Der Weltladens Wattenscheid lädt dazu am Freitag, 20. März um 19.30 Uhr in den neuen WAT Raum, 44866 Wattenscheid, Ecke Friedrich Ebert-Straße / Voedestraße ein:
Klima-Talk mit Dr. Norman Schumann, Ruhr-Uni Bochum
Am Freitag, den 20. März, findet ab 15:00 Uhr eine von vielen Organisationen unterstützte Newroz-Feier umsonst und draußen auf dem Bochumer Kirmesplatz an der Castroper Straße statt. Die Rojava Solidarität Bochum erinnert an den Hintergrund des Festes: »Verbindend mit der Widerstandskraft gegen Ungerechtigkeit und Unterdrückung und der langen politischen Bedeutung wird zeitgleich der Tag gegen Rassismus gefeiert.
Die Bürger-Energie-Genossenschaft BEG-58 will gemeinsam mit den Bürgern unserer Region einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten. Dafür baut und betreibt sie Photovoltaik-Anlagen auf großen Dächern von kommunalen und sozialen Einrichtungen oder auf größeren Wohnanlagen. Um über die Aktivitäten zu informieren, lädt die BEG-58 ihre Mitglieder sowie Interessierte zu ihrem Stammtisch ein: Dienstag, 17. März 2026 von 18:00 – 20:00 Uhr im Gasthaus Goeke, Josephinenstr. 65, Bochum-Grumme:
Der Rat von Unten schlägt den Aufbau einer Städtepartnerschaft mit Rojava vor: »Im Januar haben wir als Bochumer Zivilgesellschaft mit dem Bochumer Appell auf die humanitäre und politische Krise in Nordostsyrien aufmerksam gemacht und die Stadt-, Landes- und Bundesregierung dazu aufgefordert, die demokratischen, feministischen und ökologischen Errungenschaften der Selbstverwaltung von Nordostsyrien anzuerkennen und zu schützen und die Zusammenarbeit mit der islamistischen Übergangsregierung von Syrien zu unterlassen.
Die Bochumer Attac-Gruppe lädt zu einem Vortrags- und Diskussionsabend zum Thema „Mythen und Fakten zum Bürgergeld“ ein: »Referentin ist Helena Steinhaus (Foto) vom Verein Sanktionsfrei in Berlin. Die Veranstaltung findet am Montag, 23. März, um 19 Uhr in der Zentralbücherei, Gustav-Heinemann-Platz 2–6, statt und ist Teil der gemeinsam mit der vhs Bochum geplanten Reihe „Den Sozialstaat gerecht gestalten”.
Das feministische Kollektiv Furore lädt im Rahmen der feministischen Aktionswochen am Donnerstag, den 19. 3. um 19 Uhr in der KoFabrik zu einer Podiumsdiskussion ein: »Aufrüstung, Wehrpflichtdebatten und Bundeswehrwerbung an Schulen – militärische Logiken dringen zunehmend in unseren Alltag ein. Was lange als Ausnahme galt, wird wieder als notwendig, normal oder alternativlos dargestellt. So wird staatlich organisierte Gewalt als legitimes Mittel politischer Gestaltung verharmlost und die Militarisierung wird zum Instrument einer zunehmenden autoritären Formierung der Gesellschaft.
Die neue Verkehrsunfallstatistik für Bochum zeigt einen erneuten Anstieg bei den Verkehrsunfällen mit Personenschaden. Besonders alarmierend ist aus Sicht des ADFC Bochum die Entwicklung beim Radverkehr: Immer mehr Menschen verunglücken auf dem Fahrrad.
Die Bewohnerschaft in der Siedlung „Am Röderschacht“ hat vergeblich auf Hilfe der Stadt Bochum gehofft. Der Planungsausschuss hat am 03.03.2026 ihre auf Prüfung einer Erhaltungssatzung für die Siedlung gerichtete Eingabe mit breiter Mehrheit abgelehnt! Mit einer solchen Satzung könnte die Mieterschaft vor Verdrängung durch Luxussanierungen und Modernisierungen geschützt werden – Maßnahmen die zu erheblichen Mietsteigerungen führen können. Wer diese nicht zahlen kann, muss dann eben ausziehen.
Ausnahmsweise eine Meldung aus Doertmund: »Das Sozial-Ökologische Zentrum freut sich, am kommenden Montag, den 16.03.2026, ab 19:00 Uhr die Veranstaltung „20 Jahre nach dem Mord an Mehmet Kubaşık“ in seinen Räumlichkeiten begrüßen zu dürfen. Die vom Bündnis „Tag der Solidarität – Kein Schlussstrich Dortmund“ und der Amadeu Antonio Stiftung ausgerichtete Veranstaltung widmet sich der bis heute ausgebliebenen lückenlosen Aufklärung des NSU-Komplexes.
Mehr Brötchen verdienen: Die rund 1.790 Beschäftigten in in 68 Bäckereien in Bochum sollen alle am Monatsende mehr Geld auf dem Lohnzettel haben. Das fordert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). „1 Euro mehr pro Stunde – für jeden Bäcker und auch für jede Verkäuferin. Denn es wird höchste Zeit, dass es für den Verkauf im Laden das gleiche Lohn-Plus gibt wie fürs Backen am Ofen“, sagt Martin Mura von der NGG Ruhrgebiet.
Für die Ratsfraktion Die Linke löst der sogenannte „Bauturbo“ in Bochum nicht die Probleme wie hohe Bodenpreise, steigende Baukosten, Fachkräftemangel oder fehlende Bauflächen. Er kann aber dafür sorgen, dass durch die Schließung von Baulücken und andere Formen der Innenentwicklung neue Wohnungen schneller entstehen, die sonst nicht gebaut würden. Die Linke stellt dazu für die Ratssitzung am kommenden Donnerstag einen Antrag.
In der Tarifrunde für die rund 30.000 Beschäftigten der kommunalen Nahverkehrsunternehmen in Nordrhein-Westfalen ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft zu Wochenbeginn zu einem landesweiten Warnstreik auf. Am ersten Streiktag (Montag, 16. 3.) sind landesweit Beschäftigte in den Verwaltungen und Kundenzentren der Nahverkehrsunternehmen zum Warnstreik aufgerufen. Am zweiten Streiktag (Dienstag, 17. 3.) folgt der Fahrdienst: In allen Regionen Nordrhein-Westfalens werden Busse und Straßenbahnen spürbar von der frühesten Frühschicht bis zur spätesten Spätschicht stillstehen. Die BOGESTRA kündigt auf ihrer Webseite an, dass der Bus- und Straßenbahnverkehr vollständig eingestellt wird.
Im Jahr 2006 wurde das Internationale Festival des Fahrrad-Films gegründet. In zwei Wochen zeigt es in den Herner Flottmann-Hallen sein aktuelles Programm. Das dreitägige Festival läuft vom 19. bis 21. März 2026
Großes Kino für das Fahrrad: Das Internationale Festival des Fahrrad-Films wird 20 Jahre alt und feiert sich standesgemäß mit großer Kunst, herausragenden Filmen und zahlreichen internationalen Gästen. Zum Jubiläum präsentiert ICFF ein sorgfältig ausgewähltes Programm mit internationalen Kurz- und Langfilmen. Höhepunkt des dreitägigen Festivals ist das Wettbewerbsprogramm am Samstag (21.3.) einschließlich der Verleihung der Goldenen Kurbel, dem ältesten Filmpreis für Fahrradfilme weltweit.
Die Linke Ratsfraktion lädt Sie/Euch herzlich zu ihrem Frühjahrsempfang am Donnerstag, den 26. März 2026 um 18:00 Uhr in das Kunstmuseum Bochum ein.
Das Museum bietet bereits um 17:00 Uhr eine Führung durch die aktuelle Ausstellung an. Interessierte werden gebeten, sich hierfür bis zum Mittwoch, den 18. März anzumelden.
Im Aufruf zum Frauenstreik 2026 am 9. März wurde eingeladen, Decken, Kissen, Liegestühle mitzubringen. Und viele der 500 Menschen, die kamen, waren der Aufforderung gefolgt. Die Veranstaltung begann entsprechend mit einer gemeinsamen Entspannungsübung. Dann wurde es kämpferisch. Die Organisatorinnen der Initiative töchter kollektiv machten deutlich: „Ohne uns steht vieles still.“ Die Idee des Streiks ist konkret: „Ein Frauen*streik macht sichtbar, was sonst unsichtbar bleibt. Er zeigt, was passiert, wenn wir unsere Arbeit niederlegen.“
Veranstaltung im Fritz-Bauer-Forum : >>Am 18. März 2026 um 18h spricht Olaf Reitz über Hannah Arendts Bedeutung für demokratische Prozesse und darüber, wie sie den Sinn von Politik vor allem in der Freiheit sah. Der Vortrag mit musikalischen Kommentaren von Andre Enthöfer findet im Rahmen der Veranstaltungen rund um den Tag der Demokratiegeschichte im Bochumer Fritz Bauer Forum statt.
>>Nachdem der Ausschuss für Mobilität und Infrastruktur bereits Ende 2021 beschlossen hatte, auf der Wittener Straße zwischen Ümminger Straße und Alte Wittener Straße beidseitig Radwege anzulegen, liegt nun endlich eine Lösung vor, die auch der ADFC Bochum ausdrücklich begrüßt.
Erst nach vier Jahren präsentierte die Verwaltung einen konkreten Plan. Dieser stieß jedoch sowohl bei SPD und Grünen im Bochumer Osten als auch beim ADFC auf Kritik. Vorgesehen war lediglich auf einem Teilstück ein beidseitiger Radweg. Für Radfahrer:innen auf der Strecke vom Kemnader See nach Langendreer hätte dies bedeutet, die Straße zweimal queren zu müssen.
Luise Meier: Die Welt nach dem großen Stromausfall (Lesung), Fr. 13.03.2026, 19:30 – 21:00
Das PRT lädt zur Lesung ein: »Mit Pilzen und Solidarität geht alles besser. Der Strom und damit Kapitalismus fallen weltweit aus – doch die Welt stürzt nicht in einen Abgrund. Was in kontemporären Hollywood Blockbustern der Startschuss zu brutalsten Verteilungskämpfen wäre, wird in Luise Meiers RomanHyphen stattdessen zum Beginn neuer solidarischer Lebensweisen und konkreter Utopie:
Sonntag, 15.03., 18 UHR, HALLE im Bahnhof Langendreer, Eintritt: VVK: 12€ | AK: 15€
Das Theater Gegendruck bringt im Bahnhof Langendreer Bertolt Brechts „Furcht und Elend des 3. Reiches “ auf die Bühne. »Bertolt Brecht(1898-1956) schreibt die Szenen über den Alltag im nationalsozialistischen Deutschland 1934 bis 1938 im dänischen Exil. In kurzen und längeren Episoden schildert der Theaterautor in Furcht und Elend des III. Reiches eindringlich, was in seinem Heimatland geschieht. Entstanden ist eine zeitlose Studie, wie Gewalt und Terror eines faschistischen Systems ihre Wirkung zeigen und den Alltag einer Gesellschaft bis in seine kleinsten Poren durchsetzen.
Die Stadt Bochum weist darauf hin, dass „Tatort Jazz“, organisiert von Milli Häuser, 20 Jahre alt wird: »In dieser Reihe finden sich regelmäßig, professionelle Gast-Musikerinnen und -Musiker zusammen, um gemeinsam mit der „Tatort Jazz Hausband“, zu der Matthias Dymke (Piano), Alex Morsey (Bass) und Uwe Kellerhoff (Schlagzeug) gehören, qualitativ hochwertige Programme auf die Bühne zu bringen. Die kostenlosen Konzerte werden unter anderem vom städtischen Kulturbüro gefördert.
Der DGB Region Ruhr-Mark ist Mitveranstalter der Reihe „Bochum hört sich zu – Sprechen & Zuhören„! und kündigt die nächste Veranstaltung in dieser Reihe für den 14.3. (10 Uhr) an: »Hier geht es nicht darum, zu diskutieren oder zu überzeugen, sondern darum, sich wirklich zuzuhören. Menschen aus Bochum begegnen sich jenseits ihrer gewohnten Kreise, teilen persönliche Erfahrungen und erleben, wie bereichernd echtes Zuhören sein kann. Ziel des Formats ist es, Empathie als gesellschaftliche Haltung zu fördern – als Fähigkeit, andere Perspektiven zu verstehen, ohne sie sofort zu bewerten. So entsteht Raum für echtes Miteinander und neue Einsichten in das Leben in unserer Stadt.
Die aktuelle Pressemitteilung der Linken veröffentlicht die Kritik ihres Bezirksvertreters in der Bezirksvertretung Südwest, Lothar Rückmann, an den Planungen für das Bauprojekt auf dem Gelände der katholischen Gemeinde St.-Franziskus-Gemeinde Bochum-Weitmar in Bochum-Weitmar-Mark: »Obwohl dort bis zu 60 neue Wohnungen entstehen sollen, ist kein sozialer Wohnungsbau vorgesehen. Dazu Lothar Rückmann: „Wenn ein Projekt dieser Größe entsteht, muss auch ein Anteil geförderter Wohnungen eingeplant werden.
Die Attac Gruppe Bochum macht darauf aufmerksam, dass am 20. -22. März ein China Kongress an der Universität zu Köln stattfindet: »China liegt nicht irgendwo in der Ferne. Es kommt täglich in Form seiner Produkte zu uns, deutsche Firmen produzieren in China, chinesischen Firmen haben sich in der BRD eingekauft. Aber es gibt wohl kaum ein anderes Land, über das so kontrovers diskutiert wird.
Am 14. März 2026 um 14 Uhr findet im Kunstmuseum Bochum eine Syrien-Konferenz statt, zu der u.a. die Medizinische Flüchtlingshilfe einlädt: »Seit über einem Jahrzehnt blutet Syrien. Was als Hoffnung auf Freiheit begann, wurde zu einer scheinbar endlosen Tragödie, die unzählige Leben gefordert, Familien zerrissen und Millionen in die Flucht getrieben hat. Doch Syrien ist kein ferner Konflikt – die Schicksale der Menschen sind längst Teil unserer gemeinsamen Realität hier in Deutschland geworden. Ihre Trauer, ihre Hoffnung und ihr Kampf um Würde gehen uns alle an.
Im Kino Endstation geht es am kommenden Sonntag um 17 Uhr um „Generation y Punk – Update einer Subkultur“: »Wir haben uns was ganz Neues ausgedacht: eine deutsche Punk-Doku ohne die Toten Hosen! Es geht um DIY-Punk in Deutschland zwischen den Jahren 2000 und 2020. Unser Fokus ist der Einfluss von Digitalisierung und Internet auf eine Szene, die so lange rein analog funktioniert hat.
Das Bochumer Bündnis „Feministischer Kampftag 2026“ berichtet: »Am heutigen 08. März, dem feministischen Kampftag, folgten über 4500 Menschen einem Aufruf des Bündnisses „Feministischer Kampftag 2026“. Unter dem Motto „Fauchen statt fügen – still loving feminism“ brachten sie gemeinsam und lautstark Kritik an patriarchaler Gewalt, Unterdrückung und Antifeminismus auf die Straßen Bochums.
LIEBE SCHWESTERN, LIEBE MITSTREITER*INNEN, Fauchen statt Fügen – ja, das ist unser Motto! Aber lasst uns heute auch an jene Schwestern denken, für die Fauchen ein Luxus ist – und Fügen überlebensnotwendig. Exemplarisch für alle FLINTA weltweit, die Entrechtung, Unterdrückung und Gewalt ertragen müssen, richten wir unseren Blick nach Afghanistan. 2020 saßen vier mutige Frauen bei den sogenannten „Friedensverhandlungen“ mit den Taliban am Tisch. Sie versuchten, Frauenrechte auch nach dem Abzug der internationalen Truppen zu verteidigen. Sie wurden nicht gehört. Afghanische Frauen waren von den entscheidenden Gesprächen weitgehend ausgeschlossen. Ihre Rechte galten als verhandelbar – nicht als Priorität. Es ging den westlichen Verhandlern rund um die USA allein um den schnellen Truppenabzug.
„Tradwives – nein danke“ so haben wir vor einem Jahr einen Artikel begonnen. Damals wurden wir noch nicht von Friedrich Merz regiert, der mit seiner rückwärtsgewandten Politik AfD Wähler:innen für sich gewinnen will. An allen Ecken spüren wir den Wunsch einer Rückkehr zu einem alten, engen, geschlossenen Familienbild. Mutter, Vater, Kind. Möglichst angepasst. Möglichst hetero. Möglichst leise. Aber Familie war noch nie nur das. Familie sind auch zwei Mütter. Zwei Väter, Patchworkfamilien, Queere Eltern, Familien mit gemeinsamen Geschwistern, Wahlverwandtschaften. Alleinerziehende.
Heute ist der 8. März. Ein Tag der Erinnerung – und ein Tag des Widerstands. Wir sagen heute: Jin, Jiyan, Azadi. Dieser Ruf kommt aus der kurdischen Frauenbewegung: Frau – Leben – Freiheit. Er sagt etwas Einfaches und zugleich Radikales: Eine Gesellschaft kann nicht frei sein, wenn Frauen es nicht sind. In Rojava – besonders sichtbar in Kobane – wurde dieser Gedanke politische Realität. Frauen organisierten autonome Räte, Bildungsstrukturen und eigene Verteidigungseinheiten. Innerhalb der Syrian Democratic Forces und der Frauenverteidigungseinheiten der YPJ übernahmen Frauen Verantwortung.
Liebe Bochumerinnen, liebe Bochumer, ich bin Kevi, 16 Jahre alt und vom Schulstreikkomitee in Bochum. Heute stehen wir auf der Straße, denn heute ist der 8. März, der internationale Frauenkampftag. Jeden Tag sterben Frauen im Krieg. die Zahl der getöteten Frauen verdoppelte sich von 2022 auf 2023. Und die Dunkelziffer ist noch viel, viel höher. Und Deutschland? Deutschland führt die Wehrpflicht wieder ein. Als ob es nicht schon reicht, dass wir Waffen eıtportieren, die unsere Schwestern in Kriegsgebieten ermorden, sollen wir Jugendliche jetzt auch lernen, sie selbst zu töten.