Das berichtet die Seebrücke Bochum in einem neuen Artikel auf ihrer Website und ruft auf, aktiv zu werden: »2026 könnte das tödlichste Jahr auf dem Mittelmeer seit Beginn der Erfassung werden. Bereits Anfang April registrierte die Internationale Organisation für Migration (IOM) fast 1.000 Tote und Vermisste im Mittelmeer. Allein auf der zentralen Mittelmeerroute starben in den ersten Monaten des Jahres 765 Menschen – ein Anstieg um 150 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die IOM spricht von „einem der tödlichsten Jahresanfänge seit 2014“.
Doch selbst diese Zahlen zeigen nur einen Teil der Realität. Wissenschaftliche Untersuchungen gehen davon aus, dass zahlreiche Bootsunglücke niemals dokumentiert werden. Ganze Boote verschwinden spurlos. Forschende schätzen, dass die tatsächliche Zahl der Toten deutlich höher liegt als die offiziell registrierten Fälle. Während Menschen im Mittelmeer ertrinken, reagiert Europa nicht mit Rettung – sondern mit weiterer Abschottung.
„Wer in Bochum zum Hausarzt geht, für den wird es teurer“, sagt Martin Mura von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). Der Geschäftsführer der NGG Ruhrgebiet kritisiert das geplante Sparpaket im Gesundheitsbereich, das die Bundesregierung „stark zu Lasten der Versicherten verordnen“ wolle: „Für Medikamente sollen Versicherte künftig bis zu 15 Euro dazuzahlen, mindestens aber 7,50 Euro. Das läppert sich und drückt auf die Haushaltskasse – neben hohen Ausgaben für Sprit, Lebensmittel, Miete & Co.“ Heute dagegen liege die Zuzahlung bei 5 Euro und sei bei 10 Euro gedeckelt.
Der „NRW-Appell für ein AfD -Verbot“ hat das Ziel erreicht: »In nur 3 Monaten hat ein Netzwerk von 120 Organisationen und Bündnissen gegen Rechts in NRW 100 000 Unterschriften gesammelt, zwei Monate vor der geplanten Übergabe der Petition. Ziel des NRW Appells: Die NRW-Landesregierung soll sich im Bundesrat für ein Verbotsverfahren gegen die AFD einsetzen.