Filmvorführung: “Der Hauptmann von Muffrika”

Dienstag, 28. April, 19:00 Uhr –
Filmvorführung mit Diskussion‭ „‬Der Hauptmann von Muffrika‭“. Ein Film von Paul Meyer und Rudolf Kersting
Die Geschichtswerkstatt zeigt einen Film über den Amoklauf eines deutschen‭ ‬19-jährigen Gefreiten der Fallschirmjäger im April‭ ‬1945‭ ‬im Emsland.
‭>> Im April 1945 verwandelte sich der 19-jährige Gefreite Willi Herold in einen Hauptmann. Er bildete aus anderen Versprengten eine eigene Einheit und marodierte durchs Emsland…
Am‭ ‬11.‭ ‬April erreicht die Truppe das bei Papenburg gelegene Strafgefangenenlager Aschendorfermoor.‭ <<‬ (Klappentext der DVD‭)
Hier ermordete die Einheit etwa‭ ‬120‭ ‬Menschen.‭ ‬Es kommen Zeitzeugen zu Wort,‭ ‬welche die Taten überlebten und eindringlich schildern.

Ort: Soziales Zentrum Bochum, Josephstr. 2

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70 Jahre “Operation Plunder”

Vortrag

Dienstag,‭ ‬14.‭ ‬April‭

Am 10.April 1945 marschierten US-Amerikanischen Truppen in die Bochumer Innenstadt ein. Die Bochumer Geschichtswerkstatt erinnert am 14.April an dieses Ereignis durch einen Vortrag über Vormarsch der alliierten Truppen im März 1945 an den Rhein und die Einkesselung des Ruhrgebietes. – Den Vortrag hält Volker Gerwers.

Im Anschluss an dem Vortrag wird ein von dem in Ostbelgien lebenden Historiker Herbert Ruland gedrehten Film über den belgischen Antifaschisten und Widerstandskämpfer Francois (Rick) Wolgarten gezeigt.

Uhrzeit‭ ‬19:00‭ ‬Uhr
Ort:‭ ‬Soziales Zentrum Bochum

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Programm 1.Halbjahr 2015

 

Standrundgänge und Exkursionen per Rad

Bochum in der NS-Zeit

Samstag, 7.März 2015
Stadtrundgang zum Thema Widerstand und Verfolgung in Bochum 1933 – 1945
Während dieses ca. 2-stündigen Stadtrundgangs wird an den Widerstand gegen das NS-Regime in Bochum erinnert sowie über das Ausmaß und die Organisierung der Verfolgung und Vernichtung von Nazi-Gegnern, Juden und Sinti und Roma informiert. Wir machen u. a. Station vor den ehemaligen Standorten der Gewerkschaftshäuser, am Apolonia Pfaus-Park und am Standort der alten Synagoge. Weitere Stationen sind das ehemalige Polizeipräsidium an der Uhlandstr. und der Springerplatz
Treffpunkt: Hauptbahnhof Bochum
Uhrzeit: 14.00 Uhr
Teilnahmegebühr: 3 Euro
Anmeldung werden bis zum 04.03.2015 erbeten unter: geschichtswerkstatt@bo-alternativ.de

Kapp-Putsch und Märzrevolution im Jahr 1920

Sonntag, 26.April 2015
Radtour von Dinslaken nach Wesel
Am Morgen des 13. März 1920 zog die ”Brigade Erhardt“ mit schwarz-weiß-roten Fahnen und Hakenkreuzen am Stahlhelm durch das Brandenburger Tor bis zum Regierungsviertel, um die noch junge Weimarer Republik zu beseitigen. Die damalige Reichsregierung musste fliehen. Vor ihrer Flucht hatte sie noch zum Generalstreik aufgerufen, dem ungefähr 12 Millionen Bürgerinnen und Bürger in ganz Deutschland folgten. Zur Abwehr des Kapp-Putsches formierten sich im gesamten Ruhrgebiet Arbeiterwehren, die sich später Roten Ruhrarmee nannten. Der Aufstand weitete sich im gesamten Ruhrgebiet aus.
Auf der Tour von Dinslaken über Wesel nach Hünxe, das ehemaliges Frontgebiet, werden wir Orte des Kampfes und Erinnerungsstätten aufsuchen.
Treffpunkt: Bochum Hauptbahnhof, Uhrzeit: 8.30 Uhr, Dinslaken Bahnhof, 10:00 Uhr
Teilnahmegebühr: 5 Euro
Anmeldung erbeten bis zum 08.04.2015 unter: geschichtswerkstatt@bo-alternativ.de

Sonntag, 10.Mai 2015
Radtour von Bönen nach Hamm
Historisch-politische Bildungsfahrt per Rad
Während des Rückzuges der Roten Ruhrarmee kam es in Pelkum bei Hamm am 1.April 1920 noch zu heftigen Kämpfen zwischen Einheiten der Roten Ruhrarmee und der Brigade Epp. Nach dieser Schlacht wurden 74 Arbeiter gefangengenommen und von Freikorpssoldaten erschossen.
Auf dieser Radtour werden wir uns mit Ursachen und Verlauf der Märzrevolution im Jahr 1920 beschäftigen, insbesondere aber mit der Schlacht bei Pelkum.
Tourleiter: Volker Gerwers
Uhrzeit: 11.00 Uhr
Teilnahmegebühr: 4 Euro
Anmeldung erbeten bis zum 06.05.2015 unter geschichtswerkstatt@bo-alternativ.de

Neue soziale Bewegungen in den siebziger und achtziger Jahren

Samstag, 13.Juni 2015
Häuserkampf in Bochum

Häuserkampf in Bochum hat eine bewegte Geschichte. Die Kulturzentrumsbewegung besetzte in den 80er Jahren mehrere Fabrikgebäude zur Errichtung eines autonomen Kulturzentrums in Bochum. Im Zuge des Widerstandes gegen den Ausbau des Außenrings wurde das Heusnerviertel besetzt. Gemeinsam kämpften und lebten hier über Jahre die verschiedensten Menschen. Anfang der 90er Jahre wurde das alte Amtshaus auf der Brückstraße 33 besetzt, um alternative Wohnformen zu leben. Das Antirassistische Zentrum
entstand im Anschluss an den Antifasommer im Jahr 2000 in der alten Feuerwache. Im Protest gegen die Einführung der Studiengebühren wurde 2006 die Freie Uni Bochum ausgerufen und das Querforum West besetzt.
Um einen Einblick in die Geschichte des Häuserkampfs in Bochum zu bekommen, geht es mit dem Fahrrad zu diesen und einigen anderen ehemals umkämpften Orten. Die Fahrradtour bietet eine Einführung für Interessierte, aber auch die Möglichkeit zum Erzählen für Leute, die dabei waren.
Uhrzeit: 15 Uhr
Ort: Soziales Zentrum, Josephstraße 2, Bochum
Strecke: Soziales Zentrum, Alleestraße, Kohlenstraße, Hattinger Straße, Innenstadt, Herner Straße

Studienreisen

Sonntag, 29.März – Donnerstag, 2.April 2015
Auf den Spuren der Slawen in Ostholstein
Bevor im 11. Jahrhundert die feudale deutsche Ostexpansion begann, waren die Gebiete zwischen Elbe und Oder, ebenso Ostholstein, von einer slawischen Bevölkerung besiedelt.
In der Nähe des Stadtzentrums von Oldenburg in Holstein sind von dem ehemaligen slawischen Handelsplatz Starigard noch heute Reste des Walls zu sehen.
Im Wallmuseum in Oldenburg werden wir uns über die Geschichte Starigards informieren und einiges über den Alltag der Menschen, die vor 1000 Jahren in Ostholstein lebten, erfahren. Weitere Stationen slawische Burgwälle werden wir in Plön, in der Nähe von Altengörs und Lütjenburg erkunden. Während dieser Exkursion haben genug Zeit, die schöne Landschaft zu genießen.
Tourleiter: Volker Gerwers
Kosten: wird noch bekannt gegeben

Sonntag, 3.Mai  – Mittwoch, 06.Mai 2015

Auf dem Weg der Befreiung
Radtour von Xanten nach Kleve
Im Februar und März 1945 wurde der Niederrhein von den alliierten Truppen befreit. Die Kämpfe auf der linken Rheinseite dauerten fast vier Wochen. Vor allem im Reichswald bei Kleve haben noch erbitterte Kampfhandlungen stattgefunden. Am 23.März 1945 begann der großangelegte Rheinübergang von Briten, Amerikanern und Kanadiern.
Wir werden Gedenkorte aufsuchen, die an die Befreiung des Niederrheins durch die alliierten Truppen sowie an Widerstand und Verfolgung während des Nationalsozialismus erinnern.
Treffpunkt: Bochumer Hauptbahnhof, Fahrt mit dem Zug bis Kleve
Uhrzeit: 9.00 Uhr
Tourleiter: Volker Gerwers
Kosten: ca. 110 Euro (Übernachtung) + Anfahrt

Mittwoch, 13.05.2015 bis Sonntag, 17.05.2015
100 Jahre Erster Weltkrieg – eine Exkursion zum Hartmannswillerkopf, Elsass (Frankreich)
Der Hartmannswillerkopf ist ein Berg im Elsass der während des Ersten Weltkriegs zwischen Deutschen und Franzosen erbittert umkämpft war. Davon zeugt heute noch ein gut erhaltenes System von Schützengräben. Ebenso finden sich mit Gras überwachsene Trichter. Der Kampf um den Gipfel begann am 31.12.1914. Die schwersten Kämpfe fanden am 19./20.Januar, 26.März, 25./26.April und am 21./22.Dezember 1915 statt. Ab etwa Mitte 1916 reduzierten beide Seiten ihre Truppen dort, intensivere Kämpfe fanden in nördlicheren Frontabschnitte statt. Insgesamt starben etwa 30000 Soldaten am Hartmannsweilerkopf.
Anmeldung werden bis zum 15.04.2015 erbeten unter: geschichtswerkstatt@bo-alternativ.de
Kosten. wird noch bekannt gegeben

Mittwoch, 17.Juni – Sonntag, 21.Juni 2015
Geschichte des Widerstandes gegen Atomanlagen im Wendland
Im Februar 1977 erklärte der damalige Ministerpräsident von Niedersachsen Ernst Albrecht (CDU) Gorleben zum Standort für ein Nukleares Entsorgungszentrum (NEZ). Gemeint war damit Atommülldeponie und Wiederaufbereitung an einer Stelle. Nur wenige Wochen später, am 12.März, protestierten bereits über 10000 Menschen in Gorleben gegen diese Pläne. Es folgte im Frühjahr 1979 der große Protest-Treck nach Hannover. Das Gelände, auf dem das atomare Endlager errichtet werden sollte, wurde im Frühjahr 1980 von Atomkraftgegnern besetzt, die „Freie Republik Wendland“ wurde gegründet. Nach einem Monat wurde sie durch einen brutalen Polizeieinsatz beseitigt.
Das NEZ ließ sich zwar politisch nicht durchsetzen, geblieben sind allerdings die Gorleben-Anlagen: ein atomares Zwischenlager, eine Pilotkonditionierungsanlage im Wartestand und ein Endlager-Erkundungsbergwerk. Geblieben ist auch der Protest dagegen.
Seit den neunziger Jahren kam es immer zu Protesten von AtomkraftgegnerInnen gegen die Castor-Transporte ins atomare Zwischenlager.
Während unserer Exkursion wollen wir mit ZeitzeugInnen sprechen, mit Menschen, die sich im Jahr 1980 an der Gründung der „Freien Republik Wendland“ beteiligten und die heute noch für den Widerstand gegen die Atomanlagen im Wendland und gegen die Castor-Transporte verantwortlich sind. Ferner werden wir das Museum Wustrow in Wustrow und das Rundlingsmuseum in Küsten besuchen, um uns über die Geschichte des Wendlandes zu informieren.
Veranstalter: Anti-Atomplenum Bochum, Naturfreundejugend NRW und Bochumer Geschichtswerkstatt
Unterkunft: in einem Tagungshaus im Wendland
Kosten: ca. 200 Euro (Übernachtung und Verpflegung) + Anreise
Anmeldung erbeten bis zum Freitag, 06.Juni 2014

Maloja, Kanton Graubünden (Schweiz)
Sonntag, 28.Juni 2015 – Sonntag, 05.Juli 2015
Während dieser Studienreise werden wir in der Freizeit- und Bildungsstätte Salecina übernachten. Die Freizeit – und Bildungsstätte Salecina liegt am Übergang vom Oberengadin zum Bergell, auf dem Malojapass im Kanton Graubünden. Sie entwickelte sich seit den siebziger Jahren zum Treffpunkt von Menschen, die sich in verschiedenen sozialen und linken Bewegungen engagieren. Vor Ort werden wir einige Wanderungen unternehmen und Ausflüge ins Bergell-Tal. In Stampa werden wir das Museum Ciäsa Granda besuchen, in dem Werke der Künstler Familie Giacometti zu sehen sind.
Veranstalter: Bochumer Geschichtswerkstatt
Kosten: ca. 420 Euro für Übernachtung und Verpflegung + Anfahrt
Anmeldung erbeten bis zum 30.Mail 2015

Verantwortlich für das Programm: Volker Gerwers

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Bochum im Nationalsozialismus

Bochum in der NS-Zeit

Samstag, 7.März 2015
Stadtrundgang zum Thema Widerstand und Verfolgung in Bochum 1933 – 1945
Während dieses ca. 2-stündigen Stadtrundgangs wird an den Widerstand gegen das NS-Regime in Bochum erinnert sowie über das Ausmaß und die Organisierung der Verfolgung und Vernichtung von Nazi-Gegnern, Juden und Sinti und Roma informiert. Wir machen u. a. Station vor den ehemaligen Standorten der Gewerkschaftshäuser, am Apolonia Pfaus-Park und am Standort der alten Synagoge. Weitere Stationen sind das ehemalige Polizeipräsidium an der Uhlandstr. und der Springerplatz
Treffpunkt: Hauptbahnhof Bochum
Uhrzeit: 14.00 Uhr
Teilnahmegebühr: 3 Euro
Anmeldung werden bis zum 04.03.2015 erbeten unter: geschichtswerkstatt@bo-alternativ.de

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Die deutschen Juden und der Erste Weltkrieg, Vortrag von David Jünger

Dienstag, 25.11.2014

Mit Begeisterung zogen die deutschen Juden in den Ersten Weltkrieg,
sollte er ihnen doch die endgültige Durchsetzung der Emanzipation bringen.
Stattdessen stand an seinem Ende die Verweigerung der Gleichberechtigung durch
Staat und Gesellschaft. In dem Vortrag werden die historischen Bedingungen
jüdischer Teilhabe im Deutschland des frühen 20. Jahrhunderts erläutert und
schließlich gezeigt, warum die Emanzipation der Juden bereits gescheitert war,
noch bevor der Nationalsozialismus entstand.

Diese Veranstaltung wird unterstützt vom Bochumer Friedensplenum und der DFG/VK Gruppe Bochum/Herne.

Uhrzeit: 19.00 Uhr Ort: Bahnhof Langendreer

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Vor 70 Jahren: Der Beginn der deutschen Ardennenoffensive

Donnerstag, 11.12.2014

Vortrag von Volker Gerwers
Im 16.Dezember 1944 begann an der damaligen Westfront eine Offensive der deutschen Truppen, die sogenannte Ardennenoffensive, oder auch Runstedt-Offensive genannt. Die deutschen Truppen drangen bis zum belgischen Ort Bastogne vor. Während dieser Offensive kam es im ostbelgischen Ort Stavelot zu einem Massaker an der Zivilbevölkerung. Etwa 150 Zivilisten wurden dort durch Angehörige der SS-Kampfgruppe Peiper erschossen. Die Kampfgruppe Peiper war auch für die Ermordung von 73 amerikanische Soldaten nach ihrer Gefangennahme in der Nähe von Malmedy verantwortlich. Es sind noch weitere Kriegsverbrechen nachgewiesen, die während der Ardennenoffensive stattfanden.
Während dieses Vortrages wird noch weitgehend unbekanntes Bildmaterial gezeigt, das diese Kriegsverbrechen dokumentiert. Abschließend wird auf den Malmedy-Prozess eingegangen, der vom 16.Mai bis 16.Juli 1946 im Internierungslager Dachau stattfand.
Uhrzeit: 19:00 Uhr , Ort: Bahnhof Langendreer

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Studienreise: 100 Jahre Erster Weltkrieg – eine Exkursion zum Hartmannswillerkopf, Elsass (Frankreich)

Mittwoch, 08.10.2014 bis Sonntag, 12.10.2014

Der Hartmannswillerkopf ist ein Berg im Elsass der während des Ersten Weltkriegs zwischen Deutschen und Franzosen erbittert umkämpft war. Davon zeugt heute noch ein gut erhaltenes System von Schützengräben. Ebenso finden sich mit Gras überwachsene Trichter. Der Kampf um den Gipfel begann am 31.12.1914. Die schwersten Kämpfe fanden am 19./20.Januar, 26.März, 25./26.April und am 21./22.Dezember 1915 statt. Ab etwa Mitte 1916 reduzierten beide Seiten ihre Truppen dort, intensivere Kämpfe fanden in nördlicheren Frontabschnitte statt. Insgesamt starben etwa 30000 Soldaten am Hartmannsweilerkopf.
Anmeldung werden bis zum 10.09.2014 erbeten unter: geschichtswerkstatt@bo-alternativ.de

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Gedenkorte für die Opfer des Nationalsozialismus in Bochum

Sonntag, 19.10.2014

Rundfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Wir machen Station an Orten außerhalb des Stadtzentrums von Bochum, die in der nationalsozialistischen Zeit von Bedeutung waren. Diese etwa 4- stündige Rundfahrt führt zu den Orten des Nazi-Terrors, zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung in Bochum. Ausgangspunkt ist der Springerplatz. Weitere Stationen sind die früheren Standorte der ehemaligen Zwangsarbeiterlager, der Gedenkort Saure Wiesen und als Endpunkt das ehemaliges Zechengebäude am Kemnader Stausee.
Treffpunkt: Springerplatz, Bochum
Uhrzeit: 14.00 Uhr
Tourleiter: Volker Gerwers
Anmeldung werden bis zum 15.10.2014 erbeten unter: geschichtswerkstatt@bo-alternativ.de

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10 Jahre wilder Streik bei Opel

Freitag, 03.10.2014

6 Tage wilder Streik bei Opel-Bochum im Oktober 2004… Seine lange Vor- und kurze Nachgeschichte (Bude zu Ende 2014) und die radikale Linke… Dazu werden wir zunächst den Opel-Streik-Film (28 Min) sehen, anschließend einen inhaltlichen Aufschlag mit anschließender gemeinsamer Diskussion

Viele radikale Linke, die also den Kapitalismus für eine abzuschaffende und abschaffbare Produktionsweise halten, haben sich in die Auseinandersetzungen bei Opel-Bochum eingemischt. Deutlich wird, dass wir dabei sehr widersprüchliche Einschätzungen und Schlussfolgerungen vertreten haben, sowohl was die Kapitalstrategie betrifft, als auch die Analyse der offiziellen Gewerkschafts- und Betriebsratspolitik, und insbesondere was die Einschätzung des Alltagsbewusstseins und der Möglichkeiten der großen Mehrheit der KollegInnen betrifft… Insgesamt haben wir eher ein Bild abgegeben von theoretischer wie praktischer Schwäche und Zersplittertheit.

Gemeinsam sollen in dieser Veranstaltung einige Diskussionspunkte angesteuert werden, wie Erfahrungen der Opel-Arbeiter-Gruppe “Gegenwehr ohne Grenzen” GOG (gegr.1972)… Wildcat und andere zum Opel-Streik und möglichen Konsequenzen… Kommentare, Forderungen etc der Partei Die Linke … Position der organisierten “Gewerkschaftslinken” …

(Wolfgang Schaumberg arbeitete 30 Jahre lang bei Opel in Bochum, 25 Jahre Betriebsratsmitglied, weiterhin aktiv in der Opel-Arbeitergruppe GoG (Gegenwehr ohne Grenzen), in der Gewerkschafts- und Sozialforenbewegung und in Vernetzungsprojekten mit Menschen in China.)
Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit notstand und freiraum e. V. statt
Ort: Soziales Zentrum Bochum

Die Veranstaltung beginnt pünktlich um 19 Uhr!

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Kriegerdenkmäler in Bochum

Samstag 27.09.2014

Radtour in Bochum zu verschiedenen Kriegerdenkmälern
In Bochum gibt es an mehreren Orten Denkmäler für die getöteten Soldaten
des Ersten Weltkriegs. Die meisten dieser Denkmäler sind in den 20er
Jahren errichtet worden und drückten nur teilweise den Wunsch der
Hinterbliebenen nach einem Ort des Gedenkens und der Trauer aus. Sehr
viel öfter sind diese Denkmäler eine Manifestation des reaktionären
Revisionismus. Das sicherlich bekannteste Denkmal ist der Steinlöwe an
der Königsallee vor der Schiller-Schule. Die Führung soll vor diesem
sehr bekannten Denkmal beginnen und zu anderen, nicht so prägnanten und
eindeutigen Denkmälern führen. Bei den verschiedenen Denkmälern werden
die historischen Hintergründe erklärt.
Tourleiter: Grischa Jacob
Uhrzeit: 13:00 Uhr

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