Edelweißpiraten in Dortmund

Samstag, 16. März 2019

Stadtrundgang durch die Dortmunder Nordstadt

Edelweißpiraten – so nannten sich in den dreißiger und vierziger Jahren Gruppen von Jugendlichen, die gegen die Nazis standen und sich vorwiegend gegen die Hitlerjugend organisiert haben.. Sie organisierten sich in Dortmund, aber auch im Ruhrgebiet und im Bergischen Land und trugen häufig unter dem Hemdenkragen das aus Horn geschnitzte Edelweiß. In Dortmund nannten sich die Edelweißpiraten „Latscher“. Viele ihrer Mitglieder haben Zwangsarbeiter geholfen, Flugblätter gedruckt und es wurden von ihnen Lieder gegen die Nazis komponiert.

Nach dem Stadtrundgang werden wir noch Gelegenheit haben, die Mahn- und Gedenkstätte Steinwache zu besuchen.

Treffpunkt: vor der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache

Uhrzeit: 11.00 Uhr

Guide: Volker Gerwers

Teilnahmegebühr: 3 Euro

Anmeldeschluss: 15.03 .2018

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Die Erinnerung an den Rheinübergang der alliierten Truppen

Samstag, 30. März 2019

Radtour von Rees nach Wesel (Niederrhein)

In der Nacht vom 23. auf den 24.März 1945 begann die „Operation Plunder“, der Rheinübergang der us-amerikanischen, britischen und kanadischen Truppen. Im Rahmen der „Operation Varsitiy landeten alliierte Trupppen in der Nähe von Hammminkeln. Welche Spuren dieser Unternehmen sind heute noch sichtbar? Wie wird am Niederrhein an diese Ereignisse erinnert? Um diese Fragen wird es während dieser Radtour gehen.

Treffpunkt: Hauptbahnhof Bochum

Uhrzeit: 9.00 Uhr

Kosten: Spende + Fahrtkosten (Fahrt mit dem Zug bis Rees)

Anmeldeschluss: 27. März 2019

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Kapp-Putsch und Märzrevolution

Samstag, 13. April 2019

Radtour von Dinslaken nach Wesel
Am Morgen des 13. März 1920 zog die ”Brigade Erhardt“ mit schwarz-weiß-roten Fahnen und Hakenkreuzen am Stahlhelm durch das Brandenburger Tor bis zum Regierungsviertel, um die noch junge Weimarer Republik zu beseitigen. Die damalige Reichsregierung musste fliehen. Vor ihrer Flucht hatte sie noch zum Generalstreik aufgerufen, dem ungefähr 12 Millionen Bürgerinnen und Bürger in ganz Deutschland folgten. Zur Abwehr Kapp-Putsch formierten sich im gesamten Ruhrgebiet Arbeiterwehren, die sich dann Roten Ruhrarmee nannten. Die Aufstandsbewegung weitete sich im gesamten Ruhrgebiet aus.

Auf der Tour von Dinslaken über Hünxe nach Wesel (ehemaliges Frontgebiet) werden wir Orte des Kampfes und Erinnerungsstätten aufsuchen.
Treffpunkt: Bochum Hauptbahnhof (Fahrt mit dem Zug bis Dinslaken)
Uhrzeit: 9.00 Uhr

Teilnahmegebühr: 5 Euro

Anmeldeschluss: 10.April 2019

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Auf dem Weg der Befreiung

Donnerst, 02. Mai 2018  – Sonntag,15. Mai 2019

Radtour von Xanten nach Kleve
Im Februar und März 1945 wurde der Niederrhein von den alliierten Truppen befreit. Die Kämpfe auf der linken Rheinseite dauerten fast vier Wochen. Vor allem im Reichswald bei Kleve haben noch erbitterte Kampfhandlungen stattgefunden. Am 23.März 1945 begann der großangelegte Rheinübergang von Briten, Amerikanern und Kanadiern.
Wir werden vor Ort Gedenkorte und Erinnerungsstätten aufsuchen, die an die Befreiung des Niederrheins durch die alliierten Truppen sowie an Widerstand und Verfolgung während des Nationalsozialismus erinnern.

Treffpunkt: Bochumer Hauptbahnhof, Fahrt mit dem Zug bis Xanten
Uhrzeit: 9.00 Uhr
Tourleitung: Volker Gerwers

Kosten: ca. 240 Euro (Übernachtung im Doppelzimmer) + Anfahrt

Anmeldeschluss: 18.04.2019

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Geschichte des Widerstandes gegen Atomanlagen im Wendland

Donnerstag, 06.. Juni – Pfingstmontag, 10. Juni 2019

Seit über 30 Jahren ist das Wendland ein Zentrum des Widerstandes gegen Atomanlagen in der BRD. Gorleben-Anlagen: ein atomares Zwischenlager, eine Pilotkonditionierungsanlage im Wartestand und ein Endlager-Erkundungsbergwerk. Geblieben ist auch der Protest dagegen.
Seit den neunziger Jahren kam es immer zu Protesten von AtomkraftgegnerInnen gegen die Castor-Transporte ins atomare Zwischenlager.
Während unserer Studienreise ins Wendland wollen wir mit ZeitzeugInnen sprechen, mit Menschen, die sich an der Gründung der „Freien Republik Wendland“ beteiligten und die heute noch für den Widerstand gegen die Atomanlagen im Wendland verantwortlich sind. Im Rundlingsmuseum und im Museum Wustrow werden wir uns über die Geschichte des Wendlandes informieren.

Tourleitung: Volker Gerwers

Kosten: ca. 200 Euro + Anreise
Anmeldeschluss: 24.05.2019

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Studienreise nach Maloja, Kanton Graubünden (Schweiz)

Sonntag, 23.. Juni 2019 – Sonntag, 30. Juni 2019


Übernachten werden wir in dieser Woche in der Freizeit – und Bildungsstätte Salecina. Sie liegt am Übergang vom Oberengadin zum Bergell, auf dem Malojapass im Kanton Graubünden. Sie wurde in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts gegründet und besteht aus zwei alten, umgebauten Landwirtschaftsgebäuden, die umgeben sind von Bergwiesen. Sie entwickelte sich in den siebziger und achtziger zu einem Treffpunkt von Menschen die sich in linken und sozialen Bewegungen engagieren. Max Frisch und Herbert Marcuse gehörten zu den Besuchern von Salecina.
Vor Ort werden wir einige Wanderungen unternehmen sowie Ausflüge ins Bergell-Tal und zum Museum Ciäsa Granda in Stampa, in dem Werke der Künstler Familie Giacometti zu sehen sind. Fest im Programm steht auch ein Tagesausflug nach Chiavenna (Italien). Dort werden ein Zentrum besuchen, dass die Geschichte der Arbeiterbewegung in dieser Region erforscht.

Tourleitung: Volker Gerwers
Kosten für Übernachtung und Verpflegung: ca. 525,- Euro (je nach Einkommen) + Anreise

Anmeldeschluss: 29. Mai 2019

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Auf den Spuren der Slawen in Ostholstein

Mittwoch, 17. Juli 2019 – Sonntag, 21.Juli 2019

Bevor im 11. Jahrhundert die feudale deutsche Ostexpansion begann, waren die Gebiete zwischen Elbe und Oder, ebenso Ostholstein, von einer slawischen Bevölkerung besiedelt.
In der Nähe des Stadtzentrums von Oldenburg in Holstein sind von dem ehemaligen slawischen Handelsplatz Starigard noch heute Reste des Walls zu sehen.
Im Wallmuseum in Oldenburg werden wir uns über die Geschichte Starigards informieren und einiges über den Alltag der Menschen, die vor 1000 Jahren in Ostholstein lebten, erfahren. Weitere Stationen -slawische Burgwälle- werden wir in Plön, in der Nähe von Altengörs und Lütjenburg erkunden. Während dieser Exkursion haben genug Zeit, die schöne Landschaft zu genießen.
Tourleiter: Volker Gerwers
Kosten: ca. 250 Euro + Anreise
Anmeldeschluss: 28. Juni 2019

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Auf den Spuren der Ardennenoffensive-

Mittwoch, 24.Oktober 2018 – Sonntag, 28. Oktober 2018

Fahrt nach Eupen, Malmedy, Stavelot und St. Vith (Ostbelgien)

Im 16.Dezember 1944 begann an der damaligen Westfront eine Offensive der deutschen Truppen, die sogenannte Ardennenoffensive, oder auch Rundstedt-Offensive genannt. Die deutschen Truppen drangen bis zum belgischen Ort Bastogne vor. Während dieser Offensive kam es im ostbelgischen Ort Stavelot zu einem Massaker an der Zivilbevölkerung. Etwa 150 Zivilisten wurden dort durch Angehörige der SS-Kampfgruppe Peiper erschossen. Die Kampfgruppe Peiper war auch für die Ermordung von 73 amerikanischen Soldaten nach ihrer Gefangennahme in der Nähe von Malmedy verantwortlich. Es sind noch weitere Kriegsverbrechen nachgewiesen, die während der Ardennenoffensive stattfanden.

Wir werden zu Gedenkorten fahren, die an diese Massaker erinnern.

Anreise: mit einem Kleinbus

Kosten:ca.250 Euro für Übernachtung und Frühstück + Anreise

Anmeldeschluss: 05.10.2018

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Bochum in der NS-Zeit

Samstag, 29. September 2018

Stadtrundgang zum Thema Widerstand und Verfolgung in Bochum 1933 – 1945

Während dieses ca. 2-stündigen Stadtrundgangs wird an den Widerstand gegen das NS-Regime in Bochum erinnert sowie über das Ausmaß und die Organisierung der Verfolgung und Vernichtung von Nazi-Gegnern, Juden und Sinti und Roma informiert. Wir machen u. a. Station vor den ehemaligen Standorten der Gewerkschaftshäuser, am Appolonia Pfaus-Park und am Standort der alten Synagoge. Weitere Stationen sind das ehemalige Polizeipräsidium an der Uhlandstr. und der Springerplatz

Treffpunkt: Hauptbahnhof Bochum, Ausgang Buddenbergplatz

Uhrzeit: 14.00 Uhr

Guide: Volker Gerwers

Teilnahmegebühr: 5 Euro

Anmeldeschluss: 26.09.2018

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Der Widerstand gegen den Schnellen Brüter in Kalkar

Samstag, 15. September 2018

Radtour von Kleve nach Xanten

Im Jahr 1974 wurde mit dem Bau des Schnellen Brüters begonnen, eines wegen seiner Plutonium-Produktion und seiner eklatanten Sicherheitsmängel hochgefährlichen Reaktortyps. Seit Mitte der siebziger Jahre formierte sich in dieser Region eine breite Widerstandsbewegung. Es fanden in Kalkar in den siebziger und achtziger Jahren Großdemonstrationen gegen den Bau des Schnellen Brüters statt. Der Bau des Schnellen Brüters wurde 1991 eingestellt, das Projekt wurde aufgegeben. Heute ist das ehemalige Gelände des Schnellen Brüters ein Freizeitpark.

Während dieser Exkursion werden wir uns auf Spurensuche begeben: Welche Zeugnisse des Widerstandes gegen den Schnellen Brüter sind heute noch sichtbar? Um diese Frage geht es.Geplant ist auch ein Gespräch mit Zeitzeugen.

Ferner werden wir einen Streifzug durch die Geschichte des Niederrheins unternehmen. Unsere erste Station wird die ehemalige Festung Schenkenschanz sein. Sie hatte während des Dreißigjährigen Krieges eine strategische Bedeutung.

Treffpunkt: Bochumer Hauptbahnhof, Fahrt mit dem Zug bis Kleve

Uhrzeit: 8:30 Uhr

Tourleitung: Volker Gerwers

Kosten: Spende + Fahrt von Bochum bis Kleve und zurück,

Anmeldeschluss: 12.09.2018

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