Am Freitag, den 7. Mai, findet um 19.30 Uhr im Sozialen Zentrum eine „WarmUp-Veranstaltung für den BUKO 2010 vom 13.-16. Mai in Tübingen“ statt. Referent ist Ismail Küpeli. Er bietet auf dem Buko einen Workshop an zum Thema „Jenseits von antimuslimischem Rassismus und Islamismus“. Die Beschreibung des Workshops lautet: »Seit den „Anti-Islamisierung“-Kampagnen der rechten ProNRW-Bewegung in Deutschland und spätestens mit dem „Minarettverbot“ in der Schweiz lässt sich die Feindschaft gegenüber Muslimen nicht mehr übersehen. Die antimuslimischen Ressentiments reichen von pauschaler „Islamkritik“ bis hin zu offenem Rassismus und sind nicht nur bei Rechten anzutreffen. Linke Positionierungen in der „Islamdebatte“ reichen von „Islamkritik“ bis hin zu unkritischer Solidarisierung mit islamischen Organisationen. mehr…
Am 8. Mai 2010 jährt sich zum 65. Mal der Tag der Befreiung von Faschismus und Krieg. Vor wenigen Tagen gedachten die noch lebenden ehemaligen Häftlinge der Konzentrationslager in Buchenwald und Dachau mit ihren Angehörigen, Kindern und Enkeln, ihrer Befreiung am 11.4. bzw. 2.5.1945. In Bochum will die VVN-BdA mit einem Gedenkgang auf dem Friedhof Freigrafendamm an die Befreiung und auch an die Bochumer Opfer der Faschisten erinnern, „nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass die Zahl der Überlebenden des Holocaust kontinuierlich abnimmt“. Weiter schreibt die VVN-BdA: „Es gilt, die Erinnerung an die Barbarei der Nazis auch für zukünftige Generationen wach zu halten, damit eine Wiederholung der Geschichte ausgeschlossen bleibt. Der Gedenkgang soll am Freitag, den 7. Mai 2010, um 14.00 Uhr am Haupteingang des Friedhofs am Freigrafendamm beginnen. mehr…
Sonntag 02.05.10, 12:00 Uhr
Eine Einführung in die Werkzeuge des Organizing und Campaigning
Am Donnerstag, den 6. Mai um 19.30 Uhr findet im Sozialen Zentrum, Josephstr. 2, eine Veranstaltung mit einem Erfahrungsbericht über Organizing und Campaigning in den USA statt. Die ReferentInnen berichten von einer Druckkampagne gegen den Bürgermeister von San Francisco, die sie wärend eines Organizing- Praktikums in den USA erlebt haben. In der Einladung heißt es: »„Nimm die Themen der Beschäftigten, nicht die Themen der Gewerkschaft.“ Dieser Leitsatz des Organizings lässt einiges hoffen. Doch was steckt hinter der Idee des Organizings? Welcher Werkzeuge bedienen sich OrganizerInnen, wenn sie Organizing-, Mobilisierungs- oder Druckkampagnen machen? Organizing wird von US-Gewerkschaften schon seit längerer Zeit erfolgreich eingesetzt. Die wohl bekannteste Kampagne ist die „Justice for Janitors“ Kampagne, in der es um die Rechte von – größtenteils illegalisierten – Reinigungskräften geht. mehr…
Sonntag 02.05.10, 11:00 Uhr
Eine Retrospektive zum 75. Geburtstag von Friedrich Grotjahn
Der Bochumer Autor Friedrich Grotjahn (Foto) liest am 6. Mai um 19.30 Uhr im Bahnhof Langendreer aus seinen Romanen und Erzählungen. In der Ankündigung heißt es: »Der Bochumer Autor Friedrich Grotjahn wirft seinen Blick auf die Welt, auf die Menschen und ihre Beziehungen zueinander oft aus einer ungewöhnlichen Perspektive und wirkt so Erkenntnis erhellend, weist über den Alltag hinaus. „Ich habe mir geschworen, nicht zu schweigen“ – dieser Buchtitel klingt wie das Leitmotiv seines literarischen Schaffens. Hugo Ernst Käufer versteht Grotjahns Geschichten als „ein überzeugendes, ja beispielhaftes Schreiben als Erinnerungsarbeit“. Im Bahnhof Langendreer stellt Friedrich Grotjahn, der am 3. April seinen 75. Geburtstag feierte, seine Erzählungen und Romanen vor.« Näheres.
Die heutige DGB-Kundgebung zum Tag der Arbeit verlief ohne große Überraschungen. Einzig die FDP strengte sich an und bewies, dass sie nicht nur überregional peinlich ist. Wie trotzige Kinder zogen drei FDP-Mitglieder mit Parteifahnen über den Platz, um auch gleich wieder zu verschwinden. Der WAZ-Artikel charakterisiert ganz treffend die Wortbeiträge auf der Bühne. Die Fotos zeigen eine Installation des Sozialforums zum Thema, wer und was macht arm und reich. Auf zwei weiteren Bildern ist der stumme Protest der SPD-Hamme gegen die geplante Reaktivierung der Müllhalde von Thyssen-Krupp und schließlich Hannes Bienert zu sehen, der sicherlich schon andere Arbeiter-Kampftage erlebt hat. Einfach auf die Fotos klicken, um sie in Vergrößerung zu sehen.
Radio El Zapote präsentiert am Sonntag, den 2. Mai um 20.00 Uhr im Zwischenfall, Alte Bahnhofstr. 218, die Band Bandista aus der Türkei. In der Ankündigung heißt es: »2010-Kulturhauptstadtjahr. Als Eine der Kulturhauptstädte wurde Istanbul ausgewählt. Eine Metropole voller Gegensätze, Sehnsüchte und pulsierender, kultureller Kreativität. Kurz: eine Stadt zum Verlieben! Aus erwähntem kulturellen Schmelztiegel entspringt ebenso Bandista , ein 2006 gegründetes 7-köpfiges Kollektiv, das endlich auf vielfachen Wunsch in die BRD kommt. Bandista sieht seine Wurzeln in der Vielfalt Anatoliens, betont gleichwohl aber eine internationalistische Haltung. Das lässt sich hören in ihren Lyrics, in denen sie gegen Nationalismus und für eine gerechtere Welt ansingen, aber auch in ihrem Sound: mehr…