Auf den Spuren der Slawen in Ostholstein

Mittwoch, 20. Juli 2022 – Sonntag, 24. Juli 2022

Bevor im 11. Jahrhundert die feudale deutsche Ostexpansion begann, waren die Gebiete zwischen Elbe und Oder, ebenso Ostholstein, von einer slawischen Bevölkerung besiedelt.

In der Nähe des Stadtzentrums von Oldenburg in Holstein sind von dem ehemaligen slawischen Handelsplatz Starigard noch heute Reste des Walls zu sehen.

Im Wallmuseum in Oldenburg werden wir uns über die Geschichte Starigards informieren und einiges über den Alltag der Menschen, die vor 1000 Jahren in Ostholstein lebten, erfahren. Weitere Stationen slawische Burgwälle werden wir in Plön, in der Nähe von Altengörs und Lütjenburg erkunden. Während dieser Exkursion haben wir genug Zeit, die schöne Landschaft zu genießen.

Tourleiter: Volker Gerwers

Kosten: wird noch bekannt gegeben


							
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Kapp-Putsch und Märzrevolution

Samstag, 08. August 2020

Radtour von Dinslaken nach Wesel

Am Morgen des 13. März 1920 zog die ”Brigade Erhardt“ mit schwarz-weiß-roten Fahnen und Hakenkreuzen am Stahlhelm durch das Brandenburger Tor bis zum Regierungsviertel, um die noch junge Weimarer Republik zu beseitigen. Die damalige Reichsregierung musste fliehen. Vor ihrer Flucht hatte sie noch zum Generalstreik aufgerufen, dem ungefähr 12 Millionen Bürgerinnen und Bürger in ganz Deutschland folgten. Zur Abwehr Kapp-Putsch formierten sich im gesamten Ruhrgebiet Arbeiterwehren, die sich dann Roten Ruhrarmee nannten. Die Aufstandsbewegung weitete sich im gesamten Ruhrgebiet aus.

Auf der Tour von Dinslaken über Hünxe nach Wesel (ehemaliges Frontgebiet) werden wir Orte des Kampfes und Erinnerungsstätten aufsuchen.
Treffpunkt: Bochum Hauptbahnhof (Fahrt mit dem Zug bis Dinslaken),
Uhrzeit: 8.45 Uhr

Teilnahmegebühr: 5 Euro

Anmeldeschluss: 05.August 2020

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Vor 75 Jahren: Der Beginn der deutschen Ardennenoffensive


Am Donnerstag, den 19.12.19, findet um 19 Uhr im Sozialen Zentrum ein Vortrag von Volker Gerwers statt mit dem Titel: „Vor 75 Jahren: Der Beginn der deutschen Ardennenoffensive“ srarr. Im 16.Dezember 1944 begann an der damaligen Westfront eine Offensive der deutschen Truppen, die sogenannte Ardennenoffensive, oder auch Runstedt-Offensive genannt. Die deutschen Truppen drangen bis zum belgischen Ort Bastogne vor. Während dieser Offensive kam es im ostbelgischen Ort Stavelot zu einem Massaker an der Zivilbevölkerung. Etwa 150 Zivilisten wurden dort durch Angehörige der SS-Kampfgruppe Peiper erschossen. Die Kampfgruppe Peiper war auch für die Ermordung von 73 amerikanische Soldaten nach ihrer Gefangennahme in der Nähe von Malmedy verantwortlich. Es sind noch weitere Kriegsverbrechen nachgewiesen, die während der Ardennenoffensive stattfanden.«
Eine Veranstaltung der Bochumer Geschichtswerkstatt

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Vor 40 Jahren: Der „NATO-Doppelbeschluss „

Donnerstag, 12. Dezember 2019
Uhrzeit: 19.00 Uhr . Ort: Soziales Zentrum Bochum, Josephstr. 2

Mit Verabschiedung des „NATO-Doppelbeschlusses“ durch die Außen- und Verteidigungsminister der NATO-Staaten am 12. Dezember 1979 wurde die Stationierung neuer Mittelstreckenraketen in Westeuropa angekündigt. Anfang bis Mitte der Achtziger Jahre demonstrierten Millionen von Menschen in Westeuropa gegen den sog. NATO-Doppelbeschluss. Eine neue Friedensbewegung in der BRD und in anderen westeuropäischen Ländern hatte sich daraufhin entwickelt, sie hatte damals an Stärke gewonnen und zu neuen Aktionsformen gefunden. Im November 1983 wurde in der BRD und in anderen NATO-Staaten mit der Stationierung US-amerikanischer Mittelstreckenraketen Pershing II und der Marschflugkörper „Cruise Missiles“ begonnen. Die Friedensbewegung reagierte darauf mit gewaltfreien Protestaktionen und Sitzblockaden. Nachdem Vortrag werden wir noch Gelegenheit zur Diskussion haben. ZeitzeugInnen, aber auch heutige politische AktivistInnen, sind herzlich eingeladen, an der Diskussion teilzunehnen.

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Edelweißpiraten in Dortmund

Samstag, 16. März 2019

Stadtrundgang durch die Dortmunder Nordstadt

Edelweißpiraten – so nannten sich in den dreißiger und vierziger Jahren Gruppen von Jugendlichen, die gegen die Nazis standen und sich vorwiegend gegen die Hitlerjugend organisiert haben.. Sie organisierten sich in Dortmund, aber auch im restlichen Ruhrgebiet und im Bergischen Land und trugen häufig unter dem Hemdenkragen das aus Horn geschnitzte Edelweiß. In Dortmund nannten sich die Edelweißpiraten „Latscher“. Viele ihrer Mitglieder haben Zwangsarbeitern geholfen, Flugblätter gedruckt und es wurden von ihnen Lieder gegen die Nazis komponiert.

Nach dem Stadtrundgang werden wir noch Gelegenheit haben, die Mahn- und Gedenkstätte Steinwache zu besuchen.

Treffpunkt: vor der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache

Uhrzeit: 11.00 Uhr

Guide: Volker Gerwers

Teilnahmegebühr: 3 Euro

Anmeldeschluss: 15.03 .2018

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Die Erinnerung an den Rheinübergang der alliierten Truppen

Samstag, 30. März 2019

Radtour von Rees nach Wesel (Niederrhein)

In der Nacht vom 23. auf den 24.März 1945 begann die „Operation Plunder“, der Rheinübergang der us-amerikanischen, britischen und kanadischen Truppen. Im Rahmen der „Operation Varsitiy landeten alliierte Trupppen in der Nähe von Hammminkeln. Welche Spuren dieser Unternehmen sind heute noch sichtbar? Wie wird am Niederrhein an diese Ereignisse erinnert? Um diese Fragen wird es während dieser Radtour gehen.

Treffpunkt: Hauptbahnhof Bochum

Uhrzeit: 9.00 Uhr

Kosten: Spende + Fahrtkosten (Fahrt mit dem Zug bis Rees)

Anmeldeschluss: 27. März 2019

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Kapp-Putsch und Märzrevolution

Samstag, 13. April 2019

Radtour von Dinslaken nach Wesel
Am Morgen des 13. März 1920 zog die ”Brigade Erhardt“ mit schwarz-weiß-roten Fahnen und Hakenkreuzen am Stahlhelm durch das Brandenburger Tor bis zum Regierungsviertel, um die noch junge Weimarer Republik zu beseitigen. Die damalige Reichsregierung musste fliehen. Vor ihrer Flucht hatte sie noch zum Generalstreik aufgerufen, dem ungefähr 12 Millionen Bürgerinnen und Bürger in ganz Deutschland folgten. Zur Abwehr Kapp-Putsch formierten sich im gesamten Ruhrgebiet Arbeiterwehren, die sich dann Roten Ruhrarmee nannten. Die Aufstandsbewegung weitete sich im gesamten Ruhrgebiet aus.

Auf der Tour von Dinslaken über Hünxe nach Wesel (ehemaliges Frontgebiet) werden wir Orte des Kampfes und Erinnerungsstätten aufsuchen.
Treffpunkt: Bochum Hauptbahnhof (Fahrt mit dem Zug bis Dinslaken)
Uhrzeit: 9.00 Uhr

Teilnahmegebühr: 5 Euro

Anmeldeschluss: 10.April 2019

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Auf dem Weg der Befreiung

Donnerst, 02. Mai 2018  – Sonntag,15. Mai 2019

Radtour von Xanten nach Kleve
Im Februar und März 1945 wurde der Niederrhein von den alliierten Truppen befreit. Die Kämpfe auf der linken Rheinseite dauerten fast vier Wochen. Vor allem im Reichswald bei Kleve haben noch erbitterte Kampfhandlungen stattgefunden. Am 23.März 1945 begann der großangelegte Rheinübergang von Briten, Amerikanern und Kanadiern.
Wir werden vor Ort Gedenkorte und Erinnerungsstätten aufsuchen, die an die Befreiung des Niederrheins durch die alliierten Truppen sowie an Widerstand und Verfolgung während des Nationalsozialismus erinnern.

Treffpunkt: Bochumer Hauptbahnhof, Fahrt mit dem Zug bis Xanten
Uhrzeit: 9.00 Uhr
Tourleitung: Volker Gerwers

Kosten: ca. 240 Euro (Übernachtung im Doppelzimmer) + Anfahrt

Anmeldeschluss: 18.04.2019

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Geschichte des Widerstandes gegen Atomanlagen im Wendland

Donnerstag, 06.. Juni – Pfingstmontag, 10. Juni 2019

Seit über 30 Jahren ist das Wendland ein Zentrum des Widerstandes gegen Atomanlagen in der BRD. Gorleben-Anlagen: ein atomares Zwischenlager, eine Pilotkonditionierungsanlage im Wartestand und ein Endlager-Erkundungsbergwerk. Geblieben ist auch der Protest dagegen.
Seit den neunziger Jahren kam es immer zu Protesten von AtomkraftgegnerInnen gegen die Castor-Transporte ins atomare Zwischenlager.
Während unserer Studienreise ins Wendland wollen wir mit ZeitzeugInnen sprechen, mit Menschen, die sich an der Gründung der „Freien Republik Wendland“ beteiligten und die heute noch für den Widerstand gegen die Atomanlagen im Wendland verantwortlich sind. Im Rundlingsmuseum und im Museum Wustrow werden wir uns über die Geschichte des Wendlandes informieren.

Tourleitung: Volker Gerwers

Kosten: ca. 200 Euro + Anreise
Anmeldeschluss: 24.05.2019

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Studienreise nach Maloja, Kanton Graubünden (Schweiz)

Sonntag, 23.. Juni 2019 – Sonntag, 30. Juni 2019


Übernachten werden wir in dieser Woche in der Freizeit – und Bildungsstätte Salecina. Sie liegt am Übergang vom Oberengadin zum Bergell, auf dem Malojapass im Kanton Graubünden. Sie wurde in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts gegründet und besteht aus zwei alten, umgebauten Landwirtschaftsgebäuden, die umgeben sind von Bergwiesen. Sie entwickelte sich in den siebziger und achtziger zu einem Treffpunkt von Menschen die sich in linken und sozialen Bewegungen engagieren. Max Frisch und Herbert Marcuse gehörten zu den Besuchern von Salecina.
Vor Ort werden wir einige Wanderungen unternehmen sowie Ausflüge ins Bergell-Tal und zum Museum Ciäsa Granda in Stampa, in dem Werke der Künstler Familie Giacometti zu sehen sind. Fest im Programm steht auch ein Tagesausflug nach Chiavenna (Italien). Dort werden ein Zentrum besuchen, dass die Geschichte der Arbeiterbewegung in dieser Region erforscht.

Tourleitung: Volker Gerwers
Kosten für Übernachtung und Verpflegung: ca. 525,- Euro (je nach Einkommen) + Anreise

Anmeldeschluss: 29. Mai 2019

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