Das Bochumer Bündnis gegen Rechts berichtet: »Am 31.10. wurde in der sogenannten Kommandantur ein kleines Museum im ehemaligen Zwangsarbeiterlager Bergener Straße eröffnet. Nach einem Empfang für geladene Gäste konnten alle Interessierten einen Rundgang durch die Ausstellung unternehmen. Zu sehen sind Photos, Dokumente, Zitate und Zeichnungen, die das System Zwangsarbeit deutlich machen.
Der zeitliche Bogen reicht von 1933 bis 1945. und hat die Themen
„Zwangsarbeit in Bochum-Zwangsarbeit im Bergbau
-Zwangsarbeit auf der Krupp-Zeche Constantin
-Zwangsarbeiter Bergener Strasse
-Juristische Aufarbeitung
-Erinnerung von 1945 bis heute“.
Wer die Kommandantur besucht, wird einen Einblick bekommen vom Schicksal der deportierten Menschen, von den Arbeitsbedingungen über und unter Tage, aber auch von vielen zivilgesellschaftlichen Aktivitäten, die zur Entwicklung des Gedenkortes beigetragen haben. Zu kurz kommt das Thema „Entschädigung“ für geleistete Zwangsarbeit, trotzdem kann das Museum als Ziel- und Lernort zur Erinnerungsarbeit in Bochum genutzt werden. Bisher sind Öffnungszeiten nur 1x im Monat geplant. Das zu ändern, darauf wird es ankommen.
Im Mittelpunkt des Empfangs stand ein Vortrag von Susanne Abeck, der Historikerin, die auch das Konzept für die Ausstellung entwickelt hat. Sie thematisierte die Bedeutung der Erinnerungsarbeit. Der Vortrag im Wortlaut.«
Die nachfolgenden Fotos zeigen Themen der Ausstellung:











