Für die Anwohner:innen war es offensichtlich: Eine Bebauung im Grabeland Am Ruhrort würde die ohnehin schon bestehende Überschwemmungsgefahr für weite Teile von Dahlhausen erheblich steigern. Stadtverwaltung und Rot-Grün wollten ein natürliches Wasser-Rückhaltebecken zuschütten und bebauen lassen. Sie weigerten sich, ein Gutachten über die Gefährdung in Auftrag zu geben. Dann gab es im Juli 2021 ein Hochwasser in Dahlhausen: „Natur liefert fehlendes Klimagutachten“ erklärte die Bürgerinitiative Grabeland. Politik und Verwaltung wollten ihre Fehlplanung nicht eingestehen und hofften, Gutachter:innen zu finden, die ihre Bebauungspläne gutheißen.
Das Gutachten bestätigte jedoch, was jeder Laie auch erkennen konnte: Die geplante Bebauung würde eine erhebliche Überschwemmungsgefahr für Dahlhausen bedeuten.
Im Stil von trotzigen Kindern weigerte sich die Verwaltung mehrere Monate lang, das Gutachten an die Öffentlichkeit zu geben und ihre Fehlplanung einzuräumen.
Näheres:
Verwaltungsspitze hält Gutachten zurück!
Noch mal gut gegangen!
Die Reihe „Das war Rot-Grün in Bochum“ wird hier dokumentiert.