Aktivist*innen der Kampagne NRW Appell AfD-Verbot aus Bochum laden herzlich ein zu einer Kundgebung am 18.6. von 14:30 bis 16:30 Uhr auf der Wiese vor dem Landtag. In dieser Zeit wird auch eine Delegation des Appells im Landtag von dem Ministerpräsidenten Wüst empfangen:
114.000 Stimmen für die Demokratie – NRW setzt ein Zeichen
NRW-Appell übergibt Unterschriften an Ministerpräsident Wüst – Kundgebung vor dem Landtag
11.6.2026 Düsseldorf. Über 114.000 Menschen haben unterschrieben – jetzt werden sie gehört. Am Donnerstag, 18. Juni 2026, übergibt das Bündnis NRW-Appell „AfD-Verbot Jetzt!“ dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Hendrik Wüst symbolisch mehr als 114.000 Unterschriften und fordert: NRW muss im Bundesrat die Initiative für ein AfD-Verbotsverfahren ergreifen.
Was im Februar 2026 mit inzwischen 128 Gruppen und 70 Erstunterzeichner:innen begann, ist heute eine der größten zivilgesellschaftlichen Mobilisierungen in NRW seit Jahren. Das selbstgesteckte Ziel von 100.000 Unterschriften bis zu den Sommerferien? Längst übertroffen – und weit vor der Frist. Ab 14:30 Uhr versammeln sich Engagierte aus dem ganzen Land auf der Wiese vor dem Landtag Nordrhein-Westfalen zu einer Kundgebung.
Neben prominenten Redner:innen aus dem Kreis der Erstunterzeichnenden wird auch Künstler Jacques Tilly vor Ort sein, der mit seinem Mottowagen „Wir sind mehr“ bekannt wurde.
Direkter Appell an Ministerpräsident Wüst
Am Rande der Kundgebung trifft eine Delegation des Bündnisses Ministerpräsident Wüst zu einem persönlichen Gespräch. Die Botschaft ist klar: Als bevölkerungsreichstes Bundesland trägt NRW eine besondere Verantwortung – und kann vorangehen.
„Es ist nicht mehr 5 vor 12, es ist schon kurz nach 12″, sagt Dieter Breymann, CDU-Politiker aus Mönchengladbach, einer der Erstunterzeichnenden des NRW Appell. „Die AfD will in die Regierungsverantwortung und gewinnt bereits jetzt tagtäglich an Einfluss. Ihre menschenverachtenden und demokratieschädigenden Absichten zeigt sie inzwischen ganz offen. Wir möchten, dass NRW mutig voran geht und seiner Verantwortung gerecht wird.“
Gelebte Demokratie in ganz NRW
Über 36.000 Unterschriften wurden offline gesammelt – auf Straßen und Plätzen, in Betrieben, Nachbarschaften und Vereinen. Von Aachen bis Wuppertal, von Bielefeld bis Köln: Menschen haben Stände gemacht, Aktionstage organisiert, Lesungen und Vorträge angeboten und in unzähligen Gesprächen für das Anliegen geworben.
„Die Sorge um Demokratie und Menschenrechte treibt die Menschen um“, sagt Andrea Wirtz, eine der Mitinitiatorinnen des NRW Appells aus Bochum. „Gerade in den letzten Wochen haben wir an unseren Infoständen einen großen Zulauf erlebt.“
Dieter Breymann und Andrea Wirtz werden auch Mitglieder der Delegation beim Ministerpräsidenten sein.
Weitere Informationen:
Website: https://nrw-appell-afd-verbot.de
Online-Petition: https://weact.campact.de/p/nrwappell
