Bochum in der NS-Zeit

Mai 1st, 2012

Samstag, 12.Mai 2012, 14:00 Uhr

Standrundgang zum Thema Widerstand und Verfolgung in Bochum 1933 – 1945

Während dieses ca. 2-stündigen Stadtrundgangs wird an den Widerstand gegen das NS-Regime in Bochum erinnert sowie über das Ausmaß und die Organisierung der Verfolgung und Vernichtung von Nazi-Gegnern, Juden und Sinti und Roma informiert. Wir machen u. a. Station vor den ehemaligen Standorten der Gewerkschaftshäuser, am Apolonia Pfaus-Park und am Standort der alten Synagoge. Weitere Stationen sind das ehemalige Polizeipräsidium an der Uhlandstr. und der Springerplatz

Treffpunkt: Bochum Hbf, Haupteingang

Anmeldung werden bis zum 10.05.2012 erbeten unter: geschichtswerkstatt@bo-alternativ.de

 

Film über Salecina

Mai 1st, 2012

Freitag, 4.Mai 2012, 20:00 Uhr

Salecina- Von der Weltrevolution zur Alpenpension?

1971 gründete der Zürcher Sozialist und Buchhändler Theo Pinkus zusammen mit

seiner Frau Amalie Pinkus-de Sassi auf dem Malojapass das Begegnungszentrum Salecina. Es wurde zum soziokulturellen, politischen Mekka der linken Intelligenzia mit Gästen wie Max Frisch oder Herbert Marcuse (Foto).

Der Film gibt Einblicke in das vom Establishment scharf beobachtete „widerständische Nest“, das sogar in der Nähe terroristischen Gedankenguts gerückt wurde. Zitate von Gründungsmitgliedern spiegeln die Ursprungszeit. Gespräche mit zeitgenössischen schlagen den Bogen zur Gegenwart.

Filmabend mit Diskussion im Sozialen Zentrum, Ecke Schmechtingstr. / Josephstr.

 

Zwangsarbeit und Zwangsarbeiterlager in Bochum

April 19th, 2012

Sonntag, 29.April.2012

Stadtrundfahrt per Rad:

Im gesamten Bochumer Stadtgebiet wurden während des Zweiten Weltkrieges etwa 100 Zwangsarbeiterlager errichtet. Männliche und weibliche Arbeitskräfte aus Holland, Belgien, Frankreich, Polen, Russland, Weißrussland, der Ukraine und aus anderen besetzten Gebieten wurden damals in Bochumer Betrieben zwangsweise beschäftigt. In den zwei Bochumer Außenlagern des KZ Buchenwald waren überwiegend jüdische Häftlinge interniert, von denen viele aus Ungarn stammten.
Während dieser etwa 4-stündige Radtour machen Station an den früheren Standorten der KZ-Außenlager und auf den Geländen der ehemaligen Zwangsarbeiterlager. Weitere Stationen sind das Gelände des Bochumer Vereins, die Sauren Wiesen, der Jüdische Friedhof an der Wasserstr. und der Kommunalfriedhof in Altenbochum.

Tourleitung: Volker Gerwers
Treffpunkt: Springerplatz, am Hochbunker
Uhrzeit:14.00 Uhr
Veranstalter: Bochumer Geschichtswerkstatt und VHS Bochum
Telefonische Anmeldung bis zum 25.April 2012 erbeten unter: 0234/910-1555.

 

Kapp-Putsch und Märzrevolution

April 19th, 2012

Samstag 28.April,2012

Historisch-politische Radtour erinnert an das Jahr 1920:

Kapp-Putsch-Denkmal in Bochum Werne,
Foto: Maschinenjunge, Linzenz CC3

Die Bochumer Geschichtswerkstatt lädt zu einer  historisch-politische Bildungsfahrt per Rad  ein: »Der Ausgangspunkt der Radtour wird der Springerplatz sein, an dem am 13. März 1920 eine Demonstration gegen den Kapp-Lüttwitz-Putsch stattfand. Die zweite Station ist der ehemalige Bochumer Hauptbahnhof, heute Konrad-Adenauer-Platz, der damals für das Kampfgeschehen eine strategische Bedeutung hatte.
Weitere Stationen sind u. a. der Friedhof an der Blumenstr., der Kommunalfriedhof in Bochum-Werne, der Wasserturm in Essen-Steele und das ehemalige Freikorps-Denkmal in Essen-Horst.
Der Endpunkt der Radtour wird der Bahnhof in Wetter sein.«

Tourleiter: Volker Gerwers
Uhrzeit: 11.00 Uhr
Anmeldung erbeten bis zum 25.04.2012 unter:
geschichtswerkstatt@bo-alternativ.de

Kapp-Putsch und Märzrevolution im Jahr 1920

April 19th, 2012

Samstag, 21.April 2011

Radtour von Dinslaken nach Wesel

Am Morgen des 13. März 1920 zog die ”Brigade Erhardt“ mit schwarz-weiß-roten Fahnen und Hakenkreuzen am Stahlhelm durch das Brandenburger Tor bis zum Regierungsviertel, um die noch junge Weimarer Republik zu beseitigen. Die damalige Reichsregierung musste fliehen. Vor ihrer Flucht hatte sie noch zum Generalstreik aufgerufen, dem ungefähr 12 Millionen Bürgerinnen und Bürger in ganz Deutschland folgten. Im Ruhrgebiet formierten sich Arbeiterwehren zur Roten Ruhrarmee. Es folgte daraufhin der größte bewaffnete Aufstand, den es je in Deutschland seit den Bauernkriegen im 16.Jahrhundert gegeben hat. Daran soll während dieser Radtour erinnert werden.
Auf der Tour von Dinslaken über Wesel nach Hünxe (ehemaliges Frontgebiet) werden wir Orte des Kampfes und Erinnerungsstätten aufsuchen.

Treffpunkt: Bochum Hauptbahnhof
Uhrzeit: 9.00 Uhr
Anmeldung erbeten bis zum 19.04.2012 unter: geschichtswerkstatt@bo-alternativ.de

 

 

Auf den Spuren der Edelweißpiraten

April 19th, 2012

Samstag, 10.März 2012

Edelweißpiraten – so nannten sich in den dreißiger und vierziger Jahren Gruppen von Jugendlichen, die gegen die Nazis standen und sich vorwiegend gegen die Hitlerjugend organisiert haben.. Sie organisierten sich in Dortmund, aber auch im Ruhrgebiet und im Bergischen Land und trugen häufig unter dem Hemdenkragen das aus Horn geschnitzte Edelweiß. In Dortmund nannten sich die Edelweißpiraten „Latscher“. Viele ihrer Mitglieder haben Zwangsarbeiter geholfen, Flugblätter gedruckt und es von ihnen wurden Lieder gegen die Nazis komponiert.
Nach dem Stadtrundgang werden wir noch Gelegenheit haben, die Mahn- und Gedenkstätte Steinwache zu besuchen.

Treffpunkt: vor der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache
Uhrzeit: 11.00 Uhr
Veranstalter: Forum gegen Rassismus Dortmund und Bochumer Geschichtswerkstatt