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Sonntag 03.07.22, 07:00 Uhr
Eine ehemalige jüdische Bochumer Bürgerin wird heute 100 Jahre alt

Vor mehr als 25 Jahren: Eine Anregung von Hannah Deutch und die Folgen

Hannah Deutch (Foto) wird am heutigen Sonntag 100 Jahre alt. Sie lebte bis 1939 in Bochum und konnte als Kind jüdischen Glaubens nach England fliehen. Die Stadt Bochum würdigt sie in einer umfangreichen Mitteilung, der Oberbürgermeister gratuliert ihr in einem Brief und mehrere prominente Persönlichkeiten haben ihr Geburtstagsgrüße geschickt. Ingrid Wölk hat eine kleine Biografie über Hannah Deutch verfasst. An dieser Stelle soll daran erinnert werden, wie schwer sich die Stadt mit der Einladung der jüdischen Bürger:innen getan hat, die den Holocaust überlebt haben und welche besondere Rolle Hannah Deutch dabei eingenommen hat.

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Samstag 02.07.22, 12:54 Uhr

Protest gegen das geplante Greenwashing von Gas- und Atomenergie

Am gestrigen Freitag fanden bundesweit Fridays for Future Aktionen anlässlich der Abstimmung der EU-Taxonomie im EU-Parlament statt. Im Bochumer Westpark wurde von den Fridays for Future Aktivist:innen eine in circa sechs Meter Höhe befindliche Röhre mit drei grünen Bannern verhangen, um so das Greenwashing von Gas- und Atomenergie zu symbolisieren. Joris Yidong Scholl erläutert: „Die bundesweiten Aktionen sollen unentschlossene Abgeordnete im EU-Parlament dazu bewegen gegen die Taxonomie zu stimmen. Unsere Aktion zielte insbesondere auf den Bochumer EU-Abgeordneten Dennis Radtke ab, bei dem wir aus terminlichen Gründen leider keinen Gesprächstermin vor der Abstimmung bekommen konnten.“

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Donnerstag 30.06.22, 11:42 Uhr

Vortrag, Künstlerische Intervention und Diskussion über Kriegerdenkmale 5

Kopfloses Kriegerdenkmal in Langendreer mit der Inschrift: „Einst kommt der Tag da alle Welt euren Ruhm verkünden wird! „

Das Fritz Bauer Forum lädt am Donnerstag, den 7. Juli um 19 Uhr im Q1, Halbachstraße 1 zu einer Veranstaltung ein mit dem Titel ‚“In Gedenken an einen Rassisten“ – An was wollen wir erinnern? Was wollen wir vergessen?‘: »In Zeiten von Geschichtsrevisionismus sind es diese grundlegenden Fragen, mit denen wir uns als Gesellschaft befassen müssen. Wollen wir Rassismus und Faschismus durch große Denkmäler weiterhin Platz in unseren Städten einräumen, wollen wir sie verstecken oder sollten wir nicht wenigstens die Umformung dieser Denkmäler zu Orten der Begegnung, des Widerstands, der Kunst und Kultur und des Miteinanders fordern?

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