»Endlich mal echte Bürgerbeteiligung in Bochum!« verspottet das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung den vom Stadtrat in die Wege geleiteten Bürgerentscheid »Olympia/Paralympics Köln/Rhein-Ruhr« und spricht voll Ironie von einer »vom Rat gewährten direkten Demokratie«. Die Frage, ob sich Bochum gemeinsam mit andern Kommunen im Ruhrgebiet und Köln um die Austragung kommender Olympischer und Paralympischer Sommerspiele bewerben soll, sei zudem an die Bürger:innen weitergegeben worden, ohne diese umfassend über die möglichen, vor allem finanziellen Folgen einer erfolgreichen Bewerbung zu informieren.
Noch einmal 1214 Unterschriften für ein AfD-Verbot wurden am Samstag auf dem Dr. Ruer Platz und am Sonntag vor dem Ruhrstadion gesammelt. Den Karnevalswagen des Bildhauers und Kommunikationsdesigners Jacques Tilly als Blickfang nutzten jeweils ca. zwei Dutzend Aktivist:innen der Kampagne, um für ihr Anliegen zu werben.
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) startet einen Appell zu den aktuell laufenden Betriebsratswahlen: »Stift, Zettel, Kreuz – wirklich kompliziert ist es nicht, im Betrieb ein Wörtchen mitzureden: Noch bis Ende Mai laufen die Betriebsratswahlen. Möglich sind die in allen Firmen in Bochum, in denen fünf oder mehr Beschäftigte arbeiten. Dabei zählen Vollzeit- und Teilzeitkräfte genauso wie Azubis und Mini-Jobber. Darauf hat die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hingewiesen.
Die Förderung gemeinschaftlicher Wohnprojekte ist ein Ziel des im Oktober 2024 vom Rat beschlossenen aktualisierten „Handlungskonzept Wohnen“. Neben Beratung bietet die Stadt deshalb ab uns zu geeignete Flächen / Objekte zur Realisierung solcher Projekte an. Nach der Alten Wittener Straße im letzten Jahr wird in diesem Jahr ein Gelände in Altenbochum zu diesem Zweck vermarktet.
Liebe Menschen, Wir erinnern heute an den rassistischen Terroranschlag in Hanau am 19. Februar 2020. Neun junge Menschen wurden ermordet und ein weiterer Mensch ist an den Spätfolgen verstorben. Ihre Namen sind kein Echo der Vergangenheit. Sie sind Gegenwart. Und sie sind Verpflichtung endlich zu handeln. Als migrantische Frau im Bundestag blicke ich in diese armseligen, hasserfüllten Gesichter der Faschisten im Parlament, die rassistische Gewalt offen ausleben und trotzdem dort sitzen. Das ist keine abstrakte Bedrohung. Das ist politische Realität, mit der wir jeden Tag konfrontiert sind. Dieser Anschlag war das Ergebnis eines Klimas, in dem struktureller Rassismus absichtlich ignoriert wird. In dem Behörden versagen. In dem rechte Ideologien verharmlost und normalisiert werden.