Die DKP und die SDAJ rufen mit einer Veranstaltung im Bahnhof Langendreer am 1. April zur Kuba-Solidarität auf. Ein Referent der Humanitären Cuba-Hilfe berichtet über die Humanitäre Lage auf Kuba. Günter Pohl, lange Jahre aktiv in der Lateinamerika-Solidarität, berichtet über die Maßnahmen der USA um Kuba zu zerstören. Jurek von der SDAJ berichtet, warum es wichtig ist, Kuba zu verteidigen.
Die Veranstalterinnen schreiben: »Seit der Entführung des venezolanischen Präsidenten Anfang 2026 sind die wichtigen Öllieferungen von Venezuela nach Kuba durch die Trump-Administration unterbunden. Die USA gehen aber noch viel weiter und drohen jedem Land mit Strafzöllen, das Öl nach Kuba liefert. Dies führte dazu, dass Schiffe aus Mexiko und Gastanker aus Jamaika ihre Lieferungen auf Druck der USA einstellen mussten. Infolge leidet Kuba aktuell unter akuten Treibstoffmangel und großflächigen Stromausfällen. Das Transport- sowie das kostenlose Gesundheitssystem sind nicht mehr voll funktionsfähig. Menschenrechtsorganisationen warnen vor einer humanitären Katastrophe. Die westlichen Medien stürzen sich derweil auf die ersten Proteste im Inland, die sich gegen die sozialisitische Regierung richten würden.
DKP und SDAJ setzen deren langjährige Solidaritätsarbeit mit Kuba fort. Gemeinsam mit erfahrenen Referenten und der „Humanitären Cuba Hilfe“ (HCH)aus Bochum wird im Vortrag ein Blick auf die aktuelle Lage geworfen – und zentrale Fragen diskutiert: Welche internationale Rolle spielt Kuba heute? Welchen Stellenwert hat ein kleines sozialistisches Inselprojekt im 21. Jahrhundert?
Vor Ort wird es die Möglichkeit geben, für Projekte der Kuba-Solidarität zu spenden. Außerdem gibt es anschließend Cocktails nach kubanischen Rezepten.
Eine Veranstaltung der DKP und SDAJ mit freundlicher Unterstützung der „Humanitären Cuba Hilfe“.
1. April 2026 – 18:30 Uhr, Bahnhof Langendreer, Raum 6, Wallbaumweg 108, Bochum«
