Häuserkampf in Bochum – Tagestour per Rad

Samstag, den 28.Mai 2016
Zeit: 14 Uhr – 18 Uhr
Treffpunkt: Soziales Zentrum, Josephstraße 2, Bochum
Strecke: Soziales Zentrum, Alleestraße, Kohlenstraße, Hattinger Straße, Innenstadt, Herner Straße
Kosten: Spende

Häuserkampf in Bochum hat eine bewegte Geschichte. Die Kulturzentrumsbewegung besetzte in den 80er Jahren mehrere Fabrikgebäude zur Errichtung eines autonomen Kulturzentrums in Bochum. Im Zuge des Widerstandes gegen den Ausbau des Außenrings wurde das Heusnerviertel besetzt. Gemeinsam kämpften und lebten hier über Jahre die verschiedensten Menschen. Anfang der 90er Jahre wurde das alte Amtshaus auf der Brückstraße 33 besetzt, um alternative Wohnformen zu leben. Das Antirassistische Zentrum entstand im Anschluss an den Antifasommer im Jahr 2000 in der alten Feuerwache. Im Protest gegen die Einführung der Studiengebühren wurde 2006 die Freie Uni Bochum ausgerufen und das Querforum West besetzt. Weiterlesen

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Auf den Spuren der Slawen in Ostholstein

Mittwoch, 20.Juli – Sonntag, 24.Juli 2016
Tourleiter: Volker Gerwers
Kosten: wird noch bekannt gegeben

Bevor im 11. Jahrhundert die feudale deutsche Ostexpansion begann, waren die Gebiete zwischen Elbe und Oder, ebenso Ostholstein, von einer slawischen Bevölkerung besiedelt.
In der Nähe des Stadtzentrums von Oldenburg in Holstein sind von dem ehemaligen slawischen Handelsplatz Starigard noch heute Reste des Walls zu sehen. Weiterlesen

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Studienreise nach Maloja in den Kanton Graubünden (Schweiz)

Sonntag, 26.Juni 2016 – Sonntag, 2.Juli 2016
Tourleitung: Volker Gerwers

Kosten für Übernachtung und Verpflegung: ca. 525,- Euro (je nach Einkommen) + Anreise
Veranstalter: Bochumer Geschichtswerkstatt

Übernachten werden wir in dieser Woche in der Freizeit – und Bildungsstätte Salecina. Sie liegt am Übergang vom Oberengadin zum Bergell, auf dem Malojapass im Kanton Graubünden. Sie wurde in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts gegründet und besteht aus zwei alten, umgebauten Landwirtschaftsgebäuden, die umgeben sind von Bergwiesen. Sie entwickelte sich in den siebziger und achtziger zu einem Treffpunkt von Menschen die sich in linken und sozialen Bewegungen engagieren. Max Frisch und Herbert Marcuse gehörten zu den Besuchern von Salecina. Weiterlesen

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Geschichte des Widerstandes gegen Atomanlagen im Wendland – Studienreise

Mittwoch, 1.Juni – Sonntag, 5.Juni 2016
Tourleitung: Volker Gerwers

Kosten: ca. 200 Euro + Anreise
Veranstalter: Bochumer Geschichtswerkstatt

Seit über 30 Jahren ist das Wendland ein Zentrum des Widerstandes gegen Atomanlagen in der BRD. Gorleben-Anlagen: ein atomares Zwischenlager, eine Pilotkonditionierungsanlage im Wartestand und ein Endlager-Erkundungsbergwerk. Geblieben ist auch der Protest dagegen. Weiterlesen

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100 Jahre Erster Weltkrieg – eine Exkursion zum Hartmannswillerkopf, Elsass (Frankreich)

Mittwoch, 18.05.2016 bis Sonntag, 22.05.2016
Kosten: wird noch bekannt gegeben

Der Hartmannswillerkopf ist ein Berg im Elsass der während des Ersten Weltkriegs zwischen Deutschen und Franzosen erbittert umkämpft war. Davon zeugt heute noch ein gut erhaltenes System von Schützengräben. Ebenso finden sich mit Gras überwachsene Trichter. Der Kampf um den Gipfel begann am 31.12.1914. Die schwersten Kämpfe fanden am 19./20.Januar, 26.März, 25./26.April und am 21./22.Dezember 1915 statt. Ab etwa Mitte 1916 reduzierten beide Seiten ihre Truppen dort, intensivere Kämpfe fanden in nördlicheren Frontabschnitte statt. Insgesamt starben etwa 30000 Soldaten am Hartmannsweilerkopf. Weiterlesen

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Auf dem Weg der Befreiung

Radtour von Xanten nach Kleve

Mittwoch, 4.Mai  – Sonntag, 8.Mai 2016
Uhrzeit: 9.00 Uhr

Tourleiter: Volker Gerwers
Kosten: ca. 240 Euro (Übernachtung im Doppelzimmer) + Anfahrt

Im Februar und März 1945 wurde der Niederrhein von den alliierten Truppen befreit. Die Kämpfe auf der linken Rheinseite dauerten fast vier Wochen. Vor allem im Reichswald bei Kleve haben noch erbitterte Kampfhandlungen stattgefunden. Am 23.März 1945 begann der großangelegte Rheinübergang von Briten, Amerikanern und Kanadiern. Weiterlesen

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Programm 1.Halbjahr 2016

Workshops und Vorträge

Donnerstag, 14.April 2016 Fällt leider aus!
Vor 75 Jahren: Die „Operation Strafgericht“- Die Bombardierung Belgrads durch die deutsche Luftwaffe
Am 6.April 1941 wurde die jugoslawische Hauptstadt Belgrad durch deutsche Luftwaffe bombardiert. Während des Bombardements kamen etwa 17000 Menschen ums Leben. Am selben Tag begann der deutsche Angriff auf Griechenland.
Das Königreich Jugoslawien wurde am 6.April 1941 ohne vorherige Kriegserklärung von der deutschen Wehrmacht und verbündeten Streitkräften überfallen und innerhalb kürzester Zeit erobert. Auslöser war ein Putsch gegen die Belgrader Regierung (27.3.1941) gewesen, der den Beitritt Jugoslawiens zum Dreimächtepakt zu gefährden schien. Die schlecht ausgerüstete und auch teils auch dem ungeliebten Staat gegenüber unloyale Armee wurde von den Angreifern überrannt. König und Regierung flohen nach Großbritannien. Jugoslawien kapitulierte und wurde zwischen NS-Deutschland, Italien, Ungarn und Bulgarien aufgeteilt.
Auch Griechenland wurde im April und Mai 1941 von deutschen, italienischen und bulgarischen Truppen besetzt.
Wir wollen uns während dieses Workshops mit folgenden Fragen beschäftigen: Wie kam es zum Angriff auf Jugoslawien und Griechenland ? Wie unterschied sich die deutsche und italienische Besatzungspolitik in Jugoslawien und Griechenland zwischen 1941 und 1945?
Veranstaltungsort: Soziales Zentrum Bochum
Uhrzeit: 19.00 Uhr
Referent: Volker Gerwers

Stadtrundgänge

Samstag, 12.März 2016
Stadtrundgang zum Thema Widerstand und Verfolgung in Bochum 1933 – 1945
Während dieses ca. 2-stündigen Stadtrundgangs wird an den Widerstand gegen das NS-Regime in Bochum erinnert sowie über das Ausmaß und die Organisierung der Verfolgung und Vernichtung von Nazi-Gegnern, Juden und Sinti und Roma informiert. Wir machen u. a. Station vor den ehemaligen Standorten der Gewerkschaftshäuser, am Apolonia Pfaus-Park und am Standort der alten Synagoge. Weitere Stationen sind das ehemalige Polizeipräsidium an der Uhlandstr. und der Springerplatz
Treffpunkt: Hauptbahnhof Bochum
Uhrzeit: 14.00 Uhr
Anmeldung bis zum 10.03.2016 erbeten unter: geschichtswerkstatt@bo-alternativ.de
Teilnahmegebühr: 3 Euro

Samstag, 19.März 2016
Edelweißpiraten in Dortmund
Stadtrundgang durch die Dortmunder Nordstadt
Edelweißpiraten – so nannten sich in den dreißiger und vierziger Jahren Gruppen von Jugendlichen, die gegen die Nazis standen und sich vorwiegend gegen die Hitlerjugend organisiert haben.. Sie organisierten sich in Dortmund, aber auch im Ruhrgebiet und im Bergischen Land und trugen häufig unter dem Hemdenkragen das aus Horn geschnitzte Edelweiß. In Dortmund nannten sich die Edelweißpiraten „Latscher“. Viele ihrer Mitglieder haben Zwangsarbeiter geholfen, Flugblätter gedruckt und es wurden von ihnen Lieder gegen die Nazis komponiert.
Nach dem Stadtrundgang werden wir noch Gelegenheit haben, die Mahn- und Gedenkstätte Steinwache zu besuchen.
Treffpunkt: vor der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache
Uhrzeit: 11.00 Uhr
Guide: Volker Gerwers
Teilnahmegebühr: 3 Euro
Anmeldung bis zum 16.03.2016 unter: geschichtswerkstatt@bo-alternativ.de

Politisch-historische Exkursionen per Rad

Samstag, 26.März
Die Erinnerung an den Rheinübergang und die Luftlandung der alliiierten Truppen im März 1945 am Niederrhein – eine Spurensuche
Radtour von Rees nach Voerde (Niederrhein)

In der Nacht vom 23. auf den 24.März 1945 begann die „Operation Plunder“, der Rheinübergang der us-amerikanischen, britischen und kanadischen Truppen. Im Rahmen der „Operation Varsitiy landeten alliierte Trupppen in der Nähe von Hammminkeln. Wir wollen während dieser Radtour Antworten auf folgende Fragen finden: Welche Spuren dieser Unternehmen sind heute noch sichtbar? Wie wird am Niederrhein an diese Ereignisse erinnert?
Treffpunkt: Hauptbahnhof Bochum
Uhrzeit: 9.00 Uhr
Kosten: Spende + Fahrtkosten (Fahrt mit dem Zug bis Rees)
Anmeldung bis zum 23.03.2016 erbeten unter: geschichtswerkstatt@bo-alternativ.de

Samstag, 16.April 2016
Kapp-Putsch und Märzrevolution
Radtour von Dinslaken nach Wesel
Am Morgen des 13. März 1920 zog die ”Brigade Erhardt“ mit schwarz-weiß-roten Fahnen und Hakenkreuzen am Stahlhelm durch das Brandenburger Tor bis zum Regierungsviertel, um die noch junge Weimarer Republik zu beseitigen. Die damalige Reichsregierung musste fliehen. Vor ihrer Flucht hatte sie noch zum Generalstreik aufgerufen, dem ungefähr 12 Millionen Bürgerinnen und Bürger in ganz Deutschland folgten. Zur Abwehr des Kapp-Putsches formierten sich im gesamten Ruhrgebiet Arbeiterwehren, die sich dann Roten Ruhrarmee nannten. Die Aufstandsbewegung weitete sich im gesamten Ruhrgebiet aus.
Auf der Tour von Dinslaken über Hünxe nach Wesel (ehemaliges Frontgebiet) werden wir Orte des Kampfes und Erinnerungsstätten aufsuchen.
Treffpunkt: Bochum Hauptbahnhof (Fahrt mit dem Zug bis Dinslaken)
Uhrzeit: 8.30 Uhr
Teilnahmegebühr: 5 Euro
Anmeldung erbeten bis zum 13.04.2016 unter: geschichtswerkstatt@bo-alternativ.de

Samstag, den 28.Mai 2016
Häuserkampf in Bochum
Häuserkampf in Bochum hat eine bewegte Geschichte. Die Kulturzentrumsbewegung besetzte in den 80er Jahren mehrere Fabrikgebäude zur Errichtung eines autonomen Kulturzentrums in Bochum. Im Zuge des Widerstandes gegen den Ausbau des Außenrings wurde das Heusnerviertel besetzt. Gemeinsam kämpften und lebten hier über Jahre die verschiedensten Menschen. Anfang der 90er Jahre wurde das alte Amtshaus auf der Brückstraße 33 besetzt, um alternative Wohnformen zu leben. Das Antirassistische Zentrum entstand im Anschluss an den Antifasommer im Jahr 2000 in der alten Feuerwache. Im Protest gegen die Einführung der Studiengebühren wurde 2006 die Freie Uni Bochum ausgerufen und das Querforum West besetzt.
Um einen Einblick in die Geschichte des Häuserkampfs in Bochum zu bekommen, geht es mit dem Fahrrad zu diesen und einigen anderen ehemals umkämpften Orten. Die Fahrradtour bietet eine Einführung für Interessierte, aber auch die Möglichkeit zum Erzählen für Leute, die dabei waren.
Zeit: 14 Uhr – 18 Uhr
Treffpunkt: Soziales Zentrum, Josephstraße 2 Bochum
Strecke: Soziales Zentrum, Alleestraße, Kohlenstraße, Hattinger Straße, Innenstadt, Herner Straße
Kosten: Spende

Studienreisen

Mittwoch, 4.Mai  – Sonntag, 8.Mai 2016
Auf dem Weg der Befreiung
Radtour von Xanten nach Kleve
Im Februar und März 1945 wurde der Niederrhein von den alliierten Truppen befreit. Die Kämpfe auf der linken Rheinseite dauerten fast vier Wochen. Vor allem im Reichswald bei Kleve haben noch erbitterte Kampfhandlungen stattgefunden. Am 23.März 1945 begann der großangelegte Rheinübergang von Briten, Amerikanern und Kanadiern.
Wir werden vor Ort Gedenkorte und Erinnerungsstätten aufsuchen, die an die Befreiung des Niederrheins durch die alliierten Truppen sowie an Widerstand und Verfolgung während des Nationalsozialismus erinnern.
Der Tag der Befreiung wird in den Niederlanden am 5.Mai gefeiert. In Groesbeek werden wir an diesem Tag an den Befreiungsfeierlichkeiten teilnehmen.
Treffpunkt: Bochumer Hauptbahnhof, Fahrt mit dem Zug bis Xanten
Uhrzeit: 9.00 Uhr
Tourleiter: Volker Gerwers
Kosten: ca. 240 Euro (Übernachtung im Doppelzimmer) + Anfahrt

Mittwoch, 18.05.2016 bis Sonntag, 22.05.2016
100 Jahre Erster Weltkrieg – eine Exkursion zum Hartmannswillerkopf, Elsass (Frankreich)
Der Hartmannswillerkopf ist ein Berg im Elsass der während des Ersten Weltkriegs zwischen Deutschen und Franzosen erbittert umkämpft war. Davon zeugt heute noch ein gut erhaltenes System von Schützengräben. Ebenso finden sich mit Gras überwachsene Trichter. Der Kampf um den Gipfel begann am 31.12.1914. Die schwersten Kämpfe fanden am 19./20.Januar, 26.März, 25./26.April und am 21./22.Dezember 1915 statt. Ab etwa Mitte 1916 reduzierten beide Seiten ihre Truppen dort, intensivere Kämpfe fanden in nördlicheren Frontabschnitte statt. Insgesamt starben etwa 30000 Soldaten am Hartmannsweilerkopf.
Anmeldung werden bis zum 17.04.2016 erbeten unter: geschichtswerkstatt@bo-alternativ.de
Kosten. wird noch bekannt gegeben

Mittwoch, 1.Juni – Sonntag, 5.Juni 2016
Geschichte des Widerstandes gegen Atomanlagen im Wendland
Studienreise
Seit über 30 Jahren ist das Wendland ein Zentrum des Widerstandes gegen Atomanlagen in der BRD. Gorleben-Anlagen: ein atomares Zwischenlager, eine Pilotkonditionierungsanlage im Wartestand und ein Endlager-Erkundungsbergwerk. Geblieben ist auch der Protest dagegen.
Seit den neunziger Jahren kam es immer zu Protesten von AtomkraftgegnerInnen gegen die Castor-Transporte ins atomare Zwischenlager.
Während unserer Studienreise ins Wendland wollen wir mit ZeitzeugInnen sprechen, mit Menschen, die sich an der Gründung der „Freien Republik Wendland“ beteiligten und die heute noch für den Widerstand gegen die Atomanlagen im Wendland verantwortlich sind. Im Rundlingsmuseum und im Museum Wustrow werden wir uns über die Geschichte des Wendlandes informieren.
Tourleitung: Volker Gerwers
Kosten: ca. 200 Euro + Anreise
Veranstalter: Bochumer Geschichtswerkstatt

Sonntag, 26.Juni 2016 – Sonntag, 2.Juli 2016
Studienreise nach Maloja in den Kanton Graubünden (Schweiz)

Übernachten werden wir in dieser Woche in der Freizeit – und Bildungsstätte Salecina. Sie liegt am Übergang vom Oberengadin zum Bergell, auf dem Malojapass im Kanton Graubünden. Sie wurde in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts gegründet und besteht aus zwei alten, umgebauten Landwirtschaftsgebäuden, die umgeben sind von Bergwiesen. Sie entwickelte sich in den siebziger und achtziger zu einem Treffpunkt von Menschen die sich in linken und sozialen Bewegungen engagieren. Max Frisch und Herbert Marcuse gehörten zu den Besuchern von Salecina.
Vor Ort werden wir einige Wanderungen unternehmen sowie Ausflüge ins Bergell-Tal und zum Museum Ciäsa Granda in Stampa, in dem Werke der Künstler Familie Giacometti zu sehen sind. Fest im Programm steht auch ein Tagesausflug nach Chiavenna (Italien).
Tourleitung: Volker Gerwers
Kosten für Übernachtung und Verpflegung: ca. 525,- Euro (je nach Einkommen) + Anreise
Veranstalter: Bochumer Geschichtswerkstatt

Mittwoch, 20.Juli – Sonntag, 24.Juli 2016
Auf den Spuren der Slawen in Ostholstein
Bevor im 11. Jahrhundert die feudale deutsche Ostexpansion begann, waren die Gebiete zwischen Elbe und Oder, ebenso Ostholstein, von einer slawischen Bevölkerung besiedelt.
In der Nähe des Stadtzentrums von Oldenburg in Holstein sind von dem ehemaligen slawischen Handelsplatz Starigard noch heute Reste des Walls zu sehen.
Im Wallmuseum in Oldenburg werden wir uns über die Geschichte Starigards informieren und einiges über den Alltag der Menschen, die vor 1000 Jahren in Ostholstein lebten, erfahren. Weitere Stationen slawische Burgwälle werden wir in Plön, in der Nähe von Altengörs und Lütjenburg erkunden. Während dieser Exkursion haben genug Zeit, die schöne Landschaft zu genießen.
Tourleiter: Volker Gerwers
Kosten: wird noch bekannt gegeben

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Film: The War Game

Im Rahmen der Reihe “Der politische Film” zeigt die Bochumer Geschichtswerkstatt am Donnerstag, den 12. November, um 20.00 Uhr im Sozialen Zentrum den Film “The War Game”. Dies ist der bekannteste Film des Regisseurs und Schriftstellers Peter Watkins. “The War Game” wurde 1966 von BBC produziert und ist eine fiktive Reportage über einen Atombombenangriff auf englische Städte und über seine schrecklichen Auswirkungen auf die Bevölkerung. Im englischen Fernsehen wurde dieser Film damals nicht ausgestrahlt, weil er inoffiziellen Berichten zufolge einen bedeutenden Einfluss auf die Haltung der Bevölkerung gegenüber der Politik der atomaren Abschreckung haben könnte. Erst 1985 wurde er im Fernsehen gezeigt.

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Programm 2.Halbjahr 2015

Workshops

Samstag, 24.10.2015
Workshop zur Geschichte der extremen Rechten in der Bundesrepublik
Während dieses workshops wird u. a. der Aufschwung der NPD in den Jahren 1966 – 1969 analysiert: Was waren die Gründe dafür, dass die NPD in diesen Jahren so viele Wählerstimmen bekam und in mehrere Landtage einziehen konnte? Unter welchen gesellschaftlicen Bedingungen geschah dies?
Ein weiterer Themenschwerpunkt wird der Aufschwung der Partei „Die Republikaner in den Achtziger Jahren sein.
Ferner wird die Ideologie der Neuen Rechten thematisiert, die Entstehung des miltanten Neonazismus in den siebziger Jahren, die Organisierung der extremen Rechte in Ostdeutschland in den neunziger Jahren und die Bedeutung rechtsextremer Parteien in der Gegenwart.
Uhrzeit: 14.00 Uhr – 18.00Uhr
Leitung: Volker Gerwers
Veranstalter: DGB-Jugend NRW und Bochumer Geschichtswerkstatt
Anmeldungen bis zum 19.10.2015 erbeten unter. geschichtswerkstatt@bo-alternativ.de
Die Teilnahme an diesem workshop ist kostenfrei.

Donnerstag, 29.10.2015

Workshop- Reihe „Griechenland im und nach den Zweiten Weltkrieg“
Vor 75 Jahren: Der italienische Überfall auf Griechenland
Am 10.Juni 1940 trat Italien an der Seite Nazi-Deutschlands in den Krieg ein. Am 28.Oktober 1940 überschritten italienischer Truppen die albanisch-griechische Grenze. Das in Italien regierende faschistische Regime wollte mit diesem Angriff die Vorherrschaft im Mittelmeerraum ausbauen. Der Angriff der Italiener wurde von den griechischen Truppen nach wenigen Wochen zurückgegeschlagen.
Der Ochi-Tag (Jahrestag des „Nein“) wird jährlich in ganz Griechenland am 28.Oktober gefeiert und erinnert an die Ablehnung des von Benito Mussolini am 28.Oktober 1940 an Griechenland gestellten Ultimatums vor Beginn des Griechisch-Italienischen Krieges.
Während unserer ersten Sitzung werden wir uns mit Ursachen und Verlauf dieses Krieges beschäftigen.
Beginn:19:00 Uhr
Leitung: Volker Gerwers
Ort: Soziales Zentrum Bochum
Die Teilnahme an diesem workshop ist kostenfrei.

Exkursionen und Stadtrundgänge

Samstag, 05.09. 2015
Bochum in der NS-Zeit
Standrundgang zum Thema Widerstand und Verfolgung in Bochum 1933 – 1945
Während dieses ca. 2-stündigen Stadtrundgangs wird an den Widerstand gegen das NS-Regime in Bochum erinnert sowie über das Ausmaß und die Organisierung der Verfolgung und Vernichtung von Nazi-Gegnern, Juden und Sinti und Roma informiert. Wir machen u. a. Station vor den ehemaligen Standorten der Gewerkschaftshäuser, am Apolonia Pfaus-Park und am Standort der alten Synagoge. Weitere Stationen sind das ehemalige Polizeipräsidium an der Uhlandstr. und der Springerplatz
Treffpunkt: Hauptbahnhof Bochum
Uhrzeit: 15.00 Uhr
Anmeldung bis zum 02.09.2015 erbeten unter: geschichtswerkstatt@bo-alternativ.de

Samstag. 12.09.2015
Der Niederrhein während des Dreißigjährigen Krieges
Radtour von Rheinberg über Geldern nach Krefeld
Wir werden mit dem Zug bis Rheinberg fahren und von dort mit dem Fahrrad entlang der Fossa Eugeniana, einem noch an manchen Stellen sichtbaren Kanal, mit dessen Bau die Spanier im Jahr 1626 begonnen hatten. Dieser Kanal von sollte Venlo bis Rheiberg gebaut werden und die Maas mit dem Rhein verbinden. Der Weiterbau dieses Kanals wurde allerdings 1632/33 eingestellt., als die Generalstaaten Rheinberg und Venlo eroberten.
Dass das ehemalige Herzogtum Geldern damals zu Spanien bzw. zur spanische Niederlande gehörte, ist heute im öffentlichen Bewusstsein weitgehend vergessen.
Im Jahre 1642 fand auf der Kempener Heide, in der Nähe von Krefeld, eine Schlacht zwischen der katholischen Allianz (kaiserliche und kurkölnische Truppen) und der protestantischen Allianz (französische, hessische und weimarische Truppen) statt. Diese Schlacht endete für die protestantische Allianz siegreich. Auf der Kempener Heide werden wir das ehemalige Schlachtfeld erkunden, Reste von alten Landwehren entdecken und etwas über den Kriegsalltag der Menschen, die damals in dieser Region lebten, erfahren.
Treffpunkt: Hauptbahnhof Bochum
Uhrzeit: 8.30 Uhr
Tourleiter: Volker Gerwers
Kosten: Spende+Fahrt mit dem Zug von Bochum nach Rheinberg und zurück
Anmeldung bis zum 05.09.2015 erbeten unter: geschichtswerkstatt@bo-alternativ.de

Sonntag, 20.09.2015
Der Widerstand gegen den Schnellen Brüter in Kalkar

Radtour von Kleve nach Xanten
Im Jahr 1973 wurde mit dem Bau des Schnellen Brüters begonnen, eines wegen seiner Plutonium-Produktion und seiner eklatanten Sicherheitsmängel hochgefährlichen Reaktortyps. Seit Mitte der siebziger Jahre formierte sich in dieser Region eine breite Widerstandsbewegung. Es fanden in Kalkar in den siebziger und achtziger Jahren Großdemonstrationen gegen den Bau des Schnellen Brüters statt. Der Bau des Schnellen Brüters wurde 1991 eingestellt, das Projekt wurde aufgegeben. Heute ist das ehemalige Gelände des Schnellen Brüters ein Freizeitpark.
Wir werden uns während dieser Exkursion auf Spurensuche begeben und mit Menschen sprechen, die damals sich am Widerstand gegen den Schnellen Brüter beteiligt haben.
Ferner werden wir einen Streifzug durch die Geschichte des Niederrheins unternehmen. Unsere erste Station wird die ehemalige Festung Schenkenschanz sein. Sie hatte während des Dreissigjährigen Krieges eine strategische Bedeutung.
Treffpunkt: Bochumer Hauptbahnhof, Fahrt mit dem Zug bis Kleve
Uhrzeit: 8:30 Uhr
Tourleitung: Volker Gerwers
Kosten: Spende + Fahrt mit dem Zug von Bochum bis Kleve und zurück, Fähre nach Schenkenschanz
Anmeldung bis zum 12.09.2015 erbeten unter: geschichtswerkstatt@bo-alternativ.de

Samstag, 10.Oktober 2015
Edelweißpiraten in Dortmund
Stadtrundgang durch die Dortmunder Nordstadt
Edelweißpiraten – so nannten sich in den dreißiger und vierziger Jahren Gruppen von Jugendlichen, die gegen die Nazis standen und sich vorwiegend gegen die Hitlerjugend organisiert haben.. Sie organisierten sich in Dortmund, aber auch im Ruhrgebiet und im Bergischen Land und trugen häufig unter dem Hemdenkragen das aus Horn geschnitzte Edelweiß. In Dortmund nannten sich die Edelweißpiraten „Latscher“. Viele ihrer Mitglieder haben Zwangsarbeiter geholfen, Flugblätter gedruckt und es wurden von ihnen Lieder gegen die Nazis komponiert.
Nach dem Stadtrundgang werden wir noch Gelegenheit haben, die Mahn- und Gedenkstätte Steinwache zu besuchen.
Treffpunkt: vor der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache
Uhrzeit: 11.00 Uhr
Teilnahmegebühr: 3 Euro, emäßigt:1,50,- Euro
Veranstalter: Naturfreundjugend NRW und Bochumer Geschichtswerkstatt
Anmeldung bis zum 07.10.2015 erbeten unter: geschichtswerkstatt@bo-alternativ.de

Samstag, 14. November 2015
Die Novemberrevolution 1918 in Bochum
Stadtrundgang
Mit dem Matrosensaufstand in Kiel im Oktober 1918 begann die Novemberrevolution. In den folgenden Wochen und Monaten kam es in vielen Regionen Deutschland, in Bremen, München, im Ruhrgebiet, in Mitteldeutschland oder Schlesien zu Aufständen, Generalstreiks und Räterepubliken, die von der neuen Regierung brutal niedergeschlagen wurden.
Der Stadtrundgang führt zu den Orten der Revolution in Bochum und berichtet von den Ereignissen, den politischen Veränderungen, den Hoffnungen und Enttäuschungen der beteiligten Personen.
Treffpunkt: Rathaus (vor der Glocke), Bochum
Uhrzeit: 14.00 Uhr
Anmeldung erbeten bis zum 07.11.2015 unter: geschichtswerkstatt@bo-alternativ.de

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Filmvorführung: „Der Hauptmann von Muffrika“

Dienstag, 28. April, 19:00 Uhr –
Filmvorführung mit Diskussion‭ „‬Der Hauptmann von Muffrika‭“. Ein Film von Paul Meyer und Rudolf Kersting
Die Geschichtswerkstatt zeigt einen Film über den Amoklauf eines deutschen‭ ‬19-jährigen Gefreiten der Fallschirmjäger im April‭ ‬1945‭ ‬im Emsland.
‭>> Im April 1945 verwandelte sich der 19-jährige Gefreite Willi Herold in einen Hauptmann. Er bildete aus anderen Versprengten eine eigene Einheit und marodierte durchs Emsland…
Am‭ ‬11.‭ ‬April erreicht die Truppe das bei Papenburg gelegene Strafgefangenenlager Aschendorfermoor.‭ <<‬ (Klappentext der DVD‭)
Hier ermordete die Einheit etwa‭ ‬120‭ ‬Menschen.‭ ‬Es kommen Zeitzeugen zu Wort,‭ ‬welche die Taten überlebten und eindringlich schildern.

Ort: Soziales Zentrum Bochum, Josephstr. 2

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