Die Stadt Bochum will das östlich von Universität und Hochschule gelegene Technologiequartier erheblich erweitern. Hierfür sollen Grünflächen geopfert und eine Zu- und Abfahrt der Universitätsstraße dicht gemacht werden. Die Bezirksvertretung Süd hat – unterstützt von der Bürgerinitiative Technologiequartier“ (BITQ) – mit einem Fragenkatalog die Fragwürdigkeit der Planungen dokumentiert.
Familien brauchen planbare Arbeitszeiten – deshalb muss der 8-Stunden-Tag bleiben
Den Job und den „Rest des Lebens“ unter einen Hut bringen: In Bochum gibt es für rund 2.980 Kinder unter 3 Jahren einen Kitaplatz. Die Betreuungsquote liegt damit nach Angaben der amtlichen Statistik bei gut 33 Prozent. „Das ist zu wenig. Vor allem wenn Eltern arbeiten, müssen sie sich darauf verlassen können, dass ihre Kinder betreut werden“, sagt Martin Mura von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG).
Klaus Kuliga blickt auf der Webseite bovelo zurück auf die Radverkehrsplanung der letzten Jahrzehnte in Bochum: „Direkt nach der 90-prozentigen Zerstörung der Innenstadt hatte Stadtbaurat Clemens Massenberg (†1954) ein sehr fortschrittliches Verkehrskonzept entwickelt. Es orientierte sich an Fußgängern, ÖPNV und Fahrrädern. Der erst 1963 fertiggestellte Innenstadtring hatte an beiden Seiten Radwege. Aber schon 1959 begann die schrittweise Freigabe der Radwege zum Parken.“ Zum Beitrag.