Mittwoch 21.10.15, 15:31 Uhr
Die dunkle, unbekannte Seite des Campus kennenlernen

Party und alternativer Uni-Rundgang

Die schwarze Ruhr-Uni lädt am Donnerstag, dem 29. Oktober erst zu einem alternativen Rundgang über den Campus und anschließend zu einer Semesterstartparty ein: »Am Donnerstag, den 29. Oktober veranstalten wir einen alternativen Erstirundgang, bei dem wir Euch die wirklich spannenden Ecken des Campus zeigen wollen. Der Treffpunkt ist um 18 Uhr vor der Univerwaltung.
Was sind die Orte studentischer Selbstverwaltung, der Frauenraum oder das politische Archiv an der RUB? Wo kann mensch wild plakatieren, was hat es mit den Kameras an den Einfahrten auf sich und warum riecht es hinter dem GC-Gebäude ständig nach Gras. Warum sind die Unigebäude eigentlich nach 21 Uhr geschlossen und was kann mensch dagegen tun? Warum wurden in den letzten Jahren das Audimax, das „Q“, das HZO10 oder das Rektorat im Rahmen von Studiprotesten besetzt? Und woher kommt eigentlich das dumpfe Pochen aus dem Keller des NB-Gebäudes?
Auf diese und weitere Fragen wollen wir gemeinsam eine Antwort suchen.
Achtung: der Rundgang ist eine Mischung aus Politthriller und Horror-Splatter und somit nichts für zartbesaitete Nerven. Festes, wasserdichtes Schuhwerk wird empfohlen
Alternative Semesterstartparty
Am Donnerstag, den 29. Oktober laden wir Euch außerdem unter dem Motto „Gegen Grenzen und Verbote“ zur alternativen Semesterstartparty ein. Der coolste Party des Semesters! Musikalisch gibt es einen bunten Mix (keine Helene Fischer!), für Bier (1€) und andere günstige Getränke wird gesorgt und das Ganze wird abgerundet durch veganes Essen (gegen Spende). Der Erlös geht wie immer an Polit-Projekte in Bochum und Umgebung – in diesem Semester an den Abschiebestop Ruhr, das Bochumer Antifa-Cafe und die schwarze Ruhr-Uni. Das Ganze geht los um 20.00 Uhr vor Gebäude HGB.
Gegen Grenzen …
Wir müssen hier hoffentlich nicht erwähnen warum wir gegen Grenzen sind. Es ist uns wichtig in diesen Zeiten durch das Motto eine klare Botschaft zu senden. Warum? Das könnt ihr jeden Tag in den Nachrichten über rassistische Angriffe und die Abschottung an den Grenzen sehen. Wir wollen, dass alle Menschen sich frei bewegen und selbstbestimmt Leben können. Wir können den aktuellen Ereignissen in diesem Aufruf nicht gerecht werden, möchten euch an dieser Stelle aber ans Herz legen Euch damit auseinanderzusetzen.
… und Verbote
An der Ruhr-Uni glaubt das Rektorat immer noch bestimmen zu können nur weil es irgendwer gewählt hat. Das ist nicht mit unserer Vorstellung von selbstbestimmtem Lernen, Lieben und Leben in Freiheit vereinbar.
Ach und unkommerzielle studentische Partys auf dem Campus sind de facto auch weiterhin verboten, wie schon in den letzten Semestern. Die alternative Semesterstartparty an der RUB findet übrigens bereits zum 18. Mal statt – wie immer unangemeldet.
Also: Verbote niedertanzen und Grenzen niederreißen!«

 
 
 
 


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