Dienstag 15.09.26, 14:08 Uhr
Gedenktag für die Opfer des Faschismus

Erinnerung an ermordete Widerstandskämpfer


Dieser Gedenktag, der bereits 1947 eingeführt wurde, wird heute nur noch in wenigen Städten in Deutschland am 2. Sonntag im September begangen.

In vielen Orten wurde die Erinnerung durch die Repressionen der Politik gegen die VVN ab Ende 1959 eingestellt. Damals wurden einzelne Landesvereinigungen der VVN verboten und die Bundesregierung stellte den Antrag, die Verfassungswidrigkeit der VVN festzustellen.

1962 platzte der Verbotsprozess allerdings vor dem 1. Senat des Bundesverwaltungsgerichts wegen der Nazi-Vergangenheit seines Senatspräsidenten und das Verfahren wurde stillschweigend eingestellt.

Nach einem WAZ-Bericht vom 14.9.1948 fand am Vormittag des 2. Sonntags im September 1948 die erste Gedenkfeier der Stadt Bochum für die Opfer des Faschismus auf dem Zentralfriedhof am Freigrafendamm statt.

Auch heute erinnert die VVN-BdA Bochum jährlich am 2. Sonntag im September an die Opfer.

Trotz des starken Regens trafen sich am Sonntag, den 13. September 2026, um 11.00 Uhr, Menschen am Haupteingang des Friedhofes Freigrafendamm, um von dort zum Denkmal für die ermordeten Widerstandskämpfer am Ehrenrundplatz im Zentrum des Friedhofs zu gehen.

Die diesjährige Rede hielt Elias Bala, Ratsmitglied der Partei „Die Linke“