Auf den Spuren der Slawen in Ostholstein

Mittwoch, 18. Juli – Sonntag, 22.Juli 2018

Bevor im 11. Jahrhundert die feudale deutsche Ostexpansion begann, waren die Gebiete zwischen Elbe und Oder, ebenso Ostholstein, von einer slawischen Bevölkerung besiedelt.

In der Nähe des Stadtzentrums von Oldenburg in Holstein sind von dem ehemaligen slawischen Handelsplatz Starigard noch heute Reste des Walls zu sehen.

Im Wallmuseum in Oldenburg werden wir uns über die Geschichte Starigards informieren und einiges über den Alltag der Menschen, die vor 1000 Jahren in Ostholstein lebten, erfahren. Weitere Stationen -slawische Burgwälle- werden wir in Plön, in der Nähe von Altengörs und Lütjenburg erkunden. Während dieser Exkursion haben genug Zeit, die schöne Landschaft zu genießen.

Tourleiter: Volker Gerwers

Kosten: ca. 250 Euro + Anreise

Anmeldeschluss: 20.06.2018

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Studienreise nach Maloja im Kanton Graubünden (Schweiz)

Sonntag, 24.. Juni 2018 – Sonntag, 1. Juli 2018
Übernachten werden wir in dieser Woche in der Freizeit – und Bildungsstätte Salecina. Sie liegt am Übergang vom Oberengadin zum Bergell, auf dem Malojapass im Kanton Graubünden. Sie wurde in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts gegründet und besteht aus zwei alten, umgebauten Landwirtschaftsgebäuden, die umgeben sind von Bergwiesen. Sie entwickelte sich in den siebziger und achtziger zu einem Treffpunkt von Menschen die sich in linken und sozialen Bewegungen engagieren. Max Frisch und Herbert Marcuse gehörten zu den Besuchern von Salecina.
Vor Ort werden wir einige Wanderungen unternehmen sowie Ausflüge ins Bergell-Tal und zum Museum Ciäsa Granda in Stampa, in dem Werke der Künstler Familie Giacometti zu sehen sind. Fest im Programm steht auch ein Tagesausflug nach Chiavenna (Italien). Dort werden ein Zentrum besuchen, dass die Geschichte der Arbeiterbewegung in dieser Region erforscht.

Tourleitung: Volker Gerwers
Kosten für Übernachtung und Verpflegung: ca. 525,- Euro (je nach Einkommen) + Anreise

Anmeldeschluss: 25.05.2018

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Geschichte des Widerstandes gegen Atomanlagen im Wendland

Mittwoch, 13.. Juni – Sonntag, 17 .Juni 2018
Studienreise
Seit über 30 Jahren ist das Wendland ein Zentrum des Widerstandes gegen Atomanlagen in der BRD. Gorleben-Anlagen: ein atomares Zwischenlager, eine Pilotkonditionierungsanlage im Wartestand und ein Endlager-Erkundungsbergwerk. Geblieben ist auch der Protest dagegen.
Seit den neunziger Jahren kam es immer zu Protesten von AtomkraftgegnerInnen gegen die Castor-Transporte ins atomare Zwischenlager.
Während unserer Studienreise ins Wendland wollen wir mit ZeitzeugInnen sprechen, mit Menschen, die sich an der Gründung der „Freien Republik Wendland“ beteiligten und die heute noch für den Widerstand gegen die Atomanlagen im Wendland verantwortlich sind. Im Rundlingsmuseum und im Museum Wustrow werden wir uns über die Geschichte des Wendlandes informieren.
Tourleitung: Volker Gerwers
Kosten: ca. 200 Euro + Anreise
Anmeldeschluss: 30.05.2018

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Edelweißpiraten in Dortmund

Samstag, 17. März 2018

Stadtrundgang durch die Dortmunder Nordstadt

Edelweißpiraten – so nannten sich in den dreißiger und vierziger Jahren Gruppen von Jugendlichen, die gegen die Nazis standen und sich vorwiegend gegen die Hitlerjugend organisiert haben.. Sie organisierten sich in Dortmund, aber auch im Ruhrgebiet und im Bergischen Land und trugen häufig unter dem Hemdenkragen das aus Horn geschnitzte Edelweiß. In Dortmund nannten sich die Edelweißpiraten „Latscher“. Viele ihrer Mitglieder haben Zwangsarbeiter geholfen, Flugblätter gedruckt und es wurden von ihnen Lieder gegen die Nazis komponiert.

Nach dem Stadtrundgang werden wir noch Gelegenheit haben, die Mahn- und Gedenkstätte Steinwache zu besuchen.

Treffpunkt: vor der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache

Uhrzeit: 11.00 Uhr

Guide: Volker Gerwers

Teilnahmegebühr: 3 Euro

Anmeldeschluss: 15.03 .2018

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Widerstand und Verfolgung 1933 – 1945

Samstag, 05. Mai 2018

Stadtrundgang durch Bochum

Während dieses ca. 2-stündigen Stadtrundgangs wird an den Widerstand gegen das NS-Regime in Bochum erinnert sowie über das Ausmaß und die Organisierung der Verfolgung und Vernichtung von Nazi-Gegnern, Juden und Sinti und Roma informiert. Wir machen u. a. Station vor den ehemaligen Standorten der Gewerkschaftshäuser, am Apolonia Pfaus-Park und am Standort der alten Synagoge. Weitere Stationen sind das ehemalige Polizeipräsidium an der Uhlandstr. und der Springerplatz

Treffpunkt: Hauptbahnhof Bochum

Uhrzeit: 14.00 Uhr

Teilnahmegebühr: 3 Euro

Anmeldeschluss: 03.05.2018

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Die Erinnerung an den Rheinübergang und die Luftlandung der alliiierten Truppen im März 1945 am Niederrhein – eine Spurensuche

Samstag, 24. März 2018

Radtour von Rees nach Hamminkeln (Niederrhein)

In der Nacht vom 23. auf den 24.März 1945 begann die „Operation Plunder“, der Rheinübergang der us-amerikanischen, britischen und kanadischen Truppen. Im Rahmen der „Operation Varsitiy landeten alliierte Trupppen in der Nähe von Hammminkeln. Welche Spuren dieser Unternehmen sind heute noch sichtbar? Wie wird am Niederrhein an diese Ereignisse erinnert? Um diese Fragen wird es während dieser Radtour gehen.

Treffpunkt: Hauptbahnhof Bochum

Uhrzeit: 9.00 Uhr

Kosten: Spende + Fahrtkosten (Fahrt mit dem Zug bis Rees)

Anmeldeschluss: 22.03.2018

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Kapp-Putsch und Märzrevolution

Samstag, 21. April 2018

Radtour von Dinslaken nach Wesel
Am Morgen des 13. März 1920 zog die ”Brigade Erhardt“ mit schwarz-weiß-roten Fahnen und Hakenkreuzen am Stahlhelm durch das Brandenburger Tor bis zum Regierungsviertel, um die noch junge Weimarer Republik zu beseitigen. Die damalige Reichsregierung musste fliehen. Vor ihrer Flucht hatte sie noch zum Generalstreik aufgerufen, dem ungefähr 12 Millionen Bürgerinnen und Bürger in ganz Deutschland folgten. Zur Abwehr Kapp-Putsch formierten sich im gesamten Ruhrgebiet Arbeiterwehren, die sich dann Roten Ruhrarmee nannten. Die Aufstandsbewegung weitete sich im gesamten Ruhrgebiet aus.

Auf der Tour von Dinslaken über Hünxe nach Wesel (ehemaliges Frontgebiet) werden wir Orte des Kampfes und Erinnerungsstätten aufsuchen.
Treffpunkt: Bochum Hauptbahnhof (Fahrt mit dem Zug bis Dinslaken)
Uhrzeit: 9.00 Uhr

Teilnahmegebühr: 5 Euro

Anmeldeschluss: 19.04.2017

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Studienreisen

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100 Jahre Erster Weltkrieg – eine Exkursion zum Hartmannswillerkopf, Elsass (Frankreich)

Samstag, 07. April 2018 – Donnerstag, 12. April 2018

Der Hartmannswillerkopf ist ein Berg im Elsass der während des Ersten Weltkriegs zwischen Deutschen und Franzosen erbittert umkämpft war. Davon zeugt heute noch ein gut erhaltenes System von Schützengräben. Ebenso finden sich mit Gras überwachsene Trichter. Der Kampf um den Gipfel begann am 31.12.1914. Die schwersten Kämpfe fanden am 19./20.Januar, 26.März, 25./26.April und am 21./22.Dezember 1915 statt. Ab etwa Mitte 1916 reduzierten beide Seiten ihre Truppen dort, intensivere Kämpfe fanden in nördlicheren Frontabschnitte statt. Insgesamt starben etwa 30000 Soldaten am Hartmannsweilerkopf.

Kosten: ca. 300 Euro + Anreise

Anmeldeschluss: 29. März 2018

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Auf dem Weg der Befreiung

Mittwoch, 09. Mai 2018  – Sonntag,13. Mai 2018

Radtour von Xanten nach Kleve
Im Februar und März 1945 wurde der Niederrhein von den alliierten Truppen befreit. Die Kämpfe auf der linken Rheinseite dauerten fast vier Wochen. Vor allem im Reichswald bei Kleve haben noch erbitterte Kampfhandlungen stattgefunden. Am 23.März 1945 begann der großangelegte Rheinübergang von Briten, Amerikanern und Kanadiern.
Wir werden vor Ort Gedenkorte und Erinnerungsstätten aufsuchen, die an die Befreiung des Niederrheins durch die alliierten Truppen sowie an Widerstand und Verfolgung während des Nationalsozialismus erinnern.

Treffpunkt: Bochumer Hauptbahnhof, Fahrt mit dem Zug bis Xanten
Uhrzeit: 9.00 Uhr
Tourleitung: Volker Gerwers

Kosten: ca. 240 Euro (Übernachtung im Doppelzimmer) + Anfahrt

Anmeldeschluss: 19.04.2018

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