Archiv für den Monat: Juli 2016


Mittwoch 06.07.16, 07:43 Uhr

„JunOst“ neues Mitglied im Jugendring

Der Bochumer Kinder- und Jugendrings hat auf seiner Vollversammlung den Jugendverband„JunOst“ als weiteres Mitglied aufgenommen, eine Zwischenbilanz zur antirassistischen Arbeit des Kinder- und Jugendrings gezogen, sich mit der Situation von jungen Geflüchteten in Bochum befasst und zwei BeisitzerInnen für den Vorstand des Jugendrings nachgewählt. JunOst ist 2001 von jungen ZuwandererInnen aus der ehemaligen Sowjetunion als Jugendverband gegründet worden und arbeitet vorrangig mit russischsprachigen Kindern und Jugendlichen. Für sie werden vielfältige Freizeit- und Kulturangebote organisiert. In Bochum gibt es eine lokale Gruppe mit ca. 150 Mitgliedern im Stadtteil Querenburg. Mit JunOst sind nun schon 14 Migrantenvereine im Kinder- und Jugendring Bochum vertreten und die Anzahl der Mitgliedsorganisationen ist auf 35 gestiegen. mehr…


Dienstag 05.07.16, 21:14 Uhr

Grundschullehrkräfte gerecht bezahlen

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) macht mit einer Aktion darauf aufmerksam, dass an Grundschullehrer*innen stetig steigende Anforderungen gestellt werden. Gleichzeitig sei die schlechtere Besoldung der Grundschullehrkräfte im Vergleich zu anderen Schulformen nur noch historisch zu begründen. Sie werde von den Grundschullehrer*innen als fehlende Wertschätzung ihrer Arbeit empfunden. Gleichwertige Arbeit bei gleich langer Ausbildungszeit müsse auch gleich entlohnt werden. Die GEW fordert entsprechende neue Besoldungseinstufungen für alle Grundschullehrer*innen. Außerdem sollen zusätzliche Aufgaben neben dem Unterricht angemessen als Arbeitszeit anerkannt werden. Hierfür seinen mindesten 10 Entlastungsstunden pro Grundschule als Sockel notwendig. mehr…


Dienstag 05.07.16, 15:27 Uhr

Flagge zeigen gegen Atombomben

Am Freitag (8. Juli) weht die Flagge „Mayors for Peace“ vor dem Rathaus. Die Stadt Bochum will damit ein sichtbares Zeichen für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen setzen – gemeinsam mit weiteren Mitgliedern der Bewegung „Bürgermeister für den Frieden“. In einer Pressemitteilung heißt es dazu: »Bochum ist seit 2005 dabei; am Flaggentag bekräftigt die Stadt ihre Mitgliedschaft. Heute gehören dem Netzwerk weltweit über 7.000 Kommunen an. In Deutschland unterstützen 463 Bürgermeister und Landräte mit ihren Städten und Landkreisen durch ihre Mitgliedschaft das Ziel einer atomwaffenfreien Welt. Die „Mayors for Peace“ erinnern an das Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofs vom 8. Juli 1996, wonach bereits die Androhung des Einsatzes von Atomwaffen gegen internationales Recht und gegen Vorschriften und Prinzipien des humanitären Völkerrechts verstößt. Der Grund: Der Einsatz von Atomwaffen trifft immer Bürger; er nimmt keine Rücksicht auf Grenzen oder Nationen. Die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki zeigen noch heute – nach über 70 Jahren – die schrecklichen Folgen. mehr…


Montag 04.07.16, 17:13 Uhr

Brandanschlag auf eine Moschee

Die Bochumer Polizei teilt mit: „In der Nacht vom 2. (Samstag) auf den 3. (Sonntag) Juli, zwischen 23 und 00.30 Uhr, kam es an einem Nebengebäude einer Moschee nahe der Ümmiger Straße in Bochum-Langendreer zu einer versuchten Brandstiftung. Nach momentanem Ermittlungstand zündelten unbekannte Täter von außen am Gebäude und flüchteten unerkannt. Glücklicherweise entstand dabei nur geringer Sachschaden. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen, da bei der Tat ein fremdenfeindlicher Hintergrund nicht ausgeschlossen werden kann.“


Montag 04.07.16, 12:02 Uhr
Karfreitag und das Leben des Brian

Verfassungsbeschwerde eingereicht 3

Die Initiative Religionsfrei im Revier hat vor dem Bundesverfassungsgericht Verfassungsbeschwerde gegen das Feiertagsgesetz NRW eingereicht. Um darauf hinzuweisen, in wie vielen Bereichen in Deutschland immer noch gegen die vom Grundgesetz gebotene Trennung von Staat und Kirche verstoßen wird, hat die Initiative mit Bedacht seit mehreren Jahren am Karfreitag den Film „Das Leben des Brian“ gezeigt. Das Feiertagsgesetz NRW verbietet am Karfreitag „alle nicht öffentlichen unterhaltenden Veranstaltungen außerhalb von Wohnungen bis zum nächsten Tag 6 Uhr“. An diesem Tag dürfen z. B. mehr als 750 Filme nicht einmal in geschlossener Gesellschaft gezeigt werden. mehr…


Sonntag 03.07.16, 16:12 Uhr
Erinnerung an die unangepassten Jugend während des Faschismus

Comic über die Edelweißpiraten

Heute findet in Köln das große Edelweißpiratenfestival statt, als „lebendiges Denkmal zu Ehren der unangepassten Jugend während der NS-Diktatur.“ Es gab etliche solche unangepassten und renitenten Jugendgruppen an Rhein und Ruhr im Dritten Reich. Kittelbachpiraten hießen sie in Düsseldorf, Fahrtenstenze in Essen, Latscher in Dortmund und Ruhrstrolche in Bochum. Es gab noch mehr Phantasienamen, die sich die Gruppen an Rhein und Ruhr im Dritten Reich gaben. Die GeStaPo nannte sie alle „Edelweißpiraten“ und verfolgte sie. Heiko Koch hat jetzt im Verlag Edition AV eine Neuauflage des Comic von Günter Rückert „Das Karbidkommando“ herausgegeben. Zu dem Comic heißt es in der Verlagsankündigung: „Im Jahr 1987, vor fast 30 Jahren, erschien der Comic „Das Karbidkommando“ über die Dortmunder Edelweißpiraten das erste Mal. Gezeichnet hatte ihn Günter Rückert, beraten wurde er dabei von dem ehemaligen Edelweißpiraten Kurt Piehl und Prof. Hans Müller von der Dortmunder Geschichtswerkstatt. … mehr…


Freitag 01.07.16, 21:28 Uhr

Bericht aus der Ratssitzung

Am Donnerstag hat die letzte Ratssitzung vor der Sommerpause stattgefunden. In ihrem Newsletter berichtet die Linksfraktion von dieser Sitzung – und außerdem über ihre Aktivitäten in den Ausschüssen, im Frauenbeirat und auf der Straße. Es geht um Wohnungen, Aktien, Abschiebungen und Proteste. Die Themen im Einzelnen:  Privat vor Staat: Rot-Grün erneut gegen kommunalen Wohnungsbau. Sofortmaßnahmen für Bürgerbüros: Service statt Abschiebungen,  Endlich und mit Verspätung: Weg für Verkauf der RWE-Aktien frei,  Straßennamen: Eine Straße für Christine Schröder!,  Kultur für alle: Bochum-Pass ausbauen,  Frauenhaus Bochum: Schutzlücke schließen.  Kein Maulkorb für Geflüchtete und Ehrenamtliche.  Stadt schiebt Schuld für Haushaltsmisere auf Geflüchtete.


Freitag 01.07.16, 09:29 Uhr

„bodo“ – das Straßenmagazin im Juli

Für die Juli-Ausgabe des Straßenmagazins „bodo“ hat sich die Redaktion unter anderem mit der Straßenmusik-gestählten AnnenMayKantereit vor ihrem Auftritt bei Juicy Beats getroffen, ist auf Street-Art-Schnitzeljagd im Dortmunder Unionviertel gegangen und sprach mit dem Bochumer Politikwissenschaftler Ismail Küpeli über den Krieg in der Türkei und die Folgen für Deutschland. Auf dem Hof von Thomas Hecking in Hamm besuchte die Redaktion ein Folk-Festival, bei dem sich 200 Hobbymusiker, Enthusiasten und international erfolgreiche Profis Treffen – ganz ohne Publikum. „bodo“ begleitet ein Fixie-Radrennteam aus dem Ruhrgebiet, das internationale Erfolge feiert. mehr…