamp mitradeln. Das Soziale Zentrum lädt ein: „Also kommt zahlreich und genießt mit uns ein kühles Erfrischungsgetränk, ein warmes veganes Essen und gute Gesellschaft.“
Die Humanitäre Cubahilfe will Kuba und Lateinamerika in monatlichem Turnus in Spiel- und Dokumentarfilmen vorstellen, „um so ein realistischeres Bild der Wirklichkeiten und der Prozesse der genannten Region zu zeigen als es leider unsere Konzernmedien tun“. Diese neue Veranstaltungsreihe startet am Montag, den 14. August um 19 Uhr im Bahnhof Langendreer mit einem Film zu Ehren des im November 2016 verstorbenen „máximo lÃder“ Fidel Castro, der am 13.8. 2017 91 Jahre alt geworden wäre.
Im neuen Verlag K-West in Essen ist Heft 72 der kultuRRevolution zeitschrift für angewandte diskurstheorie erschienen. Thema: „Populismus: Rechts, Links, Mitte?“ Jürgen Link schreibt dazu auf seiner Webseite „Bangemachen gilt nicht„: »Im Vorfeld der Bundestagswahl 2017 laufen die Versuche auf Hochtouren, die “Populismuskrise†abzuhaken, wobei Trump äußerst gelegen kam. Aber die Populismuskrise ist Symptom einer ernsthaften Hegemoniekrise des ewigen Wechselspiels zwischen rechter und linker Mitte. Gerade jetzt braucht es also eine belastbare Theorie der “populistisch†genannten Tendenzen (auf diskurstheoretischer Basis). Was ist überhaupt Populismus außer einem trumpartigen “Stilâ€? Soll Rassismus neuerdings “Populismus†heißen und warum? Ist Linkspopulismus gleich Rechtspopulismus? Wie geht das Links-Rechts-Spiel, bei dem immer die “Mitte†gewinnt? Warum aber schmiert die linke Mitte in der “Populismuskrise†ab? mehr…
Das Veranstaltungsprogramm der Arbeitsloseninitiative Werkschlag für das zweite Halbjahr liegt jetzt auch digital vorliegt. Die beiden nächsten Veranstaltungen der Initiative finden am 5. und 6. September statt. Am 5. 9. geht es um die Geschichte des Bochumer Vereins. Günter Gleising wird auf einem Stadtrundgang vor allem die Rolle dieses Betriebes im 2. Weltkrieg erläutern. Am 6. September informiert Rafael Lech von der Verbraucherzentrale über die Datenspuren, die wir im Internet hinterlassen und welche Möglichkeiten wir haben, unsere Daten vor unbefugtem Zugriff zu schützen. Das Halbjahresprogramm.
„Treffpunkt Asyl“ organisiert am Samstag, den 9. September ab 13 Uhr in Bochum eine Demonstration im Rahmen der Aktionswochen „We ‚ll come united“ unter dem Motto „Solidarität gegen Abschottung – Menschlichkeit gegen Rechtsruck“. Treffpunkt ist zwischen dem Nordbahnhof und dem neuen Justizpalast. Der Aufruf zur Demonstration:
»Der Sommer 2015, der Sommer der Migration, bleibt auch im Ruhrgebiet nachhaltig in Erinnerung.
Mit dem Durchbruch auf der Balkanroute wurde das EU-Grenzregime für einige Monate außer Kraft gesetzt. Es war der vorläufige Höhepunkt im Kampf um Bewegungsfreiheit in Europa. Geflüchtete erkämpften sich so damals das Recht auf ein Leben in Sicherheit und kamen auch in den Ländern Mitteleuropas an, die bis dahin von größeren Zahlen Geflüchteter „verschont“ geblieben waren. mehr…
Die Soziale Liste schreibt: »Die verheerenden Zerstörungen des Sozialsystems durch die Hartz IV Gesetze wurden durch die radikalen Einschnitte in die Arbeitslosenversicherung und die Rentenversicherung bewirkt. Eine der Folgen dieser Politik sind Verarmung und eine dramatische Senkung des Rentenniveaus mit weitreichenden Auswirkungen auf die Städte, besonders im Ruhrgebiet. Um dieser Politik noch besser entgegentreten zu können ist die Soziale Liste Bochum dem bundesweiten Bündnis Rente zum Leben beigetreten. In einer Plattform hat das Bündnis Rente zum Leben ihre Forderungen zusammengefasst und formuliert: „Wir wollen mehr…
Am Mittwoch, den 16.08. findet im endstation.kino um 19.00 Uhr eine weitere Vorstellung in der Reihe 24 Geschichten die Sekunde statt. Die Vorstellungen sind kostenlos und richten sich an Menschen mit und ohne Fluchterfahrung. Im Anschluss an die Vorstellungen gibt es Kaffee, Tee und viele Gespräche mit Menschen, die Filmleidenschaft teilen. In der August-Ausgabe zeigt das endstation.kino Attack the Block und lädt dazu, danach über den Film zu sprechen. Eine Gang von Jugendlichen macht ein Londoner Viertel unsicher. Während sie eine Krankenschwester ausrauben, fällt ein feuriges Objekt vom Himmel und stürzt neben ihnen durch ein Dach auf ein parkendes Auto. Als sie es sich näher ansehen, entdecken sie eine fremdartige Kreatur und töten sie. Kurze Zeit später tauchen weitere Aliens auf und die Gang muss sich gegen sie verteidigen.
Die Bochumer Geschichtswerkstatt lädt von Mittwoch, den 6. bis Sonntag, den 10. September , zur Teilnahme an eine Exkursion zum Hartmannswillerkopf (Elsass, Frankreich) ein: »Der Hartmannswillerkopf ist ein Berg im Elsass der während des Ersten Weltkriegs zwischen Deutschen und Franzosen erbittert umkämpft war. Davon zeugt heute noch ein gut erhaltenes System von Schützengräben. Ebenso finden sich mit Gras überwachsene Trichter. Der Kampf um den Gipfel begann am 31.12.1914. Die schwersten Kämpfe fanden am 19./20.Januar, 26.März, 25./26.April und am 21./22.Dezember 1915 statt. Ab etwa Mitte 1916 reduzierten beide Seiten ihre Truppen dort, intensivere Kämpfe fanden in nördlicheren Frontabschnitten statt. Insgesamt starben etwa 30000 Soldaten am Hartmannswillerkopf. mehr…
Die Bochumer Linkspartei lädt am Mittwoch, 16. August 2017, in der Zeit von 16.30 bis 19.30 Uhr auf dem Husemannplatz zu ihrer Auftaktveranstaltung im Bundestagswahlkampf ein mit dem Titel „Sozial. Gerecht. Frieden. Für alle.“ RednerInnen sind u. a. Gregor Gysi, Sevim Dagdelen und Christian Leye. Die erneut kandidierende Bochumer Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen freut sich, „dass Gregor Gysi wieder zu uns nach Bochum kommt und bei unserem großen Wahlkampfauftakt spricht.“ Weiter kündigt sie an: „Gemeinsam setzen wir uns für einen Politikwechsel nach dem 24. September ein. Die Große Koalition aus Union und SPD, die die Armen immer zahlreicher und die Reichen immer reicher gemacht hat, gehört abgewählt. Als Linke setzen wir uns für eine sozial gerechte und friedliche Politik in Bochum und Deutschland ein. Gerade die unterwürfige Politik der Bundesregierung gegenüber der Autoindustrie im Dieselskandal zeigt eindrücklich, dass eine Politik für die Interessen der Mehrheit statt der Reichen und Mächtigen in Deutschland dringend nötig ist.“ mehr…
Am Sonntag, den 13. August um 11 Uhr lädt die Initiative Religionsfrei im Revier im Sozialen Zentrum zu ihrem antiklerikalen Frühstück ein. Schwerpunkt des Treffens wird das Thema sein: Welche Rituale gibt es für religionsfreie Menschen z. B. bei Geburt, Eintritt in das Erwachsenenleben, Partnerschaftsversprechen oder im Trauerfall? Sind das Kopien der christlichen Zeremonien oder in allen Kulturen als sinnvoll betrachtete soziale Rituale. Armin Schreiner, der für den Humanistischen Verband Deutschlands in diesem Bereich aktiv ist, wird einen Diskussionseinstieg geben.
Nachdem im Juli Sebastian Marquardt aus der AFD-Ratsfraktion ausgeschieden ist und sein Mandat niedergelegt hat, ist nun Carsten Neuwald aus der AFD ausgetreten. Er hat sein Mandat in der Bezirksfraktion Ost aber als Parteiloser behalten. Die AFD verliert damit ihren Fraktionsstatus in der Bezirksvertretung. Christian Krampitz ist jetzt dort als einziger AFD-Vertreter verblieben.
Die Soziale Liste schreibt: »Die bereits 2006 und in den folgenden Jahren erhobene Forderung der Sozialen Liste nach einer kommunalen Beschäftigungsgesellschaft feiert eine Renaissance. Die SPD-Fraktion will jetzt die Chancen für eine kommunale Beschäftigungsgesellschaft prüfen. SPD-Sprecherin Gaby Schäfer, die die Vorschläge der Sozialen Liste stets abgelehnt hatte, erklärte jetzt „eine wachsende Bereitschaft sich dem Thema Beschäftigungsgesellschaft zu nähern“. mehr…
DIE ERFINDUNG DER WAHRHEIT Trailer German Deutsch (2017)
Donnerstag, den 10.08. zeigt das endstation.kino den Polit-Thriller Die Erfindung der Wahrheit. In Washington, wo politische Einflussnahme hinter den Kulissen ein lukratives Geschäft ist, ist Elizabeth Sloane der Star der Branche. Die brillante, selbstsichere und skrupellose Lobbyistin der Kanzlei George Dupont ist berüchtigt für ihr Talent und ihre Rücksichtslosigkeit. Für die Waffenlobby ist sie die Frau der Stunde, um ein neues unliebsames Waffengesetz zu verhindern. Doch nach einem Streit mit Dupont wechselt Sloane überraschend die Seiten und nimmt nun den härtesten Kampf ihrer Karriere auf.
Die rund 7.100 Gastro-Beschäftigten in Bochum müssen ab sofort mindestens 9,25 Euro pro Stunde verdienen. Zum August ist der spezielle Mindestlohn für das nordrhein-westfälische Gastgewerbe um 25 Cent gestiegen, wie die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) mitteilt. Alle Betriebe der Branche sind dazu verpflichtet, die neue Untergrenze einzuhalten. mehr…
Am Donnerstag, den 10. August ist Heinz Ratz um 20 Uhr zu Gast im Bahnhof Langendreer. In der Ankündigung heißt es: »Seit Jahren das Extremste, was man unter der Bezeichnung „Liedermacher“ finden kann, halten die Damen und Herren von Strom & Wasser nicht nur durch ihre brillante Musik, ihren hohen Gute-Laune Faktor und der wilden Mischung aus Politik, Party und anspruchsvollen Texten das Konzertpublikum im Bann – auch ihre politischen Aktionen sind spektakulär. mehr…
Am Vorabend des 72. Jahrestages der atomaren Vernichtung von Hiroshima erinnerte das Bochumer Friedensplenum am Samstagabend im Bermuda-Dreieck an dieses Ereignis. Bilder der Aktion. Mit einem Flugblatt informierte die Aktion u.a. darüber, dass die Bundesregierung den kürzlich von 122 Länder in der UNO beschlossenen Atomwaffenverbotsvertrag ablehnt. Als Hintergrund zu diesem Verhalten heißt es in dem Flugblatt: »Der Wunsch nach Atomwaffen beherrschte seit den 50-er Jahren die Regierungen der Bundesrepublik. mehr…
Das Netzwerk Stadt für alle schreibt: »Der Rat der Stadt Bochum hat die Verwaltung aufgefordert einen Entwurf für eine Zweckentfremdungssatzung zu erarbeiten, über den die Ratssitzung am 31. August beraten soll. Das Netzwerk »Stadt für Alle« begrüßt die Entscheidung des Rates, nun endlich eine Zweckentfremdungssatzung in Auftrag zu geben. Wir haben uns schon einmal Gedanken darüber gemacht, wie eine solche Zweckentfremdungssatzung aussehen könnte und einen Entwurf erarbeitet, den wir zur Diskussion stellen wollen. Er orientiert sich an bestehenden Satzungen aus Münster, Dortmund, Bonn und Köln und befindet sich im Anhang. mehr…
Der Zoll soll die Reinigungsbranche in Bochum stärker in den Blick nehmen. Das fordert die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU). Nach Angaben der Gebäudereiniger-Gewerkschaft überprüfte die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) beim Hauptzollamt Dortmund im vergangenen Jahr 33 Reinigungsfirmen. Das Gewerbe machte 2016 damit lediglich 2,1 Prozent aller Arbeitgeber-Kontrollen im Bereich des Dortmunder Zolls aus. „Das ist eindeutig zu wenig“, kritisiert Gabriele Henter. Nach Einschätzung der IG BAU Bezirksvorsitzenden liegt nicht nur im Baugewerbe, sondern auch in der Reinigung noch immer „vieles im Argen“: Lohn-Prellerei, Steuerhinterziehung oder nicht gezahlte Sozialabgaben seien in der Region alles andere als eine Seltenheit, so die IG BAU. mehr…
Am kommenden Sonntag, den 6. August jährt sich zum 72. Mal die atomare Vernichtung von Hiroshima. Das Bochumer Friedensplenum wird am Samstagabend mit einer Aktion an dieses Ereignis erinnern und auf die aktuelle atomare Bedrohung hinweisen. Treffpunkt ist um 21 Uhr vor der Bühne auf dem Konrad Adenauer Platz (Mandragora). Mit beleuchteten großen Luftballons, einem Transparent und Flugblättern soll u. a. auf eine öffentlich kaum beachtete Entwicklung hingewiesen werden: Am 7. Juli diesen Jahres wurde bei der UNO der Atomwaffenverbotsvertrag abgeschlossen: 122 Länder stimmten zu. Die Bundesregierung hat erstmals in der Geschichte der BRD eine Abrüstungsverhandlung boykottiert und an den Beratungen für diesen Vertrag nicht teilgenommen. Bereits 2010 forderte der Bundestag mit breiter Mehrheit den Abzug aller US-Atomwaffen aus Deutschland. Das Gegenteil passiert. Der deutsche Atomwaffenstandort Büchel in der Eifel wird kostspielig modernisiert und die Atombomben werden durch noch schrecklichere Exemplare ersetzt. Das Friedensplenum bittet um Unterstützung bei der Aktion. Der Flyer, der am Samstag verteilt wird.