Programm 2. Halbjahr 2017 zum Download

Hier gibt es das aktuelle Programm der Bochumer Geschichtswerkstatt zum Herunterladen.

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Bochum in der NS-Zeit

Stadtrundgang zum Thema Widerstand und Verfolgung in Bochum 1933 – 1945

Samstag, 02. September 2017

Während dieses ca. 2-stündigen Stadtrundgangs wird an den Widerstand gegen das NS-Regime in Bochum erinnert sowie über das Ausmaß und die Organisierung der Verfolgung und Vernichtung von Nazi-Gegnern, Juden und Sinti und Roma informiert. Wir machen u. a. Station vor den ehemaligen Standorten der Gewerkschaftshäuser, am Appolonia-Pfaus-Park und am Standort der alten Synagoge. Weitere Stationen sind das ehemalige Polizeipräsidium an der Uhlandstraße und der Springerplatz.

  • Treffpunkt: Hauptbahnhof Bochum, Ausgang Buddenbergplatz
  • Uhrzeit: 14.00 Uhr
  • Teilnahmegebühr: 3 Euro
  • Begleiter: Volker Gerwers
  • Anmeldeschluss: 31.08.2017
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Der Niederrhein während des Dreißigjährigen Krieges

Radtour von Rheinberg über Geldern nach Krefeld

Sonntag, 03. September 2017

Wir werden mit dem Zug bis Rheinberg fahren und von dort mit dem Fahrrad entlang der Fossa Eugeniana, einem noch an manchen Stellen sichtbaren Kanal, mit dessen Bau die Spanier im Jahr 1626 begonnen hatten. Dieser Kanal sollte von Venlo bis Rheiberg gebaut werden und die Maas mit dem Rhein verbinden. Der Weiterbau dieses Kanals wurde allerdings 1632/33 eingestellt, als die Generalstaaten Rheinberg und Venlo eroberten. Dass das ehemalige Herzogtum Geldern damals zu Spanien bzw. zu den spanischen Niederlanden gehörte, ist heute im öffentlichen Bewusstsein weitgehend vergessen. Im Jahre 1642 fand auf der Kempener Heide, in der Nähe von Krefeld, eine Schlacht zwischen der katholischen Allianz (kaiserliche und kurkölnische Truppen) und der protestantischen Allianz (französische, hessische und weimarische Truppen) statt. Diese Schlacht endete für die protestantische Allianz siegreich. Auf der Kempener Heide werden wir das ehemalige Schlachtfeld erkunden, Reste von alten Landwehren entdecken und etwas über den Kriegsalltag der Menschen, die damals in dieser Region lebten, erfahren.

  • Treffpunkt: Hauptbahnhof Bochum
  • Uhrzeit: 9.00 Uhr
  • Tourleitung: Volker Gerwers Kosten: Spende+Fahrt mit dem Zug von Bochum nach Rheinberg und zurück
  • Anmeldeschluss: 31.08.2017
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Der Widerstand gegen den Schnellen Brüter in Kalkar

Radtour von Kleve nach Xanten

Sonntag, 17. September 2017

Im Jahr 1974 wurde mit dem Bau des Schnellen Brüters begonnen, eines wegen seiner Plutonium-Produktion und seiner eklatanten Sicherheits- mängel hochgefährlichen Reaktortyps. Seit Mitte der siebziger Jahre formierte sich in dieser Region eine breite Widerstandsbewegung. Es fanden in Kalkar in den siebziger und achtziger Jahren Großdemonstrationen gegen den Bau des Schnellen Brüters statt. Der Bau des Schnellen Brüters wurde 1991 eingestellt, das Projekt wurde aufgegeben. Heute ist das ehemalige Gelände des Schnellen Brüters ein Freizeitpark. Während dieser Exkursion werden wir uns auf Spurensuche begeben: Welche Zeugnisse des Widerstandes gegen den Schnellen Brüter sind heute noch sichtbar? Um diese Frage geht es. Geplant ist auch ein Gespräch mit Zeitzeugen. Ferner werden wir einen Streifzug durch die Geschichte des Niederrheins unternehmen. Unsere erste Station wird die ehemalige Festung Schenkenschanz sein. Sie hatte während des Dreißigjährigen Krieges eine strategische Bedeutung.

  • Treffpunkt: Bochumer Hauptbahnhof, Fahrt mit dem Zug bis Kleve
  • Uhrzeit: 8.30 Uhr
  • Tourleitung: Volker Gerwers
  • Kosten: Spende + Fahrt von Bochum bis Kleve und zurück, Fähre nach Schenkenschanz
  • Anmeldeschluss: 14.09.2017

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Häuserkampf in Bochum

Samstag, 23. September 2017

„Der Kampf um Häuser und Orte“ hat in Bochum, wie auch in anderen Städten, eine bewegte Geschichte. In den 80er Jahren besetzte die Kulturzentrumsbewegung mehrere Fabrikgebäude zur Errichtung eines autonomen Kulturzentrums in Bochum. Im Zuge des Ausbaus der Westtangente wurde das Heusnerviertel besetzt und jahrelang bewohnt. Gemeinsam kämpften und lebten hier über Jahre die verschiedensten Menschen. Anfang der 90er Jahre wurde das alte Amtshaus auf der Brückstraße 33 besetzt, um alternative Wohnformen zu leben. Mit dem Fahrrad geht es entlang zu diesen „historischen“ Stationen, aber auch zu anderen ehemals „umkämpften“ Orten. Die Fahrradtour bietet einen Blick in die Geschichtedieser Bewegung, aber auch die Möglichkeit zum Erzählen für Leute, die dabei waren. Die Tour endet im Sozialen Zentrum mit dem Film „Tanz auf dem Vulkan“, ein Zeitzeugendokument.

  • Zeit: 14-18 Uhr
  • Ort: Soziales Zentrum, Josephstraße 2 Bochum
  • Strecke: Soziales Zentrum, Alleestraße, Kohlenstraße, Hattinger Straße, Innenstadt, Herner Straße
  • Teilnahmegebühr: 5 Euro
  • Anmeldeschluss: 14.09.2017
  • Kooperationspartner: VHS Bochum

							
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Die Novemberrevolution 1918 in Bochum

Samstag, 11. November 2017

Mit dem Matrosensaufstand in Kiel im Oktober 1918 begann die Novemberrevolution. In den folgenden Wochen und Monaten kam es in vielen Regionen Deutschlands, in Bremen, München, im Ruhrgebiet, in Mitteldeutschland und Schlesien zu Aufständen, Generalstreiks und Räterepubliken, die von der neuen Regierung brutal niedergeschlagen wurden. Der Stadtrundgang führt zu den Orten der Revolution in Bochum und berichtet von den Ereignissen, den politischen Veränderungen, den Hoffnungen und Enttäuschungen der beteiligten Personen.

  • Treffpunkt: Rathaus (vor der Glocke), Bochum
  • Uhrzeit: 14.00 Uhr
  • Kosten: Spende
  • Anmeldeschluss: 08.11.2017

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Antimilitaristischer Widerstand in Frankreich

Studienreise zum Le Cun de Larzac (Südfrankreich)

Samstag, 19. August 2017 bis Samstag, 26. August 2017

Im Jahre 1973 verhinderten französische AntimilitaristInnen und ortsansässige Bauern auf dem Hochplateau „Larzac“ gewaltfrei und erfolgreich die Erweiterung eines Manövergeländes der französischen Armee.

Dieser Widerstand wurde zum Vorbild für antimilitaristische Widerstandsgruppen in anderen Ländern Europas, auch für die Friedens- und Ökologiebewegung in der BRD. Auf Larzac entstand das Zentrum für Gewaltfreiheit, das heute nicht mehr existiert. Was ist geblieben von dem Widerstand gegen das Manövergelände? Wie wird heute daran erinnert? Um diese Fragen wird es während dieser Studienreise gehen.

  • Anreise: mit dem Zug bis Montepellier oder Millau
  • Übernachtung auf einem Zeltplatz
  • Kosten: ca. 260 Euro + Anreise
  • Anmeldeschluss: 04.08.2017
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100 Jahre Erster Weltkrieg

Exkursion zum Hartmannswillerkopf, Elsass (Frankreich)

Mittwoch, 06. September 2017 bis Sonntag, 10. September 2017

Der Hartmannswillerkopf ist ein Berg im Elsass der während des Ersten Weltkriegs zwischen Deutschen und Franzosen erbittert umkämpft war. Davon zeugt heute noch ein gut erhaltenes System von Schützengräben. Ebenso finden sich mit Gras überwachsene Trichter. Der Kampf um den Gipfel begann am 31.12.1914. Die schwersten Kämpfe fanden am 19./20. Januar, 26. März, 25./26. April und am 21./22. Dezember 1915 statt. Ab etwa Mitte 1916 reduzierten beide Seiten ihre Truppen dort, intensivere Kämpfe fanden in nördlicheren Frontabschnitten statt. Insgesamt starben etwa 30000 Soldaten am Hartmannsweilerkopf.

  • Kosten: 250 Euro für Übernachtung und Frühstück + Anreise
  • Anmeldeschluss: 25.08.2017
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Auf den Spuren der Ardennenoffensive

Fahrt nach Eupen, Malmedy, Stavelot und St. Vith (Ostbelgien)

Mittwoch, 25. Oktober 2017 – Sonntag, 29. Oktober 2017

Im 16. Dezember 1944 begann an der damaligen Westfront eine Offensive der deutschen Truppen, die sogenannte Ardennenoffensive, oder auch Rundstedt-Offensive genannt. Die deutschen Truppen drangen bis zum belgischen Ort Bastogne vor. Während dieser Offensive kam es im ostbelgischen Ort Stavelot zu einem Massaker an der Zivilbevölkerung. Etwa 150 Zivilisten wurden dort durch Angehörige der SS-Kampfgruppe Peiper erschossen. Die Kampfgruppe Peiper war auch für die Ermordung von 73 amerikanischen Soldaten nach ihrer Gefangennahme in der Nähe von Malmedy verantwortlich. Es sind noch weitere Kriegsverbrechen nachgewiesen, die während der Ardennenoffensive stattfanden.
Wir werden zu Gedenkorten fahren, die an diese Massaker erinnern.

  • Anreise: mit einem Kleinbus
  • Kosten: ca. 250 Euro für Übernachtung und Frühstück + Anreise
  • Anmeldeschluss: 29.09.2017
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Bilder vom Hartmannswillerkopf (Elsass)

8. Juni 2017

In der Reihe 100 Jahre Erster Weltkrieg zeigt Volker Gerwers am 8. Juni 2017 ab 19.30 Uhr im Sozialen Zentrum (Josephstr. 2) Bilder vom Hartmannswillerkopf.
Der Hartmannswillerkopf ist ein Berg im Elsass, der während des Ersten Weltkriegs zwischen Deutschen und Franzosen erbittert umkämpft war. Davon zeugt heute noch ein gut erhaltenes System von Schützengräben. Ebenso finden sich mit Gras überwachsene Trichter. Der Kampf um den Gipfel begann am 31.12.1914. Die schwersten Kämpfe fanden am 19./20. Januar, 26. März, 25./26. April und am 21./22. Dezember 1915 statt. Ab etwa Mitte 1916 reduzierten beide Seiten ihre Truppen dort, intensivere Kämpfe fanden in nördlicheren Frontabschnitte statt. Insgesamt starben etwa 30000 Soldaten am Hartmannsweilerkopf.

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